Radfahren in Marokko
Marokko ist eigentlich kein Fahrradland. Es gibt kaum Radwege und man radelt auf oft auf vielbefahren Straßen inmitten des Schwerverkehrs. Einfach, weil es weniger Straßen gibt.
Im Sommer ist es zudem sehr heiß und mögliche Pausenpunkte in Orten sind für Radtouristen zu weit auseinander. Dazu kommt noch die lose Besiedlung und die Sprachbarriere, die sich auch in den Verkehrsschildern auswirkt.
Was viele nicht wissen: auch in Marokko kann es schneien. Das Altlasgebirge ist über 4000 Meter hoch und zahlreiche Sehenswürdigkeiten liegen auf einer Höhe von 2000 Metern nur über kleine Gebitgsstraßen zu erreichen.
Man muss schon sehr leidensfähig sein, um eine solche Tour auf eigene Faust zu machen.
Das ist aber wirklich schade!
Marokko ist so schön. Die zahlreichen Sehenswürdigkeiten und die äußerst beeindrucke Landschaft locken. Die Menschen sind freundlich und sind stolz auf ihre schönes Land.
Am besten unternimmt man die Radtour mit einem professionellen Reiseveranstalter. Diese überbrücken schlecht zu fahrende Strecken mit einem Begleitfahrzeug und wählen ruhigere und aussichtsreiche Streckenführungen für die Touren mit den Rädern aus.
Zeitaufwand: etwa 7 - 10 Tage



