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Glemstalradweg: Radtour entlang von Glems und Enz, zurück mit S-Bahn

Glemstal

Von Weil der Stadt über den Glemstalradweg nach Bietigheim
Alternative über die Nippenburg
oder reines Talerlebnis

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Stand: 20.05.2013

Kurzbeschreibung:


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Die Tour startet am S-Bahnhof Weil der Stadt.
Ohne große Steigungen führt die Strecke von der alten Reichsstadt über Malmsheim nach Renningen und folgt dort dem Wasserbachtal zum Leonberger Stadtteil Silberberg.
Kurz vor Leonberg trifft die Tour auf die Glems und folgt dem idyllischen Tal durch Leonberg und dann vorbei an Höfingen nach Ditzingen.
Der Radweg begleitet in Ditzingen die Glems in ihrem engen Tal, führt dann alternativ hoch am Hang weiter und berührt die Nippenburg, oder in einer zweiten Alternative folgt sie dem Glemstal und trifft die andere Variante in Schwieberdingen wieder.
Talabwärts durchqueren Sie Schwieberdingen und folgen einem traumhaften Streckenabschnitt.
Weiter durchs romantische Glemstal erreichen Sie den Anstieg in die alte, sehenswerte Stadt Markgröningen.
Auch hier gibt es Varianten entlang der Glems oder hinauf nach Markgröningen und über das Leudelsbachtal zum Enzeck.
Je nach Variante radeln Sie nun rechts oder links entlang der Enz nach Bietigheim.

S-Bahn: Diese Tour kann mit Hilfe der S-Bahnhöfe Weil der Stadt und Bietigheim als Rundtour gefahren werden.

Ausgangspunkt: Weil der Stadt
Endpunkt:
Bietigheim
Fahrstrecke
: ca. 52,5 km bis über 60 km, je nach Variante
Summe aller Steigungen: ca. 210 m
Fahrzeit: ca. 3,5 bis 4,5 Stunden (bei lockeren ca. 15 km/h)

Bücher zur Tour

 

Karte



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Wir empfehlen die Karten des Landesamtes für Geoinformation und Landesentwicklung Baden-Württemberg mit Radwanderwegen 1:50.000. Die Karten sind mit Höhenlinien ausgestattet.

Karte: F 520 Stuttgart ISBN 3890216137

TIPP: Bei diesem Maßstab entspricht die Breite des Zeigefingers in etwa einem Kilometer.
Mit dieser "Naturmethode" können Sie bequem Ihre Route festlegen und planen.

 

Orte am Weg



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000,0 km Weil der Stadt
005,0 km Malmsheim
007,5 km Renningen
012,0 km Rutesheim
016,0 km Leonberg
021,0 km Höfingen
026,0 km Ditzingen
036,0 km Schwieberdingen
042,5 km Markgröningen
052,5 km Bietigheim

 

 

Zeichenerklärung, Legende:

-> Ort: zeigt die Entfernung zum nächsten Ort
<- Ort: zeigt die Entfernung zum vorherigen Ort, also rückwärts
->0 Ort: zeigt die Entfernung zum Etappenziel
0<- Ort: zeigt die Entfernung zum Ausgangspunkt

Weil der Stadt



(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Malmsheim: 5,0 km, <- Weil der Stadt: 0,0 km,
O-> Bietigheim: 52,5 km, O<- Weil der Stadt: 0,0 km

Vor Malmsheim Bahnhof in Weil der Stadt (Bild laden)

Vom Bahnhof Weil der Stadt aus fahren Sie ins Tal zum Schulzentrum.
Vor der Poststelle zweigt der Radweg nach links auf den "Kolpingweg" ab und durchquert ein Neubaugebiet.
Danach bleiben Sie auf dem Radweg entlang der Jahnstraße.
Vorbei am Sportzentrum verlassen Sie Weil der Stadt auf dem neuen Radweg.

Nach der Unterquerung der Eisenbahnbrücke bleiben Sie noch solange auf dem Weg nach Merklingen, bis nach rechts ein asphaltierter Weg zu einer Brücke über die Würm führt.
Folgen Sie diesem Weg, bis Sie auf der gegenüber liegenden Seite der Würm den Waldrand erreichen. Dort zweigen Sie nach rechts ab.

Auf einem schönen Talweg verlassen Sie das Würmtal und folgen dem Rankbach in Richtung Malmsheim.

Schöner Talweg Schöner Talweg (Bild laden)

Entlang von Gartengrundstücken führt der Weg neben dem Rankbach auf eine Eisenbahnbrücke zu. An der Feldwegkreuzung wählen Sie den Weg nach halblinks, der dem Eisenbahndamm entlang etwas bergauf führt.

Behalten Sie diese Richtung bei. Der Radweg erklimmt auf einem Asphaltweg einen Hügel und geht dann in zwei Kehren wieder ins gegenüber liegende Rankbachtal hinunter.

Vor Malmsheim Rankbachtal (Bild laden)

In der Talsohle überqueren Sie erneut den Rankbach und fahren danach links parallel zum Bach durch ein ruhiges Tal nach Malmsheim.

 

Malmsheim



(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Renningen: 2,5 km, <- Weil der Stadt: 5,0 km,
O-> Bietigheim: 47,5 km, O<- Weil der Stadt: 5,0 km

Auf einer asphaltierten Straße erreichen Sie Malmsheim, fahren auf der "Schöckengasse" bis zur Durchgangsstraße und halten sich dort zunächst links in Richtung Kirche.

Die neu gestaltete Ortsmitte in Malmsheim gibt jetzt richtig was her!

Malmsheim Ortsmitte von Malmsheim (Bild laden)

Route: Vor der Rankbachtalbrücke fahren Sie nach rechts in die Fußgängerzone in die "Bachstraße".
Von dort führt der Radweg längs des Rankbaches bis zur Unterquerung der Eisenbahnbrücke.

Hier gibt es zwei Alternativen:

1. Sie radeln nach links und erklimmen das Niveau der Gleise.
Hier führt ein schöner, landwirtschaftlicher Weg bis zum Bahnhof in Renningen.

2. Sie radeln nach rechts. Hier führt der asphaltierte Weg rechts der Bahnlinie nach Renningen. Beim Klärwerk überqueren Sie an einer Ampel die Umgehungsstraße und fahren auf der anderen Straßenseite nach links. Nach rechts kämen Sie in die Innenstadt von Renningen. Längs der Umgehung fahren Sie nördlich, unterqueren die S-Bahn und fahren unmittelbar nach der Eisenbahnbrücke nach links, um parallel der Bahnline weiterzufahren.

Hier treffen sich beide Varianten wieder.
Sie sind jetzt im Industriegebiet von Renningen.

 

Renningen



(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Rutesheim: 4,5 km, <- Malmsheim: 2,5 km,
O-> Bietigheim: 45,0 km, O<- Weil der Stadt: 7,5 km


Renningen Am Bahnhof Renningen (Bild laden)

Vorbei an einer Gießerei, einer Spedition und anderen Firmen erreichen Sie entlang der "Industriestraße" die Kreuzung mit der "Rutesheimer Straße", an der Sie nach rechts abzweigen.
Auf der Brücke überqueren Sie die S-Bahn.

An der ersten Kreuzung stadteinwärts zweigen Sie nach links in das Neubaugebiet ab und folgen der "Keltenstraße", bis Sie in einen asphaltierten Feldweg übergeht.
Kurz noch geradeaus, zweigt der Radweg nach links ins Wasserbachtal nach Rutesheim ab.
Eine tolle Abfahrt, vorbei an einem Kinderspielplatz, führt Sie ins Tal des Wasserbaches.

Beim Wasserbachtal Hinab ins Wasserbachtal (Bild laden)


Über Ihnen liegt rechts das Naturtheater Renningen, das neben schemenhaft erhaltenen Ruinen einer "sagen"haften Burg erbaut wurde.

Im Tal geht es scharf nach rechts weiter, dann macht der Radweg im Tal einen Linksschwenk und führt in einer langen Linkskehre in Richtung der Bahnlinie der S-Bahn.

Ein kurzer Anstieg bergauf und Sie fahren parallel zur Bahnlinie zur Haltestation Rutesheim.

 

Rutesheim



(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Leonberg: 4,0 km, <- Renningen: 4,5 km,
O-> Bietigheim: 40,5 km, O<- Weil der Stadt: 12,0 km

In Rutesheim/Siberberg lassen Sie den Bahnhof links liegen und fahren eine kurze Steigung nach rechts bergauf.
Dann werden Sie mit einer langen Abfahrt auf der "Wasserbachstraße" durch das Neubaugebiet bis zur Talsohle belohnt.
(Auf der Straße fahren zum Teil auch Autos - bitte Vorsicht!)
Unter der neuen Brücke unterqueren Sie die Autobahn Leonberg - Karlsruhe.

Autobahnbrücke Neue Brücke der Autobahn (Bild laden)

Eine lange, sanfte Abfahrt bringt Sie an den Rand des Neubaugebietes Leonberg - Ezach.

Wenn Sie links ein Bahnwärterhaus sehen und die neue Umgehungsstraße berühren, zweigen Sie kurz nach links, dann aber sofort wieder nach rechts auf den Radweg ins Glemstal ab.

Nun sind Sie auf dem "Glemstalradweg" und folgen dem noch jungen Fluss bis zum städtischen Bauhof Leonberg.

 

Leonberg



(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Höfingen: 5,0 km, <- Rutesheim: 4,0 km,
O-> Bietigheim: 36,5 km, O<- Weil der Stadt: 16,0 km

Über den Zebrastreifen überqueren Sie die L1180 und radeln leicht bergauf entlang der "Römerstraße" in Richtung des Bahnhofes Leonberg.
Sie folgen der Beschilderung "Bahnhof " nach links und passieren die S-Bahn-Haltestelle.
Der Radweg ist hier rot unterlegt. Nach dem Busbahnhof zweigen Sie nach links von der "Bahnhofsstraße" ab und fahren auf der "Mühlstraße" bergab wieder in Richtung Glems.


Schloss Leonberg Schloss Leonberg (Bild laden)

An der Kreuzung im Tal bietet sich ein schöner Blick auf das frühere Leonberger Schloss. Heute beherbergt das Gebäude das Finanzamt.

Der Radweg führt gegenüber der Kreuzung geradeaus leicht bergab weiter. In leichten Kurven folgen Sie dem engen, eingegrabenen Glemstal.
Sehr schön sind die steilen Felswände des Tales und der alleenartige Baumbestand entlang des Flusses.

An einer Engstelle passieren Sie die ehemalige Scheffelmühle. Heute wird sie zu Wohnzwecken genutzt.

Scheffelmühle Bei der Scheffelmühle (Bild laden)

Links, hoch über dem asphaltierten Radweg, verläuft die S-Bahn-Linie S6 Weil der Stadt - Stuttgart. Die S-Bahn kann bei Regenfällen oder sonstigen Ausfällen gute Dienste leisten.

Der Radweg zweigt vor der Kreuzung mit der L1136 nach rechts ab und unterquert die Straße in einer Unterführung ohne Verkehrsberührung.

 

Höfingen



(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Ditzingen: 5,0 km, <- Leonberg: 5,0 km,
O-> Bietigheim: 31,5 km, O<- Weil der Stadt: 21,0 km

Danach passieren Sie das Höfinger Freibad und fahren dann rechts der Sportplätze weiter.

Links auf dem Hang über Ihnen thront erhaben das Höfinger Schloss über dem idyllischen Tal.
Zwar wurde es zwischenzeitlich durch eine moderne Wohnanlage ergänzt, die trutzige Burg erkennt man aber immer noch.

Hoefingen Beim Höfinger Schloss (Bild laden)

Der Radweg führt nun zwischen Freibad und den umfangreichen Sportanlagen weiter der Glems entlang.
Sie passieren auf der traumhaften Tour nun mehrere Mühlen und erreichen schließlich die Kläranlage.

Romantisches Glemstal Romantisches Tal (Bild laden)

Ein asphaltierter Weg umgeht das Klärwerk, überquert für eine kurze Strecke den kleinen Fluss und führt dann wieder zurück auf die linke Seite der Glems.
Der Radweg biegt nach der Brücke nach rechts vor der Mühle ab und durchquert ein kleines Laubwäldchen.

Bei der Tonmühle Bei der Tonmühle (Bild laden)

Hinter der Tonmühle - Vorsicht viele Pferde! - zweigt der Radweg scharf nach links ab und folgt in einer knappen 180°-Kehre der Glems.

Der Flusslauf wird nun wildromantisch und es lohnt sich, ab und an zu halten und die Landschaft zu genießen.

Wildromatisch An der Glems (Bild laden)

Am Ende einer weiteren, nach rechts gerichteten Kehre erreichen Sie ein Ferienheim und dann weiter nach rechts haltend die K1689.

Folgen Sie dem "rechten" Weg. Er mündet schließlich auf einem Wirtschaftsweg parallel der K1689.
Das Tal öffnet sich nun und Ditzingen liegt vor Ihnen.

Leicht bergab endet die von Höfingen kommende K1689 an einer Kreuzung mit Ampelanlage.

 

Ditzingen



(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Schloss Nippenburg: 7,5 km, <- Höfingen: 5,0 km,
O-> Bietigheim: 26,5 km, O<- Weil der Stadt: 26,0 km

Die Stadtmitte um das alte Rathaus ist sehr schön gerichtet und man tut noch mehr bei den weiteren historischen Bauten.
Der Wochenmarkt findet auf dem alten Marktplatz statt.

Altes Rathaus Ditzingen Ditzingen (Bild laden)

Bei der Ampel in Ditzingen ordnen Sie sich, wenn Sie nicht ins Ditzinger Zentrum wollen, nach links ein und überqueren die zu kreuzende Straße geradeaus. Ansonsten geht es nach rechts und dann gleich wieder nach links ins Zentrum von Ditzingen.

Route: Nach weiteren 200 Metern müssen Sie auf die linke Glemsseite überwechseln und folgen einem Fußgängerweg bis zur Kirche. Dort zweigen Sie wieder nach links ab und durchradeln einen Park entlang der Schule, passieren einen Minigolfplatz und eine Tennisanlage, bis Sie schließlich eine Straße erreichen, die zur Kläranlage und einigen Vereinsheimen führt.

Nach knapp einem Kilometer überqueren Sie die Glemsbrücke und folgen dann dem asphaltierten Weg längs der Glems.

Nach Ditzingen Durch die Felder gehts weiter (Bild laden)

Mehrere Kurven nach rechts und links, aber Großrichtung: Immer der Glems folgend, erreichen Sie schließlich die idyllische Tal-Mühle mit ihren vielen freilebenden Tieren.

Nach Ditzingen Natürliche Glems (Bild laden)


Enten und Gänse bevölkern glücklich die Glems, Schafe und Kühe die angrenzenden Weiden.

Entlang des Hofes führt der Radweg zur K1656 und Sie überqueren diese.

Der Radweg verläuft links der Straße weiter und zweigt weiter vorne nach links in Richtung Tal ab.
Nach der Glemsbrücke führt der Radweg auf einem Wirtschaftsweg weiter.

Romantisch Romantischer Weg (Bild laden)

Entlang der romantischen Glemsmühle führt der Radweg in ein naturbelassenes Tal.
Der Radweg passt sich in seiner Oberflächenbeschaffenheit der Natürlichkeit dieser Landschaft an. Er folgt in ausladenden Kurven der Glems entlang des Waldes.
An einem Waldparkplatz mündet der Radweg in der Nähe der Sägmühle in die K1690.

Von hier aus können Sie zwei Varianten wählen:

Variante 1: Über Schloss Nippenburg auf der rechten Glemsseite
Variante 2: Entlang des Glemsmühlenradweges auf der linken Seite der Glems

Beide Wege treffen sich wieder in Schwieberdingen.

 

Variante 1:

Hier müssen Sie nach rechts ca. 500 m auf der Straße K1690 fahren.
Dann zweigt die Straße zum Schloss Nippenburg ab.
Ein Asphaltweg bringt Sie zu der schön gepflegten Anlage des Schlosses, das einen Golfpatz beherbergt.

Beeindruckend ist auch die Ruine Nippenburg - ein Überrest aus dem Mittelalter. Stolz beherrschten seine Besitzer einst einen Teil des Glemstales.

Nippenburg



(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Schwieberdingen: 2,5 km, <- Ditzingen: 7,5 km,
O-> Bietigheim: 19,0 km, O<- Weil der Stadt: 33,5 km

Das Schloss selbst ist heute Teil eines Golfplatzes, der sich von hier in Richtung Münchingen und Schwieberdingen erstreckt.

Nippenburg Nippenburg (Bild laden)

Der Radweg führt zunächst noch eben weiter, dann beschert er Ihnen eine gewaltig lange Abfahrt in die Talsohle des Glemstales, bis an den Rand von Schwieberdingen.
Kurz vor dem Bahnhof endet die Abfahrt und führt dann auf den Schlossplatz von Schwieberdingen.
Hier vereinigen sich beide Varianten.

 

Variante 2:

Bei dieser Variante folgen Sie dem ausgeschilderten Glemsmühlenradweg nach links. Auf einer neu erbauten eigenen Spur neben der K1690 überquert er die Glems auf der Brücke. Sie radeln weiter und passieren bergauf eine Sägmühle.

Nach etwa 500 Metern über dem Hügel zweigt der Radweg nach rechts über die Straße ins gegenüber liegende Tal ab.
Nach 200 Metern Bergabfahrt zweigen Sie nach rechts ab und passieren bald die "Hagmühle".

Die Hagmühle Die Hagmühle (Bild laden)

Der Radweg folgt nun auf einer idyllischen und landschaftlich schönen Etappe dem wunderschönen Tal.

Auf dem Naturlehrpfad "Mittleres Glemstal" erreichen Sie die Stumpenmühle am Ortsrand von Schwieberdingen.

Die Hagmühle Die Stumpenmühle (Bild laden)

Der Radweg vereint sich jetzt auf der "Nippenburger Straße" mit der anderen Variante und Sie radeln nach Schwieberdingen ein.


Schwieberdingen



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Entfernungen: -> Markgröningen: 6,5 km, <- Nippenburg: 2,5 km,
O-> Bietigheim: 16,5 km, O<- Weil der Stadt: 36,0 km

Schwieberdingen besitzt ein sehr schönes Ortszentrum. Teile des alten Schlosses sind noch zu sehen.

Schwieberdingen Rathaus Schwieberdingen (Bild laden)

Das Zentrum von Schwieberdingen besitzt sehr schöne Häuser und Kirchen.
Der Radweg führt vom Schlossplatz auf die "Vaihinger Straße".
Nach der Glemsbrücke zweigen Sie nach rechts in Richtung "Terrassenhaus" und "Neumühle" auf die "Talstraße" ab und folgen der Glems talabwärts.

Der Radweg rechts der Enz ist naturbelassener und romantischer, der Radweg links der Glems gemütlicher und asphaltiert.
An der "Neumühle" treffen sich beide wieder.

Entlang der steilen Talhänge fließt die Glems jetzt wildromantisch ins Tal.

Wildromantische Glems Wildromantische Glems (Bild laden)

Eine wirklich bezaubernd schöne Strecke bringt Sie bis zum Steinbruch vor Markgröningen.

Wunderschöne Etappe Wunderschöne Etappe (Bild laden)

Sie erreichen die Stadtgrenze von Markgröningen im Tal und zweigen auf die L1138 bei der Bruckmühle ein.

Markröninger Bruckmühle Markgröninger Bruckmühle (Bild laden)

Der Radweg führt auf der rechten Straßenseite weiter.

Jetzt müssen Sie entscheiden welche Alternative Sie weiterfahren:

Alternativen:

Variante 1. wildromantisch im Glemstal weiter nach Unterriexingen und dann links der Enz entlang nach Bietigheim

Variante 2. Über Markgröningen und dann entlang dem Leudelsbach zum Enzeck und dann rechts entlang der Enz

Variante 3. Über Markgröningen weiter auf den Hohenasperg und weiter zum Neckar

Halbrechts, leicht bergauf führt die Strecke weiter in die mittelalterliche Stadt Markgröningen.

 

Variante 1:

- wildromantisch und beeindruckend an der Glems entlang bis zur Mündung in die Enz in Unterriexingen

Dazu bleiben Sie unten im Tal oder fahren Sie wieder zurück ins Tal.

Sie folgen der kleinen Straße in Richtung Talhausen und Kläranlage.
Ein Streckenabschnitt ist so eng, dass er mit einer Ampelanlage das Fahrrecht der Richtungen regelt.

Weinberge Weinberge (Bild laden)

Sie radeln an steilen Weinlagen am Hang unterhalb von Markgröningen entlang.
Auf der nun folgenden Etappe findet man durch den Wasserreichtum der Glems und das relativ große Gefälle viele Mühlen. Die Landschaft ist hier herrlich einsam.

Die Untere Mühle Die Untere Mühle (Bild laden)

Der Radweg bleibt auf der kleinen Asphaltstraße und führt weiter zur Papiermühle.

Papiermühle Die Papiermühle (Bild laden)

In Talhausen erreichen Sie an der Glemsbrücke die Hammerschmiede.

Hammerschmiede Die Hammerschmiede (Bild laden)

 

In Talhausen verlassen Sie jetzt die Beschilderung des "Glemsmühlenradweges" und bleiben im Tal. (Dafür müssen Sie nicht steil den Berg hoch)

Der Radweg führt weiter asphaltiert zur Kläranlage und umgeht sie auf der linken Seite.
Jetzt beginnt eine echte, beeindruckende Naturetappe.

Anfänglich wird der Naturweg noch von Landwirten benutzt. Er wird aber sichtlich schmäler und wird kurz sogar zum Fußweg. Ein Stück weit dienen grobe Steinplatten, fast antike Römerstraßen, als Fahrbahnbelag.

Hammerschmiede Traumpfad an der Glems (Bild laden)


Der Radweg führt immer direkt an der Glems entlang. Wunderschöne Blicke auf den Fluss und die Landschaft machen diesen Abschnitt zum Traumpfad.

Mensch und Tier Mensch und Tier (Bild laden)

Ein naturnaher Feldweg bringt Sie wildromantisch weiter, bis ein Asphaltweg kurz vor Unterriexingen beginnt.
An Gärten vorbei erreichen Sie die "Kreuzgärtenstraße" und fahren hinauf zur "Markgröninger Straße".

 

Unterriexingen


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Entfernungen: ->
Bissingen: 9,0 km, <- Oberriexingen: 3,0 km,
O-> Besigheim: 19,0 km, O<- Pforzheim: 41,5 km

Unterriexingen In Unterriexingen (Bild laden)

An der Kreuzung der Hauptstraße zweigen Sie nach rechts auf die L1141 ab und verlassen Unterriexingen.
Nach der Enzbrücke halten Sie nach rechts und folgen der Straße K1684. Ein schöner Blick auf das Unterriexinger Schloss auf der rechten Seite belohnt Sie.

Der Radweg folgt etwa 600 Meter der Straße und zweigt dann gut beschildert nach rechts in die Enzauen ab.
Ein Wirtschaftsweg bringt Sie in der Nähe des Flusses zum Enzeck, einer 180° Kehre der Enz.

Enzauen Radweg durch Auwiesen (Bild laden)

Ein herrlicher Blick auf den Fluss und die angrenzenden Wälder belohnt Sie.

Der Radweg folgt der Enzschleife. Sie passieren ein Wehr, in dessen Überlauf regelmäßig Fischreiher auf Beute lauern.
Der Weg führt weiter der Enz entlang und erreicht den Ort "Untermberg".

Von hier aus verläuft der Radweg auf dem Hochwasserdamm weiter.
Trutzig steht die Ruine "Altsachsenheim" auf dem Bergrücken über der Enz. Sie war im 13. Jahrhundert Stammsitz der Herren von Sachsenheim.

Burgruine Altsachsenheim Burgruine Altsachsenheim (Bild laden)

Der Radweg zweigt nun nach rechts über eine Brücke nach Bissingen ab.

Auf der "Flößerstraße" umgehen Sie das Geländer der früheren Rommel-Mühle. Gut beschildert führt der Radweg nach links zunächst zum Parkplatz der Rommelmühle und zweigt dann nach rechts ab.
In einer Unterführung unterqueren Sie die "Wörthbrücke" und erreichen auf der anderen Seite den asphaltierten "Langwiesenweg", der als Fußgänger- und Fahrradweg im Enztal in Richtung Bietigheim führt.

Die Enz ist hier schon angestaut und hat nur wenig Fließgeschwindigkeit.
Vorsicht: Der "Langwiesenweg" zweigt in einer scharfen Rechtskurve mit großer Steigung auf die "Wobachstraße".
Achtung: Zeitig herunterschalten, sonst geht leicht die Luft aus!

Sie zweigen nach links zur Innenstadt ab, nach rechts ginge es zum Bahnhof.

Entlang der "Wobachstraße" passieren Sie schroffe Kalksteinwände und durchradeln das frühere Gartenschaugelände.

Schroffe Kalksteinwände Schroffe Kalksteinwände (Bild laden)


Die beeindruckende Eisenbahnbrücke überquert in der Art der römischen Aquadukte das Enztal.

Die markante Eisenbahn-Brücke wurde 1851 über das Enztal erbaut. Das Viadukt ist 287 Meter lang, überragt das Tal in 33 Metern Höhe und hat 21 Bögen.

Eisenbahnbrücke Eisenbahnbrücke (Bild laden)

Über eine der Fußgängerbrücken erreichen Sie die Innenstadt von Bietigheim.

-->>> Bietigheim

 


Variante 2:

Markgroeningen



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Entfernungen: -> Bietigheim: 10,0 km, <- Schwieberdingen: 6,5 km,
O-> Bietigheim: 10,0 km, O<- Weil der Stadt: 42,5 km

Eine wunderbar erhaltene mittelalterliche Innenstadt mit alten Fachwerkhäusern und schönen gotischen Kirchen erwartet Sie. Fahren Sie zum Marktplatz, um das ehrwürdige Flair der Stadt einzuatmen.

Markgroeningen Historisches Rathaus (Bild laden)


Im Sommer verbreiten die zahlreichen, im Freien servierenden, Gaststätten Urlaubsstimmung.

Folgen Sie dem Leudelsbach entlang zum Enzeck, dann weiter nach Bietigheim.

Leudelsbachtal wildromantisches Tal (Bild laden)


Fahren Sie der Straße in Richtung Unterriexingen nach und zweigen Sie am Ortsende von Markgröningen nach rechts in das Neubaugebiet ab.
Die dritte Straße nach links führt steil nach unten ins Leudelsbachtal. Ein unvergesslich schönes Stück radeln Sie neben dem wild rauschenden kleinen Fluss entlang.
Der Radweg führt zum Enzeck und folgt von dort der Enz nach Bissingen.
Dort erreichen Sie den oben beschriebenen Radweg nach Bietigheim.

-->>> Bietigheim


Variante 3:

- über den Hohenasperg ins Neckartal.


Bietigheim



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Entfernungen: -> Bietigheim: 0,0 km, <- Markgröningen: 10,0 km,
O-> Bietigheim: 0,0 km, O<- Weil der Stadt: 52,5 km

Bietigheim ist schon sehr alt. Erwähnt wurde es 789, es war aber schon weit früher bewohnt.
In Bietigheim gab es seit dem 13. Jahrhundert eine Burg. Im Jahre 1362 wurde Bietigheim zur Stadt erhoben und wurde mit Mauern und Türmen befestigt.
Im 2. Weltkrieg kam es glücklicherweise glimpflich davon und wurde nicht zerstört.
Heute gibt es noch ganze Straßenzüge mit stolzen mittelalterlichen Häusern.

Unteres Tor Bietigheim Unteres Tor (Bild laden)


Am oberen Ende der Altstadt steht das Bietigheimer Schloss, das nach der Renovierung im Jahre 2002 vielseitigen Nutzungen zugeführt wurde.

Bietigheim hat noch eine weitgehend erhaltene Altstadt mit vielen historischen Fachwerkhäusern.

Fachwerkhäuser Fachwerkhäuser (Bild laden)

Die Stadtkirche in Bietigheim steht am nördlichen Teil der Altstadt. Sie stammt aus dem 14. Jahrhundert. Neben der Kirche steht die ehemalige Kelter.

Stadtkirche Bietigheim Stadtkirche Bietigheim (Bild laden)

 

Anschlussradwege


Glemsmühlenradweg

Glemstalradweg

Rundkurs Weil der Stadt - Glemstal

Rundkurs Weil der Stadt - Solitude - Glemstal

Süddeutschland nach Karte

 

Überblick: Alle anderen Radwege


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