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Rheinradweg: Etappe von Worms bis Mainz

 

Rheinradweg: Karlsruhe - Speyer

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Stand: 13.03.2017




Kurzbeschreibung:


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Sehr schöne Rheintalrundtour, die in Worms mit seinem Kaiserdom startet. Viele Sehenswürdigkeiten gibt es zu besichtigen.
Der Radweg ist neu über das Rheinufer nach Rheindürkheim ausgeschildert.
Entlang der Hügelkette erreichen Sie Mettenheim, der Radweg führt durch die Weinberge der Rheinpfalz.
Durch die größten Riesling-Anbaugebieten bei Alsheim führt der Radweg ins geschichtsträchtige Oppenheim.
Neben seinem weltbekannten Wein gibt es hier auch viel Kultur zu besichtigen.
Weiter geht es in das ebenfalls bekannte Nierstein mit seiner langen Geschichte.
Nierstein ist für seine guten Riesling-Weinen bekannt.
Sie erreichen entlang von Hügeln wieder das Rheintal und radeln von hier aus direkt am Rhein entlang zur Mainspitze, der Mündung des Mains in den Rhein.
Jetzt erreichen Sie Mainz mit seinem gewaltigen Dom und seiner wunderschönen Innenstadt.

Ausgangspunkt: Worms
Streckenlänge
: 57,0 km
Fahrzeit: ca. 4,5 - 5,5 Stunden zzgl. Zeit für Besichtigungen
Höhenmeter: 120 m
Eignung: Tourenradler, Radeln mit Kindern, E-Bike geeignet
Anfahrt/Abfahrt: Per Bahn oder mit dem Fahrrad

 


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Alle Veranstalter
Bücher und Karten
Karten
Bücher und Karten Rhein-Neckar 1:75.000
Bücher und Karten Mannheim-Heidelberg 1:50.000
Bücher und Karten Bodensee - Basel
Bücher und Karten Basel-Speyer
Bücher und Karten Speyer - Köln
Bücher und Karten

Köln - Rotterdam

Bücher und Karten

Fahrrad-Tourenkarten 1:50.000




 

 


Karte:


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Orte am Weg:


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000,0 km Worms
010,0 km Rheindürkheim
012,5 km Osthofen
017,0 km Mettenheim
020,5 km Alsheim
025,0 km Guntersblum
028,0 km Ludwigshöhe
033,0 km Oppenheim
036,5 km Nierstein
043,0 km Nackenheim
049,5 km Laubenheim
057,0 km Mainz

 

 

 


Altrip


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Entfernungen: -> Rheindürkheim: 10,0 km, <- Worms: 0,0 km,
->O Ziel: 0,0 km, O<- Ausgangspunkt: 57,0 km

Sehenswert: romanischer Dom St. Peter, Andreasstift, viele Kirchen, ältester Judenfriedhof Europas, Synagoge, Nibelungenmuseum

Schon zu Zeiten der Römer war Worms besiedelt. Sehr bekannt wurde Worms durch die Nibelungensage. Um 400 n.Chr. soll Worms eine burgundische Hauptstadt gewesen sein. Heute demonstriert dies eindrucksvoll das Nibelungenmuseum.

Hagen Nibelungenschatz Der Nibelungenschatz (Bild laden)

Auch in fränkischer Zeit war Worms schon sehr bedeutend und unter Kaiser Karl dem Großen besaß es dessen Pfalz.

Worms Romanischer Dom von der Südseite Dom von der Südseite (Bild laden)

Romanischer Dom von der Südseite Blick über die Stadt (Bild laden)

Der Dom wurde bereits um das Jahr 1000 auf den Grundfesten eines aus dem Jahre 600 stammenden älteren Kirchenhauses begonnen und 1181 fertig gestellt.

Langschiff des Doms Langschiff des Doms (Bild laden)

Kaiserdom Worms Kaiserdom Worms (Bild laden)

1689 wurde Worms von der französischen Armee zerstört. Von 1798 bis 1816 gehörte es sogar zu Frankreich und kam als verarmte kleine Landstadt 1816 zu Hessen.
Heute hat Worms wieder über 80.000 Einwohner und kann trotz vieler Zerstörungen zahlreiche historische Leckerbissen vorweisen.

Türme des Doms in Worms Türme des Doms (Bild laden)

Bedeutend ist auch der Judenfriedhof in Worms. Er ist der älteste Europas. Einige Grabsteine stammen noch aus dem 11. Jahrhundert.
Der Friedhof kann besichtigt werden.
Die Judengemeinde hatte schon seit dem Jahre 1000 n. Chr. einen eigenen Stadtteil und trug Bedeutendes zur Stadtgeschichte bei.

Judenfriedhof in Worms Judenfriedhof in Worms (Bild laden)

Die Nibelungenbrücke in Worms wurde im zweiten Weltkrieg zerstört und danach wieder aufgebaut. Sie ist eine der wenigen Brücken über den Rhein.
Im Moment erhielt sie eine zweite Brückentrasse, so dass nun vier Fahrstreifen mit Fahrradspur zur Verfügung stehen.

Nibelungenbrücke Nibelungenbrücke (Bild laden)


Tourenbeschreibung:
Zur Weiterfahrt orientieren Sie sich am Dom. Wenn Sie auf der Ostseite des Domes stehen, radeln Sie entlang der "Valkenbergstraße" zum Marktplatz.
Dort folgen Sie dem Radweg entlang der "Färbergasse" und erreichen den Radweg längs der "Römerstraße". Weiter geht es neben der "Friedrichstraße" zu einem Kreisverkehr.
Sie radeln nun entlang der "Mainzer Straße" stadtauswärts, passieren noch einen Kreisverkehr.
Nach 200 Metern geht die "Mainzer Straße" in die abknickende "Petrus-Dorn-Straße" über. Hier bleiben Sie weiterhin auf der nun kleineren "Mainzer Straße".
Nach den Kleingärten zweigt der Radweg nach rechts in eine Unterführung ab und unterquert die B9.
Auf der rechten Seite der B9 geht es nach Norden weiter.
Nach etwa 700 Metern zweigt der Radweg gut beschildert nach rechts in ein Industriegebiet ab. Entlang des Flüsschens "Pfrimm" radeln Sie vor bis zum Leinpfad am Rhein.

Hier beginnt ein neuer, wunderschöner Radweg direkt am Rhein entlang.

Leinpfad am Rhein Radweg am Rhein (Bild laden)


Nach etwa 2,5 Kilometern erreichen Sie wieder die B9 und folgen ihr ein kleines Stück auf einer separaten Spur, dann zweigt der Radweg endgültig nach rechts zum Rhein ab und folgt ihm bis nach "Rheindürkheim".

Hochwassermauer am Rhein An der Mauer (Bild laden)

Bei "Rheindürkheim" folgt der Radweg direkt der Hochwassermauer entlang dem Rhein.

 


Rheindürkheim


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Entfernungen: -> Osthofen: 2,5 km, <- Worms: 10,0 km,
-> O Ziel: 47,0 km, O<- Startpunkt: 10,0 km

Rheindürkheim ist schon seit dem Jahre 812 urkundlich belegt.
Im 17. Jahrhundert wurde es im Erbfolgekrieg komplett zerstört.

Ortsmitte Rheindürkheim Ortsmitte Rheindürkheim (Bild laden)

Route: Beim Kiesplatz zweigen Sie nach links auf die "Kirchstraße" ab und folgen ihr bis zur B9.
Sie überqueren die Bundesstraße und folgen dem Radweg links der B9 etwa 200 Meter.
Ein asphaltierter Wirtschaftsweg zweigt nach links ab und Sie folgen ihm einen guten Kilometer in Richtung Osthofen, bis Sie die "Wonnegaustraße" erreichen.
Der Radweg folgt ihr etwa 300 Meter und zweigt dann gut beschildert nach rechts ab.

Entlang der Straße "Auf der Rosselshecke" radeln Sie etwa 450 Meter bis zur querenden "Rheinstraße" vor.
Entlang der "Rheinstraße" (L386) radeln Sie unter der Bahnlinie hindurch und erreichen gleich danach den Radweg längs der Eisenbahntrasse.

Der Rheinradweg führt weiter zum Bahnhof.

 

Altrip


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Entfernungen: -> Mettenheim: 4,5 km, <- Rheindürkheim: 2,5 km,
-> O Ziel: 44,5 km, O<- Startpunkt: 12,5 km

Sehenswert: Gedenkstätte Osthofen, Bergkirche

Bahnhof Osthofen Bahnhof Osthofen (Bild laden)

Osthofen war schon früh besiedelt. Salier und Franken haben hier schon gebaut. Osthofen wurde 784 erstmals in einer Schenkung erwähnt.

Die ummauerte Bergkirche hat romanische Elemente aufzuweisen und stammt vermutlich aus dem 6. Jahrhundert.
Die traurige Geschichte der NS-Zeit wird im ehemaligen Konzentrationslager einer früheren Papierfabrik dokumentiert.

Rheintalradweg: Blick in die Pfalz Osthofen (Bild laden)

Route: Der Rheinradweg führt auf der linken Seite des Bahnhofs vorbei und erreicht nach dem Ende der Parkplätze einen Weg nach links.
Entlang eines kleinen Baches geht es zur "Schwerdstraße".
Danach gleich links und wieder nach rechts auf den "Ziegelhüttenweg".

Der Radweg folgt in etwas Abstand der L439 auf einem neu ausgebauten Radweg in Richtung Alsheim/Mettenheim.
Auf der linken Seite liegt in einem alten Baumbestand ein alter jüdischer Friedhof.

Rheintalradweg: Jüdischer Friedhof Jüdischer Friedhof (Bild laden)

Info: Die Felder auf der rechten Seite des Radweges in Richtung Rheintal sind riesig und werden jedes Jahr mit einer anderen Frucht bebaut.
Die Zwiebel ist eine beliebte Kulturpflanze, das riecht dann so richtig würzig.

Zwiebelfelder Zwiebelfelder (Bild laden)

Langsam bilden sich auf der linken Seite Hügel aus, das heißt: Das Rheintal wird enger. Die Weinhänge auf der Hügelseite wirken durch ihre überschaubare Größe und zum Teil steile Lage richtig familiär.

Zwischenzeitlich achtet man auch hier auf biologische Anbauweise und bei den Reben eingepflanzte Kräuter machen schon Lust auf den Wein, der hier wächst.

Nach etwa drei Kilometern passieren Sie einen Kreisverkehr, bleiben aber konstant auf dem Radweg neben der L439.
Vor dem Ortseingang von "Mettenheim" zeigt der Radweg nach rechts auf die Straße "In den Weingärten" ab und gleich nach 80 Metern wieder nach links, auf den "Wiesenweg".

Altrip


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Entfernungen: -> Alsheim: 3,5 km, <- Osthofen: 4,5 km,
-> O Ziel: 40,0 km, O<- Startpunkt: 17,0 km

Rheintalradweg: Mettenheim Kirche in Mettenheim (Bild laden)

 

Zahlreiche Winzerhäuser mit ihren typischen Rundbogentoren liegen an der Durchfahrtsstraße. Schön restauriert sind die meisten und allerorts sehen Sie die Schilder: Weinverkauf. Ein Abzweig in den alten Ortskern lohnt sich auf jeden Fall. Dort steht auch ein ehemaliges gräfliches Rentamt.

Route: Die Wiesenstraße erreicht nun die Bahnhofsstraße und der Radweg führt etwa 120 Meter nach rechts weiter.
Dann folgen Sie der zweiten Straße "Stettiner Straße" nach links. Sie geht in einen Wirtschaftsweg in Richtung Alsheim über.

Rheintalradweg: Radweg vor Alsheim Richtung Alsheim (Bild laden)

 

Der Radweg schlägt zwei leichte Haken nach links und rechts und erreicht dann in Eisenbahnnähe die ersten Häuser von "Alsheim".
Auf dem "Ziegelhüttenweg" geht es zur Ortsmitte.

Rheintalradweg: Größtes Rielingsgebiet Größtes Rieslingsgebiet (Bild laden)

Altrip


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Entfernungen: -> Guntersblum: 4,5 km, <- Mettenheim: 3,5 km,
-> O Ziel: 36,5 km, O<- Startpunkt: 20,5 km

Sehenswert: Historisches Rathaus, Kirchen

Rathaus Alsheim Rathaus Alsheim (Bild laden)

Info: Die Weinbaugemeinde Alsheim hat mit über 700 ha Reben die größte Anbaufläche für Riesling in Rheinhessen.
Der Ort besteht - wie schon die Orte zuvor - aus zahlreichen Winzerfamilien, die Weine und Sekte anbieten.
Die Kirchen des Ortes stammen aus dem Mittelalter und sind beide sehenswert.

Wein oder Wasser? Wein oder Wasser? (Bild laden)


Mitten im Ort, gegenüber des Rathauses, ist eine Radlerrast. Wenn man sich die Preise ansieht, bemerkt man, dass Wein nicht viel teurer als Wasser verkauft wird.

Route: Der Radweg verlässt Alsheim entlang der "Mainzer Straße" am Friedhof vorbei.
Der Radweg ist als "Rheinterrassenradweg" beschildert. Er verläuft auf eigener Spur links der L439 in Richtung "Guntersblum".

Der "Alsheimer Rheinblick" im Hintergrund ist eine sehr bekannte Lage. Alsheim ist größter Rieslinghersteller Rheinhessens.

Rheintalradweg: Ortsmitte Alsheim Hier beginnen die Hanglagen (Bild laden)

Altrip


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Entfernungen: -> Ludwigshöhe: 3,0 km, <- Alsheim: 4,5 km,
-> O Ziel: 32,0 km, O<- Startpunkt: 25,0 km

Sehenswert: Leininger Schloss, Neues Schloss, Deutschherrenhaus, Kirche mit romanischen Türmen, Kellerweg

Guntersblum hat seinen Namen von einer Sage, in der Burgunderkönig Gunter den Ort Blume nennt.

Rheintalradweg: Guntersblume Kleinkinderschule St. Viktor in Guntersblum (Bild laden)

Schon aus der Ferne lockt die Kirche St. Viktor mit ihren beiden eigentümlich weißen romanischen Türmen an. Die ehemals dreischiffige Basilika wurde um 1100 erbaut.
Im 17. Jahrhundert wurde das Kirchenschiff dann wegen statischen Mängeln abgerissen und neu errichtet. Die oben achteckigen Türme auf quadratischem Grund entstammen wahrscheinlich einem persischen Muster. Es gibt in Deutschland nur wenige dieses Baustiles.

Rheintalradweg: Neues Schloss Neues Schloss (Bild laden)

 

Route: Der Radweg führt auf der "Alsheimer Straße" durch "Guntersblum" hindurch.
Eine Variante zweigt am Ortseingang nach links ab und führt am berühmten Kellerweg, bei dem zahlreiche Weinkeller am Wege liegen, vorbei.

Rheintalradweg: Neues Schloss Leininger Schloss (Bild laden)

Der Radweg passiert das "Neue Schloss" und führt am "Leininger Schloss" vorbei. Dahinter versteckt sich ein idyllischer Kindergarten, genannt "Kleinkinderschule".

Rheintalradweg: Guntersblume Kleinkinderschule Guntersblum Kleinkinderschule (Bild laden)

 

Route: Der Radweg folgt nun der Hauptstraße ortsauswärts und zweigt bei den modernen Einkaufsmärkten nach rechts ab. Es geht etwa 200 Meter geradeaus. Dann überquert der Radweg den Zubringer zur B9.

Auf einem Wirtschaftsweg geht es dann weiter durch flache Weinlagen hindurch. Auch hier fällt auf, dass konsequent um die Weinstöcke Kräuter wachsen.
Der Radweg ist gut beschildert. Er führt an zwei landwirtschaftlichen Betrieben vorbei und erreicht dann den Ort Ludwigshöhe.

Im Ort zweigen Sie die erste Straße nach links - auf die Kirchstraße - ab

Altrip


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Entfernungen: -> Oppenheim: 5,0 km, <- Guntersblum: 3,0 km,
-> O Ziel: 29,0 km, O<- Startpunkt: 28,0 km

Der Ort Ludwigshöhe lag als "Rudersdorf" ehemals direkt am Rhein; wurde dann aber wegen ständiger Überschwemmungen nach Westen auf die Höhe verlegt.
"Ludwigshöhe" ist auch stark vom Weinbau geprägt.

Rheintalradweg: Ludwigshöhe Ludwigshöhe (Bild laden)

Route: Der Radweg durchquert Ludwigshöhe von der "Kirchstraße" nach rechts auf die Straße " In den Pflänzern",
Auf Wirtschaftswegen geht es nach dem Ort weiter.

Jetzt radeln Sie leicht bergauf durch liebevolle kleinere Weingärten, die oft von Hecken begrenzt sind. Hier hat glücklicherweise noch niemand an Flurbereinigung gedacht.
Kleine Weinlagen mit Grüngürtel und Kräuterwuchs machen richtig Lust auf ein Glas Wein.

Rheintalradweg: Oppenheim Überall Weinbau (Bild laden)

Der Radweg erreicht jetzt Dienheim und führt durch die Gassen des kleinen Ortes weiter.
Dienheim ist mit Oppenheim fast zusammen gebaut. Von hier aus sieht man nochmals die beeindruckende Silhouette von Oppenheim.

Rheintalradweg: Durch Dienheim Durch Dienheim (Bild laden)


Erst folgen Sie der Straße "In den Weingärten", dann nach rechts auf die "Bahnstraße" und gleich wieder nach links auf die "Kirchstraße".
Sie erreichen stumpf die Rheinstraße und folgen ihr auf dem Radweg in Richtung Oppenheim.

Am Stadteingang von Oppenheim überqueren Sie den Kreisverkehr und folgen der zweiten Ausfahrt in Richtung Altstadt bergauf.

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Entfernungen: -> Nierstein: 3,5 km, <- Ludwigshöhe: 5,0 km,
-> O Ziel: 24,0 km, O<- Startpunkt: 33,0 km

Sehenswert: gotisches Rathaus, St. Katharinenkirche, Michaeliskapelle und Beinhaus, St. Bartholomäuskirche, Gautor, Uhrturm und Sackträgerturm u.v.a.m.

Route: Auf einer gepflasterten Straße geht es nun leicht bergauf an den ersten Winzereien vorbei. Während der Bergauffahrt (so schlimm ist es nicht) folgen Sie einer Einbahnstraße nach halblinks und erreichen nach wenigen hundert Metern den sehenswerten Marktplatz von Oppenheim.

Info: Die Stadt Oppenheim liegt auf einem Hügel. Schöne Gassen entlang von Fachwerkhäusern führen hinauf ins Stadtzentrum.

Rheintalradweg: Kleine Gassen Oppenheim Kleine Gassen (Bild laden)

Ein gotisches Rathaus ist das Zentrum des Marktplatzes, der von zahlreichen Weinstuben und Gaststätten umrahmt ist. Im Hintergrund sieht man die gotische Katharinenkirche.
Herrliche Fachwerkhäuser konkurrieren mit den steinernen Stufengiebeln des weißen Rathauses.

Rheintalradweg: Marktplatz in Oppenheim Marktplatz in Oppenheim (Bild laden)

Oppenheim nennt sich selbst "Stadt der Gotik und des Weines" und ist schlichtweg "die" berühmte Weinstadt Rheinhessens.

Ihre Geschichte beginnt schon früh. Sie war schon 1254 als Reichsstadt im Rheinischen Städtebund vertreten. In dieser Zeit entstand auch die beeindruckende Katharinenkirche auf dem Berg.
Hinter der Kirche liegen die Michaelskapelle und ein Lapidarium.

Rheintalradweg: Michaelskapelle Michaelskapelle (Bild laden)

Im Lapidarium sind Figuren und Elemente der Kirche aus der Renovierung ausgestellt.

Rheintalradweg: Lapidarium in Oppenheim Lapidarium in Oppenheim (Bild laden)

Route: Zur Weiterfahrt radeln Sie auf der "Mainzer Straße" wieder hinunter ins Tal.
Nach rechts geht es über den "Postplatz", dann überqueren Sie die Eisenbahn und die B9.

Der Radweg folgt der Hafenstraße nach links, zweigt gleich darauf nach rechts in die "Rheinstraße" ab.
Vor den Sportanlagen geht es nach links auf der Dammstraße weiter.
Gut beschildert fahren Sie nach links über die "Fährstraße" weiter, bis nach rechts ein Radweg zum Hafen führt.

Rheintalradweg: Radweg bei Oppenheim Radweg vor Nierstein (Bild laden)

Zwischen Bundesstraße B9 und Rhein radeln Sie nun weiter und überqueren die Zufahrt zur Fähre "Nierstein - Kornsand".
(Hier könnten Sie auch die Rheinseite wechseln, um eine Rundtour zu radeln)

Rheintalradweg: Rheinfähre Niersteinim Rheinfähre Nierstein (Bild laden)

Nach etwa einem Kilometer erreichen Sie auf der Höhe des "Bahnhofes Nierstein" die Straßenüberquerung zur Ortsmitte von "Nierstein".

Auf der "Dammgasse" radeln Sie in die Stadt und kommen gut beschildert in die Stadtmitte.

Altrip


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Entfernungen: -> Nackenheim: 6,5 km, <- Oppenheim: 3,5 km,
-> O Ziel: 20,5 km, O<- Startpunkt: 36,0 km

Sehenswert: Martinskirche, Marktplatz mit alten Adelshöfen, Wartturm, Burgruine Schwabfried, Reichsburg Barbarossas, Bergkirche St. Kilian

Nierstein war eine römische Gründung und hieß "Bauconica Nova".
Reste eines römisch-keltischen Quellheiligtums sind noch zu besichtigen.
Die erste Nennung von "Nierstein" war 742, als ein hiesiger Weinberg an das "Kloster Lorsch" geschenkt wurde, demzufolge ist "Nierstein" noch älter.
Hier standen ursprünglich eine karolingische Pfalz und der ottonische Königshof. Mit der Zeit wurde es ein freies Reichsdorf.
Heute ist nur noch ein Rest der mittelalterlichen Ummauerung der Martinskirche erhalten.
Zahlreiche Adelshöfe hatten hier ihren Sitz, man wusste früher schon wo der Wein gut war.

Rheintalradweg: Kirche in Nierstein Marktplatz Nierstein (Bild laden)

Die Innenstadt von "Nierstein" hat auch heute sehr schöne Fachwerkhäuser und zahlreiche Sehenswürdigkeiten.

Die wehrhafte Martinskirche ist von Mauern und einem romanischen Bergfried umgeben.

Rheintalradweg: Kirche in Nierstein Kirche in Nierstein (Bild laden)

Seit Juni 2013 darf "Nierstein" übrigens den Namen Stadt tragen.

Am Ortsrand fast in den Weinbergen steht die Kirche St. Kilian. Sie wurde anstelle der Marienbasilika aus dem 8. Jahrhundert erbaut.

Rheintalradweg: Kirche in Nierstein Kirche in Nierstein (Bild laden)

Bei Nierstein liegen viele Weinberge am Hang und sind mehr zur Sonne ausgerichtet, wie die flachen Felder in der Ebene. Kenner schmecken das im Wein.

Rheintalradweg: Kirche in Nierstein Weinberge bei Nierstein (Bild laden)

"Nierstein" ist die größte Weinbaugemeinde am Rhein. Die Weine werden in zahlreiche Länder exportiert.

Route: Beim Start am Marktplatz bietet es sich an, nach links die "Karolingerstraße" leicht bergauf zu fahren Dabei radeln Sie noch an einigen Weinkellereien vorbei. Etwa 70 Meter weiter zweigt nach rechts die "Breitgasse" ab und geht am Gelände der ehemaligen Mälzerei, die schon abgebrochen ist, weiter.
Sie zweigen dann vor dem Bahnübergang in den "Kiliansweg" ab.

Oberhalb der Bahnlinie geht es etwas parallel zur Bahnlinie weiter.
Der Radweg durchquert die Weinberge und steigt circa 20 Höhenmeter an.

Nach Nierstein steigen die Weinberge auf der linken Rheinseite sehr steil an.

Rheintalradweg: Steile Weinlagen in Nierstein Steile Weinlagen in Nierstein (Bild laden)

Der Radweg folgt nun kilometerweit den teilweise steilen Weinbergen, zweigt dann nach rechts ab und überquert die Bahnlinie.
Danach führt er in der Ebene zwischen Bahnlinie und Bundesstraße weiter bis nach Nackenheim.

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Entfernungen: -> Laubenheim: 6,5 km, <- Nierstein: 6,5 km,
-> O Ziel: 14,0 km, O<- Startpunkt: 43,0 km

Nackenheim ist der Geburtsort von Carl Zuckmeyer und sein Heimatort ehrt seinen bekanntesten Bürger mit einer Festspielwoche.


Route: In Nackenheim haben Sie die Wahl über Bodenheim und Laubenheim abseits des Rheins weiter zu radeln oder auf einem guten Feldweg direkt am Rhein weiter zu fahren.

Originalroute: Der normale Radweg zweigt etwa 400 Meter nach dem Bahnhof nach links in Richtung Ortsmitte ab und folgt dann nach rechts der Straße "Im Gehren".
Auf dem "Lindenweg" erreichen Sie den nach rechts abzweigenden "Kastanienweg" Durch ein Neubaugebiet verlassen Sie nun "Nackenheim".

Der Radweg erreicht einen neuen Kreisverkehr. Dort geht es nach rechts in Richtung Rhein weiter, vor dem allerdings die B9 verläuft.
Sie folgen der B9 auf der linken Seite und erreichen "Laubenheim".

Radweg in Nackenheim Radweg in Nackenheim (Bild laden)

Die Alternative am Rhein ist wesentlich romantischer und wenn man nicht gerade ein Rennrad sein eigen nennt, kann man die Strecke getrost fahren. Der Radweg unterquert die B9 und führt zunächst am "Mühlarm", einem Seitenarm des Rheins entlang.

Rheintalradweg: Steile Weinlagen in Nierstein Radweg am Rhein (Bild laden)

Entlang von Pappelbäumen geht es dann weiter. Schön ist die Sicht auf die Rheinauen rechts und links des Flusses. Auf halbem Weg zur Rheinbrücke passieren Sie einen Campingplatz.
Dort beginnt dann auch wieder ein asphaltierter Weg.
Nach Überquerung der B9 erreichen Sie "Laubenheim".

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Entfernungen: -> Mainz: 7,5 km, <- Nackenheim: 6,5 km,
-> O Ziel: 7,5 km, O<- Startpunkt: 49,5 km

Rheintalradweg: Autobahnbrücke bei Laubenheim Radweg bei Laubenheim (Bild laden)

Route: Kurz vor der Brücke passieren Sie ein Vereinsheim von Bootsfahrern. Dort zweigt der Weg nach links ab und führt am Fuße der Autobahntrasse landeinwärts.

Die Unterführung unter der Autobahn bringt Sie zu einem Lebensmittelwerk und führt am Betriebsgelände entlang wieder zum Rheinufer.
Der Radweg folgt nun schön asphaltiert der B9 auf einer eigenen Spur.

Rechts des Flusses kommt nun die Mainspitze in Sicht. Hier mündet der Main in den Rhein.

Bei der Mainspitze können Sie den Rhein auf einer Eisenbahnbrücke überqueren. Auf der anderen Seite beginnt der Mainradweg.

Rheintalradweg: Autobahnbrücke bei Laubenheim Eisenbahnbrücke (Bild laden)

An der belebten Uferpromenade geht es so richtig großstädtisch zu. Auf dem Radweg tummeln sich Fußgänger, Skateboardfahrer, Inliner und gelegentlich auch mal ein Auto auf Parkplatzsuche.
Auf den Rasenstücken frönen wenig Bekleidete der Sonne und Leseratten sitzen mitten im Lärm mit einem Buch.

Bald führt ein beschilderter Radweg nach links in die Innenstadt.

Mainz Übernachtungsmöglichkeiten


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Entfernungen: -> Mainz: 0,0 km, <- Laubenheim: 7,5 km,
-> O Ziel: 0,0 km, O<- Startpunkt: 57,0 km

Sehenswert: Dom St. Martin, Johanniskirche, Peterskirche, Stephanskirche mit Chagall-Fenster, Karmeliterkirche, Augustinerkirche, Zeughäuser, Adelshäuser, Marktbrunnen, Kurfürstliches Schloss, Deutschordenshaus

Rheintalradweg: Brücke über den Rhein Brücke über den Rhein (Bild laden)

Vom Uferweg radeln Sie nun stadteinwärts und erreichen schnell die Fußgängerzone. Hier dominiert und überragt alles der historische Dom.

Rheintalradweg: Der Dom zu Mainz Der Dom zu Mainz (Bild laden)

Der Dom in Mainz ist eine Pfeilerbasilika im romanischen Stil. Glücklicherweise haben alle Umbaumaßnahmen nicht in die ursprüngliche Architektur eingegriffen und so kann man auch heute noch pure Romanik bewundern.

Rheintalradweg: Romanischer Stil Romanischer Stil (Bild laden)

Mainz ist die Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz und entsprechend beeindruckende Gebäude, Denkmäler und Museen weist die Stadt vor.

Der Schillerplatz ist einer der zentralen Plätze in der Stadt. Hier stehen einige wichtige Palais und Höfe.
Der Bassenheimer Hof hatte schon viele Funktionen, er war sogar schon Kaserne. Vor dem Gebäude steht eine Narrenfigur der hiesigen Karnevalisten.

Schillerplatz in Mainz Schillerplatz (Bild laden)

Zahlreiche barocke Häuser schmücken die Straßen und Plätze der über 2000 Jahre alten Stadt. In den Stadtpalästen sind meist öffentliche Ämter untergebracht.

Rheintalradweg: Der Dom zu MainzMarktplatz in Mainz Marktplatz in Mainz (Bild laden)

2000 Jahre Mainzer Stadtgeschichte beginnt mit den Römern, die hier einen Tempel den Göttinnen Isis und Mater Magna weihten.
Schon 746 wurde Mainz zum kirchlichen Zentrum nördlich der Alpen. Der Hl. Bonifatius hatte solchen Einfluss, dass Mainz das Attribut "heiliger Stuhl" erhielt.
Der Erzbischof und Erzkanzler Willigis regierte ab 975 in Mainz.
Ihm ist der Dom, der nach dem Vorbild des alten Doms St. Peter in Rom erbaut wurde, zu verdanken. Der Dom diente in der Vergangenheit sieben Königen als Krönungskirche.

Das kurfürstliche Schloss wurde als Burg im 15. Jahrhundert begonnen und war dann Wohnsitz des Erzbischofs. Nach der Zerstörung im Markgrafenkrieg wurde das Schloss im Renaissancestil wieder erbaut.
Im zweiten Weltkrieg brannte das Schloss erneut aus. Hinterher wurde die Fassade wieder restauriert, im Innern ist das Schloss aber nur noch ein Zweckbau.

Rheintalradweg:  Schloss in Mainz Schloss in Mainz (Bild laden)

Auffallend sind auch die kurfürstlichen barocken Prachtbauten und Adelspaläste, die in der ganzen Stadt verteilt sind.
Noch ein Tipp: In der gotischen Sankt Stephans-Kirche finden Sie Marc Chagalls blaue Fenster.



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Rheinradweg Etappe: Mainz - Oberwesel, Länge: 53,5 km
Rheinradweg Etappe: Speyer - Worms, Länge: 54 km
Rheinradweg Etappe: Karlsruhe - Speyer, Länge: 54 km    

Übersicht der Rheintaltouren

Mainradweg Mainradweg Etappe: Aschaffenburg nach Mainz Länge: 95 km

Mainradweg Übersicht der Mainradwegetappen

Mainradweg Übersicht aller Radwege