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Naheradweg: Etappe 2 von Kirn bis Bingen

Nahetalradweg

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Stand: 13.05.2012

Kurzbeschreibung:

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Das Nahetal liegt zwischen Hunsrück und Pfalz. Es führt von Westen nach Osten und endet im Rheintal bei Bingen.
Ab Kirn, dem Startpunkt der zweiten Etappe, wird es flacher und lieblicher. So langsam beginnt auch der Weinbau.
Die Landschaft ist durch das Porphyrgestein sehr interessant. Rote Steinwände erheben sich aus der Landschaft.
Die Städte sind meist Kurorte, weil hier salzhaltiges Wasser vorkommt.
Besonders sehenswert sind die Felsformationen um Bad Münster.
Ziel ist die Nahemündung in den Rhein bei Bingen.

Ausgangspunkt: Kirn
Ziel: Bingen
Streckenlänge
: 62 km
Fahrzeit: ca. 3 bis 4 Stunden zzgl. Zeit für Besichtigungen oder Weinproben!
Höhenmeter: 168 m
Eignung: Tourenradler, Radeln mit Kindern, E-Bike geeignet

 

Bikeline Radtourenbuch Naheradweg

BVA Naheradweg Spiralbindung

Bildatlas Hundsrück

Karte:


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Orte am Weg:


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000,0 km Kirn
006,5 km Simmertal
009,5 km Merxheim
017,0 km Bad Sobernheim
029,5 km Oberhausen
037,0 km Ebernburg
039,0 km Bad Münster
042,5 km Bad Kreuznach
048,5 km Bretzenheim
052,5 km Gensingen
059,5 km Büdesheim
062,0 km Bingen

Zimmer auf der Tour

Alle Veranstalter

Karten 1: 50.000
Radtourenbuch Naheradweg
BVA Naheradweg

 

 


Interaktive Karte:


Mit den typischen Google-Werkzeugen können Sie in der Karte navigieren.



Kirn


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Entfernungen: -> Simmertal: 6,5 km, <- Kirn: 0,0 km,
-> O Ziel: 62,0 km, O<- Startpunkt: 0,0 km

Sehenswert: Schlossähnliches Rathaus, Evang. Kirch, Kyrburg, Stadtkern mit Fachwerkhäusern

Eine prächtige Innenstadt mit zahlreichen Fachwerkhäusern, einem beeindruckenden Marktplatz und einem Rathaus, das einem Schloss in Nichts nachsteht.
Früher war hier ein Kolleg der Piaristen untergebracht, denen es offensichtlich an nichts fehlte. Nach der Nutzung als Schule entschied man sich, hier das Rathaus unterzubringen.

Sehenswert sind auch die Gerberhäuser und die anderen Fachwerkhäuser in der Stadt.

Alte Apotheke Alte Apotheke (Bild laden)

Rathaus in Kirn Rathaus in Kirn (Bild laden)

Herrschaftliches Kirn Herrschaftliches Kirn (Bild laden)

Route:
Sie verlassen Kirn und fahren in Richtung Nahe. Der Radweg folgt der "Bingener Landstraße" auf einer separaten Fahrradspur.
Sie passieren ein Schotterwerk und bleiben auf der Fahrradspur. In "Hochstetten-Dhaun" zweigt der Radweg nach links ab und überquert die Bahngleise.

Schließlich überqueren Sie die "Nahe" und fahren rechts vom Fluss weiter in das Dorf "Hochstädten".

Dort radeln Sie genüber dem Ort "Simmertal" weiter und sehen gegenüber der Nahe Steinformationen aus dem rötlichen Vulkangestein Rhyolith.

Findlinge am Radweg Findlinge am Radweg (Bild laden)



Simmertal


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Entfernungen: -> Merxheim: 3,0 km, <- Kirn: 6,5 km,
-> O Ziel: 55,5 km, O<- Startpunkt: 6,5 km

Simmertal liegt auf der abgewandten Seite des Radweges.
Es gehörte schon 841 zum Kloster Fulda und hatte einen Fronhof, der auch das Zentrum des Ortes bildete.

Der Radweg umfährt einen Umlaufberg und erreicht die Höhe von "Martinstein". Dort steht die Kirche im Schatten einer steilen Felswand.

Blick auf Martinstein Blick auf Martinstein (Bild laden)

Die Landschaft öffnet sich nun und wird wieder breiter. Landwirtschaft wird möglich und dadurch finden sich hier auch Kornblumen und ähnliches.

Der separate Radweg erreicht nun "Merxheim".



Merxheim


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Entfernungen: -> Bad Sobernheim: 7,5 km, <- Simmertal: 3,0 km,
-> O Ziel: 52,5 km, O<- Startpunkt: 9,5 km

Sehenswert: Das Rathaus aus dem 15. Jahrhundert

Merxheim wurde schon im Jahre 1061 urkundlich erwähnt. Die Ortsmitte hat noch viele Fachwerkhäuser und mittelalterliche Reste.

Torbogen in Merxheim Torbogen in Merxheim (Bild laden)

Durch das breite Tal führt der Radweg nun auf der L232, die wenig befahren ist. Dafür trägt sie den Titel: Naheweinstraße.
Der Ort "Meddersheim", der durch ein römisches Gutshaus bekannt ist, hat auch zahlreiche Winzer und so ist es kein Zufall, dass hier oft gefeiert wird.

Kirche in Meddersheim Kirche in Meddersheim (Bild laden)

Der Radweg verlässt wieder auf der L232 den Ort, passiert eine sehr schön restaurierte Mühle und führt in Richtung "Bad Sobernheim".

Mühle bei Meddersheim Mühle bei Meddersheim (Bild laden)



Bad Sobernheim


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Entfernungen: -> Oberhausen: 12,5 km, <- Merxheim: 7,5 km,
-> O Ziel: 45,0 km, O<- Startpunkt: 17,0 km

Sobernheim gehörte seit dem frühen Mittelalter zum Stift in Mainz.
Es wurde bereits 1292 zur Stadt erhoben.

Marktplatz in Bad Soberheim Marktplatz in Bad Sobernheim (Bild laden)

Sehenswert ist der historische Marktplatz, dessen Gebäude teils aus dem 16. Jahrhundert stammen.

Marktplatz in Bad Soberheim Kirche in Bad Sobernheim (Bild laden)

Die St. Matthiaskirche hat karolingische Wurzeln und wurde schon vor dem Jahre 1000 geweiht. Der Rest der Kirche ist frühgotisch.

Zu Sobernheim gehört das durch Hildegard von Bingen bekannte Kloster Disibodenberg.

Route: Auf der Nahestraße verlassen Sie Bad Sobernheim und zweigen dann auf den Hörnigweg ein. Rechts von Ihnen liegt der Barfusspark.

Dann erreichen Sie die Bahnlinie, der Sie auf der rechten Seite folgen.
Felswände tauchen nun auf der rechten Talseite auf.
Staudenheim liegt rechts der Nahe und man sieht die lange Steinbrücke, über die es erreichbar ist.
Jenseits der Brücke liegen auch die Ruinen von Kloster Disibodenberg auf einem Hügel zwischen den Flüssen Nahe und Glan.

Steinbrücke Staudenheim Steinbrücke Staudenheim (Bild laden)

Der asphaltierte Naheradweg folgt nun der Bahnlinie und umgeht - sobald die Bahn in einem Tunnel verschwindet - den Distelberg.
Beim Ort "Boos" kommt die Bahn wieder aus dem Tunnel und Sie radeln zwischen Bahnlinie und Nahe idyllisch am Fluss entlang.

Nahe bei Boos Nahe bei Boos (Bild laden)

Nach einem Anstieg überquert der Naheradweg die Bahnlinie und führt am Hang des schroffen Felshanges entlang. Hier tritt der Vulkanstein aus dem Hang.

Am Fels entlang Am Fels entlang (Bild laden)

Danach geht es mit einer traumhaften Aussicht wieder bergab und Sie passieren den Niederthälerhof. Ein möglicher Ort für die notwendige Pause.

Rechts am Berg beginnen nun Rebhänge. Der Naheradweg überquert wieder die Bahnlinie und führt nun steil in Serpentinen bergauf.

Weinberge Weinberge (Bild laden)

Zeitweise beträgt die Steigung 12%. Doch insgesamt sind es nur 40 Höhenmeter, die Sie bis zum hochgelegenen Weingut zurücklegen müssen.

Von oben bietet sich ein traumhafter Blick auf das enge Nahetal.
Rechts unten liegt auf der anderen Naheseite der Ort Oberhausen.

Der Radweg führt nun steil bergab ins Tal.



Oberhausen


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Entfernungen: -> Ebernburg: 7,5 km, <- Bad Sobernheim: 12,5 km,
-> O Ziel: 32,5 km, O<- Startpunkt: 29,5 km

In Oberhausen wurde ein römischer Gutshof entdeckt.
Oberhausen wurde schon früh gegründet und stand unter dem Einfluss des Klosters Disibodenberg.

Blick auf Oberhausen Blick auf Oberhausen (Bild laden)

Oberhausen liegt auf der rechten Seite der Nahe.
Der Radweg bleibt links und überquert wieder die Bahnline.

Der Radweg erreicht nun "Niederhausen" und durchquert den Ort.
Unmittelbar nach "Niederhausen" überqueren Sie die Staustufe der Nahe und radeln am rechten Ufer weiter.

Nun beginnen hohe Felswände entlang der Nahe und engen das Tal ein.
Der Radweg ist nicht asphaltiert, dafür hat man ein gigantisches Naturerlebnis durch die offen liegenden Porphyrsteinwände.

Felswände an der Nahe Felswände an der Nahe (Bild laden)

Die höchste Felswand, mit über 212 Metern Höhe eine der höchsten überhaupt, zeigt sich hier. Der Fels besteht aus rötlichem Rhyolith, einem Porphyr-Gestein.

Gigantische Felswand Gigantische Felswand (Bild laden)

Kurz vor Ebernburg, einem Stadtteil von Bad Münster, beginnt wieder der Asphaltbelag.



Ebernburg


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Entfernungen: -> Bad Münster: 2,0 km, <- Oberhausen: 7,5 km,
-> O Ziel: 25,0 km, O<- Startpunkt: 37,0 km

Ebernburg heißt nach einer Sage so, weil die dort stehende Burg belagert wurde. Der Burgherr ließ täglich den einzigen noch lebenden Eber ans Kreuz legen, so dass er aus Todesangst schrie. Die Belagerer interpretierten das so, als ob täglich ein Schwein geschlachtet würde und zogen ab.
Die Burg wurde erstmals im Jahre 1206 erwähnt. Da sie mehrfach zerstört wurde, hat sie heute eine andere Form.

Ebernburg Ebernburg (Bild laden)

Auf der Friedensbrücke überqueren Sie die Nahe und erreichen, nach rechts abzweigend, die Kurhausstraße.
Über das "Kapitän-Lorenz-Ufer" und kurz danach auf der "Fischergasse" fahren Sie wieder entlang der Nahe.



Bad Münster


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Entfernungen: -> Bad Kreuznach: 3,5 km, <- Ebernburg: 2,0 km,
-> O Ziel: 23,0 km, O<- Startpunkt: 39,0 km

Bad Münster war eine kleine Ansiedlung und erfuhr erst mit dem Ausbau der Eisenbahn einen Aufschwung.
Der seit dem 15. Jahrhundert nachgewiesene Badebetrieb wurde so gefördert, dass Münster 1905 zum Kurort ernannt wurde.

Gradierwerk in Bad Münster Gradierwerk in Bad Münster (Bild laden)

Das Solevorkommen in Bad Münster wird zur Salzgewinnung genutzt. Die schwach salzhaltige Sole wird in die Gradierwerke geleitet, dort verdunstet Wasser und das höher angereicherte Salzwasser wird dann zur Salzgewinnung genutzt.

In Bad Münster am Stein passieren Sie den Rheingrafenstein, einen weiteren mächtigen Felsen, der eine gleichnamige Burgruine trägt.

Felsformation Rheingrafenstein Felsformation Rheingrafenstein (Bild laden)

Der Naheradweg passiert nun die Sportanlagen und folgt dem linken Ufer der Nahe auf dem "Nachtigallenweg".
Rechts der Nahe beginnt schon die Bebauung der Stadt Bad Kreuznach.

Auf einer Hängebrücke, die eigentlich für Fußgänger gebaut wurde, überqueren Sie schiebend die Nahe und erreichen die "Kaiser-Wilhelm-Straße", der Sie in die Stadtmitte folgen.

Hängebrücke in die Stadt Hängebrücke in die Stadt (Bild laden)



Türkismühle


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Entfernungen: -> Bretzenheim: 6,0 km, <- Bad Münster: 3,5 km,
-> O Ziel: 19,5 km, O<- Startpunkt: 42,5 km

Sehenswert: Brückenhäuser, historische Altstadt, Fausthaus

Bad Kreuznach war früher schon von Kelten besiedelt. Im Jahre 58 n. Chr. errichteten hier die Römer einen wichtigen Standpunkt. Die größte römische Villa mit über 50 Räumen stand ursprünglich hier.
Nach dem Untergang des römischen Reiches entstand in Bad Kreuznach ein fränkischer Königshof.
Ab 1235 wurde Kreuznach mit Stadtrechten ausgestattet. Die Brückenhäuser, die auf der alten Nahebrücke auf den Pfeilern erbaut wurden, sind seit dem 15. Jahrhundert belegt.
Heute ist Bad Kreuznach eine bekannte Kurstadt und gleichzeitig ein Mittelzentrum für die ganze Region.

Brückenhäuser Brückenhäuser (Bild laden)

Bad Kreuznach war auch Wohnort des Dr. Faust, der hier als Rektor des Gymnasiums wirkte. Das "Fausthaus" stammt aus dem Jahre 1509.

Fausthaus Fausthaus (Bild laden)

Bad Kreuznach hat eine große Innenstadt, in der es noch viele historische Gebäude gibt.

Fausthaus Innenstadt Bad Kreuznach (Bild laden)

Route: Auf der "Mannheimer Straße" überqueren Sie die "Alte Brücke" und fädeln sich dann nach rechts auf die "Magister Faust-Gasse" ein.
Der Naheradweg führt unter der B48 hindurch und bleibt dann am Naheufer.
Nach den Sportplätzen kreuzen Sie die Bahnlinie und folgen dem Radweg längs der B48.
Nach dem Kreuz mit der B41 bleiben Sie auf dem Radweg links der B48 bis nach Bretzenheim.



Bretzenheim


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Entfernungen: -> Gensingen: 4,0 km, <- Bad Kreuznach: 6,0 km,
-> O Ziel: 13,5 km, O<- Startpunkt: 48,5 km

Der Radweg zweigt in die "Kreuznacher Straße" ein und folgt an deren Ende nach rechts der "Grossen Straße".

Dort erreichen Sie einem Bahndamm und folgen ihm, bis nach rechts eine Unterführung kommt.
Sie folgen der Beschilderung "Naheradweg" und fahren in Richtung der Kleingärten.
Auf der Straße "Deichhof" geht es nun in Richtung der L242, die Sie am Ortsrand von "Langenlonsheim" erreichen. Sie bleiben nach rechts orientiert und fahren hinab ins Tal, überqueren die Nahe und fahren an der ersten Abzweigung nach links in die Straße "Fasanerie".



Gensingen


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Entfernungen: -> Büdesheim: 7,0 km, <- Bretzenheim: 4,0 km,
-> O Ziel: 9,5 km, O<- Startpunkt: 52,5 km

Entlang eines kleinen Baches durchradeln Sie ein Wäldchen und zweigen dann nach rechts, leicht bergauf ab.
So erreichen Sie erst die B50, der Sie nur einen kurzen Moment folgen. Diese zweigt ab und Sie folgen nun der "Alzeyer Straße" durch Grolsheim.

Grolsheimer Kirche Grolsheimer Kirche (Bild laden)

Bei den letzten Häusern des Ortes geht es nach links ab und Sie erreichen wieder die Felder.

Auf einem Wirtschaftsweg radeln Sie nun etwas erhaben am Talrand weiter bis zur "Sponsheimer Mühle".
Nach der Unterquerung der A61 erreichen Sie "Dietersheim.
Am Ortsrand entlang folgen Sie den Böschungen der Auffahrtsstraße zur A9 und berühren Büdesheim.



Büdesheim


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Entfernungen: -> Bingen: 2,5 km, <- Gensingen: 7,0 km,
-> O Ziel: 2,5 km, O<- Startpunkt: 59,5 km

Sie bleiben direkt an der Nahe und folgen der L417 bis Bingen.

Schöne Landschaft Schöne Landschaft (Bild laden)



Bingen


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Entfernungen: -> Bingen: 0,0 km, <- Büdesheim: 2,5 km,
-> O Ziel: 0,0 km, O<- Startpunkt: 62,0 km

Sie erreichen Bingen auf der "Stefan- George-Straße".

Sehenswert: Alter Kran, Basilika St. Martin, Rochuskapelle, Kapuzinerkirche, Mäuseturm, Drususbrücke

Weltbekannt ist Bingen unter anderem für seinen Mäuseturm, in dem der Sage nach der geizige Bischof Hatto von Mäusen aufgefressen wurde.
Er steht mitten im Rhein und diente als Signal für die Rheinschiffe, um das gefährliche Binger Loch zu umfahren.
Zwischen dem Rhein und der in Bingen in den Rhein mündenden Nahe liegt die historische Stadt mit den bekannten Kirchen und historischen Gebäuden.
Am bekanntesten ist die Basilika St. Martin, die von Papst Pius 1930 zur päpstlichen Basilika erhoben wurde.

Rheintalradweg: Basilika St. Martin Basilika St. Martin (Bild laden)

Unweit davon liegt die Drususbrücke, eine der ältesten Steinbrücken Deutschlands. Sie stammt aus römischen Zeiten und überquert die Nahe.

Der Stadtkern Bingens ist mit Gebäuden aller Stilrichtungen durchzogen, bildet aber trotzdem ein sehenswertes Ganzes.

Rheintalradweg: Stadtmitte Bingen Stadtmitte Bingen (Bild laden)

Zur Weiterfahrt radeln Sie wieder an das Rheinufer und folgen dem Radweg.
Der Rhein beschreibt hier eine Schleife nach rechts.

Am rechten Ufer des Rheins erhebt sich die stattliche Ruine Ehrenfels. Die kurmainzische Burg stammt aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts.
Sie bildete mit der gegenüber liegenden Burg Klopp bei Bingen und dem Mäuseturm im Rhein den Sperrriegel des Erzstifts nach Norden hin.
Der Zoll, den man von den Schiffern erhob, bildete eine sehr wichtige Einnahmequelle der Mainzer Erzbischöfe.
Burg Ehrenfels wurde 1689 zerstört.

Rheintalradweg: Ruine Ehrenfels Ruine Ehrenfels (Bild laden)

Rheintalradweg: Bingener Mäuseturm Bingener Mäuseturm (Bild laden)


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Etappe: Naheradweg Etappe 1 Türkismühle - Kirn.
Etappe: Naheradweg Überblick

Rheinradweg Übersicht aller Etappen

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