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Fahrradtouren in der Bretagne

Fahrradtouren Bretagne

Von Perros-Guirec zur Westküste


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Streckenverlauf: Start in Perros-Guirec, Ploumanach. Durch die Fjordlandschaft nach Morlaix und weiter über die schönsten Orte mit den für die Bretagne typischen Calvaires nach Südwesten zur Halbinsel Crozon.
Am Menez Hom vorbei erreichen wir Locronan.
Beeindruckend, aber windig, ist für uns der Pointe du Raz der westlichste Punkt der Bretagne.
Nach der Landschaft und dem Wind erreicht uns die Kultur in Quimper wieder.

Ausgangspunkt: Ploumanach
Streckenlänge:
368 km

Bücher zur Tour Bücher: Baedeker Bretagne
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Top100 Karte 114 St-Brieuc - Morlaix
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Ploumanach


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Info: Idyllisch liegt der kleine Ort in einer geschützten Bucht. Unzählige Monolithen liegen aufeinander und glänzen in der Abendsonne.

PLoumanach Bei Ploumanach (Bild laden)

Wer gern Fisch ißt, ist hier richtig!
Wer noch mehr Steinformationen sehen will ist im nächsten Ort, Tregastel Plage richtig. Unzählige Gebilde: Tierekörper, Köpfe und abstrakte Gegenstände formten Wind und Wasser aus den Resten des Steingebirges, das hier vor ca. 300 Millionen Jahren entstand.

Tregastel Tregastel (Bild laden)


Lannion


Seitenanfang

Route: Über die D786 radeln wir wieder in Richtung der Küste. In St-Michel-en-Greve öffnet sich eine schöne Bucht mit weitem Blick aufs Meer.


Morlaix


Seitenanfang

Info: Morlaix liegt eindrucksvoll in einem engen Flußtal. Ein gewaltiges, 58 Meter hohes Viadukt überspannt die Stadt auf einer Breite von knapp 260 Metern und beherrscht mit ihren Ausmaßen die gesamte Stadt.
Die Bewohner lebten früher vom Handel und von den Einkünften der Tabakmanufakturen.

Morlaix Kirche und Viadukt von Morlaix (Bild laden)

Info: Heute sind noch zahlreiche Straßenzüge aus dem 15. Jahrhundert erhalten. Typisch sind die sogenannten Laternenhäuser, deren geschnitzte Balken noch heute mit Heiligenfiguren geschmückt sind. Am bekanntesten ist das "Maison de la Reine Anne", das Haus der Königin Anne.
Typisch für die Laternenhäuser besitzt das Haus einen mit Fenstern überdachten Innenhof in dem eine 11m hohe Wendeltreppe zu den höheren Stockwerken führt. Der mittlere Tragbalken der 11m-Treppe besteht aus einem Stück.
Sehenswert sind auch die Kirchen Eglise St. Mélaine und Eglise St-Mathieu. Die frühere Jakobinerkirche beherbergt heute das Jakobiner- und das Stadtmuseum.

Route: Auf der D712 radeln wir zu interessanten Stätten.

Info: Von hier aus richten wir unser Interesse den bretonischen "Kalvarienbergen" zu.
Keine Angst, das sind keine echten Berge, sondern aus Stein gemeiselte Figurengruppen auf den Kirchplätzen.
Diese eigentümlichen christlichen Bauwerke gibt es nur in der Bretagne. In der Regel sind sie in sogenannten "enclos Paroissiaux", zu deutsch "eingebetteten Pfarrbezirken" integriert.
Meist schildern sie in anschaulichen, aus Granit gehauenen Plastiken das Leben Christi. Die Figuren sind einheimischen Gesichtern nachempfunden und dienten dazu, szenenhaft und für jeden verständlich, der örtlichen Bevölkerung die Kirchengeschichte greifbar zu machen.
Beim Bösen packt der Teufel kräftig zu, der Pfarrer mußte nur mit dem Finger auf die entsprechende Gruppe zeigen und schon wußte jeder Bescheid.

St.-Thégonnec


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Info: Der kleine Ort besitzt einen der schönsten Kalvarienberge der Bretagne. Durch ein Tor betritt man den ummauerten Kirchenbezirk. Das sehr schön verzierte Beinhaus und die Kirche stammen aus dem 16. Jahrhundert. In der Kirche ist vor allem die geschnitzte Kanzel sehenswert.
Der Kalvarienberg wurde 1610 erbaut. Zahlreiche Einzelgruppen mit volkstümlich, manchmal fast witzig dargestellten Situationen aus der Kirchengeschichte schmücken den von einer hohen Kreuzigungsgruppe überragten Kalvarienberg. Einzigartig die Engel, die das Blut Christi auffangen.
Bemerkenswert ist eine kleine Nische in der eine Figur des heiligen Thégonnec steht. Ein Wolf, der zuvor den Esel des Heiligen verschlang, zieht nun dessen Karren.

Traurig ist, dass die prächtige Kirche durch einen Brand ziemlich beschädigt wurde. Eine kleine Ausstellung im Inneren zeigt auf Fotos die Schreckensnacht.

Calvaire Calvaire (Bild laden)

Guimiliau


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Info: Das kleine Dorf mit seinen knapp 800 Einwohnern ist ebenfalls für seinen Calvaire bekannt.
Schon 1581 wurde mit dem umfangreichen Bauwerk begonnen. Über 200 Figuren in 17 Gruppen schmücken das eindrucksvolle Bauwerk.

Sehenswert ist auch die Vorhalle der Kirche. Die Bogenläufe der Halle sind mit einer Bilderbibel geschmückt. Im Dreieck des Giebels sieht man den Hl. Miliau.

Reich geschmückt und eigenartig voll wirkt ist das Innere der Kirche, das im hinteren Bereich vom säulenüberragten Taufbecken beherrscht wird. Im vorderen Bereich sind drei Altäre: der Hauptaltar des Hl. Miliau, rechts davon der Rosenkranzaltar, links davon das Rentabel des Hl. Josef.

Guimiliau Kirchenbezirk Guimiliau (Bild laden)

Plougastel.gif


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Calvaire von Plougastel (Bild laden)

Info: Plougastel-Daoluas dat über 11.000 Einwohner ist ist recht verkehrsreich. Den Kalavrienberg finden wir bei der unübersehbaren Kirche.
Die Figuren der Schächer tragen zur Versinnbildlichung für Gut und Böde noch einen Engel und einen Teufel. Der Calvaire selbst besteht aus 180 Figuren.

Pointe de Van


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Pointe du Van Pointe du Van (Bild laden)

Info: Gnadenlose Sonne! Aber eine steife Brise lässt die Schweissperlen bedingt durch Hitze und die Steigungen der Hügellandschaft schnell verdunsten.

Hier glaubt man, die Natur wäre unser eigen. Kaum Verkehr, ebensowenig Touristen, so kann es gefallen.

Pointe du Raz


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Pointe du Van Pointe du Raz (Bild laden)

Beeindruckend, aber windig, ist für uns der Pointe du Raz der westlichste Punkt der Bretagne.
Wir lassen es uns nicht nehmen eine Wanderung um die Landspitze zu machen. Der Wind ist heftig!


Nach der Landschaft und dem Wind erreicht uns die Kultur in Quimper wieder.

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