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Donauradweg zwischen Ulm bis Donauwörth

Donauradweg

3. Etappe Donauradweg: Ulm bis Donauwörth

[Essen&Schlafen | Orte am Weg | Kurzbeschreibung | Karte | Anschlusstouren ]

Stand: 12.06.2018

 

Kurzbeschreibung:

3. Etappe Donauradweg: Ulm bis Donauwörth

Die Stadt "Ulm" ist Ausgangspunkt dieser Etappe.
Das höchste deutsche Münster und die historische Altstadt laden zur Besichtigung ein, sehenswert ist auch das traumhafte Fischerviertel.
Gemächlich träge fließt die Donau auf diesem Abschnitt durch das breite Donautal. Auf dieser Etappe müssen Sie mit wenig Steigungen rechnen.
Der Radweg bleibt immer am Fluss.
Schöne Städte und Dörfer liegen am Donauradweg.
Um nur einige zu nennen: das historische "Leipheim", "Günzburg" mit seiner Altstadt, dann "Dillingen" mit seinem oberschwäbischen Barock, das Schloss In "Höchstädt". In der Nähe fand übrigens die berühmte Schlacht von "Blindheim" statt.
Krönender Abschluss ist die Stadt "Donauwörth" mit seinen Kirchen und prachtvollen Straßenzügen.
Dort mündet die "Wörnitz" in die Donau und auf der Südseite führt der Radweg "Via Claudia Augusta" von dort über die Alpen.

Ausgangspunkt: Ulm
Streckenlänge:
ca. 100 km,
reine Fahrzeit: ca. 6 -7 Stunden (bei lockeren 16 km/h)
Summe aller Steigungen: ca. 200 m
Eignung: Tourenradler, Radeln mit Kindern, E-Bike geeignet

Alle Veranstalter

Sportausrüstung

Fahrräder & Zubehör
Navigation, GPS
Reifen und Ausrüstung

Pfleil bikeline-Radtourenbuch. Donau-Radweg

Bücher zur Tour

 

 




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Dillingen Donauwörth Lauingen Faimingen Echenbrunn Gundelfingen Offingen Reisensburg Günzburg Leipheim Weissingen Oberelchingen Thalfingen Ulm Steinheim Höchstädt Sonderheim Blindheim Gremheim Wörnitz-Radweg Via Claudia Augusta Radweg

 

Kartenmaterial:

(wir empfehlen die Karten des Landesvermessungsamtes Baden-Württemberg, Maßstab 1:50 000 mit Radwanderwegen, Höhenlinien sind inklusive)


Karte F 525 Ulm ISBN 3890216188

TIPP: Darüber hinaus gibt es zahlreiche andere, sicher ebenso geeignete Karten. Wichtig ist, dass der Maßstab relativ klein (1:50 000) ist. Bei diesem Maßstab entspricht die Breite des Zeigefingers in etwa einem Kilometer. So können Sie bequem Ihre Route festlegen und planen.

KM-Angaben: Versteifen Sie sich nicht auf das Komma, jeder Meter, den Sie z.B. zur Besichtigung der unzähligen Highlights zurücklegen, zählt. Verstehen Sie die Angaben bitte als Minimalwerte, in der Praxis werden es sich 10% bis 20% mehr.

 

Interaktive Karte:


Mit den typischen Google-Werkzeugen können Sie in der Karte navigieren.


Bücher und Karten bikeline-Radtourenbuch. Donau-Radweg

Bücher und Karten Bücher zur Tour
Donau-Radweg UK 50-23 Naturpark Altmühltal West
Donau-Radweg UK 50-24 Naturpark Altmühltal Mitte
Donau-Radweg UK 50-25 Naturpark Altmühltal Ost
Donau-Radweg UK 50-26 Oberer Bayerischer Wald, westl. Teil
Donau-Radweg UK 50-28 Bayerischer Wald - westl. Teil
Donau-Radweg UK 50-30 Bayerischer Wald - südl. Teil
Donau-Radweg UK 50-31 Ulm - Neu-Ulm - Günzburg
Donau-Radweg UK 50-32 Augsburg
Donau-Radweg UK 50-34 Landkreise Pfaffenhofen
Donau-Radweg F 506 Titisee-Neustadt
Donau-Radweg F 507 Villingen-Schwenningen
Donau-Radweg F 526 Sigmaringen
Donau-Radweg F 527 Bad Saulgau
Donau-Radweg F 525 Ulm

 

Orte am Weg - Entfernungsliste fürs Fahrrad


000,0 km Ulm
008,5 km Thalfingen
012,5 km Oberelchingen
016,5 km Weißingen
021,5 km Leipheim
029,0 km Günzburg
032,5 km Reisensburg
039,0 km Offingen
049,0 km Gundelfingen
050.5 km Echenbrunn
052,5 km Faimingen
054,5 km Lauingen
060,5 km Dillingen
067,0 km Steinheim
070,0 km Höchstädt
074,0 km Sonderheim
077,0 km Blindheim
079,5 km Gremheim
100,0 km Donauwörth

Zimmer auf der Tour

Alle Veranstalter




Zeichenerklärung, Legende:

-> Ort: zeigt die Entfernung zum nächsten Ort
<- Ort: zeigt die Entfernung zum vorherigen Ort, also rückwärts
->0 Ort: zeigt die Entfernung zum Etappenziel
0<- Ort: zeigt die Entfernung zum Ausgangspunkt

Ulm Übernachten Hotel Pension Gasthof



( Seitenanfang )

Entfernungen: -> Thalfingen: 8,5 km, ->O Donauwörth: 100,0 km
->O Donauwörth: 100,0 km, O<- Ulm: 0,0 km

SEHENSWERT: Ulmer Münster, Altstadt, Fischerviertel

INFO: Bekannt ist, dass in "Ulm" bereits im 8. Jahrhundert ein alemannischer Herzogshof bestand. Ab 854 war Ulm eine königliche Pfalz.
Bereits im 12. Jahrhundert wurde die Stadt zur Reichsstadt erhoben mit den entsprechenden Rechten.
Teile der Stadtbefestigung sind noch immer zu sehen.

Ulmer Muenster Das Ulmer Münster ( Bild laden )

INFO: Das Münster wurde bereits 1377 begonnen, aber nur teilweise fertig gestellt. Das bekannte Chorgestühl, die Fenster und die Kanzel stammen aus dem 15. Jahrhundert.
Erst 1844 wurde eine neue Bauhütte gegründet, um das Münster fertig zu stellen.

Blick vom Turm Blick vom Turm (Bild laden)


INFO: Die beiden Osttürme, die Chorgalerie und der Westturm - übrigens der höchste der Welt - wurden 1890 fertig gestellt.
Auf der großen Leerfläche vor dem Münster wurde in den späten neunziger Jahren das weiße Stadthaus erbaut. Die Entscheidung war schwer umstritten, aber heute ist man froh, dass das vielgenutzte Veranstaltungshaus dort steht.

Ulmer Münster und Stadthaus Münster und Stadthaus (Bild laden)

INFO: Das Ulmer Rathaus wurde nach der Zerstörung 1945 wieder im usprünglichen Aussehen aufgebaut.

Rathaus Ulm Rathaus Ulm (Bild laden)


INFO: Besonders beeindruckend ist das Fischerviertel, dessen Fachwerkhäuser längs der hier in die Donau mündenden "Blau" gebaut wurden. Das schiefste Hotel der Welt steht an der "Blau" und ist sogar im Guinessbuch der Rekorde eingetragen.

Schiefes Haus im Fischerviertel Schiefes Haus (Bild laden)

INFO: In den historischen Häusern im Fischerviertel gibt es eine wahre Vielfalt von Speiselokalen und Trendkneipen.

Kulinarisches Fischerviertel Kulinarisches Fischerviertel (Bild laden)


ROUTE: Entlang der Stadtmauer verlassen Sie "Ulm" auf der Nordseite der Donau. Folgen Sie der Beschilderung bis Sie zur "Friedrichsau" kommen.
Die "Friedrichsau" war eines der ersten Landesgartenschaugebiete.
Es ist wunderschön angelegt und bietet manche Möglichkeit der Rast und Muse.

Folgen Sie der Thalfinger Uferstraße







Alternative Neu-Ulm

( Seitenanfang )

Entfernungen: ->
Thalfingen: 7,5 km, <- Ulm: 1,0 km,
->O Donauwörth: 99,0 km, O<- Ulm: 1,0 km  

INFO: Die Stadt "Neu-Ulm" liegt rechts der Donau und gehört schon zu Bayern.
Als Alternativroute können Sie dem bayerischen Ufer folgen und stoßen dann bei "Böfingen" wieder auf die linke Donauseite.

Uferweg an der Donau Uferweg an der Donau (Bild laden)






Thalfingen


( Seitenanfang )

Entfernungen: -> Leipheim: 13,0 km, <- Ulm: 8,5 km,
->O Donauwörth: 91,5 km, O<- Ulm: 8,5 km  

SEHENSWERT: Thalfinger Kapelle, Kirche St. Laurentius

INFO: "Thalfinger" wurde 1225 als Besitz des Klosters Reichenau erwähnt. Erst später kam in Besitz des Klosters Elchingen.
Die Kirche "Hl. Mammas" wurde 1252 geweiht, und später barock umgebaut und dem Hl. Laurentius geweiht.

Thalfinger Kapelle Thalfinger Kapelle (Bild laden)

 

ROUTE: An der Kreuzung "Elchinger Straße / Industriestraße" fahren Sie die Industriestraße abwärts und folgen dann der Straße etwas bergauf.
Entlang der "Elchinger Straße" radeln Sie weiter in Richtung "Oberelchingen".







Oberelchingen Übernachten Hotel Pension Gasthof


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Entfernungen:
-> Unterelchingen: 2,0 km, <- Thalfingen 4,0 : km,
->O Donauwörth: 87,5 km, O<- Ulm: 12,5 km  

SEHENSWERT: Kloster Oberelchingen

INFO: Ein erstes Kloster wurde schon um 1100 direkt an der Donau gegründet.
Ein halbes Jahrhundert später verlegte man es auf den Burgberg.
Nach zahlreichen Zerstörungen wurde der romanische Kern des Reichsklosters 1774 in den Rokoko-Stil umgebaut. Nach 1806 wurden große Teile des Klosters abgebrochen.
Heute ist dort die Schule untergebracht.

Wenn Sie kulturell interessiert sind erwartet Sie in "Oberelchingen" ein früheres Benediktinerkloster. Ein Gnadenbild der schmerzhaften Mutter Gottes ist Ziel vieler Wallfahrer und Kunstinteressierten.
Sehenswert ist auch das historische Martinstor.

Wenn Sie kulturell interessiert sind erwartet Sie in Oberelchingen ein früheres Benediktinerkloster. Ein Gnadenbild der schmerzhaften Mutter Gottes ist Ziel vieler Wallfahrer und Kunstinteressierten.
Benediktinerkloster (Bild laden)

 

ROUTE: Zur Weiterfahrt folgen Sie den Hinweisschildern nach Unterelchingen.






Unterelchingen

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Entfernungen:
-> Weißingen: 2,0 km, <- Oberelchingen: 2,0 km,
->O Donauwörth: 85,5 km, O<- Ulm: 14,5 km

SEHENSWERT: St. Michael mit bekanntem Altar von Joseph Feuchtmayer

INFO: "Unterelchingen" hieß früher "Elchingen" und war schon im Jahre 800 im Besitz des Klosters Reichenau.
Der Ort wurde um 800 gegründet, ist also sehr alt. Seine wechselhaften Herren (Kloster Reichenau, Kloster Salem u.v.a.m.) hinterließen in der Pfarrkirche St. Michael einen bekannten Altar von Joseph Feuchtmayer.

Blick auf Unterelchingen Blick auf Unterelchingen (Bild laden)

ROUTE: Folgen Sie der "Bahnhofstraße" und danach nach rechts abzweigend der "Weißinger Straße" bzw. der Radweg-Beschilderung nach "Weißingen".
Sie überqueren auf einer Brücke die A7 und haben von dort einen schönen Blick über die Seenplatte neben der Donau.

Brücke über die A7 Brücke über die A7 (Bild laden)






Weissingen


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Entfernungen:
-> Leipheim: 5,0 km, <- Unterelchingen: 2,0 km,
->O Donauwörth: 83,5 km, O<- Ulm: 16,5 km  

SEHENSWERT: Radlertankstelle

INFO: "Weißingen" ist ein kleiner Ort mit uralten Wurzeln. Im 5. Jahrhundert wurde es gegründet und ist heute ein kleiner Weiler mit innovativen Bauernhöfen, die sowohl Solarenergie als auch Biogas erzeugen.

ROUTE: Nach der Ortsdurchfahrt erreichen Sie inen Wald. Danach erwartet Sie ein vier Kilometer langer, kerzengerader Weg durch das "Weißinger Hölzle". Mischwald und angenehme Luft (im Mai blüht der Bärlauch!) begleiten Sie bis kurz vor "Leipheim".
Selbst Urgehölze, wie der Schachtelhalm gedeihen dort.

Weißinger Hölzle Weißinger Hölzle (Bild laden)

 

ROUTE: Wenn Sie nach "Leipheim" wollen, müssen Sie die Donaubrücke überqueren.
Sie müssen dann nicht zurück, eine Alternativroute führt weiter nach "Günzburg".





Leipheim Übernachten Hotel Pension Gasthof

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Entfernungen: ->
Günzburg: 7,5 km, <- Thalfingen: 13,0 km,
->O Donauwörth: 78,5 km, O<- Ulm: 21,5 km

SEHENSWERT: Schloss, St. Veitskirche

INFO: "Leipheim" entstand aus einer alemannischen Gründung, die wahrscheinlich seit dem 6. Jahrhundert bestand. 
Im 11. Jahrhundert wurde "Leipheim" gegründet. Aus der Höhe bewachte sie die strategisch wichtige Donaubrücke.
Im 13. Jahrhundert wurde "Leipheim" zur Stadt erhoben und mit Türmen und Mauern bewehrt. Zeitgleich wurde die "St. Veitskirche" im gotischen Stil erbaut. Heute ist sie barockisiert.

St. Veitskirche in Leipheim St. Veitskirche (Bild laden)


INFO: Großen Ärger gab es, als "Leipheim" zur Stadt Ulm gehörte und diese den Webern nur noch einen einzigen Webstuhl genehmigte.
Es kam zu einem blutigen Bauernaufstand. Weitere große Not löste der 30-jährige Krieg aus.
Heute ist "Leipheim" eine sehenswerte Große Kreisstadt mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten.

Ursprünglich wurde im 11. Jahrhundert eine Burg erbaut. Auf deren Grundmaueren entstand im 16. Jahrhundert das ehemalige Schloss Leipheim. Im 30-jährigen Krieg wurde es zerstört und später nur notdürftig wieder instandgesetzt. Es ging durch viele Hände bis 2006 der neue Besitzer umfassend renovierte.

Schloss Leipheim Schloss Leipheim (Bild laden)

ROUTE: Der Donautalradweg verlässt die Stadt gut beschildert und führt weiter kurz durch den Auwald, dann auf offener Strecke, teils der "Nau" entlang, zum Zubringer nach "Günzburg".

Günzburg liegt auf der Südseite der Donau. Gut beschildert erreichen Sie nach der Waldetappe den Radweg nach "Günzburg". Er führt rechts der "Heidenheimer Straße" in Richtung Donau. Über die Brücke erreichen Sie den Stadtanfang und folgen der beschilderten Tour entlang der Straße "Stadtberg".
Wer "Günzburg" nicht besichtigen will, zweigt auf der "Heidenheimer Straße" nach links auf den "Donauradweg" ab. (siehe >1)




Günzburg Übernachten Hotel Pension Gasthof
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Entfernungen: -> Offingen: 8,5 km, <- Leipheim: 7,5 km,
-> Reisensburg: 3,5 km, <- Leipheim: 7,5 km,
->O Donauwörth: 71,0 km, O<- Ulm: 29,0 km  

SEHENSWERT: Liebfrauenkirche, Unteres Tor, historische Altstadt, Schloss Reisensburg

INFO: "Günzburg" hat eine lange Geschichte. Ursprünglich waren hier die Kelten hier heimisch, dann wurden sie von den Römern verdrängt.
Über 300 Jahre blieben diese in Günzburg, übernahmen sogar die Götter der Kelten, bauten Kastelle und hinterließen ihre Spuren.
Im 6. Jahrhundert entstand ein fränkischer Königshof.
Lange Zeit herrschten hier die Habsburger und machten "Günzburg" zur Hauptstadt der Markgrafschaft Burgau.
Schwere Zeiten erlitt "Günzburg" im 30-jährigen Krieg. In den napoleonischen Zeiten war sie Hauptstadt von Vorderösterreich, nach 1806 kam es zu Bayern.
Heute ist es eine moderne Stadt mit vielen historischen Sehenswürdigkeiten.

Durch das bekannte "Untere Tor" erreichen Sie den historischen, langgestreckten Marktplatz.

Das untere Tor in Günzburg Das Untere Tor (Bild laden)
 

INFO: Herrliche Häuser mit schönen Fassaden säumen den historischen Marktplatz. Das "Untere Tor" kann besichtigt werden.

Der Marktplatz in Günzburg Marktplatz in Günzburg (Bild laden)

INFO: Es lohnt sich auch den ausgewiesenen Stadtrundgang mit dem Rad nach zu fahren. Er berührt viele Sehenswürdigkeiten.

Liebfrauenkirche Günzburg Liebfrauenkirche (Bild laden)  

 

ROUTE: Es gibt mehrere, fast gleich lange Varianten zur Weiterfahrt:

- Die naturnahe Route an der Donau entlang:

Sie fahren zurück zur Donaubrücke und überqueren diese. Nach etwa 300 Metern zweigt nach rechts der Radweg in den Wald ab und folgt einem kleinen Zufluss.
Danach folgen Sie einem geschotterten Weg entlang der Donau.

- Über "Reisensberg" und dann auf der "Donaustraße" über die Brücke auf die linke Donauseite und weiter auf der "Originalstrecke".

- Durch "Reisensberg" und weiter über die Hügel nach "Offingen". Danach über die Donaubrücke und damit zurück zur Originalstreckenführung.

(>1) Wir bleiben auf der Originalroute und folgen der linken Seite der Donau.

ROUTE: Eine herrliche Naturetappe, auf einem mineralischem Weg, führt erst noch auf dem Hochwasserdamm im Wald und danach direkt an der Donau weiter.

Links des Radweges erstreckt sich vorerst ein Wald, der aber immer mehr zurückgeht und einer Seenplatte Platz macht. Hier liegen der Silbersee, der Bibersee, der Aschausee und zahlreiche andere. Ein Paradies für Vögel und Pflanzen.

Radweg auf dem Damm Radweg auf dem Damm (Bild laden)
 

INFO: Der Haubentaucher lebt vom Fischfang. Man kann ihn vom Ufer aus beobachten was er Fische bei seinen langen Tauchgängen beim Tauchen fängt.

Ein Haubentaucher in der Donau Ein Haubentaucher (Bild laden)  

ROUTE: Bald beginnt der Hochwasserdamm höher zu werden und man sieht in der Ferne ein Stauwehr. Der Radweg führt nun auf dem Hochwasserdamm weiter und Sie haben dadurch eine bessere Sicht auf die umliegende Landschaft.

INFO: Der Donauwald bei Leipheim wird mit großem finaziellen Aufwand renaturiert. Die Uferbereiche des Kraftwerkes werden revitalisiert und die Auwälder dahinter sollen regelmäßig geflutet werden.

Revitalisierung der Staustufe Revitalisierung (Bild laden)  

INFO: Entlang dem Hochwasserdamm gibt es jetzt auch Sitzbänke um Flora und Fauna des Naturschutzgebietes besser beobachten zu können.

Auf dem Hochwasserdamm Auf dem Hochwasserdamm (Bild laden)  

ROUTE: Beim Stauwehr radeln Sie kurz nach links und fahren dann leicht bergab.
Ein naturbelassener Weg bringt Sie entlang der Donau zur Kreuzung mit einem asphaltierten Weg, der nach links weiterführt.

An der Kreuzung kommen die Alternativroute über "Reisensberg" und "Offingen" wieder zusammen.
Der gemeinsame Weg führt nun links weiter entlang des Asphaltweges.

Der normale Donauradweg ist sehr gut beschildert.





ALTERNATIVROUTE Reisenburg
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Entfernungen: -> Offingen: 6,5 km, <- Günzburg: 3,5 km,
->O Donauwörth: 67,5 km, O<- Ulm: 32,5 km  

INFO: "Reisensburg" hat keine Burg mehr, dafür aber ein sehenswertes Schloss.

Was Sie sicher aber mehr berührt, ist der Höhenunterschied von über 60 Höhenmetern, die Sie jetzt hochstrampeln müssten.

Dafür belohnt Sie eine tolle Abfahrt ins Tal - natürlich durch wunderschöne Laubwälder.





ALTERNATIVROUTE Offingen
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Entfernungen: -> Gundelfingen: 10,0 km, <- Reisensburg: 6,5 km,
->O Donauwörth: 61,0 km, O<- Ulm: 39,0 km

Alternativ-ROUTE: Nach der Ortsdurchfahrt überqueren Sie wieder die Donau längs der Straße nach "Gundelfingen".
Damit ist die Alternativroute wieder auf der Originalstreckenführung angelangt.

ROUTE: Im Wald bei "Offingen" geht es nun auf der linken Donauseite weiter. Der Radweg passiert eine große Koppel und überquert dahinter eine Eisenbahnlinie.

Durch eine Ebene geht es weiter. Immer wieder passieren Sie einen Bauernhof aus der Ferne.
Der gut beschilderte Radweg folgt nun der Eisenbahnlinie und erreicht mehrere Seen, die als Freizeitzentrum erschlossen sind.

Schöne Radwege Schöne Radwege (Bild laden)  

ROUTE: Unter einer Brücke hindurch erreichen Sie den Ort "Peterswörth".
Der Bahnlinie entlang erreichen Sie auf der "Peterswörther Straße" fast nahtlos die ersten Häuser von "Gundelfingen".
Auf der "Xaver-Schwartz-Straße" und danach auf der Bahnhofstraße erreichen Sie das Stadtzentrum von "Gundelfingen".



Gundelfingen Übernachten Hotel Pension Gasthof
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Entfernungen: -> Echenbrunn: 1,5 km, <- Offingen: 10,0 km,
->O Donauwörth: 51,0 km, O<- Ulm: 49,0 km  

SEHENSWERT: Ehemalige Stadtbefestigung, Schloss Schlachtegg, historische Altstadt, Kirchen

INFO: "Gundelfingen" entstand wahrscheinlich auf den Resten eines Römerlagers.
Die Staufer gelten als Gründer der späteren Stadt. Urkundlich nachweisbar ist "Gundelfingen" seit dem Jahr 750.
Die Stadtbefestigung wurde im Jahre 1220, gleich nach der Stadterhebung, erbaut. Drei Türme und eine umfassende Mauer schützten die Stadt fortan.

Stadttor Gundelfingen Stadttor Gundelfingen (Bild laden)

INFO: Sehenswert sind nach wie vor die Türme, das "Schloss Schlachtegg", mehrere Kirchen und das Automuseum.

In Gundelfingen In Gundelfingen (Bild laden)


ROUTE: Der Radweg folgt nun der "Lauinger Straße" und führt gut beschildert nach "Echenbrunn"




Echenbrunn

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Entfernungen: -> Faimingen: 2,0 km, <- Gundelfingen: 1,5 km,
->O Donauwörth: 49,5 km, O<- Ulm: 50,5 km

SEHENSWERT: Reste des ehemaligen Klosters

INFO: "Echenbrunn" besitzt Reste eines Klosters, das im Jahre 1122 gegründet, aber im Jahr 1556 wieder aufgelöst wurde.
Die Jesuiten aus Dillingen bauten sich auf dem Gelände einen Sommersitz, der später an die Malteser übergeben wurde. Heute wird der Rest der Gebäude als Pfarrhaus genutzt, die gelbe Kirche wurde zu Beginn des 18. Jahrhunderts erbaut.

Kirche Echenbrunn Kirche Echenbrunn (Bild laden)

ROUTE: Der Radweg führt neben der Durchgangsstraße (Lauinger Straße) her und zweigt nach einem kleinen Anstieg nach rechts auf die "Leitenstraße" ab.
Dieser landwirtschaftliche Weg führt direkt nach Faimingen.




Faimingen


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Entfernungen:
-> Lauingen: 2,0 km, <- Echenbrunn: 2,0 km,
->O Donauwörth: 47,5 km, O<- Ulm: 52,5 km

SEHENSWERT: Apollo Granus Tempel

INFO: Der Ort "Faimingen" entstand auf den Resten des römischen "Kastells Phoebiana", das an dem Kreuzungspunkt zweier wichtiger Römerstraßen lag.
Hier wurde auf den römischen Ruinen zunächst eine kleine Kirche errichtet, die später aber einfiel.

Heute liegt mitten im Ort ein Freilichtmuseum, das auf Schautafeln die Geschichte und die Ausmaße der römischen Tempelanlage, die Apollo Granus geweiht war, erläutert.
Ohne dass Eintrittsgelder verlangt werden, wird auf Tafeln ausführlich die Funktion und die Geschichte der einzelnen Bereiche erklärt.

Apollo Granus Tempel Faimingen Apollo Granus Tempel ( Bild laden )

 

ROUTE: Wenige Meter vom Fahrradweg (Tempelweg) entfernt, befindet sich gut beschildert die rekonstruierte römische Tempelanlage.
Der Radweg führt auf dem "Kastellweg" zur "Lauingerstraße", die längs der B16 nach "Lauingen" führt.





   
Lauingen
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Entfernungen: -> Dillingen: 6,0 km, <- Faimingen: 2,0 km,
->O Donauwörth: 45,5 km, O<- Ulm: 54,5 km

SEHENSWERT: Schimmelturm, Schloss der Wittelsbacher, Mittelalterliche Häuserzüge, Türme der Stadtbefestigung, historischer Marktplatz

INFO: Der Geburtsstadt von "Albertus Magnus" wird der schönste Marktplatz Schwabens bescheinigt.
"Lauingen" gilt als typische bayerische Herzogsstadt. Die Stadterhebung erfolgte in etwa um das Jahr 1200.

Der Schimmelturm in Lauingen wurde als Stadturm neben der Markthalle im Zentrum der Stadt erbaut. Er war schon von jeher mit zahlreichen Motiven bemalt. Am markantesten ist der Schimmel auf blauem Grund.

Schimmel am Schimmelturm Schimmel am Schimmelturm (Bild laden)


INFO: Den Bau des Schlosses begann der Wittelsbacher Ludwig IX., genannt der Reiche im 16. Jahrhundert auf dem Areal einer früheren Stadtbefestigung. Das Schloss verfiel, von der prächtigen Innenausstattung ist nichts mehr überiggeblieben.
Heute ist im Schloss ein Krankenhaus untergebracht, mit dieser Maßnahme konnte man den Bau retten.

Schloss Lauingen Schloss Lauingen (Bild laden)


INFO: Mittelalterliche Häuserzüge, Türme der Stadtbefestigung, darunter der Schimmelturm, das herrschaftliche Rathaus, das Studienkolleg und nicht zuletzt das Herzogsschloss laden Sie zum Verweilen ein.

Hinauf zur Stadtmitte Lauingen Hinauf zur Stadtmitte (Bild laden)

INFO: Das Rathaus in Lauingen gilt als das schönste Rathaus Schwabens. Wie ein Schloss verfügt es über Stuckdecken und handgefertigte Schmuckfenster.

Rathaus Das schönste Rathaus (Bild laden)

ROUTE: In Lauingen fahren Sie gut beschildert zur Donaubrücke. Vor der Brücke beginnt nach links ein Radweg, der auf dem Hochwasserdamm donauabwärts führt.
An Tennisplätzen vorbei erreichen Sie eine naturbelassene Promenadenstrecke.

Schöne Etappe am Fluss Schöne Etappe am Fluss (Bild laden)

 

ROUTE: Nach der Unterquerung der Entlastungsstraße zweigen Sie gut beschildert nach links ab und erreichen bald eine sehr schöne Waldetappe mit urweltlichem Schachtelhalmbewuchs.Von kleinem Brücken bietet sich ein interessanter Blick in den Donauwald.

Im Wald vor Dillingen Im Wald vor Dillingen (Bild laden)


ROUTE: Nach dem Wald erreichen Sie die "Bleichstraße" in Dillingen.

Von der "Bleichstraße" radeln Sie den "Georg-Schmid-Ring" nach links bergauf. Auf der "Kardinal von Waldburgstraße" erreichen Sie nun den historischen Teil der Stadt Dillingen.




Dillingen Übernachten Hotel Pension Gasthof
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Entfernungen:
-> Steinheim: 6,5 km, <- Lauingen: 6,0 km,
->O Donauwörth: 39,5 km, O<- Ulm: 60,5 km

SEHENSWERT: Königstraße, Residenz der Fürstbischöfe, Kirchen, historische klerikale Gebäude

INFO: Die Stadt kann auf eine lange stolze Geschichte zurück blicken. Wahrscheinlich wurde die Stadt schon von den Alemannen gegründet, zumindest die Burg wird schon 973 erwähnt.

Königstraße in Dillingen Königstraße in Dillingen (Bild laden)

INFO: Später wird "Dillingen" zur Residenz der Augsburger Fürstbischöfe, die auch das "Dillinger Schloss" und das Hochstift erbauten.
Ehrfurchtsvoll und beeindruckt fahren Sie an den klerikalen Gebäuden vorüber. Unübersehbar ist hier der Prunk, mit dem die Fürstbischöfe ihre Macht mit den repräsentativen Gebäuden zur Schau stellten.

Obere Apotheke Obere Apotheke (Bild laden)


INFO: Jesuiten eröffneten hier eine Universität, deren guter Ruf mit Sebastian Kneipp und seiner Wasserkuren noch immer anhält.
Noch heute spürt man den Charakter der Herrschaftsstadt.

Innenstadt von Dillingen Kirche Maria Himmelfahrt (Bild laden)

ROUTE: Der Radweg führt mitten durch das Zentrum.
Nach rechst radeln Sie bergab den Stadtberg hinunter und passieren das frühere Spital.

INFO: Aus dem 13. Jahrhundert stammt das Dillinger Spital. Durch eine Stiftung des Grafen Hartmann IV. wurde der Bau möglich. Die ursprünglich gotische Ausstattung wurde zwischenzeitlich barockisiert.

Spitalkirche Heilig Geist Spitalkirche Heilig Geist (Bild laden)


ROUTE: Entlang der Donaustraße radeln Sie in Richtung Fluss. Kurz vor der Brücke zweigen Sie nach links ab und folgen der "Nachtweide", die in den Fahrradweg übergeht.

Der Donauradweg folgt dem Ufer am Auwald entang. Nach etwa drei Kilometern zweigt der Radweg vom Ufer weg und führt nach links zwischen Fischteichen hindurch in Richtung Steinheim.

 Uferweg bei Steinheim Uferweg (Bild laden)





Steinheim



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Entfernungen:
-> Höchstädt: 3,0 km, <- Dillingen: 6,5 km,
->O Donauwörth: 33,0 km, O<- Ulm: 67,0 km

SEHENSWERT: Alemannische Funde, Römische Reste, Villa Rustica

INFO: "Steinheim" ist eine alemannische Gründung. Ein Reihengräberfeld belegt das. Aber auch die Römer hinterließen eine Villa Rustica.
Später hatten unterschiedliche Klöster Besitz in "Steinheim".
Um die Kirche St. Maria Lichtmess sind noch Reste eines Friedhofes. Die Kirche selbst ist innen mit schönen Fresken und feinem Rokoko ausgestattet.

Innenstadt von Dillingen Ortsmitte Steinheim (Bild laden)

 

ROUTE: Von Steinheim aus führt der neu ausgebaute Radweg längs der B16 direkt nach Höchstädt. Eine Trennwand schützt die Radler.

Trennwand am Radweg Trennwand am Radweg (Bild laden)





Höchstädt Übernachten Hotel Pension Gasthof


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Entfernungen:
-> Sondernheim: 4,0 km, <- Steinheim: 3,0 km,
->O Donauwörth: 30,0 km, O<- Ulm: 70,0 km

SEHENSWERT: Schloss Höchstädt, Historische Altstadt, Stadtkirche

INFO: "Höchstädt" kann auf eine lange Geschichte zurück blicken.
Gegründet wurde es schon in der Hallstattzeit, danach von Alemannen, später von Römern besiedelt.

Markant erhebt sich heute noch die aus dem 13. Jahrhundert stammende dreischiffige gotische Kirche Maria Himmelfahrt.

Markante Kirche in Höchstädt Markante Kirche (Bild laden)

INFO: Der Marktplatz bildet mit Kirche und zahlreichen Bürgerhäusern eine schöne historische Einheit. Die Anordnung konserviert den Bestand aus dem 17. Jahrhundert.

Kirche Höchstädt Kirche von Höchstädt (Bild laden)

INFO: Dann wird der Ort zunächst hohenstaufisch, schließlich bayerisch.
Richtig berühmt wurde es aber im spanischen Erdfolgekrieg durch die Schlacht bei "Blindheim". "Prinz Eugen" und der "Earl of Marlborough" besiegten die Armee aus Bayern und Franzosen.

Marktplatz Höchstädt Marktplatz Höchstädt (Bild laden)

INFO: Für das Auge hat Höchstädt etwas zu bieten: ein Schloss der Pfalzgrafen von Pfalz-Neuburg aus dem 13. Jahrhundert, das aber im 16. Jahrhundert umgestaltet wurde.

Schloß der Pfalzgrafen Schloss der Pfalzgrafen (Bild laden)

ROUTE: Der Radweg führt auf der "Herzogin-Anne-Straße" weiter bis zum Schloss der Pfalzgrafen.
Nach dem Exerzierplatz verläuft der Radweg neben der "Wertinger Straße" (ST2212).
Nach wenigen hundert Metern kreuzt der Radweg diese (ST2212) und führt nach links an Seen vorbei.

Hier beginnt nun eine wunderschöne Naturetappe entlang von kleinen pappelumwachsenen Seen, Wäldern und riesigen Feldern.

Vor Sondernheim Vor Sonderheim (Bild laden)





Sonderheim


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Entfernungen: -> Blindheim: 3,0 km, <- Höchstädt: 4,0 km,
->O Donauwörth: 26,0 km, O<- Ulm: 74,0 km

SEHENSWERT: mittelalterliche Chorturmkirche

INFO: "Sonderheim" stammt aus dem 12. Jahrhundert. In der Mitte des Dorfes steht die Kirche St. Peter und Paul, die spätromanische Wurzeln hat.
Zwischen zahlreichen kleinen Seen liegt "Sonderheim" direkt am Donauradweg. Hier ist die Welt noch in Ordnung, keine viel befahrene Bundesstraße, dafür aber ruhige Wege, viel Natur und Seen.

Sondernheim Sonderheim (Bild laden)

 

ROUTE: Die Tour führt auf der kleinen Straße geradewegs aus dem Ort nach "Blindheim".





Blindhheim


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Entfernungen: -> Gremheim: 2,5 km, <- Sonderheim: 3,0 km,
->O Donauwörth: 23,0 km, O<- Ulm: 77,0 km

SEHENSWERT: Breisachmühle, Kirche St. Martin

INFO: Engländern ist der Ort "Blindheim" durch den "Battle of Blenheim" geläufiger als anderen Nationen, zumal es in England extra deshalb einen "Blenheim Palace" gibt.
Dort wurde übrigens Churchill geboren wurde. Ein Vorfahre von ihm gewann 1704 im Spanischen Erbfolgekrieg in Blindheim die Entscheidungsschlacht. Als Dank erhielt er den übrigens sehr sehenswerten Palast in seinem Heimatland.
Sehenswert ist auch die "Breisachmühle" am Ortsende, die bereits im Jahre 1215 erbaut wurde.

Kirche in Blindheim Kirche in Blindheim (Bild laden)

ROUTE: Im Ort zweigt der Radweg nach rechts auf die "Mühlstraße" ab und folgt dann der DLG23 auf eigener Spur in Richtung "Gremheim".
Kurz vor "Gremheim" zweigt der Radweg nach links in die Hauptstraße ab.




Gremheim


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Entfernungen: -> Donauwörth: 15,0 km, <- Blindheim: 2,5 km,
->O Donauwörth: 20,5 km, O<- Ulm: 79,5 km

SEHENSWERT: Kirche St. Andreas

INFO: Die Kirche St. Andreas in "Gremheim" stammt aus dem 13. Jahrhundert.
Durch Schäden, die sie im 30-jährigen Krieg erlitt, musste Sie neu aufgebaut werden, aber Chor und Turm wurden von der ursprünglichen Kirche übernommen.

St. Andreas in Gremheim St. Andreas in Gremheim (Bild laden)

ROUTE: Bei "Gremheim" überqueren Sie die Donau auf einer Brücke und fahren durch ein riesiges Moorgebiet.
Der Donauradweg verläuft auf einem separaten Radweg entlang der Landstraße.

Donau bei Gremheim Donau bei Gremheim (Bild laden)

INFO: Sie fahren jetzt durch das "Donauried", einem riesigen, als Überschwemmungsgebiet ausgewiesenes Moorgebiet.
Das Moor wird landwirtschaftlich genutzt. Viele einzelne Gehöfte (Schwaighöfe) liegen in dieser fruchtbaren Ebene, die von Entwässerungsgräben durchfurcht wird. Sie geben der Landschaft ihr typisches Aussehen.

Separater Radweg Separater Radweg (Bild laden)

ROUTE: Achten Sie auf die Radwegbeschilderung.
Sie folgen zunächst der "DLG23", mal näher dran, mal weiter weg.
Dann zweigt eine kleine Straße in Richtung "Rettingen" nach links ab, die - wenig befahren - Felder und Wälder im Zick-Zack durchkreuzt.
Rettingen passieren Sie als nächstes, dann halten Sie auf Zusum (ein paar Höfe) zu, dessen gleichnamiger Fluss Sie auf der rechten Seite zunächst begleitet.
Nach dem Ort "Zusum" radeln Sie gut beschildert zum Stauwerk.

Staustufe vor Donauwörth Staustufe vor Donauwörth (Bild laden)

ROUTE: Ein Donauradwegschild bringt Sie auf den Hochwasserdamm, der Sie zur Staustufe führt. Auf dieser überqueren Sie die Donau und erreichen das Industriegebiet und den Flugplatz.
Auf der Gartenstraße überqueren Sie dann die Wörnitz und erreichen über die "Hindenburgstraße" Donauwörth.

Am Bahnhof vorbei erreichen Sie die repräsentative Stadt.

Fahren Sie weiter über den "Wörnitzsteg", dort stehen Sie dann unmittelbar vor dem "Rieder Tor".

Blick aus Rieder Tor Blick aufs Rieder Tor (Bild laden)


 

 

Donauwörth Übernachten Hotel Pension Gasthof

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Entfernungen: -> Donauwörth: 0,0 km, <- Gremheim: 15,0 km,
->O Donauwörth: 0,0 km, O<- Ulm: 100,0 km

SEHENSWERT: Fuggerhaus, historische Altstadt, Reichsstraße, Kirchen

INFO: "Donauwörth" entstand wahrscheinlich schon im 6. Jahrhundert.
Schon früh wurde eine Brücke über die Donau erbaut, die laut Stadtgeschichte 30 Mal zerstört wurde.

Die Stadt liegt am Zusammenfluss von Wörnitz und Donau. Das Umfeld ist durch die Ausläufer des fränkischen Juras leicht bergig, bietet aber dadurch eine Fülle von Freizeitmöglichkeiten.
Als ehemalige freie Reichsstadt hat sie sich ein ausdrucksvolles, freundliches Gesicht bewahrt. Liebevoll renovierte Gebäude und Straßenzüge bringen den Flair der alten Zeit auch heute noch herüber.

Von der Wörnitz aus steigt die Reichsstraße den Berg hoch. Sie war schon seit Jahrhunderten als „Unterer und Oberer Markt“ das Kernstück der Stadt.
Den Namen „Reichsstraße“ erhielt sie, weil sie die Reichsstädte "Nürnberg" und "Augsburg" miteinander verband. Beeindruckend ist der Blick auf die traumhaft renovierten Fassaden.

Reichsstraße in Donauwörth Reichsstraße in Donauwörth (Bild laden)

INFO: Den oberen Abschluss der Reichsstraße bildet das "Fuggerhaus" (heute ist es Landratsamt) mit seinem eindrucksvollen
Renaissancegiebel.

Fuggerhaus in Donauwörth Fuggerhaus in Donauwörth (Bild laden)


INFO: Hinter dem "Fuggerhaus" steht das "Kloster Heilig Kreuz". Es stammt ursprünglich aus dem Jahre 1125 und wurde Anfang des 18. Jahrhunderts in die heutige barocke Form umgebaut.

Klosterkirche Heilig Kreuz Klosterkirche Heilig Kreuz (Bild laden)

INFO: Beeindruckend ist die barocke Innenausstattung nach der "Wessobrunner Schule".

Kloster Heilig Kreuz Kloster Heilig Kreuz (Bild laden)

INFO: Sehenswert sind am unteren Ende der Straße das Rathaus, das "Rieder Tor" und die Reste der Stadtbefestigung entlang der Wörnitz.

In Donauwörth mündet die Wörnitz in die Donau. Von hier bietet sich ein schöner Blick auf den Zusammenfluss beider Flüsse.

Zusmmenfluß von Donau und Wörnitz Donau und Wörnitz (Bild laden)

 

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