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Rheinradweg: Etappe von Mainz bis Oberwesel Stand: 02.01.2013 Kurzbeschreibung: Rheinradweg von Mainz bis Oberwesel
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Karte:
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Budenheim: 9,0 km, <- Mainz: 0,0 km, Sehenswert: Dom St. Martin, Johanniskirche, Peterskirche, Stephanskirche mit Chagall-Fenster, Karmeliterkirche, Augustinerkirche, Zeughäuser, Adelshäuser, Marktbrunnen, Kurfürstliches Schloss, Deutschordenshaus Vom Uferweg radeln Sie stadteinwärts und erreichen schnell die Fußgängerzone. Hier dominiert und überragt der historische Dom den Marktplatz.
Mainz ist die Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz und dementsprechend weist die Stadt beeindruckende Gebäude, Denkmäler und Museen auf.
2000 Jahre Mainzer Stadtgeschichte beginnt mit den Römern, die hier einen Tempel den Göttinnen Isis und Mater Magna weihten. Auffallend sind auch die barocken Prachtbauten und Adelspaläste, die in der ganzen Stadt verteilt sind. Zur Weiterfahrt radeln Sie von der Ostseite des Doms kerzengerade auf den Rhein zu. Hier treffen Sie am Ufer wieder auf den Rheinradweg.
Vorbei an witzig aufgemachten "Sandstränden" geht es nun weiter in Richtung Hafen. Der Radweg umgeht den Handelshafen, unterquert eine Eisenbahnlinie und folgt dann dem Autobahnzubringer. Unter dem Autobahnkreuz ist die Streckenführung etwas verwirrend. Prinzipiell fahren Sie in derselben Richtung (nach Westen) weiter, wie Sie schon vorher fuhren. Sie müssen Ihr Fahrrad die Treppe und die Trassen hinunter tragen und fahren unten nach rechts weiter.
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Heidesheim: 5,5 km, <- Mainz: 9,0 km, Der offizielle Radweg führt von den Hafenanlagen landeinwärts und dann parallel zum Rhein weiter.
Beide Varianten treffen sich wieder. Danach folgt der Radweg dem Rheindamm. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Ingelheim: 6,0 km, <- Budenheim: 5,5 km, Der Radweg verläuft zwischen Rhein und Heidesheim durch den Ort Heidenfahrt, der zu Heidesheim gehört. Die Wegführung erfolgt auf oder teilweise auch neben dem Rheinhauptdamm.
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Bingen: 10,0 km, <- Heidesheim: 6,0 km, Am Ortsanfang von Freiweinheim, das zu Ingelheim gehört, passieren Sie ein Baugeschäft und radeln dann an der Uferstraße "Am Strandbad" weiter, bis Sie die Radwegbeschilderung wieder in die Natur führt. Nach dem Ort beginnt rechts des Radweges ein ausgedehntes Naturschutzgebiet mit seltenen Vögeln und schützenswerten Pflanzen.
Der Fahrradweg zweigt plötzlich nach rechts zum Rhein hin ab und folgt einer langen Baumallee entlang von Gaulsheim. Kempten heißt der nächste Ort, den Sie berühren. Hier fällt sofort die markante Kirche auf.
Entlang des Hafens auf der Mainzer Landstraße radeln Sie nun in Richtung Bingen. Auf der flussabwärts rechten Flussseite erhebt sich das Kloster St. Hildegard in Eibingen. Dieses Kloster wurde 1165 gegründet, aber 1803, wie die meisten Klöster, aufgegeben. Im Jahre 1904 wurde es neu aufgebaut und mit Nonnen aus Prag wieder in Betrieb genommen.
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Trechtingshausen: 7,0 km, <- Ingelheim: 10,0 km, Sehenswert: Alter Kran, Basilika St. Martin, Rochuskapelle, Kapuzinerkirche, Mäuseturm, Drususbrücke
Unweit davon liegt die Drususbrücke, eine der ältesten Steinbrücken Deutschlands. Sie stammt aus römischen Zeiten und überquert die Nahe. Der Stadtkern Bingens ist mit Gebäuden aller Stilrichtungen durchzogen, bildet aber trotzdem ein sehenswertes Ganzes.
Zur Weiterfahrt radeln Sie wieder an das Rheinufer und folgen dem Radweg. Am rechten Ufer des Rheins erhebt sich die stattliche Ruine Ehrenfels. Die kurmainzische Burg stammt aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts.
Weiterfahrt:
Das Rheintal ist hier extrem eng und es bleibt wenig Platz für die unterschiedlichen Verkehrsarten. Nach der 90 Grad Kehre fließt der Rhein nach Norden. Auf der rechten Seite liegt Assmannshausen zwischen zwei Bergkegeln.
Die Randberge tragen zahlreiche Burgen. Kaum ein Landstrich hat eine höhere Burgendichte aufzuweisen, als diese Etappe des Rheintales.
Der Radweg folgt weiter dem ausgebauten Leinpfad und erreicht Trechtingshausen. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Niederheimbach: 4,0 km, <- Bingen: 7,0 km, Schon die Römer hatten sich diese strategisch günstige Stelle ausgesucht. Trechtingshausen war im Mittelalter schon befestigt und Teile der Stadtmauer sind noch zu besichtigen. Mächtig und gut erhalten ist auch die ehemalige Raubritterburg Reichenstein, die auf den Resten eines Römerkastells errichtet wurde. Heute dient sie mehr der Kultur als dem Raubrittertum: Sie beherbergt ein Jagdmuseum.
Der Fahrradweg bleibt weiter auf dem ehemaligen Leinpfad und erreicht Niederheimbach. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Bacharach: 4,5 km, <- Trechtingshausen: 4,0 km, Niederheimbach liegt auf der anderen Seite der Bahnlinie. Oberhalb des Ortes liegt die Heimburg, eine ehemalige Grenzburg. Wesentlich dominanter ragt etwas rheinaufwärts die ehemalige Raubritterburg Sooneck aus dem Wald. Dort residierten ebenfalls Raubritter, die teilweise Schiffe mit unrechtsmäßigem Zoll erpressten oder gar ausraubten.
Auf dem Weg nach Bacharach kommt nun auf der rechten Rheinseite Lorch in Sichtweite. Lorch gehört zu den ältesten Orten am Rhein.
Der Fahrradweg begleitet nun die Bundesstraße und erreicht Bacharach. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Oberwesel: 7,5 km, <- Niederheimbach: 4,5 km, Sehenswert: Burg Stahleck, sehr schöne Fachwerkhäuser, Ringmauer, Altes Haus, Amtskellerei, Haus Sickingen, Zehnthaus, Posthof und kurpfälzische Münze
Die alte Weinstadt strömt noch mittelalterliches Flair aus. Der Fahrradweg bleibt nach wie vor am Rhein in Straßennähe. Bald erscheint die bekannte Kulisse der "Pfalz" in Kaub mit der Burg Gutenfels auf der rechten Rheinseite.
In der Höhe von Kaub überquert eine Fähre den Rhein. Der Fahrradweg folgt weiterhin dem Rhein und erreicht die Abzweigung nach Oberwesel. |
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(Seitenanfang) Entfernungen: -> Oberwesel: 0,0 km, <- Bacharach: 7,5 km, Sehenswert: Komplette Stadtbefestigung mit Mauern und Türmen, Innenstadt
Oberwesel gehört zu den schönsten Städten Deutschlands. Es wird Stadt der Türme und des Weines genannt.
Oberwesel hat ein riesiges Weinbaugebiet. Allein der Schönberg bringt etwa 500.000 Liter Ertrag. Im Mittelalter hatten aus diesem Grund viele auswärtige Klöster hier ein Hofgut.
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Als Anschluss kann hier die nächste Rheinradwegetappe folgen, oder Sie können mit der Bahn zurück nach Mainz fahren. |
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