Donauradweg Etappe 11

Donauradweg11. Etappe: Von Bratislava bis Komarno

Diese Etappe startet in "Bratislava", das zu der Zeit des österreichisch-ungarischen Reiches die kulturelle Vorstadt "Wiens" gewesen ist.
Zahlreiche Komponisten führten dort ihre Werke erstmals auf. Ein großer Teil der Sehenswürdigkeiten ist erhalten geblieben. Heute ist "Bratislava" Hauptstadt der Slowakei und wieder hervorragend restauriert.
Kurz hinter "Bratislava" beginnt der umstrittene Stausee, dem Sie nun 40 Kilometer auf dem Dammweg folgen. Glücklicherweise ist der Radweg asphaltiert. Aber es kann sehr intensiven Gegenwind geben!
Erst bei "Gabcikovo" verlassen Sie den Staudammweg und folgen nun kleinen Landstraßen.
Ziel ist die Stadt "Komarno".

Die Streckenführung ist eben und leicht zu bewältigen. Nur die letzten 20 km werden auf einem grob gekiesten Weg geführt. Es gibt eine verkehrsreichere Variante auf den Nebenstraßen.

Ausgangspunkt: Bratislava
Fahrstrecke: 104,0 km,
Summe aller Steigungen: 90 m
reine Fahrzeit: ca. 6 bis 8 Stunden, je nach Gegenwind
Für Kinder geeignet: Ja, aber denken Sie an Getränke
Für Rennräder geeignet: Ja, bis auf das letzte Stück, dort Umweg über Landstraßen.
Eignung: Tourenradler, Radeln mit Kindern, E-Bike geeignet


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Karte

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Tipp: Wir empfehlen die Karten des Landesamtes für Geoinformation und Landesentwicklung Baden-Württemberg mit Radwanderwegen 1:50.000. Die Karten sind mit Höhenlinien ausgestattet.

Höhendiagramm

Höhendiagramm
Höhenmeter: m

Karte mit GPX-Track

Dargestellt mit GPX_viewer von Jürgen Berkemeier

 

 


 

 

Bratislava Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Cunovo: 17,5 km, ← Brartislava: 0 km
⊗ ⇐ Ziel: 104 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 0 km

SEHENSWERT: Burg (Hrad), St. Martinsdom, Franziskanerkirche, Altes Rathaus, Türme und Tore

INFO: Eine mächtige, sehr gut erhaltene Burg (Hrad) ist Wahrzeichen und Regierungssitz von Bratislava.

INFO: "Pressburg" war vom 16. Jahrhundert an Hauptstadt Ungarns und gleichzeitig Krönungsstadt der ungarischen Könige. Ungarn hatte seinerzeit eine ganz andere Ausdehnung und schloss die Gebiete der Slowakei und Tschechiens ein.
Nach dem Frieden von "Pressburg" und dem Ende des heiligen-römischen Reiches kam die Stadt zur Doppelmonarchie Österreich-Ungarn.

INFO: Zahlreiche sehr schöne Straßenzüge mit Jugendstilfassaden stammen aus dieser Zeit.
Heute ist Pressburg eine moderne Stadt und Hauptstadt der Slowakei. In den Einkaufsstraßen merken Sie nicht, ob Sie in Rom, Stuttgart oder Bratislava sind.

INFO: Das Essen orientiert sich in der Stadt an unseren Standards: Pizzerien, Cafés, als wären Sie in Stuttgart oder München.

ROUTE: Zur Weiterfahrt orientieren Sie sich an der Brücke "Novy Most", der alten Brücke.
Alternative: Sie könnten auch noch der Donau-Promenade folgen und dann am östlichen Ende der Altstadt über die Apollobrücke über die Donau fahren. Bei beiden Varianten erreichen Sie auf der südlichen Donauseite einen Radweg, der stadtauswärts führt.

Auf den ersten paar hundert Metern begegnen Sie noch Spaziergängern, Frauen mit Kinderwägen, Radfahrern und Inlinern.
Kaum zwei Kilometer weiter sind es nur noch die beiden letzteren.

Der Rad-, Wander- und Inlinerweg ist in Stadtnähe kulinarisch noch gut erschlossen. Ab und zu sieht man Imbisse und Getränkebuden am Weg.
Nach etwa drei Kilometern trennt sich der Radweg vom Wanderweg.

Hintergrundinformation: Ein paar Kilometer nach Bratislava beginnt ein gigantisches, aber sehr umstrittenes Donaukraftwerk. Die riesige Anlage war in sowjetischer Bruderzeit im Jahre 1977 beschlossen worden.
Durch das Kanalisieren der Donau in einem künstlichen Bett sollte auf über 100 km Länge die Donau gestaut und die Auenlandschaft zur Stromgewinnung geflutet werden.
Ungarn stieg 1981 aus dem Vertrag aus und beendete die Bautätigkeiten.
Der Anruf des Internationalen Gerichtshofes in Den Haag verurteilte beide Länder, das Projekt gemeinschaftlich, umweltverträglich weiter zu führen.
Im jetzigen Zustand fließt parallel zur alten Donau ein bis zu 700 Meter breiter Kanal. An diesem gibt es zwei Kraftwerke: am Anfang bei Cunovo und nach 38,5 km nutzen sie den Höhenunterschied der Donau zur Energiegewinnung.

ROUTE: Der Radweg folgt zunächst einem Entwässerungsgraben längs des Dammes. Erst vor der Staustufe Cunovo führt er wieder hoch auf den Damm.
Hier gibt es für die nächsten 20 Kilometer den letzten Einkehrschwung.

Bitte ausreichend Getränke mitnehmen!

Cunovo


Entfernungen: → Dobrohost: 16,5 km, ← Bratislava: 17,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 86,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 17,5 km

SEHENSWERT: Staumauer, Danubia Meulensteen Art Museum

ROUTE: Bei "Cunov"o überqueren Sie den Damm und sehen auf der linken Seite das "Danubia Meulensteen Art Museum".
In diesem Museum trug die Meulensteen-Stiftung Werke moderner Künstler zusammen.

ROUTE: Nach dem Staudamm wendet sich der Radweg nach rechts und folgt dem angehäuften Damm des Stausees. In gigantischer Größe zeigt sich hier das Stauseeprojekt.

INFO: Mehrere hundert Meter breit zieht sich der Stausee fast zwanzig Kilometer nach Osten. Die frühere "Originaldonau" dümpelt auf der rechten Seite des Dammes als Grenzfluss und "Urwaldgebiet" dahin.
Der Damm und der entstandene Stausee hat die frühere Donauauen-Landschaft überflutet, rechts vom Damm entsteht nun vermutlich ein neues Naturreservat.

ROUTE: Ungeschützt vor Gegenwinden radeln Sie nun in exponierter Lage auf einem Asphaltweg dem Damm entlang. Gaststätten oder Möglichkeiten, etwas zu Trinken, gibt es nicht.
Also bitte möglichst viel Flüssigkeit mitnehmen. Ich sah hier einige "Inliner", die dehydriert und erschöpft am Wegrand aufgaben, weil der Gegenwind auf der Fahrt nach Osten zu groß war.

Erlebt: Wir sahen bei Abfahren auch deutsche Radfahrer einer organisierten Fahrradreisegruppe, die bei "Cunovo" ohne Gepäck aus Bus und Fahrradanhänger entlassen wurden und dann - angepeitscht vom Reiseleiter - die guten dreißig Kilometer bis zur Staustufe "Gabcikovo" in fester Formation abradelten.
Mit einem anderen, slowakischen Radler schloss ich mich kurz dem hinteren Ende des Konvois an und wir unterhielten uns in Englisch darüber, dass es schade ist, dass die Teilnehmer organisierter Gruppen nicht einmal grüßen.
Schade, dass zumindest diese Gruppe keine Zeit hatte die Blicke nach rechts und links zu wenden. So viel Zeit müsste doch sein.

ROUTE: Nach etwa 12 Kilometern passieren Sie auf der rechten Seite den Ort "Dobrohost", dieser Ort hat das Glück, nicht wie andere Orte vom Stauseeprojekt überflutet worden zu sein.

Dobrohost


Entfernungen: → Gabcikovo: 18 km, ← Cunovo: 16,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 70 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 34 km

SEHENSWERT: Lage im originalen Donautal

INFO: Gleich nach "Dobrohost" kommt der Ort "Vojka", bei dem die einzige Fähre über den Stausee nach "Kyselica" führt.

ROUTE: Der Radweg bleibt rechts des Stausees und folgt weitere 16,5 Kilometer dem Damm.

ROUTE: Ab und zu sieht man im Kanal die bekannten Touristen-Donauschiffe (von Wien nach Budapest oder umgekehrt) vorbeifahren. Sie scheinen nicht besonders ausgebucht zu sein, denn nur wenige der Passagiere verbringen den Tag auf dem Sonnendeck.
Meist fahren die schwimmenden Hotels unter russischer Flagge.

Durch den geraden Verlauf des Stausees sehen Sie schon viele Kilometer im Voraus den Turm und die Kranen des Staudammes Gabcikvo.
Falls Sie - wie bei schönem Wetter üblich - Gegenwind haben, dauert es elend lange, bis Sie die Bauwerke erreichen.

INFO: Beim "Staudamm Gabcikvo" beginnt wieder das öffentliche Leben: Touristen, die meist mit Bussen angekarrt wurden, bewundern die Schleusenanlagen und die Staumauern.
Ein Bistro und öffentliche Toiletten sind hier vorhanden.

Gabcikovo


Entfernungen: → Sap: 8,5 km, ← Dobrohost: 18 km
⊗ ⇐ Ziel: 52 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 52 km

SEHENSWERT: Staustufe und Größe des Stauwehres

ROUTE: Vom Ende der Staumauer führt die Straße bergab und beschreibt dann eine Rechtskurve.
Hier zweigen Sie - gut beschildert - nach rechts ab und passieren ein neues Verwaltungsgebäude unterhalb der Staumauer.
Der Radweg erreicht nun die Donau und folgt einem neuen Asphaltweg donau(kanal)abwärts.

INFO: Links des Weges liegen riesige Felder, die wahrscheinlich durch die Baumaßnahmen des Kanals neu sortiert und umgelegt wurden.

INFO: Von hier ab müssen Sie sich in der Landessprache durchwursteln!
Beim Kiosk auf dem Damm konnte man sich noch mit Deutsch, Englisch oder mit Zeigen auf in der Auslage liegenden Getränke noch verständigen. Auf dem Land gibt es keine solchen Kioske sondern einfache Gaststätten, die ausschließlich von Einheimischen besucht werden. Man sitzt dort, schaut dem obligatorischen Fernseher zu und bestellt seine Getränke per Zuruf.

Wasser heißt nicht mehr Wasser und Bier nicht mehr Bier. Ruft man "Pivo", dann kommt das Bier, Wasser heißt nun "Voda", das Wort deutsch heißt "nemeka".
Die slawischen Sprachen haben absolut keine Ähnlichkeit mit der deutschen Sprache.
Auf der Fahrt über das Land bei über 30 Grad und Gegenwind hatte ich mir angewöhnt, immer ein großes Wasser und ein Bier zu bestellen.

Sap


Entfernungen: → Medvedov: 4 km, ← Gabcikovo: 8,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 43,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 60,5 km

SEHENSWERT: Idyllische Kirche

INFO: Gegenüber von "Sap" mündet die "normale Donau" in den "Odpadovy Kanal" und beide fließen nun im "normalen" Bett der Donau naturnah weiter.

ROUTE: Für uns Radfahrer heißt dies: Der gut ausgebaute Radweg auf dem Damm endet. Die ausgeschilderte Strecke geht jetzt über Nebenstraßen oder führt auf Kieswegen auf dem Hochwasserdamm weiter.

Medved´ov


Entfernungen: → Kl´úcovec: 5,5 km, ← Sap: 4 km
⊗ ⇐ Ziel: 39,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 64,5 km

SEHENSWERT: Metallbrücke über die Donau, Grenzstation

INFO: Vor "Medved'ov" gibt es tatsächlich eine Brücke über die Donau.
Der Radweg bleibt aber links der Donau und führt glücklicherweise direkt in den Ort.
Es gibt dort eine "Wirtschaft", in der sich der ganze Ort trifft.
Als Radfahrer ist man Exot und wird vorsichtig beobachtet. Schade, man sollte die Landessprache kennen.

INFO: Mit "Pivo" und "Voda" kommt man auch hier durch, nur versteht man in den Wirtschaften nicht, weshalb man auch noch ein "Voda" braucht, wenn man ein "Pivo" hat. Aber das Wort für das Getränk "Radler" kennt hier keiner.
Die Preise sind aber noch sehr günstig.

ROUTE: Von hier aus folgen Sie der wenig befahrenen Landstraße ins gut fünf Kilometer entfernte Kl'ucovec. Wohltuend ist der Kontakt mit Orten und Menschen, denn auf der langen "Kanaletappe" sieht man die Orte nur aus der Ferne.

Alte Weidenbäume säumen die Ufer der kleinen Flüsse und teilweise ganze Wiesen. In dieser Gegend ist Korbflechten noch ein Gewerbe.

ROUTE: Nach der Überquerung von zwei Entwässerungskanälen erreichen Sie den Ortseingang von Klúcovec.

Kl´úcovec


Entfernungen: → Cicov: 6 km, ← Medvedov: 5,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 34 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 70 km

SEHENSWERT: Zwiebelturm in Klúcovec

ROUTE: Mitten im Ort passieren Sie die Kirche. Sie hat völlig überraschend einen Zwiebelturm nach bayrischer Bauart. Die Kirche ist schlicht und unscheinbar.

ROUTE: Der beschilderte Donauradweg bleibt auf der Durchgangsstraße und verlässt den Ort in Richtung "Cicov".
Auf der rechten Seite steht in Feldern ein moderner, schlanker Wasserturm, der sich von den traditionellen, schmucklosen einfachen Häusern abhebt.

Die verkehrsarme Landstraße passiert nun riesengroße landwirtschaftliche Flächen, die glücklicherweise immer wieder von kleinen Wäldchen unterbrochen werden.

Cicov


Entfernungen: → Travnik: 1,5 km, ← Kl´úcovec: 6 km
⊗ ⇐ Ziel: 28 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 76 km

SEHENSWERT: Christliche Holzfigurengruppe

INFO: Am Ortseingang von "Cicov" steht eine ganze Gruppe von Holzfiguren, von denen eine als Mutter Maria erkennbar ist. Das Ensemble scheint eine Art Skulpturenanlage darzustellen.

ROUTE: Sie folgen der Straße durch den ruhigen Ort und erreichen fast nahtlos den Ort Travnik.

Travnik


Entfernungen: → Klizska Nema: 4 km, ← Cicov: 1,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 26,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 77,5 km

SEHENSWERT: Badesee

ROUTE: "Travnik" liegt links der Straße und Sie berühren nur die ersten Häuser des Ortes, dann zweigt der Radweg nach rechts in Richtung "Kliska Nema" ab.
Rechts der Straße liegt ein weitläufiger Badesee, der im Sommer - auch für die hiesige Bevölkerungsdichte - gut besucht ist.

Klizska Nema


Entfernungen: → Vel´ke Kossihy: 5,5 km, ← Travnik: 4 km
⊗ ⇐ Ziel: 22,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 81,5 km

SEHENSWERT: Landwirtschaftliche Flächen

INFO: "Klizska Nema" ist ein Doppelort mit vielen kleinen einstöckigen Häusern und einem hotelähnlichem Gebäude gleich am Ortseingang. Die Orte liegen nahe der Donau und Landwirtschaft ist der Haupterwerbszweig.

ROUTE: Gut beschildert geht es weiter. Nach dem Ort beginnen wieder die weitläufigen Felder. Ab und zu steht ein Obstbaum am Weg und in Richtung Donau sieht man dichte Pappelwälder.

ROUTE: Kurz vor dem Ortseingang von "Velke Kossihy" überqueren Sie einen Entwässerungsgraben.

Vel´ke Kossihy


Entfernungen: → Zlatná: 7 km, ← Klizska Nema: 5,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 17km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 87 km

SEHENSWERT: Pappelwälder am Entwässerungsgraben

ROUTE: In "Velke Kossihy" endet der entspannte Radweg auf der Straße und geht auf einen geschotterten und grob gekiesten Radweg auf dem Hochwasserdamm über.
Wer schmale Reifen hat, Kinder dabei hat oder eine weniger geduldige Begleiterin, sollte überlegen, ob er die folgende Etappe (20 km) nicht auf der Straße weiterfährt.

Alternative: Im Ort weiterfahren und dem Rechtsabzweig der Hauptstraße folgen. Nach etwa drei Kilometern geht bei der Kirche ein kleiner Weg nach rechts ab. Diesem folgen Sie bis zu einem kleinen Weiler.
Die Straße von dort führt nach "Zlatna". Von dort müssen Sie dann auf der verkehrsreichen Staatsstraße 63 bis nach "Komarno" weiterfahren.

Route: Der "echte" ausgeschilderte Radweg zweigt nach der Brücke nach rechts ab und folgt dem Hochwasserdamm.
Hier scheint es entweder zu viel Kies zu geben oder die Verwaltung hasst die Radfahrer, denn die Oberfläche des Dammes ist mit einer losen Schicht von Kies bedeckt.
Nur auf den mit Unkraut bewachsenen Rand- und Mittelstreifen hat sich die lose Masse schon etwas verfestigt. Leider ist der Weg für andere Fahrzeuge gesperrt, sonst könnte sich die Oberschicht durch Festfahren verdichten.

INFO: Die Donau fließt hier wieder in ihrem natürlichen Bett und bildet in diesem Gebiet sogar natürliche Inseln in der Flussmitte. Verständlich ist hier natürlich der Bau von Hochwasserdämmen, was noch fehlt sind die Mittel für den Ausbau der Radwege.
Vielleicht hilft hier mal die EU?

INFO: Früher war dieses Gebiet ein Naturschutzgebiet, in dem die Großtrappen eine größere Population ausgebildet hatten. Durch das riesige Stauwerk hat sich die Wasserführung deutlich geändert und die Trappen haben eine neue Heimat.

ROUTE: Der Ort "Zlatna" liegt etwa einen Kilometer links des Dammes.

Zlatná


Entfernungen: → Komarno: 10 km, ← Vel´ke Kossihy: 7 km
⊗ ⇐ Ziel: 10 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 94 km

SEHENSWERT: Schloss

INFO: Halbwegs nach "Komarno" liegt links der Donau die Ortschaft "Zlatno", die ein altes, noch nicht restauriertes Schloss besitzt. Vom Radweg aus sieht man nur einige Häuser.

ROUTE: Ab und zu haben sich auf dem weiteren Weg die Einheimischen eigene Ersatz-Wege längs des gekiesten Dammweges geschaffen, die besser befahrbar sind.

Nach dem Ort "Nova Straz", das auch links des Dammes liegt, sieht man schon die Eisenbahnbrücke, die das slowakische "Komarno" und das ungarische "Komaron" verbindet.

ROUTE: Nach der Unterquerung der Eisenbahnbrücke beginnt ein gepflasterter Weg, dieser führt auf eine Halbinsel.
Gut zwei Kilometer fahren Sie auf einer asphaltierten Straße weiter und erreichen die Donaubrücke.

Zweigen Sie nach links in das Zentrum nach "Komaron" ab.

Komarno Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Komarno: 0 km, ← Zlatná: 10 km
⊗ ⇐ Ziel: 0 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 104 km

SEHENSWERT: Europaplatz mit 45 Gebäuden, St. Andreaskirche, historische Gebäude

INFO: "Komarno" entstand schon lange vor der neuen Zeitrechnung. Die Römer erbauten das Lager "Brigetio".
Im 10. Jahrhundert entwickelte sich die damals ungarische Stadt als Bezirksresidenz.
Im 16. Jahrhundert wurde eine Festung gegen die Türken erbaut, die bei beiden Angriffen der Türken nicht eingenommen werden konnte.

INFO: In den napoleonischen Kriegen suchte hier sogar der Kaiser Zuflucht und wollte aus der Festung eine Garnisonsstadt mit 200.000 Mann machen.
Die Weiterentwicklung der Schusswaffen machte - wie in vielen Garnisonsstädten- einen Strich durch die Rechnung.
Ein gewaltiger Brand im Jahre 1848 und ein Erdbeben zerstörten das historische Komarno weitgehend.
Nach dem zweiten Weltkrieg wurde Komaron in einen slowakischen und in einen ungarischen Bereich - getrennt durch die Donau - aufgeteilt.

INFO: Heute ist "Komarno" eine moderne Industriestadt mit Metallbau und Werften.
Der Europaplatz mit 45 Gebäuden, die jeweils ein europäisches Land darstellen, ist der neue Mittelpunkt der Stadt.

Anschlusstouren

Übersicht Donautalradweg

Donauradweg Etappe 1 (Donaueschingen - Sigmaringen)

Donauradweg Etappe 2 (Sigmaringen - Ulm)

Donauradweg Etappe 3 (Ulm - Donauwörth)

Donauradweg Etappe 4 (Donauwörth - Weltenburg)

Donauradweg Etappe 5 (Weltenburg - Bogen)

Donauradweg Etappe 6 (Bogen - Passau)

Donauradweg Etappe 7 (Passau - Linz)

Donauradweg Etappe 8 (Linz - Pöchlarn)

Donauradweg Etappe 9 (Pöchlarn - Wien)

Donauradweg Etappe 10 (Wien - Bratislava)

Donauradweg Etappe 11 (Bratislava - Komarno)

Donauradweg Etappe 11a (Komarno)

Donauradweg Etappe 12 (Komarno bis Budapest)

Rundtour Ehingen (Blaubeuren Ehingen)

Alternativroute über das Blautal nach Ulm

 

 

 

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