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Rheinradweg: Von Speyer nach Worms - von Dom zu Dom

Rheinradweg: Speyer - Worms

Von Kaiserdom zu Kaiserdom

[ Schlafen&Wohnen | Orte am Weg | Kurzbeschreibung | Karte | Anschluss ]
Stand: 13.03.2017

Kurzbeschreibung:


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Kulturell sehr interessante Etappe am Rhein entlang vom Kaiserdom in Speyer bis zum nächsten Kaiserdom in Worms.
Von Speyer aus folgen Sie zunächst dem Hochwasserdamm an der modernen Brücke der A61 vorbei.
Danach radeln Sie an den herrlichen Seen und am Otterstädter Altrhein vorbei. Die naturbelassenen Gebiete um die Altarme des Rheins sind als Naturschutzgebiet und natürliches Überflutungsgebiet ausgewiesen.
Von Altrip aus radeln Sie am Neuhofener Altrhein entlang und erreichen wieder den Radweg, der vor Rheingönheim in die Rheinauen abzweigt.
Als Alternative kann man von Altrip auf der rechten Rheinseite durch einen Waldpark auf der Reißinsel nach Mannheim fahren. Über die "Mannemer Brigg" geht es dann wieder linksrheinisch weiter.
Entlang dem ausgeweiteten Stadtgebiet von Ludwigshafen geht es weiter.
Gut beschildert erreichen Sie entlang der riesigen Chemiefabrik BASF wieder offenes Gelände.
Auf einem sehr schönen Radweg auf dem Hochwasserdamm oder direkt am Rhein entlang kommt Worms in Sicht.
Durch Rheinauwälder erreichen Sie die Nibelungenbrücke und radeln dann in die historische Innenstadt zum Kaiserdom.

Ausgangspunkt: Speyer
Streckenlänge
: 57,0 km
Fahrzeit: ca. 3 -4 Stunden zzgl. Zeit für Besichtigungen
Höhenmeter: 30 m
Eignung: Tourenradler, Radeln mit Kindern, E-Bike geeignet

 

 

Zimmer auf der Tour

Alle Veranstalter


Bücher und Karten
Karten
Bücher und Karten Rhein-Neckar 1:75.000
Bücher und Karten Mannheim-Heidelberg 1:50.000
Bücher und Karten Bodensee - Basel
Bücher und Karten Basel-Speyer
Bücher und Karten Speyer - Köln
Bücher und Karten

Köln - Rotterdam

Bücher und Karten

Fahrrad-Tourenkarten 1:50.000

 

 

 


Karte:


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Rheinradweg: Speyer - Worms Mannheim

Kartenmaterial:

Wir empfehlen die Karten des Landesamtes für Geoinformation und Landesentwicklung Baden-Württemberg mit Radwanderwegen 1:50.000. Die Karten sind mit Höhenlinien ausgestattet.

Blatt: F 513 Mannheim-Heidelberg ISBN 3890216064

TIPP: Bei diesem Maßstab entspricht die Breite des Zeigefingers in etwa einem Kilometer.
Mit dieser "Naturmethode" können Sie bequem Ihre Route festlegen und planen.

Orte am Weg:


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000,0 km Speyer
018,0 km Altrip
025,5 km Rheingönheim
030,0 km Mannheim (Alternative)
032,0 km Ludwigshafen
057,0 km Worms

 


Zeichenerklärung, Legende:

-> Ort: zeigt die Entfernung zum nächsten Ort
<- Ort: zeigt die Entfernung zum vorherigen Ort, also rückwärts
->0 Ort: zeigt die Entfernung zum Etappenziel
0<- Ort: zeigt die Entfernung zum Ausgangspunkt

Speyer


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Entfernungen: -> Altrip: 18,0 km, <- Speyer: 0,0 km,
-> O Ziel: 57,0 km, O<- Startpunkt: 0,0 km

Sehenswert: Kaiserdom, Altstadt, Altpörtel u.v.a.m

Speyer ist vor allem durch seinen Kaiserdom bekannt. Er ist eines der größten romanischen Bauwerke in Deutschland.

Der Dom in Speyer (Bild laden)

Der Salierkaiser Konrad II. ließ 1030 den Dom errichten. Die Krypta der Kirche sollte die letzte Ruhestätte der salischen Kaiser werden.

Es ruhen hier:

Konrad II., begraben 1039; Kaiserin Gisela, Gemahlin Konrads II., begraben 1043; Kaiser Heinrich III., begraben 1056; Kaiser Heinrich IV., begraben 1111; Kaiser Heinrich V., begraben 1125; Kaiserin Beatrix, zweite Gemahlin Friedrich Barbarossas, begraben 1184; Agnes, Tochter Friedrich Barbarossas, begraben 1184; König Philipp von Schwaben, Sohn Friedrich Barbarossas, beigesetzt 1216; König Rudolf von Habsburg, begraben 1291; König Adolf von Nassau, begraben 1309.

Jakobspilger und Dom (Bild laden)

Oberhalb der Krypta erstreckt sich der in Kreuzesform erbaute romanische Dom. Er wurde 1061 geweiht und ist 134m lang. Lange war er die größte Kirche des Abendlandes.
An der Frontseite (Westen) befinden sich die 65,5 m hohen Westtürme.

Das Hautschiff des Speyerer Doms Der Dom von Osten (Bild laden)

Noch höher sind die beiden Osttürme mit 71,2 Metern.
Der Speyerer Dom ist seit 1980 Weltkulturerbe.

Das Hautschiff des Speyerer Doms Das Hautschiff des Speyerer Doms (Bild laden)

Hauptstraße in Speyer (Bild laden)

Aber auch der Rest der Stadt kann sich sehen lassen:
Die über 2000 Jahre alte Stadt ist seit dem 7. Jahrhundert Bischofssitz und war von 1294 bis 1797 freie Reichsstadt. Im Pfälzer Erbfolgekrieg wurde sie 1689 zerstört, aber anschließend wieder aufgebaut.

Blick in die sympathische Stadt (Bild laden)

Die heutige Altstadt hat auch den prächtigen Charakter des ausgehenden 17. Jahrhunderts.

Blick auf die Kaiserstraße Blick vom Altpörtel (Bild laden)

Altpörtel in Speyer Altpörtel in Speyer (Bild laden)

Sehenswert sind der Altpörtel, ein Turm der ehemaligen Stadtbefestigung, das ehemalige Judenbad und die gesamte historische Innenstadt.
Sehenswürdigkeiten der Neuzeit sind das empfehlenswerte historische Museum und das Technikmuseum.

Route: Der Radweg führt von der linken Seite des Doms aus weiter und ist als "Rheinradweg" und als "R1 von Dom zu Dom" beschildert.

Der Radweg folgt dem "Schillerweg", dann der "Hafenstraße" direkt zum Speyerer Hafen.
Von dort radeln Sie auf einem Radweg neben der "Franz-Kirrmeier-Straße" direkt am Rheinufer entlang und verlassen die Stadt.

Beim Blick zurück in Richtung Speyer überragt der Kaiserdom die ganze Landschaft.

Blick zurück nach Speyer Blick zurück nach Speyer (Bild laden)


Kurz vor der Trasse der A61 wendet sich der Radweg landeinwärts, passiert einen Baggersee und unterquert die Autobahn A61.

Nun geht es zwischen dem "Kuhuntersee" auf der linken Straßenseite und dem "Angelhofer Altrhein" weiter.

Der Radweg führt nach der Abzweigung der K23 gut hundert Meter weiter und zweigt dann nach links auf den "Reffenthaler Weg" ab.
Auf dem Wirtschaftsweg erreichen Sie den Ortsrand von "Otterstadt". Die zwei Kirchen überragen den Ort.

Radweg am Damm Radweg am Damm (Bild laden)

Sie zweigen vom "Reffenthaler Weg" scharf nach rechts und dann gleich wieder nach links auf den "Bermerweg" ab, der auf dem Hochwasserdamm verläuft. Am Rande eines Campingplatzes verlassen Sie nun "Otterstadt".

Am Hauptdamm Am Hauptdamm (Bild laden)

Sie folgen dem "Otterstädter Altrhein", der in einer großen Schleife im Rheintal verläuft.

Tipp: Diese Altrheinarme entstanden durch die von Tulla durchgeführte Rheinbegradigung in der Zeit um 1830. Der in großen Bogen fließende Rhein erhielt einen geraden Verlauf. Das Gebiet um die Altarme wird freizeitmäßig genutzt und ist meist von Naturschutzgebieten umgeben.

Otterstädter Altrhein (Bild laden)

Der Fahrradweg führt zwischen Baggersee und Otterstätter Altrhein hindurch. An manchen Stellen kann man zu den Altarmen hinunter fahren.

Am Atrheinarm Am Altrheinarm (Bild laden)

Am nördlichen Ende des Altrheinarmes erreicht der Radweg wieder den normalen Rhein. Er folgt hier dem Hochwasserdamm auf einem wunderschönen Radweg und erreicht den Ort Altrip.

Der "normale" Rheinradweg bleibt auf der Westseite des Rheins und umfährt den Ort "Altrip", Sie folgen der Beschilderung "Blaue Adria".

Sie könnten hier die Fähre über den Rhein auf die Ostseite in Richtung Mannheim nehmen, siehe Alternative unten.

 




Altrip


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Entfernungen: -> Rheingönheim: 9,0 km, <- Speyer: 18,0 km,
->O Ziel: 39,0 km, O<- Ausgangspunkt: 18,0 km

Altrip ist für seine römischen Reste bekannt. Kaiser Valentinian I. baute das Kastell "Alta Ripa" und sogar schon eine Holzbrücke über den Rhein.
Hier wurde ein Weihealtar zu Ehren von Jupiter und Juno, 239 n.Chr gefunden.
Stark umkämpft von Hunnen, Burgundern, Alemannen und Franken war der Ort bis zum Mittelalter.

Der Altriper Wasserturm wurde 1927 eingeweiht, nachdem im ganzen Ort eine neue Wasserversorgung eingebaut wurde.
Als Bonus hatte der Wasserturm auf jeder Seite eine Uhr.

Der Altriper Wasserturm Der Altriper Wasserturm (Bild laden)

Heute ist der Ort mehr für die "Blaue Adria", eines der größten Naherholungsgebiete der Gegend, bekannt. Lange Strände und Freizeitmöglichkeiten locken viele Gäste an.

Blaue Adria (Bild laden)

 

 

Alternative rechte Rheinseite:

Mannheim


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Entfernungen: -> Ludwigshafen: 2,0 km, <- Altrip: 12,0 km,
->O Ziel: 27,0 km, O<- Ausgangspunkt: 30,0 km

In "Altrip" zweigen Sie vom "Rheinradweg" nach rechts in Richtung der Rheinfähre Neckarau ab.
Die Zufahrt führt auf eine Halbinsel und verläuft auf einer Pappelallee.
Das Motorschiff hat eine vernünftige Größe und kann auch PKWs mitnehmen.
Ein Radfahrer mitsamt dem Fahrrad kostet 1,00 Euro (2013), das ist preiswert.

Fähre nach Neckarau Fähre nach Neckarau (Bild laden)

In wenigen Minuten ist man auf dem westlichen Ufer und fährt die neu erbaute Rampe hoch, um das Kraftwerk zu umfahren.

Das Kraftwerk Neckarau versorgt die ganze Region. Im Moment wird es für 1,2 Milliarden Euro erweitert und auf den neuesten Stand gebracht.

Kraftwerk am Rhein Kraftwerk am Rhein (Bild laden)


Am Kreisverkehr halten Sie sich nach links und fahren auf der "Altriper Straße" weiter, bis Sie nach links auf die "Plinaustraße" abzweigen können.
Der Radweg folgt dem Rand des Kraftwerkes und führt auf der "Marguerrestraße" weiter.
Danach "schlängelt" sich der Radweg gut beschildert nach links zum Rheinufer und folgt ihm an Sportplätzen und Kleingartenanlagen bis zur "Reißinsel Waldpark".
Dieser 200 ha große Waldpark ist die grüne Lunge Mannheims.

Reißinsel Waldpark Reißinsel Waldpark (Bild laden)


Auf einem sehr schönen Radweg folgen Sie einem Altrheinarm und erreichen nach etwa vier Kilometern an der Bebauungsgrenze Mannheims den Rhein.
Auf der Rheinpromenade radeln Sie bis zur Neckarbrücke und folgen am besten dem gut beschilderten Radweg bis zum Residenz-Schloss.

Residenzschloss Mannheim Residenzschloss Mannheim (Bild laden)


Ein Abstecher in die Innenstadt ist ebenfalls möglich, am auffälligsten dort ist der Paradeplatz. Er diente früher militärischen Paraden und ist heute der Marktplatz von Mannheim.

Paradeplatz Mannheim Paradeplatz Mannheim (Bild laden)

Zentral steht dort auch die "Grupello-Pyramide" mit einem Brunnen. Sie stellt die Allegorie des Triumphs fürstlicher Tugenden über die Laster dar.

Route: Der Radweg führt wieder zurück zum Schloss und überquert dann die von Joy Fleming besungene "Brück" über den Neckar nach Ludwigshafen.
Dort vereint sich der Radweg mit dem linksrheinischen Rheinradweg.

Ende Alternative

 

Normale Route: Sie umfahren "Altrip" auf dem gut beschilderten Radweg und erreichen dann den Radweg" entlang der "Bezirksstraße" (K12).
Hier passieren Sie den "Silbersee".
Die K12 geht in die Großwiesenstraße (K7) über.

Sie radeln entlang dem Campingplatz um den "Kiefweiher", bis nach rechts der Radweg in ein Rheinwaldgebiet führt.

Blaue Adria (Bild laden)

Am Ortsrand von Rheingönheim erreicht der Radweg wieder die K7 und überquert sie.

 




Rheingönheim


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Entfernungen: -> Ludwigshafen: 6,5 km, <- Altrip: 9,0 km,
->O Ziel: 28,5 km, O<- Ausgangspunkt: 25,5 km

Am Ortsrand von Rheingönheim überquert der Radweg die K7 und führt auf dem "Brückweg" weiter. Gut beschildert fahren Sie über die "Friedensstraße" hinüber auf den Radweg längs der "Meckenheimer Straße".
Durch den "Parkwald" erreichen Sie schließlich den Stadtteil "Oggersheim".
An "Melm" vorbei fahren Sie in Richtung "Oppau" und erreichen dort den Radweg entlang des "Ostrings".
Hier trifft auch wieder die Variante zur "normalen" Strecke.

Blick auf Mannheim (Bild laden)




Ludwigshafen


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Entfernungen: -> Worms: 25,0 km, <- Rheingönheim: 6,5 km,
->O Ziel: 25,0 km, O<- Ausgangspunkt: 32,0 km

Ludwigshafen entstand aus der ehemaligen Rheinschanze, die ein Wirt von der französischen Besatzung kaufte. Seine Nachfahren verkauften die Anlage wieder weiter und es wurde ein Handelsplatz daraus.
Im Jahre 1865 erhielt die BASF eine Baugenehmigung und heute ist Ludwigshafen die größte Stadt in der Pfalz.
Der zweite Weltkrieg brachte verheerende Zerstörungen mit sich, aber heute zeigt sich Ludwigshafen als moderne Stadt.

Tipp: Wer möchte, kann auch auf dem Neckarradweg in Richtung Heidelberg weiterfahren.

Route: Je nachdem, woher Sie kommen, an der Brücke nach Mannheim kommen Sie meistens vorbei.
Sie folgen dort dem Radweg entlang der "Zollhofstraße" und passieren das moderne Einkaufszentrum "Rheingalerie".
Es geht bergauf und Sie unterqueren die B44. Der Radweg führt nach Norden entlang der Rheinuferstraße.

Info: Von hier aus haben Sie einen schönen Blick auf das gegenüber liegende Mannheim.

Rheingalerie Rheingalerie (Bild laden)

Auf der rechten Flussseite mündet der Neckar in den Rhein.
Links vom Radweg liegt das Stadtzentrum Ludwigshafens. Moderne Funktionsbauten beherrschen die Innenstadt.

Zentrum von Ludwigshafen Zentrum von Ludwigshafen (Bild laden)

Route: Der Radweg folgt der "Zollhofstraße" auf ein modernes "Verkehrsei" mit zahlreichen Brücken.
Richtig großstädtisch radeln Sie unter Brücken weiter. Die Beschilderung ist mit "R1 Worms" besser beschildert als mit Rheinradweg.

Ludwigshafen: Aus der Stadt hinaus Aus der Stadt hinaus (Bild laden)

 

Schließlich erreichen Sie die Rheinuferstraße (L523), die kilometerweit neben der BASF stadtauswärts führt.

Es gibt rund 16.000 registrierte Betriebsfahrräder und rund 25.000 Privaträder, die ebenfalls für das Betriebsgelände registriert und zugelassen sind.
Damit hat man eine leichte Vorstellung von den Ausmaßen des Werkes!

BASF Betriebsrad BASF Betriebsräder (Bild laden)

Beim Stadtpark Oppau wechseln Sie die Straßenseite und folgen nach einem gut beschilderten Abzweig der linken Seite der L523.

Aus der Stadt hinaus Aus der Stadt hinaus (Bild laden)


Nach einem guten Kilometer geht es wieder auf die rechte Seite und Sie zweigen gut beschildert nach dem BASF-Gelände nach rechts in den Wald ab.


Der Radweg führt in Richtung des "Landeshafens", den Sie aber gar nicht sehen.
Vor dem Hafen führt der Radweg nach links und Sie fahren entspannt auf die Trasse der A6 zu.

Sie treffen hier auf den Rhein-Hauptdamm, auf dem Sie die A6 unterqueren.

Nicht erschrecken: Die Gewölbe der Steinbrücke werden gern von Musikern und Dudelsackspielern zum Üben verwendet.

Unter der Brücke Unter der Brücke der A6 (Bild laden)

Nun geht es kerzengerade weiter, erst an einer Kläranlage vorbei, dann längs riesiger Felder.
Das "Gut Petersau" kommt in Sicht. Reitplätze, Weiden und ein Militaryplatz liegen am Weg.

Der Radweg wendet sich nun vom Rheinhauptdamm nach Westen und führt auf einem Hochwasserdam weiter, bis er die B9 erreicht.

Radweg am Rhein Radweg am Rhein (Bild laden)

Er begleitet sie einen Kilometer und zweigt bei einem Pumpwerk wieder kurz nach rechts in Richtung Rhein ab, verläuft dann aber parallel zur B9.
Nach 800 Metern geht es wieder nach links in Richtung B9.

Von dort aus führt ein schöner asphaltierter Weg nach Nordosten in Richtung Rhein.

Auf dem "Friedrichsweg" geht es parallel zum Rhein etwa einen Kilometer weiter, dann zweigt der Radweg in Richtung Rheinbrücke nach rechts ab.
Er erreicht ein Industriegebiet am Rhein und umgeht die neu angesiedelten Gebäude.
Zusammen mit der L523 erreicht er den Fuß der "Nibelungenbrücke".
Auf einem Radweg nach rechts unterqueren Sie die Brückenanlage und erreichen den Rhein.

Die Nibelungenbrücke in Worms wurde im zweiten Weltkrieg zerstört und danach wieder aufgebaut. Sie ist eine der wenigen Brücken über den Rhein.
Im Moment erhielt sie eine zweite Brückentrasse, so dass nun vier Fahrstreifen mit Fahrradspur zur Verfügung stehen.

Nibelungenbrücke Nibelungenbrücke (Bild laden)

Auf der Strandpromenade erreichen Sie die Restaurants und das Standbild des Hagen, der gerade den Schatz der Nibelungen in den Rhein wirft.

Auf einem schönen Radweg erreichen Sie die Stadtmitte von Worms.




Altrip


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Entfernungen: -> Worms: 0,0 km, <- Ludwigshafen: 25,0 km,
->O Ziel: 0,0 km, O<- Ausgangspunkt: 57,0 km

Sehenswert: romanischer Dom St. Peter, Andreasstift, viele Kirchen, ältester Judenfriedhof Europas, Synagoge, Nibelungenmuseum

Schon vor den Zeiten der Römer war Worms von Kelten besiedelt.
Die Römer waren ab der Zeitrechnung hier.
Sehr bekannt wurde Worms durch die Nibelungensage. Um 400 n.Chr. soll Worms eine burgundische Hauptstadt gewesen sein. Heute demonstriert dies eindrucksvoll das Nibelungenmuseum.
Ab dem 6. Jahrhundert sich Bischöfe nachgewiesen und Karl der Große hatte Worms im 9. Jahrhundert zu seinem Wintersitz auserkoren.
Im 11. Jahrhundert begann mit den Saliern eine neue Blütezeit.
Nach der Reformation behielt der Bischof den Dom obwohl Worms evangelisch wurde. Große Zerstörungen brachte der Bauernkrieg und später der zweite Weltkrieg.

Hagen Nibelungenschatz Der Nibelungenschatz (Bild laden)

Auch in fränkischer Zeit war Worms schon sehr bedeutend und unter Kaiser Karl dem Großen besaß es dessen Pfalz.

Worms Romanischer Dom von der Südseite Dom von der Südseite (Bild laden)

Romanischer Dom von der Südseite Blick über die Stadt (Bild laden)

Der Dom wurde bereits um das Jahr 1000 auf den Grundfesten eines aus dem Jahre 600 stammenden älteren Kirchenhauses begonnen und 1181 fertig gestellt.

Langschiff des Doms Langschiff des Doms (Bild laden)

Kaiserdom Worms Kaiserdom Worms (Bild laden)

1689 wurde Worms von der französischen Armee zerstört. Von 1798 bis 1816 gehörte es sogar zu Frankreich und kam als verarmte kleine Landstadt 1816 zu Hessen.
Heute hat Worms wieder über 80.000 Einwohner und kann trotz vieler Zerstörungen zahlreiche historische Leckerbissen vorweisen.

Türme des Doms in Worms Türme des Doms (Bild laden)

Bedeutend ist auch der Judenfriedhof in Worms. Er ist der älteste Europas. Einige Grabsteine stammen noch aus dem 11. Jahrhundert.
Der Friedhof kann besichtigt werden.
Die Judengemeinde hatte schon seit dem Jahre 1000 n. Chr. einen eigenen Stadtteil und trug Bedeutendes zur Stadtgeschichte bei.

Judenfriedhof in Worms Judenfriedhof in Worms (Bild laden)







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Etappe: Karlsruhe - Speyer, Länge: 54 km 
Etappe: Worms - Mainz, Länge: 58 km 
Etappe: Worms - Mainz, Länge: 58 km 

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