fahrrad-tour.de fahrrad-tour.de Übersicht aller beschriebenen Radwege Überblick aller beschriebenen Radtouren in Deutschland Überblick aller beschriebenen Radtouren in Europa Tagebücher unserer Radtourbeschreibungen



Donauradweg: Von Donaueschingen bis Sigmaringen


Donauradweg in mehreren Etappen


1. Etappe Donauradweg: Donaueschingen bis Sigmaringen

[Essen & Wohnen | Orte am Weg | Kurzbeschreibung | Karte | Anschlusstouren ]

Stand: 18.02.2016

1. Etappe: Donaueschingen bis Sigmaringen

Die erste Etappe des Donauradweges gehört zu den landschaftlich äußerst eindrucksvollen Strecken.
Sie erleben hautnah, wie die Donau in Donaueschingen entsteht, bei Immendingen und Fridingen versinkt und wie sie sich wieder erholt.
Beim Donaudurchbruch hinter Fridingen ahnt man, wie sie sich in den vergangenen Zeiten den Weg durch das Juragestein bahnen musste.

Von "Donaueschingen" bis "Fridingen" geht es zunächst ohne nennenswerte Steigungen durch die Ebene der "Baar".
Ab "Fridingen" müssen Sie - bedingt durch das enge Tal - immer wieder mit kleinen, kurzen Steigungen rechnen.
Als Entschädigung erwarten Sie traumhafte Ausblicke auf das felsige Donautal und die angrenzenden Felswände und Berge.
Burgen und Schlösser gibt es viele, einige in besonders exponierter Lage.
"Kloster Beuron" streifen Sie, "Burg Wildenstein", "Schloss Werenwa"g und weitere sehen Sie vom Tal aus.
"Inzigkofen" mit seinem Kloster und am End der Etappe "Sigmaringen" mit dem "Hohenzollernschloss" werden Sie begeistern.
Eine unvergessliche Tour, die auch in mehreren Etappen gefahren werden kann. Sie hat wirklich zu jeder Jahreszeit ihren Reiz.

Ausgangspunkt: Donaueschingen
Etappenziel:
Sigmaringen
Fahrstrecke:
ca. 87,5 km
Summe aller Steigungen: 365 m
reine Fahrzeit: ca. 6 - 7 Stunden (bei lockeren ca. 15 km/h)
Eignung: Tourenradler, Radeln mit Kindern, E-Bike geeignet

 

 

Zimmer auf der Tour

Fahrradvermietung Leihräder

Donauradweg Donaueschingen bis Sigmaringen Alle Anbieter

Alle Veranstalter

Sportausrüstung

Fahrräder & Zubehör
Navigation, GPS
Reifen und Ausrüstung



Karten 1:50:000
Sigmaringen - Naturpark Obere Donau
Villingen - Schwenningen
Karten 1:75:000
R51 Schwarzwald Süd
R758 Bodensee
R757 Alb-Donau

Radreisen buchen




Karte:


( Seitenanfang )


HausenPfohrenGutenstein Muelheim Hausen Inzigkofen Thiergarten Beuron Fridingen Tuttlingen Moehringen Immendingen Neudingen Geisingen Donaueschingen Donauradweg Karte 1.Etappe

 



Bücher und Karten Fahrrad-TourKartenmaterial:

Wir empfehlen die Karten des Landesamtes für Geoinformation und Landesentwicklung Baden-Württemberg mit Radwanderwegen 1:50.000. Die Karten sind mit Höhenlinien ausgestattet.

Blatt F 507: Villingen- Schwenningen 1 : 50 000....
Blatt F 526: Sigmaringen. Naturpark Obere Donau 1:50.000
TIPP: Darüberhinaus gibt es zahlreiche andere, sicher ebenso geeignete Karten. Wichtig ist, dass der Maßstab relativ klein (1:50 000) ist. Bei diesem Maßstab entspricht die Breite des Zeigefingers in etwa einem Kilometer. So können Sie bequem Ihre Route festlegen und planen.

Alternative: Karten 1:75.00

Blatt 51: R51 Schwarzwald Süd
Blatt 52: R52 Bodensee
Blatt 53: R53 Neckar-Alb

 

Bücher und Karten Fahrrad-Tour bikeline-Radtourenbuch. Donau-Radweg....

Bücher und Karten Fahrrad-Tour Bücher zur Tour



Orte am Weg - Entfernungsliste fürs Fahrrad


( Seitenanfang )

KM-Angaben: Versteifen Sie sich nicht auf das Komma, jeder Meter, den Sie z.B. zur Besichtigung der unzähligen Highlights zurücklegen, zählt. Verstehen Sie die Angaben bitte als Minimalwerte, in der Praxis werden es sicher 10% bis 20% mehr.
 
000,0 km Donaueschingen
006,0 km Pfohren
009,5 km Neudingen
016,5 km Geisingen
020,0 km Hintschingen
023,0 km Immendingen
028,0 km Möhringen
034,0 km Tuttlingen
039,0 km Nendingen
040,5 km Stetten
042,5 km Mühlheim
047,5 km Fridingen
058,5 km Beuron
066,0 km Hausen
073,0 km Thiergarten
076,0 km Gutenstein
083,0 km Inzigkofen
084,5 km Laiz
087,5 km Sigmaringen


 

Zeichenerklärung, Legende:

-> Ort: zeigt die Entfernung zum nächsten Ort
<- Ort: zeigt die Entfernung zum vorherigen Ort, also rückwärts
->0 Ort: zeigt die Entfernung zum Etappenziel
0<- Ort: zeigt die Entfernung zum Ausgangspunkt

Donaueschingen


( Seitenanfang )

Entfernungen: -> Pfohren: 6 km, <- Donaueschingen: 0,0 km
Ziel: 87,5 km, 0<- Donaueschingen 0,0 km

Sehenswert: Schloss, Schlosspark, Jugendstilhäuser

Donaueschingen hat eine lange Geschichte. Bereits im Jahre 889 taucht es als "Esginga" in den Urkunden auf. Es gehörte zunächst den Habsburgern, die es aber 1283 an Heinrich von Fürstenberg belehnten. So alt ist für die Fürstenberger auch das Recht Bier zu brauen.

Jugendstil in der Karlstraße Jugendstil in der Karlstraße (Bild laden)

Rathaus in Donaueschingen Rathaus in Donaueschingen (Bild laden)

Zu dieser "Traumtour" starten Sie am besten an der "Donauquelle" im Park des fürstlichen Schlosses.

Donauquelle Die Donauquelle (Bild laden)

Donauquelle beim Schloss Donauquelle beim Schloss (Bild laden)

Aus fünfzehn Quellen entspringt im fürstlichen Park, darunter aus der mit Steinen eingefassten Donauquelle, der Donaubach.
Um die Jahrhundertwende schuf man den Quelltempel mit der Mutter Baar und ihrer jungen Tochter Donau, die in Richtung Osten zur Donaumündung blicken. Gleichzeitig kanalisierte man den Donaubach und leitete ihn unterirdisch in die Brigach.

Schloss Donaueschingen Donaueschinger Schloss (Bild laden)

(Gleich zu Beginn sollten Sie sich die gelben Schilder "Donauradweg" einprägen. Beispielhaft, wie kaum ein anderer, ist dieser Weg auf der gesamten Strecke bis Wien ausgeschildert.)

Nach der Besichtigung der Sehenswürdigkeiten, Quellen und Museen verlassen Sie Donaueschingen.

Route: Folgen Sie der Straße "An der Stadtkirche" bergab und überqueren die Brigach.
Nach etwa 200 Metern zweigen Sie nach links in die "Prinz Fritzi-Allee" ab und durchqueren den Park in Richtung Osten.

Folgen Sie der ausgezeichneten Beschilderung in Richtung Pfohren. Die Beschilderung "Zum Klärwerk" ist auch richtig.
Bald passieren Sie den Zusammenfluss von Brigach und Breg und unterqueren die B27.

Von hier an beginnt Stille und Natur.

Info: Durch den natürlichen Umstand, dass hier bestehende Wirtschaftswege als Fahrradweg benutzt werden, fahren Sie auf den ersten Blick etwas verwirrend mal rechts, mal links auf den gut beschilderten Wegen.

Radweg entlang von Bächen Radweg entlang von Bächen (Bild laden)

Dies hat aber auch den Vorteil, dass Sie sich den recht offenen Charakter dieser beeindruckenden Landschaft einprägen können.
"Baar" heißt diese Hochebene. Im Süden begrenzt sie der Schweizer Jura, im Nord-Osten die Schwäbische Alb und im Westen, also hinter Ihnen, der Schwarzwald. Ihre Fahrtrichtung ist Osten.
Zu empfehlen sind auch die Radwege entlang der Brigach und Breg. die aus dem Schwarzwald kommen.

Route: Nach ein paar weiteren Kehren sind Sie an der Donaubrücke nach Pfohren.





Pfohren


(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Neudingen: 3,5 km, <- Donaueschingen: 6,0 km,
->0 Sigmaringen: 81,5 km, 0<- Donaueschingen 6,0 km

Sehenswert: St. Michaelskirche, Entenburg

Pfohren wurde vom griechischen Historiker Herodot schon als keltische Siedlung Pyrene erwähnt.

Entenburg in Pfohren Entenburg in Pfohren (Bild laden)

Info: Die namensgebende Burg erblicken Sie rechts. Im Jahre 1471 wurde sie als Wasserburg erbaut und war wahrscheinlich von einem Wassergraben umgeben.

Route: Nach der Donaubrücke halten Sie im Ort rechts und zweigen in den Entenburgweg ab.

Sie folgen der "Wiesenstraße" leicht bergauf und nach dem Friedhof geht es nach rechts wieder hinunter ins Donautal.
Der Radweg folgt der Donau und Sie können hier den Vögeln zuschauen.

Schwäne wohnen hier Schwäne wohnen hier (Bild laden)

Nach der Unterquerung der B31 geht es zunächst wieder auf dem Radweg bergauf. Dann sehen Sie im Tal rechts der Donau Neudingen.

Blick auf Neudingen Blick auf Neudingen (Bild laden)





Neudingen


( Seitenanfang )

Entfernungen: -> Geisingen: 7,0 km, <- Pfohren: 3,5 km,
->0 Sigmaringen: 78,0 km, 0<- Donaueschingen 9,5 km

Im Jahre 870 wurde die Neudinger Pfalz in einer Urkunde des Klosters St. Gallen erstmals als ' Nidinga ' erwähnt. In einer Parkanlage steht hier die Gruftkirche der Herren von Fürstenberg
Wer in den Ort fahren möchte, zweigt hier rechts ab.

Ortsmitte von Neudingen Ortsmitte von Neudingen (Bild laden)

Hier beginnt sich die Landschaft langsam zu ändern. Das Donautal wird enger!
Die zu den Bodenseevulkanen gehörenden Kuhberg (rechts) und Wartenberg (links) ragen über 150m über die Talfläche.

Tipp: Bei Neudingen bitte Vorsicht bei den Scheunen, der Wegweiser "Donauradweg" zeigt nach links.

Die Donau ist in diesem Bereich schon sehr wasserreich. Durch die flache Baar fließt sie in engen Mäandern durch die Ebene.

Donau mäandert Donau mäandert (Bild laden)

Route: Der Donauradweg durchquert in Zick-Zack-Manier das Donautal und erreicht schließlich einen Weg parallel zur B31.

Auf der anderen Seite liegt Gutmadingen.

Frühjahr im Donautal Frühjahr im Donautal (Bild laden)

Route: In dieser Höhe unterquert er die B31 und führt links der Bundesstraße um den Wartenberg. Entlang einiger Bauernhöfe erreichen Sie den Ortseingang der Stadt Geisingen.





Geisingen


( Seitenanfang )

Entfernungen: -> Hintschingen: 3,5 km, <- Neudingen: 7,0 km,
->0 Sigmaringen: 71,0 km, 0<- Donaueschingen 16,5 km

Sehenswert: ehemaliger Regierungssitz der Fürstenberger

Geisingen wurde in einer Schenkungsurkunde des Klosters St. Gallen erstmals im Jahre 764 erwähnt. 1329 wurde es zur Stadt erhoben.
Die höchste Blüte erreichte es im 16. Jahrhundert, als es Regierungssitz der Grafen von Fürstenberg wurde.

Rentamt Geisingen Rentamt Geisingen (Bild laden)

Nach dem Dreißigjährigen Krieg, nach der Eroberung durch die Schweden, begann der Abstieg der Stadt.

Kirche in Geisingen Kirche in Geisingen (Bild laden)

Trotzdem sind noch viele Sehenswürdigkeiten erhalten geblieben.

Route: Nach dem Bahnübergang halten Sie sich links und bleiben entlang der Bahnlinie.
Sie passieren das ausladende Zementwerk und fahren auf die A81 zu und unterqueren sie.

Info: Das Tal wird jetzt enger. Obwohl der Fluss noch jung ist, führt er in diesem Bereich schon sehr viel Wasser.

Route: Entlang der Donau fahren Sie bis zu einer Brücke, überqueren sie und müssen ein paar Meter auf einer Landstraße fahren, bis Sie rechts nach "Hintschingen" abzweigen.





Hintschingen


( Seitenanfang )

Entfernungen: -> Immendingen: 3,0 km, <- Geisingen: 3,5 km,
->0 Sigmaringen: 67,5 km, 0<- Donaueschingen 20,0 km

Hintschingen aus der Ferne Hintschingen aus der Ferne (Bild laden)

Route: Ein kleiner Anstieg und Sie sind im "Zentrum" von Hintschingen.
Sie fahren links an der Kirche vorbei, passieren das niedliche Rathaus und bleiben auf einer asphaltierten Straße entlang der Donau.

Auf einer beeindruckenden, überdachten Holzbrücke überqueren Sie die wasserreiche Donau und radeln danach links der Donau weiter.

Parallel zur Bahn erreichen Sie "Immendingen" in der Höhe des Bahnhofs. Eine Fußgänger- und Radfahrerbrücke überquert in abenteuerlicher Höhe die Bahnlinien und bringt Sie nach Immendingen.

Bahnhof Immendingen Bahnhof Immendingen (Bild laden)





Immendingen


( Seitenanfang )

Entfernungen: -> Möhringen: 5,0 km, <- Donaueschingen: 3,0 km,
->0 Sigmaringen: 64,5 km, 0<- Donaueschingen 23,0 km

Sehenswert: Oberes Schloss, Unteres Schloss, Kirche St. Peter und Paul, Donauversinkung

Immendinger Schloss Immendinger Schloss (Bild laden)

Der Ort wurde wahrscheinlich schon lange vor der Zeitrechnung besiedelt.
Schon im 11. Jahrhundert ist er urkundlich erwähnt. Der Ortskern birgt so manches Kleinod.
Das Schloss und die Kirche sind sehenswert. Immendingen ist bekannt als eine der Hauptversinkungsstellen der Donau.

St. Peter und Paul St. Peter und Paul (Bild laden)

Route: Vorsicht bei der Radweg-Beschilderung! Der Radweg ist zwar sehr gut beschildert, macht aber ein paar "Ecken", bevor er Immendingen verlässt.
Lassen Sie sich nicht von Alternativrouten verunsichern: Ihr Weg heißt Donauradweg

Sie überqueren die Donau am Donauwehr und unterqueren dann die L255, die hinauf zu den Kasernen führt.
Auf der Straße "Unterer Osch" fahren Sie unter der Brücke weiter bis zum Infoschild "Donauversinkung".

Tipp:
Hier könnten Sie - wenn Sie gerne wandern - Ihr Rad stehen lassen und rechts der Donau etwa 2 km zu Fuß gehen und dort die Hauptversinkungsstelle anschauen.

Dasselbe sehen Sie auch, wenn Sie auf dem Radweg die Donau überqueren und nach links weiterradeln.
Nach zwei Kilometern ist an einem allein stehenden Baum ebenfalls die Hauptversinkung beschrieben. Zu Fuß sind es dann von dort etwa 60 Meter.

Planen Sie hier etwas Zeit ein. Es ist faszinierend, wie hier ein schon recht breiter Fluss auf nur wenigen hundert Metern (im Sommer) meist restlos verschwindet. Das Wasser kommt an der Aachquelle wieder zum Vorschein, fließt dann allerdings in den Bodensee und letztendlich über den Rhein in die Nordsee. Die Donau selbst fließt zum Schwarzen Meer.

Nur an den wenigsten Tagen im Jahr sieht man die Donau so wasserreich, wie auf dem Bild unten. Meistens kommt an dieser Stelle kein Tropfen mehr an.

 

 

Wasser in der Donau Donau mit Wasser (Bild laden)

Das untere Bild zeigt den Zustand der wasserlosen Donau. So sieht es die meiste Zeit aus.

Wasserlose Donau Wasserlose Donau (Bild laden)

 

Tipp: Falls Sie das Wasser der Donau im Aachtopf sehen wollen:

-> Der Hohenzollernradweg führt in der von uns empfohlenen Variante am Aachtopf vorbei.

Route: Zurück auf dem Fahrradweg geht es weiter an der Donau entlang.
Kleine Zuflüsse versorgen die jetzt spärliche Donau mit neuem Wasser.

Der Radweg führt zwischen Donau und Bahnline in Richtung Möhringen. Kurz vor Möhringen unterquert er die Donaubrücke und verläuft dann entlang der Gleise zur Ortsmitte.

Vor Möhringen Vor Möhringen (Bild laden)





Möhringen


( Seitenanfang )

Entfernungen: -> Tuttlingen: 6,0 km, <- Immendingen: 5,0 km,
->0 Sigmaringen: 59,5 km, 0<- Donaueschingen 28,0 km

Sehenswert: Ehemaliges Schloss (heute Rathaus), schöne Fachwerkhäuser

Rathaus Möhringen Rathaus Möhringen (Bild laden)

Ein kleiner schwarzer Mohr begrüßt Sie auf seinem Sockel. Wer glaubt Möhringen kommt von "Mohr", der irrt!
Zwar erhielt Möhringen im 15. Jahrhundert sein Mohrenwappen verliehen, der Name selbst leitet sich vom Herrscher "Moring" ab, der bereits - wie Möhringen selbst - im 8. Jahrhundert in den Annalen erwähnt wurde.
Möhringen gehörte lange dem Kloster Reichenau. Es erhielt 1307 schon Stadtrechte und war für seine Schafmärkte bekannt. Heute gehört Möhringen zur Stadt Tuttlingen.

Mittlere Gasse Mittlere Gasse (Bild laden)

Route: Am Ortseingang überqueren Sie auf dem Bahnübergang die Bahnlinie und halten sich dann rechts in Richtung Rathaus.
Auf der "Hermann-Leiber-Straße" geht es gut beschildert weiter auf die "Marktstraße".
Der Radweg zweigt am Ende der Straße auf eine Holzbrücke für Fußgänger ab und dann nach links auf die Straße "Am Schafmarkt".
Diese geht in die "Gihrsteinstraße" über und zweigt dann nach rechts in die "Anton-Braun-Straße " ab.
Sie mündet in die "Bleichestraße", der Sie nach links bis zum Waldrand folgen.
"Am Mühlberg" geht es nach rechts am Waldrand entlang weiter .

Sie folgen einem gewalzten Mineralbetonweg entlang eines rekultivierten Kieswerkes in Richtung Tuttlingen.

Radweg an der Donau Radweg an der Donau ( Bild laden )

Bald erreichen Sie die ersten Ausläufer von Tuttlingen entlang der Straße "Oberer Bann". Dieses Gebiet wird scherzhaft "Forellensiedlung" genannt, weil früher bei den Überschwemmungen der Donau Forellen in den Kellern zu finden waren.

Beim Freibad führt der Radweg kurz von der Donau weg.
Tipp: Hier zweigt eine Querverbindung auf den Hohenzollernradweg ins Neckartal nach Rottweil ab.

Weiter geht es entlang des linken Dammes der Donau nach Tuttlingen.





Tuttlingen


( Seitenanfang )

Entfernungen: -> Nendingen: 5,0 km, <- Möhringen: 6,0 km,
->0 Sigmaringen: 53,5 km, 0<- Donaueschingen 34,0 km

Sehenswert: St. Peter und Paulkirche, Marktplatz

Die Tuttlinger Innenstadt bietet manche Gelegenheit zur Rast.

Rathaus in Tuttlingen Rathaus in Tuttlingen (Bild laden)

 

Tuttlingen ist eine alte württembergische Amtsstadt.
Überragt wird sie von der Ruine der 1645 zerstörten Burg Honburg.
Die Geschichte Tuttlingens geht aber weiter zurück: Grabungsfunde eines römischen Kastells beweisen dies. 797 wurde sie urkundlich erwähnt, litt dann aber sehr unter den Attacken der Reichsstädte. Ein gewaltiger Stadtbrand zerstörte die Innenstadt anfangs des 19. Jahrhunderts.
Streng klassizistisch wurde der Wiederaufbau geplant. Der alte Stadtkern weist immer noch diese regelmäßigen Strukturen auf.

Die Innenstadt ist heute verkehrsberuhigt, zahlreiche Plätze mit markanten Häusern laden zum Verweilen ein. Sehr dominant wirkt die Jugendstilfassade der evangelischen Stadtkirche.

St. Peter und Paulskirche Tuttlingen St. Peter und Paulkirche (Bild laden)

Tipp: In Tuttlingen können Sie auch auf den Hohenzollernradweg abzweigen. Er führt südlich zum Bodensee und nach Norden zum Neckarradweg.

Auf der überdachten, hölzernen Fußgänger- und Radfahrerbrücke können Sie zwischen Innenstadt und dem Radweg links der Donau wechseln.
Von hier aus sieht man auch die Wasserspiele in der Donau, die vor dem Stauwehr eingebaut sind.

Wasserspiele Wasserspiele (Bild laden)

Route: Vom Marktplatz in Tuttlingen aus fahren Sie zur Donau und überqueren auf der Holzbrücke den Fluss.
Der Fahrradweg führt nach links und unterquert danach die Donaubrücke.
Nach einer Ampelanlage ist ein breiter, asphaltierter Weg entlang der "Nendinger Straße" für Fahrräder und Fußgänger reserviert. Fast zwei Kilometer geht es nun am Einkaufs- und Industriegebiet weiter.

Radweg um das Einkaufs- und Industriegebiet Radweg (Bild laden)


Ganz toll gelöst ist die Unterführung am Kreisverkehr.
Sie folgen gut beschildert der "Rußbergstraße", überqueren den Bahnübergang und fahren gleich danach rechts ab.

Entlang der Gleise der Eisenbahnlinie fahren Sie leicht bergauf in einer leichten Schleife durch eine breites Tal nach Nendingen.
Folgen Sie unbedenklich der hervorragenden Beschilderung.

Kurz vor Nendingen unterqueren Sie die Bahnlinie und folgen im gegenüber liegenden Industriegebiet erst der "Industriestraße" nach rechts und danach der "Sattlerstraße" nach links.
Das Zentrum von Nendingen mit der Kirche liegt rechts der Donau.




Nendingen


( Seitenanfang )

Entfernungen: -> Mühlheim: 2,0 km, <- Tuttlingen: 1,5 km,
->0 Sigmaringen: 47,0 km, 0<- Donaueschingen 40,5 km

Sehenswert: St. Petrus und Jakobus

Nendingen wurde vom Schwager Karls des Großen im Jahre 780 an das Kloster Reichenau verschenkt.
Es entstammt einer noch früheren alemanischen Siedlung.
Sehenswert ist die spätbarocke Kirche St. Petrus und Jakobus.
Sie wurde im 18. Jahrhundert unter Einbeziehung früherer Bausubstanz erbaut.

St. Petrus und Jakobus St. Petrus und Jakobus (Bild laden)

Route:
Der Radweg überquert die im rechten Winkel kreuzende "Bräunisbergstraße" und führt dann schon wieder aus dem Ort hinaus.

Rechts des Radweges fließt die Donau, die - nach der Versinkung bei Immendingen - in diesem Abschnitt schon wieder reichlich Wasser mit sich führt.

Die junge Donau Die junge Donau (Bild laden)

Route: Der Donauradweg folgt zunächst dem Donauverlauf, wendet sich dann aber zur Talmitte des hier äußerst breiten Talbodens.

Schon aus der Ferne sehen Sie die große Pfarrkirche St. Nikolaus von Stetten.

Die junge Donau Blick auf Stetten (Bild laden)



Stetten


( Seitenanfang )

Entfernungen: -> Mühlheim: 2,0 km, <- Nendingen: 1,5 km,
->0 Sigmaringen: 47,0 km, 0<- Donaueschingen 40,5 km

Sehenswert: Pfarrkirche St. Nikolaus

Stetten hat sehr alte Wurzeln. Zahlreiche Reihengräber wurden hier gefunden.
Urkundlich ist es schon im frühen 10. Jahrhundert erwähnt.
Zu dieser Zeit hatten der Bischof von Konstanz und weitere Klöster Besitz in Stetten.

Eine Figurengruppe mit einem Büttel und einem Kind schmückt das kleine Rathaus von Stetten. Die Gemeinde gehört zu Mühlheim.

Rathaus Stetten Rathaus Stetten (Bild laden)

Route: Der Radweg erreicht Stetten auf einer kleinen Brücke und folgt der "Bachstraße" bergauf.
Sie zweigen an der ersten Kreuzung nach rechts auf die "Rathausstraße" ab und folgen dieser auf das kleine Rathaus zu.

Nach dem Rathaus zweigt der Radweg auf die "Donaustraße" nach rechts ab und folgt ihr bergab über die Donaubrücke.
Von hier aus verläuft der Radweg auf einer eigenen Spur links der K5900 in Richtung Mühlheim.

Unter der Brücke der L443 hindurch erreichen Sie einen asphaltierten Weg, der an Neubauten vorbei hoch ins Zentrum von Mühlheim führt und in die "Haldenstraße" mündet.

Von hier oben bietet sich ein schöner Ausblick auf das Donautal.

Anstieg nach Mühlheim Anstieg nach Mühlheim (Bild laden)





Mühlheim


( Seitenanfang )

Entfernungen: -> Fridingen: 5,0 km, <- Stetten: 2,0 km,
->0 Sigmaringen: 45,0 km, 0<- Donaueschingen 42,5 km

Sehenswert: Schloss Enzberg, Fachwerkrathaus, Mauern und Tore, Altstadt, St. Galluskapelle

Wie eine Trutzburg liegt die kleine romantische Stadt Mühlheim auf einem Bergrücken über dem Donautal.
Eine Stadtmauer umgibt den historischen Stadtkern. Durch das Stadttor bietet sich ein schöner Blick auf die gut erhaltenen Fachwerkhäuser.

Schöne Straßenzüge in Mühlheim Schöne Straßenzüge (Bild laden)

Die ersten Zeugnisse des strategisch günstig gelegenen Ortes stammen aus dem 8. Jahrhundert und sind im Kloster Reichenau hinterlegt.
Zur Stadt wurde Mühlheim bereits im 13. Jahrhundert erhoben.
Im 15. Jahrhundert erwarben die Herren von Enzberg die Stadt. Noch lange hatte dieses Adelsgeschlecht seinen Wohnsitz am Ort.
Heute gehört das Schloss der Gemeinde Mühlheim.
Das sehr gut erhaltene Schloss Enzberg und die Kirche prägen das Stadtbild.

Schloss in Mühlheim Schloss in Mühlheim (Bild laden)

Schloss Enzberg in Mühlheim Schloss Enzberg (Bild laden)

Von der Stadtmauer aus bietet sich nach Norden ein herrlicher Blick auf das Donautal und die angrenzenden Berge. Ein Blick von der südlichen Stadtmauer verdeutlicht Ihnen die markante Lage der Stadt auf dem Felsvorsprung.

Hohe Häuser in Mühlheim Hohe Häuser (Bild laden)

Route: Von der historischen Altstadt fahren Sie auf der abfallenden "Hauptstraße" am Schloss vorbei und folgen der steilen Serpentinenstraße "An der Staig" bergab.
Hier bemerkt man die strategisch perfekte Lage der Altstadt auf einem Umlaufberg.

Bergab zur Donau Bergab zur Donau (Bild laden)


Im Tal überqueren Sie die Donau und passieren einen Kreisverkehr.
Entlang der "Bahnhofstraße" geht es nun auf dem Radweg weiter.
Der Straßenname wechselt bald in "Kolbinger Straße".
Nach etwa 350 Metern zweigt der Radweg nach rechts hinter dem Einkaufsmarkt auf eine kleine, mit "Donauradweg" beschilderte, Asphaltstraße ab.

Etwas bergauf geht es nun am Friedhof mit der Galluskirche vorbei.

Tipp: Hier lohnt es zu halten. Die Galluskirche steht gemeinsam mit einem Gebeinehaus im Friedhof von Mühlheim. Sie stammt in Teilen aus dem 10. Jahrhundert.

Galluskapelle in Mühlheim Galluskapelle (Bild laden)

Route: Der Radweg führt weiter bis zum Ende der Straße bergauf und zweigt dann nach rechts wieder bergab.

Tipp: Bald erreichen Sie am Radweg eine hölzerne Biberfigur.
Sie steht als Hinweis, dass hier am Altarm der Donau Biber heimisch sind. Wenige Meter weiter sieht man den Biberbau im Wasser.
Von einer kleinen Aussichtsplattform sieht man auf die Biberbehausungen.

Biber in Mühlheim Biber in Mühlheim (Bild laden)

Route: Der Radweg folgt dem steilen Hang mit Wacholderheiden entlang des Donau-Altarmes und erreicht auf einer traumhaften Strecke leicht bergauf die Bahnlinie.
Beim Bahnübergang bleibt der Radweg links der Gleise und wendet sich in einer LInkskurve in das Naturschutzgebiet "Buchhalde".

Auf der rechten Donauseite erheben sich große Felswände, dort steht auch die Ruine "Altfridingen".

Felsenwände im Donautal Felswände im Donautal (Bild laden)

Das Donautal verengt sich hier zunehmend. Abbruchkanten aus Zeiten, in denen sich die Urdonau ihren Weg bahnen musste, sind zu sehen.
Auf der linken Talseite erheben sich ebenfalls markante Felsen, wie beispielsweise der viereckige "Breiter Fels". Ein wunderschöner Talabschnitt.

Breiter Fels  im Donautal Breiter Fels (Bild laden)

Längs der wieder erstarkten Donau durchfahren Sie ein traumhaftes Talstück mit Felsen und Wäldern.
Sie erreichen die Eisenbahnbrücke vor Fridingen und können bei einem Blick zurück nochmals das schöne Talstück aus der Ferne betrachten.

Blick zurück Blick zurück (Bild laden)

Nach der Eisenbahnbrücke radeln Sie durch das Mündungsgebiet der "Bära" an Industrieanlagen und einem Sägewerk vorbei.
Am gegenüber liegenden Hang liegt der weiße "Mühlefels" und überragt das Tal.
Es geht kurz bergauf, um auf den Radweg rechts der L440 (Bahnhofsstraße) zu gelangen.
Der Donauradweg führt jetzt links der Straße ins Zentrum von Fridingen.


Fridingen


( Seitenanfang )

Entfernungen: -> Beuron: 11,0 km, <- Mühlheim: 5,0 km,
->0 Sigmaringen: 40,0 km, 0<- Donaueschingen 47,5 km

Sehenswert: Ifflinger-Schloss, mittelalterliche Häuser, Stadtmauer, Schloss Bronnen (außerhalb)

Fridingen war schon vor der Zeitrechnung besiedelt. Zahlreiche Funde in Höhlen und Funde römischer Münzen belegen dies.
In den Urkunden erscheint Fridingen im Jahre 861. Es gehörte damals zum Kloster St. Gallen.
Fridingen wurde im 14. Jahrhundert zur Stadt erhoben. Das ansehliche Ifflinger Schloss ist heute noch sehr gut erhalten.

Ifflinger-Schloss Ifflinger-Schloss (Bild laden)

Sehr schön ist ein Rundgang durch die mittelalterliche Stadtmitte. Schöne Fachwerkhäuser, auch ein prächtiges Gasthaus, vermitteln noch das Flair der historischen Stadt.

Fachwerk in Fridingen Fachwerk in Fridingen (Bild laden)

In der Stadtmitte finden sich zahlreiche Fachwerkbauten und Ackerbürgerhäuser. Ein hiesiger Künstler hat das elterliche Fachwerkhaus aus dem 16. Jahrhundert mit Symbolen und Informationen aus Fridingen bemalt. Heute ist es eine urige Gastwirtschaft.

Schöne Fachwerkhäuser Schöne Fachwerkhäuser (Bild laden)

Die Kirche St. Martin wurde im 19. Jahrhundert in neuromanischem Stil an der Stelle einer früheren Kirche erbaut.

Donauradweg: Kirchturm in Fridingen Kirchturm in Fridingen (Bild laden)

 

Route: Der Fahrradweg führt aus der Stadt hinaus in Richtung Donau.
Er folgt dem "Unteren Damm" und führt auf einem "Promenadenweg" aus der Bebauungszone.
Auf dem "Steigle" geht es nun leicht bergauf zur Kläranlage, vor der Sie in einer Linkskurve entlang von weiten Feldern in Richtung Donau radeln.

Info: Die Donau macht hier eine 180-Grad-Kehre und hat im Innenbereich einen breiten Talgrund geschaffen, der landwirtschaftlich besser genutzt werden kann, als in anderen Bereichen.
Dadurch gibt es hier auch "Äckerle" mit allem, was der Landwirt braucht.

Donauradweg: Kartoffelernte im Donautal Kartoffelernte - Handarbeit (Bild laden)

Route: Am Hang entlang passieren Sie die "Lourdesgrotte", die in einer natürlichen Höhle angelegt wurde.
Es geht weiter leicht bergab, bis Sie wieder die Donau erreichen.

Lourdesgrotte Lourdesgrotte (Bild laden)

Info: Die bergab fließende Donau verlor auf ihrem Weg von Fridingen bis hierher wieder einiges an Substanz.
An mehreren Versinkungsstellen verliert sie bis zu 400 Liter pro Sekunde.
Auch dieses Wasser fließt unterirdisch in Karsthöhlen zum Aachtopf.
Zwar verliert die Donau hier nicht das gesamte Wasser, aber was schließlich noch ankommt ist im Sommer kläglich.
Auf einem Schild bei der Versinkungsstelle erhalten Sie weitere Informationen.

Blick auf die Donau Blick auf die Donau (Bild laden)

 

Jetzt wird die Landschaft besonders grandios: Von hier ab erlebt man den Donaudurchbruch am beeindruckensten.
Das Tal verengt sich zusehend und die weißen Kalkfelsen des Jura treten wie Zähne am Talrand auf.

Route: Der Radweg verläuft auf einem gewalzten Wirtschaftsweg und steigt bis zu einem landwirtschaftlichen Anwesen leicht an.
Sie radeln an der Gartenwirtschaft vorbei und folgen dem Weg nach links.

Mit wunderschöner Aussicht geht es wieder bergab direkt an die Donau.
Die Bäume verhindern die Sicht auf die dahinter liegenden Donauschleifen.

Blick auf die Schleifen Schleifen der Donau (Bild laden)

Bergauf müssen Sie nun einen Umlaufberg überqueren, aber keine Angst - es sind nur etwa 30 Höhenmeter.
Danach verläuft der Radweg wieder eben. Auf der linken Talseite sieht man den hoch aufragenden "Stiegelesfels".

Zwischen Wald und einer Weide geht es nun wieder bergauf am "Scheuerelehof" vorbei.
Am Horizont sieht man das Schloss Bronnen auf einem steilen Felsen stehen. Links des Weges sieht man das traumhafte Tal mit dem "Stiegelesfelsen".

Stiegelesfels Stiegelesfelsen (Bild laden)

Der gleiche Fels vom Wanderweg. Dort oben sieht man eindrucksvoll den Verlauf der Donau.

Blick vom Wanderweg Blick vom Wanderweg (Bild laden)

 

Route: Der Donauradweg führt am Wald entlang weiter und nach der Kuppe geht es herrlich bergab, direkt auf Höhe der Donau.
Die Hänge an der Donau erheben sich hier fast senkrecht, oft bestehen sie aus blankem Fels. Ein echtes Naturschauspiel.

Die Donau ist hier breiter, weil die Staumauer der früheren Mühle das Wasser noch anstaut.

Altes Mühlenwehr Altes Mühlenwehr (Bild laden)

Info: Bei einem Bergrutsch im Jahre 1960 wurde die Bronner Mühle verschüttet und die Müllerfamile kam größtenteils ums Leben. Die Mühle stammte aus dem 18. Jahrhundert und war noch in Betrieb.
Der Berghang oberhalb der Mühle brach auf einer Breite von fast 200 Metern und einer Höhe von 100 Metern durch hohe Feuchtigkeit ab und verschüttete die Mühle.
Heute sieht man nur noch Reste der Grundmauern und das Wehr.

Etwa 600 Meter weiter steht das Jägerhaus. Darüber, auf einem schwer zugänglichen Fels steht das etwa um 1100 erbaute Schloss Bronnen. Im 18. Jahrhundert bauten die Herren von Enzberg die ehemalige, baufällige Burg Bronnen zum Jagdschloss aus.

Schloss Bronnen Schloss Bronnen (Bild laden)

Route: Der Radweg führt in der Talsohle zum Jägerhaus, einem landwirtschaftlichen Hof mit Gastronomie.

Vom Jägerhaus aus folgt der Radweg dem Talverlauf nach links und führt auf eine mächtige Felswand, dem Schwarzwagfelsen, zu.
Direkt unter dem überhängenden Felsen führt er weiter an abgestellten landwirtschaftlichen Maschinen vorbei.

Schwarzwagfelsen Schwarzwagfelsen (Bild laden)

Donau und Schwarzwagfelsen berühren sich fast, nur ein schmaler künstlich geschaffener Weg führt unterhalb der Felswand vorbei.

Blick zurück Blick zurück (Bild laden)

Der Donauradweg folgt nun dem Umlaufberg entlang der Donauschleife.
Bald erreichen Sie den hohen Probstfelsen und radeln an seinem Fuße an blankem Fels vorbei.

Blick zurück Probstfelsen (Bild laden)

Man erahnt die Kraft, mit der die Donau die Kalkschichten durchbrochen hat. Mitunter erkennt man noch Löcher im Fels, die die tosende Donau in den Fels fraß.

Der Radweg folgt dem Tal noch etwa einen Kilometer, dann zweigt er nach rechts ab und führt bergauf.
An einer Kneippanlage vorbei geht es weiter bergauf, bis Sie in Beuron die K8278 erreichen.





Beuron


( Seitenanfang )

Entfernungen: -> Hausen: 7,5 km, <- Fridingen: 11,0 km,
->0 Sigmaringen: 29,0 km, 0<- Donaueschingen 58,5 km

Sehenswert: Erzabtei St. Martin Klosteranlage, Landschaft

Beuron war schon in der Mittelsteinzeit besiedelt. Diese frühe Kultur wurde sogar nach "Beuron" als "Beuronien" benannt. Zahlreiche Ausgrabungen an verschiedenen Stellen ergaben viele Funde.
Die Gegend scheint durchgängig besiedelt gewesen zu sein: Keramik aus frühester Zeit und Funde aus keltischer Zeit, römische Sicheln usw. belegen dies.
Urkundlich erscheint "Beuron" im Jahre 861 als Besitz des "Klosters St. Gallen".
Ein Kloster soll es schon ab 770 gegeben haben. Die heute sichtbare Anlage entstand 1077 als Chorherrenstift der Augustiner.

Klosterkirche Beuron (Bild laden)

Das Kloster Beuron wurde als Augustinerchorherrenstift im 11. Jahrhundert gegründet. Die heute sichtbare Klosterkirche wurde anstelle einer romanischen Kirche 1732 neu erbaut und im 19. Jahrhundert - nach einer Zerstörung - erneut umgestaltet.

Klosterkirche Beuron (Bild laden)

Der Innenraum ist im "Deutschen Regentschafts- oder Bandelstil", einer Form des Barocks ausgeführt.

Klosterkirche Beuron (Bild laden)

Ein Abstecher vom Radweg hinunter ins Tal lohnt sich zur Besichtigung der Kirche und des Klosters.

Route: Der Radweg kreuzt die "Buchheimer Straße" an der Eisenbahnbrücke und führt oberhalb des Ortes rechts der Bahnlinie weiter.
Eine schöne Abfahrt bis auf das Niveau der Bahnlinie steht Ihnen bevor.

Am Talrand ragen die markanten Felsen "Altstadtfels" und "Paulsfelsen" über 160 Meter aus dem Tal heraus.

Tal bei Beuron Tal bei Beuron (Bild laden)

Der Radweg folgt nun den Gleisen der Donautalbahn auf der "Hubertusstraße" im Wald.
Sie passieren ein Bahnwärterhaus und erreichen nach knapp zwei Kilometern wieder freies Gelände.
Nach links unterqueren Sie die Eisenbahnbrücke, die in diesem naturbelassenen Tal wie ein Fremdkörper wirkt.

Tipp: Die Strecke der Donautalbahn durch das obere Donautal gehört zu den landschaftlich schönsten Eisenbahnstrecken Deutschlands. Radler, die das obere Donautal bis Sigmaringen als Tagesrundtour fahren, können die Bahn als Rücktransportmittel nach Fridingen oder Tuttlingen nutzen.

Eisenbahnbrücke Eisenbahnbrücke (Bild laden)

Am Steilhang der Donau erhebt sich der mächtige Felsen "Brauner Stein".

Beim Braunen Stein Beim "Braunen Stein" (Bild laden)

"Brauner Stein" im Herbst "Brauner Stein" im Herbst (Bild laden)

An schönen Tagen wimmelt es hier an der angestauten Donau - wenn Bootsfahrten gerade erlaubt sind - vor Kanus und Schlauchbooten.

Route: Der Fahrradweg führt Sie über eine moderne Hängebrücke auf das andere Donauufer.
Am anderen Ufer geht es kurz kräftig bergauf bis zu einem Asphaltweg.
Sie folgen diesem nach rechts und erreichen nach einer kurzen Waldetappe die St. Mauruskapelle.

Info: Diese eigentümliche Kapelle ließ Fürstin Katharina von Hohenzollern von Bildhauer Peter Lenz zu Ehren des Hl. Maurus erbauen. Peter Lenz' eigener Stil orientierte sich an ägyptischen Motiven und einer perfekten Geometrie. Er und zwei Kunstfreunde traten anschließend dem Kloster als Brüder bei.

Kapelle St Maurus St. Maurus (Bild laden)


Auf der rechten Talseite thront auf einer gewaltigen Felswand die wuchtige Burg Wildenstein. Trutzig, mit wehrhaften Mauern, sieht man sie von weit her. Sie ist uneinnehmbar, geschützt durch die steilen Felsen des Donautals.

Burg Wildenstein Burg Wildenstein (Bild laden)

Route: Der asphaltierte Weg führt zu einer weiteren Brücke, die wieder zurück auf die rechte Donauseite führt.
Kurz darauf geht für Interessierte ein Radweg hinauf zur Burg Wildenstein ab (bergig!).

Von der Radfahrerbrücke aus sieht man die auf einer gewaltigen Felswand thronende Burg Wildenstein.

Blick Burg Wildenstein Blick Burg Wildenstein (Bild laden)

Wer keine Ambitionen auf Burg und Steigung hat, bleibt auf dem Donauradweg und fährt nach links ab. Sie passieren noch viele imposante Felsen, die das Tal hunderte Meter überragen. (Bandfelsen, Fachfelsen, Bischofsfelsen, Glasträgerfels, Schlossfels, Korneliusfels).

Vom Radweg aus bietet sich eine schöne Aussicht auf das enge Tal.
In der Ferne überragt das Schloss Werenwag den Ort Hausen.

Schloss Werenwag Beeindruckendes Tal (Bild laden)

Der Radweg verläuft erst im Tal weiter und steigt im Wald steil an.
Knapp 30 Höhenmeter müssen Sie hoch, dann verläuft der Donauradweg vorerst im Wald weiter.

Schloss Aussicht auf Felsen Aussicht auf Felsen (Bild laden)

Vom Waldrand aus radeln Sie mit Sicht auf die Felswand bergab und folgen der Streckenführung nach rechts.
Auf dem Felsen links über Ihnen liegt jetzt in Traumlage das Schloss Werenwag.
Am Fuße des Felsens liegt der Ort "Langenbrunn".

Schloss Werenwag Schloss Werenwag (Bild laden)

Info: Das Schloss Werenwag geht auf eine Burg aus dem 11. Jahrhundert zurück. Aus dem Geschlecht der Werenwager ging ein Minnesänger hervor.
Erst später erwarben die Fürstenberger das inwischen zum Schloss umgebaute Anwesen.

Bizarre Felsen Bizarre Felsen (Bild laden)

Route: Der Radweg folgt im Tal zunächst der rechten Donauseite.
Beim Parkplatz eines Sportgeländes kreuzen Sie die L196 und radeln nach dem Ende des Parkplatzes gut beschildert nach rechts ab.
Der Radweg führt direkt auf den Wald zu und zweigt dort nach links ab, um dem Hang zu folgen.

Der Ort "Hausen" liegt links der Donau und kann über die Brücke erreicht werden.

Oben, vom Schloss Werenwag aus, sieht man eindrucksvoll den eingeschnittenen Talverlauf.

Blick von Werenwag Blick von Werenwag (Bild laden)





Hausen im Tal


( Seitenanfang )

Entfernungen: -> Thiergarten: 7,0 km, <- Beuron: 7,5 km,
->0 Sigmaringen: 21,5 km, 0<- Donaueschingen 66,0 km

Sehenswert: Burgruine Hausen

Der Ort Hausen entstand unter der gleichnamigen Burg aus dem 11. Jahrhundert etwa zur gleichen Zeit.
Die Burg steht auf einer Felsnadel, gut 200 Meter über dem Donautal.
Nach dem 15. Jahrhundert wurde zusätzlich ein Schloss erbaut, das aber im 19. Jahrhundert abgerissen wurde.
Die alte Burgruine ist saniert und frei zugänglich.

Burgruine Hausen Burgruine Hausen (Bild laden)

Route: Nach der Kreuzung mit der L196 geht der Donauradweg nach rechts zum südlichen Talrand hin ab. Traumhaft fahren Sie erst auf einem Waldweg nahe der Donau mit Sicht auf den gegenüber liegenden steilen Donauhang weiter.

Bebenhausen in der Landschaft Panorama laden (192 kB)

Danach folgt ein Stück auf einem Wiesengrund, bevor es wieder in den Wald geht.
Im Wald steigt der Radweg etwas an. Die Oberfläche ist jetzt nicht mehr asphaltiert.
Nach der nächsten Donaukehre ragt der Schaufelsen aus dem Tal.

Der schroffe Schaufelsen Der Schaufelsen (Bild laden)

Der Radweg bleibt vorerst auf einem Waldweg unterhalb mächtiger Felsen.
Eine angenehme Talfahrt folgt, bis Sie wieder direkt an der Donau entlang radeln.

Auf der nördlichen Donauseite erheben sich die Falkensteinfelsen. Auf der Höhe gibt es die Ruine der alten Felsenburg und die Ruine eines Schlosses.

Falkensteinfelsen Falkensteinfelsen (Bild laden)

Info: Bei der Neumühle müssen Sie kurz absteigen. Der zu überquerende Parkplatz der Gastwirtschaft ist zu Hauptzeiten überlaufen, so dass der Besitzer eine Schranke anbringen ließ und darum bittet abzusteigen.

Neumühle im Donautal Bei der Neumühle (Bild laden)

Route: Durch eine Beschrankung rechts des Gasthofes erreicht der Radweg jetzt wieder eine Waldetappe.
Meist direkt an der Donau entlang passieren Sie beeindruckende Felswände.

Entlang von Felswänden Entlang von Felswänden (Bild laden)


Nach einem Stück durch offene Landschaft geht es erneut durch ein Waldstück bis zur Kreuzung mit der Bahnlinie, die hier in einen Tunnel eintaucht.
Links der Donau liegt jetzt "Thiergarten".


Thiergarten


( Seitenanfang )

Entfernungen: -> Gutenstein: 3,0 km, <- Hausen: 7,0 km,
->0 Sigmaringen: 14,5 km, 0<- Donaueschingen 73,0 km

Sehenswert: St. Georgs-Basilika, Falkensteinhöhle

Ursprünglich hieß der Ort "Weiler". Er wurde aber nach der Schaffung eines richtigen Tiergartens für das Schloss Falkenstein unter Graf Wilhelm von Zimmern in "Thiergarten" umbenannt.
Die St. Georgs-Basilika ist die kleinste Basilika nördlich der Alpen. Sie stammt wahrscheinlich aus dem 10. Jahrhundert.

Falls Sie in den Ort "Thiergarten" wollen, müssen Sie die Brücke überqueren oder einige hundert Meter weiter nach links abzweigen.

Route: Der Radweg führt weiter an Felswänden entlang und erreicht eine Abzweigung, an der Sie nach rechts weiterfahren. Die Donau macht hier eine Schleife nach rechts.

Am Hang entlang geht es nun leicht bergauf zum Gutshof Käppeler, der genau in der 180 Grad Kehre der Donau liegt.
Er stammt schon aus Zeiten, als "Thiergarten" noch "Weiler" hieß.
Heute ist dort ein Gasthof und auf der rechten Seite steht die bekannte St. Georgs Basilika.

Gutshof Käppeler Gutshof Käppeler (Bild laden)

Die St. Georgskapelle wird gerne von Brautpaaren als Trauungsort benutzt.

Info: Bei der Donaukehre öffnet sich ein beeindruckender Blick auf den langgezogenen Rabenfelsen. Der ausgedehnte Jurafelsen erzwingt den Lauf der Donau in einer Schleife.

Rabenfelsen Rabenfelsen (Bild laden)

Route: Von der St. Georgskapelle führt ein Schotterweg zu einer hölzernen Radfahrerbrücke. Auf ihr wechseln Sie auf die linke Donauseite.

Radweg zur Brücke Radweg zur Brücke (Bild laden)

Die angrenzenden Berge werden zwar flacher, aber die Donau muss sich weiterhin durch enge Schluchten winden.

Route: Sie fahren auf einem Radweg parallel zur Straße bis zu einer Eisenbahnbrücke. Vor der Brücke geht es nach rechts und Sie unterqueren die Brücke. Dadurch wechselt der Donauradweg wieder auf die ruhige Seite zwischen Donau und Eisenbahn.

Donauradweg: Vor Gutenstein Donau vor Gutenstein (Bild laden)

Auf einem asphaltierten Weg erreichen Sie die Peripherie von Gutenstein, überragt vom perfekt sanierten Schloss, das auf einer Felsnadel über der angestauten Donau steht.





Gutenstein Übernachten


( Seitenanfang )

Entfernungen: -> Inzigkofen: 7,0 km, <- Thiergarten: 3,0 km,
->0 Sigmaringen: 11,5 km, 0<- Donaueschingen 76 km

Sehenswert: Schloss Gutenstein, Galluskirche, mehrere Burgruinen

Gutensteins Geschichte beginnt schon bei den Alemannen. Reihengräber aus dem 7. Jahrhundert beweisen eine frühe Besiedelung.
Urkundlich ist Gutenstein seit dem frühen 13. Jahrhundert nachgewiesen.

Schloss Gutenstein wurde im 16. Jahrhundert erbaut. Heute ist es in Privatbesitz und kann nicht besichtigt werden.

Schloss Gutenstein Schloss Gutenstein (Bild laden)

Route: Gutenstein erreichen Sie über eine neue Donaubrücke.
Auf der "Burgfeldenstraße" geht es durch den Ort leicht bergauf.

Kurz nach der Kirche führt der Fahrradweg nach links auf der "Hohenbergstraße" bergab.
Er kreuzt bei der Einmündung in die "Langenharter Straße" die Bahnlinie.
Gleich dahinter führt der Radweg entlang der Gleise nach rechts ins Tal.
Hier passieren Sie einen Wanderparkplatz und fahren auf dem gut ausgeschilderten asphaltierten Rad- und Wanderweg ins Tal hinaus.

Hinaus ins Tal Hinaus ins Tal (Bild laden)

Eine weitere Donaukehre naht. Die Eisenbahnlinie durchbricht zuvor den Umlaufberg in einem Tunnel. Der Radweg steigt sehr steil an und überquert einen Felsblock.

Die Donau liegt hier vor den Felsen breit wie ein See und wird von der anderen Seite ebenfalls von Felsen eingerahmt.
Der bekannteste Fels ist dort das "Teufelsloch".

Beim Teufelsloch Beim Teufelsloch (Bild laden)

Auf dem Radweg um die Schleife können Sie die wunderschöne Aussicht auf die Felsenwelt und auf die Donau, die sich hier fast zu einem See verbreitert, genießen.
Nach der Kehre geht es bergab und Sie überqueren die Donau auf einem Steg.
Ein ganz neuer Radweg folgt nun direkt der Donau und unterquert die Eisenbahnbrücke.

Der Radweg erklimmt nach der Brücke die Höhe einer früheren Straße. Rechts erscheint schon die Silhouette der Burgruine Dietfurt aus dem 13. Jahrhundert.

Info: Die Ruine steht auf einem Fels, der von einer Höhle durchquert wird. Die Höhle war nachweislich schon in der Altsteinzeit besiedelt. Reste von Besiedlungsspuren vom Paläolithikum, über die Römer bis ins späte Mittelalter wurden gefunden.
Die Burg wurde im 11. Jahrhundert erbaut. Nach dem Aussterben der Grafen von Dietfurt wechselten die Besitzer mehrfach.
Heute sind die Ruine und das Gelände Eigentum des Roten Kreuzes.

Ruine Dietfurt Ruine Dietfurt (Bild laden)

Nach wenigen hundert Metern sehen Sie rechts des Radweges die Mühle von Dietfurt.

Ruine Dietfurt Mühlenwerk Dietfurt (Bild laden)

Route: Der Radweg führt am kleinen Weiler Dietfurt vorbei und bleibt dann in einem Laubwald neben der Bahnlinie.
Auf der früheren Straße durchqueren Sie auf der interessanten Strecke Steintunnels der ehemaligen Straße.

Steintunnel Steintunnel (Bild laden)


Nach einem Kilometer unterquert der Donauradweg die Bahngleise und führt ein kleines Stück ins "Schmeietal".
Sie überqueren den kleinen Donauzufluss "Schmeie", während sich über Ihnen, in zwei Ebenen Bahn und Straße kreuzen.
Der Radweg erreicht jetzt einen schönen Weg direkt an der Donau.

Entlang der Donau Entlang der Donau (Bild laden)

Nach einem Waldstück wird das Tal offener.
Entlang eines Laubwaldes radeln Sie bis zum Bahnhof Inzigkofen.

Das Tal beim Bahnhof Inzigkofen ist sehr eng. Die Felsen erheben sich hier senkrecht aus dem Tal.
Eine direkte Weiterfahrt nach Sigmaringen ist im Tal nur auf der Straße möglich.

Felsen beim Bahnhof Felsen beim Bahnhof (Bild laden)

Der Radweg zweigt nach rechts ab und überquert die Donau. Auf einer kleinen Straße geht es nun in Serpentinen bergauf.
Insgesamt führt der Fahrradweg zirka 70 Höhenmeter nach oben.

Sie passieren einen großen Bauernhof und fahren dann in einer Baumallee weiter bergauf bis zum Eingang zum Kloster Inzigkofen.





Inzigkofen


( Seitenanfang )

Entfernungen: -> Laiz: 1,5 km, <- Gutenstein: 7,0 km,
->0 Sigmaringen: 4,5 km, 0<- Donaueschingen 83,0 km

Sehenswert: Inzigkofer Augustinerchorfrauenstift, Teufelsfelsen, Amalienfels, Känzele, Fürstlicher Park

Das Inzigkofer Augustinerchorfrauenstift wurde 1354 von Sigmaringer Familien gegründet.
Im 15. Jahrhundert wurde die Anlage massiv ausgebaut. Nach dem 30-jährigen Krieg wurden Teile des Klosters nochmals erneuert.
Nach der Aufhebung des Klosters im Jahre 1803 wurde es zum Fürstlichen Sommersitz ausgebaut.

Entlang der Donau Radweg zum Kloster (Bild laden)

Während der Fahrt bergauf hat man ab und zu durch die Bäume eine schöne Aussicht auf das Tal.
Unter dem Vorwand, die Aussicht zu genießen, können Sie sich ruhig mal im Stehen ausruhen.

Durch ein Steinportal erreichen Sie den ausgedehnten Park in Inzigkofen, der später Schlossgarten war.

Radweg ins Kloster Radweg ins Kloster (Bild laden)

Die Stiftskirche St. Johannes Baptist wurde im 15. Jahrhundert erbaut. Im 18. Jahrhundert wurde sie klassizistisch umgestaltet.

Klosterkirche Klosterkirche (Bild laden)

Sehenswert sind das ehemalige Kloster mit dem Marstall, dem Bauernmuseum, dem Kräutergarten und dem früheren Fürstliche Park, der sich bis hinunter an die Donau ausdehnt.

Am Kloster vorbei Am Kloster vorbei (Bild laden)


Route: Nach dem ehemaligen Kloster zweigen Sie gut beschildert nach links auf den "Schlossbühlweg" ab.
In einer herrlichen Abfahrt erreichen Sie den Sportplatz von Laiz und fahren auf der "Inzigkofer Straße" weiter.

An der Donaubrücke sieht man schön ins Zentrum von "Laiz".





Laiz


( Seitenanfang )

Entfernungen: -> Sigmaringen: 3,0 km, <- Inzigkofen: 1,5 km,
->0 Sigmaringen: 3,0 km, 0<- Donaueschingen 84,5 km

Sehenswert: Kirche St. Peter und Paul

Laiz liegt links der Donau und fällt durch seine große, weiße Kirche auf.
Im Jahre 1308 wurde die Wallfahrtskirche St. Peter und Paul neben dem Frauenkloster in romanischem Stil erbaut. Nach einem Brand im 15. Jahrhundert wurde die Kirche im gotischen Stil wiederhergestellt.

St. Peter und Paul St. Peter und Paul (Bild laden)

Route: Bei der Donaubrücke überqueren Sie die "Meßkircher Straße" und fahren rechts der Donau weiter auf den "Uferweg".

Sie passieren das Stauwehr und fahren entlang der Donau weiter.
Die Donau wurde auf den folgenden Kilometern renaturiert. Im Flussbett sind kleine Inseln.
Sie unterqueren die Brücke der B313 und fahren hinterher am Freibad vorbei.
Entlang der "Georg Zimmerer Straße" geht es leicht erst bergauf dann wieder eben in Richtung Stadtmitte.
Die Silhouette des Schlosses und der Kirchen in Sigmaringen ist schon aus der Ferne zu sehen..

Silhouette Sigmaringen Sigmaringens Türme (Bild laden)

Nach der Kreuzung mit der "Antonsstraße" sind Sie in der Stadtmitte.






Sigmaringen


( Seitenanfang )


Entfernungen: -> Sigmaringen: 0,0 km, <- Donaueschingen: 87,5 km,
->0 Ulm: 81,5 km, 0<- Donaueschingen 87,5 km

Sehenswert: Hohenzollernschloss, Altstadt, Fachwerkhäuser, Rathaus

Wie aus einer anderen Welt erscheint die Silhouette des Hohenzollernschlosses auf der Donauseite vor Ihnen. Erhaben steht es auf einem riesigen Felsblock und ist Residenz derer von Hohenzollern.
Im Inneren ist, allerdings mit Filzpantoffeln, ein Teil des Schlosses und ein riesiges Waffenmuseum zu besichtigen.

Schloss Das Schloss von der Donau (Bild laden)

Schloss Blick zum Schloss (Bild laden)

Sehenswert ist neben dem Schloss auch die historische Altstadt Sigmaringens.
Der Marktplatz mit seinem markanten Rathaus, zahlreiche historische Gassen mit ihren Fachwerkhäusern und den stolzen Bürgerhäusern lohnen einen Besuch.

Schloss Sigmaringen Blick auf das Schloss ( Bild laden )

Das Rathaus steht gemeinsam mit alten Fachwerkhäusern und neuen Häusern gegenüber dem Schloss. Die Innenstadt besteht aus vielen schönen Winkeln.

Marktplatz in Sigmaringen Marktplatz in Sigmaringen ( Bild laden )

Gastronomisch finden Sie hier alles, was das Herz begehrt.


( Seitenanfang )

2. Etappe Donauradweg: Sigmaringen - Ulm

Zum Neckarradweg: Verbindung Rottweil - Tuttlingen Länge: 31,5 km

Überblick: Alle Donauradwegetappen

Überblick: Hohenzollernradweg Tuttlingen Bodensee

Überblick: Alle anderen Radwege in Deutschland


( Seitenanfang )

Radreisen buchen

Kurzüberblick