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Illerradweg Etappe 1: Von Oberstdorf bis Kempten

Illerradweg

Vom Illerursprung nach Kempten

[Essen & Wohnen | Orte am Weg | Kurzbeschreibung | Karte | Anschlusstouren ]


Stand: 26.08.2013

Kurzbeschreibung:


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Der Illerradweg von Kempten aus folgt im wesentlichen dem Lauf der Iller, die in Oberstdorf durch den Zusammenfluss von Breitach, Stillach und Trettach entsteht.
Am besten beginnen Sie diese Etappe in Oberstdorf.
Es ist per Bahn erreichbar und man kann in Kempten wieder die Bahn benutzen. Auf diese Weise kann man An- und Abfahrt zum Illerradweg ohne Automobil bewältigen.

Von Oberstdorf radeln Sie zunächst der Breitach entlang und erreichen den "Illerursprung" am Zusammenfluss von Breitach, Stillach und Trettach.
Hier steht eine, die symbolische Figur eines Künstlers, die den Zusammenfluss der Quellflüsse zu Iller zeigt.

Die Iller ist schon nach ihrer Geburt sehr wasserreich und fließt mit viel Gefälle in Richtung Donau.
Selbst die obere Iller hat schon rechts und links einen Hochwasserdamm, was uns Radlern sehr entgegenkommt, denn auf der Dammkrone verläuft ein sehr schöner Radweg.
Am Oberlauf finden Sie schöne Dörfer mit sehenswerten Kirchen. Der Ort Fischen hat gleich zwei sehenswerte Kirchen.
Sonthofen ist die erste Stadt am Illerverlauf und fällt durch die "Ordensburg" auf.
Immenstadt ist durch den schönen Marktplatz mit dem Montfortschen Schloss sehenswert.
Hier kreuzt der Bodensee-Königssee-Radweg.

Nach Immenstadt folgen Sie der Iller auf einer landschaftsbetonten Etappe meist direkt am Fluss entlang bis zum beeindruckenden Kempten.
Rathaus, Mangkirche und viele Sehenswürdigkeiten.

Der Illerradweg kann auch zur Verbindung vom Donauradweg zu den Alpen oder zum Bodensee-Königssee-Radweg genutzt werde.

Ausgangspunkt: Oberstorf
Ziel:
Kempten
Streckenlänge
: 50,5 km
Fahrzeit: 4 bis 5 Stunden
Höhenmeter: 156 m
Anfahrt: Am besten mit der Regional-Bahn

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Bücher und Karten Karten 1:50:000
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Bücher und Karten Wangen im Allgäu 1:50.000
Bücher und Karten Iller-Radweg 1:50.000



 

Höhendiagramm


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Höhendiagramm Illerradweg

Höhenmeter: 156 m

 

Karte


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 Karte Illerradweg

Radkarten Illerradweg 1:50.000:

Iller-Radweg 1:50.000

Interaktive Karte:



Orte am Weg (Km-Liste):


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000,0 km Kempten
000,0 km Fischen
000,0 km Sonthofen
000,0 km Immenstadt
000,0 km Kempten

Bitte beachten: Abzweige in die Städte und Orte verursachen Mehrkilometer.


Oberstdorf


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Entfernungen: -> Dietenheim: 1,5 km, <- Altenstadt: 7,5 km,
O-> Ziel: 28,5 km, O<- Start: 81,5 km

Sehenswert: Kirche St. Johannes der Täufer

Oberstdorf ist urkundlich schon im Jahre 1141 erwähnt.
Im 15. Jahrhundert kam ein Teil von Oberstdorf an das Kloster Bamberg, der andere Teil an den Fürstbischof von Augsburg.
Schon im Jahre 1518 lies Hugo von Montfort ein Bad bei der Schwefelquelle erbauen.
Einen tragischen Einschnitt brachte der große Brand im Jahre 1865 bei dem über 300 Häuser niederbrannten.

St. Johannes der Täufer St. Johannes der Täufer (Bild vergrößern)


Viele Neubauten wurden danach schon im Sinne des Fremdenverkehrs erreichtet.
Heute ist Oberstdorf ein vielfach ausgezeichneter heilklimatischer Kurort.

Im 10. Jahrhundert soll es schon den Vorgängerbau der heutigen Kirche St. Johannes Baptist gegeben haben.

Kirche in Oberstdorf Kirche in Oberstdorf (Bild vergrößern)

Oberstdorf liegt am Rande der Kalkalpen und ist Deutschlands südlichster Ort. Die Berge erreichen Höhen von über 2.600 Metern.
Der höchste unter ihnen mit 2656 m ist der Große Krottenkopf, der bekannteste wahrscheinlich das Nebelhorn.

Oberstdorf ist verkehrsberuhigt. Die Fußgänger haben hier das sagen. Vor dem Ort gibt es nahezu 1000 Parkplätze. Fußgängerzone (Bild vergrößern)

Oberstdorf ist autofrei, dafür sind alle Straßen mit Fußgängern und Wanderern wahrlich gefüllt. Radfahren ist mit großer Vorsicht möglich.

Route: Wer mit der Bahn ankommt erreicht Oberstdorf am Bahnhof.

Bahnhof Oberstdorf Bahnhof Oberstdorf (Bild vergrößern)


Eine kleine Ortserkundung durch die verkehrfreien Gassen ist empfehlenswert.
Auf der Hauptstraße erreichen Sie den Marktplatz mit der gotischen Kirche.
Entlang der geschäftigen Gassen erreichen Sie wieder den modernen Bahnhof, an dem der Illerradweg gut beschildert ist.

Blick auf die Kalkalpen Blick auf die Kalkalpen (Bild vergrößern)

Entlang der "Sonthofer Straße" fahren Sie aus dem Ort hinaus, überqueren einen Kreisverkehr und folgen dem Radweg auf der rechten Seite der "Sonthofer Straße".
Links der Straße sind ausgedehnte Parkflächen, damit Oberstdorf tatsächlich autofrei bleibt.

Geformte Berge Geformte Berge (Bild vergrößern)

Durch eine Unterführung kreuzen Sie die Straße und unterfahren den Kreisverkehr der B19, der Sie dann bis über die "Breitach" folgen.
Danach zweigt der Radweg nach links in einer scharfen Kurve ab, unterquert wieder die B19 und folgt der "Breitach".

Ohne Verkehrsberührung folgen Sie nun dem schönen Radweg längs des Flusses. Der Radweg verläuft auf einem künstlichen Damm am Waldrand.
Rechts des Fluss erheben sich hohe Berge.

Entlang der Breitach Entlang der Breitach (Bild vergrößern)

Sie überqueren die Gleise der Bahn und sind nach wenigen hundert Metern am Illerursprung.
Hier vereinigen sich an einer Stelle die Breitach, die Stillach und die Trettach und heißen ab hier "Iller".

Illerursprung Illerursprung (Bild vergrößern)

 

Auf der gegenüberliegenden Illerseite steht eine Skulptur von Walter Kalot, die den Illerursprung in einer Bronzefigur aus drei weiblichen Körpern stilisiert.

Illerursprung Geburt der Iller (Bild vergrößern)

Bedingt durch das extreme Hochwasser 1999 und 2005, bei dem Schäden in hoher Millionenhöhe auftraten, schuf man die Dämme rechts und links der Iller.
Und man sieht: So etwas kann auch den Radfahrern helfen.

Blick entlang der Iller Blick entlang der Iller (Bild vergrößern)

Der Radweg hat einen mineralischen Untergrund und lässt sich wunderbar befahren. Leicht bergab fahren Sie mit schönen Blicken auf die wilde Iller.

Auf einem Bergkegel auf der rechten Seite der Iller liegt die Schöllanger Burgkirche aus dem 14. Jahrhundert.

Blick entlang der Iller Niedrigwasser (Bild vergrößern)

 

Auf der linken Seite lichtet sich der Wald hinter dem Hochwasserdamm und die beiden weißen Kirchen von "Fischen" erscheinen.


Fischen


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Entfernungen: -> Dietenheim: 1,5 km, <- Altenstadt: 7,5 km,
O-> Ziel: 28,5 km, O<- Start: 81,5 km

Sehenswert: Kirche St. Verena und Frauenkapelle

Bilderbuchidylle Bilderbuchidylle (Bild vergrößern)

Der Ort Fischen wird 860 in einer Urkunde des Klosters St. Gallen erstmals erwähnt.
Der Ort hat schon sein 1150 jähriges Bestehen gefeiert.

Route: Es lohnt kurz nach Fischen abzuzweigen.
An der Illerbrücke radeln Sie dazu nach links weg in Richtung Ortsmitte und erreichen nach knappen 300 Metern den Eingang zum Friedhof.
Dort steht auf der linken Seite die barocke Frauenkapelle und rechts die weiß getünchte Kirche St. Verena.
Beide sind wunderschön renoviert.

Marienkapelle Marienkapelle (Bild vergrößern)

Der Weg zurück führt über die Illerbrücke und zweigt gleich danach nach links auf den Hochwasserdamm ab.
Nach einem reichlichen Kilometer unterqueren Sie die Bahnlinie und fahren dahinter wieder auf dem Damm weiter.

Der Radweg folgt nun in sanften Kurven dem Lauf der Iller.
Rechts der Iller sind kleine bewaldete Gebiete, zur Iller hin sind Schilfgebiete.
Nach etwa drei Kilometern passieren Sie ein Wasserschutzgebiet.

An der Iller Radweg an der Iller (Bild vergrößern)

Der Radweg erreicht nun eine unbewaldete Strecke.
Nach rechts sieht man den Ort Schöllang mit seinem Zwiebelturm. Schöllang gehört immer noch zu Oberstdorf.

Blick nach Schöllang Blick nach Schöllang (Bild vergrößern)

Nach einem reichlichen Kilometer entlang der Iller sieht man auf der rechten Seite schon die eigenwillige "Ordensburg" auf dem Hügel stehen.
Dieser militärische Zweckbau hat aus der Ferne das Aussehen einer Burg, wurde als Teil einer Kaserne in den gar nicht ruhmreichen Tagen Deutschlands erbaut.
Heute wird sie von der Bundeswehr benutzt.

Ordensburg Sonthofen Ordensburg Sonthofen (Bild vergrößern)


Sonthofen


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Entfernungen: -> Dietenheim: 1,5 km, <- Altenstadt: 7,5 km,
O-> Ziel: 28,5 km, O<- Start: 81,5 km

Sehenswert: Johann-Althaus-Platz, Spitalkirche, Innenstadt

Sonthofen war schon zu alemanischer Zeit besiedelt. Auf dem Kalvarienberg vermutet man eine Thingstätte. Dort wurde seit dem 12. Jahrhundert zu Gericht gesessen.
Sonthofen hatte seit dem 15. Jahrhundert das Marktrecht.
Die Ordensburg wurde erst 1935 zu militärischen Zwecken errichtet.
Heute ist Sonthofen Stadt.
Im zweiten Weltkrieg wurde Sonthofen zweimal schwer angegriffen.
Heute ist Sonthofen eine moderne Stadt

Ordensburg Sonthofen Schule am Radweg (Bild vergrößern)

Route: Der Radweg folgt unbeirrt der Iller und berührt Sonthofen nur.
An zahlreichen Siedlungen und Schulkomplexen vorbei geht es immer weiter an der Iller entlang.
Sie erreichen schließlich die "Illerstraße" und überqueren auf der Brücke den Fluss.
Auf der linken Seite der Iller führt der Radweg nun weiter.

Falls Sie ihn nicht finden, bleiben Sie auf dem Radweg entlang der "Illerstraße" in Richtung "Blaichach" und verlassen die Stadt.
Die Straße geht in die "Sontheimer Straße" über und erreicht "Blaichach".

Gleich am Ortsanfang zweigt der Radweg nach rechts auf die "Siedlerstraße" ab, überquert die Bahnlinie und führt auf der "Weidachstraße" weiter. Entlang der "Heinrich Gyr Straße" erreichen Sie wieder den Radweg direkt an der Iller.

Die Iller fließt in einem breiten Bett, das mit Hochwasserschutzmaßnahmen geschützt ist und zur Not viel mehr Wasser auffangen kann. Die Iller ist der wasserreichste Zufluss der Donau.

Die Iller ist wasserreich Die Iller ist wasserreich (Bild vergrößern)

An einem Gartenhausgebiet geht es weiter an der Iller entlang.
Der Radweg ist zunächst hier deutlich schmäler, weitet sich aber wieder.

Wunderschön ist der blühende Randbewuchs des Flusses.

Die Iller ist wasserreich Randbewuchs der Iller (Bild vergrößern)

Der illerradweg führt nun zwischen Iller und dem "Inselsee" weiter flussabwärts.

Bald erreichen Sie Sie den Rand von Immenstadt und radeln entlang von Sportanlagen zur Bahnlinie.
Entlang der Gleise erreichen Sie die "Salzstraße" und gleich darauf den "Marienplatz".

 


Immenstadt


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Entfernungen: -> Dietenheim: 1,5 km, <- Altenstadt: 7,5 km,
O-> Ziel: 28,5 km, O<- Start: 81,5 km

Sehenswert: Johann-Althaus-Platz, Spitalkirche, Innenstadt

Der Ort Immenstadt ist erstmals im Jahre 1275 erwähnt. Die Grafen von Monfort kauften im 14. Jahrhundert das Schloss Rothenfels.
Im Jahre 1360 wurde Immenstadt auf Anweisung Kaiser Karl IV. zur Stadt erhoben.
Immenstadt kam durch Handel mit Salz und Leinwand zu Reichtum.
Zahlreiche Stadtbrände führten zu laufenden Wiederaufbauten.
Auch unter Überschwemmungen hatte Immenstadt zu leiden.

Die heute sichtbare St. Nikolauskirche wurde auf den Grundmauern früherer Kirchen errichtet. Nach mehreren Bränden wurde die Kirche mit dem Zwiebelturm 1704 erbaut.

Die Iller ist wasserreich St. Nikolauskirche (Bild vergrößern)

Heute zeigt sich Immestadt modern mit dem historischen Kern um den Marienplatz mit dem Montfortschen Schloss und der Kirche St. Nikolaus.
In Immenstadt gab es auch ein Kapuzinerkloster, von dem nur noch die Kirche erhalten geblieben ist.

Das Schloss der Grafen Monfort wurde im Jahre 1550 als Amtssitz in Immenstadt erbaut. Ursprünglich war es von allen Seiten mit Gebäuden umschlossen und hatte einen Innenhof.

Montfort-Schloss Montfort-Schloss (Bild vergrößern)

Route: Der Radweg verlässt Immenstadt längs der "Salzstraße" und folgt dann der Bahnlinie.
Durch eine Unterführung erreichen Sie gut beschildert die rechte Seite der Bahnlinie und folgen ihr bis zur Klinik.
Dort zweigt der Radweg nach rechts ab und folgt der "KonstanzerAch".
Nach wenigen hundert Metern erreichen Sie wieder die Iller und folgen ihr.

Radweg an der Iller Radweg an der Iller (Bild vergrößern)

Zwischen Bahnlinie und Iller geht es nun stadtauswärts und Sie radeln auf dem wunderschönen Radweg auf dem Damm bis nach "Untereinharz".

Gewitterstimmung Gewitterstimmung (Bild vergrößern)

Im Moment müssen Sie dort einer Umleitung durch den Ort folgen. Bis Ende 2013 ist der Radweg wegen dem Neubau einer Brücke gesperrt und ist durch den Ort geführt.
Entlang der alten B19 erreicht er das Betriebsgelände der Firma Bosch, um danach wieder an die Iller zu kommen.

Der Radweg erreicht nun wieder das Illerufer, verlässt es wieder um eine Kläranlage zu umgehen und führt auf die Brücke der B19 zu.
Die Iller macht hier eine Schleife im engen Tal.

Der Radweg hat keinen Platz und umgeht diese Schleife, indem er nach links abzweigt und dann leicht bergauf die B19 unterquert.

Naturetappe Unten durch (Bild vergrößern)


Danach geht es wieder entspannt bergab und Sie erreichen bei "Häusern" wieder den Radweg an der Iller.

Der Radweg wendet sich nun direkt ans Illerufer und folgt einem mineralischen Weg direkt am Ufer.

Naturetappe Naturetappe (Bild vergrößern)

Traumhaft geht es nun ohne Ortsberührung durch eine ansprechende Naturlandschaft.

Langsam beginnt rechts und links der Iller ein Laubwald und der Illerradweg verläuft nun im Schatten der Bäume.

Im Illerwald Im Illerwald (Bild vergrößern)

Kurz vor der Brücke der A980 überqueren Sie einen Illerzufluss auf einer Holzbrücke und radeln dann bergauf auf der "Georg Haindl Straße" entlang einer stillgelegten, teilweise schon abgerissenen Papier-Fabrik bergauf nach "Hegge".
Gut beschildert geht es nach rechts auf der "Georg Haindl Straße" weiter, bis sie in die "Heggener Straße" übergeht.

Entlang dieser Straße erreichen Sie den Güterbahnhof von Kempten und folgen dann nach rechts der "Oberen Eicher Straße".
Etwas bergauf, dann bergab folgen Sie den Gleisen, bis nach links der Weg zum Bahnhof führt.
Vom Bahnhof aus können Sie Ihre geplante Rückreise antreten.

Empfehlenswert ist ein Besuch der historischen Innenstadt, die Sie auf den beschilderten Radweg schnell erreichen.

 

 

Kempten


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Entfernungen: -> Krugzell: 15,0 km, <- Kempten: 0,0 km,
O-> Ziel:110,0 km, O<- Start: 0,0 km

Sehenswert: St. Mangkirche, Rathaus, St. Lorenzbasilika, Kornhaus, Römisches Museum, Stift, Residenz

Rathaus Kempten Rathaus (Bild vergrößern)

Kempten hat eine lange Geschichte. Die Römer eroberten etwa 15 vor Christus die schon bestehende keltische Stadt Kambodounon.
Nach vielen Umbauten, Bränden und Eroberungen verlassen die Römer im Jahre 488 Kempten.
Im Jahre 752 kümmern sich Mönche aus St. Gallen um die Bewohner um Kempten und gründen ein Kloster. Die Gattin Kaiser Karls des Großen fördert das Kloster in Kempten.

Stadttor in Kempten Stadttor in Kempten (Bild vergrößern)


Durch die Jahrhunderte wird Kempten oft zerstört, wieder aufgebaut, verbrannt und wieder aufgebaut. Die Querelen des 30-jährigen Krieges und die Folgen der Pest dezimieren die Bevölkerung von ehemals 6000 auf nun 900!
Protestanten und Katholiken leben unter Spannungen bis zur Säkularisierung, dann wird Kempten bayerisch.

St. Mangkirche in Kempten St. Mangkirche in Kempten (Bild vergrößern)

Heute sieht man als Tourist eine sehr schöne Stadt mit zahlreichen herrschaftlichen Häusern und unzähligen Kirchen.

Sankt Lorenz Stiftskirche Sankt Lorenz Basilika (Bild vergrößern)

 




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