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Naheradweg: Etappe 2 von Kirn bis Bingen Stand: 13.05.2012 (Seitenanfang) Das Nahetal liegt zwischen Hunsrück und Pfalz. Es führt von Westen nach Osten und endet im Rheintal bei Bingen. Ausgangspunkt: Kirn
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Simmertal: 6,5 km, <- Kirn: 0,0 km, Sehenswert: Schlossähnliches Rathaus, Evang. Kirch, Kyrburg, Stadtkern mit Fachwerkhäusern Eine prächtige Innenstadt mit zahlreichen Fachwerkhäusern, einem beeindruckenden Marktplatz und einem Rathaus, das einem Schloss in Nichts nachsteht.
Route:
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Merxheim: 3,0 km, <- Kirn: 6,5 km, Simmertal liegt auf der abgewandten Seite des Radweges. Der Radweg umfährt einen Umlaufberg und erreicht die Höhe von "Martinstein". Dort steht die Kirche im Schatten einer steilen Felswand.
Die Landschaft öffnet sich nun und wird wieder breiter. Landwirtschaft wird möglich und dadurch finden sich hier auch Kornblumen und ähnliches. Der separate Radweg erreicht nun "Merxheim". |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Bad Sobernheim: 7,5 km, <- Simmertal: 3,0 km, Sehenswert: Das Rathaus aus dem 15. Jahrhundert Merxheim wurde schon im Jahre 1061 urkundlich erwähnt. Die Ortsmitte hat noch viele Fachwerkhäuser und mittelalterliche Reste.
Durch das breite Tal führt der Radweg nun auf der L232, die wenig befahren ist. Dafür trägt sie den Titel: Naheweinstraße.
Der Radweg verlässt wieder auf der L232 den Ort, passiert eine sehr schön restaurierte Mühle und führt in Richtung "Bad Sobernheim".
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Oberhausen: 12,5 km, <- Merxheim: 7,5 km, Sobernheim gehörte seit dem frühen Mittelalter zum Stift in Mainz.
Sehenswert ist der historische Marktplatz, dessen Gebäude teils aus dem 16. Jahrhundert stammen.
Die St. Matthiaskirche hat karolingische Wurzeln und wurde schon vor dem Jahre 1000 geweiht. Der Rest der Kirche ist frühgotisch. Zu Sobernheim gehört das durch Hildegard von Bingen bekannte Kloster Disibodenberg. Route: Auf der Nahestraße verlassen Sie Bad Sobernheim und zweigen dann auf den Hörnigweg ein. Rechts von Ihnen liegt der Barfusspark.
Der asphaltierte Naheradweg folgt nun der Bahnlinie und umgeht - sobald die Bahn in einem Tunnel verschwindet - den Distelberg.
Nach einem Anstieg überquert der Naheradweg die Bahnlinie und führt am Hang des schroffen Felshanges entlang. Hier tritt der Vulkanstein aus dem Hang.
Danach geht es mit einer traumhaften Aussicht wieder bergab und Sie passieren den Niederthälerhof. Ein möglicher Ort für die notwendige Pause. Rechts am Berg beginnen nun Rebhänge. Der Naheradweg überquert wieder die Bahnlinie und führt nun steil in Serpentinen bergauf.
Zeitweise beträgt die Steigung 12%. Doch insgesamt sind es nur 40 Höhenmeter, die Sie bis zum hochgelegenen Weingut zurücklegen müssen. Von oben bietet sich ein traumhafter Blick auf das enge Nahetal. Der Radweg führt nun steil bergab ins Tal. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Ebernburg: 7,5 km, <- Bad Sobernheim: 12,5 km, In Oberhausen wurde ein römischer Gutshof entdeckt.
Oberhausen liegt auf der rechten Seite der Nahe. Der Radweg erreicht nun "Niederhausen" und durchquert den Ort. Nun beginnen hohe Felswände entlang der Nahe und engen das Tal ein.
Die höchste Felswand, mit über 212 Metern Höhe eine der höchsten überhaupt, zeigt sich hier. Der Fels besteht aus rötlichem Rhyolith, einem Porphyr-Gestein.
Kurz vor Ebernburg, einem Stadtteil von Bad Münster, beginnt wieder der Asphaltbelag. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Bad Münster: 2,0 km, <- Oberhausen: 7,5 km, Ebernburg heißt nach einer Sage so, weil die dort stehende Burg belagert wurde. Der Burgherr ließ täglich den einzigen noch lebenden Eber ans Kreuz legen, so dass er aus Todesangst schrie. Die Belagerer interpretierten das so, als ob täglich ein Schwein geschlachtet würde und zogen ab.
Auf der Friedensbrücke überqueren Sie die Nahe und erreichen, nach rechts abzweigend, die Kurhausstraße. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Bad Kreuznach: 3,5 km, <- Ebernburg: 2,0 km, Bad Münster war eine kleine Ansiedlung und erfuhr erst mit dem Ausbau der Eisenbahn einen Aufschwung.
Das Solevorkommen in Bad Münster wird zur Salzgewinnung genutzt. Die schwach salzhaltige Sole wird in die Gradierwerke geleitet, dort verdunstet Wasser und das höher angereicherte Salzwasser wird dann zur Salzgewinnung genutzt. In Bad Münster am Stein passieren Sie den Rheingrafenstein, einen weiteren mächtigen Felsen, der eine gleichnamige Burgruine trägt.
Der Naheradweg passiert nun die Sportanlagen und folgt dem linken Ufer der Nahe auf dem "Nachtigallenweg". Auf einer Hängebrücke, die eigentlich für Fußgänger gebaut wurde, überqueren Sie schiebend die Nahe und erreichen die "Kaiser-Wilhelm-Straße", der Sie in die Stadtmitte folgen.
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Bretzenheim: 6,0 km, <- Bad Münster: 3,5 km, Sehenswert: Brückenhäuser, historische Altstadt, Fausthaus Bad Kreuznach war früher schon von Kelten besiedelt. Im Jahre 58 n. Chr. errichteten hier die Römer einen wichtigen Standpunkt. Die größte römische Villa mit über 50 Räumen stand ursprünglich hier.
Bad Kreuznach war auch Wohnort des Dr. Faust, der hier als Rektor des Gymnasiums wirkte. Das "Fausthaus" stammt aus dem Jahre 1509.
Bad Kreuznach hat eine große Innenstadt, in der es noch viele historische Gebäude gibt.
Route: Auf der "Mannheimer Straße" überqueren Sie die "Alte Brücke" und fädeln sich dann nach rechts auf die "Magister Faust-Gasse" ein. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Gensingen: 4,0 km, <- Bad Kreuznach: 6,0 km, Der Radweg zweigt in die "Kreuznacher Straße" ein und folgt an deren Ende nach rechts der "Grossen Straße". |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Büdesheim: 7,0 km, <- Bretzenheim: 4,0 km, Entlang eines kleinen Baches durchradeln Sie ein Wäldchen und zweigen dann nach rechts, leicht bergauf ab.
Bei den letzten Häusern des Ortes geht es nach links ab und Sie erreichen wieder die Felder. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Bingen: 2,5 km, <- Gensingen: 7,0 km, Sie bleiben direkt an der Nahe und folgen der L417 bis Bingen.
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Bingen: 0,0 km, <- Büdesheim: 2,5 km, Sie erreichen Bingen auf der "Stefan- George-Straße". Sehenswert: Alter Kran, Basilika St. Martin, Rochuskapelle, Kapuzinerkirche, Mäuseturm, Drususbrücke
Unweit davon liegt die Drususbrücke, eine der ältesten Steinbrücken Deutschlands. Sie stammt aus römischen Zeiten und überquert die Nahe. Der Stadtkern Bingens ist mit Gebäuden aller Stilrichtungen durchzogen, bildet aber trotzdem ein sehenswertes Ganzes.
Zur Weiterfahrt radeln Sie wieder an das Rheinufer und folgen dem Radweg. Am rechten Ufer des Rheins erhebt sich die stattliche Ruine Ehrenfels. Die kurmainzische Burg stammt aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts.
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