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Rheinradweg: Etappe von Koblenz nach Köln

Rheinradweg: Karlsruhe - Speyer

[ Schlafen&Wohnen | Orte am Weg | Kurzbeschreibung | Karte | Anschluss ]
Stand: 13.03.2017

Kurzbeschreibung:


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Die Rheinradwegetappe von "Koblenz" bis "Köln" verläuft meist auf asphaltierten Radwegen und Nebenstraßen.
Nach "Koblenz", dem Zusammenfluss von Mosel und Rhein, weichen schnell die Randberge und das Tal wird lieblicher und breiter.
Sie durchradeln den früher so genannten "Engergau" mit kleinen, sehr alten Orte.
Die Stadt "Andernach" mit Stadtbefestigung und Mariendom ist ein richtiges Highlight.

Ab "Andernach" kann alternativ auch auf der rechten Rheinseite gefahren werden. Dort liegt z.B. die rüher mit Mauern und Türmen bewehrte Fachwerkstadt Linz.

Da der Rhein an Breite zunimmt, werden Brücken seltener und die Zahl der Autofähren steigt.
Sie passieren die im zweiten Weltkrieg traurig bekannt gewordene Brücke von "Remagen". Dort gibt es auch ein Informationszentrum zur Brücke.
"Bad Godesberg" passieren Sie an der Rheinpromenade und fahren fast nahtlos weiter bis "Bonn".
Über "Widdig" und "Wesseling" erreichen Sie bald "Colonia Agrippinensis", so wurde das römische Köln genannt.
Schon von weitem grüßt der Kölner Dom und Sie werden überrascht sein von der Fülle der Sehenswürdigkeiten der Stadt "Köln".

 

Ausgangspunkt: Koblenz
Etappenziel:
Köln
Streckenlänge
: 108,0 km
Fahrzeit: ca. 7 - 8 Stunden zzgl. Zeit für Besichtigungen
Höhenmeter: 137 m
Eignung: Tourenradler, Radeln mit Kindern, E-Bike geeignet

 

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Fahrrad-Tourenkarten 1:50.000

 

 


Karte:


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Orte am Weg:


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000,0 km Koblenz
012,5 km Kaltenengers
019,5 km Weißenthurm
026,0 km Andernach
034,0 km Brohl-Lützing
038,0 km Bad Breisig
044,0 km Sinzig
048,0 km Remagen
052,5 km Oberwinter
056,0 km Bad Honnef
062,0 km Bad Godesberg
063,5 km Rungsdorf
065,0 km Plittersdorf
071,0 km Bonn
078,0 km Hersel
080,5 km Widdig
086,0 km Wesseling
093,0 km Sürth
101,0 km Rodenkirchen
108,0 km Köln




KoblenzÜbernachtungsmöglichkeiten


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Entfernungen: -> Kaltenengers: 12,5 km, <- Koblenz: 0,0 km,
->O Ziel: 108,0 km, O<- Ausgangspunkt: 0,0 km

"Koblenz" liegt am Zusammenfluss von Rhein und Mosel. Kein Wunder, dass diese strategisch wichtige Stelle schon vor 9000 Jahren bewohnt war.
Die Römer errichteten hier ein riesiges Kastell, in der fränkischen Zeit stand hier eine Königspfalz und schon im dritten Jahrhundert wurde hier das Stift St. Kastor gegründet.
Schnell war Koblenz Reichsstadt und wichtiger Verwaltungssitz.
Kaiser Heinrich II. schenkte die Stadt 1018 den Trierer Kurfürsten, die sie 1690 sogar zur Residenzstadt machten. Kein Wundern also über die mächtigen Kirchen und die herrschaftlichen Bauten.

Der Fahrradweg führt weiter am Rheinufer in Richtung "Deutsches Eck".
Hier steht ein überdimensionales Reiterstandbild, das den reitenden Wilhelm darstellt.

Wilhelm I. am Deutschen Eck Wilhelm I. am Deutschen Eck (Bild laden)

 

Gegenüber auf der anderen Moselseite liegt die Festung Ehrenbreitstein auf dem Hügel.

Festung Ehrenbreitenstein Festung Ehrenbreitstein (Bild laden)

 

Hier mündet die Mosel in den Rhein.
Wer möchte, kann auf den Moselradweg wechseln.

Siehe: Moselradweg in Etappen

An einem der ersten historischen Gebäude entlang der Mosel radeln Sie an der "Alten Burg" vorbei.
Dieses Gebäude wurde von den Kurfürsten als Trutzburg gegen das Volk erbaut. Heute ist es Stadtarchiv.

Koblenz: Die "Alte Burg" Die "Alte Burg" (Bild laden)

 

Lohnenswert ist in jedem Fall ein Rundgang durch die Stadt. Sehenswert sind die vielen Kirchen, der Münzplatz, das kurfürstliche Schloss und vieles, vieles andere.

Die imponierende Florinskirche Die imponierende Florinskirche (Bild laden)

Route: Zur Weiterfahrt fahren Sie ans "Konrad-Adenauer-Ufer" und erreichen dort nach Norden (flussaufwärts) das "Deutsche Eck".
Hier haben Sie einen sehr schönen Ausblick auf die Festung "Ehrenbreitstein" und auf die beiden Flüsse Rhein und Mosel.

Entlang der Mosel erreichen Sie am "Peter-Altmeier-Ufer" entlang die erste Brücke. Auf dieser "Balduinbrücke" überqueren Sie die Mosel.
Auf der anderen Moselseite folgen Sie der "Neuendorfer Straße" und zweigen an der zweiten Kreuzung nach rechts auf den "Schartwiesenweg" ab.

Nun sind Sie auf dem Rheinradweg und folgen dem Rhein mit etwas Abstand.

Historische Häuser am Uferweg Historische Häuser am Uferweg (Bild laden)

 

Auf dem Uferweg passieren Sie historische Fachwerkhäuser, die sicher viele Überschwemmungen schon überstanden haben.

Auf dem schön asphaltierten Radweg erreichen Sie nun "Kesselheim".
Der Ort besteht schon seit dem 9. Jahrhundert und gehörte den Herren vom Stift zu Aachen. Zahlreiche Höfe sind noch in ihrem historischen Gewand erhalten.

Kesselheim Kesselheim (Bild laden)

Der Rhein teilt sich hier in zwei Arme und umfließt die Insel "Niederwerth".

Der Rheinradweg unterquert nun die Autobahnbrücke der A48 und erreicht die trutzige Wehrkirche St. Sebastian.
Der Ort ist nach dem Schutzpatron der Kirche benannt, die hoch auf einem Hügel des Rhein liegt. Den Ort gibt es schon seit dem 12. Jahrhundert.

St. Sebastian St. Sebastian (Bild laden)

 

Das Tal wird nun breiter. Der Radweg folgt direkt dem Rheinufer mit schöner Sicht auf den Fluss.
Sie erreichen den Ort "Kaltenengers".



Kaltenengers


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Entfernungen: -> Weißenthurm: 7,0 km, <- Koblenz: 12,5 km,
-> O Ziel: 95,5 km, O<- Startpunkt: 12,5 km

Kaltenengers Kaltenengers (Bild laden)

"Kaltenengers" gehörte früher zu den Besitzungen des Engersgaus und ist wahrscheinlich sehr alt. Der Engergau wurde 1100 letztmals urkundlich erwähnt.

Der Radweg führt durch den Ort hindurch und bleibt direkt am Rhein.

Kurz vor "Urmitz" schwenkt der Rheinradweg direkt an das Rheinufer und führt mit schöner Sicht auf den Fluss weiter.
Den Weg kann man hier absolut nicht verlieren!



Weißenthurm


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Entfernungen: -> Andernach: 6,5 km, <- Kaltenengers: 7,0 km,
-> O Ziel: 88,5 km, O<- Startpunkt: 19,5 km

Weißenthurm liegt auf der linksrheinischen Seite gegenüber von Neuwied.
Sie unterqueren die Raiffeisenbrücke der Bundesstraße B256 und bleiben auf dem Uferweg.

Brücke bei Weißenthurn Brücke bei Weißenthurm (Bild laden)

Kurz vor dem Rheinhafen von Andernach zweigt der Radweg nach links ab und führt auf der Straße "Ostkai" und dann auf der Hafenstraße weiter.
Auf der "Hans-Julius-Ahlmann-Straße" umfahren Sie den Friedhof und erreichen dann die L121, die als "Koblenzer Straße" ins Zentrum von Andernach führt.
Auf dem Radweg neben der Straße passieren Sie die typischen Einkaufsmärkte, die man in den größeren Orten findet und Sie erreichen schließlich den Zugang zur historischen Altstadt von Andernach.



Andernach


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Entfernungen: -> Brohl-Lützing: 8,0 km, <- Weißenthurm: 6,5 km,
-> O Ziel: 82,0 km, O<- Startpunkt: 26,0 km

Sehenswert: Alter Kran, Bollwerk, Burgruine, Rheintor, Stadtbefestigung, Mariendom

Befestigungsanlagen Befestigungsanlagen (Bild laden)

Teile der früheren Stadtbefestigung sind noch erhalten und wirken sehr beeindruckend. Desweiteren sind noch Türme erhalten.

Mariendom Mariendom (Bild laden)

Der romanische Dom in Andernach wurde im 12. Jahrhundert erbaut. Er ist heute die katholische Kirche in Andernach.

Stadtmuseum Andernach Stadtmuseum (Bild laden)

Das Gebäude, in dem heute das Stadtmuseum untergebracht ist, wurde im Jahre 1600 als Stadtpalast erbaut. Es gehörte dem Stadtoberamtmann von der Leyen und ist eines der schönsten Gebäude der Stadt.

Route: Der Rheinradweg folgt der "Hochstraße" durch die Altstadt von Andernach.
Der Radweg erreicht danach wieder das Rheinufer und führt stadtauswärts im Uferpark weiter.
Sie überqueren die Bundesstraße und müssen dann die Bahnlinie unterqueren.
Vorsicht: die Unterführung ist eng und steigt kurz danach an.
Hier treffen Ausläufer des Schiefergebirges an den Rhein und das Tal wird nochmals sehr eng.

Der Radweg führt danach am Hang oberhalb der Bahnlinie weiter. Hier bieten sich schöne Aussichten auf das andere Rheinufer.
Danach verläuft der Radweg kurz unter der Trasse der Bundesstraße.

"Namedy" heißt der nächste Ort. Hier steht das heutige Schloss Namedy, das aus einer Wasserburg aus dem 14. Jahrhundert entstand.
Das Schloss ist heute ein Kulturzentrum und ein beliebter Ort zum Heiraten.

Schloss Namedy Schloss Namedy (Bild laden)

Das Tal wird jetzt wieder etwas breiter und der Rheinradweg führt auf einem Wirtschaftsweg abseits von Straße und Bahnlinie durch ein Wiesen- und Streuobstgebiet. Die Streckenführung ist vollkommen eben.

Abseits dem Getümmel Abseits dem Getümmel (Bild laden)

 

Da das Tal sich wieder verengt, wendet sich der Radweg auf eine Spur links neben der Straße. Es kostet schon etwas Eingewöhnung, wenn die Autos mit 100 km/h entgegenkommen und nur die Leitplanke dazwischen ist.

So erreichen Sie Brohl-Lützing, in dem sich Bundesstraße, Bahn und Radweg kreuzen.



Brohl-Lützing


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Entfernungen: -> Bad Breisig: 4,0 km, <- Andernach: 8,0 km,
-> O Ziel: 74,0 km, O<- Startpunkt: 34,0 km

Ab Brohl-Lützing radeln Sie auf der linken Seite der Bahnlinie weiter.

Blick auf den Rhein Blick auf den Rhein (Bild laden)

 

Kurz vor Bad Breisig überqueren Sie Bahnlinie und Straße und erreichen wieder den Radweg auf dem alten Treidelpfad direkt neben dem Rhein.



Bad Breisig


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Entfernungen: -> Sinzig: 6.0 km, <- Brohl-Lützing: 4,0 km,
-> O Ziel: 70,0 km, O<- Startpunkt: 38,0 km

"Breisig" wurde schon im 9. Jahrhundert an das Reichsstift Essen verschenkt, hat also eine lange Geschichte.
Heute lebt es vom Tourismus und vom Kurbetrieb.
Auf der Rheinpromenade ist es besser abzusteigen, sonst kommt eventuell ein Kurgast unter die Räder!

Promenade in Bad Breisig Promenade in Bad Breisig (Bild laden)

 

Der Rheinradweg bleibt nun direkt am Rheinufer.

Auf der gegenüber liegenden Flussseite liegt Bad Hönningen. Das Schloss Ahrenfels steht an imposanter Lage oberhalb des Rheins.

Schloss Ahrenfels Schloss Ahrenfels (Bild laden)

 

Nach etwa fünf Kilometern entlang des Uferradweges erreichen Sie ein Naturschutzgebiet um die Ahrmündung.

Naturschutzgebiet Naturschutzgebiet (Bild laden)

Bald darauf erreichen Sie den Ort "Kripp", der zu Sinzig gehört.
Von hier aus fährt eine Fähre ins gegenüber liegende "Linz".



Sinzig


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Entfernungen: -> Remagen: 4,0 km, <- Bad Breisig: 6,0 km,
-> O Ziel: 64,0 km, O<- Startpunkt: 44,0 km

Sinzig liegt etwas landeinwärts, bietet aber viele Sehenswürdigkeiten.
Schon im 8. Jahrhundert war hier eine Königspfalz, die in damaliger Zeit auch für Übernachtungen auf dem Weg nach Aachen zu Kaiserkrönungen benutzt wurde.
Die Blütezeit der Kaiserpfalz war zwischen dem 12. und 14. Jahrhundert. Kaiser Barbarossa war selbst 3 Mal hier.
Die Stadtbefestigung stammt aus dem frühen 13. Jahrhundert und bestand aus Stadtmauer und Türmen. Ein Teil davon ist noch erhalten.
Sehenswert ist auch der Zehnthof, der wahrscheinlich an der Stelle der Kaiserpfalz steht.

Route: Der Radweg passiert "Kripp" direkt am Rheinufer und führt mit schöner Aussicht nach Remagen.

Radweg am Rheinufer Radweg am Rheinufer (Bild laden)


Sinzig (Auf der rechten Rheinseite)


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Entfernungen: -> Remagen: 4,0 km, <- Bad Breisig: 6,0 km,
-> O Ziel: 64,0 km, O<- Startpunkt: 44,0 km

Sehenswert: Pfarrkirche St. Martin, Pulverturm, Rheintor, Neutor, Teile der Stadtbefestigung, schöner Marktplatz und historische Fachwerkhäuser, Burg Ockenfels

Info: Linz stammt schon aus frühfränkischer Zeit. Eine Kirche ist aus dem 9. Jahrhundert nachgewiesen.
Im 14. Jahrhundert wurde Linz mit Mauern und Türmen befestigt und zur Stadt erhoben.
Schon im 15. Jahrhundert gab es eine Fähre zwischen Linz und Kripp.
Schade, dass im 19. Jahrhundert die Stadtmauern zum Rhein hin abgebrochen wurde, aber das geschah in vielen Städten so.
Heute gibt es zahlreiche historische Fachwerkhäuser in der Stadtmitte zu besichtigen. Ein Teil der Stadtbefestigung und zwei Stadttore sind ebenfalls noch vorhanden.
Sehenswert ist auch die Burg Linz aus dem 13. Jahrhundert. Die Burg Ockenfels wurde nach der Zerstörung im 15. Jahrhundert neoromantisch wiederherstellt.


Remagen


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Entfernungen: -> Oberwinter: 4,5 km, <- Sinzig: 4,0 km,
-> O Ziel: 60,0 km, O<- Startpunkt: 48,0 km

Remagen war in römischen Zeiten Standort des Kastells "Rigomagos". Es wurde im 3. Jahrhundert erbaut.
In den Jahren 770 und 773 wird Remagen als Schenkung an das Kloster Lorsch erwähnt. Im 12. Jahrhundert wurde Remagen zur Stadt erhoben.
Die Kirche St. Peter und Paul wurde erstmals im Jahre 1246 erbaut.

St. Peter und Paul St. Peter und Paul (Bild laden)

Die heute sichtbare Kirche St. Peter und Paul wurde in neuromanischem Stil erweitert, beherbergt aber noch den alten Chor von 1246.
Die neugotische Apollinariskirche wurde 1839 erbaut und ist ein richtiger Hingucker.

Brücke von Remagen Brücke von Remagen (Bild laden)

 

Die Dudendorffbrücke war Ende des zweiten Weltkrieges stark umkämpft und deren Einnahme verkürzte den Krieg um einige Wochen.
Im Brückenkopf befindet sich ein Museum, das die letzten Tage der Brücke schildert.

In Remagen durchfahren Sie die großzügige Rhein-Promenade, auf der es auch Gaststätten gibt.
Nach links führen Gassen in die Stadt hoch.

Der Radweg bleibt direkt am Rheinufer. Auf hohen Stützmauern verläuft die Bahnline und später die Straße. Der Radweg bleibt auf einer separaten Spur direkt am Rhein und folgt der großen Schleife des Flusses.

Unter der Stützmauer Unter der Stützmauer (Bild laden)

Auf der rechten Rheinseite liegt der Ort "Unkel" mit seiner weißen Kirche.

Blick auf Unkel Blick auf Unkel (Bild laden)

 

Der Ort Unkel wurde schon im 9. Jahrhundert erwähnt, er ist aber älter, da man Grabbeigaben aus dem 6. Jahrhundert fand.
Der Weinort zog schon immer bekannte Persönlichkeiten an.
So wohnten dort zum Beispiel Willy Brandt und Annette von Droste-Hülshoff.

Der Radweg bleibt am linken Ufer und erreicht "Oberwinter".



Oberwinter


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Entfernungen: -> Bad Honnef: 3,5 km, <- Remagen: 4,5 km,
-> O Ziel: 55,5 km, O<- Startpunkt: 52,5 km

Sie durchradeln Oberwinter längs der B9 und passieren schließlich den Bahnhof am Rolandsbogen.
Der Rolandsbogen steht etwa 150 Meter über dem Rhein an einer Burgruine aus dem 12. Jahrhundert.
In Oberwinter fährt auch die Fähre nach Bad Honnef über den Rhein.

Am Rolandsbogen Am Rolandsbogen (Bild laden)

Mitten im Rhein liegt die Insel "Nonnenwerth". Auf der Insel wurde schon im Jahre 1126 ein Kloster für Benediktinerinnen erbaut.
Das Kloster ist heute in der Obhut der Franziskanerinnen und wird als Internat betrieben.

Vom Radweg aus hat man einen schönen Blick auf Schloss Drachenburg und die Ruine Drachenfels.

Blick auf Burgen und Schlösser Blick auf Burgen und Schlösser (Bild laden)



Bad Honnef


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Entfernungen: -> Bad Godesberg: 6,0 km, <- Oberwinter 3,5 km,
-> O Ziel: 52,0 km, O<- Startpunkt: 56,0 km

Au der rechten Seite des Rheins liegt nun Bad Honnef. Es hat sich als "Nizza des Rheingaus" einen besonderen Ruf geschaffen und ist Wohnort elitärer Menschen.
Bekannt ist es auch als Kurbad.

Hinter Bad Honnef beginnt das "Siebengebirge". Die Ruine Drachenfels und Schloss Drachenburg bilden den Anfang des Mittelgebirges.

Schloss Drachenburg Schloss Drachenburg (Bild laden)

 

Die Drachenburg wurde erst 1882 als Wohnsitz des Börsenmaklers und Bankiers Baron von Sarter erbaut. Der schlossartige Wohnsitz mit angrenzendem Park kann heute über die Drachenfelsbahn besichtigt werden.

Der Radweg bleibt auf der linken Rheinseite und passiert den Godesberger Stadtteil Mehlem.

Kurz darauf passieren Sie die Anlegestelle der Fähre nach "Königswinter".

Fähre nach Königswinter Fähre nach Königswinter (Bild laden)



Bad Godesberg


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Entfernungen: -> Rungsdorf: 1,5 km, <- Bad Honnef: 6,0 km,
-> O Ziel: 46,0 km, O<- Startpunkt: 62,0 km

Bad Godesberg ist der Nobelvorort von Bonn. Hier passieren Sie noble Villen und ab und zu auch eine Botschaft oder ein Konsulat.
Der Radweg bleibt am Rheinufer.

Bad Godesberg Bad Godesberg (Bild laden)

Bei Bad Godesberg weitet sich das Rheintal und die Berge verschwinden komplett. Sie erreichen hier die sogenannte "Köln-Bonner-Bucht".



Rungsdorf


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Entfernungen: -> Plittersdorf: 1,5 km, <- Bad Godesberg: 1,5 km,
-> O Ziel: 44,5 km, O<- Startpunkt: 63,5 km

Der Rheinradweg führt direkt an der Rheinpromenade am Freizeitpark Rheinaue vorbei.



Plittersdorf


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Entfernungen: -> Bonn: 6,0 km, <- Rungsdorf: 1,5 km,
-> O Ziel: 43,0 km, O<- Startpunkt: 65,0 km

Auf der rechten Rheinseite liegt "Oberkassel". Dort steht das älteste Zementwerk Deutschlands.
Auch den Stadtteil "Plittersdorf" passieren Sie auf dem Rheinuferweg.

Sie unterqueren die A562 und passieren "Poppelsdorf".



Bonn


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Entfernungen: -> Hersel: 7,0 km, <- Plittersdorf: 6,0 km,
-> O Ziel: 37,0 km, O<- Startpunkt: 71,0 km

Die Stadt "Bonn" geht geschichtlich auf römische und germanische Gründungen zurück.
Im 10. Jahrhundert entstand eine mittelalterliche Siedlung in der Nähe des Doms. Die Kölner Kurfürsten machten Bonn zu einem ihrer Wohnsitze und verlegten schließlich sogar im 17. Jahrhundert ihre Residenz hierher.
Die ehemalige Residenz wurde zur Universität umgebaut.
Bonn war in der Nachkriegszeit von 1949 bis 1990 Interrims-Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland und hat aus dieser Zeit viele attraktive Gebäude.

Bad Godesberg Hofgarten Bonn (Bild laden)

Sehenswert ist auch der Marktplatz in Bonn.

Marktplatz in Bonn Marktplatz in Bonn (Bild laden)

 

Der Rheinradweg verlässt Bonn wieder direkt am Rheinufer.
Sie passieren die Oper und unterqueren die Autobahn A565.
Kurz danach umgeht der Radweg das Gewerbegebiet Kleindorfer Hafen, führt aber danach wieder ans Rheinufer zurück.



Hersel


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Entfernungen: -> Widdig: 2,5 km, <- Bonn: 7,0 km,
-> O Ziel: 30,0 km, O<- Startpunkt: 78,0 km

Bei "Hersel" wird die Uferböschung steiler, der Ort liegt etwas erhaben über dem Rhein. Im Fluss liegt die Insel "Herseler Werth". Der Zwischenbereich zwischen Ufer und Insel wird teilweise als Bootshafen für Freizeitboote genutzt.
Hier beginnt eine sehr schöne Radwegetappe bis Widdig.

Uferweg bei Hersel Uferweg bei Hersel (Bild laden)

Am Bootshafen entlang erreichen Sie nun Widdig.



Widdig


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Entfernungen: -> Wesseling: 5,5 km, <- Hersel: 2,5 km,
-> O Ziel: 27,5 km, O<- Startpunkt: 80,5 km

Auf den Leinpfad fahren Sie nun unterhalb der Hangterrassenkante weiter.
Über Ihnen thront ein Hotel direkt an der Kante, als würde es jeden Moment herunterfallen können.

Kirche St. Georg Kirche St. Georg (Bild laden)

 

Gleich danach passieren Sie die Ortskirche St.Georg, die auch oberhalb der Uferböschung liegt.



Wesseling


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Entfernungen: -> Sürth: 7,0 km, <- Widdig: 5,5 km,
-> O Ziel: 22,0 km, O<- Startpunkt: 86,0 km

St. Germanus Wesseling St. Germanus Wesseling (Bild laden)

Schon seit dem 10. Jahrhundert ist eine Kirche in Wesseling überliefert.
Dieser neuromanische Bau der St. Germanus-Kirche entstand Ende des 19. Jahrhunderts in unmittelbarer Nähe einer Vorgängerkirche.

Neben der "Kölner Straße" fahren Sie durch Wesseling und erreichen die "Brühler Straße". Auf der geht es nur eine Kreuzung weiter, dann zweigen Sie nach links ab und erreichen den Radweg neben der "Theodor-Heuss-Straße".
Der Radweg folgt nun auf einem sicher von der Straße abgegrenzten Bereich der Straße durch ein Industriegebiet.

Radweg durch Industriegebiet Radweg durch Industriegebiet (Bild laden)

 

Nach etwa 2,4 Kilometern, auf Höhe des Hafens, zweigt der Radweg wieder zum Rheinufer ab.



Sürth


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Entfernungen: -> Rodenkirchen: 8,0 km, <- Wesseling: 7,0 km,
-> O Ziel: 15,0 km, O<- Startpunkt: 93,0 km

Sie radeln am Rheinufer an "Sürth" vorbei und passieren kurz danach den Ort "Weiss".

Der Rhein beschreibt hier fast eine 180°-Schleife. In der Schleife passieren Sie einen Rheinauenwald, der gegenüber dem rechtsrheinischen "Porz" liegt.
Auf Ihrer Seite des Rheins beginnt nun eine ausgedehnte Parklandschaft um den Ort "Rodenkirchen".



Rodenkirchen


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Entfernungen: -> Köln: 7,0 km, <- Sürth: 8,0 km,
-> O Ziel: 7,0 km, O<- Startpunkt: 101,0 km

Rodenkirchen gehört zur "Südstadt" von Köln. Von hier aus sehen Sie schon das Wahrzeichen von Köln.

Blick auf Köln Blick auf Köln (Bild laden)

 

Sie unterqueren die Brücke der A8 und folgen dem Radweg entlang der "Oberländer Werft".
Sie erreichen die ehemaligen Werftgelände auf der Rheinauhalbinsel.
Die Neubauten dort sind hypermodern.

Rheinauhalbinsel Rheinauhalbinsel (Bild laden)



Köln


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Entfernungen: -> Köln: 0,0 km, <- Rodenkirchen: 7,0 km,
-> O Ziel: 0,0 km, O<- Startpunkt: 108,0 km

Kölner Dom Innen Kölner Dom Innen (Bild laden)

Der Kölner Dom ist das Wahrzeichen von Köln. Er ist eine der größten Kathedralen der Welt im gotischen Stil.
Vorgängerbauten stammen aus dem 4. Jahrhundert. Der ursprüngliche Dom wurde im Jahre 873 geweiht. Der heute sichtbar Bau wurde nach dem Abriss des alten Doms im Jahre 1248 begonnen und erst im Jahre 1880 vollendet.

Westportal des Kölner Doms Westportal des Kölner Doms (Bild laden)

Das Hauptportal des Kölner Domes wirkt richtig filigran, trotz seiner Höhe von 28 Metern.
Die Figurengruppen erzählen eine greifbare Geschichte rund um die Erlösung.

Einen vollkommen anderen Blick auf den Dom erwartet Sie, wenn Sie auf der Eisenbahnbrücke beim Dom den Rhein überqueren.

Blick auf den Kölner Dom Blick auf den Kölner Dom (Bild laden)

Zurück auf der anderen Seite können Sie das historische Rathaus anschauen.

Historisches Rathaus Historisches Rathaus (Bild laden)

Das Rathaus wurde im 14. Jahrhundert erbaut, 1945 aber zerstört und bis zum Jahr 1975 wieder aufgebaut. In diesem Zug wurden die ehemaligen zerstörten historischen Figuren durch neue Figuren von "Herrschern und herrschergleichen Personen" ersetzt.

Es gibt noch unzählige Stellen in Köln zu bewundern. Aber vergessen sollten Sie auf keinen Fall die gemütliche Altstadt, wo man sich einfach so zu einem Kölsch trifft.

Die Kölner Altstadt Die Kölner Altstadt (Bild laden)





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Rheintalradweg: Etappe Oberwesel- Koblenz

Übersicht der Rheintaltouren