Neckarradweg Etappe 4

Donauradweg4. Etappe: Von Bad Wimpfen bis zum Rhein

Dieser Abschnitt des Neckarradweges beginnt in der ehemaligen staufischen Festungsstadt Bad Wimpfen.
Von hier aus beginnt eine herrliche Burgen- und Schlösseretappe.
Fast jede größere Erhebung längs des Neckars wird von einer Burg überragt.
In großen Schleifen fließt der Neckar tief eingeschnitten immer weiter in den Odenwald. Je höher die Berge werden, desto enger werden die Windungen des Neckars.
Freiliegender Buntsandstein, als "Findlinge" oder in Felsabbrüchen erinnern an den Schwarzwald.
Wer im Frühjahr fährt, erkennt schnell den Unterschied zum rauen Bruder des Odenwalds: Im Gegensatz zum Schwarzwald blüht und gedeiht hier alles schon früher.
Heidelberg ist schließlich ein kultureller Höhepunkt der Etappe.
Danach geht es am kanalisierten Neckar entlang in der Rheinebene weiter bis ins römische Ladenburg und weiter bis Mannheim.

Streckenlänge: 120,5 km
Höhenmeter: flussabwärts: 159 m,
Fahrzeit: ca. 6 bis 8 Stunden


Übernachten auf der Tour

Hier finden Sie die Übernachtungsliste

Karte

NeckarradwegVon Bad Wimpfen nach MannheimBad WimpfenMannheimGundelsheimNeckarmühlbachHaßmersheimNeckarzimmernHochhausenMosbachDiedesheimObrigheimBinauGuttenbachNeckargerachZwingenbergLindachEberbachPleuters-bachHirschhornNeckarhausenNeckarsteinachNeckargemündSchlierbachHeidelbergLadenburgIlvesheimSeckenheimNeckarRheinzum RadwegHeidelberg - Schwarzwald - Bodensee
Tipp: Wir empfehlen die Karten des Landesamtes für Geoinformation und Landesentwicklung Baden-Württemberg mit Radwanderwegen 1:50.000. Die Karten sind mit Höhenlinien ausgestattet.

Höhendiagramm

Höhendiagramm
Höhenmeter: 159 m

Karte mit GPX-Track

Dargestellt mit GPX_viewer von Jürgen Berkemeier

 

 


Orte am Weg - Entfernungstabelle

000,0 km Bad Wimpfen
008,0 km Gundelsheim
010,5 km Neckarmühlbach
014,5 km Haßmersheim
017,5 km Neckarzimmern
000,0 km Hochhausen
022,5 km Mosbach
025,5 km Diedesheim
027,5 km Obrigheim
000,0 km Binau
037,5 km Guttenbach
039,0 km Neckargerach
043,0 km Zwingenberg
046,0 km Lindach
053,0 km Eberbach
054,0 km Neckarwimmersbach
057,0 km Pleutersbach
064,5 km Hirschhorn
069,5 km Neckarhausen
075,0 km Neckarsteinach
000,0 km Dilsberg
080,0 km Neckargemünd
086,5 km Schlierbach
091,5 km Heidelberg
103,5 km Ladenburg
107,5 km Ilvesheim
109,0 km Seckenheim
117,5 km Mannheim

→ Ort: zeigt die Entfernung zum nächsten Ort
← Ort: zeigt die Entfernung zum vorherigen Ort, also rückwärts
⊗ ⇐ Ort: zeigt die Entfernung zum Etappenziel
⇒ ⊗ Ort: zeigt die Entfernung zum Ausgangspunkt

TIPP: -> von Bad Wimpfen kann ins Jagst-Kochertal abgezweigt werden

 

 

Wimpfen im Tal Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Gundelsheim: 8 km, ← Bad Wimpfen: 0 km
⊗ ⇐ Ziel: 120,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 0 km

SEHENSWERT: Klosterkirche Wimpfen im Tal, Ritterstift

INFO: Schon zu Römerzeiten existierte in Wimpfen im Tal eine beachtliche Siedlung. I
m 10. Jahrhundert ließen die Wormser Bischöfe hier ein Münster bauen, dessen Reste heute als Klosterkirche des Ritterstiftes erhalten geblieben sind.
Die Staufer liesen die Klosterkirche in Wipfen im Tal in den gotischen Stil umbauen.

INFO: Die Talstadt ist noch völlig von einer, auf römischen Fundamenten ruhenden, Wehrmauer umschlossen.
Die Türme der Klosterkirche sind noch romanisch und stammen vom Vorgängerbau. Der erste Bau stammt aus dem Jahre 865 n.Chr., er wurde im 13. Jahrhundert in gotischem Stil neu erbaut.

INFO: Mächtig und uneinnehmbar blickt Sie die Silhouette des mittelalterlichen befestigten Bad Wimpfen aus der Ferne an.

ROUTE: Der Radweg führt zunächst im Tal weiter und steigt dann für Interessierte gut beschildert in die Altstadt hoch.
Der Neckarradweg selbst bleibt auf der linken Neckarseite.

Bad Wimpfen Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Bad Wimpfen: 0 km, ← Bad Friedrichshall: 3 km
⊗ ⇐ Ziel: 0 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 102 km

SEHENSWERT: Stauferpfalz, Altstadt, Reste der Stadtbefestigung, Blauer Turm

INFO: Eine prächtige, mittelalterliche Altstadt erwartet Sie in Bad Wimpfen.

INFO: Nach den Römern waren es die Staufer, die hier an strategisch wichtiger Stelle die größte Stauferpfalz Deutschlands "Regia Wimpina" erbauten.

INFO: Bad Wimpfen wurde im 12. Jahrhundert von den Hohenstaufenkaisern gegründet. Es besitzt die größte staufische Kaiserpfalz nördlich der Alpen, von der noch bedeutende Teile erhalten geblieben sind.
Dazu gehört vor allem der Blaue Turm, der momentan aber renoviert wird.

INFO: Sehenswert auch das Steinhaus, einst Wohnstätte der Königin, heute größtes romanisches Wohngebäude Deutschlands. Es beherbergt das Historische Museum mit Funden aus der Vor- und Frühgeschichte und der Römerzeit.
Daran schließt der frühere Palas mit den Doppelarkaden, eines der schönsten Beispiele der romanischen Baukunst in Deutschland, an.
Zwischen Palas und der Pfalzkapelle führte ein Fluchtweg über die Wehrmauer in den Roten Turm, den Zufluchtsort des Kaisers im Falle einer Gefahr.

INFO: Sehenswert ist auch die Stadtmitte mit den historischen Fachwerkbauten in der Innenstadt.

ROUTE: Falls Sie aus der Stadtmitte Bad Wimpfens kommen, radeln Sie zum Bahnhof, überqueren dort die Gleise und fahren bergab zum Neckar weiter. Dort geht es dann gut beschildert nach links neckarabwärfts weiter.

Der Radweg erreicht den normalen Radweg und bleibt unten im Tal.
Neben der Neckarbrücke führt bei der Tankstelle der Radweg flussabwärts direkt am Neckar weiter.

INFO: Traumhaft ist der Blick auf die links über Ihnen liegende historische Stadt, deren Türme wie eine Märchenburg das Tal überragen. Der schöne asphaltierte Radweg bleibt am Neckar.

ROUTE: Auf einem asphaltierten Radweg geht es bis zum Freibad weiter.
Der Fahrradweg zweigt nun auf einen Radweg zwischen Fluss und Streuobstwiesen ab. Gegenüber auf der anderen Neckarseite liegt der Ort "Offenau".
Auf der linken Seite zeigen sich die ersten Häuser von "Heinsheim". Überragt wird der kleine Ort von einer mächtigen Burgruine mit einem angegliederten, noch erhaltenen und bewohnten Schloss.

ROUTE: Nach dem Ort "Heinsheim" zweigt der Radweg auf die wenig befahrene L588 ab.
Entlang des steilen Abbruches der angrenzenden Berge radeln Sie entlang einer Staustufe auf das herrschaftlich gelbe Schloss von "Gundelsheim" zu.

Ein kleiner Anstieg auf der Landesstraße bringt Sie an die Kreuzung, an der die Straße auf die andere Neckarseite nach Gundelsheim abzweigt.

Der ausgeschilderte Radweg führt nach links in Richtung "Neckarmühlbach" weiter und folgt der linken Neckarseite.

Gundelsheim


Entfernungen: → Neckarmühlbach: 2,5 km, ← Bad Wimpfen: 8 km
⊗ ⇐ Ziel: 112,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 8 km

SEHENSWERT: Schloss der Deutschordensritter, Altstadt mit Fachwerkhäusern

INFO: Der kleine Ort mit seinen schönen gepflegten Fachwerkhäusern ist noch großteils von den Mauern seiner früheren Befestigung umgeben.

INFO: Die Deutschordensritter befestigten den Ort und bauten das heute noch sehr gut erhaltene Schloss.
Kleine Türme, Brunnen, Kirchen und das mächtige Schloss, das heute als Seniorenheim dient, laden zum Verweilen ein. Zahlreiche mittelalterliche Fachwerkhäuser schmücken die Altstadt von Gundelsheim

ROUTE: Der offizielle Radweg bleibt links des Neckars, wer nach Gundelsheim will, muss auf der Brücke den Neckar überqueren.
Auf dem offiziell ausgeschilderten Neckartalradweg fahren Sie unterhalb der Burg Guttenberg auf der linken Seite des Neckars nach "Neckarmühlbach".

Neckarmühlbach


Entfernungen: → Haßmersheim: 4 km, ← Gundelsheim: 2,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 110 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 10,5 km

SEHENSWERT: Burg Guttenberg, ehemaliger Marstall

INFO: Leicht bergab rollen Sie in Neckarmühlbach ein. Auf der linken Seite der Hauptstraße dominiert ein altes Gebäude, das an eine Zehntscheuer erinnert. Es ist der ehemalige Marstall des Schlosses.
Oberhalb des Ortes liegt die Burg Guttenberg.
Ein bekannter Falkner macht mit seinen Greifvögeln Vorführungen für Interessierte.

ROUTE: Der Radweg führt etwa zwei Kilometer entlang der L588 direkt am Neckar weiter.

INFO: Der Neckar beschreibt hier wieder zwei gegenläufige 180° Kehren.

ROUTE: Vor der zweiten Kehre führt die Straße über einen Sattel auf die Höhe von "Haßmersheim".
Ab hier beginnt wieder ein separater Radweg, der längs der Straße in den Ortskern führt.

Haßmersheim Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Neckarzimmern: 3 km, ← Neckarmühlbach: 4 km
⊗ ⇐ Ziel: 106 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 14,5 km

SEHENSWERT: Burg Hornberg

ROUTE: Haßmersheim zieht sich vom Sattel bis hinunter zum Neckar. Hier führt eine Fähre auf die andere Seite des Neckars.

Der beschilderte Radweg überquert die L588, führt oberhalb des Neubaugebietes zunächst weiter und zweigt dann zum Neckar ab.
Falls Sie den Ort durchqueren erreichen Sie die Neckarfähre und zweigen dort nach rechts ab.
Nach einem guten Kilometer erreichen Sie wieder den Radweg, der links der Straße weitergeht.

Am nördlichen Horizont bietet sich ein beeindruckender Blick auf das andere Neckarufer: Die steilen Weinberge werden überragt von der bekannten Burg Hornberg. Diese Burg gehörte unter anderem dem berüchtigten Götz von Berlichingen. Fast beneidet man den Mann mit der eisernen Hand, der im Alter auf der Burg Hornberg seinen Hausarrest absitzen musste.

ROUTE: Der Radweg führt im oberen Bereich von Haßmersheim nach links durch ein Neubaugebiet. Nach der Bebauungsgrenze zweigt er nach rechts ins Tal ab.

Nach der Kreuzung mit der L588 zweigen Sie nach rechts auf die Schleuse Neckarzimmern ab.
Über eine Treppe (Fahrrad tragen) erreichen Sie die Wehrmauer und gehen zu Fuß (Schild bitte beachten) auf die andere Seite des Wehrs.

Neckarzimmern


Entfernungen: → Mosbach-Neckarelz: 5 km, ← Haßmersheim: 3 km
⊗ ⇐ Ziel: 103 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 17,5 km

SEHENSWERT: Mittelalterlicher Ortskern mit Fachwerkhäusern

INFO: In "Neckarzimmern" finden Sie einen kleinen, festfreudigen Ort vor. Jedes mal wenn - egal zu welcher Jahreszeit - wir die Strecke abgefahren sind, wurde im Ort irgendein Fest gefeiert.
Viele Fachwerkhäuser und kleine enge Gassen prägen den Ortskern. Die Kirche hat die kompakte Form einer Wehrkirche.

ABSTECHER: Von "Neckarzimmern" führen eine kleine Fahrstraße und mehrere Wanderwege zur sehenswerten "Burg Hornberg" hoch.
Die Burg und ihre Weinberge werden von einem bekannten Winzer bewirtschaftet. Traumhafte Tropfen werden angebaut.
Wer mit dem Fahrrad die Burg erreichen möchte, muss sich auf eine kernige Steigung einstellen.

ROUTE: Der Radweg führt aus dem Ort in Richtung Neckar an einer kleinen Freiluftfesthalle vorbei.
Längs eines asphaltierten Radweges radeln Sie mit schöner Aussicht auf die Weinberge und das gegenüber liegende "Hochhausen" in Richtung Odenwald.

ROUTE: Vor "Neckarelz" wird der Neckartalradweg auf gepflasterter Piste unter der B27 weitergeführt.
Vorsicht: Obwohl der Weg fast wie eine Fahrradautobahn wirkt, bitte aufpassen, oft zweigt die Streckenführung von der Hauptpiste ab, um einmündende Nebenflüsse zu überqueren.

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Entfernungen: → Diedesheim: 3 km, ← Neckarzimmern: 5 km
⊗ ⇐ Ziel: 98 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 22,5 km

SEHENSWERT: Kirche Mariä Himmelfahrt

INFO: "Neckarelz" ist Stadtteil des nahen "Mosbach".
Eigenartig wirkt ein äußerlich gotischer Kirchenbau am Rande von Neckarelz.
Ende des 10. Jahrhunderts wurde dieses "Tempelhaus" bereits als Wohnturm erbaut.
Heute beherbergt es die Kirche Mariä Himmelfahrt. Viele Sagen und Vermutungen ranken um den sehr alten Bau.

INFO: Ende des 10. Jahrhunderts wurde dieses "Tempelhaus" bereits erbaut. Heute beherbergt es die Kirche Mariä Himmelfahrt.

ROUTE: Der Radweg verläuft hier unter der auf Stelzen geführten Trasse der B37, danach führt er nach rechts in einen Park am Tempelhaus vorbei.

Hier können Sie nach Mosbach abzweigen:

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Entfernungen: → Mosbach: 3 km, ← Mosbach-Neckarelz: 3 km

SEHENSWERT: Jupitersäule, römische Reste, sehr schöne Fachwerkhäuser, historisches Rathaus

INFO: Die Gegend um Mosbach wurde im 2. Jahrhundert von Römern besiedelt. Im 9. Jahrhundert entstand ein Kloster zur Christianisierung des Odenwaldes.
Im Jahre 1241 wurde Mosbach sogar Reichsstadt.
Anfang des 15. Jahrhunderts erhob Pfalzgraf Otto I. Mosbach zu seiner Residenzstadt.
Ein großer Stadtbrand zerstörte im 17. Jahrhundert viel historische Bausubstanz.
Trotzdem gibt es sehr schöne Fachwerkhäuser in der Stadt, allem voran das Palmsche Haus. Das imposant aussehende Rathaus wurde auf den Resten der ehemaligen Cäcilienpfarrkirche erbaut.
Um den Marktplatz ist ein wunderschönes Ensemble aus Fachwerkhäusern erhalten.
Rechts daneben ist die bekannte Simultankirche. Das Kirchenschiff beherbergt gleich zwei Kirchen: Die evangelischen Stiftskirche ist durch eine Mauer vom katholischen Chorraum St. Juliana geteilt.

ABSTECHER: Der Radweg nach "Mosbach" folgt romantisch der Elz. Die Besichtigung der Mosbacher Innenstadt ist ein absolutes Muss.
Herrliche Fachwerkhäuser und Kirchen erwarten Sie dort.

INFO: Ein weiteres Highlight ist der Mosbacher Marktplatzes mit dem Rathaus.

-> Radweg durch den Odenwald: Odenwaldtour

ROUTE: Der Radweg überquert die "Elz" und folgt ihr. Danach zweigt er gut beschildert wieder auf den Radweg unter der Trasse der B37 ab.

An einem Kieswerk bitte aufpassen: Der Radweg zweigt abrupt vor einer tiefer liegenden Neckarzufahrt nach rechts ab, wenn Sie geradeaus weiterfahren könnten Sie übel abstürzen!

Diedesheim


Entfernungen: → Obrigheim: 2 km, ← Mosbach-Neckarelz: 3 km
⊗ ⇐ Ziel: 95 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 25,5 km

SEHENSWERT: Alte Fachwerkhäuser

ROUTE: Über zwei steile Serpentinen erklimmt der Radweg die Brücke der L636 und überquert auf einem separaten Fahrstreifen den Neckar.
Vorsicht, kurz vor Brückenende geht es in derselben Manier wieder bergab und dann auf dem Neckarradweg auf der linken Flussseite weiter.

Obrigheim


Entfernungen: → Guttenbach: 10 km, ← Diedesheim: 2 km
⊗ ⇐ Ziel: 93 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 27,5 km

SEHENSWERT: Schloss Neuburg, Historische Kirchen

INFO: Obrigheim ist schon im 8. Jahrhundert erwähnt und kann auf eine lange Geschichte zurückschauen. Bekannt ist "Obrigheim" hauptsächlich wegen seines früheren Kernkraftwerkes.
Seit 2005 ist es bereits außer Betrieb und fällt eigentlich gerade durch seine Unauffälligkeit auf.

ROUTE: Der Radweg führt unterhalb der Neckarbrücke weiter nach Norden am ehemaligen Kraftwerk vorbei.
Kleine, steinerne Pyramiden im Tal erinnern an mexikanische Präkulturen, entpuppen sich aber bei genauerem Hinsehen als Brunnenschächte gefasster tieferliegender Quellen. Entlang von Wiesen fahren Sie auf einem asphaltierten Wirtschaftsweg in einer schönen Neckaraue auf den nun höher werdenden Odenwald zu.

INFO: Bei "Binau" beschreibt der Neckar eine richtige 180° Schleife.

ROUTE: Der Radweg führt im Wald zunächst bergauf, geht dann aber wieder bergab an einem Campingplatz vorbei hinunter zum Neckar und folgt ihm.
Eine tolle Strecke und ein ebensolcher Anblick!

- > Binau

(liegt am gegenüber liegenden Ufer)

INFO: Links die steilen, bewaldeten Sandsteinhänge und rechts der gemächlich fließende Neckar - eine Idylle.

ROUTE: Eine Schleusenanlage staut den Neckar fast zu einem See.

Auf einem romantischen Uferweg längs der alleenartigen Baumreihen erreichen Sie den schönen Ort "Guttenbach".

Guttenbach


Entfernungen: → Neckargerach: 1,5 km, ← Obrigheim: 10 km
⊗ ⇐ Ziel: 83 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 37,5 km

SEHENSWERT: Schöne Ortsmitte

INFO: Der ganze Ort ist eine kleine Idylle. Ein Brunnen mit eingemeißelten Wasserwesen fällt Ihnen sicher auf.
Längs des Krebsbaches findet sich so manches Plätzchen zum Verweilen.

ROUTE: Nach dem Ort müssen Sie gut beschildert über die Neckarbrücke auf die rechte Seite des Flusses wechseln.
Über die Neckarbrücke radeln Sie auf der rechten Spur mit sehr schönem Ausblick auf den Neckar auf "Neckargerach" zu.

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Entfernungen: → Zwingenberg: 4 km, ← Guttenbach: 1,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 81,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 39 km

SEHENSWERT: Ruine der Minneburg, Margarethenschlucht

INFO: Der Ort stammt aus dem 10. Jahrhundert und war früher eine Fischersiedlung. Auf einem Hügel, mitten im Ort, steht die Kirche St. Afra.

ROUTE: Der Radweg führt auf der Straße um den Hügel, auf dem die Kirche steht. Dann geht es bergab ins Zentrum von "Neckargerach".

Nach "Neckargerach" bleibt der Radweg für kurze Zeit neben der B37. Dann zweigt er nach rechts leicht bergauf ab und folgt hinter einem Baumgürtel der nächsten Neckarschleife.

ROUTE: Bald erreicht der Radweg wieder leicht bergab die Straße und ist am Ortseingang des historischen Ortes "Zwingenberg".

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Entfernungen: → Lindach: 3 km, ← Neckargerach: 4 km
⊗ ⇐ Ziel: 77,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 43 km

SEHENSWERT: Schloss Zwingenberg

INFO: Eine mächtige Burg, bis heute noch in Privatbesitz und normalerweise nicht der Öffentlichkeit zugänglich, thront über dem Ort. Man sieht der Burg ihr Wachstum durch die Jahrhunderte an. Aus jeder Bauphase stammt ein Gebäudeteil, aber jeder für sich ist gepflegt und nobel.
Hinter der Burg beginnt die wildromantische Wolfsschlucht, die knapp 350 m in die Höhe führt. (Wohlgemerkt für Wanderer und nicht für Radfahrer!) Auf dem Schloss Zwingenberg finden jährlich Schlossfestspiele statt.

INFO: Bei "Zwingenberg" überqueren Sie die B37 und den Neckar auf einer neu erbauten, futuristischen Brücke.
Sie hat Millionen gekostet und erregte lange die Gemüter. Aber heute ist man froh, den Neckar ohne Gefahr überqueren zu können.

INFO: Früher war hier eine Fähre, das war wohl romantisch, aber man musste auch mal warten.

ROUTE: Auf der anderen Neckarseite angekommen steigt der Radweg an. Am höchsten Punkt des Weges bietet sich ein äußerst beeindruckendes Bild auf das Schloss Zwingenberg und die dahinter liegenden Berge.

ROUTE: Nun geht es wieder bergab ins Tal und am wenige hundert Meter entfernten Naturfreundehaus vorbei.

INFO: Eine Pause im Wanderheim bei selbst gebackenem Kuchen wird zum kulinarischen und trotzdem preiswerten Erlebnis.

ROUTE: Der gut ausgebaute Radweg bleibt auf der linken Neckarseite und verläuft bis zum Waldrand asphaltiert.
Im Wald benutzt der Radweg auf einem hervorragenden Naturweg.

ROUTE: Auf der rechten Neckarseite liegt Lindach an der viel befahrenen B37.

- > Lindach (rechte Neckarseite)


Entfernungen: → Eberbach: 7 km, ← Zwingerberg: 3 km
⊗ ⇐ Ziel: 74,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 46 km

SEHENSWERT: Schöne Lage am Neckar

ROUTE: Auf der linken Seite des Neckars passieren Sie auf Höhe von "Lindach" eine Mühle, bei der der Krösselbach in den Neckar mündet.

Der Neckarradweg bleibt nun im Wald und passiert immer wieder Lichtungen, die einen schönen Blick auf das bewaldete Neckartal ermöglichen.

ROUTE: Langsam nähert sich der Radweg dem angestauten Neckar. Am Wasser entlang erreichen Sie die Schleuse Rockenau und radeln an ihr vorbei.

ROUTE: Immer wieder radeln Sie im Wald, sehen aber trotzdem den gemächlich dahinfließenden Neckar.

INFO: Vor Eberbach erheben sich mächtige über 30 Meter hohe Felswände. Sie sind das Überbleibsel aufgelassener Steinbrüche. Der Rote Hartsandstein war früher sehr begehrt. Nach dem Stilllegen der Steinbrüche wurden das Gelände als Naturschutzgebiet ausgewiesen.

ROUTE: Nach der Schleusenanlage begleiten Sie romantische Wälder und Uferpassagen bis nach "Rockenau".

ROUTE: Von "Rockenau" aus folgt der Radweg dem Gehweg entlang der "Rockenauer Straße", die nach einem reichlichen Kilometer den Stadtrand von Eberbach erreicht.

INFO: Die vielen mittelalterlichen Reste und die Innenstadt von Eberbach laden zu einem Besuch ein.
Vor der Brücke müssen Sie entscheiden: Zur Weiterfahrt radeln Sie vor der Brücke nach rechts und fahren am Neckar weiter. Zur Besichtigung fahren Sie zur Brücke und überqueren sie.
Kurz geht es nach rechts entlang des Neckars, dann zweigt nach links die Zufahrt zum Zentrum ab.

Eberbach


Entfernungen: → Neckarwimmersbach: 1 km, ← Lindach: 7 km
⊗ ⇐ Ziel: 67,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 53 km

SEHENSWERT: Schöne historische Innenstadt, Reste der Stadbefestigung, Türme: Blauer Hut, Haspelturm, Pulverturm und Rosenturm.

INFO: Die heutige Stadt Eberbach geht wahrscheinlich auf die Burg Eberbach zurück, die im 12. Jahrhundert von Konrad von Eberbach gegründet wurde.
Die Staufer bauten die Stadt aus und befestigten sie.

Schöne mittelalterliche Häuser bilden in engen Gassen das Zentrum von Eberbach. Die kleinen Plätz</e sind mit Straßencafés und Restaurants für Gäste eingestellt.

INFO: Eberbach war früher freie Reichsstadt. Aus dieser Zeit stammen auch die Türme und die Reste der Stadtbefestigung: der Blaue Hut, der Haspelturm, der Pulverturm und der Rosenturm.

(Bild laden)

INFO: Am Lindenplatz kann eines der ältesten Badehäuser Deutschlands noch besichtigt werden.
Sehenswert sind auch die Reste der Stadtbefestigung in der Innenstadt.

ROUTE: Zur Weiterfahrt müssen Sie wieder über die Brücke zurück auf die linke Neckarseite und folgen dem gut beschilderten Radweg.
Von hier hat man einen herrlichen Blick auf die Altstadt von Eberbach.

An Gärten und Streuobstwiesen vorbei folgt der Neckarradweg nun auf einem Asphaltweg dem Neckarufer.

Neckarwimmersbach


Entfernungen: → Pleutersbach: 3 km, ← Eberbach: 1 km
⊗ ⇐ Ziel: 66,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 54 km

SEHENSWERT: Schöne Lage

ROUTE: "Neckarwimmersbach" liegt auf der linken Neckarseite und gehört zu Eberbach.

Nach der Unterquerung der Brücke passieren Sie den Campingplatz von "Neckarwimmersbach" und radeln auf dem asphaltierten Radweg in Richtung "Pleutersbach".

INFO: Hier bieten sich schöne Ausblicke auf den Neckar! Er wirkt fast wie ein großer See inmitten hoher, enger Berge.
Verantwortlich ist eine Staustufe, die bei Hirschhorn den Neckar in seiner Geschwindigkeit hemmt.

Pleutersbach


Entfernungen: → Hirschhorn: 7,5 km, ← Neckarwimmersbach: 3 km
⊗ ⇐ Ziel: 63,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 57 km

SEHENSWERT: Altes Rathaus mit Glockenturm

ROUTE: Nach "Pleutersbach" weitet sich der Neckar. Er wirkt fast wie ein See radeln.
Sie radeln in Aussichtslage am Wasser, dann durch lichtdurchflutete Wälder entlang des Flusslaufes.

INFO: Eine der schönsten Streckenabschnitte dieser Etappe liegt vor Ihnen: Eine Naturetappe am Waldrand in Sichtweite des Neckars.
Es fehlt nur noch Merlin auf dem Weg durch den Traumwald und schon wäre das Märchen perfekt.

ROUTE: Der Neckar beschreibt nun zwei enge, gegenläufige Kehren.
Bei der ersten Neckarwindung müssen Sie im Wald über das Tunnel der B37 (ca. 40 Höhenmeter) hochstrampeln, um auf der anderen Seite wieder traumhaft ins Tal hinunter zu radeln.

So erreichen Sie einen breiteren Talgrund, aus dem sich am Ortsanfang von "Ersheim" die "Ersheimer Kapelle" erhebt.

INFO: Die bekannte gotische Ersheimer Kapelle erwartet Sie schon am Ortseingang. Ihre Anfänge stammen aus dem 8. Jahrhundert. Die heute sichtbare Kapelle stammt aus dem Jahre 1345.
Im Innern finden Sie ein originale gotische Ausstattung und Grabgelege der Herren von Hirschhorn.

ROUTE: "Ersheim" selbst liegt auf der inneren Landzunge der 180°-Gradkehre des Neckars. Der Radweg bringt Sie nach "Hirschhorn".

Ein Stauwehr bei "Hirschhorn" ist verantwortlich für den ruhigen Seecharakter des Neckars neckarabwärts vor "Hirschhorn".

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Entfernungen: → Neckarhausen: 5 km, ← Pleutersbach: 7,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 56 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 64,5 km

SEHENSWERT: Ummauerte Altstadt, Burg, Traumlage, Fachwerkhäuser, Kirchen

INFO: Kaum ein anderer Ort im unteren Neckartal kann eine derart exponierte Lage an einer Neckarschleife vorweisen.
Die mauerumwehrte Stadt zieht sich aus dem Tal in winkeligen Gassen bis zur oberen Burg hoch.
Die Burg selbst stammt aus dem 12. Jahrhundert.
Steinmauern aus dem 14. Jahrhundert auf fast senkrecht abfallendem Fels schützten den Ort vor Feindeinwirkung.

INFO: Steil am Berg klebt die Feste Hirschhorn, der schöne historische Ort zieht sich vom Tal bis zur Burg hoch.
Einen schöner Blick auf die Altstadt bietet sich von der Brücke auf dem Stauwerk, dass von Professor Paul Bonatz entworfen wurde.
Die Katholische Pfarrkirche mit Torturm steht inmitten der Altstadt umgeben von Fachwerkhäusern.

INFO: Von der Brücke in Hirschhorn sieht man weit in das Neckartal in Richtung Odenwald. Der Radweg verläuft auf der ruhigeren linken Seite.

ROUTE: Der Radweg bleibt auf der linken Neckarseite und folgt zunächst dem "Krautlachenweg".
Ein gut ausgebauter, gewalzter Weg tangiert immer wieder den Wald und den angrenzenden Neckar.

ROUTE: Auch auf dieser Etappe herrscht nahezu unberührte Natur vor. Eine äußerst schöne Naturetappe führt auf Wirtschaftswegen in Richtung "Neckarhäuser Hof".

ALTERNATIVE: In "Neckarhäuserhof" könnten Sie mit der Fähre ins gegenüber liegende Neckarhausen übersetzen.
Von hier aus führt eine andere Variante des Neckarradweges bis Neckarsteinach.

Neckarhausen


Entfernungen: → Neckarsteinach: 5,5 km, ← Hirschhorn: 5 km
⊗ ⇐ Ziel: 51 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 69,5 km

SEHENSWERT: Schloss in Neckarhausen

ROUTE: Der Neckarradweg bleibt auf der linken Talseite. Er führt auf dem Wirtschaftsweg längs der Straße in Richtung "Mückenloch" zunächst im Tal weiter.

Kurz vor dem Wald zweigt er in einer heftigen kurzen Steigung (ganz herunter schalten, sonst muss man absteigen) auf die K4511 ab und folgt dem Anstieg der Straße.
Nach gut hundert Metern zweigt der Radweg wieder nach rechts zum Neckar ab und Sie radeln in einer Waldetappe nach "Neckarsteinach" weiter.

ROUTE: An der Schleuse Neckarsteinach können Sie über die Staumauer auf die rechte Neckarseite nach "Neckarsteinach" überwechseln.

INFO: Gleich mehrere Radwege teilen sich diese wunderschöne Strecke direkt am Neckarufer entlang.

ROUTE: Der beschilderte Neckarradweg führt links direkt am Ufer weiter.
Er mündet vor "Neckarsteinach" bei einem Campingplatz in eine asphaltierte Straß, die nach "Dilsberg" und "Neckargemünd" führt.

Neckarsteinach


Entfernungen: → Neckargemünd: 5 km, ← Neckarhausen: 5,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 45,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 75 km

SEHENSWERT: Vier Neckarsteinacher Burgen

INFO: Im Jahre 1142 wir der Wormser Lehnsmann Bligger von Steinach im Zusammenhang mit dem Bau der Burgen erwähnt. Das ist auch die erste Nennung von Neckarsteinach. Aber wahrscheinlich gab es hier schon frühere Besiedlungen.

Die vier Burgen beherrschen die Skyline des Ortes.
Die schöne Innenstadt besteht aus vielen historischen Fachwerkhäusern, überragt von der Mittelburg. Viele Touristen bevölkern im Sommer die schöne Innenstadt und genießen den Flair der Stadt.

Die Mittelbug stammt in Ihren Anfängen aus der Mitte des 12. Jahrhunderts. Sie ist heute noch bewohnt.

INFO: Direkt an eine Felswand gebaut wurde die ehemalige Burg Schwalbennest. Der Name passt auch zur Situation.

ROUTE: Der Radweg führt von "Neckarsteinach" auf der linken Seite des Neckars weiter und passiert einen Campingplatz.
Knapp 250 Meter weiter zweigt der Radweg von der Straße "Brunnacker" nach rechts ab und folgt einem Asphaltweg entlang der Neckarschleife.
(Alternativ könnten Sie auf der Straße "Brunnacker" hinauf nach Dilsberg radeln, siehe unten)

Der Neckarradweg führt auf einem Asphaltweg auf dem früheren Leinpfad nach "Rainbach" weiter.
In "Rainbach" erreicht der Radweg die wenig befahrene Straße K4200 und folgt ihr bis nach "Neckargemünd".



TIPP: Alternative 3 km auf den Berg nach Dilsberg: Die sagenhafte "Festungsburg Dilsberg" liegt auf der linken Neckarseite etwas abseits und vom Tal aus unsichtbar auf dem Berg.

Dilsberg

Abstecher

Entfernungen: → Dilsberg: 3 km, ← Neckargemünd: 3 km
⊗ ⇐ Ziel: 0 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 0 km

SEHENSWERT: Befestigungsanlage "Festungsburg Dilsberg"

INFO: Die Festung entstand Mitte des 12. Jahrhunderts durch die Bischöfe von Worms. Unbeschadet überstand sie den 30-jährigen Krieg.
Die Festung überstand die Angriffe Melacs und vieler anderer Feldherren.
Im 19. Jahrhundert wurde sie Festung zum Abriss freigegeben und diente eine Zeitlang als Steinbruch. Die immer noch bedeutenden Reste kann man heute besichtigen.
Von hier oben bietet sich ein schöner Panoramablick auf das Neckartal.

> --- Ende Alternative

Neckargemünd Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Schlierbach: 6,5 km, ← Neckarsteinach: 5 km
⊗ ⇐ Ziel: 40,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 80 km

SEHENSWERT: Schöne Altstadt, Kirchen

INFO: Der Ort "Gmundi" wurde an der Elsenzmündung schon im 10. Jahrhundert gegründet.
Er liegt sehr schön am Hang des linken Neckarufers. Der Ortskern besteht aus vielen alten Gebäuden und winkeligen schmalen Gassen.
Die Durchgangsstraße durch die Stadt ist in zwei Einbahnstraßen aufgeteilt und für Radfahrer mitunter gefährlich.

ROUTE: Weil wenig Platz in den engen Gassen der Stadt ist, führt der Radweg am Bebauungsbeginn von "Neckargemünd" nach rechts über die Eisenbahnbrücke und überquert den Neckar.
Auf der anderen Neckarseite folgt er direkt dem Neckarufer bis zur Brücke der B37.

INFO: Der Radweg umgeht das sehr enge Zentrum von Neckargemünd auf der anderen Neckarseite. Hier hat man einen schönen Blick auf die Altstadt mit den Kirchen.

ROUTE: Seit kurzem führt ein gut ausgebauter, neuer Radweg am rechten Neckarufer weiter.
Er folgt den Windungen des Neckars entlang der Straße L534.

Am Ortseingang von Ziegelhausen zweigt er nach rechts ab und folgt erst der "Kleingemünder Straße", dann der Straße "In der Neckarhelle".
Unterhalb der "Abtei Neuburg" erreicht er wieder die L534 und folgt ihr.

Schlierbach

(linke Seite)

Entfernungen: → Heidelberg: 5 km, ← Neckargemünd: 6,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 34 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 86,5 km

SEHENSWERT: Kloster Neuburg

ROUTE: Die "alte Route" kann immer noch gefahren werden. Sie führt links des Neckars weiter bis Schlierbach.
Am Ortseingang überqueren Sie gut beschildert die Bundesstraße und radeln am Bahnhof Schlierbach entlang und folgen den Gleisen.
Wieder im Tal radeln Sie auf dem gemeinsamen Fußgänger/Radweg weiter bis zur Schleusenanlage. Von hier aus erreichen Sie gut ausgeschildert die historische Innenstadt von Heidelberg.

INFO: Die beginnende Silhouette Heidelbergs, erste markante Gebäude, die gotischen Kirchen, die Neue Brücke, die zahlreichen schönen Villen längs des Neckars lassen auf diesem Abschnitt ahnen, was Sie in Heidelberg erwartet.

Heidelberg Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Ladenburg: 12 km, ← Schlierbach: 5 km
⊗ ⇐ Ziel: 29 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 91,5 km

SEHENSWERT: Schlossruine, Wunderschöne Altstadt, Kirchen, Brücken, Tore

ROUTE: Entlang von schmucken Villen, alten Herrenhäusern und kleinen Schlössern radeln Sie auf dem Radweg rechts des Neckars in Richtung Innenstadt.

INFO: Die Silhouette der Innenstadt kommt immer näher.
Von der Brücke bei Heidelberg bietet sich ein schöner Blick auf die Bergpforte zum Odenwald und die Schleuse.

INFO: Der erste Eindruck dieser wunderschönen Stadt verstärkt sich weiter, wenn Sie auf der "Neuen Brücke" in die Innenstadt radeln.

INFO: Sehr schöne historische Herrenhäuser, markante Kirchen, alte Universitätsgebäude und oben auf dem Berg die Ruine des bekannten Heidelberger Schlosses erfreuen das Auge. Von den Ausflugsschiffen ist ein solcher Blick möglich.

INFO: Kaum ein Schloss zieht mehr Gäste aus aller Welt an, als das Heidelberger Schloss. Von der "Neuen Brücke" bietet sich ein hervorragender Blick auf das - nur als Ruine erhaltenes - Schloss.

INFO: Die Innenstadt mit ihren vielen Plätzen brodelt über von internationalen Besuchern. Studenten aus der ganzen Welt flanieren hier in den abenteuerlichsten Kleidern. Das Leben findet hier meist im Freien statt.

INFO: In den viel belebten Straßen und Gassen der Fußgängerzone ist Schieben angesagt. Wahre Menschenmengen schieben sich dort durch.

ROUTE: Am besten radeln Sie über die "Neue Brücke" und fahren auf der rechten Neckarseite längs der L534 auf dem, dem Neckar zugewandten, Gehweg weiter.
Tipp: Von der Brücke hat man eine schöne Sicht auf den Schlossberg mit der bekannten Ruine.

Danach geht es unter der Brücke der B3 weiter an einer "Kulturwiese" entlang.

ROUTE: Der Radweg führt auf der rechten Seite des Neckarkanals auf einem zunächst asphaltierten Wirtschaftsweg aus der Stadt hinaus.

ROUTE: Bald erreichen Sie die Autobahnbrücke der A5.
Danach gibt es zwei Varianten, die kurz vor Ladenburg wieder zusammentreffen:
1. der Offizielle: ein gerader, asphaltierter Radweg über "Neubotzheim"

2. ein schöner, romantischer Uferweg entlang des Neckarkanals. Hier begegnen Sie Schiffen aus aller Herren Länder und sehen auch, was jenseits des Neckars passiert.

ROUTE: Auf einem schönen Asphaltweg radeln Sie durch die flache Landschaft.
Schon aus der Ferne sind die Kirchtürme der Stadt "Ladenburg" zu erkennen.

INFO: Der lokale Autoverkehr und natürlich auch Radler und Fußgänger nutzen die Fähre bei Neckarhausen.

Ladenburg


Entfernungen: → Ilvesheim: 4 km, ← Heidelberg: 12 km
⊗ ⇐ Ziel: 17 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 103,5 km

SEHENSWERT: Historische Innenstadt mit Fachwerkhäusern, Kirchen, römische Reste

INFO: Direkt am Neckarufer bringt Sie der Radweg in das "alte" Ladenburg. Schon 98 nach Christus wurde Ladenburg zur Stadt erhoben. Zahlreiche römische Reste und eine wunderschön erhaltene historische Innenstadt erwarten Sie dort.

Auf den Grundmauern einer römischen Kirche wurde im Ladenburg Mitte des 13. Jahrhunderts die christliche Galluskirche erbaut. Die Krypta der Vorgängerkirche blieb dabei erhalten.

INFO: Wunderschön erhaltene Fachwerkhäuser schmücken den Marktplatz von Ladenburg. Die frühere Stadtmauer ist noch gut erhalten und umgibt noch in großen Teilen die historische Stadt.

INFO: Eine anschauliche Idylle findet man in Ladenburg. Alte Fachwerkhäuser und ein Brunnen vor der Kulisse der Stadtkirche.

INFO: Im ehemaligen Schloss in Ladenburg ist auch das Römermuseum untergebracht. Im sogenannten "Lobdengau-Museum" sind die Abteilungen Archäologie, Stadtgeschichte und Volkskultur des Lobdengaues untergebracht.

ROUTE: Vor Ladenburg können Sie den Neckar mit einer Seilzugfähre überqueren oder nach rechts weg auf einer Brücke überqueren.

Auf beiden Radwegen erreichen Sie "Neckarhausen".

ROUTE: Auf der "Seckenheimer Straße" kürzen Sie ein Neckarknie ab und passieren Ilvesheim, das auf der rechten Neckarseite liegt.

Ilvesheim


Entfernungen: → Seckenheim: 1,5 km, ← Ladenburg: 4 km
⊗ ⇐ Ziel: 13 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 107,5 km

SEHENSWERT: Ilvesheimer Schloss

INFO: "Ilvesheim" liegt rechts des Neckars. Ein Großteil liegt auf einer Neckarinsel, die beim Bau des Neckarkanals um 1920 entstand.
Das Ilvesheimer Schloss stammt aus dem beginnenden 19. Jahrhundert und wurde an der Stelle der zerstörten Erlenburg erbaut.

ROUTE: Gut beschildert radeln Sie weiter nach "Seckenheim".

Seckenheim


Entfernungen: → Mannheim: 8,5 km, ← Ilvesheim: 1,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 11,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 109 km

SEHENSWERT: Seckenheimer Schloss

INFO: Im 8. Jahrhundert erschien Seckenheim schon im Lorscher Kodex.
Im Mittelalter herrschte ein steter Besitzerwechsel, mal kam es zur Kurpfalz, mal zu Kurmainz. Im Jahre 1768 baute "Freiherr von Stengel" das Seckenheimer Schloss mit einem großen Park am Neckar.

ROUTE: Der Radweg bleibt am Neckar und führt an "Seckenheim" am Neckarufer vorbei.

ROUTE: Bald unterqueren Sie die weit gestreckte Brücke der A6, die hier auf vielen Pfeilern das breite Neckartal überquert.
Sie passieren ein Naturschutzgebiet und radeln dann auf Mannheim zu.

ROUTE: Kurz darauf geht es gut beschildert auf dem Neckardamm weiter auf Mannheim zu.
Eine altehrwürdige Baumallee begleitet den Radweg auf die Stadt zu.

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Entfernungen: → Neckarmündung: 3 km, ← Seckenheim: 8,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 3 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 117,5 km

SEHENSWERT: Residenzschloss, Paradeplatz, Grupello-Pyramide, Wasserturm

INFO: Für weitere Fragen zu Mannheim als Start- und Zielort Ihrer Radtour oder auch als Pausen-Station ist das Team der Tourist Information Mannheim gerne erreichbar:
www.tourist-mannheim.de

INFO: Mannheim wurde erst 1606 gegründet und vollkommen quadratisch angelegt. Im Jahre 1720 verlegte Kurfürst Karl Philipp seinen Sitz von Heidelberg nach Mannheim und verlieh der Stadt einen immensen Aufschwung.
Das Mannheimer Schloss wurde 1760 vollendet.

Leider lies der zweite Weltkrieg wenig von Mannheim übrig.

INFO: Ein Abstecher in die Innenstadt ist ebenfalls möglich, am auffälligsten dort ist der Paradeplatz. Er diente früher militärischen Paraden und ist heute der Marktplatz von Mannheim. Zentral steht dort auch die "Grupello-Pyramide" mit einem Brunnen. Sie stellt die Allegorie des Triumphs fürstlicher Tugenden über die Laster dar.

INFO: Der schon längst benötigte Wasserturm wurde erst im Jahre 1886 erbaut. Er brachte frisches Wasser aus Käfertal in die Stadt.

INFO: Rechts des Rheines liegt das Stadtzentrum Ludwigshafens. Moderne Funktionsbauten beherrschen die Innenstadt.

Weiter: Beschreibung Rheinradweg

Anschlusstouren

Etappen Neckarradweg:

4. Etappe: Bad Wimpfen bis Mannheim Länge: 120,5 km
3. Etappe: Bad Cannstatt bis Bad Wimpfen Länge: 102,0 km
2. Etappe: Rottenburg bis Bad Cannstatt Länge: 94,5 km
1. Etappe: Schwenningen bis Rottenburg Länge: 102,0 km

Abzweigmöglichkeiten:
ins Donautal bei Rottweil,
ins Filstal bei Wendlingen,
ins Enztal bei Walheim, Besigheim oder Ludwigsburg
ins Jagst-Kochertal bei Jagstfeld und Bad Wimpfen
ins Murrtal bei Marbach
ins Remstal bei Remseck
ins Zabergäu bei Lauffen
ins Burgenradweg bei Heilbronn

Tourenüberblick Neckarradweg

 

 

 

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