Donauradweg Etappe Donauwörth bis Kelheim

Donauradweg: Tafel an der Kirche in KelheimDiese Etappe von "Donauwörth" aus folgt der schon wasserreichen Donau.
Die Landschaft ist größtenteils flach.
In weiten Teilen wird der Fluss mit Hochwasserdämmen für den Fall der Fälle in Schach gehalten.
Dementsprechend verläuft auch der Radweg ohne größere Steigungen, da er oft den Hochwasserdamm als Trassenführung nutzt.

Zahlreiche kleine Schlösschen, meist aus der Barock- und Rokokozeit sind auf dem Weg zu besichtigen.
Auch große, kulturell besonders interessante Ortschaften und Städte liegen am Weg, wie "Donauwörth" mit seinen stolzen Häusern, "Neuburg" mit seinem weißen Schloss, "Ingolstadt" mit seinen berühmten Kirchen und Befestigungsanlagen, "Vohburg" mit seinem Burgberg, "Weltenburg" mit seinem Kloster und "Kelheim" mit Altstadt und seiner Befreiungshalle.

Als absoluten landschaftlichen Höhepunkt erwartet Sie der unvergessliche Donaudurchbruch bei "Weltenburg".
Sie können dieses Highlight zusätzlich auch vom Schiff aus genießen.

Tipp für Zimmersuchende: Ingolstadt lebt von der Autoindustrie. Zahlreiche Techniker und Monteure belegen während der Woche und am Wochenende die günstigen Pensionen. Bitte buchen Sie dort frühzeitig.

Ausgangspunkt: Donauwörth
Ziel: Kelheim
Fahrstrecke: ca. 118,5 km,
Summe aller Steigungen: ca. 370 m
reine Fahrzeit: ca. 7 bis 8 Stunden (bei lockeren 16 km/h)
Eignung: Tourenradler, Radeln mit Kindern, E-Bike geeignet

TIPP: Wörnitzradweg von der Frankenhöhe bis Donauwörth


Übernachten auf der Tour

Hier finden Sie die Übernachtungsliste

Karte

Karte Donauradweg Donauwörth bis KelheimDonauradweg Von Donauwörth bis Kelheim Donauwörth Altisheim Leitheim< Marxheim Bertoldsheim Stepperg Riedens-heim Bittenbrunn LaisackerNeuburg Weichering Ingolstadt Irsching Vohburg Wackerstein Pförring NeustadtDonau Altmühl DonauBad GöggingWeltenburgKelheim
Tipp: Wir empfehlen die Karten des Landesamtes für Geoinformation und Landesentwicklung Baden-Württemberg mit Radwanderwegen 1:50.000. Die Karten sind mit Höhenlinien ausgestattet.

Höhendiagramm

Höhendiagramm
Höhenmeter: 350 m

Karte mit GPX-Track

Dargestellt mit GPX_viewer von Jürgen Berkemeier

 

 


Orte am Weg - Entfernungstabelle

000,0 km Donauwörth
013,0 km Altisheim
014,5 km Leitheim
019,5 km Marxheim
028,0 km Bertoldsheim
032,0 km Rennertshofen/Hatzenhofen
034,0 km Stepperg
037,0 km Riedensheim
041,5 km Bittenbrunn
042,0 km Laisacker
044,0 km Neuburg
057,0 km Weichering
068,0 km Ingolstadt
081,5 km Irsching
086,0 km Vohburg
091,0 km Wackerstein
094,0 km Pförring
098,5 km Neustadt
100,5 km Bad Gögging
111,5 km Weltenburg
118,5 km Kelheim

→ Ort: zeigt die Entfernung zum nächsten Ort
← Ort: zeigt die Entfernung zum vorherigen Ort, also rückwärts
⊗ ⇐ Ort: zeigt die Entfernung zum Etappenziel
⇒ ⊗ Ort: zeigt die Entfernung zum Ausgangspunkt

 

 

Donauwörth Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Altisheim: 13 km, ← Donauwörth: 0 km
⊗ ⇐ Ziel: 118,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 0 km

SEHENSWERT: Fuggerhaus, historische Altstadt, Reichsstraße, Kirchen

INFO: Donauwörth entstand wahrscheinlich schon im 6. Jahrhundert.
Schon früh wurde eine Brücke über die Donau erbaut, die laut Stadtgeschichte 30 Mal zerstört wurde.

Die Stadt liegt am Zusammenfluss von Wörnitz und Donau. Das Umfeld ist durch die Ausläufer des fränkischen Juras leicht bergig, bietet aber dadurch eine Fülle von Freizeitmöglichkeiten.
Als ehemalige freie Reichsstadt hat sie sich ein ausdrucksvolles, freundliches Gesicht bewahrt. Liebevoll renovierte Gebäude und Straßenzüge bringen den Flair der alten Zeit auch heute noch herüber.

Von der Wörnitz aus steigt die Reichsstraße den Berg hoch. Sie war schon seit Jahrhunderten als „Unterer und Oberer Markt“ das Kernstück der Stadt.
Den Namen „Reichsstraße“ erhielt sie, weil sie die Reichsstädte Nürnberg und Augsburg miteinander verband. Beeindruckend ist der Blick auf die traumhaft renovierten Fassaden.

INFO: Den oberen Abschluss der Reichsstraße bildet das Fuggerhaus (heute ist es Landratsamt) mit seinem eindrucksvollen Renaissancegiebel.

INFO: Hinter dem Fuggerhaus steht das Kloster Heilig Kreuz. Es stammt ursprünglich aus dem Jahre 1125 und wurde Anfang des 18. Jahrhunderts in die heutige barocke Form umgebaut.

INFO: Beeindruckend ist die barocke Innenausstattung nach der "Wessobrunner Schule".

INFO: Sehenswert sind am unteren Ende der Straße das Rathaus, das Rieder Tor und die Reste der Stadtbefestigung entlang der Wörnitz.

ROUTE: Von Donauwörth fahren Sie die "Kapellstraße" stadtauswärts und erreichen die Donaubrücke. Von hier bietet sich ein schöner Blick auf den Zusammenfluss von Wörnitz und Donau.

ROUTE: Radeln Sie unter der Brücke der B2 hindurch und folgen dann dem Radweg in Richtung "Zirgesheim", der rechts der Straße verläuft.

Sie passieren "Zirgesheim" jenseits der Straße und folgen der Kurve.
Jenseits der Donau liegt eine Seenplatte. Gerade im Frühjahr ist das "Quaken" unüberhörbar und man wundert sich, dass aus so kleinen Mäulern solche Töne kommen.

Auf der Fahrseite passieren Sie nun den sehenswerten "Schweizerhof". Der Radweg bleibt neben der Straße und folgt den sanften Kurven der Donau.

So fahren Sie am Ort "Schäfstall" vorbei, der oben am Hügel liegt.

ROUTE: Der Radweg wendet sich an der nächsten Abzweigung nach links auf eine schmale "Garten-Straße", die steil nach oben führt.

Auf dem Berg liegt "Altisheim".

Altisheim


Entfernungen: → Leitheim: 1,5 km, ← Donauwörth: 13 km
⊗ ⇐ Ziel: 105,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 13 km

SEHENSWERT: Idyllischer Ort

INFO: Eine kleine Kirche schmückt den Ort. In den Geschichtsbüchern ist Altisheim bereits 1035 erwähnt.

Schon aus der Ferne sieht man das "Schloss Leitheim" in herrlicher Lage.

ROUTE: Weiter geht es auf einem Radweg längs der Straße St2215 bergauf nach "Leitheim".

Leitheim


Entfernungen: → Marxheim: 5 km, ← Altisheim: 1,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 104 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 14,5 km

SEHENSWERT: Barockschlösschen Leitheim

INFO: Auf einer kleinen Anhöhe, mit traumhaftem Ausblick auf das Donautal, liegt das "Barockschlösschen Leitheim". Der Rokokofestsaal, ein Museum und die Schloss-Kapelle aus dem 17. Jahrhundert können nach Absprache besichtigt werden.

ROUTE: Gegenüber des Schlosses geht es gut beschildert auf einem Wirtschaftsweg weiter, zunächst steil bergab nach "Graisbach", dann wieder leicht bergauf auf einen Hügel und danach hinab nach "Lechsend".

INFO: Ein beeindruckender Blick auf den "Schönenfelder Holz", ein Naturschutzgebiet längs des Lech, belohnt Sie für die Hügeletappen.

ROUTE: Nach "Lechsend" geht es wieder hinab, fast bis ins Tal und dann in einer besonders steilen Etappe wieder auf einem Radweg parallel zur Straße etwa 60 Höhenmeter hinauf auf eine Anhöhe vor "Marxheim".
Eine herrliche Bergab-Etappe bringt Sie in den Ortskern von "Marxheim".

Marxheim


Entfernungen: → Bertoldsheim: 8,5 km, ← Leitheim: 5 km
⊗ ⇐ Ziel: 99 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 19,5 km

SEHENSWERT: Pfarrkirche St. Peter und Paul

INFO: "Marxheim" war schon früh besiedelt, keltische Spuren sind vorhanden, auch die Römer waren hier. Neuzeitlich wurde es zuerst von den Franken besiedelt.
In "Marxheim" war 1248 bereits eine Brücke über die Donau vorhanden. Als der örtliche Graf von "Lechsgemünd" war sehr einflussreich und hatte umfangreiche Besitzungen bis nach Tirol.
Als er die Donau für die Schiffe der Regensburger Kaufleute sperrte, rückte flugs eine Regensburger Streitmacht herbei und zerstörte dessen Burg.

In Marxheim mündet von Süden her der"Lech" in die "Donau".

ROUTE: Wenige hundert Meter nach dem Ortsschild zweigen Sie im Ort nach rechts ab auf die ST2047 und folgen der rechten Seite der Straße auf dem Radweg in Richtung "Bruck".

ROUTE: Rechts neben der Straße führt der Radweg weiter und kreuzt die Straße vor der Donaubrücke.

Der Radweg zweigt vor der Brücke nach links ab und folgt dem Donaudamm. Durch die kommende Staustufe überragt der Donau-Damm das Gelände schließlich um über zwei Meter.

So sieht man weit auf die schöne Landschaft und auch über den Stausee, der stark von Vögeln besucht ist.
Ein Schäfer ist sicher nicht weit, wer soll die vielen Grünflächen sonst pflegen?

ROUTE: Kurz vor der Staustufe verlassen Sie den Hochwasserdamm und radeln schließlich auf einer kleinen Straße nach "Bertoldsheim".

Bertoldsheim Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Rennertshofen / Hatzenhofen: 4 km, ← Marxheim: 8,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 90,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 28 km

SEHENSWERT: Kirche St. Michael, Barockschloss

INFO: Sie erreichen Bertoldsheim auf der Talebene. In Serpentinen (ist nicht so schlimm, wie es klingt) radeln Sie hinauf zur Kirche.

INFO: Die "Kirche St. Michael" ist für ihre Fresken und den Barockaltar bekannt.

INFO: Sehenswert im Ort ist das Barockschloss aus dem frühen 18. Jahrhundert.
Das Schloss ist in privater Hand und kann nicht besichtigt werden.

ROUTE: Sie verlassen Bertoldsheim hinter dem Schloss und fahren im Wald bergab.
Auf kleinen Wirtschaftswegen geht es gut beschildert in Richtung "Rennertshofen/Hatzenhofen".

Rennertshofen/Hatzenhofen


Entfernungen: → Stepperg: 2 km, ← Bertoldsheim: 4 km
⊗ ⇐ Ziel: 86,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 32 km

ROUTE: "Hatzenhofen" berühren Sie nur an einem Kinderspielplatz und fahren auf der "Hatzenhofer Straße" nach Stepperg.

Stepperg


Entfernungen: → Riedensheim: 3 km, ← Rennertshofen Hatzenhofen: 2 km
⊗ ⇐ Ziel: 84,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 34 km

SEHENSWERT: Schloss Stepperg, Wallfahrtskirche St. Anton

INFO: In römischen Zeiten war bei "Stepperg" eine Donaufurt, später sogar eine römische Holzbrücke.
"Stepperg" wurde als "Stettenberg" schon im Jahre 788 erwähnt und war Sitz eines Lehensmannes.
Ein Schloss aus dem 16. Jahrhundert und die "Wallfahrtskirche St. Anton" auf dem "Antoniberg" sind sehenswert.

ROUTE: Der Radweg führt nach dem Ort in einer wunderschönen, aber steilen Robinien-Allee bergauf.

ROUTE: Am Ende der Allee und auch während der Abfahrt nach Riedensheim genießen Sie einen herrlichen Ausblick die Sicht auf das Donautal.

Danach geht es in einem schönen Wald bergab und wieder ins freie Feld. Ein sagenhafter Blick ins Donautal ermöglicht sich vor "Riedensheim".

Riedensheim


Entfernungen: → Bittenbronn: 4,5 km, ← Stepperg: 3 km
⊗ ⇐ Ziel: 81,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 37 km

SEHENSWERT: Naturschutzgebiet "Finkenstein"

INFO: In Riedensheim beginnt das ausgedehnte Naturschutzgebiet "Finkenstein".

ROUTE: Folgen Sie dem Radweg bergab ins Donautal. Der Weg führt entlang der angestauten Donau in herrlichen Wäldern mit alten Baumbeständen.

INFO: Fast naturbelassene Wege vermitteln Ihnen einen eindrucksvollen Blick auf unberührte Natur.

INFO: Am "Eulahof" führt Sie der Weg weiter nach "Bittenbrunn" und "Laisacker".

Bittenbrunn Laisacker


Entfernungen: → Neuburg: 5 km, ← Riedensheim: 4,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 77 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 41,5 km

ROUTE: Der Radweg passiert nun das Stauwehr und erreicht gut beschildert "Bittenbrunn" und gleich dahinter "Laisacker".

Nahezu geradeaus führt der Radweg auf der "Minheimer Straße" weiter bis zur Donaubrücke.

INFO: Weiß und imponierend über der Donau gelegen erhebt sich das "Schloss Neuburg".

Neuburg Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Weichering: 5 km, ← Laisacker: 2,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 74,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 44 km

SEHENSWERT: Neuburger Schloss, Historische Altstadt, Jagdschloss Grünau

INFO: Ein Gräberfeld aus dem 5. Jahrhundert zeigt schon die frühe Besiedelung der Gegend.
Schon im 8. Jahrhundert war "Neuburg" für 30 Jahre Bischofssitz, danach Reichslehen. Im 10 Jahrhundert kam "Neuburg" an Bayern.
Großen Aufschwung brachte das Jahr 1505, als es Residenzstadt des neu gegründeten "Herzogtums Pfalz-Neuburg" wurde.
Geblieben ist eine wunderschöne Stadt mit historischer Substanz und weithin sichtbarem Schloss.

ROUTE: Nach der Überquerung der Donaubrücke steigen Sie am besten ab und schieben nach der Brücke hoch zum Schloss auf dem Jurafels.

INFO: Ein prächtiges Renaissance-Schloss mit einer bekannten Schlosskapelle erwartet Sie. Als "Bayerische Sixtina" wird die Schlosskirche aufgrund ihrer Fresken bezeichnet.

Hinter dem Schloss dehnt sich die obere Altstadt mit ihren traumhaften Häusern und Plätzen aus. Bei schönem Wetter sind die zahlreichen Gartenwirtschaften ein idealer Rastplatz.

ROUTE: Von der Altstadt fahren Sie wieder den Berg hinunter zur Hauptstraße (Luitpoltstraße) und folgen ihr bis zur Donau.
Hier geht es nach rechts entlang der "Oskar-Wittmann-Straße" zur Uferpromenade.
Die gerade Straße ändert ihren Namen jetzt in "Grünauer Straße".
Sie bleiben 6 km auf dem Radweg links der Straße und zweigen erst am Kreisverkehr am Ende zum Jagdschloss "Grünau" ab.

INFO: Die Pfalzgrafen wussten schon zu leben! Das Jagdschloss ließ "Pfalzgraf Ottheinrich" für seine Gemahlin Susanna von Bayern als Wasserschloss errichten.
Besichtigungen des Schlosses sind derzeit nicht möglich.

ROUTE: Der Radweg führt nun etwas verwunden in völliger Abgeschiedenheit auf wenig befestigten Wegen weiter über "Rohrenfeld" in Richtung "Weichering".
Teilweise erfordern die Kieswege viel Kraft.

ROUTE: Gut beschildert durchfahren Sie eine parkähnliche Landschaft, erreichen einen beschrankten Bahnübergang (Vorsicht: ein Bahnwärter kontrolliert aus der Ferne.
Wer überqueren will, muss die Sprechanlage betätigen!) und sind kurz darauf in "Weichering".

Weichering


Entfernungen: → Ingolstadt: 11 km, ← Neuburg: 13km
⊗ ⇐ Ziel: 61,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 57 km

SEHENSWERT: Auen- und Moorlandschaft

INFO: Weichering liegt im Naherholungsgebiet "Niederforst".

ROUTE: Der Radweg führt ab hier längs der Eisenbahnlinie weiter.

Bei "Rosenschwaig" wechseln Sie auf die linke Seite der Bahn. Bald durchqueren Sie das Vogelschutzgebiet "Buschstetten".

Nach links zweigt gut beschildert der Weg zum Wasser-Kraftwerk ab. Über das Stauwehr führt der Weg in die Innenstadt von "Ingolstadt".

Ingolstadt Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Irsching: 13,5 km, ← Weichering: 11 km
⊗ ⇐ Ziel: 50,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 68 km

SEHENSWERT: Liebfrauenmünster, Innenstadt, Neues Schloss, Reste der Stadtbefestigung

INFO: Die Gegend um Ingolstadt war schon sehr früh besiedelt. Zahlreiche Funde können in den Museen betrachtet werden. In einer Grabanlage der Urnenfelderkultur wurde ein Bernsteincollier gefunden.
Aus späterer Zeit stammen Reste Römischer Villen und Kastelle.
Eine Siedlung "Ingoldestat" wurde im Jahre 806 von Kaiser Karl dem Großen an seinen Sohn testamentarisch vererbt.
Im 13 Jahrhundert erbten die Wittelsbacher die Stadt und bauten sie aus.

INFO: Wer Ingolstadt nur als Autostadt kennt, lernt es jetzt von einer anderen Seite kennen. Kultur und historische Gebäude gibt es fast überall.

INFO: Das spätgotische Liebfrauenmünster besticht mit seiner Größe, die Kirche St. Maria Victoria durch ihren Prunk aus der Rokokozeit.

INFO: Wenn Sie Zeit haben, können Sie das Gebäude und die wunderbare Lepanto-Monstranz besichtigen.

Eine alte Stadtbefestigung mit Wehrtürmen, das alte Rathaus, die Festung und die zahlreichen Museen bieten für Interessierte viele Leckerbissen.
Nicht zuletzt schmeckt hier das Bier - das deutsche Reinheitsgebot wurde in Ingolstadt erlassen - besonders gut.

ROUTE: Der Radweg führt auf der linken Donauseite aus der Stadt hinaus und folgt der "Schlosslände" auf der rechten Straßenseite. Unter der "Schillerbrücke" hindurch erreichen Sie einen schönen Radweg auf der nördlichen Seite der Donau. Er führt auf dem Hochwasserdamm weiter am EON-Kraftwerk vorbei.

Großmehrig / Kleinmehring Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Ort: 0 km, ← Ort: 0 km
⊗ ⇐ Ziel: 0 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 0 km

ROUTE: Die Hauptroute führt entlang von "Kleinmehring" und "Großmehring" wieder an die Donau.

Alternativstrecke: Mehr Naturerlebnis haben Sie auf der Alternativstrecke direkt an der Donau. Vollkommen eben führt der Radweg weiter auf dem Hochwasserdamm durch ein Naturschutzgebiet bis auf die Höhe von "Großmehring". An der Donaubrücke vereinigen sich die Alternativrouten.

ROUTE: Bei "Großmehring" überqueren Sie die Donau und treffen auf der Südseite wieder auf eine weitere Alternativetappe aus "Ingolstadt".
Folgen Sie der Beschilderung "Irsching".

Irsching


Entfernungen: → Vohburg: 4,5 km, ← Ingolstadt: 13,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 37 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 81,5 km

SEHENSWERT: Farbenfrohe Raffinerien

ROUTE: Auf der rechten Seite der Donau folgen Sie längere Zeit dem Hochwasserdamm. Danach zweigt der Radweg ins Landesinnere ab und erreicht die ersten Häuser von "Irsching".
Kurz nach Irsching passieren Sie eine riesige Raffinerie. Hier wird Erdöl, das mit einer Pipeline vom Mittelmeer hierher gepumpt wird, aufbereitet.

ROUTE: Entlang der Raffinerie verläuft der Radweg und Sie erreichen das aus dem 8. Jahrhundert stammende "Vohburg".

Vohburg


Entfernungen: → Wackerstein: 5 km, ← Irsching: 2 km
⊗ ⇐ Ziel: 32,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 86 km

SEHENSWERT: Historische Innenstadt,

ROUTE: Der Radwanderweg führt direkt durch das "Auertor", einem von drei Toren, die von der mittelalterlichen Stadtbefestigung übrig geblieben sind.

INFO: Auf dem "Burgberg" finden Sie den mittelalterlichen Stadtkern. Ein Rundgang lohnt sich auf jeden Fall.
Sehenswert ist auch die "Kirche St. Peter". Die ältere "St. Andreaskirche" wurde nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg 1954 als Rathaus umgebaut.

ROUTE: Folgen Sie der Donaustraße nach Norden durch die Altstadt. Über die Donaubrücke wechseln Sie wieder auf die Nordseite des Flusses.
Dort geht es nach rechts an "Oberdünzing" vorbei auf einen Radweg entlang der St2232.
Auf der "Schützenstraße" radeln Sie nach "Dünzing", einem Teilort von "Vohburg".
Entlang der Dorfstraße verlassen Sie "Dünzing".

Wackerstein


Entfernungen: → Pförring: 5 km, ← Vohburg: 2 km
⊗ ⇐ Ziel: 27,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 91 km

SEHENSWERT: Schloss Wackerstein

INFO: Auf dem strategisch günstigen Felsen soll im 9. Jahrhundert eine Burg errichtet worden sein. Urkundlich ist erstmals 1206 "Konrad von Wackerstein" genannt.
Die Burg wurde in ein Schloss umgebaut und thront heute über dem Ort.

ROUTE: Im Ort fahren Sie auf der "Vohburger Straße" entlang, die vor dem Burgberg einen Rechtsschwenk macht.
In einem großen Schwenk fahren Sie nun um den Fels mit dem "Schloss Wackerstein" herum.
Die immer noch "Vohburger Straße" genannte Straße führt nun in Richtung "Pförring".

Entlang von Spargelfeldern und kleinen Seen führt die Straße nach Pförring.

Pförring Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Neustadt: 2,5 km, ← Wackerstein: 5 km
⊗ ⇐ Ziel: 25 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 91 km

SEHENSWERT: St. Leonhardskirche, römisches Castell "Celeusum"

INFO: Obwohl der Donautalradweg außerhalb "Pförrings" verläuft, lohnt sich ein Abstecher in die Stadt. In "Pförring" ist die "St. Leonhardskirche", ursprünglich 1180 erbaut, sehenswert.
Etwas außerhalb des Ortes können Sie das ausgegrabene römische Castell "Celeusum" aus dem zweiten, nachchristlichen Jahrhundert besichtigen.

ROUTE: An der Kreuzung "Ingolstädter Straße" zweigen Sie auf die "Donaustraße" ab.
Gleich darauf folgen Sie nach links der kleinen Straße "Geisgries".
Entlang des Radwegs passieren Sie einen Weiher.

Jenseits der St2232 erreichen Sie den Hochwasserdamm und fahren auf ihm weiter.
Eine traumhafte Etappe liegt jetzt vor Ihnen: Rechts des Dammes erstreckt sich ein "Altdonauarm"-Gebiet. Kleine Seen und Altarme liegen in den Feuchtwiesen und sind von Vögeln und Wild bewohnt.

INFO: Am Abend herrschen am Abend die Tiere: Da ein Böckchen, dann ein Reh, dort ein Storch, in Wiesen weidende Entenscharen, dann eine Schwanenfamilie - einfach herrlich zum Zuschauen.

ROUTE: Ihr Weg führt jetzt idyllisch weiter, rechts die träge fließende Donau, links die teils in Wäldchen versteckten Altdonauarme. Sicher auch ein Paradies für Fischer.

ROUTE: Über die Donaubrücke längs der B299 fahren Sie nach rechts in Richtung "Neustadt".

Neustadt


Entfernungen: → Bad Gögging: 2 km, ← Pförring: 2,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 20 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 98,5 km

SEHENSWERT: Stadtpfarrkirche mit St.-Anna-Kapelle, Stadtmauer mit Türmen

INFO: Neustadt besitzt eine Ringmauer aus dem 12. Jahrhundert und kann auf eine stolze Vergangenheit zurück blicken. Das Stadtrecht stammt aus dem Jahre 1273 und gehört so zu den ältesten Bayerns.

ROUTE: Der Radweg führt kurz nach der überquerten Donaubrücke (B299) nach links auf dem begleitenden Radweg weiter.
Bald zweigt er nach links nach links in Richtung Neustadt ab.

ROUTE: Der Radweg führt rechts neben der ST2233 auf einer separaten Spur nach Bad Gögging.

Bad Gögging Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Weltenburg: 11 km, ← Neustadt: 2 km
⊗ ⇐ Ziel: 18 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 100,5 km

SEHENSWERT: Museum St. Andreaskirche

INFO: Schon zu Römerzeiten war der Ort wegen seiner Schwefelquellen bekannt. Ausgrabungsfunde werden in der "St. Andreaskirche" ausgestellt. (Museum).
"Bad Gögging" besitzt eine bekannte Schwefelquelle und ist voll auf Kurgäste eingestellt.
Hier gibt es hervorragende Gastronomie zu günstigen Preisen.

Unweit "Bad Göggings" liegt "Eining" mit dem Römercastell "Abusina".


Etwas abseits: Eining

Hier befindet sich ein sehenswertes ehemaliges Römercastell "Abusina".

ROUTE: Von "Bad Gögging" geht es zunächst nach "Sitting". Gleich am Ortsanfang führt eine kleine Straße nach rechts ab.
Durch Hopfenfelder führt der Radweg einen Hügel hoch.

Nach dem Hügel treffen Sie auf eine kleine Straße, der Sie gut zweihundert Meter folgen, dann zweigen Sie wieder nach rechts ab. Wieder durch die Felder radeln Sie bis zu einer Straße und zweigen nach links ab. Sie folgen der Straße entlang von Kurven und über kleine Hügel bis nach "Staubing".

Ausgedehnte Hopfenfelder auf der linken Seite und vor Ihnen die Berge des Fränkischen Jura.

ROUTE: Einige Steigungen müssen Sie nun bewältigen, aber keine Angst, wo es rauf geht, geht 's auch runter. Die Höhenunterschiede halten sich aber in Grenzen.
Stark bergab, quasi als Belohnung, geht es schließlich zum Ort "Staubing". Jetzt liegt "Weltenburg" vor Ihnen mit seinem urgewaltigen Donaudurchbruch.

Weltenburg Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Kelheim: 7 km, ← Bad Gögging: 7,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 7 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 111,5 km

SEHENSWERT: Kloster Weltenburg, Donaudurchbruch

INFO: Bekannt ist "Weltenburg" einerseits durch das älteste Kloster Deutschlands und andererseits durch ein gewaltiges Naturschauspiel: den "Donaudurchbruch".

Die Römer schufen schon 45 nach Christus auf der Südseite der Donau eine Straße, die die Kastelle um "Weltenburg" mit der "Via Claudia" verband.
Um das Jahr 615 erbauten Mönche aus Irland und Schottland eine erste Abtei. Im 8. Jahrhundert übernahmen die Mönche die Regeln des Hl. Benedikt. Nach den Ungareinfällen erbauten die Mönche eine neue Kirche.

INFO: Im Innenhof ist ein herrlicher Biergarten unter alten Bäumen.

INFO: Beeindruckend ist die äusserlich unscheinbare Klosterkirche. Im Innern ist sie recht groß. Die Steinmetzarbeiten stammen von Pietro Francesco Giorgioli. Die Malereien von den Gebrüdern Assam.

Kirche St. Georg Kirche St. Georg

INFO: Das Kloster Weltenburg wurde in seiner heutigen Form von den Gebrüdern Asam gestaltet.

INFO: Das Kloster liegt majestätisch am Beginn des Durchbruchs und ist - nur nebenbei erwähnt - für Bier und Brotzeit bekannt.

In Weltenburg kann Sie nur gewaltiges Hochwasser davon abbringen, nicht mit dem Schiff zu fahren. Es ist fast ein Muss, die mehrmals täglich verkehrenden Schiffe nach Kelheim zu nehmen.
Vom Fluss aus sehen Sie den Donaudurchbruch besonders eindrucksvoll, auch mit welcher Kraft sich die Donau durch das Gestein des Fränkischen Juras nagen musste.

INFO ZUR SCHIFFSFAHRT: Die Tickets für die großen Schiffe Weltenburg-Kelheim erhält man an den Kartenkiosk Donautor und Schiffsanlegestelle. Die Zillen zahlt man direkt bei den Zillenfahrern. Und die Seilfähre Weltenburg-Stausacker wird auch direkt beim Fährmann bezahlt.

INFO: Sechs Kilometer weit ragen die weißen Felsen teilweise über 100 m hoch über die Donau hinaus. Fast selbstverständlich, das die bizarrsten der Felsen auch Namen tragen.
So gibt es eine "Steinerne Kanzel", "Drei feindliche Brüder" oder einen "Frommen Bischof". Viele Sagen und Geschichten handeln von den Felsen.

Kelheim Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Weltenburg: 7 km, ← Donauwörth: 118,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 0 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 0 km

SEHENSWERT: Befreiungshalle, historische Innenstadt, Herzogsschloss, Stadtbefestigung

INFO: In Kelheim weitet sich die Landschaft wieder zu einer weiten Ebene.
Hier mündet auch die Altmühl in die Donau.

INFO: Die "Wittelsbacher" errichteten in "Kelheim" zu Ende des 12. Jahrhunderts ihre erste Residenz. Drei Türme und drei Tore sind von der mittelalterlichen Stadtbefestigung noch übrig.

INFO: Der ganze Ort wirkt nach der zurückliegenden Naturstrecke durch seine herrschaftlichen Häuser und Gebäude richtig vornehm städtisch.

INFO: Oben, auf dem seit Urzeiten besiedelten "Michaelsberg", thront die Befreiungshalle, ein Monumentalbau, der an die Befreiung von Napoleon erinnern soll.

Anschlusstouren

Übersicht Donautalradweg

Übersicht Donautalradweg

Donauradweg Etappe 1 (Donaueschingen - Sigmaringen)

Donauradweg Etappe 2 (Sigmaringen - Ulm)

Donauradweg Etappe 3 (Ulm - Donauwörth)

Donauradweg Etappe 4 (Donauwörth - Weltenburg)

Donauradweg Etappe 5 (Weltenburg - Bogen)

Donauradweg Etappe 6 (Bogen - Passau)

Donauradweg Etappe 7 (Passau - Linz)

Donauradweg Etappe 8 (Linz - Pöchlarn)

Donauradweg Etappe 9 (Pöchlarn - Wien)

Donauradweg Etappe 10 (Wien - Bratislava)

Donauradweg Etappe 11 (Bratislava - Komarno)

Donauradweg Etappe 11a (Komarno)

Donauradweg Etappe 12 (Komarno bis Budapest)

Rundtour Ehingen (Blaubeuren Ehingen)

Alternativroute über das Blautal nach Ulm

Wörnitzradweg von der Frankenhöhe bis Donauwörth

 

 

 

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