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Radtouren auf Sardinien: Alghero, Palmavera, Capo Caccia

Radtour Alghero - Capo Caccia

[ Orte am Weg | Kurzbeschreibung | Karte | Anschlußtouren ]
Stand: 22.06.2016

Kurzbeschreibung:



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Sehr schöne Tour, die Landschaft, Kultur und Archäologie verbindet.
Sie starten in Alghero und radeln der Küste entlang in Richtung Westen. Bald schon erscheint die gut erhaltene Nuraghe (prähistorische Festung) "Palma Vera". Besichtigung ist Pflicht!
Danach umradeln Sie die Bucht von "Poto Conte" und erreichen am südlichen Ende die einmalige "Grotto Nettuno" eine gigantische schöne Höhle.
Der Blick um das "Capo Caccia" ist beeindruckend. Danach radeln Sie wieder zurück in Richtung Flughafen und erreichen dort die 5000 Jahre alte Gräberanlage "Anghelo Ruiu".
Von hier aus ist es ein Katzensprung bis Alghero.

Ausgangspunkt: Alghero, Westküste Sardiniens
Streckenlänge
: 50,0 km
Fahrzeit: 4-5 Stunden zzgl. Besichtigung der Höhle Grotto di Nettuno
Höhenmeter: 490 m


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Bücher und Karten
Karten
Bücher und Karten Autokarten 1:150.000
Bücher und Karten Karte Sardinien 1:200.000
Bücher und Karten MARCO POLO Karte 1:200.000
Bücher und Karten Reise Know-How 1:200.000
Bücher und Karten Sardinien Strassenkarte 1:200.000


 

 

Karte:



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Wir empfehlen Karten mit möglichst großem Massstab.


Karte: Kümmerly & Frey Karten, Sardinien

TIPP: Bei diesem Maßstab entspricht die Breite des Zeigefingers in etwa vier Kilometer.
Mit dieser "Naturmethode" können Sie bequem Ihre Route festlegen und planen.

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Orte am Weg:



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Alghero
Fertilia
Tramariglio
Capo Caccia
Santa Maria
Anghelu Ruiu
Alghero




 

Alghero



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Entfernungen: -> Fertilia: 5,0 km, <- Fertillia: 0,0 km,
->O Ziel: 66,0 km, O<- Ausgangspunkt: 0,0 km

Alghero hat einen alten, sehenswerten Stadtkern. Dicke Festungsmauern schützen noch heute die Altstadt.

Zur Fahrradtour radeln Sie vom Hafen die Küstenstraße in Richtung Fertillia.
Links von Ihnen erstreckt sich der herrliche Sandstrand "Lido St. Giovanni" in Richtung Meer.

Danach erheben sich links und rechts der Straße leichte Dünen, die mit halbhohen Pinienbäumen bewachsen sind.

An Hotels und Ferienanlagen vorbei radeln Sie nun auf Fertillia zu. Kurz vor dem Ort überqueren Sie den "Rio Barca" auf einer neuen Betonbrücke.
Auf der rechten Seite sind noch die antiken Reste einer römischen Bogenbrüche zu erkennen.


 

Fertilia



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Entfernungen: -> Maristella: 5,0 km, <- Alghero: 5,0 km,
->O Ziel: 66,0 km, O<- Ausgangspunkt: 0,0 km

In Fertillia sind das Capo Caccia und die Nuraghenfestung Palmavera schon sehr gut beschildert.

Nach dem Ortsende beginnt sogar einer der sehr seltenen Radwege. Neben der Straße SS127, leicht zurückgesetzt im Wald, führt der Radweg leicht bergauf zum Halbinselrücken.

An der höchsten Stelle liegt auf der rechten Straßenseite die Nuraghenfestung Palmavera. Gut geschützt durch eine Umzäunung wird hier Eintritt verlangt.
Dafür ist die Anlage sehr gut beschildert und dokumentiert, selbst Toiletten sind vorhanden.

Nuraghe Palmavera Nuraghe Palmavera (Bild laden)

Die Nuraghe selbst ist noch gut erhalten. Der Hauptturm stammt aus der Bronzezeit und ist über 3500 Jahre alt. Zusätzlich gibt es noch einen Nebenturm und einen elliptischen Versammlungsplatz.

Quicktimepanorama Palma Vera Panorama laden (200k)

Um die Turmanlage fand man Fundamente von weit über hundert Hütten. Eine große Hütte ist noch gut erhalten.

Die ausgegrabenen Artefakte sind im Museum von Sassari ausgestellt.

Zur Weiterfahrt geht es nun bergab zur Bucht "Porto Corte", einem natürlichen Hafen.

An der Kreuzung nach Maristella zweigen Sie nach rechts ab und folgen der Beschilderung zum Capo Caccia.

Von hier aus überblickt man die ganze herrliche Bucht.

Auf dem Weg zum Capo passieren Sie eine alte Römersiedlung, die aber nur in der Hauptsaison zugänglich ist.

Am nördlichen Ende der Bucht radeln Sie an einem riesigen Hotel vorbei. Noch weit verfolgen Sie die Stimmen der dortigen Animateure. Nicht jeder radelt - so mancher will im Urlaub unterhalten werden.

Die Straße führt nun wieder hinunter - fast auf Meereshöhe. Ein herrlicher Strand liegt vor Ihnen.

Bis nach Tramariglio geht es nun wieder leicht bergauf.

Tramariglio



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Entfernungen: -> Capo Caccia: 19,0 km, <- Fertillia: 0,0 km,
->O Ziel: 66,0 km, O<- Ausgangspunkt: 0,0 km

Danach passieren Sie Tamariglio, das hautsächlich durch seine Hotelanlagen auffällt.

Zum Capo geht es nun in schönster Aussichtslage leicht bergauf.
Azurblau scheint das Wasser der Bucht und des angrenzenden Mittelmeeres.

Kurz vor dem Capo Caccia lohnt es sich, die Fahrräder anzulehnen und zum Aussichtspunkt auf die Insel "Isola Foradada" zu steigen.


Blick auf die Inselwelt

Ein gigantischer Ausblick auf die unbewohnte Kalkinsel wartet auf Sie.

Zum Capo Caccia steigt der Weg noch ein paar Meter an, dann erreichen Sie die Eingangsstation zur "Grotto Nettuno".

Das Capo selbst besteht aus weißlich roten verkarsteten Kalkfelsen und von hier aus hat man rundum eine beeindruckende Steilküste.

Capo Caccia



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Entfernungen: -> Alghero: 19,0 km, <- Fertillia: 0,0 km,
->O Ziel: 66,0 km, O<- Ausgangspunkt: 0,0 km

Am Capo Caccia
Am Westende der Bucht liegt das Capo Caccia. Von hier aus erreicht man über 600 Stufen die Grotto Nettuno.
Panorama laden (192 kB)

Die Krönung aber ist die Grotto Nettuno. Sie wird nicht umsonst eine der schönsten Tropfsteinhöhlen des Mittelmeerraums genannt.

Weg zur Grotto Nettuno
Der Abstieg durch die steile Felswand zur sehenswerten Höhle erfolgt durch über 600 Stufen mit Traumblick.
Panorama laden (192 kB)

656 Treppenstufen führen langsam von der Klippe in die Tiefe zum Meeresspiegel . Allein der Weg dorthin lohnt! Die Felsen fallen vom Weg aus senkrecht in die Tiefe und wer einen Fotoapparat dabei hat, sollte sich schon vorher mit genügend Filmmaterial eindecken.
Fast jede Stelle wirkt noch imponierender als die andere.

Auf dem abenteuerlichen Weg erreicht man den Höhleneingang und ist meist überrascht, dass hier vom Meer her schon ein Schiff angelegt und weitere Interessierte mitgebracht hat.
Mehrere ortskundige Führer warten schon.

Die Grotte ist schon am Eingangsbereich beeindruckend.
Die Besichtigungstour nutzt den rund 500 Meter öffentlich zugänglichen Rundweg. Mit strengen Führern, die gewährleisten, dass niemand auf Abwege kommt.


In der verzweigten Höhle

Die Höhle selbst soll 4 km lang sein, gearbeitet wird an einem zu besichti-genden Höhlenweg, der 2,5 km lang ist.
Die jungen Damen und Herren, die die Führung machen, sprechen sogar deutsch und Sie erfahren daher sehr viel über Alter und Ausmaße der Höhle. Die einzelnen Formationen haben sogar Namen (Robben, Tannenbaum, Kanzel....).


In der verzweigten Höhle

Gleich nach dem Eingang der Höhle liegt ein Salzwassersee in der Mitte der Stalagmiten und Stalagtiten.
Wir bekommen ganz große Augen. Noch ganz benommen und mit vielen, vielen Bildern krabbeln wir die 656 Stufen anschließend wieder hoch zu unseren Rädern.

Am Abgang der Treppe liegt ein kleines Lokal. Auf der Terrasse kann man sich mit Radlerschorle und kleinen Pizzas verwöhnen lassen.

Die Rückfahrt geht zunächst bergab an Tramariglio vorbei und erreicht wieder das nördliche Ende der Bucht.

Hier zweigt eine kleine Straße nach Norden ab.
Sie folgen diesem Weg und radeln auf ihr nach "Santa Maria la Palma".

 

Santa Maria



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Entfernungen: -> Alghero: 19,0 km, <- Fertillia: 0,0 km,
->O Ziel: 66,0 km, O<- Ausgangspunkt: 0,0 km

Bleiben Sie zunächst in Richtung Sassari, zweigen dann aber nach zwei Kilometern nach links in Richtung Flughafen ab. An "San Marco" vorbei geht es nun nach Süden, bis Sie die Zufahrt zum Flughafen erreichen.

Hier radeln Sie zwei Kilometer nach Osten in Richtung der "291".
Links bei der Einmündung in diese Straße liegt "Anghelo Ruiu".

Anghelo Rulu



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Entfernungen: -> Alghero: 19,0 km, <- Fertillia: 0,0 km,
->O Ziel: 66,0 km, O<- Ausgangspunkt: 0,0 km

Das Gräberfeld "Anghelu Ruiu" liegt etwas schwer zu finden in der Nähe einer bekannten Weinkelterei an der "291".

Am Eingang sitzt meist eine junge Dame, die ausschließlich italienisch spricht.

Anghelo Ruiu Anghelo Ruiu (Bild laden)

Die Felskammergräber stammen aus der Zeit der Ozierikultur (2500 – 3300 v. Chr.), also den Erbauern der einmaligen Nuraghenfestungen.
38 Gräber sind freigelegt und zugänglich. In den Kammern waren meist mehrere Personen bestattet.
Teilweise wirken die Grabkammern wie richtige Wohnungen mit mehreren Räumen.

Bebenhausen in der Landschaft

Anghelo Ruiu
5000 Jahre altes Gräberfeld der Ozieri-Kulur bei Alghero auf Sardinien.
Panorama laden (192 kB)

Zur Rückfahrt radeln Sie am Besten wieder zurück in Richtung Flughafen und halten sich dort 2,5 km in Richtung Süden. Dort fahren Sie nach rechts, überqueren den "Rio Barca" und erreichen nach einem Linksschwenk wieder Fertilia.

An der Küste entlang radeln Sie zurück nach Alghero.

Alghero



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Entfernungen: -> Alghero: 19,0 km, <- Fertillia: 0,0 km,
->O Ziel: 66,0 km, O<- Ausgangspunkt: 0,0 km

 

 



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Übersicht der Sardinientouren