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Rheinradweg: 2. Etappe von Konstanz nach Lindau

Bodenseeradweg

Fahrradtouren am Bodenseeradweg

[Essen & Wohnen | Orte am Weg | Kurzbeschreibung | Karte | Anschlußtouren ]


Stand: 20.04.2022

2. Etappe Konstanz - Kreuzlingen - Bregenz - Lindau

Kurzbeschreibung Bodenseeradweg:

Bodenseeradweg: Landschaftlich und kulturell sehr schöne Strecke.
Konstanz als Startpunkt bietet schon außergewöhnliche Kulturschätze.
Vollkommen unkompliziert wechseln Sie in Kreuzlingen auf die schweizer Seite. Ausweispapiere nicht vergessen!
Kreuzlingen selbst ist schon sehenswert. Weitgehend auf speziell ausgewiesenen Routen führt der Radweg auf meist asphaltierten Wirtschaftswegen in Seenähe vorbei an Obstplantagen und Gehöften.
Meist umgeht man die Städte, weil sie mehr landeinwärts liegen.
Romanshorn ist die erste größere Stadt, die Sie direkt berühren.
Auch das wunderschöne Arbon wird Sie begeistern.
Bei St. Margarethen wechseln Sie nach Österreich.
Die Natur im Mündungsgebiet des Rheins ist sehens- und erlebenswert: Eine flache Ebene mit Blicken auf die angrenzenden Berge des oberen Rheintals.
Kultur und Technik sehen Sie in Bregenz. Direkt am Seeufer entlang passieren Sie danach bei Hörbranz die Grenze nach Deutschland.
Von dort erblicken Sie auch schon die traumhafte Stadt Lindau, die nur durch einen Damm mit dem Festland verbunden auf einer Insel liegt.
Alte, sehr gut erhaltene Fachwerkhäuser und nicht zuletzt der Hafen mit seinem Blick auf die Berge, werden Sie begeistern.

Fahrstrecke ca. 82,0 km
Summe aller Steigungen: ca. 200 m
reine Fahrzeit: ca. 5 bis 6 Stunden (bei lockeren ca. 15 km/h)
Eignung: Tourenradler, Radeln mit Kindern, E-Bike geeignet


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Karte

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Navigation, GPS
Reifen und Ausrüstung



Karten 1: 50.000
Bodenseeradweg
1:50.000
Karten 1: 75.000
Bodensee 1: 75.000
Elektronische Karten

 

Kartenmaterial:

Wir empfehlen die Karten des Landesamtes für Geoinformation und Landesentwicklung Baden-Württemberg mit Radwanderwegen 1:50.000. Die Karten sind mit Höhenlinien ausgestattet.

Karte: F 529 Östlicher Bodensee ISBN 3890216226
Karte: F 511 Westlicher Bodensee ISBN 3890216048


TIPP: Darüber hinaus gibt es zahlreiche andere, sicher ebenso geeignete Karten. Wichtig ist, daß der Maßstab relativ klein (1:50 000) ist. Bei diesem Maßstab entspricht die Breite des Zeigefingers in etwa einem Kilometer. So können Sie bequem Ihre Route festlegen und planen.

KM-Angaben: Versteifen Sie sich nicht auf das Komma, jeder Meter, den Sie z.B. zur Besichtigung der unzähligen Highlights zurücklegen, zählt. Verstehen Sie die Angaben bitte als Minimalwerte, in der Praxis werden es sicher 10% bis 20% mehr.

 

Bikeline Radtourenbuch, Bodensee-Radweg

Bücher zur Tour

 

Orte am Weg


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000,0 km Konstanz
001,0 km Kreuzlingen
004,0 km Scherzingen
014,0 km Kesswil
016,0 km Uttwil
020,0 km Romanshorn
029,5 km Arbon
036,5 km Rohrschach
048,5 km Rheineck
054,5 km Gaißau
062,5 km Hard
071,5 km Bregenz
082,0 km Lindau

 


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Entfernungen: -> Chur: 0,0 km, <- Landquart: 16,0 km,
->O Ziel: 0,0 km, O<- Ausgangspunkt: 108,5 km

Chur Architektonisch klar (Bild laden)

 

Die Geschichte Churs reicht schon in die Steinzeit zurück.
Auch die Römer liesen sich an dieser strategisch wichtigen Lage nieder.
Das erste Bistum nördlich der Alpen entstand in Chur im 4. Jahrhundert. Bischof Asino ist urkundlich 51 erwähnt.
Im 6. Jahrhundert kam Chur unter fränkische Herrschaft.
Es litt unter dem Einfall der Magyaren und Sarazenen.

Das uralte Chur Das uralte Chur (Bild laden)

Otto der Große erkannte die Wichtigkeit Churs und setzte Fürstbischöfe als Vasallen ein.
Bereits im 14. Jahrhundert versuchten sich die Churer sich selbst zu verwalten und setzten einen Bürgermeister ein.
Nach der Reformation blieb Chut trotzdem Bischofsstadt und blieb es auch nach dem Chur 1806 der schweizer Eidgenossenschaft beitrat.
Nach dem Abriss der alten Stadtbefestigung expandierte Chur stark.
Das mittelalterliche Stadtbild ist aber erhalten geblieben.

Chur Chur: Der Mühleplatz (Bild laden)

Weiterfahrt:
Zur Weiterfahrt orientieren Sie sich am Hauptbahnhof.
Auf der dem Rhein zugewandten Seite verläuft der Radweg auf der "Gürtelstraße".
Sie folgen ihr entlang der Bahnlinie bis sie "Wiesenthalstraße" heißt.
So erreichen Sie den Bahnhof "Haldenstein".

Erst folgt der Rheinradweg weiter den Gleisen, dann wendet er sich mehr dem Rheinufer zu.
Der Radweg wechselt immer wieder zwischen der Bahnlinie und dem Rheinufer. Er passiert den Ort "Untervaz-Trimmis" und führt dann auf "Zizers" zu.

Vor Zizers Bei Zizers (Bild laden)

Zwei Varianten umgehen Landquart:

1. Die Variante 1: des Rheinradweges zweigt kurz nach dem Bahnhof nach rechts ab und überquert die Gleise. Über den Ortsteil "Igis" erreichen Sie das Schloss Martschlins. Sie fahren gut beschildert weiter und überqueren den Fluss "Landquart". Nach einer kurzen Strecke entlang der Bahnlinie erreichen Sie "Malans" und überqueren einen Hügel in Richtung "Jenins".
Dann geht es bergab nach "Maienfeld". Nach dem Ort "Fläsch" zweigt der Radweg nach links ab und Sie überwen den Rhein.
Nach der BRücke erreichen Sie wieder die andere Variante.

2. Variante 2: Die einfachere Variante folgt weiter den Gleisen und erreicht auf der linken Seite der Gleise Landquart.

Der Rheinradweg überquert die Gleise und unterquert dann die N13. Danach folgt der Radweg dem Rheinufer bis "Bad Ragaz".

 


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Entfernungen: -> Chur: 16,0 km, <- Vaduz: 26,0 km,
->O Ziel: 16,0 km, O<- Ausgangspunkt: 92,5 km

Der Radweg folgt nun dem Hochwasserdamm längs des Rheins.
Eine schöne Aussicht auf die umliegenden Berge belohnt die Fahrt.

Rhein Zwischen Autobahn und Rhein (Bild laden)

Leider berührt der Radweg nun keine Orte mehr und folgt konsequent dem Rheindamm. Man muss gezielt vom Radweg abfahren, um einen Ort zu besuchen.

Auf der linken Seite liegt die historische Stadt "Sargans".
Dort können Sie ein Schloss besichtigen, das aus einer aus dem 13. Jahrhundert stammenden Burg entstand. Sehenswert ist auch der mittelalterliche Stadtkern.
Bei "Sargans" liegt ein römischer Gutshof aus dem 1. bis 3. Jahrhundert.

Rechts des Rheins beginnt nun das Fürstentum Lichtenstein, das durch einen Vertrag mit Napoleon selbsständig wurde.
Der kleinste Staat Europas ist ein wichtiger europäischer Finanzplatz, versucht allerdings seit der Steueraffäre 2008 den Ruf des Steuerparadises zu verlieren.

Der Rhein beschreibt kurz danach eine 90°-Grad Schleife und führt nun an "Trübbach" vorbei.
Rechts des Rheins liegt "Balzers", das vom Schloss "Gutenberg" überragt wird.

Burg Balzers Burg Balzers (Bild laden)

Sie bleiben auf dem Rheindamm auf der schweizer Seite und erreichen schließlich die alte Holzbrücke bei "Vaduz".

 


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Entfernungen: -> Landquart: 26,0 km, <- Koblach: 29,0 km,
->O Ziel: 42,0 km, O<- Ausgangspunkt: 66,5 km

Vaduz liegt paradiesisch am Fuss einer hohen Bergkette auf der flussabwärts rechten Rheinseite über der Stadt.
Das historische Schloss der Fürstenfamilie am Talrand beherrscht das ganze Tal. Das Schloss ist Sitz des Fürsten.
Das Fürstentum entand 1719 durch das Zusammenlegen den Herrschaften von Schellenberg und Vaduz.
Napoleon ermöglichte durch den Anschluss an den Rheinbund die Selbständigkeit. Heute orientiert sich Lichtenstein stark an der Schweiz.

vaduz Schloss in Vaduz (Bild laden)

vaduz Schloss in Vaduz (Bild laden)

Holzbrücke bei Vaduz Holzbrücke bei Vaduz (Bild laden)

Eine lange, fast gerade Etappe brachte uns bis Trübbach. Hier muss man unbedingt auf die rechte Rheinseite wechseln. Der linke Weg führt weiter bis zu einem Parkplatz und endet dort jäh!
Wir machten diese Erfahrung selbst! Ein älterer Radfahrer der wortlos auf einer Bank saß, lies uns ohne Gruß passieren. Wahrscheinlich weil er wusste, dass er uns wiedersehen wird.
Der Versuch, eine "Tragepassage" einzulegen, scheiterte daran, dass es wirklich für Radfahrer nicht mehr weiter ging.

Die falsche Seite Die falsche Seite (Bild laden)

Also zurück zur Brücke von Trübbach am grußlosen Radfahrer vorbei, dessen Schadenfreude wir bewusst ignorierten.
Dafür bot sich ein schöner Blick auf die Burg von Balzers, die wir auf der Herfahrt fast übersehen hätten.

Auf der rechten Rheinseite geht es vorbei an kleinen Stahlbetonbunkern weiter. Auf der linken Rheinseite erhebt sich eine gewaltige Felswand - der "Fläscher Berg", an der der Rhein direkt vorbeiführt.

An der nächsten Brücke - Abzweigung nach Fläsch - ging es gut beschildert wieder auf die linke Rheinseite. Der Radweg führte in einem lichten Wald zwischen Rhein und Autobahn auf Landquart zu. Die Steigung wurde seit der Brücke stärker. Gleichzeitig floss der Rhein in einem tieferen Bett, so dass ein Damm überflüssig wurde.



(Seitenanfang)

Entfernungen: -> Vaduz: 29,0 km, <- Bregenz: 27,5 km,
->O Ziel: 71,0 km, O<- Ausgangspunkt: 37,5 km

So passieren wir die Grenzübergänge Koblach, Platten und Büchel. Die Temperatur hat zwischenzeitlich die 30 Grad-Marke überschritten und sämtliche Trinkgefäße sind schon leer. Der Hunger drückt!

Rheindamm Auf dem Rheindamm (Bild laden)

Den ersten Versuch zu Essen starten wir in Bangs. Der Zöllner teilt uns auf Nachfrage mit, in Bangs, ein Kilometer ins österreichische Landesinnere, gäbe es eine Wirtschaft.
Natürlich radelten wir hin, mussten aber feststellen, dass es in Bangs nur ein Lokal gibt, das auch noch erst abens öffnet.
Also wieder zurück zum Radweg!

Zur Weiterfahrt wählten wir jetzt die linksrheinische Seite und fuhren bis zur nächsten Ortschaft, die schon auf liechtensteinischem Gebiet liegt.
In "Ruggel" sahen wir schon aus der Ferne eine Gastwirtschaft, die es uns antat.
Zwei große Apfelschorle mussten schon vor dem Essen dran glauben.
Bedingt durch die Hitze wählten wir nur einen Salat mit gebratener Leber, der fein zubereitet, köstlich schmeckte.

Wir blieben weiterhin auf der linken Rheinseite und bewunderten die zahlreichen Stadien und Fussballplätze der lichtensteinischen Orte. Die Größe und Ausstattung wuchs, als gäbe es einen Preis zu gewinnen.
Den schönsten trafen wir in Vaduz, dem Sitz des Fürsten, an.

Rheineck


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Entfernungen: -> Gaißau: 6,0 km, <- Rheineck: 12,0 km,
->O Lindau: 33,5 km, O<- Konstanz: 48,5 km

Rheineck besaß im Mittelalter eine Stadtbefestigung. Ein Stadttor, Reste der Befestigung und das Rathaus aus dem 16. Jahrhundert sind noch gut erhalten.
Die stattlichen Häuser Löwenhof und Custerhof und mehrere mit Arkaden ausgestattete Bürgerhäuser zeugen noch von der reichen Vergangenheit, in der Rheineck noch direkt am See lag. Die Ablagerungen des Rheins führten dazu, daß der Ort heute zurückgesetzt im Rheindelta liegt.

Beim Grenzübergang Gaißau Beim Grenzübergang (Bild laden)

Hier vereinigen sich die Bergstrecke und die Rheinspitztour wieder. Gemeinsam führt der Weg bis zur Rad- und Fußgängerbrücke ins österreichische Gaißau.

Altrhein Altrhein (Bild laden)

 

Gaissau


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Entfernungen: -> Hard: 8,0 km, <- Rheineck: 6,0 km,
->O Lindau: 27,5 km, O<- Konstanz: 54,5 km

Nach dem Grenzübergang müssen Sie entscheiden, ob Sie die längere, aber äußerst schöne Strecke durch das Rheindelta fahren, oder fast so schön, dem Altrhein folgen.
Der erste Weg führt entweder direkt nach rechts und folgt der Beschilderung Rohrspitz, oder führt in einer gemäßigten, kürzeren Variante durch das Zentrum von Gaißau und Sie folgen dort der Beschilderung Rohrspitz.

Auf dem Hochwasserdamm Auf dem Hochwasserdamm (Bild laden)

Schöne Wege durch saftige Wiesen, teils mit alten Weidenbeständen führen zu einer Landzunge, auf der sich ein Campingplatz mit Restaurant befindet. Längs eines Dammes mit Blick auf kleine Tümpel, in denen nicht selten Seerosen wachsen, radeln Sie bis an den Damm des Neuen Rheins bei Fußach und überqueren dort die Brücke über den Rhein.

Weg nach Gaißau Weg nach Gaißau (Bild laden)

Alternative: Falls Sie in Gaißau dem alten Rhein folgen, führt ihr Weg durch kleine Laubwälder immer längs des Rheinarmes zunächst an Gaißau vorbei, folgt dann einer Rechtsschleife und umgeht die Stadt Höchst auf dem Rheindamm.

Altrhein Am Altrhein entlang (Bild laden)

 

Vor Lustenau erreichen Sie den Damm des neuen Rheines und folgen der Beschilderung: "Bregenz, Deutschland".

QTVR: Blick in die blühenden Rheinauen

An der Rheinbrücke bei Fußach vereinigen sich beide Wege wieder.

Der Radweg überquert zunächst den neuen Rhein und führt nach der zweiten Brücke über die Dornbirner Aach nach links in Richtung Bodensee weiter.
Eine schöne Variante führt schon direkt nach der Rheinbrücke nach links in Richtung der Fischerhütte.

Der Lustnauer Kanal Der Lustnauer Kanal (Bild laden)

Dort ist ein sehr schönes Naturerholungsgebiet angelegt. Über idyllische kleine Brücken erreichen Sie parallel zum normalen Radweg den Ort Hard.

Der Seepark Hard Das Binnenbecken (Bild laden)

 

Hard


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Entfernungen: -> Bregenz: 9,0 km, <- Gaißau: 8,0 km,
->O Lindau: 19,5 km, O<- Konstanz: 62,5 km

Gut beschildert fahren Sie am Yachthafen vorbei und erreichen den Damm der Bregenzer Aach. Auf einem asphaltierten Weg müssen Sie ins Landesinnere zurückfahren, um den reißenden Fluß auf einer Brücke zu überqueren.

Ortsmitte von Hard Ortsmitte von Hard (Bild laden)

 

Nach der Brücke führt der Radweg an dem blaugrauen Wasser zurück an das Bodenseeufer. Vorbei an Liegewiesen und Yachthäfen führt der Radweg parallel zum Bodenseerundwanderweg weiter nach Bregenz.

Kloster Mehrerau Kloster Mehrerau (Bild laden)

 

Bregenz


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Entfernungen: -> Lindau: 10,5 km, <- Hard: 9,0 km,
->O Lindau: 10,5 km, O<- Konstanz: 71,5 km

Am Schwimmbad, unweit des Festspielhauses, erreichen Sie die vorarlbergische Landeshauptstadt.

Seebühne Bregenz Seebühne Bregenz (Bild laden)

Historisch kann Bregenz einiges bieten. Bedingt durch die Nähe der Alpenpässe war dieser Siedlungsort stets heiß umkämpft.
Schon in der Bronzezeit siedelten Menschen in Bregenz. Später übernahmen die Brigantier die Befestigungen, wurden aber selbst von den Römern vertrieben. Das römische "Brigantium" zeugt noch davon.
Brigantium wurde im 3. Jahrhundert zunächst germanisch und im 5. Jahrhundert alemanisch.
Im 7. Jahrhundert siedelten schließlich die Missionare St. Columban und St. Gallus hier und christianisierten das Gebiet.
Die Grafen von Montfort eroberten im 12. Jahrhundert die Stadt, verkauften dann an die Habsburger. Die Schweden entrissen es den Habsburgern, die Bayern wieder den Schweden.
Seit 1919 ist Ruhe eingekehrt und Bregenz ist österreichisch.

Die Durchgangsstraße Die Durchgangsstraße (Bild laden)

 

Sehenswürdigkeiten:
In der Unterstadt finden sich einige schöne Winkel. Sehenswert ist die Seebühne, die im Bodensee schwimmt. Das neue Rathaus von 1686 und die angrenzenden Straßen verdienen auch Beachtung.

Nepomukkapelle Nepomukkapelle (Bild laden)

 

Die eigentliche Altstadt steht auf keltischen und römischen Resten. Dort finden Sie mittelalterliche Stadt- und Straßenansichten, Reste der Stadtmauer, den Martinsturm, das Alte Rathaus und vieles andere mehr.

Der Radweg führt an der Uferpromenade weiter am Schiffsbahnhof der Bodenseeflotte vorbei. Ein sagenhafter Blick auf Lindau im Norden und das Rheintal im Süden begleitet Sie auf dem Weg direkt am See entlang. Sonnenhungrige Bregenzer belagern die Liegewiesen längs des Radweges.
Bei Hörbranz führt der Weg nach links zunächst an einem herrschaftlichen Haus, dann an einem trockengelegten Restaurantschiff vorbei in ein Naturschutzgebiet.
Nach wenigen hundert Metern passieren Sie die Grenze nach Deutschland.

Auf der Straße müssen Sie den schon deutschen Ort Zech durchfahren. Nach der Ortsgrenze halten Sie nach links in Richtung Strandbad.
Auf dieser verkehrsarmen Straße durchfahren Sie in Strandnähe einige kleine Vororte Lindaus und erreichen schließlich die Straße zur Insel Lindau.

 

Lindau


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Entfernungen: -> Lindau: 0,0 km, <- Bregenz: 10,5 km,
->O Lindau: 0,0 km, O<- Konstanz: 82,0 km

Hafen Lindau Hafen Lindau (Bild laden)

Selten vereint sich ein so schönes Stadtbild mit einer solch exponierten Lage. Lindau kam schon im 13. Jahrhundert zu Stadtrechten.
Seine geschützte Lage verhalf der Stadt zu wirtschaftlichem Aufschwung.

Mittelalterliche Fachwerkhäuser Mittelalterliche Fachwerkhäuser (Bild laden)

Sehenswert sind die gepflegten, renovierten mittelalterlichen Gassen, das gotische Rathaus mit seinen bemalten Wänden und seinem geschnitzten Ratssaal.
Bemerkenswert ist auch der Hafen mit seinem über 30 Meter hohen Leuchtturm, der Lindauer Löwe am Hafeneingang und der über 800 Jahre alte Mangturm.

Das Rathaus Lindau Das Rathaus Lindau (Bild laden)

 

Hier endet die Tour. Zur Weiterfahrt können Sie eine der weiteren Radtouren, ein Schiff der Bodenseeflotte oder die Möglichkeit der Deutschen Bundesbahn nutzen.

 

Weiterführende Radtouren


Tourenüberblick: Radtouren am See:

Rundtour Konstanz - Romanshorn - Meersburg - Konstanz NEU
Rundtour Friedrichshafen - Lindau - Bregenz - Romanshorn NEU
Rundtour Konstanz - Radolfzell - Stein am Rhein - Konstanz NEU
Rundtour Konstanz - Ludwigshafen - Meersburg
Rundtour Singen - Schaffhausen - Ramsen
Rundtour Hochrheintour - Schaffhausen - Eglisau
Rundtour Hochrheintour - Kaiserstuhl und zurück

Etappe: Konstanz - Meersburg - Friedrichshafen - Lindau
Etappe: Konstanz - Kreuzlingen - Romanshorn - Bregenz - Lindau
Etappe: Friedrichshafen - Wangen - Oberreute - Sulzberg - Bregenz
Etappe: Reichenau - Radolfzell - Stein am Rhein - Schaffhausen

Touren vom Bodensee:

Zum Neckar: Verbindungsradweg Neckar - Bodensee

Zum Königssee: Überblick des Bodensee-Königsseeradweges

Zum Rhein: Überblick des Rheintalradwegs

In die Alpen: Von Lindau über den Splügenpass
In die Alpen: Von Lindau über den Bernardinopass

Übersicht der Bodenseeradtouren

Übersicht der aller Fahrradtouren in Deutschland


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