Ostseeküstenradweg
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Karte:
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Der Radweg ist zwar gut beschildert, doch ist eine feingliedrige Karte im Maßstab 1:75.000 oder niedriger sehr hilfreich, da gelegentlich Alternativstrecken die bessere Wahl sind. Orte am Weg:
Oldenburg |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Heiligenhafen: 10 km, <- Oldenburg: 0,0 km, ->O Ziel: 78,5 km, O<- Ausgangspunkt: 0,0 km Sehenswürdigkeiten: Am Ortseingang passieren Sie das Gildemuseum, in dem historische Gebäude wieder aufgebaut wurden. In den Gebäuden sind Ausstellungen des historischen Lebens untergebracht.
Über einen gut beschilderten Weg entlang von Vorgärten erreichen Sie nun die archaische Wallburganlage des früher slawischen Starigrad.
Von der Innenfläche der ehemaligen Schutzburg führt der Radweg direkt ins Zentrum von Oldenburg.
Die Innenstadt war im 18. Jahrhundert ausgebrannt. Die ältesten Häuser sind gute 200 Jahre alt. Der Radweg verlässt nun das idyllische Oldenburg längs der Kreisstraße K41und überquert auf einer Brücke die viel befahrene B207. Der Radweg schlängelt sich zusammen mit der Straße durch die fruchtbare Landschaft und passiert den Ort Kröß.
In Altgallendorf wechselt der Radweg die Straßenseite und führt nun neben der rechten Straßenseite weiter. Tendenziell steigt der Radweg leicht an und passiert den Hof Techwitz.
Auf dem Hügelkamm wendet sich die Straße nach Teschendorf dann nach Südosten. Entlang einer Allee führt der Radweg an Dazendorf vorbei und erreicht die Peripherie von Heiligenhafen. Von hier aus sieht man in der Ferne hinter der Skyline Heiligenhafens schon die Brücke nach Fehmarn. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Lütjenborde: 5,0 km, <- Oldenburg: 10 km, ->O Ziel: 68,5 km, O<- Ausgangspunkt: 10 km Sehenswürdigkeiten: Heiligenhafen wurde bereits im 13. Jahrhundert gegründet und kam durch Handel mit den Ostseeanliegern schnell zu Reichtum.
Ein großer Teil Heiligenhafens ist heute dem Tourismus gewidmet. Riesige Appartementhäuser und zahlreiche Freizeiteinrichtungen bieten den Touristen fast alles. Problematisch wird es allerdings für Einmalübernachter - die Ferienwohnungen sind für eine Nacht nicht zu haben.
Durch den Hafen geht der Radweg weiter und erreicht das Werftgelände. Danach führt der Radweg vom Ufer weg und unterquert schließlich die Bundesstraße 207, um Lütjenbrode zu erreichen. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Großenbrode: 7,0 km, <- Heiligenhafen: 5,0 km, ->O Ziel: 63,5 km, O<- Ausgangspunkt: 15,0 km Schon am Ortseingang geht es nach links weiter und Sie verlassen den Ort schon wieder. Längs der Landstraße nach Großenbrode radeln Sie an zwei Höfen vorbei. Hier grasen Wildkaninchen ohne Angst.
Die Straße verläuft vor Großenbrode parallel zur Eisenbahn und berührt dann Großenbrode. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Albertsdorf: 4,5 km, <- Lütjenbrode: 7,0 km, ->O Ziel: 56,5 km, O<- Ausgangspunkt: 22,0 km Großenbrode ist eigentlich ein Strandort, doch auf dieser Seite der Bahnlinie bemerkt man das wenig. Auf einem Wirtschaftsweg geht es zunächst hinaus auf die Felder und danach wieder zurück zur B207. Durch eine Stahltür können Sie zum abgeschlossenen Bereich der B207 gelangen und auf einem schmalen Weg folgen Sie der Bundesstraße zur Fehmarnsundbrücke.
Ein großartiges Gefühl überkommt uns bei der Fahrt auf der schmalen Spur neben der Fahrbahn.
Schon auf der Rampe zur Stahlkonstruktion überblickt man den Fehmarnsund. Er ist über einen Kilometer breit, dahinter liegt Heiligenhafen, dessen mächtige Hochhäuser nicht so richtig ins Bild passen wollen.
Gleich nach der Stahlkonstruktion zweigt ein steiler Radweg nach unten ab. Hier radeln Sie nun bergab und erreichen sofort die weiten ebenen Felder der Insel. Gut beschildert erreichen Sie auf einem asphaltierten Wirtschaftsweg den kleinen Ort Strukkamp. Ein kleiner Fischteich markiert den Beginn des Ortes. Entlang der einzigen Straße radeln Sie geradeaus weiter und passieren das einzige Gasthaus des Ortes. Abseits des sonstigen Trubels der Insel kann man hier preiswert und gut essen. Entlang der Straße geht es nun einen halben Kilometer geradeaus weiter, bis nach links die Beschilderung nach Albertsdorf führt. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Orth: 7,0 km, <- Großenbrode: 4,5 km, ->O Ziel: 52,0 km, O<- Ausgangspunkt: 26,5 km Albertsdorf ist ein kleiner Ort mit zahlreichen typischen Häusern. Ein großer Wald aus Pappelbäumen umgibt einen großen See am Ortsrand von Albertsdorf. Der Radweg führt gleich nach dem Ort zurück zur Straße nach Lemkenhafen, die Sie kurz vor Albertsdorf verlassen hatten.
Diese Straße radeln Sie zunächst nach Norden, bis nach links eine kleine Straße nach Westernbergen abzweigt. Sie durchqueren den Ort und erreichen einen knappen Kilometer später Lemkenhafen. Schon vor Lemkenhafen fällt die sehr gut erhaltene Windmühle am Rande des Ortes auf. Von der Ortsmitte aus erreichen Sie die sehr interessante Mühle, die ein Windmühlenmuseum beherbergt.
Der Radweg passiert nun den Hafen und führt hinter der Surfschule auf einen herrlichen Naturweg auf dem Hochwasserdamm. Von hier aus erlebt man die flache Landschaft direkt am Meer besonders intensiv.
Bald erreichen Sie wieder durch ein Gatter den Ferienort Orth. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Kopendorf: 7,5 km, <- Albertsdorf: 7,0 km, ->O Ziel: 45,0 km, O<- Ausgangspunkt: 33,5 km Sehenswürdigkeiten: Sehr kompakt zeigt sich der kleine Ferienort. Der Hafen ist schmal, dafür weit in die Ostsee hinaus gebaut. Schöne Segelboote liegen hier in der Marina. Der Radweg verläuft weiter auf einem Naturweg zwischen Ostsee und Sulsdorfer Wiek, einem abgeschotteten See im Landesinneren.
Anders als die Beschilderung zeigt, empfehlen wir am Ende des Binnensees nicht nach rechts, sondern geradeaus weiter durchs Naturschutzgebiet in Richtung Flügger Leuchtfeuer zu radeln. Der Umweg ist nicht groß, dafür bietet sich vom Leuchtturm aus ein wunderbarer Blick über die ganze Insel.
Kommt man in die Nähe des Leuchtturms muss man unbedingt hochsteigen.
Vom Flügger Leuchtfeuer fährt man weiter zum Ort Flügge und zweigt dort am Ortsende nach Püttsee ab. Auf einer kleinen Landstraße erreichen Sie dort am Ortseingang eine Kreuzung. Durch ein Gatter erreichen Sie wieder Schafweiden und radeln durch das Reich der Wiederkäuer.
Auf einem schmalen Naturpfad geht es nun längs des Naturschutzgebietes weiter. Rechts und links des Weges liegen Seen und kleine Kanäle. Nach dem Verlassen des Gatters radeln Sie auf einem asphaltierten Weg nach Kopendorf. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Leuchtfeuer: 8,5 km, <- Orth: 7,5 km, ->O Ziel: 37,5 km, O<- Ausgangspunkt: 41,0 km Gleich am Ortseingang leitet Sie die Beschilderung wieder nach Westen und Sie erreichen über Bojendorf einen Dammweg längs des Strandes. Mit herrlichem Ausblick über Land und Ostsee radeln Sie nun vier Kilometer ohne große Menschenberührung weiter.
Die saftigen Wiesen neben dem Sandstrand sind von den weißen Schafen bewohnt. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Puttgarden: 11,5 km, <- Kopendorf: 8,5 km, ->O Ziel: 29,0 km, O<- Ausgangspunkt: 49,5 km Nach dem Leuchtfeuer beginnt ein herrlicher Sandstrand. Durch die zahlreichen Campingplätze in diesem Gebiet ist hier auch mächtig was los.
Der Radweg bleibt nun auf dem Deich und führt stetig nach Osten. Auf dem Weg passieren Sie das Denkmal "Niobe". Hier sank in einem schweren Gewitter 1932 das deutsche Segelschulschiff Niobe.
Weiter geradeaus geht es nun durch das Naturschutzgebiet weiter auf Puttgarden zu. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Presen: 5,0 km, <- Leuchtfeuer: 11,5 km, ->O Ziel: 17,5 km, O<- Ausgangspunkt: 61,0 km Puttgarden ist die Fährstation nach Dänemark. Hier landen auch Tagestouristen, die hier Alkohol und andere Genussmittel billiger einkaufen als in ihrem Heimatland.
Für uns Fahrradfahrer ist Puttgarden recht unromantisch. Unser neugieriger Versuch in einem "Alkoholschiff" einzukaufen, scheitert an der Geduld. Die Warteschlangen vor den Kassen schlängeln sich über zwei Stockwerke und die Preise sind deutlich höher als im guten Fachhandel. Dann muss unser Lieblingsschnaps eben warten... Der Radweg führt aus Puttgarden heraus und unterquert die Bundesstraße. Kerzengerade geht es nun auf die Küste zu. Kurz vor den ersten Ferienhäusern von "Ohlenborgs HuK" zweigt der Radweg nach links ab und folgt dem Damm nach Süden. Aussicht auf die Ostsee ist hier nur von der Dammkrone aus möglich. Vor Ihnen liegt einer der größten Windparks. Hier hört man beim Rauschen der Flügel förmlich wie die Energie entsteht.
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Vitzdorf: 5,5 km, <- Puttgarden: 5,0 km, ->O Ziel: 12,5 km, O<- Ausgangspunkt: 66,0 km Nach Presen begleitet ein Wasserlauf den Radweg. Leicht ansteigend erreicht er schließlich die Höhe des Dammes und zweigt dann vor dem Windpark nach rechts ab. Der asphaltierte Radweg umgeht den umzäunten Windpark und wendet sich leicht hügelig Klausdorf zu.
Wo kaufen denn die Leute bloß alle ein hatten wir uns oft gefragt. Die meisten dieser Höfe sind Selbstversorger. Der Fahrradweg folgt nun der kleinen Straße in Richtung Gahlendorf und durchquert es.
Kaum haben Sie nach dem Ort einen kleinen Hügel erklommen zweigt nach links die Straße nach Vitzdorf ab. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Burgstaaken: 5,5 km, <- Presen: 5,5 km, ->O Ziel: 7,0 km, O<- Ausgangspunkt: 71,5 km Kaum haben Sie Vitzdorf durchradelt, bleiben Sie kurz auf der Straße nach Burg, zweigen dann aber nach links ab und erreichen Sahrensdorf. Von hier sind es gut zwei Kilometer bis zum Hafen in Burgstaaken. Ein interessanter Segelhafen schmückt den Ort. Gleichzeitig verlassen Sie die ländliche Gegend und erreichen die Tourismusmeile. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Burg auf Fehmarn: 1,5 km, <- Vitzdorf: 5,5 km, ->O Ziel: 1,5 km, O<- Ausgangspunkt: 77,0 km Burgstaaken hat viele Kornspeicher. Auf der vorgelagerten Halbinsel hat der Tourismus sein Tribut gefordert: Hochhäuser, Ferienwohnungen und touristische Einrichtungen begerrschen den "Ortsteil" Burgtiefe. Von Burgstaaken aus können Sie direkt ins Zentrum von Burg fahren. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Burg auf Fehmarn: 0,0 km, <- Burgstaaken: 1,5 km, ->O Ziel: 0,0 km, O<- Ausgangspunkt: 78,5 km Sehenswürdigkeiten: Burg ist das Zentrum der Insel. Mehr als die Hälfte der nur zwölftausend Bewohner der Insel leben in Burg.
Bei der Nikolaikirche, in einem alten Fachwerkhaus ist auch das sehenswerte Heimatmuseum untergebracht.
Falls Sie hier keine Übernachtung finden können Sie in den umliegenden Dörfern oder auf dem Festland um Heiligenhafen ihr Glück versuchen. |