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Radweg Via Claudia Augusta: Ein Weg über die Alpen

Via Claudia Augusta

und

Etschtalradweg

Via Claudia Etappe 5: Von Bozen bis Trient - Kalterer See

auf dem Etschtalradweg

[ Übernachten | Orte am Weg | Kurzbeschreibung | Karte | Anschlusstouren ]
Stand: 25.05.2017
 

Kurzbeschreibung:


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Radweg Via Claudia Augusta:
Die 5. Etappe der "Via Claudia Augusta" führt hauptsächlich auf der Trassenführung des Etschtalradweges.
Nahezu perfekt ausgebaute Radwege mit Begrenzungsstreifen rechts und links, einem Mittelstreifen damit der Gegenverkehr weiß, wo er fahren muss, machen diese Etappe für jedermann machbar.

Steigungen gibt es kaum, aber auch das Gefälle ist - abgesehen entlang des "Eisacks" - unspektakulär.
Das Etschtal ist relativ breit, aber von hohen Bergen begrenzt. Zahlreiche Burgen beschützten früher das Tal und sind heute meist als Ruine erhalten. Viele sind sehr schön restauriert und können besichtigt werden.
Bei "Auer" lohnt ein Abstecher an den "Kalterer See", der ebenfalls eingebettet in hohe Berge in einem Seitental liegt.
Auf dem weiteren Weg können Sie das mittelalterliche "Neumarkt" und kurz danach die Stadt "Salurns" besichtigen.
Hier ist allerdings auch die Sprachgrenze und es wird nur noch italienisch gesprochen.
Nach der Verengung des Etschtales wartet das Kloster "San Michelle del Rocco", das noch sehr gut erhalten ist.
Der Radweg bleibt dann an der Etsch und erreicht die sehr schöne Stadt "Trient" mit ihren historischen Höhepunkten.

Neuerdings sind am Radweg Schilder der "Ciclopista del Sole", die in diesem Bereich streckengleich mit dem Etschtalradweg und der Via Claudia Augusta verläuft.
Der Radweg ist Teil des Projektes: Radroute Eurovelo 7.
Durch Europäische Mittel ist der Radweg nun entlang der Etsch bis Verona sehr gut ausgebaut.

Tipp: Wer sich die schwierigen Bergetappen sparen möchte, einen Gepäckservice oder Rückholservice wünscht, wir bei www.bikeshuttle.at fündig.

Ausgangspunkt: Bozen
Ziel:
Trient
Streckenlänge: etwa 71,0 km
Höhenmeter: 76 m

 

Bücher und Karten Bikeline Radtourenbuch

Bücher und Karten Hikeline Fernwanderweg Via Claudia Augusta

Bücher und Karten Das Via Claudia Augusta RadReiseBuch

Bücher und Karten Alpencross für Genießer auf der Via Claudia

Bücher und Karten Via Claudia Augusta Reiseführer

Veranstalter Österreich
Veranstalter Italien
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Zimmer auf der Tour

Alle Anbieter

www.bikeshuttle.at

 

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Literatur:

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Karte:


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Karte Via Claudia Augusta

Interaktive Karte:


Orte am Weg:


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Entfernungsliste (Für die Fahrradtasche)

000,0 km Bozen
007,5 km Branzoll
021,0 km Kaltern
030,0 km Auer
035,0 km Neumarkt
039,5 km Margreid
045,5 km Salurn
058,0 km S. Michele
061,5 km Nave S. Rocco
069,5 km Lavis
078,5 km Trento

Zeichenerklärung, Legende:

-> Ort: zeigt die Entfernung zum nächsten Ort
<- Ort: zeigt die Entfernung zum vorherigen Ort, also rückwärts
->0 Ort: zeigt die Entfernung zum Etappenziel
0<- Ort: zeigt die Entfernung zum Ausgangspunkt

Zimmer auf der Tour

Sportausrüstung

Fahrräder & Zubehör
Navigation, GPS
Reifen und Ausrüstung


Bozen

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Entfernungen: -> Branzoll: 7,5 km, <- Bozen: 0 km,
-> O Etappenziel: 78,5 km, O<- Startpunkt: 0 km

SEHENSWERT: Historische Innenstadt, Dom Maria Himmelfahrt, Waltherplatz

INFO: Die Römer gründeten an den Hängen der Flüsse "Eisack" und "Etsch" die Siedlung "Pons Drusi". Das Zentrum lag bei der heutigen Kathedrale mitten in der Stadt.

Straßenzug in Bozen Straßenzug in Bozen (Bild laden)

INFO: Die "Franken" und "Bajuwaren" übernahmen die römische Siedlungsstätte und erbauten im Bereich der heutigen Laubengasse ein mittelalterliches Zentrum.
Unter den Grafen von Tirol entstand im 13. Jahrhundert eine ummauerte Stadt.
"Bozen" hat heute eine sehr schöne historische Innenstadt, in der sich verschiedene Baustile vereinen.

Enge Gassen Enge Gassen (Bild laden)

INFO: Falls Sie "Schaffhausen am Rhein" kennen, werden Sie Ähnlichkeiten bei den Bürgerhäusern entdecken.
Der "Waltherplatz" hat seinen Namen vom Minnesänger "Walter von der Vogelweide", der wahrscheinlich hier geboren wurde.

Waltherplatz Bozen Waltherplatz (Bild laden)

INFO: Sehenswert ist auch der gotische Dom "Maria Himmelfahrt".
Der Bau wurde auf den Grundfesten einer frühchristlichen Basilika erstellt, die wahrscheinlich aus dem 6. Jahrhundert stammt.
Leider wurde die Kirche im 2. Weltkrieg stark beschädigt, so dass auch wertvolle Fresken zerstört wurden.

Der Dom von Innen Der Dom von Innen (Bild laden)

ROUTE: Zur Weiterfahrt an die "Etsch" orientieren Sie sich am besten am Bahnhof.
Entlang der "Garibaldi-Str." erreichen Sie den Radweg längs des "Eisacks", sie folgen dem Hinweis "Trient" und "Etschtalradweg".

Von rechts stößt die rauschende "Talvera" hinzu und beide Fluss fließen nun gemeinsam bergab.
Nach kurzer Zeit überqueren Sie den von rechts kommenden Fluss "Talfer" und fahren weiter auf dem perfekt ausgebauten Radweg.
Wie eine Fahrradautobahn geht es auf dem beidseits mit gelben Linien markierten Radweg an Rosensträuchern vorbei nun kilometerweit bergab.
Unter Brücken hindurch - eine Bahnlinie und die Autobahn ist auch dabei - erreichen Sie wieder ländliches Gebiet.

TIPP: Vorsicht bei der Abbiegung "Etschradweg". Hier nehmen Sie die linke Variante (beschildert mit Trento) und folgen nach wie vor dem rechten Ufer des "Eisack".
Die Flüsse "Eisack" und "Etsch" fließen nun fast zwei Kilometer parallel, nur durch einen mehrere Meter breite Landzunge getrennt, neben einander her.

ROUTE: Auf diesem Damm radeln Sie nun bergab, bis Sie nach rechts über eine Brücke auf die bewaldete rechte Seite der Etsch wechseln.
In sanften Kurven durchstreifen Sie den leichten Mischwald.

Radweg an der Etsch Radweg an der Etsch (Bild laden)


ROUTE: Bald erreichen Sie wieder unbewaldetes Gelände. Rechts und links des relativ breiten Etschtales erheben sich die bewaldeten Berge, die sich auch über 1300 Meter über die Talsohle erheben. Ein beeindruckendes Bild.
Auf der linken Seite der Etsch verläuft die Autobahn, die Sie in der Höhe von "Leifers" unterqueren.






Branzoll
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Entfernungen: -> Kaltern: 13,5 km, <- Bozen: 7,5 km,
-> O Etappenziel: 71 km, O<- Startpunkt: 7,5 km

ROUTE: Über eine Stahlbrücke radeln Sie nun über die Etsch und fahren gleich nach der Brücke nach rechts auf den Hochwasserdamm.
Auch hier ist der Fahrradweg perfekt asphaltiert und autobahnartig gelb markiert. Fast zu perfekt, den man kommt durch keine Orte!
Selbst die Rennradler scheuen diesen Weg nicht.

Typisch: Unten Obst - oben Berg Typisch: Unten Obst - oben Berg (Bild laden)

ROUTE: So fahren Sie nun leicht erhöht auf dem Dammweg weiter. Nach links fällt der Damm zu den ordentlich angelegten Obstplantagen ab, auf der linken Seite des Radweges versteckt ein leichter Baumgürtel den Blick auf die "Etsch".
Die Berge am Horizont tragen an strategisch wichtigen Punkten die Ruinen des Mittelalters.

In der Höhe von "Auer" haben Sie die Möglichkeit an den "Kalterer See" abzuzweigen.
Sie zweigen dazu erst an der zweiten Abbiegemöglichkeit (Eisenbahnbrücke) nach links ab und folgen den Schildern.

Abzweig zum Kalterer See Abzweig zum Kalterer See (Bild laden)


Auer
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Entfernungen: -> Neumarkt: 5 km, <- Kaltern: 9 km,
-> O Etappenziel: 48,5 km, O<- Startpunkt: 30 km

INFO: Der Ort "Auer" liegt links des Radweges und wird umfahren.
Interessant sind dort historische Ruinenfelder, die noch nicht eindeutig zeitlich festgelegt werden konnten.

TIPP: Zum "Kalterer See": Vor der Eisenbahnbrücke zweigen Sie nach links ab und folgen dem Radweg unter der Eisenbahnbrücke hindurch.
Dann fahren Sie nach rechts ab und folgen der Landstraße über die Etsch in Richtung "Tramin".
Gleich danach unterqueren Sie in einer Senke die Autobahn und bleiben weiter auf der Straße.

Nach etwa 300 Metern zweigt eine kleine Straße (beschildert mit braunem Schild "Kalterer See") nach rechts ab. Dieser Weg folgt dem bewaldeten Hang des "Leuchtemburger" Waldes.

ROUTE: Bald erreichen Sie ein Schilfgebiet hinter dem man den See vermuten kann.
Zahlreiche Hinweisschilder auf die Geologie und Geschichte dieses Gebietes informieren die zahlreichen Wanderer und Touristen.

Nach einer leichten Steigung erblicken Sie den See und die ersten Reben!

Kalterer See Kalterer See (Bild laden)

INFO: Einen Radweg um den See gibt es nicht direkt. Über den steil abfallenden Wanderweg können Sie in Seenähe weiterfahren, sie verärgern aber die Wanderer. Besser: Wenn Sie auf der kleinen Straße etwas weiter bergwärts radeln, zweigt nach links ein Radweg zur Westseite des Sees ab.

Auf diesem Wege erreichen Sie das interessante Freibad direkt am See.


Kaltern
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Entfernungen: -> Auer: 9 km, <- Branzoll: 13,5 km,
-> O Etappenziel: 57,5 km, O<- Startpunkt: 21 km

INFO: Wenn Sie den See richtig erleben wollen, hilft nur die Fahrt mit dem Tretboot, das es beim Freibad zu mieten gibt! Und dabei wird schnell klar, dass das sumpfige und mit Schilf bewachsene Ufer einen Rundweg um den See nicht zulässt.

Kalterer See in Richtung Tramin Kalterer See in Richtung Tramin (Bild laden)

INFO: Der See selbst liegt traumhaft in einer Bergwelt.

Blick auf den Mitterberg Blick auf den Mitterberg (Bild laden)

ROUTE: Die Rückfahrt erfolgt am besten wieder auf dem Anfahrtsweg, oder auf einer Alternative auf der Westseite des Sees.
Dazu fahren Sie vom See auf die Straße nach Tramin.
An der Kreuzung nach dem See fahren Sie geradeaus weiter und zweigen dann wenige Meter danach nach links ab.

Dieser kerzengerade Weg führt dann in Richtung "Leuchtenburger Wald" und erreicht nach einem guten Kilometer den Radweg. Dort zweigen Sie nach rechts ab und erreichen wieder die Straße in Richtung "Auer".

ROUTE: Nach der Autobahnunterquerung fahren Sie über die Etschbrücke und halten sich danach in Richtung "Etschtalradweg".

Weiter gen Süden Weiter gen Süden (Bild laden)


ROUTE: Sie fahren nun wieder auf dem Damm in Richtung Süden.
Bald erreichen Sie die Häuser von "Vill", einem kleinen Ort am Radweg.

Sie radeln an Industrie- und Freizeitanlagen weiter und erreichen nach etwa zwei Kilometern die Abzweigung nach "Neumarkt".
Hier empfiehlt es sich den Radweg zu verlassen und den Ort zu besichtigen.


Neumarkt

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Entfernungen: -> Margreid: 4,5 km, <- Auer: 5 km,
-> O Etappenziel: 43,5 km, O<- Startpunkt: 35 km

SEHENSWERT: Schöne Gassen, Saalhäuser, Laubengänge

INFO: Historisch ist "Neumarkt" äußerst interessant. Die Römer siedelten schon hier und betrieben ein Militär- und Straßenstation. Dann entstand im 11. Jahrhundert eine Ansiedlung, die aber durch ein fürchterliches Hochwasser zerstört wurde.

Häuser in Neumarkt Häuser in Neumarkt (Bild laden)

INFO: Im 12. Jahrhundert baute man als "Neuer Markt" eine stadtähnliche Siedlung wieder auf, die sehr schnell zum Zentrum des Südtiroler Unterlandes wurde.
Heute wirkt die "Laubengasse", die beidseits mit Häusern aus dem 16. Jahrhundert gesäumt wird, als sei die Zeit stehen geblieben.

Brunnen mit Gesichtern Brunnen mit Gesichtern (Bild laden)

INFO: Unter den durchgängigen Laubengängen finden sich Cafes, Gaststätten, Läden und Restaurants.
"Saalhäuser" nennt man diese Bauform.

Arkaden in Neumarkt Arkaden in Neumarkt (Bild laden)

INFO: Am südlichen Ortsende steht die Kirche "St. Nikolaus", die auf romanischen Grundmauern steht.

ROUTE: Zur Weiterfahrt radeln Sie wieder zurück auf den Radweg direkt neben der Etsch.
Auf der linken Seite liegt der Naturpark "Trudner Horn", dessen bewaldeten Berge 1600 hoch sind.
Auf der rechten Seite der Etsch liegt der Ort "Margreid", das unterhalb der steilen Randberge erbaut wurde.


Margreid
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Entfernungen: -> Salurn: 6 km, <- Neumarkt: 4,5 km,
-> O Etappenziel: 39 km, O<- Startpunkt: 39,5 km

ROUTE: Auf der linken Talseite öffnet sich nun eine Verbreiterung des Tales. Hier liegt der Ort "Laag", der sich italienisch "Laghetti" nennt.

In dieser Talverbreiterung bis "Salurn" liegen wie ein geschlossener Teppich wieder die bekannten Obstplantagen.


Salurn

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Entfernungen: -> S. Michele: 12,5 km, <- Margreid: 6 km,
-> O Etappenziel: 33 km, O<- Startpunkt: 45,5 km

SEHENSWERT: Haderburg

INFO: Oberhalb von "Salurn" liegt die weithin sichtbare "Haderburg" auf einer schmalen Felsnadel. Sie gilt als einer der kühnsten Bauten des Mittelalters in diesem Gebiet.
Erwähnt wurde sie schon im Jahre 1222, wurde aber wahrscheinlich schon früher erbaut.

Die Haderburg Die Haderburg (Bild laden)

INFO: Im 15. und 16. Jahrhundert wurde die Anlage zum Schloss erweitert, durch modernere Elemente ergänzt und feuerwaffenfest gemacht. Seit dem 17. Jahrhundert ist sie Ruine.

Straßenzug in Salurn Straßenzug in Salurn (Bild laden)

INFO: Unterhalb der Ruine liegt der Ort "Salurn". Hier gibt es prächtige Häuser aus der Renaissancezeit und einen großen Dorfplatz neben dem die Kirche steht.
"Salurn" ist auch Sprach- und Regionsgrenze: Südtirol endet hier und weiter südlich spricht man ausschließlich italienisch.

Was uns noch mehr begeistert: Der Espresso kostet in den Cafes im Ort nur 80 Cent! Ohne Reue trinkt man eben zwei.

Die Talenge Die Talenge (Bild laden)

ROUTE: Zur Weiterfahrt radeln Sie wieder zurück zum Hochwasserdamm und zweigen nach links auf den Radweg nach Trient ein.
Landschaftlich wird es jetzt wieder sehr interessant: Das Tal verengt sich dramatisch und die Berge berühren den schmalen Talboden in steilen Abrisskanten.

Nach der Engstelle wird es wieder lieblicher. Nach rechts öffnet sich das Tal der "Noce" an dessen Anfang der Ort "Mezzocorona" liegt.

Salurn

 

ROUTE: Der Radweg durchquert nun wieder die Obstplantagen und überquert dann bei der Bundesstraße B12 die Etsch.
Bei der Raststätte führt der Radweg links des Flusses weiter nach Süden.

Blick zurück auf die Talenge Blick zurück auf die Talenge (Bild laden)

Route: Nach einem reichlichen Kilometer erreichen Sie den kleinen Ort "Grumo", einem Ortsteil von "San Michelle all Adige".
Eigentlich ist dieser Ort auf dieser Etappe der einzige, den man wirklich durchradelt. Ansonsten bleibt der Radweg abseits der Gemeinden auf dem Hochwasserdamm.

Pause am Supermarkt Pause am Supermarkt (Bild laden)


S. Michele

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Entfernungen: -> Nave S. Rocco: 3,5 km, <- Salurn: 12,5 km,
-> O Etappenziel: 20,5 km, O<- Startpunkt: 58 km

SEHENSWERT: Kloster San Michelle

INFO: Von "Grumo" aus können Sie zum gegenüberliegen Kloster "San Michelle" radeln. Auf der Stahlbrücke geht es über die Etsch und danach müssen Sie auf der relativ stark befahrenen B12 etwa 150 Meter nach Süden fahren. Dort zweigt nach links eine Abbiegespur ab, hinter der Sie steil bergauf zum Kloster fahren (15 Höhenmeter, mehr nicht!).
Das Kloster wurde im 12. Jahrhundert von den Augustinern geweiht.
Heute ist dort ein Museum und eine Weinbauschule untergebracht.
Highlight ist das Schachbrett des "Kaiser Maximilliam" im Hof des Klosters.

Schachbrett des Maximilian Schachbrett des Maximilian (Bild laden)

Vor der Kirche San Michelle Vor der Kirche San Michelle (Bild laden)

ROUTE: Zur Weiterfahrt fahren Sie zurück über die "Etsch" nach "Grumo" und radeln dort zunächst der Straße längs der "Etsch" entlang.

Am Ortsende geht es bergab und Sie radeln unter einer Eisenbahnbrücke hindurch. Dann folgt der Radweg einem Wirtschaftsweg bis zu einem Wasserwerk.

Sie radeln nun zwischen "Etsch" und der Autobahn nach Süden.
Durch Schilder erfahren Sie, dass Sie sich hier in der "Spargelzone" des Landes aufhalten und tatsächlich wird zwischen "Etsch" und dem Radweg - urplötzlich ab hier - grüner Spargel angebaut.
Der Anbau wirkt "familiärer" als bei uns.
Kleine Gärten oder Felder werden mit der schmackhaften Pflanze hobbymäßig bewirtschaftet.

Sie erreichen nun die ersten Häuser von "Nave San Rocco".


Nave S. Rocco
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Entfernungen: -> Lavis: 8 km, <- S. Michele: 3,5 km,
-> O Etappenziel: 17 km, O<- Startpunkt: 61,5 km

ROUTE: Die Beschilderung führt direkt am Uferweg weiter, nicht wie in einem bekannten Radweg beschrieben. Sie fahren hier zwar knapp zwei Kilometer auf einer wenig befahrenen Straße, können aber danach auf einer Brücke die "Etsch" überqueren und haben hier - nach rechts - direkt Anschluss an den sehr gut ausgebauten Radweg.

Der Radweg folgt nun einer weiten Kehre der "Etsch", in der sie sich sehr eng an der Berggruppe des 1665 Meter hohen "Malgi di Fai" vorbeifließt.
Auf den kargen Bergen stehen Sendetürme und Masten.

Am "Malgi di Fai" vorbei Am "Malgi di Fai" vorbei (Bild laden)

ROUTE: Der Fahrradweg erreicht nach seiner weiten Halbkehre wieder die Autobahn und wird kurz vor der Autobahnbrücke nach links geführt. Schuld ist der Fluss "Aviso", der hier in einem breiten Bett von "Lavis" her in die "Etsch" mündet.

Da es keine "normale" Brücke über den Fluss gibt, müssen Sie etwas verwinkelt etwa zwei Kilometer an Hochwassermauern entlang ins Landesinnere bis nach "Lavis" fahren. Erst dort gibt es eine Brücke.


Lavis
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Entfernungen: -> Trento: 9 km, <- Nave S. Rocco: 8 km,
-> O Etappenziel: 9 km, O<- Startpunkt: 69,5 km

INFO: "Lavis" ist ein Industrieort mit wenigen Highlights. Wer Durst hat, kann hier günstig in einer Bar etwas trinken.

ROUTE: Der Radweg überquert den "Aviso" auf einer Fahrradbrücke. Auf der anderen Seite geht es wieder zwei Kilometer zurück zur "Etsch".
Aber dort fährt es sich ruhiger und naturbezogener als neben der Landstraße.

Bald erreichen Sie unter Brücken hindurch wieder die "Etsch". Ein schöner, neu asphaltierter Radweg führt nun wieder der "Etsch" entlang.
Bald passieren Sie Sitzbänke und kleine Parkanlagen: Es ist nicht mehr weit bis "Trento"!

Schon aus der Ferne sieht man das kreisrunde Denkmal "Muasoleo a Cesare Battisti" auf einem Felskegel über der Stadt.

So nah und doch so fern! Die restlichen Kilometer ziehen sich jetzt, da man glaubt, schon am Ziel zu sein, aber es sind noch zwei, drei Kilometer und des öfteren gibt es hier starken Gegenwind!


Trento

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Entfernungen: -> Trento: 0 km, <- Lavis: 9 km,
-> O Etappenziel: 0 km, O<- Startpunkt: 78,5 km

SEHENSWERT: Dom, sehr schöner Marktplatz, Kirchen, Altes Rathaus

INFO: Auf der rechten Seite steht nun eine hohe romanisch anmutende Kirche, es ist die Kirche "San Lorenzo".

Am "Malgi di Fai" vorbei Kirche am Stadtrand (Bild laden)

INFO: An der Brücke nach der Kirche, sie heißt "Ponte San Lorenzo" überqueren Sie die Straße, die von der Brücke kommt und radeln etwa 350 Meter weiter bis nach links die "Via Guiseppe Verdi" abzweigt.

Via Guiseppe Verdi Via Guiseppe Verdi (Bild laden)

INFO: Durch eine Unterführung geht es auf dieser Straße unter den Gleisen der Bahn hindurch in die Innenstadt und direkt auf den Dom zu.

Dom St. Vigilius in Trient Dom St. Vigilius in Trient (Bild laden)

INFO: Nach der Unterführung beginnt auch starker "Personenverkehr".
So langsam müssen Sie sich nun wieder an Touristen gewöhnen.

Viele sprechen deutsch aber noch mehr sprechen ostasiatische Sprachen.

Trient wurde von Kelten gegründet. Die Römer eroberten die Stadt und bauten sie in ihr Verkehrsnetz ein. Später gliederten die Salier Trient in das deutsche Reich ein.
Die Fürstbischöfe prägten Trient. Das Konzil von Trient hatte großen Einfluss auf die Gegenreformation. Nach dieser Zeit begann ein architektonisches Umdenken in Trient. Erst entstanden Straßenzüge im Renaissancestil, ab 1700 kam der Barockstil dazu.

Das alte Rathaus Das alte Rathaus (Bild laden)




Anschlusstour


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Via Claudia Augusta & Etschtalradweg: Trient nach Verona

Via Claudia Augusta 4. Etappe: Von Glurns nach Bozen

Etschtalradweg: Von Mals nach Bozen

Via Claudia Augusta3. Etappe: Von Landeck bis Glurns

Überblick Via Claudia Augusta

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