Wörnitzradweg Etappe 1

WörnitzradwegDer Wörnitzradweg startet auf der Frankenhöhe in Schillingsfürst.
Am Stadtrand entspringt die Wörnitz in einer gefassten Quelle. Sie fließt anschließend sehr langsam in Schleifen durch das breite Tal. Zahlreiche Nebenflüsse speisen sie auf dem Weg zur Donau.
Schillingsfürst ist die Residenzstadt der Fürsten zu Hohenlohe-Schillingsfürst. Das Barockschloss steht erhaben in Aussichtslage über der Stadt.
Die kleine Wörnitz fließt zuerst zum namensgebenden Ort Wörnitz, der sehr schöne Fachwerkhäuser hat. Ein Abstecher nach Feuchtwangen ist sehr zu empfehlen, dort erwartet Sie eine schöne historische Altstadt.
Der Wörnitzradweg führt sehr idyllisch mit wenig Steigungen, aber mit viel Landschaftserlebnis, auf Dinkelsbühl zu.
Dinkelsbühl gehört zu den schönsten Städten Deutschlands und kann durch das vollständig erhaltene mittelalterliche Stadtbild punkten.
Der Radweg führt weiter durch die idyllische Tallandschaft mit den vielen Störchen. Vorbei an Wilburgstetten führt der Radweg an Aufkirchen vorbei nach Wassertrüdingen.

Ausgangspunkt: Schillingsfürst
Etappenziel: Wassertrüdingen
Tourenlänge: 59,5 km, mit Abstecher Feuchtwangen und zurück
Höhenmeter: etwa 200 m
Fahrzeit: etwa 4 -5 Stunden
Eignung: Tourenradler, E-Bike geeignet


Übernachten auf der Tour

Hier finden Sie die Übernachtungsliste

Karte

Wörnitzradweg Etappe 1 Wörnitzradweg Etappe 1: Von Schillingsfürst nach Wassertrüdingen Copyright: www.fahrrad-tour.de Schillingsfürst Wörnitz Ulrichs- hausen Mosbach Feuchtwangen A6A6 A7A7 Larrieden Tribur Schopfloch Dinkelsbühl Neustädtlein Wilburgstetten Weiltingen Aufkirchen Wassertrüdingen
Tipp: Wir empfehlen die Karten des Landesamtes für Geoinformation und Landesentwicklung Baden-Württemberg mit Radwanderwegen 1:50.000. Die Karten sind mit Höhenlinien ausgestattet.

Höhendiagramm

Höhendiagramm
Höhenmeter: ca. 200 m

Karte mit GPX-Track

Dargestellt mit GPX_viewer von Jürgen Berkemeier

 

 


Orte am Weg - Entfernungsliste


000,0 km Schillingsfürst
005,5 km Wörnitz
007,5 km Ulrichshausen
018,0 km Mosbach
019,5 km Tribur
021,5 km Larrieden
029,0 km Feuchtwangen
036,0 km Schopfloch
044,0 km Dinkelsbühl
049,0 km Neustädtlein
054,0 km Wilburgstetten
059,5 km Weiltingen
067,5 km Aufkirchen
076,0 km Wassertrüdingen

Zeichenerklärung, Legende:
→ Ort: zeigt die Entfernung zum nächsten Ort
← Ort: zeigt die Entfernung zum vorherigen Ort, also rückwärts
⊗ ⇐ Ort: zeigt die Entfernung zum Etappenziel
⇒ ⊗ Ort: zeigt die Entfernung zum Ausgangspunkt

Schillingsfürst Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Wörnitz: 5,5 km, ← Schillingsfürst: 0 km
⊗ ⇐ Ziel: 76 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 0 km

SEHENSWERT: Schloss, Museen, Schlossgarten

INFO: Vor über 1000 Jahren war Schillingsfürst schon Sitz einer mächtigen Burganlage. Zwar wurde sie mehrfach zerstört, aber immer wieder aufgebaut.
Ihr Ende nahte erst, als die Fürsten von Hohenlohe-Schillingsfürst an derselben Stelle das heutige Schloss errichten ließen.
Vorbild war das imposante Stadtpalais von Madrid. Architektonisch ist dies auch gelungen, allerdings vermisst man an den heißen Sommertagen den Klang der Kastagnetten.

INFO: Die Fürstenfamilie lebt noch in einem Teil des Schlosses. Der frei zugängliche Teil beherbergt ein Museum. Im Garten des Schlosses zeigt ein Falkner seine Künste.
Von den frei zugänglichen Nebengebäuden des Schlosses und vor allem von der Terrasse bietet sich ein schöner Rundblick auf Schillingsfürst und das nahe Wörnitztal.

INFO: Die Wiege der "Legion": Die Französische Fremdenlegion hatte ihren Ursprung in Schillingsfürst. Nach der französischen Revolution waren zahlreiche französische Emigranten in Schillingsfürst und gründeten die Legion Mirabeau. Die Kasernen sind beim Schloss auf der Frankenhöhe.

INFO: Die Stadt selbst ist sehr weitläufig und erstreckt sich über einen Sattel unter und hinauf bis zum Schloss. Vor dem Schloss bietet sich eine herrliche Sicht auf die Stadt.

In der Stadtmitte steht die evangelische Kirche St. Kilian, die im typischen Markgrafenstil erbaut wurde. Weiter bergauf steht die katholische Kirche zur Kreuzerhöhung, die schon von den Franziskanern errichtet wurde.

ROUTE: Der Radweg folgt nun bergab der "Frankenheimer Straße". Barocke Häuserzeilen begleiten die Straße.
An der Kreuzung folgen Sie nach links der "Dombühler Straße" talabwärts bis zur Kreuzung mit dem kleinen "Hirtengässchen".

INFO: Dort ist die Wörnitzquelle beschildert.
Etwas verwirrend zwar, denn sie liegt auf der Höhe des nach rechts zeigenden Schildes, hinter dem großen Schild mit der Beschreibung des Wörnitzradweges.

ROUTE: Der Radweg folgt dem "Hirtengässchen" und begleitet dann auf einem Feldweg die St2246.
Beim Industriegebiet überquert er die Straße und führt auf der linken Seite weiter zum Weiler "Wittum".

ROUTE: Auf dem weiteren Weg überquert der Radweg die junge Wörnitz und führt am Hang entlang zum Weiler "Riedenburg".
Gut beschildert radeln Sie bergab und überqueren erneut den Fluss und erreichen den Ort "Oberwörnitz".
Gut beschildert führt der Radweg zum Ort Wörnitz.


Wörnitz


Entfernungen: → Ulrichshausen: 2 km, ← Schillingsfürst: 5,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 70,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 5,5 km

SEHENSWERT: Fachwerkhäuser in der Innenstadt, Flachsbrechhaus, Wehrkirche, Holzziehbrunnen

INFO: Wörnitz hat eine schöne Kirche und zahlreiche restaurierte Fachwerkhäuser in der Innenstadt.
Ein altes, restauriertes Flachsbrechhaus demonstriert die früher hier übliche Flachsverwertung.

ROUTE: Der Radweg durchquert den Ort - der zur Verwaltungsgemeinschaft Schillingsfürst gehört - auf der Hauptstraße. Gut beschildert folgt der Wörnitzradweg der ruhigen Gemeindeverbindungsstraße durch die Flusslandschaft in Richtung "Ulrichshausen".

Ulrichshausen


Entfernungen: → Mosbach: 10,5 km, ← Wörnitz: 2 km
⊗ ⇐ Ziel: 68,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 7,5 km

SEHENSWERT: Schöne Tallandschaft

ROUTE: In "Ulrichshausen" zweigt der Radweg auf einen Feldweg ab und führt entlang der Wiesen idyllisch nach "Ratzendorf". Dort erreichen Sie wieder eine Asphaltstraße. Entlang der in engen Schlingen fließenden Wörnitz radeln Sie durch das flache Tal. Sie passieren den kleinen Ort Zischendorf und radeln auf die Autobahntrasse zu.

Kurz vor der Unterquerung der Autobahn fahren Sie am Ort "Zumhaus" vorbei.

INFO: Auf der anderen Seite der Wörnitz liegt der kleine Ort "Zumhaus" mit seiner ehemaligen kleinen Wehrkirche.

ROUTE: Durch den Tunnel unterqueren Sie die Autobahntrasse und radeln auf der Straße nach "Breitenau".

INFO: Die gotische Kirche St. Stephan in "Breitenau" stammt aus dem 14. Jahrhundert, wurde aber in den Jahren immer wieder mal umgebaut.

ROUTE: Der Radweg führt gut beschildert weiter auf kleinen Straßen. Auf der linken Seite geht es am Talrand weiter.

INFO: Ein kleiner Mühlbach kommt nach der Nutzung in einer Mühle wieder zurück in die Wörnitz.

ROUTE: Bei Reichenbach überqueren Sie die Wörnitz und radeln auf der rechten Seite weiter.
Von der Brücke aus sieht man auf den noch jungen Fluss.

ROUTE: Der Radweg führt ziemlich gerade rechts der Wörnitz weiter durchs Tal bis auf die Höhe von "Mosbach".


Mosbach


Entfernungen: → Tribur: 1,5 km, ← Ulrichshausen: 10,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 58 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 18 km

SEHENSWERT: Alte Wehrkirche

INFO: Der Ort Mosbach gehört zu den frühen Siedlungen im Wörnitztal und wurde wahrscheinlich schon im 6. Jahrhundert besiedelt. Die wuchtige Wehrkirche stammt aus dem 15. Jahrhundert und beherrscht markant das Ortsbild.

ROUTE: Der Wörnitzradweg führt nun auf einem mineralischen Weg auf die Höhe von "Tribur", das aber links des Radweges und der Wörnitz liegt.


Tribur


Entfernungen: → Larrieden: 2 km, ← Mosbach: 1,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 56,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 19,5 km

SEHENSWERT: Alte Mühle

INFO: Der Ort Tribur liegt links der Wörnitz über der Brücke der Landstraße AN5. Im Ort gibt es noch historische Bausubstanz.

ROUTE: Der Radweg bleibt rechts der Wörnitz und führt auf einem gewalzten mineralischen Weg weiter. Nach einem reichlichen Kilometer erreicht er die Landstraße AN40 und führt auf ihr nach "Larrieden".


Larrieden


Entfernungen: → Feuchtwangen: 7,5 km, ← Tribur: 2 km
⊗ ⇐ Ziel: 54,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 21,5 km

SEHENSWERT: Kirche St. Michael, mittelalterliche Steinkreuze

INFO: Der kleine Ort liegt idyllisch im Wörnitztal. Im 13. Jahrhundert hatten hier schon oettingische Ministerialen ihren Sitz.
Gleich am Ortseingang steht ein mittelalterliches Steinkreuz.
Die Kirche St. Michael ist schon seit dem Jahre 1310 nachgewiesen.

ROUTE: Der Wörnitzradweg folgt nun der kleinen Straße AN5. Nach drei Kilometern kreuzen Sie die Straße nach Schopfloch.

Der Radweg bleibt im Talgrund und führt an zahlreichen Feuchtwiesen vorbei. Ab und zu verläuft die Straße in einer Baumallee.

INFO: Durch den flachen Flussverlauf mäandert die Wörnitz in zahlreichen Schleifen durch das breite Tal. Vor Dinkelsbühl steigt das Wasser durch die zahlreichen Nebenflüsse.


Alternative über Feuchtwangen


ROUTE: In "Larrieden" zweigt nach links die kleine Landstraße nach "Heiligenkreuz" ab. Sie folgen ihr bergauf mit schönem Blick nach hinten auf das Wörnitztal.
Sie passieren den kleinen Ort "Heiligenkreuz" und radeln danach bergab in Richtung "Kaltenbronn".

INFO: Am Ortseingang von "Kaltenbronn" passieren Sie auf der linken Seite den Weiher "Kaltenbronnweiher". Der Weiler wurde im 14. Jahrhundert als riesiger Schafhof angelegt. Bei den ersten Häusern fahren Sie am "Hofweiher" vorbei, der auf der rechten Seite liegt.

ROUTE: Kurz danach fahren Sie durch den kleinen Weiler "Kaltenbronn", der schon im 14. Jahrhundert bestand.

Der mit "Feuchtwangen" ausgeschilderte Radweg folgt jetzt einen Kilometer der Bahnlinie, führt dann aber nach rechts zum Kreisverkehr der B25. Entlang der Bundesstraße erreichen Sie Feuchtwangen.


Feuchtwangen


Entfernungen: → Schopfloch: 7 km, ← Larriedn: 7,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 47 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 29 km

SEHENSWERT: Schöne historistische Innenstadt, Reste des Benediktinerklosters St. Salvator, Kreuzgang

INFO: "Feuchtwangen" wurde im 9. Jahrhundert ursprünglich als Kloster gegründet. Erst im 12. Jahrhundert gründete man in unmittelbarer Nachbarschaft die staufische Besiedlung, die 1241 zur Reichsstadt erhoben wurde.
Aus dem Kloster wurde in der Zwischenzeit ein Chorherrenstift.
Neben der Kirche sind noch Reste des romanischen Kreuzganges erhalten.

INFO: Nach vielen Wirren und Zerstörungen besitzt die Stadt heute eine wunderschöne mittelalterliche Altstadt und eine gut erhaltene, teilweise noch romanische Stiftskirche. Die ehemalige Klosterkirche verfügt über beachtliche romanische Baureste. Den späteren gotischen Stil findet man vor allem am Chor.

Von Michael Wolgemut, dem Lehrer Albrecht Dürers, wurde 1484 der Marienaltar geschaffen. Das geschnitzte Chorgestühl stammt aus der Zeit um 1500.

INFO: Im 14. Jahrhundert wurde Feuchtwangen ummauert und mit Türmen und Toren versehen. Der "Kasten" wurde im 15. Jahrhundert als Zehntscheuer erbaut. Er ist noch sehr gut erhalten.

INFO: Im unteren Drittel des beeindruckenden Marktplatzes steht ein blumengeschmückter Brunnen, von dem man einen schönen Rundblick genießt. Prächtige und gepflegte Bürgerhäuser zieren den lang gezogenen Marktplatz. Im Hintergrund überragt die teilweise noch romanische Stiftskirche die Häuser.

ROUTE: Sie verlassen die Altstadt gut beschildert mit Dinkelsbühl auf der "Unteren Torstraße". Erst überqueren Sie den Sulzbach, dann die B25. Auf dem Mosbacher Weg geht es über die Bahngleise, dann zweigen Sie nach links ab und folgen den Gleisen.
Nach zwei Kilometern erreichen Sie wieder "Kaltenbronn", zweigen dort aber nach links auf den Waldweg entlang dem Hofweiher ab.

Der Radweg unterquert die Bahnlinie und folgt dann leicht hügelig im Wald der Trasse der B25. Über drei kernige Hügel erreichen Sie den Ort Schopfloch.

Schopfloch


Entfernungen: → Dinkelsbühl: 8 km, ← Feuchtwangen: 7 km
⊗ ⇐ Ziel: 40 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 36 km

SEHENSWERT: Jüdischer Friedhof

INFO: Der Ort Schopfloch entstand schon im 13. Jahrhundert durch ein lokales Adelsgeschlecht, die Burg stand ursprünglich in der Ortsmitte. Später gehörte der Ort zu Feuchtwangen.
Bemerkenswert ist nach dem 30-jährigen Krieg der Zuzug zahlreicher evangelischer Maurer aus dem Salzburger Raum.
Sie arbeiteten von hier aus als Wanderarbeiter im ganzen Großraum.

ROUTE: Der Radweg führt aus dem Ort auf der Bahnhofstraße hinaus und dann bergab.
Nach dem Bahnhof überqueren Sie die Gleise und radeln am Buchhof vorbei. Sie erreichen den gut beschilderten Wörnitzradweg entlang der Landstraße AN5.

(Auf diesem Radweg von Larrieden her wären Sie auch ohne die Alternative nach Feuchtwangen gefahren)

Ende Alternative über Feuchtwangen

Der Radweg bleibt im landschaftlich schönen Wörnitztal und folgt der kleinen Landstraße. Nach sechs Kilometern erreichen Sie gut beschildert den Stadtrand von "Dinkelsbühl".


Dinkelsbühl Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Neustädtlein: 5 km, ← Schopfloch: 8 km
⊗ ⇐ Ziel: 32 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 44 km

SEHENSWERT: Münster St. Georg, Reste der Stadtbefestigung, Türme und Tore, sehr schöne historische Altstadt, historische Klöster

INFO: Stilgerecht erreicht man die ehrwürdige Stadt über einen gepflasterten Weg entlang des Stadtgrabens.
Durch das Rothenburger Tor erreicht man die Hauptstraße und ist sofort von den prächtig und liebevoll restaurierten Häusern begeistert.

INFO: Dinkelsbühl entstand an der Kreuzung zweier bedeutender Handelsstraßen im 12. Jahrhundert. Die breite Marktstraße führt entlang des ehemaligen Spitals in das Zentrum der historischen Stadt.

INFO: Als sei die Zeit im Mittelalter stehen geblieben, so echt präsentiert sich die Stadt.
Bei näherem Hinschauen natürlich nicht ganz, so international, dass man sogar japanische Speisekarten aufstellt, war man früher gewiss nicht, aber die Gastronomie lebt nun einmal von Gästen.

Dinkelsbühl kann auf eine stolze Geschichte zurückblicken und hat sich seine Vergangenheit bis ins Heute bewahrt. Vor dem Wörnitztor steht ein blumengeschmückter Brunnen.

INFO: Mit dem Bau des Münsters St. Georg begann man im 13. Jahrhundert im romanischen Stil. Der Turm ist noch so erhalten.

INFO: Das Kirchenschiff wurde 1448 in eine gotische Hallenkirche umgewandelt. Sie gehört mit ihrer prächtigen Ausstattung zu den schönsten in Süddeutschland.

INFO: Das Dinkelsbühler Deutschordensschloss lag ursprünglich beim Spital, wurde aber im 14. Jahrhundert an der heutigen Stelle neu erbaut. Sehenswert ist auch die dortige Rokokokapelle.

INFO: Dinkelsbühl ist noch nahezu vollständig ummauert. Die Befestigungsanlage hat 4 Tore und zusätzliche 15 Türme.

ROUTE: Der Wörnitzradweg folgt der "Nördlinger Straße" durch die Altstadt. Nach der Überquerung des Südrings am Altstadtende folgt er der "Mönchsrother Straße" und zweigt nach einer kurzen Strecke auf den Radweg links der Straße ab.

Sie fahren an der Kläranlage vorbei und folgen nach einem knappen Kilometer der Beschilderung nach links. Sie radeln auf eine kleine Holzbrücke zu und überqueren die Wörnitz.

ROUTE: Gleich nach der Flussüberquerung fahren Sie über die Gleise der Bahn und erreichen dann den kleinen Ort "Neustädtlein".

Neustädtlein


Entfernungen: → Wilburgstetten: 5 km, ← Dinkelsbühl: 5 km
⊗ ⇐ Ziel: 27 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 49 km

SEHENSWERT: Der Ort Neustädtlein ist sehr klein.

ROUTE: Der Radweg erreicht hier die B25 und folgt ihr auf einem begleitenden Radweg. Nach einem guten Kilometer passieren Sie die wenigen Häuser von "Knittelsbach".
Der Radweg führt zwischen B25 und Bahnlinie weiter und passiert die Walkmühle.
Etwa 500 Meter weiter überqueren Sie die Bundesstraße vor einem Bahnübergang.
Der asphaltierte Radweg umgeht nun einen weitläufigen Holzlagerplatz bei Wilburgstetten.

Wilburgstetten


Entfernungen: → Weiltingen: 5,5 km, ← Neustädtlein: 5 km
⊗ ⇐ Ziel: 22 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 54 km

SEHENSWERT: Kirche St. Margaret, Grimeiß’sches Haus, Reste des Limes

INFO: Der Ort Wilburgstetten liegt etwas abseits des Radweges jenseits der Wörnitz.
Der Ort war schon sehr früh besiedelt und lag zu römischen Zeiten am Limes. Zahlreiche Ausgrabungen belegen dies. Heute ist noch ein Rest des Limes sichtbar und wird Teufelsmauer genannt.

ROUTE: Der Radweg bleibt links der Wörnitz und führt durch das flache Tal weiter an kleinen Weilern vorbei. Er benutzt die wenig befahrene Gemeindeverbindungsstraße über Wörnitzhofen.

ROUTE: Der Radweg bleibt links der Wörnitz. Auf der rechten Seite liegt der frühere Fürstensitz Weiltingen.

Weiltingen

(auf der anderen Seite der Wörnitz)

Entfernungen: → Aufkirchen: 8 km, ← Wilburgstetten: 5,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 16,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 59,5 km

SEHENSWERT: Römerpark Ruffenhofen, St. Peters-Kirche mit Fürstengruft

INFO: Der Ort Weiltingen war im 16. Jahrhundert Fürstensitz einer Nebenlinie des Hauses Württemberg.
Nach dem Aussterben der Linie fiel die Herrschaft an das Königreich Bayern ab.
Geblieben sind Reste des abgerissenen Schlosses und Teile der Ortsbefestigung. In der St. Peters-Kirche ist die Fürstengruft erhalten.

ROUTE: Der Radweg bleibt links der Wörnitz und führt in schöner Landschaft auf der ruhigen Straße weiter.

ROUTE: Gut beschildert erreichen Sie die Abzweigung nach Ruffenhofen, das nach der Wörnitzbrücke liegt.

INFO: Auf der rechten Wörnitzseite liegt die Mühle in Ruffenhofen. Nicht weit davon entfernt steht die romanische Wehrkirche, die der Deutsche Orden im 12. Jahrhundert erbaute.

ROUTE: Der Wörnitzradweg folgt der rechten Seite des Flusses.
Nach einem Kilometer haben Sie die Möglichkeit, nach rechts als lohnenswerten Abstecher hinauf zum Römerpark Ruffenhofen zu radeln.

INFO: Dort wurde ein römisches Kastell ausgegraben, das sich weitläufig über dem Hügel erstreckt. Da das Gelände nur landwirtschaftlich genutzt wurde, hat sich im Boden sehr viel Substanz erhalten. Ein sehr informatives, preisgekröntes Museum über den Limes und das Leben zu Zeiten der Römer, das LIMESEUM, bietet den zahlreichen Besuchern auch ein Besuchercafé.

INFO: Auf dem Ausgrabungsareal kann man neben den Ausgrabungen auch eine miniaturisierte Rekonstruktion des ehemaligen Kastells besichtigen.
Zahlreiche Fragmente sind mit römischen Reliefs versehen und stehen im Freien zur Besichtigung.

ROUTE: Der Wörnitzradweg bleibt im Tal und erreicht ohne große Steigungen den Ort "Aufkirchen".

Aufkirchen


Entfernungen: → Wassertrüdingen: 8,5 km, ← Weiltingen: 8 km
⊗ ⇐ Ziel: 8,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 67,5 km

SEHENSWERT: Fachwerkrathaus, Pfarrkirche Johannes der Täufer, Schlossgarten

INFO: Der Ort Aufhausen wurde schon im 12. Jahrhundert als königliche Stadt gegründet. Im Laufe der Zeit wurde die Stadt aber verpfändet, das Pfand aber nicht mehr eingelöst. Im 17. Jahrhundert brannte der Marktflecken mehrmals ab.
Das Rathaus und die Kirche überlebten die Brände.

INFO: Pfarrkirche Johannes der Täufer ist eine zweischiffige Basilika und stammt aus dem 14. Jahrhundert.

ROUTE: Der Radweg bleibt nun weiterhin auf der rechten Seite der Wörnitz auf Asphalt. Er führt leicht hügelig am Hang des Oettinger Forstes weiter, manchmal durchquert er kurze Waldstücke.

ROUTE: Dann passiert er den kleinen Ort "Reichenbach" mit seinen vielen Pferden und folgt danach im breiten Talgrund dem landwirtschaftlichen Weg bis zum Stadteingang von Wassertrüdingen.


Wassertrüdingen


Entfernungen: → Wassertrüdingen: 0 km, ← Aufkirchen: 8,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 00 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 76 km

SEHENSWERT: Stadtkirche Heilige Dreieinigkeit, Türme der Stadtbefestigung, Wasserschloss

INFO: Die Stadt Wassertrüdingen wurde im 13. Jahrhundert als Wasserburg der Herren von Oettingen gegründet. Heute sind die Innenstadt und ein ehemaliges Stadttor erhalten. In der Stadtkirche Heilige Dreieinigkeit ist noch der gotische Altar der Vorgängerkirche erhalten.
Auf der Marktstraße fahren Sie am Rathaus vorbei und erreichen die Altstadt.

INFO: Das Obere Stadttor ist das einzige erhalten gebliebene von drei Stadttoren in Wassertrüdingen.

ROUTE: Gut beschildert verlässt der Radweg auf der Straße "An der Schlosswand" die Stadt Wassertrüdingen und folgt auf einem Asphaltweg der Wörnitz.
Hier muss man kurz auf die Beschilderung achten, sonst landet man in einer Sackgasse.

INFO: Die Wörnitz ist nach dem Zusammenfluss mit dem Lentersheimer Mühlbach schon recht stattlich. Die Fließgeschwindigkeit ist aber nach wie vor recht klein.

ROUTE: Auf einer Asphaltstraße erreichen Sie Auhausen und zweigen auf die Klosterstraße nach rechts ein.


 

 

 

Beschreibung Karte Hotel & Pension Orte am Weg Anschlusstouren