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Illerradweg Etappe 1: Von Oberstdorf bis Kempten
Vom Illerursprung nach Kempten[Essen & Wohnen | Orte am Weg | Kurzbeschreibung | Karte | Anschlusstouren ] Stand: 26.08.2013 |
Kurzbeschreibung:
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Höhendiagramm
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Orte am Weg (Km-Liste):(Seitenanfang) 000,0 km Kempten Bitte beachten: Abzweige in die Städte und Orte verursachen Mehrkilometer. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Dietenheim: 1,5 km, <- Altenstadt: 7,5 km, Sehenswert: Kirche St. Johannes der Täufer Oberstdorf ist urkundlich schon im Jahre 1141 erwähnt.
Im 10. Jahrhundert soll es schon den Vorgängerbau der heutigen Kirche St. Johannes Baptist gegeben haben.
Oberstdorf liegt am Rande der Kalkalpen und ist Deutschlands südlichster Ort. Die Berge erreichen Höhen von über 2.600 Metern.
Oberstdorf ist autofrei, dafür sind alle Straßen mit Fußgängern und Wanderern wahrlich gefüllt. Radfahren ist mit großer Vorsicht möglich. Route: Wer mit der Bahn ankommt erreicht Oberstdorf am Bahnhof.
Entlang der "Sonthofer Straße" fahren Sie aus dem Ort hinaus, überqueren einen Kreisverkehr und folgen dem Radweg auf der rechten Seite der
"Sonthofer Straße".
Ohne Verkehrsberührung folgen Sie nun dem schönen Radweg längs des Flusses. Der Radweg verläuft auf einem künstlichen Damm am Waldrand.
Sie überqueren die Gleise der Bahn und sind nach wenigen hundert Metern am Illerursprung.
Auf der gegenüberliegenden Illerseite steht eine Skulptur von Walter Kalot, die den Illerursprung in einer Bronzefigur aus drei weiblichen Körpern stilisiert.
Bedingt durch das extreme Hochwasser 1999 und 2005, bei dem Schäden in hoher Millionenhöhe auftraten, schuf man die Dämme rechts und links der Iller.
Der Radweg hat einen mineralischen Untergrund und lässt sich wunderbar befahren. Leicht bergab fahren Sie mit schönen Blicken auf die wilde Iller. Auf einem Bergkegel auf der rechten Seite der Iller liegt die Schöllanger Burgkirche aus dem 14. Jahrhundert.
Auf der linken Seite lichtet sich der Wald hinter dem Hochwasserdamm und die beiden weißen Kirchen von "Fischen" erscheinen. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Dietenheim: 1,5 km, <- Altenstadt: 7,5 km, Sehenswert: Kirche St. Verena und Frauenkapelle
Der Ort Fischen wird 860 in einer Urkunde des Klosters St. Gallen erstmals erwähnt. Route: Es lohnt kurz nach Fischen abzuzweigen.
Der Weg zurück führt über die Illerbrücke und zweigt gleich danach nach links auf den Hochwasserdamm ab. Der Radweg folgt nun in sanften Kurven dem Lauf der Iller.
Der Radweg erreicht nun eine unbewaldete Strecke.
Nach einem reichlichen Kilometer entlang der Iller sieht man auf der rechten Seite schon die eigenwillige "Ordensburg" auf dem Hügel stehen. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Dietenheim: 1,5 km, <- Altenstadt: 7,5 km, Sehenswert: Johann-Althaus-Platz, Spitalkirche, Innenstadt Sonthofen war schon zu alemanischer Zeit besiedelt. Auf dem Kalvarienberg vermutet man eine Thingstätte. Dort wurde seit dem 12. Jahrhundert zu Gericht gesessen.
Route: Der Radweg folgt unbeirrt der Iller und berührt Sonthofen nur. Falls Sie ihn nicht finden, bleiben Sie auf dem Radweg entlang der "Illerstraße" in Richtung "Blaichach" und verlassen die Stadt. Gleich am Ortsanfang zweigt der Radweg nach rechts auf die "Siedlerstraße" ab, überquert die Bahnlinie und führt auf der "Weidachstraße" weiter. Entlang der "Heinrich Gyr Straße" erreichen Sie wieder den Radweg direkt an der Iller. Die Iller fließt in einem breiten Bett, das mit Hochwasserschutzmaßnahmen geschützt ist und zur Not viel mehr Wasser auffangen kann. Die Iller ist der wasserreichste Zufluss der Donau.
An einem Gartenhausgebiet geht es weiter an der Iller entlang. Wunderschön ist der blühende Randbewuchs des Flusses.
Der illerradweg führt nun zwischen Iller und dem "Inselsee" weiter flussabwärts. Bald erreichen Sie Sie den Rand von Immenstadt und radeln entlang von Sportanlagen zur Bahnlinie.
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Dietenheim: 1,5 km, <- Altenstadt: 7,5 km, Sehenswert: Johann-Althaus-Platz, Spitalkirche, Innenstadt Der Ort Immenstadt ist erstmals im Jahre 1275 erwähnt. Die Grafen von Monfort kauften im 14. Jahrhundert das Schloss Rothenfels. Die heute sichtbare St. Nikolauskirche wurde auf den Grundmauern früherer Kirchen errichtet. Nach mehreren Bränden wurde die Kirche mit dem Zwiebelturm 1704 erbaut.
Heute zeigt sich Immestadt modern mit dem historischen Kern um den Marienplatz mit dem Montfortschen Schloss und der Kirche St. Nikolaus. Das Schloss der Grafen Monfort wurde im Jahre 1550 als Amtssitz in Immenstadt erbaut. Ursprünglich war es von allen Seiten mit Gebäuden umschlossen und hatte einen Innenhof.
Route: Der Radweg verlässt Immenstadt längs der "Salzstraße" und folgt dann der Bahnlinie.
Zwischen Bahnlinie und Iller geht es nun stadtauswärts und Sie radeln auf dem wunderschönen Radweg auf dem Damm bis nach "Untereinharz".
Im Moment müssen Sie dort einer Umleitung durch den Ort folgen. Bis Ende 2013 ist der Radweg wegen dem Neubau einer Brücke gesperrt und ist durch den Ort geführt. Der Radweg erreicht nun wieder das Illerufer, verlässt es wieder um eine Kläranlage zu umgehen und führt auf die Brücke der B19 zu. Der Radweg hat keinen Platz und umgeht diese Schleife, indem er nach links abzweigt und dann leicht bergauf die B19 unterquert.
Der Radweg wendet sich nun direkt ans Illerufer und folgt einem mineralischen Weg direkt am Ufer.
Traumhaft geht es nun ohne Ortsberührung durch eine ansprechende Naturlandschaft. Langsam beginnt rechts und links der Iller ein Laubwald und der Illerradweg verläuft nun im Schatten der Bäume.
Kurz vor der Brücke der A980 überqueren Sie einen Illerzufluss auf einer Holzbrücke und radeln dann bergauf auf der "Georg Haindl Straße" entlang einer stillgelegten, teilweise schon abgerissenen Papier-Fabrik bergauf nach "Hegge". Entlang dieser Straße erreichen Sie den Güterbahnhof von Kempten und folgen dann nach rechts der "Oberen Eicher Straße". Empfehlenswert ist ein Besuch der historischen Innenstadt, die Sie auf den beschilderten Radweg schnell erreichen. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Krugzell: 15,0 km, <- Kempten: 0,0 km, Sehenswert: St. Mangkirche, Rathaus, St. Lorenzbasilika, Kornhaus, Römisches Museum, Stift, Residenz
Kempten hat eine lange Geschichte. Die Römer eroberten etwa 15 vor Christus die schon bestehende keltische Stadt Kambodounon.
Heute sieht man als Tourist eine sehr schöne Stadt mit zahlreichen herrschaftlichen Häusern und unzähligen Kirchen.
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