Donauradweg Etappe Sigmaringen bis Ulm

Donauradweg

Diese Etappe des Donauradweges folgt von "Sigmaringen" aus der schon breiteren Donau. In diesem Abschnitt fließt sie durch ein flaches, weites Becken.
War es auf der ersten Etappe die Landschaft, so sind es auf dieser Etappe kulturelle Höhepunkte.
Die sogenannten "Vorderösterreichischen Donaustädte" begeistern mit schönen Innenstädten.
Barocke Städte, Klöster und Schlösser gibt es auf der Strecke viele: "Mengen", "Riedlingen", "Zwiefalten", "Ehingen".
Am Südrand der schwäbischen Alb fahren Sie nun an schönen Seitentälern vorbei donauabwärts. Ständig nimmt die Donau durch Zuflüsse an Volumen zu.
Bis "Ulm" geht es ohne nennenswerte Steigungen meist direkt am Fluss entlang.
Alternativ kann ab "Ehingen" auch das Urdonautal entlang der "Blau" über Blaubeuren nach Ulm als Alternative gefahren werden.

Vor Ulm aus zweigt auch der Donau-Bodensee-Radweg in Richtung Bodensee ab, kurz danach der Illerradweg zu den deutschen Alpen nach "Oberstdorf".

Die Stadt "Ulm" mit dem bekannten Münster und vielen weiteren Sehenswürdigkeiten, ist das Etappenziel und einen Besuch wert.

Fahrstrecke: ca. 111,0 km
Summe aller Steigungen: 328 m
reine Fahrzeit: ca. 7 - 8 Stunden (bei lockeren 16 km/h)
Eignung: Tourenradler, Radeln mit Kindern, E-Bike geeignet

Übernachten auf der Tour

Hier finden Sie die Übernachtungsliste

Karte

Karte Donauradweg Etappe 2DonauradwegVon Sigmaringen bis UlmSigmaringenScheer HundersingenBinzwangenAltheimMengenRiedlingenGrüningenZwiefaltendorfZwiefaltenRechtensteinMunderkingenEhingenErbachWiblingenUlmAllmendingenSchmiechenSchelkingenBlaubeurenBlausteinDellmensingenLauterDonauDonauBlauSchmiech
Tipp: Wir empfehlen die Karten des Landesamtes für Geoinformation und Landesentwicklung Baden-Württemberg mit Radwanderwegen 1:50.000. Die Karten sind mit Höhenlinien ausgestattet.

Höhendiagramm

Höhendiagramm
Höhenmeter: ca. 328 m

Karte mit GPX-Track

Dargestellt mit GPX_viewer von Jürgen Berkemeier

 

 


Orte am Weg - Entfernungstabelle

000,0 km Sigmaringen
007,0 km Sigmaringendorf
010,5 km Scheer
012,5 km Ennetach
014,0 km Mengen
022,0 km Hundersingen
027,5 km Binzwangen
036,0 km Riedlingen
039,5 km Daugendorf
041,5 km Bechingen
042,5 km Zell
044,5 km Zwiefaltendorf
046,5 km Datthausen
053,5 km Rechtenstein
056,0 km Obermarchtal
061,5 km Untermarchtal
065,5 km Munderkingen
069,5 km Rottenacker
074,5 km Dettingen
077,5 km Ehingen
081,0 km Nasgenstadt
085,0 km Öpfingen
090,5 km Ersingen
096,0 km Erbach
111,0 km Ulm

→ Ort: zeigt die Entfernung zum nächsten Ort
← Ort: zeigt die Entfernung zum vorherigen Ort, also rückwärts
⊗ ⇐ Ort: zeigt die Entfernung zum Etappenziel
⇒ ⊗ Ort: zeigt die Entfernung zum Ausgangspunkt

Sigmaringen Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Sigmaringendorf: 7 km, ← Ulm: 111 km
⊗ ⇐ Ziel: 111 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 0 km

SEHENSWERT: Altstadt, Hohenzollernschloss

INFO: Die Alemannen gründeten wahrscheinlich das Dorf Sigmaringen.
Schon 1077 ist eine Burg auf dem Felsen oberhalb der Donau erwähnt.
Die "Herren von Werdenberg" bauten es im 15. Jahrhundert zum Schloss um und damit kam es zum Hochadel der Hohenzollern.
Sigmaringen ist stark mit der Geschichte der Hohenzollern verbunden.
Während der napoleonischen Zeit ab 1801 blieb "Hohenzollern-Sigmaringen" ein eigenständiges Fürstentum und "Sigmaringen" wurde zur Hauptstadt ausgebaut.
Zahlreiche klassizistische Gebäude wurden ursprünglich für Paläste, Verwaltungen und Ämter erbaut. Man findet sie hauptsächlich an der "Karlstraße".

INFO: Starten Sie Ihre Besichtigungstour am besten in der Innenstadt beim Rathaus vor dem Schloss.

INFO: Das Schloss in Sigmaringen erreicht man am besten von der Stadtmitte. Das Stadtschloss ist immer noch Familiensitz der Fürsten von Hohenzollern. Die Familie legt großen Wert darauf, dass das Schloss besichtigt werden kann und lebt ein "offenes Schloss".

ROUTE: In Richtung Osten fahren Sie donauabwärts bis zur neuen Donaubrücke. Hier beginnt auf der donauabwärts rechten Seite der Fahrradweg entlang der alten Bäume des Donauufers.
Bei der "Hedinger Kirche" (Buntsandstein-Kirche) treffen Sie auf den Fahrradweg aus der Innenstadt.

ROUTE: Vorbei an der Kläranlage erreichen Sie einen zunächst asphaltierten Waldweg, der am Waldrand entlang der Donau führt.

Eine sehr schöne Waldetappe berührt immer wieder die in wilden Kurven fließende Donau.

ROUTE: Sie passieren eine markante, stillgelegte Eisenbahnbrücke, der ein Brückensegment fehlt.

Leicht bergauf erreichen Sie weitab von jedem Verkehrsgetümmel die ersten Häuser von "Sigmaringendorf".


Sigmaringendorf Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Scheer: 3,5 km, ← Sigmaringen: 7 km
⊗ ⇐ Ziel: 104 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 7 km

SEHENSWERT: Pfarrkirche St. Peter und Paul, Schlössle Ratzenhofen

INFO: Die Gegend um Sigmaringendorf ist schon sehr lange besiedelt.
So finden sich Spuren aus der Hallstattzeit ebenso wie keltische Ringwälle und Spuren der Römer.
Der Name leitet sich wahrscheinlich von dem alemannischen Fürst "Sigemar" her. Urkundlich wird Sigmaringendorf 1249 nachgewiesen.
Die Kirche St. Peter und Paul wurde 1317 erbaut, aber mehrfach umgestaltet, letztmals 1852.

INFO: Die Bruckkapelle stammt aus dem 13. Jahrhundert. Sie wurde im gotischen Stil erbaut und ist der Jungfrau Maria geweiht.

INFO: Sigmaringendorf liegt zum Großteil auf der linken Seite der Donau.

In Sigmaringendorf mündet die Lauchert in die Donau. Hier ist die Beschreibung des Lauchertradweges.

ROUTE: An der Donaubrücke bleiben Sie auf der rechten Seite und fahren ca. 300m auf der Straße bis zu einer Rechtskurve. Dort zweigt auf der linken Seite der Fahrradweg ab.
Wieder im Wald, führt der romantische Weg entlang der Donau bis zu einem Kleingärtnergebiet in Scheer.

Schon aus der Ferne erscheint das Schloss in "Scheer" mächtig.

ROUTE: Der Radweg verjüngt sich mehr und mehr und als Höhepunkt müssen Sie den Kopf einziehen, um unter einer niedrigen Brücke den Weg zum Schloss zu erreichen.


Scheer Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Ennetach: 2 km, ← Sigmaringendorf: 3,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 100,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 10,5 km

SEHENSWERT: Schloss Scheer, Reste der Stadtbefestigung, Schlösschen Bartelstein, Altstadt

INFO: Scheer ist keltischen Ursprungs und gehört zu den ältesten Gründungen dieser Gegend. Später entstand hier eine Burg, auf dessen Grundmauern wiederum das Schloss errichtet wurde.

INFO: Majestätisch weiß liegt das weithin sichtbare, wehrhafte Schloss vor Ihnen.
Vor der Schlosswand halten Sie links und fahren an einer Fabrik entlang bergabwärts.
Scheer war ursprünglich ummauert und hatte Tore. Es kam auf Grund der Rheinbundakte an das Königreich Württemberg. Danach wurde ein Großteil der Stadtbefestigung abgebrochen.

ROUTE: Die Donau beschreibt in Scheer eine 180°-Kehre. Sie umfahren die Stadt und sind danach wieder auf Tour.

INFO: Auf der anderen Seite des Flusses finden Sie, traumhaft über der Donau gelegen, das kleine "Schlösschen Bartelstein".

ROUTE: Sie folgen gut beschildert der Donau und überqueren die Hauptstraße und gleich danach die Gleise der Bahn.
Dann folgen Sie auf der rechten Seite der Eisenbahnlinie auf dem ausgeschilderten Fahrradweg.

Nach ca. 3 km erreichen Sie den Ort Ennetach.


Ennetach Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Mengen: 1,5 km, ← Scheer: 2 km
⊗ ⇐ Ziel: 98,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 12,5 km

SEHENSWERT: Römermuseum, Kastell auf dem Ennetacher Berg

INFO: In "Ennetach" wurde erst im Jahre 1997 ein römisches Kastell entdeckt.
In den Vorjahren fand man bei Baumaßnahmen immer wieder römische Fragmente.
Eine größere Grabung brachte im Jahre 2001 ein Kastell ans Licht, das am Donaulimes gelegen hatte. Neuere Grabungen brachten weitere Erkenntnisse, dass die Siedlung wohlhabend war.
Zahlreiche Exponate und viel römische Geschichte finden Sie im Römermuseum.

ROUTE: Zur Weiterfahrt folgen Sie der sehr guten Ausschilderung. Nach Überquerung des Flüsschens "Ablach" sind Sie fast nahtlos in "Mengen".


Mengen Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Hundersingen: 8 km, ← Ennetach: 1,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 97 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 14 km

SEHENSWERT: Wehrturm, die Fachwerkhäuser "Kazede", "Geis'sches Haus, "Alter Fuchs" und die "Alte Post", die heute das Heimatmuseum beheimatet

INFO: "Mengen" war im 13. Jahrhundert eine der fünf vorderösterreichischen Donaustädte.
Erst 1806 kam "Mengen" an Württemberg.
Die Innenstadt von Mengen hat noch zahlreiche alte Fachwerkhäuser, weil es im zweiten Weltkrieg verschont blieb.

INFO: Daher lohnt sich ein Abstecher in die Altstadt. Sehenswert ist der historische Stadtkern mit den alten Bürger- und Fachwerkhäusern.

INFO: Eine stolze Vergangenheit zu staufischen Zeiten, später als "vorderösterreichische Donaustadt", prägt das Stadtbild noch heute.

ROUTE: Der Fahrradweg verläuft auf der Hauptstraße durch "Mengen" und kreuzt dann die Hauptverkehrsstraße B311.
Auf dem Gehweg führt der Radweg weiter neben der B311 her und überquert sie bald.
Dann unterquert der "Donauradweg" die Bahnlinie und führt zunächst in ein Industriegebiet.

Entlang der Landstraße L268 geht es in Richtung "Blochingen".

ROUTE: Der Radweg zweigt dann vor der Donaubrücke nach rechts ab und führt durch Felder und Auen weiter entlang der Donau.

INFO: Das Donautal ist hier sehr breit, die Randhügel des Tales sind am Nordhang höher und bilden eine richtige "Abrisskante".

ROUTE: Der Radweg erreicht nun die "Beurener Brücke".

Alternative auf dem Hügelkamm: Hier können Sie als Alternative nach "Beuren" hoch fahren und würden dann auf dem Kamm weiter am oberen Ortsende von "Hundersingen" vorbei zum "Freiluftmuseum Heuneburg" fahren. In "Binzwangen" vereinigen sich wieder beide Wege.

ROUTE: Die normale Route bleibt im Tal und folgt der Donau auf einem naturbelassenen Weg entlang eines Auwaldes.

ROUTE: Das letzte Etappenstück vor "Hundersingen" ist wieder asphaltiert.


Hundersingen Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Binzwangen: 5,5 km, ← Mengen: 8 km
⊗ ⇐ Ziel: 89 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 22 km

SEHENSWERT: Heuneburgmuseum

INFO: Schon aus der Ferne ist die neuromanische Kirche St. Martin in Hundersingen zu sehen.
Auf den Hügeln links des Donautales befinden sich Reste der größten keltischen Befestigungsanlage Heuneburg.
Der größte keltische Grabhügel, der "Hohmichele", befindet sich auch dort. Wenn Sie genügend Zeit mitbringen, lohnt sich auf jeden Fall eine Besichtigung.

ROUTE: Der Radweg bleibt im Tal und führt teilweise asphaltiert, teilweise naturbelassen, nach Binzwangen.

Die Alternativroute über die Hügel führt jetzt wieder zurück an die Donaubrücke bei Binzwangen und vereinigt sich mit dem Talweg.


Binzwangen


Entfernungen: → Riedlingen: 8,5 km, ← Hundersingen: 5,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 83,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 27,5 km

SEHENSWERT: Keltische Siedlungsreste, Kirche

INFO: "Binzwangen" wurde schon 805 erstmals erwähnt. Die Gegend war ursprünglich von Kelten bewohnt, die zu Beginn der Zeitrechnung von Römern vertrieben wurden.
Im 13. Jahrhundert erbauten die Herren von Binzwangen eine Burg. Binzwangen wurde Ende des 13. Jahrhunderts an das Kloster Heilig-Kreuztal verkauft.

ROUTE: Von der Donaubrücke in Binzwangen führt der Radweg durch ein weites ungeschütztes Tal weiter. Links von Ihnen liegt ein ausgedehntes Ried längs des Flüsschens "Schwarzach".

INFO: Das Tal ist hier weit und flach Anstrengend wird es hier, wenn Gegenwind aufkommt.
Und Gegenwind gibt es immer bei schönem Wetter!

ROUTE: Nach ca. 4 km zweigt nach rechts ein Fahrradweg nach "Neufra" ab.

INFO: Bekannt ist Neufra durch seine "hängenden Gärten".
Die hängenden Gärten heißen so, weil ein "Georg von Helfenstein" im 16. Jahrhundert seine Renaissance-Gärten auf 16 Meter hohen Stützmauern auf dem Schlossberg anlegen ließ und die Gärten weit über der umliegenden Landschaft liegen.

ROUTE: Zurück im Tal lassen Sie Ihre Augen auch in die Riedgebiete schweifen. Je nach Jahreszeit entdecken Sie hier alle möglichen seltenen Pflanzen.
Der Fahrradweg führt weiter parallel der Donau entlang bis zu einer Feldscheuer. Dort müssen Sie sich nach links halten und fahren dann scharf rechts auf dem Donaudamm weiter.
Idyllisch liegen auf der linken Seite die Auwälder und Auwiesen.

INFO: Die Donau wird hier von "Riedlingen" her angestaut, Sie folgen dem geschotterten Radweg bis zum Anfang von "Riedlingen".

Riedlingen Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Daugendorf: 3,5 km, ← Binzwangen: 8,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 75 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 36 km

SEHENSWERT: Historische Altstadt, riesige Wehranlage an der Donau

INFO: "Riedlingen" wurde wahrscheinlich schon von den Alemannen gegründet.
Urkundlich erscheint es um das Jahr 835: Die "Grafen von Veringen" legten die Stadt im 13. Jahrhundert geometrisch an. Bald kam Riedlingen in den Besitz der Habsburger, später waren die "Truchsessen von Waldburg" die Besitzer. Ab dem 17. Jahrhundert war "Riedlingen" eine vorderösterreichische Donaustadt.

INFO: Traumhaft liegt Riedlingen auf einem leichten Hügel links der Donau. Bestens erhalten präsentiert sich hier die Bausubstanz einer reichen mittelalterlichen Stadt.
Wie durch ein Wunder wurde die Donaustadt von Brandkatastrophen und Plünderungen verschont. Ein Rundgang lohnt sich auf jeden Fall.

TIPP: In Riedlingen können Sie auf dem Radweg "Donau - Bodensee" über "Bad Buchau" nach "Immenstaad" am Bodensee weiter radeln.

ROUTE: Der Donauradweg geht auf der rechten Seite der Donau weiter, folgt zunächst ein paar Industriebauten und erreicht dann wieder freies Feld. Danach unterquert der Radweg die B312.

ROUTE: Auf einer Holzbrücke geht es über die "Schwarzach". Dann nach links weiter an einem großen Hof vorbei.

In einem flachen Riedgebiet passieren Sie die Kläranlage und überqueren ein paar Altdonauarme, wenn da nicht ...

.... gerade Hochwasser angesagt ist.

ROUTE: Der Fahrradweg führt nun weiter an Altarmen der Donau vorbei. Zahlreiche Vögel, sogar Störche und Fischreiher, warten in den feuchten Wiesen auf Essbares.


Daugendorf


Entfernungen: → Bechingen: 2 km, ← Riedlingen: 3,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 71,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 39,5 km

SEHENSWERT: Burgruinen, Dreifaltigkeitskapelle, Reste einer Wasserburg

INFO: Daugendorf wurde auch schon im 9. Jahrhundert gegründet und war ein Adelssitz.

Die Kirche gehörte zum "Kloster Zwiefalten" und wurde sehr spät barockisiert. Die Deckengemälde stammen von den Brüdern Scotti. Sehenswert ist auch die"Dreifaltigkeitskapelle", die ehemals im Donautal stand und unter Überschwemmungen litt.

ROUTE: Links der Donau führt der Fahrradweg nun durch die Donauauen nach Bechingen.

Bechingen


Entfernungen: → Zell: 1 km, ← Daugendorf: 2 km
⊗ ⇐ Ziel: 69,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 41,5 km

SEHENSWERT: Nikolauskapelle

INFO: "Bechingen" wurde schon 1277 erwähnt. Später wurde es Besitz des Klosters Zwiefalten.
Die barocke Kirche ist für ihre Pieta bekannt und sollte besichtigt werden.

ROUTE: Am Ortseingang zweigen Sie auf die Verbindungsstraße nach "Reutlingendorf" und erreichen auf der Straße L7545 den Ort "Zell" über der Brücke.

Zell


Entfernungen: → Zwiefaltendorf: 2 km, ← Bechingen: 1 km
⊗ ⇐ Ziel: 68,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 42,5 km

SEHENSWERT: Kirche St. Gallus, Barockes Pfarrhaus

INFO: "Zell" stammt schon aus dem 8. Jahrhundert. Die markante "Kirche St. Gallus" ist das Besondere am Ort.
Zur Kirche gehört ein barockes Pfarrhaus, das den Charakter eines Schlosses hat. Es war früher der Sommersitz der Zwiefalter Äbte.

ROUTE: Im Ort geht es längs der Hauptstraße nach rechts ab und dann leicht bergauf. Außerhalb des Ortes zweigen Sie nach der Überquerung der Eisenbahnlinie nach links ab und folgen der Bahntrasse in Richtung Zwiefaltendorf.

INFO: Bei der Eisenbahnbrücke bitte Vorsicht: der Überweg ist schmal und der Untergrund besteht aus Metallgittern.
Je nach Reifenart kommt man auf dem schmalen Weg gerne ins Schlingern.
Schieben ist die beste Wahl.

Zwiefaltendorf


Entfernungen: → Datthausen: 2 km, ← Zell: 2 km
⊗ ⇐ Ziel: 66,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 44,5 km

SEHENSWERT: Spethsches Schloss, St. Michaelskirche

INFO: "Zweifaltendorf" wurde im 8. Jahrhundert schon urkundlich im Rahmen einer Schenkung der Michaelskirche und dem Kloster St. Gallen urkundlich erwähnt.
Später nahm das Kloster diesen Namen an, somit nannte man den Ort zur Unterscheidung "Zwiefaltendorf".
Seit dem 12. Jahrhundert gab es einen Ortsadel. Die Kirche wurde im 14. Jahrhundert umgebaut, im Innern findet sich eine reiche Ausstattung.

INFO: Eine Wasserburg ist seit dem 11. Jahrhundert nachgewiesen, sie wurde 1660 abgebrochen. In direkter Nähe zur Burg wurde wahrscheinlich im 17. Jahrhundert von den Freiherren von Speth ein Schloss erbaut.
Es ist heute in Privatbesitz und kann nur von außen besichtigt werden.

INFO: "Zwiefaltendorf" ist heute noch ländlich geprägt, besitzt aber eine bekannte Brauerei mit Distille und Gasthaus.

Am Sägewerk erreichen Sie die Ortsmitte des idyllischen Ortes.
Hier sollten Sie auch Halt an der Brauerei machen. Ein Familienbetrieb wie aus dem Bilderbuch: Die Mutter kocht, der Vater destilliert Schnäpse, der Sohn braut Bier, der Rest der Familie sorgt für das Wohlergehen der Gäste.
Vom Gasthaus aus können Sie eine Tropfsteinhöhle besichtigen.

INFO: Ein Abstecher (8 km) nach Zwiefalten mit seiner bekannten Barockkirche lohnt sich hier.

 

>>>> Etwas abseits:

Zwiefalten


SEHENSWERT: Zwiefalter Münster

INFO: "Zwiefalten" hat seinen Namen durch den Zusammenfluss zweier Flüsse.
Im Ort vereinigen sich die "Zwiefalter Aach" und die "Kessel Aach" .
Urkundlich ist "Zwiefalten" im Jahre 904 erstmals erwähnt.
Im Jahre 1089 gründeten Mönche aus dem Schwarzwälder Kloster Hirsau das Benediktinerkloster Zwiefalten und erbauten es im seinerzeit typischen romanischen Hirsauer Stil. Das Kloster kam schnell zu Ansehen und Reichtum.
Nach den Zerstörungen des 30-jährigen Krieges wurde das Kloster zunächst im Sinne der Spätgotik umgestaltet. Ab 1741wurde das Münster im spätbarocken Stil komplett neu erbaut.
Es gehört heute zu den schönsten Werken des süddeutschen Rokoko.

Weiterfahrt von Zwiefaltendorf auf dem Donauradweg:

ROUTE: Hinter "Zwiefaltendorf" zweigen Sie hinter der Donaubrücke beim Schloss nach links in einen mineralisierten Feldweg ab und folgen dem Radweg längs der Bahnlinie.

Nach dem Bahnübergang warten ca. 50 stramme Höhenmeter auf Sie, bis das Ortszentrum von "Datthausen" erreicht ist.
(Laut unserem GPS-Gerät waren das 19% Steigung!)

Datthausen


Entfernungen: → Rechtenstein: 7 km, ← Zwiefaltendorf: 2 km
⊗ ⇐ Ziel: 64,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 46,5 km

SEHENSWERT: Georgskapelle, Zehntscheuer

INFO: Der Ort Datthausen wurde im 8. Jahrhundert schon urkundlich erwähnt.
Wirtschaftlich war der Ort stark mit dem Kloster Obermarchtal verbunden.
Die Zehntscheuer wurde nach einem Brand 1750 neu erbaut.

ROUTE: Am Ortsausgang überqueren Sie die B311 und fahren auf dem Radweg parallel zur Bundesstraße weiter. Erst geht es toll bergab, dann teils im Wald ca. 70 Höhenmeter bergauf.
Ein kleines Stück geht es noch längs der B311, dann können Sie entweder direkt auf der Höhe entlang der B311 nach Obermarchtal fahren oder die als Alternativroute ausgeschilderte Strecke nach Rechtenstein wählen.

ALTERNATIVROUTE über RECHTENSTEIN:
Der Radweg führt unter der B311 hindurch, wieder etwas zurück und führt dann bergab. Oberhalb der Eisenbahnlinie geht es an Wäldern und Felswänden vorbei und Sie folgen dem gewundenen Lauf der Donau. Ein beeindruckender Blick auf das schöne Donautal mit seinen Altarmen begleitet Sie bis Rechtenstein. Steil bergab geht es dann nach Rechtenstein.

Rechtenstein


Entfernungen: → Obermarchtal: 2,5 km, ← Datthausen: 7 km
⊗ ⇐ Ziel: 57,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 53,5 km

SEHENSWERT: Rechtensteiner Höhle, Reste der Burg Rechtenstein

INFO: "Rechtenstein" wurde als Sitz der gleichnamigen Burg im Jahre 1331 gegründet. Besitzer war die Familie Stain, die allerdings im Jahre 1739 ausstarb.
Der Ort kam zu Württemberg und die Burggebäude wurden abgerissen, nur den Turm ließ man stehen.

INFO: Sehenswert ist auch die "Rechtensteiner Höhle", die von einem Felsspalt in vier Gängen in den Berg führt. Im Volksmund nennt man sie "Geisterhöhle".
Bei der Donaubrücke haben Sie die Gelegenheit, diese Sehenswürdigkeit besichtigen. Den Schlüssel zur Höhle bekommt man im Gasthaus "Zur Brücke".

TIPP: Von hier aus ist der Einstieg ins Lautertal möglich, oder gar eine Rundtour zu fahren: Rundtour an Donau und Lauter.

ROUTE: Der Radweg führt im Ort nach links etwas bergauf in Richtung "Brühlhof". Am Donauhang geht es nun eben weiter.
Nach der Überquerung der Bahnlinie thront das "Kloster Obermarchtal" auf dem angrenzenden rechten Bergzug.
Unwillkürlich ahnt man die Macht, die vom dominierend weißen Prämonstratenser-Kloster ausging.
Der Fahrradweg überquert die Donau an einem Wehr und führt am Berg entlang steil hinauf nach "Obermarchtal".

INFO: Das Klostergelände liegt an der Abbruchkante am Steilhang der Donau.
Von der Aussichtsterrasse des Klosters hat man einen beeindruckenden Blick auf das Wehr im Donautal.

Obermarchtal Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Untermarchtal: 7 km, ← Obermarchtal: 2,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 55 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 56 km

SEHENSWERT: Kloster Obermarchtal

INFO: Hoch über dem Donautal auf einer fruchtbaren Hochebene liegen der gleichnamige Ort und die beeindruckende, riesige Klosteranlage mit der ältesten Barockkirche Oberschwabens.

Das heute sichtbare Kloster stammt aus dem 17. Jahrhundert und wurde nach den Verwüstungen des 30-jährigen Krieges komplett im Barockstil neu erbaut.

INFO: Falls Sie vom Tal über die Alternativstrecke kommen, können Sie sich auf Gaststätten und Möglichkeiten der Erfrischung freuen.

INFO: Von den Klostermauern bietet sich ein toller Blick über das Donautal in Richtung "Rechtenstein".

ROUTE: Zur Weiterfahrt bieten sich wieder zwei Möglichkeiten an:

1. Nach der Klosterbesichtigung verlassen Sie den Ort unter der B312 und folgen dem Fahrradweg auf einer Hochebene (etwas Steigung ist auch hier noch vorhanden).
Auf Wirtschaftswegen erreichen Sie den Ort "Untermarchtal". Eine tolle Abfahrt ins Donautal belohnt Sie für die kleinen Steigungen.

2. Sie fahren vom Kloster talabwärts in Richtung "Rechtenstein" und überqueren im Tal die Donau. Bei den Gleisen der Bahn fahren Sie nach rechts und folgen der Bahnlinie.
Riesige Felsen begrenzen das Tal. Bald mündet die Lauter in die Donau.

Von hier aus ist der Einstieg ins Lautertal möglich, das nach Norden auf die schwäbische Alb führt.
Entlang der Donau erreichen Sie nun Untermarchtal.


Untermarchtal


Entfernungen: → Munderkingen: 4 km, ← Obermarchtal: 3,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 49,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 61,5 km

SEHENSWERT: Schloss Untermarchtal, Mutterhaus Untermarchtal

INFO: Die Familie Speth baute im 16. Jahrhundert das "Schloss Untermarchtal". Dieses kaufte Franz Joseph Lindner 1886 und schenkte es den "Barmherzigen Schwestern", die daraufhin von Schwäbisch Hall nach Untermarchtal zogen. Heute sind auch moderne Gebäude mit in den Klosterbereich einbezogen.

ROUTE: Der Radweg führt im Ort auf die Hauptstraße und Sie passieren die Barockkirche und das Schloss der Herren von Speth, das heute ein Kloster beherbergt.

ROUTE: Nach der Donaubrücke führt der Radweg parallel zur Straße wieder bergauf. Nach gut einem Kilometer zweigt er nach rechts auf eine kleine Straße in Richtung "Algershofen" ab.

INFO: Auf der Hügelspitze steht die Wallfahrtskirche auf dem Brunnenberg. An diesem Platz war ursprünglich ein alemannisches Wasserheiligtum.
Im Mittelalter kamen viele Frauen mit Kinderwunsch und tranken das Wasser.
Vermutlich, damit dieser "Irrglaube" aufhört, verbreitete man die Legende, dass eine Frau das Wasser trank und später 62 Schlangen von sich gab.
Der Brunnen ist heute noch geschlossen.

ROUTE: Folgen Sie nun dem gut ausgeschilderten Radweg auf einer schmalen Straße bergab. Im Tal passieren Sie den kleinen Ort "Algershofen".

ROUTE: Nach einem guten Kilometer erreichen Sie die ersten Häuser von "Munderkingen".

Munderkingen Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Rottenacker: 4 km, ← Untermarchtal: 4 km
⊗ ⇐ Ziel: 45,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 65,5 km

SEHENSWERT: Altstadt, historische Häuser, Kirchen

INFO: "Munderkingen" wurde im Jahre 792 erstmals urkundlich erwähnt. Die Stadtrechte erhielt es um 1230.
Im 13. Jhd. ging die Stadt in den Besitz der Habsburger über, aber permanente Geldnot führte zur Verpfändung.
Fast 300 Jahre lang waren die Truchsessen von Waldburg die wahren "Männer".
Ähnlich wie Riedlingen zählte Munderkingen zu den "vorderösterreichischen Donaustädten". Den Reichtum im Mittelalter ahnt man noch, wenn man die gut erhaltenen Fachwerkhäuser und die vielen Kirchen besichtigt.

INFO: Auf einer leichten Anhöhe liegt die historische Altstadt Munderkingens. Zahlreiche mittelalterliche Häuser, Kapellen und Kirchen sind noch in originalem Zustand erhalten. Auch die zahlreichen Brunnen sind typisch für Munderkingen.

ROUTE: Der Radweg führt durch die Altstadt ins Donautal hinab.
Nach der Donaubrücke führt der Radweg entlang der Bahnlinie und der L275 weiter.
Leicht bergauf radeln Sie auf einem - die Landstraße begleitenden - Radweg in Richtung "Rottenacker".


Rottenacker


Entfernungen: → Dettingen: 5 km, ← Munderkingen: 4 km
⊗ ⇐ Ziel: 41,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 69,5 km

SEHENSWERT: Kirche, Vogtshaus, Wasserkraftwerk

INFO: Am Ortseingang steht die stark ummauerte Kirche, gleich daneben das stattliche Vogtshaus.

Das Vogtshaus spielt in der Geschichte von Rottenacker eine besondere Rolle. Anno 1811 kauften einige Separatisten das Vogtshaus und lebten in einer Gemeinschaft zusammen. Diese Menschengruppe trennte sich aus pietistischen Gründen von der Kirche. Die strengsten Separatisten wanderten nach Amerika aus.

ROUTE: Im Ort geht es zunächst auf der Kirchstraße stark bergab.
An einem schön restaurierten Wasserwerk mit Backsandsteinfassade überqueren Sie die Donau.

ROUTE: Kurz nach "Rottenacker" durchqueren Sie vollkommen ohne Steigungen das "Rottenacker Ried", ein landschaftlich beeindruckendes Naturschutzgebiet längs der Donau.

Sie erreichen "Dettingen" und überqueren dort die Donaubrücke.

Dettingen


Entfernungen: → Ehingen: 3 km, ← Rottenacker: 5 km
⊗ ⇐ Ziel: 36,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 74,5 km

ROUTE: Hinter "Dettingen" passieren Sie gut beschildert die schon von weitem sichtbare Zellstoff-Fabrik mit ihren rot-weiß markierten Schornsteinen.

Der Radweg folgt mit leichter Steigung der B465.
Dieser "Mühlweg" führt zu einer Tankstelle, an der es nach rechts in die historische Innenstadt von Ehingen geht.

Ehingen Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Nasgenstadt: 3,5 km, ← Dettingen: 3 km
⊗ ⇐ Ziel: 33,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 77,5 km

SEHENSWERT: Ständehaus, Reste der Stadtbefestigung, Liebfrauenkirche, Konviktskirche, Altstadt

INFO: "Ehingen" war nach den Kelten von Römern besiedelt.
Urkundlich tritt es 961 in einer Schenkungsurkunde erstmals auf. Die Grafen von Berg-Schelkingen erbauten eine Burg an der "Schmiech" und gründeten die Stadt im 13. Jahrhundert.
Im 14. Jahrhundert wurde "Ehingen" vorderösterreichische Donaustadt.
Die größte Blüte erreichte Ehingen nach 1500. Nach 1805 wurde es württembergisch.

INFO: Ein wunderschönes, historisches Stadtbild erleben Sie in in der Altstadt von Ehingen.
Der Markktplatz hat einen interessanten Narrenbrunnen der neben dem Stadtheiligen auf der Spitze, Szenen aus der Stadtgeschichte aufgreift.

INFO: Als Erbe einer reichen mittelalterlichen Stadt finden sich hier mehrere Kirchen (Liebfrauenkirche, Konviktskirche), viele beeindruckende Fachwerkbauten und nicht zuletzt das ehemalige, vorderösterreichische Ständehaus.

ROUTE: Gut beschildert können Sie hier dem Fahrradweg folgen.
Auf dem Marktplatz müssen Sie entscheiden, ob Sie dem "normalen" Donauweg folgen oder über die äußerst beeindruckende Alternativroute durch das Blautal nach Ulm fahren wollen.

ROUTE: Der eigentliche Donauradweg führt hinter dem Rathaus nach links ab zunächst in die "Lindenstraße" und dann wieder nach rechts auf die "Millerstraße".
Auf dieser Straße fahren Sie bergauf, bis rechts ein kleiner Park mit Aussichtsturm kommt. Dort führt nach links der "Donauradweg" in Richtung Stadion.

Auf der Höhe radeln Sie mit schönem Blick auf das tiefer gelegene Donautal in Richtung "Nasgenstadt".


Nasgenstadt


Entfernungen: → Öpfingen: 4 km, ← Ehingen: 3,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 30 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 81 km

SEHENSWERT: St. Peter und Paulskirche

INFO: "Nasgenstadt" wurde im 12. Jahrhundert erwähnt. Es hatte damals sogar einen Burgstall.
Ab dem 15. Jahrhundert wurde es vom Ehinger Spital aufgekauft. Die St. Peter und Paulskirche wurde im 18. Jahrhundert auf einem gotischen Vorgängerbau errichtet.

ROUTE: In Nasgenstadt geht es wieder bergab. In Serpentinen radeln Sie durch das Neubaugebiet hinunter zum Kernort.

ROUTE: Nach der Donaubrücke folgen Sie dem Radweg längs der L259 in Richtung "Untergriesingen".

INFO: "Griesingen" liegt auf einem Hügel. Urkundlich wurde "Griesingen" schon im Jahre 760 erwähnt.

ROUTE: Links neben dem Ort zweigt der Fahrradweg in Höhe der Kirche links wieder in das breite Donautal nach "Öpfingen" ab.

Der Radweg führt gut beschildert zwischen den Feldern hindurch und erreicht die Brücke zum gegenüberliegenden "Öpfingen".

Öpfingen


Entfernungen: → Ersingen: 5,5 km, ← Nasgenstadt: 4 km
⊗ ⇐ Ziel: 26 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 85 km

SEHENSWERT: Oberes und Unteres Schloss

INFO: Wahrscheinlich ist Öpfingen eine alemannische Gründung. Erstmals erwähnt wurde es im 12. Jahrhundert.

"Öpfingen" besitzt ein oberes und ein unteres Schloss. Beide gehörten im 17. Jahrhundert den Herren von Freyberg. Nach der Zerstörung der Schlösser in dreißigjährigen Krieg erfolgte der Wiederaufbau.
Nach mehreren Besitzerwechseln gehören die Schlösser heute der Gemeinde "Öpfingen".

ROUTE: Vor der Donaubrücke am Ortsanfang von Öpfingen halten Sie sich rechts und bleiben auf der rechten Donauseite.

Auf schönen Radwegen überqueren Sie die Riß. Danach erblicken Sie auf der anderen Donauseite das "Kraftwerk Öpfingen", das durch Anstauung der Donau Strom erzeugt.
Die umliegenden Wasserflächen dienen den Vögeln als Brutstätten.

Nach der Überquerung des Rißkanals sind Sie in "Ersingen".

Ersingen


Entfernungen: → Erbach: 5,5 km, ← Öpfingen: 5,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 20,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 90,5 km

SEHENSWERT: Franziskuskirche, Flügelaltar

INFO: "Ersingen" wurde im 12. Jahrhundert schon urkundlich erwähnt. Die ursprünglich gotische Franziskuskirche wurde im barocken Stil umgebaut. Der Flügelaltar aus der Ulmer Schule stammt noch aus der alten Kirche.

ROUTE: Am Ortsausgang von "Ersingen" passieren Sie einen kleinen Badesee.

Sie fahren weiter in einer herrlichen Landschaft zwischen der Donau und einem Stausee.
Bitte an der Donaubrücke Vorsicht!

Hier gibt es zwei Varianten nach Ulm:

1. Rechts um den Stausee. Das ist die ruhigere Variante. Sie fahren mit etwas Abstand zur Donau am Hauptdamm entlang.
An der Donaubrücke vor "Donaustetten" vereinigen sich beide Wege wieder.

2. Links um den Stausee. Sie durchqueren "Erbach" entlang der K7375 und folgen dann dem Sportgelände bis zur L240.
Sie radeln dann in Richtung "Donaustetten" und zweigen vor der Donaubrücke nach links auf den Radweg längs der Donau ab.

Sie bleiben auf der linken Donauseite und folgen weiter der Donau.

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Entfernungen: → Ulm: 15 km, ← Ersingen: 5,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 15 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 96 km

SEHENSWERT: Erbacher Schloss, Keltenschanze

INFO: "Erbach" besitzt - allerdings auf dem Berg - ein Schloss.
Der Ort war schon sehr früh besiedelt. Ein Keltenschwert aus dem Jahre 600 vor Christus belegt dies. Es gibt eine gut erhaltene Keltenschanze und Funde aus der Bronzezeit. Auch die Römer siedelten hier und hinterließen Spuren.

Im 15. Jahrhundert kam "Erbach" an die Habsburger und wurde dadurch Vorderösterreichische Donaustadt.
Die Geschichte der Stadt kann man im Schlossmuseum nacherleben.

ROUTE: Sie durchqueren Erbach auf dem Radweg entlang der K7375 und folgen dann dem Sportgelände bis zur L240.
Danach folgen Sie dem Donauradweg in Richtung "Donaustetten" und zweigen vor der Donaubrücke nach links auf den Radweg längs der Donau ab.


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Am Donaukanal ->

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INFO: Ab und zu tauchen in der Donau schon Ruderer auf, die Stadt "Ulm" ist nicht mehr weit.
Zunächst unterfahren Sie noch eine Brücke, dann taucht links die Stadtmauer der alten Reichsstadt auf.


 

 

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Entfernungen: → weiter nach Donauwörth: 100 km
⇐ Zurück nach Sigmaringen: 111 km

SEHENSWERT: Ulmer Münster, Altstadt, Fischerviertel

INFO: Bekannt ist, dass in Ulm bereits im 8. Jahrhundert ein alemannischer Herzogshof bestand. Ab 854 war Ulm eine königliche Pfalz. Bereits im 12. Jahrhundert wurde die Stadt zur Reichsstadt erhoben mit den entsprechenden Rechten.
Teile der Stadtbefestigung sind noch immer zu sehen.

INFO: "In Ulm und um Ulm und Ulm um herum ...." beginnt ein schwäbischer Zungenbrecher.
Das Münster wurde bereits 1377 begonnen aber nur teilweise fertig gestellt.

INFO: Das bekannte Chorgestühl, die Fenster und die Kanzel stammen aus dem 15. Jahrhundert.
Erst 1844 wurde eine neue Bauhütte gegründet, um das Münster fertig zu stellen. Die beiden Osttürme, die Chorgalerie und der Westturm - übrigens der höchste der Welt - wurden 1890 fertiggestellt.

Auf dem Ulmer Münsterpaltz treffen sich die modernste Architektur des Stadthauses mit dem jahrhunderte alten Baustil des Münsters. Zwischenzeitlich haben sich die Gemüter wieder beruhigt und man sieht die Vorteile. Eswas weiter weg steht das Rathaus, es wurde nach der Zerstörung 1945 wieder aufgebaut.

INFO: Besonders beeindruckend ist auch das historische Fischerviertel, dessen Fachwerkhäuser längs der hier in die Donau mündenden Blau gebaut wurden und noch sehr gut erhalten sind. Manche krumm und schief - aber so muss es sein. Hier reiht sich eine Gastronomie an die andere - aber durchaus hochwertig.


Anschlusstouren

Übersicht Donautalradweg

Donauradweg Etappe 1 (Donaueschingen - Sigmaringen)

Donauradweg Etappe 2 (Sigmaringen - Ulm)

Donauradweg Etappe 3 (Ulm - Donauwörth)

Donauradweg Etappe 4 (Donauwörth - Weltenburg)

Donauradweg Etappe 5 (Weltenburg - Bogen)

Donauradweg Etappe 6 (Bogen - Passau)

Donauradweg Etappe 7 (Passau - Linz)

Donauradweg Etappe 8 (Linz - Pöchlarn)

Donauradweg Etappe 9 (Pöchlarn - Wien)

Donauradweg Etappe 10 (Wien - Bratislava)

Donauradweg Etappe 11 (Bratislava - Komarno)

Donauradweg Etappe 11a (Komarno)

Donauradweg Etappe 12 (Komarno bis Budapest)

Rundtour Ehingen (Blaubeuren Ehingen)

Alternativroute über das Blautal nach Ulm

 

 

 

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