Donauradweg Etappe 3

Donauradweg3. Etappe: Donauradweg: Ulm bis Donauwörth

Die Stadt "Ulm" ist Ausgangspunkt dieser Etappe.
Das höchste deutsche Münster und die historische Altstadt laden zur Besichtigung ein, sehenswert ist auch das traumhafte Fischerviertel.
Gemächlich träge fließt die Donau auf diesem Abschnitt durch das breite Donautal. Auf dieser Etappe müssen Sie mit wenig Steigungen rechnen.
Der Radweg bleibt immer am Fluss.
Schöne Städte und Dörfer liegen am Donauradweg.
Um nur einige zu nennen: das historische "Leipheim", "Günzburg" mit seiner Altstadt, dann "Dillingen" mit seinem oberschwäbischen Barock, das Schloss In "Höchstädt". In der Nähe fand übrigens die berühmte Schlacht von "Blindheim" statt.
Krönender Abschluss ist die Stadt "Donauwörth" mit seinen Kirchen und prachtvollen Straßenzügen.
Dort mündet die "Wörnitz" in die Donau und auf der Südseite führt der Radweg "Via Claudia Augusta" von dort über die Alpen.

Ausgangspunkt: Ulm
Streckenlänge: ca. 100 km,
reine Fahrzeit: ca. 6 -7 Stunden (bei lockeren 16 km/h)
Summe aller Steigungen: ca. 200 m
Eignung: Tourenradler, Radeln mit Kindern, E-Bike geeignet


Übernachten auf der Tour

Hier finden Sie die Übernachtungsliste

Karte

Karte Donauradweg Etappe 3 DonauradwegVon Ulm bis DonauwörthDonauDonauUlm Thalfingen Oberelchingen Weißingen Leipheim Günzburg Reisensburg Offingen Gundelfingen Echenbrunn Faimingen LauingenDillingen SteinheimHöchstädt Sonderheim Blindheim GremheimVia-Claudia-Augusta-Radweg> Wörnitz Donauwörth
Tipp: Wir empfehlen die Karten des Landesamtes für Geoinformation und Landesentwicklung Baden-Württemberg mit Radwanderwegen 1:50.000. Die Karten sind mit Höhenlinien ausgestattet.

Höhendiagramm

Höhendiagramm
Höhenmeter: m

Karte mit GPX-Track

Dargestellt mit GPX_viewer von Jürgen Berkemeier

 

 


Orte am Weg - Entfernungstabelle

000,0 km Donaueschingen
000,0 km Ulm
008,5 km Thalfingen
012,5 km Oberelchingen
016,5 km Weißingen
021,5 km Leipheim
029,0 km Günzburg
032,5 km Reisensburg
039,0 km Offingen
049,0 km Gundelfingen
050.5 km Echenbrunn
052,5 km Faimingen
054,5 km Lauingen
060,5 km Dillingen
067,0 km Steinheim
070,0 km Höchstädt
074,0 km Sonderheim
077,0 km Blindheim
079,5 km Gremheim
100,0 km Donauwörth

→ Ort: zeigt die Entfernung zum nächsten Ort
← Ort: zeigt die Entfernung zum vorherigen Ort, also rückwärts
⊗ ⇐ Ort: zeigt die Entfernung zum Etappenziel
⇒ ⊗ Ort: zeigt die Entfernung zum Ausgangspunkt

 

 

Ulm Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Thalfingen: 8,5 km, ← Donauwörth: 100 km
⊗ ⇐ Ziel: 100 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 0 km

SEHENSWERT: Ulmer Münster, Altstadt, Fischerviertel

INFO: Bekannt ist, dass in "Ulm" bereits im 8. Jahrhundert ein alemannischer Herzogshof bestand. Ab 854 war Ulm eine königliche Pfalz.
Bereits im 12. Jahrhundert wurde die Stadt zur Reichsstadt erhoben mit den entsprechenden Rechten. Teile der Stadtbefestigung sind noch immer zu sehen.

INFO: "In Ulm und um Ulm und Ulm um herum ...." beginnt ein schwäbischer Zungenbrecher.
Das Münster wurde bereits 1377 begonnen aber nur teilweise fertig gestellt.

INFO: Das Münster wurde bereits 1377 begonnen, aber nur teilweise fertig gestellt. Das bekannte Chorgestühl, die Fenster und die Kanzel stammen aus dem 15. Jahrhundert.
Erst 1844 wurde eine neue Bauhütte gegründet, um das Münster fertig zu stellen.

Die beiden Osttürme, die Chorgalerie und der Westturm - übrigens der höchste der Welt - wurden 1890 fertig gestellt.
Auf der großen Leerfläche vor dem Münster wurde in den späten neunziger Jahren das weiße Stadthaus erbaut. Die Entscheidung war schwer umstritten, aber heute ist man froh, dass das vielgenutzte Veranstaltungshaus dort steht.

INFO: Das Ulmer Rathaus wurde nach der Zerstörung 1945 wieder im usprünglichen Aussehen aufgebaut.

INFO: Besonders beeindruckend ist das Fischerviertel, dessen Fachwerkhäuser längs der hier in die Donau mündenden "Blau" gebaut wurden. Das schiefste Hotel der Welt steht an der "Blau" und ist sogar im Guinessbuch der Rekorde eingetragen.

INFO: In den historischen Häusern im Fischerviertel gibt es eine wahre Vielfalt von Speiselokalen und Trendkneipen.

ROUTE: Entlang der Stadtmauer verlassen Sie "Ulm" auf der Nordseite der Donau. Folgen Sie der Beschilderung bis Sie zur "Friedrichsau" kommen.
Die "Friedrichsau" war eines der ersten Landesgartenschaugebiete.
Es ist wunderschön angelegt und bietet manche Möglichkeit der Rast und Muse.

Folgen Sie der Thalfinger Uferstraße

 

Alternative

Neu-Ulm


Entfernungen: → Thalfingen: 7,5 km, ← Ulm: 1 km
⊗ ⇐ Ziel: 99 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 1 km

INFO: Die Stadt "Neu-Ulm" liegt rechts der Donau und gehört schon zu Bayern.

Als Alternativroute können Sie dem bayerischen Ufer folgen und stoßen dann bei "Böfingen" wieder auf die linke Donauseite.

Thalfingen


Entfernungen: → Leipheim: 13 km, ← Ulm: 8,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 91,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 8,5 km

SEHENSWERT: Thalfinger Kapelle, Kirche St. Laurentius

INFO: "Thalfinger" wurde 1225 als Besitz des Klosters Reichenau erwähnt. Erst später kam in Besitz des Klosters Elchingen.
Die Kirche "Hl. Mammas" wurde 1252 geweiht, und später barock umgebaut und dem Hl. Laurentius geweiht.

ROUTE: An der Kreuzung "Elchinger Straße / Industriestraße" fahren Sie die Industriestraße abwärts und folgen dann der Straße etwas bergauf.
Entlang der "Elchinger Straße" radeln Sie weiter in Richtung "Oberelchingen".

Oberelchingen


Entfernungen: → Unterelchingen: 2 km, ← Thalfingen: 4 km
⊗ ⇐ Ziel: 87,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 12,5 km

SEHENSWERT: Kloster Oberelchingen

INFO: Ein erstes Kloster wurde schon um 1100 direkt an der Donau gegründet. Ein halbes Jahrhundert später verlegte man es auf den Burgberg.
Nach zahlreichen Zerstörungen wurde der romanische Kern des Reichsklosters 1774 in den Rokoko-Stil umgebaut. Nach 1806 wurden große Teile des Klosters abgebrochen.
Heute ist dort die Schule untergebracht.

Wenn Sie kulturell interessiert sind erwartet Sie in "Oberelchingen" ein früheres Benediktinerkloster. Ein Gnadenbild der schmerzhaften Mutter Gottes ist Ziel vieler Wallfahrer und Kunstinteressierten.
Sehenswert ist auch das historische Martinstor.

ROUTE: Zur Weiterfahrt folgen Sie den Hinweisschildern nach Unterelchingen.

Unterelchingen


Entfernungen: → Weißingen: 2 km, ← Oberelchingen: 2 km
⊗ ⇐ Ziel: 85,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 14,5 km

SEHENSWERT: St. Michael mit bekanntem Altar von Joseph Feuchtmayer

INFO: "Unterelchingen" hieß früher "Elchingen" und war schon im Jahre 800 im Besitz des Klosters Reichenau.
Der Ort wurde um 800 gegründet, ist also sehr alt. Seine wechselhaften Herren (Kloster Reichenau, Kloster Salem u.v.a.m.) hinterließen in der Pfarrkirche St. Michael einen bekannten Altar von Joseph Feuchtmayer.

ROUTE: Folgen Sie der "Bahnhofstraße" und danach nach rechts abzweigend der "Weißinger Straße" bzw. der Radweg-Beschilderung nach "Weißingen".
Sie überqueren auf einer Brücke die A7 und haben von dort einen schönen Blick über die Seenplatte neben der Donau.

Weißingen


Entfernungen: → Leipheim: 5 km, ← Unterelchingen: 2 km
⊗ ⇐ Ziel: 83,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 16,5 km

SEHENSWERT: Radlertankstelle

INFO: "Weißingen" ist ein kleiner Ort mit uralten Wurzeln. Im 5. Jahrhundert wurde es gegründet und ist heute ein kleiner Weiler mit innovativen Bauernhöfen, die sowohl Solarenergie als auch Biogas erzeugen.

ROUTE: Nach der Ortsdurchfahrt erreichen Sie inen Wald. Danach erwartet Sie ein vier Kilometer langer, kerzengerader Weg durch das "Weißinger Hölzle". Mischwald und angenehme Luft (im Mai blüht der Bärlauch!) begleiten Sie bis kurz vor "Leipheim".
Selbst Urgehölze, wie der Schachtelhalm gedeihen dort.

ROUTE: Wenn Sie nach "Leipheim" wollen, müssen Sie die Donaubrücke überqueren.

Sie müssen dann nicht zurück, eine Alternativroute führt weiter nach "Günzburg".

Leipheim Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Günzburg: 7,5 km, ← Thalfingen: 13 km
⊗ ⇐ Ziel: 78,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 21,5 km

SEHENSWERT: Schloss, St. Veitskirche

INFO: "Leipheim" entstand aus einer alemannischen Gründung, die wahrscheinlich seit dem 6. Jahrhundert bestand. 
Im 11. Jahrhundert wurde "Leipheim" gegründet. Aus der Höhe bewachte sie die strategisch wichtige Donaubrücke.
Im 13. Jahrhundert wurde "Leipheim" zur Stadt erhoben und mit Türmen und Mauern bewehrt. Zeitgleich wurde die "St. Veitskirche" im gotischen Stil erbaut. Heute ist sie barockisiert.

INFO: Großen Ärger gab es, als "Leipheim" zur Stadt Ulm gehörte und diese den Webern nur noch einen einzigen Webstuhl genehmigte.
Es kam zu einem blutigen Bauernaufstand. Weitere große Not löste der 30-jährige Krieg aus.
Heute ist "Leipheim" eine sehenswerte Große Kreisstadt mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten.

Ursprünglich wurde im 11. Jahrhundert eine Burg erbaut. Auf deren Grundmaueren entstand im 16. Jahrhundert das ehemalige Schloss Leipheim. Im 30-jährigen Krieg wurde es zerstört und später nur notdürftig wieder instandgesetzt. Es ging durch viele Hände bis 2006 der neue Besitzer umfassend renovierte und sie zu einem Schmuckstück machte.

Schloss Leipheim Schloss Leipheim

ROUTE: Der Donautalradweg verlässt die Stadt gut beschildert und führt weiter kurz durch den Auwald, dann auf offener Strecke, teils der "Nau" entlang, zum Zubringer nach "Günzburg".

Günzburg liegt auf der Südseite der Donau. Gut beschildert erreichen Sie nach der Waldetappe den Radweg nach "Günzburg". Er führt rechts der "Heidenheimer Straße" in Richtung Donau. Über die Brücke erreichen Sie den Stadtanfang und folgen der beschilderten Tour entlang der Straße "Stadtberg".
Wer "Günzburg" nicht besichtigen will, zweigt auf der "Heidenheimer Straße" nach links auf den "Donauradweg" ab. (siehe >1)

Günzburg Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Offingen: 8,5 km, ← Leipheim: 7,5km
⊗ ⇐ Ziel: 3,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 7,5 km
→ Donauwörth: 71 km, ← Ulm: 29 km

SEHENSWERT: Liebfrauenkirche, Unteres Tor, historische Altstadt, Schloss Reisensburg

INFO: "Günzburg" hat eine lange Geschichte. Ursprünglich waren hier die Kelten hier heimisch, dann wurden sie von den Römern verdrängt.
Über 300 Jahre blieben diese in Günzburg, übernahmen sogar die Götter der Kelten, bauten Kastelle und hinterließen ihre Spuren.
Im 6. Jahrhundert entstand ein fränkischer Königshof.
Lange Zeit herrschten hier die Habsburger und machten "Günzburg" zur Hauptstadt der Markgrafschaft Burgau.
Schwere Zeiten erlitt "Günzburg" im 30-jährigen Krieg. In den napoleonischen Zeiten war sie Hauptstadt von Vorderösterreich, nach 1806 kam es zu Bayern.
Heute ist es eine moderne Stadt mit vielen historischen Sehenswürdigkeiten.

Durch das bekannte "Untere Tor" erreichen Sie den historischen, langgestreckten Marktplatz.

 

INFO: Herrliche Häuser mit schönen Fassaden säumen den historischen Marktplatz. Das "Untere Tor" kann besichtigt werden.

INFO: Es lohnt sich auch den ausgewiesenen Stadtrundgang mit dem Rad nach zu fahren. Er berührt viele Sehenswürdigkeiten.

ROUTE: Es gibt mehrere, fast gleich lange Varianten zur Weiterfahrt:

- Die naturnahe Route an der Donau entlang:

Sie fahren zurück zur Donaubrücke und überqueren diese. Nach etwa 300 Metern zweigt nach rechts der Radweg in den Wald ab und folgt einem kleinen Zufluss.
Danach folgen Sie einem geschotterten Weg entlang der Donau.

- Über "Reisensberg" und dann auf der "Donaustraße" über die Brücke auf die linke Donauseite und weiter auf der "Originalstrecke".

- Durch "Reisensberg" und weiter über die Hügel nach "Offingen". Danach über die Donaubrücke und damit zurück zur Originalstreckenführung.

(>1) Originalroute

Wir bleiben auf der Originalroute und folgen der linken Seite der Donau.

ROUTE: Eine herrliche Naturetappe, auf einem mineralischem Weg, führt erst noch auf dem Hochwasserdamm im Wald und danach direkt an der Donau weiter.

Links des Radweges erstreckt sich vorerst ein Wald, der aber immer mehr zurückgeht und einer Seenplatte Platz macht. Hier liegen der Silbersee, der Bibersee, der Aschausee und zahlreiche andere. Ein Paradies für Vögel und Pflanzen.

 

INFO: Der Haubentaucher lebt vom Fischfang. Man kann ihn vom Ufer aus beobachten was er Fische bei seinen langen Tauchgängen beim Tauchen fängt.

ROUTE: Bald beginnt der Hochwasserdamm höher zu werden und man sieht in der Ferne ein Stauwehr. Der Radweg führt nun auf dem Hochwasserdamm weiter und Sie haben dadurch eine bessere Sicht auf die umliegende Landschaft.

INFO: Der Donauwald bei Leipheim wird mit großem finaziellen Aufwand renaturiert. Die Uferbereiche des Kraftwerkes werden revitalisiert und die Auwälder dahinter sollen regelmäßig geflutet werden.

INFO: Entlang dem Hochwasserdamm gibt es jetzt auch Sitzbänke um Flora und Fauna des Naturschutzgebietes besser beobachten zu können.

ROUTE: Beim Stauwehr radeln Sie kurz nach links und fahren dann leicht bergab.
Ein naturbelassener Weg bringt Sie entlang der Donau zur Kreuzung mit einem asphaltierten Weg, der nach links weiterführt.

An der Kreuzung kommen die Alternativroute über "Reisensberg" und "Offingen" wieder zusammen. Der gemeinsame Weg führt nun links weiter entlang des Asphaltweges.

Der normale Donauradweg ist sehr gut beschildert.

 

Alternative Reisenburg


Entfernungen: → Offingen: 6,5 km, ← Günzburg: 3,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 67,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 32,5 km

INFO: "Reisensburg" hat keine Burg mehr, dafür aber ein sehenswertes Schloss.

Was Sie sicher aber mehr berührt, ist der Höhenunterschied von über 60 Höhenmetern, die Sie jetzt hochstrampeln müssten.

Dafür belohnt Sie eine tolle Abfahrt ins Tal - natürlich durch wunderschöne Laubwälder.

 

Alternative Offingen


Entfernungen: → Gundelfingen: 10 km, ← Reisenburg: 6,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 61 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 39 km

Alternativ-ROUTE: Nach der Ortsdurchfahrt überqueren Sie wieder die Donau längs der Straße nach "Gundelfingen".
Damit ist die Alternativroute wieder auf der Originalstreckenführung angelangt.

ROUTE: Im Wald bei "Offingen" geht es nun auf der linken Donauseite weiter. Der Radweg passiert eine große Koppel und überquert dahinter eine Eisenbahnlinie.

Durch eine Ebene geht es weiter. Immer wieder passieren Sie einen Bauernhof aus der Ferne. Der gut beschilderte Radweg folgt nun der Eisenbahnlinie und erreicht mehrere Seen, die als Freizeitzentrum erschlossen sind.

ROUTE: Unter einer Brücke hindurch erreichen Sie den Ort "Peterswörth". Der Bahnlinie entlang erreichen Sie auf der "Peterswörther Straße" fast nahtlos die ersten Häuser von "Gundelfingen".
Auf der "Xaver-Schwartz-Straße" und danach auf der Bahnhofstraße erreichen Sie das Stadtzentrum von "Gundelfingen".

Gundelfingen Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Echenbrunn: 1,5 km, ← Offingen: 10 km
⊗ ⇐ Ziel: 51 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 49 km

SEHENSWERT: Ehemalige Stadtbefestigung, Schloss Schlachtegg, historische Altstadt, Kirchen

INFO: "Gundelfingen" entstand wahrscheinlich auf den Resten eines Römerlagers.
Die Staufer gelten als Gründer der späteren Stadt. Urkundlich nachweisbar ist "Gundelfingen" seit dem Jahr 750.
Die Stadtbefestigung wurde im Jahre 1220, gleich nach der Stadterhebung, erbaut. Drei Türme und eine umfassende Mauer schützten die Stadt fortan.

INFO: Sehenswert sind nach wie vor die Türme, das "Schloss Schlachtegg", mehrere Kirchen und das Automuseum.

ROUTE: Der Radweg folgt nun der "Lauinger Straße" und führt gut beschildert nach "Echenbrunn"

Echenbrunn


Entfernungen: → Faimingen: 2 km, ← Gundelfingen: 1,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 49,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 50,5 km

SEHENSWERT: Reste des ehemaligen Klosters

INFO: "Echenbrunn" besitzt Reste eines Klosters, das im Jahre 1122 gegründet, aber im Jahr 1556 wieder aufgelöst wurde.
Die Jesuiten aus Dillingen bauten sich auf dem Gelände einen Sommersitz, der später an die Malteser übergeben wurde. Heute wird der Rest der Gebäude als Pfarrhaus genutzt, die gelbe Kirche wurde zu Beginn des 18. Jahrhunderts erbaut.

ROUTE: Der Radweg führt neben der Durchgangsstraße (Lauinger Straße) her und zweigt nach einem kleinen Anstieg nach rechts auf die "Leitenstraße" ab.
Dieser landwirtschaftliche Weg führt direkt nach Faimingen.

Faimingen


Entfernungen: → Lauingen: 2 km, ← Echenbrunn: 2 km
⊗ ⇐ Ziel: 47,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 52,5 km

SEHENSWERT: Apollo Granus Tempel

INFO: Der Ort "Faimingen" entstand auf den Resten des römischen "Kastells Phoebiana", das an dem Kreuzungspunkt zweier wichtiger Römerstraßen lag.
Hier wurde auf den römischen Ruinen zunächst eine kleine Kirche errichtet, die später aber einfiel.

Heute liegt mitten im Ort ein Freilichtmuseum, das auf Schautafeln die Geschichte und die Ausmaße der römischen Tempelanlage, die Apollo Granus geweiht war, erläutert.
Ohne dass Eintrittsgelder verlangt werden, wird auf Tafeln ausführlich die Funktion und die Geschichte der einzelnen Bereiche erklärt.

ROUTE: Wenige Meter vom Fahrradweg (Tempelweg) entfernt, befindet sich gut beschildert die rekonstruierte römische Tempelanlage.
Der Radweg führt auf dem "Kastellweg" zur "Lauingerstraße", die längs der B16 nach "Lauingen" führt.

 

Lauingen Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Dillingen: 6 km, ← Faimingen: 2 km
⊗ ⇐ Ziel: 45,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 54,5 km

SEHENSWERT: Schimmelturm, Schloss der Wittelsbacher, Mittelalterliche Häuserzüge, Türme der Stadtbefestigung, historischer Marktplatz

INFO: Der Geburtsstadt von "Albertus Magnus" wird der schönste Marktplatz Schwabens bescheinigt.
"Lauingen" gilt als typische bayerische Herzogsstadt. Die Stadterhebung erfolgte in etwa um das Jahr 1200.

Der Schimmelturm in Lauingen wurde als Stadturm neben der Markthalle im Zentrum der Stadt erbaut. Er war schon von jeher mit zahlreichen Motiven bemalt. Am markantesten ist der Schimmel auf blauem Grund.

INFO: Den Bau des Schlosses begann der Wittelsbacher Ludwig IX., genannt der Reiche im 16. Jahrhundert auf dem Areal einer früheren Stadtbefestigung. Das Schloss verfiel, von der prächtigen Innenausstattung ist nichts mehr überiggeblieben.
Heute ist im Schloss ein Krankenhaus untergebracht, mit dieser Maßnahme konnte man den Bau retten.

INFO: Mittelalterliche Häuserzüge, Türme der Stadtbefestigung, darunter der Schimmelturm, das herrschaftliche Rathaus, das Studienkolleg und nicht zuletzt das Herzogsschloss laden Sie zum Verweilen ein.

INFO: Das Rathaus in Lauingen gilt als das schönste Rathaus Schwabens. Wie ein Schloss verfügt es über Stuckdecken und handgefertigte Schmuckfenster.

ROUTE: In Lauingen fahren Sie gut beschildert zur Donaubrücke. Vor der Brücke beginnt nach links ein Radweg, der auf dem Hochwasserdamm donauabwärts führt.
An Tennisplätzen vorbei erreichen Sie eine naturbelassene Promenadenstrecke.

ROUTE: Nach der Unterquerung der Entlastungsstraße zweigen Sie gut beschildert nach links ab und erreichen bald eine sehr schöne Waldetappe mit urweltlichem Schachtelhalmbewuchs.Von kleinem Brücken bietet sich ein interessanter Blick in den Donauwald.

ROUTE: Nach dem Wald erreichen Sie die "Bleichstraße" in Dillingen.

Von der "Bleichstraße" radeln Sie den "Georg-Schmid-Ring" nach links bergauf. Auf der "Kardinal von Waldburgstraße" erreichen Sie nun den historischen Teil der Stadt Dillingen.

Dillingen Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Steinheim: 6,5 km, ← Lauingen: 6 km
⊗ ⇐ Donauwörth: 39,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 60,5 km

SEHENSWERT: Königstraße, Residenz der Fürstbischöfe, Kirchen, historische klerikale Gebäude

INFO: Die Stadt kann auf eine lange stolze Geschichte zurück blicken.
Wahrscheinlich wurde die Stadt schon von den Alemannen gegründet, zumindest die Burg wird schon 973 erwähnt.

INFO: Später wird "Dillingen" zur Residenz der Augsburger Fürstbischöfe, die auch das "Dillinger Schloss" und das Hochstift erbauten.
Ehrfurchtsvoll und beeindruckt fahren Sie an den klerikalen Gebäuden vorüber. Unübersehbar ist hier der Prunk, mit dem die Fürstbischöfe ihre Macht mit den repräsentativen Gebäuden zur Schau stellten.

INFO: Jesuiten eröffneten hier eine Universität, deren guter Ruf mit Sebastian Kneipp und seiner Wasserkuren noch immer anhält.
Noch heute spürt man den Charakter der Herrschaftsstadt.

ROUTE: Der Radweg führt mitten durch das Zentrum.
Nach rechst radeln Sie bergab den Stadtberg hinunter und passieren das frühere Spital.

INFO: Aus dem 13. Jahrhundert stammt das Dillinger Spital. Durch eine Stiftung des Grafen Hartmann IV. wurde der Bau möglich. Die ursprünglich gotische Ausstattung wurde zwischenzeitlich barockisiert.

ROUTE: Entlang der Donaustraße radeln Sie in Richtung Fluss. Kurz vor der Brücke zweigen Sie nach links ab und folgen der "Nachtweide", die in den Fahrradweg übergeht.

Der Donauradweg folgt dem Ufer am Auwald entang. Nach etwa drei Kilometern zweigt der Radweg vom Ufer weg und führt nach links zwischen Fischteichen hindurch in Richtung Steinheim.

Steinheim


Entfernungen: → Höchstädt: 3 km, ← Dillingen: 6,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 33 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 67 km

SEHENSWERT: Alemannische Funde, Römische Reste, Villa Rustica

INFO: "Steinheim" ist eine alemannische Gründung. Ein Reihengräberfeld belegt das. Aber auch die Römer hinterließen eine Villa Rustica.
Später hatten unterschiedliche Klöster Besitz in "Steinheim".
Um die Kirche St. Maria Lichtmess sind noch Reste eines Friedhofes. Die Kirche selbst ist innen mit schönen Fresken und feinem Rokoko ausgestattet.

ROUTE: Von Steinheim aus führt der neu ausgebaute Radweg längs der B16 direkt nach Höchstädt. Eine Trennwand schützt die Radler.

Höchstädt Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Sondernheim: 4 km, ← Steinheim: 3 km
⊗ ⇐ Ziel: 30 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 70 km

SEHENSWERT: Schloss Höchstädt, Historische Altstadt, Stadtkirche

INFO: "Höchstädt" kann auf eine lange Geschichte zurück blicken. Gegründet wurde es schon in der Hallstattzeit, danach von Alemannen, später von Römern besiedelt.

Markant erhebt sich heute noch die aus dem 13. Jahrhundert stammende dreischiffige gotische Kirche Maria Himmelfahrt.

INFO: Der Marktplatz bildet mit Kirche und zahlreichen Bürgerhäusern eine schöne historische Einheit. Die Anordnung konserviert den Bestand aus dem 17. Jahrhundert.

INFO: Dann wird der Ort zunächst hohenstaufisch, schließlich bayerisch.
Richtig berühmt wurde es aber im spanischen Erdfolgekrieg durch die Schlacht bei "Blindheim". "Prinz Eugen" und der "Earl of Marlborough" besiegten die Armee aus Bayern und Franzosen.

INFO: Für das Auge hat Höchstädt etwas zu bieten: ein Schloss der Pfalzgrafen von Pfalz-Neuburg aus dem 13. Jahrhundert, das aber im 16. Jahrhundert umgestaltet wurde.

ROUTE: Der Radweg führt auf der "Herzogin-Anne-Straße" weiter bis zum Schloss der Pfalzgrafen.
Nach dem Exerzierplatz verläuft der Radweg neben der "Wertinger Straße" (ST2212). Nach wenigen hundert Metern kreuzt der Radweg diese (ST2212) und führt nach links an Seen vorbei.

Hier beginnt nun eine wunderschöne Naturetappe entlang von kleinen pappelumwachsenen Seen, Wäldern und riesigen Feldern.

Sonderheim


Entfernungen: → Blindheim: 3 km, ← Höchstädt: 4 km
⊗ ⇐ Ziel: 26 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 74 km

SEHENSWERT: mittelalterliche Chorturmkirche

INFO: "Sonderheim" stammt aus dem 12. Jahrhundert. In der Mitte des Dorfes steht die Kirche St. Peter und Paul, die spätromanische Wurzeln hat. Zwischen zahlreichen kleinen Seen liegt "Sonderheim" direkt am Donauradweg. Hier ist die Welt noch in Ordnung, keine viel befahrene Bundesstraße, dafür aber ruhige Wege, viel Natur und Seen.

ROUTE: Die Tour führt auf der kleinen Straße geradewegs aus dem Ort nach "Blindheim".

Blindheim


Entfernungen: → Gremheim: 2,5 km, ← Sonderheim: 3 km
⊗ ⇐ Ziel: 23 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 77 km

SEHENSWERT: Breisachmühle, Kirche St. Martin

INFO: Engländern ist der Ort "Blindheim" durch den "Battle of Blenheim" geläufiger als anderen Nationen, zumal es in England extra deshalb einen "Blenheim Palace" gibt.
Dort wurde übrigens Churchill geboren wurde. Ein Vorfahre von ihm gewann 1704 im Spanischen Erbfolgekrieg in Blindheim die Entscheidungsschlacht. Als Dank erhielt er den übrigens sehr sehenswerten Palast in seinem Heimatland.
Sehenswert ist auch die "Breisachmühle" am Ortsende, die bereits im Jahre 1215 erbaut wurde.

ROUTE: Im Ort zweigt der Radweg nach rechts auf die "Mühlstraße" ab und folgt dann der DLG23 auf eigener Spur in Richtung "Gremheim".
Kurz vor "Gremheim" zweigt der Radweg nach links in die Hauptstraße ab.

Gremheim


Entfernungen: → Donauwörth: 15 km, ← Blindheim: 2,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 20,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 79,5 km

SEHENSWERT: Kirche St. Andreas

INFO: Die Kirche St. Andreas in "Gremheim" stammt aus dem 13. Jahrhundert.
Durch Schäden, die sie im 30-jährigen Krieg erlitt, musste Sie neu aufgebaut werden, aber Chor und Turm wurden von der ursprünglichen Kirche übernommen.

ROUTE: Bei "Gremheim" überqueren Sie die Donau auf einer Brücke und fahren durch ein riesiges Moorgebiet.
Der Donauradweg verläuft auf einem separaten Radweg entlang der Landstraße.

INFO: Sie fahren jetzt durch das "Donauried", einem riesigen, als Überschwemmungsgebiet ausgewiesenes Moorgebiet.
Das Moor wird landwirtschaftlich genutzt. Viele einzelne Gehöfte (Schwaighöfe) liegen in dieser fruchtbaren Ebene, die von Entwässerungsgräben durchfurcht wird. Sie geben der Landschaft ihr typisches Aussehen.

ROUTE: Achten Sie auf die Radwegbeschilderung.
Sie folgen zunächst der "DLG23", mal näher dran, mal weiter weg.
Dann zweigt eine kleine Straße in Richtung "Rettingen" nach links ab, die - wenig befahren - Felder und Wälder im Zick-Zack durchkreuzt.
Rettingen passieren Sie als nächstes, dann halten Sie auf Zusum (ein paar Höfe) zu, dessen gleichnamiger Fluss Sie auf der rechten Seite zunächst begleitet.
Nach dem Ort "Zusum" radeln Sie gut beschildert zum Stauwerk.

ROUTE: Ein Donauradwegschild bringt Sie auf den Hochwasserdamm, der Sie zur Staustufe führt. Auf dieser überqueren Sie die Donau und erreichen das Industriegebiet und den Flugplatz.
Auf der Gartenstraße überqueren Sie dann die Wörnitz und erreichen über die "Hindenburgstraße" Donauwörth.

Am Bahnhof vorbei erreichen Sie die repräsentative Stadt.

Fahren Sie weiter über den "Wörnitzsteg", dort stehen Sie dann unmittelbar vor dem "Rieder Tor".

Donauwörth Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Donauwörth: 0 km, ← Gremheim: 15 km
⊗ ⇐ Ziel: 0 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 100 km

SEHENSWERT: Fuggerhaus, historische Altstadt, Reichsstraße, Kirchen

INFO: "Donauwörth" entstand wahrscheinlich schon im 6. Jahrhundert.
Schon früh wurde eine Brücke über die Donau erbaut, die laut Stadtgeschichte 30 Mal zerstört wurde.

Die Stadt liegt am Zusammenfluss von Wörnitz und Donau. Das Umfeld ist durch die Ausläufer des fränkischen Juras leicht bergig, bietet aber dadurch eine Fülle von Freizeitmöglichkeiten.
Als ehemalige freie Reichsstadt hat sie sich ein ausdrucksvolles, freundliches Gesicht bewahrt. Liebevoll renovierte Gebäude und Straßenzüge bringen den Flair der alten Zeit auch heute noch herüber.

Von der Wörnitz aus steigt die Reichsstraße den Berg hoch. Sie war schon seit Jahrhunderten als „Unterer und Oberer Markt“ das Kernstück der Stadt.
Den Namen „Reichsstraße“ erhielt sie, weil sie die Reichsstädte "Nürnberg" und "Augsburg" miteinander verband. Beeindruckend ist der Blick auf die traumhaft renovierten Fassaden.

INFO: Den oberen Abschluss der Reichsstraße bildet das "Fuggerhaus" (heute ist es Landratsamt) mit seinem eindrucksvollen Renaissancegiebel.

INFO: Hinter dem "Fuggerhaus" steht das "Kloster Heilig Kreuz". Es stammt ursprünglich aus dem Jahre 1125 und wurde Anfang des 18. Jahrhunderts in die heutige barocke Form umgebaut.

INFO: Beeindruckend ist die barocke Innenausstattung nach der "Wessobrunner Schule".

INFO: Sehenswert sind am unteren Ende der Straße das Rathaus, das "Rieder Tor" und die Reste der Stadtbefestigung entlang der Wörnitz.

In Donauwörth mündet die Wörnitz in die Donau. Von hier bietet sich ein schöner Blick auf den Zusammenfluss beider Flüsse.

Anschlusstouren

Übersicht Donautalradweg

Donauradweg Etappe 2 (Sigmaringen - Ulm)

Donauradweg Etappe 4 (Donauwörth - Weltenburg)

Wörnitzradweg

Via Claudia Augusta

Rundtour Ehingen (Blaubeuren Ehingen)

Alternativroute über das Blautal nach Ulm

Donauradweg Etappe 1 (Donaueschingen - Sigmaringen)

Donauradweg Etappe 5 (Weltenburg - Bogen)

Donauradweg Etappe 6 (Bogen - Passau)

Donauradweg Etappe 7 (Passau - Linz)

Donauradweg Etappe 8 (Linz - Pöchlarn)

Donauradweg Etappe 9 (Pöchlarn - Wien)

Donauradweg Etappe 10 (Wien - Bratislava)

Donauradweg Etappe 11 (Bratislava - Komarno)

Donauradweg Etappe 11a (Komarno)

Donauradweg Etappe 12 (Komarno bis Budapest)

 

 

 

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