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Würmtalradweg: Vom Schönbuch zur EnzStand: 08.01.2013 |
KURZBESCHREIBUNG:( Seitenanfang ) Landschaftlich äußerst reizvolle, leichte Tour. Die Würm entspringt am Rande des Naturschutzgebietes Schönbuchs und mündet gemeinsam mit der Nagold in die Enz. Routenlänge: 49,0 km
( Seitenanfang ) Durch Klick auf die Links auf den Ortsnamen der Landkarte erreichen Sie direkt die Orte.
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Kartenmaterial:Wir empfehlen die Karten des Landesamtes für Geoinformation und Landesentwicklung Baden-Württemberg mit Radwanderwegen 1:50.000. Die Karten sind mit Höhenlinien ausgestattet. |
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Orte am Weg000,0 km Hildrizhausen, |
Routenbeschreibung:
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( Seitenanfang ) Entfernungen: -> Aidlingen: 3,5 km, <- Hildrizhausen: 6,5 km, -> O Pforzheim: 42,5 km, O<- Hildrizhausen 6,5 km Äußerlich unscheinbar, beheimatet Ehningen durch
seine lange Geschichte einige Kleinode.
Die dominierende Kirche St. Marien hat ihren Ursprung schon
im 13. Jahrhundert. Zahlreiche historische Gehöfte und Fachwerkhäuser,
eine Wasserburg und ein Landschloß wollen noch besichtigt
werden.
Die Straße in Richtung Aidlingen bringt uns auf einer Alleenstraße
entlang der Würm talabwärts.
Vergessen Sie keinesfalls ein paar mal nach hinten zu schauen.
Ist Ihr Fotoapparat bereit? |
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Falls sie genügend Zeit mitgebracht haben lohnt sich
ein kleiner Abstecher in den Ort, ansonsten überqueren sie
wieder nach rechts die Würm und benutzen immer links haltend
den Fahrradweg in Flußnähe.
Falls Sie in den Ortskern wollen, fahren1 Sie nicht über die Brücke, sondern halten links bis sie nach ca. 600m im Ortskern sind.
Fast fünf Kilometer geht es jetzt auf einer wirklich
traumhaften Strecke im oder am Wald entlang nach Döffingen.
Sobald Sie wieder Asphalt und Gebäude erblicken, fahren
sie scharf links bergab, vorbei an tristen Siedlungshäusern
und einem Gemeindebauhof. |
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( Seitenanfang ) Entfernungen: -> Schafhausen: 2,0 km, <- Aidlingen: 5,0 km, -> O Pforzheim: 34,0 km, O<- Hildrizhausen 15,0 km Wenn Sie weiterfahren überqueren Sie die Würm und fahren scharf rechts an einer modernen Sporthalle vorbei, immer rechts haltend, um nach einer erneuten Würmbrücke scharf links zu halten. Auf einer neuerbauten Fahrrad- und Fußgängerunterführung fahren Sie sicher unter der stark befahrenen Verbindung Weil der Stadt - Böblingen durch.
Ihr weiterer Weg führt schnurstracks zu einer weiteren Brücke, diesmal über die Schwippe.
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( Seitenanfang ) Entfernungen: -> Weil der Stadt: 4,5 km, <- Dätzingen/Döffingen: 2,0 km, -> O Pforzheim: 32,0 km, O<- Hildrizhausen 17,0 km Sehenswert sind die direkt am Fahrradweg
gelegenen Fachwerkhäuser und die St. Cyrakius Kirche.
Am gegenüberliegenden Rathaus können Sie eine geschmiedete Schäferfigur bewundern. Sie stammt aus der Hand des Künstlers, der auch den Narrenbrunnen in Weil der Stadt schuf.
An der Kirche entlang führt auch unser Weg. Nach dem Ort sehen Sie rechts eine Wacholderheide, links das Würmtal mit seinen bewaldeten Hängen; vor Ihnen die beeindruckende Skyline von Weil der Stadt.
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( Seitenanfang> ) Entfernungen: -> Merklingen: 3,0 km, <- Schafhausen: 4,5 km, -> O Pforzheim: 27,5 km, O<- Hildrizhausen 21,5 km
Am außerhalb des Ortes gelegenen
Friedhof bietet sich ein wirklich beeindruckendes Bild der Stadt.
Aus der historischen Innenstadt fahren Sie in Richtung Schulzentrum.
Sie verlassen die Innenstadt am Königstor und überqueren
die B295 geradeaus und folgen dieser Straße bis sie bewohntes
Gebiet verlässt. Durch eine Unterführung erreichen
sie die Eisenbahnbrücke und fahren dort an der Kläranlage
vorbei in Richtung Merklinger Ried.
Sie folgen dem Weg rechts des Flusses und sind nun gegenüber des Naturschutzgebietes.
Weiter geht's knapp 2km geradeaus nach Merklingen. Besichtigen Sie in jedem Fall die historische Innenstadt mit
seiner fast runden Wehrkirchenburg und Steinhaus. |
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( Seitenanfang) Entfernungen: -> Hausen: 3,0 km, <- Weil der Stadt: 4,5 km, -> O Pforzheim: 24,5 km, O<- Hildrizhausen 24,5 km Merklingen, wahrscheinlich alemannischer Herkunft, wurde erstmals 1075 als "Marchilingen" unter den Orten, in denen das Kloster Hirsau Güter besaß, erwähnt. Zuvor gehörte Merklingen den Grafen von Calw, von denen es, beim Aussterben der älteren Linie, um 1260 an die Grafen von Eberstein und Zweibrücken und 1276 als Lehen an den rheinischen Pfalzgrafen Ludwig gelangte. Baugeschichtlich besonders wertvoll ist die Gebäudegruppierung mit dem alten Klosterhof, der früher romanischen Remigius-Kirche, die nach einem Brand 1425 neu erbaut wurde, und das frühgotische dreistöckige Steinhaus. Sie verlassen Merklingen zunächst
auf der Straße in Richtung Malmsheim. Nachdem Sie die Würm
überquert haben, passieren Sie eine spätmittelalterliche
Kapelle und zweigen an der nächstmöglichen Kreuzung
halblinks ab. Diese frühere Verbindungstraße nach
Heimsheim führt sie erst leicht bergauf, dann aber verdientermaßen
abwärts durch die ursprünglich belassene idyllische
Würmlandschaft. Landschaft folgt nun nach der geballt aufgetretenen
Kultur.
(Falls Sie Hausen besichtigen wollen,
fahren Sie links in den Ort und kommen zur Fortsetzung der Route
wieder an diese Stelle zurück.) |
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( Seitenanfang ) Entfernungen: -> Mühlhausen: 3,0 km, <- Merklingen: 3,0 km, -> O Pforzheim: 21,5 km, O<- Hildrizhausen 27,5 km Wahrscheinlich war die Gegend um Hausen schon um 600 bis 700 n.Chr. besiedelt, doch fehlen darüber schriftliche Urkunden. 1420 verzeichneten zwei Neffen des 1405 verstorbenen, letzten Herren von Hausen auf ihre Rechte im Dorf. 1432 ging Hausen an Hans von Steinegg. 1439/40 kamen Besitz und Rechte der Steinegg in Hausen an das Kloster Herrenalb.
Bereits vor diesem Zeitpunkt gehörte die Wehrkirche zum Bereich des Klosters, die wohl bald nach dem Ubergang des Dorfes an das Kloster neu erbaut wurde. 1789 wurde an ihr eine grundlegende Erneuerung abgeschlossen. 1649, als im Dreißigjährigen Krieg die Klosterherrschaft zusammenbrach, fiel Hausen an den Herzog von Württemberg. Ein besonders erhaltungswürdiges Baudenkmal stellt die alte Würmbrücke (Steinbrücke) mit ihren Pfeilern und Rundbogen dar.
Sie überqueren hier den Zieselbach,
der von Heimsheim kommend bei Hausen in die Würm mündet.
Auf der Ebene überqueren Sie den historischen
Landgraben, der im Mittelalter Kurpfalz und Württemberg
trennte. Ein sichtbarer Graben und ein Grenzstein zeugen noch
davon.
Rechts über der Würm sehen Sie
zunächst eine Mühle, dann den Ort Mühlhausen. Um in den Ortskern von Mühlhausen zu fahren, halten Sie rechts.
Etwas versteckt liegt das Schloss in Mühlhausen. Die unscheinbare Ummauerung liegt zwar an der Hauptstraße, doch niemand denkt, dass hinter diesen schlichten Mauern ein Schloss liegt. |
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(Seitenanfang ) Entfernungen: -> Tiefenbronn: 4,0 km, <- Hausen: 3,0 km, -> O Pforzheim: 18,5 km, O<- Hildrizhausen 30,5 km Jetzt beginnt eine unvergeßliche
Strecke. Vergessen Sie die überlaufenen Flußtäler,
hier sind Sie nahezu allein mit der Natur. Hoffentlich hoffentlich
haben Sie Ihren Fotoapparat nicht vergessen!
Zunächst geht's nochmal 20 Höhenmeter nach oben, dann am Wald entlang etwas bergab. Nach ca. 1,5 km zweigen Sie nach rechts ab, und folgen dem Wanderweg in Richtung Würm.
Auf der rechten Seite sehen Sie nach ca. 2 km ein idyllisches Wasserwerk mit einem Wehr. Rechts darüber auf dem Berg liegt Tiefenbronn. Für Kunstliebhaber ist ein Abstecher auf den Berg, schon wegen des Lukas-Moser-Altars und der gotischen Kirche, ein Muß. |
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(Seitenanfang ) Entfernungen: -> Würm: 9,0 km, <- Mühlhausen: 4,0 km, -> O Pforzheim: 14,5 km, O<- Hildrizhausen 34,5 km Für den Abstecher nach Tiefenbronn, zweigen Sie bei der Überquerung der L573 nach rechts ab, überqueren die Würm. Nach ca. 200 m finden Sie gegenüber des Wasserwerks eine schmale asphaltierte Straße nach links oben. Nach dem Wasserwerk überqueren Sie
die Verbindungsstraße Würmtal-Steinegg. Einem landschaftlichen Traumpfad entlang,
folgen Sie ca. 8 km der natürlich belassenen Würm.
Vergessen Sie nicht ab und zu hinunter
zur Würm zu schauen, aus einem trägen Flüsschen
ist aus ihr ein fast reissender Gebirgsbach geworden. Nicht selten
begegnen Ihnen Kanufahrer.
Geologisch bewegen sich sich jetzt im roten Buntsandstein, typisch für den Nordschwarzwald.
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( Seitenanfang ) Entfernungen: -> Pforzheim: 5,5 km, <- Tiefenbronn: 9,0 km, -> O Pforzheim: 5,5 km, O<- Hildrizhausen 43,5 km Wer Zeit und Interesse hat, kann in Würm
den bekannten Alpengarten besichtigen. Pforzheim ist nicht mehr fern. Man bemerkt es leicht an den sehr gut ausgebauten asphaltierten Fahrradwegen.
Die letzten Kilometer werden leicht zum
Landschafts- und Geschwindigkeitsrausch. Leichte Hügel aber
Haupttendenz bergab, vorbei an einer natürlichen Flußlandschaft.
Steinfindlinge aus rotem Buntsandstein ragen aus dem Wald.
Selbst bei größter Hitze ist dieser Streckenabschnitt
ein Genuß.
Viel zu schnell sind Sie an der Kreuzung
zur B294. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: <- Würm: 5,5 km, O<- Hildrizhausen 49,0 km Pforzheim erreichen Sie am Zusammenfluß von Würm und Nagold. Sie folgen der Nagold bis zur ersten Brücke und halten danach rechts in Richtung Innenstadt. Auf einem gut ausgeschilderten Fahrradweg erreichen Sie nach ca. 700m eine moderne Backsteinkirche. Kurz davor links abzweigen, dann rechts der Enz entlang halten.
Pforzheim wurde im zweiten Weltkrieg vernichtend zerstört. Nur wenige historische Gebäude sind wieder aufgebaut worden.
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(Seitenanfang) In Pforzheim haben Sie die Qual der Wahl. Es steht Ihnen offen weiter zufahren. Abwärts können Sie der Enz bis zur Mündung in den Neckar bis Besigheim folgen. |
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