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Stand: 24.11.2011 (Seitenanfang) Viel Kultur und Landschaft Ausgangspunkt: Landsberg. (Seitenanfang)
![]() (Seitenanfang) Landsberg |
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Zeichenerklärung, Legende: -> Ort: zeigt die Entfernung zum nächsten Ort (Seitenanfang) Entfernungen: -> Pitzling: 4,5 km, <- Landsberg: 0,0 km, ->O Ziel: 0,0 km, O<- Ausgangspunkt: 88,0 km Sehenswert: Dreieckiger Stadtplatz mit Rathaus, Salzstadel, Lechstadel, Tore und Türme, Stadtmauer, Heilig-Kreuz-Kirche Landsberg am Lech hat seine Existenz und auch seinen Reichtum dem Salz zu verdanken. Heinrich der Löwe errichtete hier im 12. Jahrhundert eine Burg, um die Salzstraße zu schützen. Heute sticht der einzigartige, dreieckige Stadtplatz besonders heraus. Hier steht neben vielen anderen sehenswürdigen Bügerhäusern das imposante historische Rathaus, das Dominikus Zimmermann verzierte. Der Radweg verlässt die schöne Stadt vom Marktplatz aus auf der "Hubert-von-Herkomer-Straße" in Richtung Lech. Kurz vor der "Karolinenbrücke" zweigen Sie nach links in eine kleine Gasse, die sich einfach "Klösterl" nennt. So gelangen Sie in einen Wildpark, durchradeln ihn und erreichen bald wieder den Lech. Auf einem schönen Naturweg geht es nun am blaugrauen Fluss weiter bis nach Pitzling. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Stoffen: 2,5 km, <- Landsberg: 4,5 km, ->O Ziel: 83,5 km, O<- Ausgangspunkt: 4,5 km Eine Besonderheit bietet in Pitzling die kleine Pfarrkirche. Sie stammt zwar schon aus dem 13. Jahrhundert. Die eigentliche Besonderheit ist aber ihr prächtiger barocker Hauptaltar. Er war einst der Hochaltar des Klosters "Wessobrunn", wurde aber nach der Säkularisierung des Klosters hier aufgestellt. Der Radweg verlässt hier das Lechtal und erklimmt die umliegende Hochebene. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Stadl: 5,0 km, <- Pitzling: 2,5 km, ->O Ziel: 81,0 km, O<- Ausgangspunkt: 7,0 km Nach Stoffen verläuft der Radweg weiter über einen bewaldeten Hügel in Richtung Stadl. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Reichling: 6,0 km, <- Stoffen: 5,0 km, ->O Ziel: 76,0 km, O<- Ausgangspunkt: 12,0 km Nach Stadl geht es bergauf nach Vilgertshofen. Der Radweg führt weiter über die Hügel und erreicht Reichling. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Epfach: 3,0 km, <- Stadl: 6,0 km, ->O Ziel: 70,0 km, O<- Ausgangspunkt: 18,0 km Reichling hat eine sehr lange Geschichte, die bis in die Römerzeit zurückreicht. Es hieß früher "Abodiacum" und stand am Kreuzungspunkt zweier Römerstrassen. Die hier verlaufende "Via Claudia Augusta" führte von Donauwörth bis Verona. Heute ist sie als Radweg bis Verona befahrbar. Der Radweg führt nun steil ins Lechtal hinunter und folgt dem Flusslauf. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Kinsau: 4,5 km, <- Reichling: 3,0 km, ->O Ziel: 67,0 km, O<- Ausgangspunkt: 21,0 km Epach hat ein interessantes Römermuseum. Der Ort liegt an einer engen Schleife des Lechs. Zur Weiterfahrt geht es nun wieder bergauf auf die gut 60 Meter höher gelegende Hügelkette. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Hohenfurch: 3,5 km, <- Epfach: 4,5 km, ->O Ziel: 62,5 km, O<- Ausgangspunkt: 25,5 km |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Altenstadt: 4,5 km, <- Kinsau: 3,5 km, ->O Ziel: 59,0 km, O<- Ausgangspunkt: 29,0 km |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Schongau: 3,0 km, <- Hohenfurch: 4,5 km, ->O Ziel: 54,5 km, O<- Ausgangspunkt: 33,5 km |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Peiting: 4,0 km, <- Altenstadt: 3,0 km, ->O Ziel: 51,5 km, O<- Ausgangspunkt: 36,5 km |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Steingaden: 14,0 km, <- Schongau: 4,0 km, ->O Ziel: 47,5 km, O<- Ausgangspunkt: 40,5 km |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Wies: 4,0 km, <- Peiting: 14,0 km, ->O Ziel: 33,5 km, O<- Ausgangspunkt: 54,5 km Steingaden besticht durch das weithin sichtbare Welfenmünster. Wenn Sie in den Ort fahren öffnet sich ein großer offener Platz, an dessen hinterem Ende die frühere Klosteranlage beginnt.
Erbaut wurde das mächtige Kloster im Jahre 1147 auf Veranlassung von Markgraf Welf VI als Prämonstratenserkloster. Das Welfenmünster entstand 1176 als romanische Kirche mit zwei Türmen. Heute beherbergt das teils romanische, teils gotische Äussere eine sehr schöne und helle Rokokoausstattung mit herrlichen Deckengemälden.
Nach der Säkularisierung wurde das weitläufige Kloster verkauft und zahlreiche Gebäude abgebrochen. Der immer noch stolze Rest an Gebäuden beherbergt heute Gaststätten und öffentliche Einrichtungen. Auf dem Radweg erreichen Sie leicht hügelig ein weiters kulturelles Highlight: Die Wieskirche. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Oberreiten: 6,0 km, <- Steingaden: 4,0 km, ->O Ziel: 29,5 km, O<- Ausgangspunkt: 58,5 km Schon weithin sieht man die auf einem Hügel stehende Wieskirche. Die Wieskirche ist seit 1984 Weltkulturerbe.
Der Bau der Kirche geht auf eine Statue eines gefesselten und gegeiselten Heiland zurück. Die Figur war so erschreckend real, dass sie auf einem Dachboden versteckt wurde. Schnell wurde die Statue als Heilsquelle entdeckt und eine Wallfahrtsstätte entstand. In den Jahren 1745 bis 1754 erbaute der Abt von Steingaden dann diese herrliche Wallfahrtskirche, um den großen Zustrom an Pilgern gerecht zu werden.
Obwohl jährlich hunderttausende von Gästen die Wieskirche besuchen, fanden wir direkt neben der Kirche ein preiswertes, sehr gutes Restaurant mit obendrein noch sehr freundlicher Bedienung. Der Radweg verlässt Wies auf einer kleinen Straße und führt danach in den Wald. Leicht hügelig geht es nun weiter in den Ort "Resle". Kurz danach zweigt von links, von der "Königsstraße" her, der Bodensee-Königssee-Radweg auf dieselbe Route und verläuft gemeinsam weiter bis Füssen. Nach dem Weiler Schober geht es bergab auf Oberreiten zu. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Trauchgau: 4,5 km, <- Wies: 6,0 km, ->O Ziel: 23,5 km, O<- Ausgangspunkt: 64,5 km Bei Ortsangfang zweigen Sie nach links ab und überqueren nach einem Kilometer die Ach. Nun gilt es auf einem gewalzten Naturweg den "Hainzenbichel", einen Hügel, zu überqueren.
Der Radweg überquert nun ein paar Bäche und erreicht alsbald Trauchgau. |
(Seitenanfang) Entfernungen: -> Halblech: 2,5 km, <- Oberreiten: 4,5 km, ->O Ziel: 19,0 km, O<- Ausgangspunkt: 69,0 km Sehenswert: Landschaft und Alpenblick
Trauchgau ist auf den ersten Blick ländlich geprägt. Schöne Bauernhäuser und eine typische Kirche, aber hier im Ort ohne Zwiebelturm. Der Radweg verlässt Trauchgau und über eine Kreuzung mit der Hauptstraße ortsauswärts. Bald erreichen Sie den Fluss Halblech und radeln an ihm entlang direkt auf den Ort Halblech zu. |
(Seitenanfang) Entfernungen: -> Buching: 2,5 km, <- Trauchgau: 2,5 km, ->O Ziel: 16,5 km, O<- Ausgangspunkt: 71,5 km Sehenswert: Sehr schöne Aussichtslage mit Sicht auf die Ammergauer Berge
Die Gemeinde Halblech setzt sich aus sage und schreibe 32 Ortsteilen zusammen. Der arme Bürgermeister! Auf einer Brücke überqueren Sie den je nach Jahressaison mehr oder minder gefüllten Halblech. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Schwangau: 7,5 km, <- Halblech: 2,5 km, ->O Ziel: 14,0 km, O<- Ausgangspunkt: 74,0 km
Auf der linken Seite erheben sich die Berge der Füssener Alpen und in der Ferne sieht man schon Schloss Neuschwanstein. Der Radweg führt nun vollkommen eben näher an die Bundesstraße B17. Auf einer Spur neben der vielbefahrenen Straße radeln Sie nun am bekannten Bannwaldsee entlang. Dieser See gilt bei den Einheimischen als schönster Badesee der Gegend. Ein Stück müssen Sie durch den Campingplatz radeln. Hier bitte Vorsicht, die Camper rechnen meist nicht mit Radfahrern.
Traumhaft ist die Kulisse der Berge auf der linken Seite in Fahrtrichtung. Nach der Brücke über die "Mühlberger Aach" erreichen Sie einen Wirtschaftsweg der direkt nach Schwangau führt. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Füssen: 0,0 km, <- Schwangau: 6,5 km, ->O Ziel: 0 km, O<- Ausgangspunkt: 88,0 km Sehenswert: Benediktinerkloster St. Mang, Basilika, Heilig-Geist-Spitalkirche, sehr schöne Altstadt mit mittelalterlichen Bürgerhäusern, Blick auf Schloss Neuschwanstein
Der Flair der Schlösser und die Geschichte von Ludwig haben die Stadt für viele Touristen so sehenswert gemacht. Andere lieben das herrliche Alpenpanorama und kommen deshalb hierher.
Unzählige Touristen, gut die Hälfte aus Japan oder Amerika, eilen hier, meist einem schirmbewaffneten Guide folgend, durch die äußerst sehenswerte Innenstadt.
Nichts desto trotz ist Füssen eine herrliche Stadt mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten.
Leider bleiben uns Radlern manche schöne Stätten verschlossen, weil uns die Angst quält, bei soviel Trubel könnten auch ein paar Fahrraddiebe unter den Menschen weilen. Aber die Dinge schaut man eben das nächste Mal an, wenn man mit Eisenbahn oder Auto vorbei kommt oder am nächsten Tag durchstreift man die Gassen und lässt sein Rad in der Unterkunft. |
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