Romantische Straße
Würzburg nach Rothenburg

Etappe: Von Würzburg nach Rothenburg:

Startpunkt ist die Residenzstadt Würzburg. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten warten hier in der Altstadt neben der barocken Residenz und den Kirchen, um besichtigt zu werden.
Entlang der Festung Marienburg radeln Sie bergauf nach Höchberg und fahren über die Hügel ins Aalbachtal.
Wunderschöne Landschaft erwartet Sie auf dem Weg nach Urphar ins Maintal.
Über Wertheim radeln Sie entlang der Tauber bergauf durch das naturbelassene Taubertal.
Tauberbischofsheim mit seinem Schloss ist der nächste Höhepunkt der Fahrradtour.
In dem sanften Taubertal geht es nur leicht bergauf und bald erreichen Sie die Stadt Bad Mergentheim mit seinem Deutschordensschloss.
Schon nach wenigen Kilometern können Sie das nächste Schloss in Weikersheim bestaunen.
Durch sehenswerte Dörfer fahren Sie nun weiter der Tauber entlang und radeln bald in Creglingen ein.
Die etwas außerhalb stehende Herrgottskirche birgt einen bekannten Riemenschneideraltar.
Nun wird das Tal etwas enger und die Wege überqueren kleine Hügel.
Das einzigartige Rothenburg kommt nun in Sicht.
Herrliche alte Straßenzüge und die fast vollständig erhaltene Stadtbefestigung werden Sie begeistern.

Ausgangspunkt: Würzburg
Ziel: Rothenburg
Streckenlänge: 144,0 km
Fahrzeit: 2 - 3 Tage
Höhenmeter: 1074 m
Eignung: Tourenradler, Radeln mit Kindern, E-Bike geeignet



Radweg Romantische Straße Übernachtungen

Hier finden Sie die Übernachtungsliste

Karte Radweg Romantische Straße

Tauber Radweg Romantische Straße Copyright: www.fahrrad-tour.de Würzburg Höchberg Bettingen Werbach Tauberbischofsheim Lauda Königshofen Unterbalbach Igersheim Weikersheim Röttingen Bieberehren Creglingen Tauberzell Bettwar Rothenburg Uettingen Wertheim Tauber Main Aalbachtal

Höhendiagramm Radweg Romantische Straße

Höhendiagramm
Höhenmeter: 1074 m

Radweg Romantische Straße Karte mit GPX-Track

Dargestellt mit GPX_viewer von Jürgen Berkemeier

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Radweg Romantische Straße
Orte am Weg - Entfernungstabelle

000,0 km Würzburg
029,0 km Dertingen
033,5 km Bettingen
036,5 km Urphar
043,0 km Wertheim
050,0 km Reicholzheim
052,0 km Bronnbach
060,0 km Gamburg
065,5 km Werbach
072,0 km Tauberbischofsheim
080,0 km Lauda
083,0 km Königshofen
086,0 km Unterbalbach
092,5 km Bad Mergentheim
095,5 km Igersheim
106,5 km Weikersheim
110,0 km Tauberrettersheim
114,0 km Röttingen
117,5 km Bieberehren
124,0 km Creglingen
131,5 km Tauberzell
136,5 km Bettwar
140,5 km Detwang
144,0 km Rothenburg

Bitte beachten: Durch Besichtigungen in den Orten vergrößern sich die Entfernungen

→ Ort: zeigt die Entfernung zum nächsten Ort
← Ort: zeigt die Entfernung zum vorherigen Ort, also rückwärts
⊗ ⇐ Ort: zeigt die Entfernung zum Etappenziel
⇒ ⊗ Ort: zeigt die Entfernung zum Ausgangspunkt

 

Würzburg Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Dertingen: 29,0 km, ← Würzburg: 0,0 km
⊗ ⇐ Ziel: 144,0 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 0,0 km

SEHENSWERT: Die Festung Marienberg, die Residenz (UNESCO-Weltkulturerbe), Dom St. Kilian, das Neumünster, u.v.a.m.

INFO: Würzburg war durch die strategisch günstige Lage schon früh besiedelt. Reste einer keltischen Fliehburg aus dem ersten vorchristlichen Jahrtausend belegen dies.
Urkundlich tritt Würzburg bereits im 7. Jahrhundert auf. Die "Frankenapostel" Kilian, Kolonat und Totnan christianisierten das Gebiet.
"Würzburg" wurde schon früh Bischofssitz und schon Anfang des 15. Jahrhunderts wurde der Vorläufer der Universität gegründet.
Die Stadt entwickelte sich rasch und kam zu Wohlstand.
Leider zerstörte das Bombardement am Ende des zweiten Weltkrieges viel historische Substanz.
Glücklicherweise wurden wichtige Bauten wiederhergestellt, so dass "Würzburg" auch heute eine wunderschöne sehenswerte Stadt ist.

Dominant liegt die Festung Marienburg oberhalb von "Würzburg". An dieser strategisch wichtigen Stelle hatten die fränkischen Führer bereits im 8. Jahrhundert eine Burg erbaut. Die heutige Form prägte Julius Echter, der die Burg im Jahre 1573 zum Renaissanceschloss umgestaltete.

INFO: Der Kiliansdom wurde in salischer Zeit in romanischem Stil erbaut.
Nach den Zerstörungen des zweiten Weltkrieges wurde die Kirche im ursprünglichen Stil wieder hergestellt. Auffallend ist die helle Innengestaltung.

INFO: Die Residenz wird als Hauptwerk des süddeutschen Barockstils genannt. Geplant wurde es von Balthasar Neumann.
Das Schloss ist Weltkulturerbe der UNESCO.

INFO: Der Marienberg war schon früh befestigt. Heute steht dort die Festung "Unser Frauen Berg".

INFO: Von der Festung Marienberg überblickt man die ganze Altstadt von Würzburg. Die Türme der zahlreichen Kirchen überragen die städtische Bebauung.


INFO: Unbedingtes Muss ist zumindest eine äußere Besichtigung der Würzburger Residenz. Das Schloss gilt als eines der schönsten Europas und wurde von der UNESCO als Weltkulturerbe ernannt.

ROUTE: Vom Zentrum aus radeln Sie gut beschildert in Richtung Fluss und überqueren den Main auf der "Alten Mainbrücke".

INFO: Die alte Mainbrücke soll schon im zwölften Jahrhundert die damalige Furt ersetzt haben. Von ihr hat man einen schönen Blick auf das Rathaus, den Dom und die Festung Marienberg.

ROUTE: Nach der Mainbrücke überqueren Sie die Straße und fahren gut beschildert zur "Zellerstraße". Sie folgen ihr nach links und unterqueren - wieder nach links - die viel befahrene "Drei-Kronen-Straße".
Der Radweg folgt danach ohne Verkehrsbelastung dem Uferweg.
Bei der "Friedensbrücke" überqueren Sie den großen Parkplatz und folgen danach dem Radweg entlang der "Mainaustraße" an Sportanlagen vorbei.

Der Radweg Romantische Straße führt an der Kirche St. Burghard vorbei und durchquert die Bastion Burghard.
An der Kreuzung mit der Leistenstraße folgt er dem Radweg neben der Straße und führt anhaltend bergauf nach Höchberg. Nach rechts hat man immer die Festungsanlage Marienburg im Blick.

ROUTE: Gut beschildert unterqueren Sie schon auf dem Berg die B8 und radeln weiter bis der Radweg auf die Münchner Straße abbiegt.
Auf Ihr radeln Sie an einer Schule vorbei und erreichen die Waldstraße.
Gleich danach zweigt der Radweg in den Wald ab und Sie fahren zunächst bergauf in Straßennähe bis zum Ort Waldbüttelbronn.

ROUTE: Sie erreichen Waldbüttelbronn auf der Würzburger Straße und fahren weiter auf die der August-Bebel-Straße, auf der Sie den Ort durchqueren. Mitten im Ort zweigen Sie auf die Frankfurter Straße ab die nach dem Ort als Wirtschaftweg der Straße St2312 folgt.

ROUTE: Entlang dem Wirtschaftsweg Augraben verlässt der Radweg die Straße und führt an der Kläranlage vorbei.
Sie radeln an einem Wald vorbei und überqueren einen Zubringer Wu12. Gleich danach fahren Sie über die Zufahrt zur A3 und erreichen den kleinen Ort Mädelhofen mit seiner Backsteinkirche.

ROUTE: Sie radeln auf der Hauptstraße durch den Ort und sehen am Ende schon den nächsten Ort Rossbrunn, den Sie auf der Pfarrstraße durchqueren.
Vorbei an der Kirche St. Josef fahren Sie auf der Uettinger Straße aus dem Ort hinaus.
Im Tal des Aalbachs fahren Sie gut beschildert an Uettingen vorbei und passieren die Holzmühle.

ROUTE: Nach der Kläranlage fahren Sie an einer Holzmühle vorbei und erreichen einen Wald.
Ein schöner Weg führt durchs Tal. Er durchquert den Forst und bringt Sie in die Nähe des Klosters Holzkirchen.

INFO: Das Kloster Holzkirchen wurde schon im 8. Jahrhundert gegründet. Der Gaugraf schenkte es Karl dem Großen, der es wieder an das Kloster Fulda übertrug. Im Zuge der Reformation wurde es aufgehoben.
Fürstbischof Julius Echter zog es später ein und erweckte es mit neuem Leben und 12 Mönchen. Leider wurden diese im dreißigjährigen Krieg vertrieben. Heute ist dort ein überkonfessionelles Seminar untergebracht.

ROUTE: Zur Weiterfahrt geht es zurück auf den Radweg der weiter im Wald in Bachnähe weiterführt.
Auf dem Mühlenweg erreichen Sie Wüstenzell und überqueren die Straße WÜ59.

INFO: Der Radweg bleibt im wunderschönen Aalbachtal und führt zwischen Waldrand und Aalbach leicht bergab in Richtung Dertingen.

ROUTE: Der Radweg bleibt im wunderschönen Aalbachtal und führt zwischen Waldrand und Aalbach leicht bergab.
Nach der Überquerung der K2825 erreichen Sie Dertingen .

Dertingen Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Bettingen: 4,5 km, ← Würzburg: 29,0 km
⊗ ⇐ Ziel: 115,0 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 29,0 km

INFO: In Dertingen steht eine Wehrkirche.

ROUTE: Der Radweg führt auf der Aalbachstraße durch den Ort und zweigt nach dem Ortsende nach rechts in den Sandweg ab. Dieser Wirtschaftsweg führt auf ein Industriegebiet zu und umgeht das Einkaufszentrum "WertheimVillage".
Sie überqueren die A3 und fahren hinunter nach Bettingen.
Sie folgen der Haupstraße durch den Ort.
Nach dem Ortsende überqueren Sie den Aalbach und zweigen nach rechts auf den Radweg in Richtung "Urphar" ab.

Bettingen


Entfernungen: → Urphar: 3,0 km, ← Urphar: 4,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 110,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 33,5 km

INFO: "Bettingen" liegt vor der Mainschleife und besitzt zwei Campingplätze.
Eine lange, seit dem 8. Jahrhundert währende tragische Geschichte begleitet den Ort.
Meist wurde er in Fehden zwischen den Würzburger Bischöfen und den Wertheimer Grafen sehr stark in Mitleidenschaft gezogen.
Nach dem 30-jährigen Krieg hatte "Bettingen" gerade noch 25 Einwohner.

Der Main beschreibt zwischen "Bettingen" und "Wertheim" in der Höhe von "Urphar" eine sehr enge Mainschleife. Ein Paradies für Hotelschiffe.

TIPP: In "Bettingen", an der hinteren Dorfstraße, zweigt nach links der "Aalbachradweg" ab, der weiter in das Weindorf "Dertingen" führt und danach dem Aalbach folgt.

ROUTE: Der Mainradweg verläuft idyllisch am Fluss weiter und führt nach der Überquerung des Flüsschens Aalbach weiter im breiten Tal nach "Urphar".

Urphar


Entfernungen: → Wertheim: 6,5 km, ← Bettingen: 3,0 km
⊗ ⇐ Ziel: 107,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 36,5 km

SEHENSWERT: Jakobskirche

INFO: Der Ort "Urphar" direkt in der Mainschleife war schon von Kelten bewohnt, die hier eine Furt durch den Main betrieben.
Urkundlich tritt Urphar als "Urfare" im Jahre 775 erstmals auf.
Bekannt ist seine über 1000 Jahre alte Kirche mit Freskenmalereien, einem schönen Altar und einem alten Chorgestühl.
Der "lächelnde Jesus" lockt viele Kunstinteressierte an.

INFO: Wer zur Kirche hochfahren will, folgt der guten Beschilderung in Serpentinen den Berg hinauf. Der direkte Weg im Ort ist zu steil.
Vom Friedhof bei der Kirche sieht man hinunter auf den Main.

ROUTE: Der Mainradweg überquert im Tal die "Maintalstraße" und führt direkt am Fluss entlang am Hang der Straße weiter.
Auf diesem Weg radeln Sie am Scheitel der engen Mainschleife vorbei.

ROUTE: Sie passieren auf dem weiteren Weg die Staustufe beim Ort "Eichel" und radeln dann auf einem breiten, straßenbegleitenden Weg in Richtung "Wertheim".

Wertheim Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Reicholzheim: 7,0 km, ← Urphar: 6,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 101,0 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 43,0 km

SEHENSWERT: Burgruine Wertheim, historische Innenstadt, Glasmuseum, Engelsbrunnen, Stiftskirche, Reste der Stadtbefestigung

INFO: "Wertheim" wurde im 8. Jahrhundert auf der nördlichen Mainseite gegründet und hatte schon früh Marktrecht. Dieser Stadtteil heißt heute Kreuzwertheim.
Auf der südlichen Mainseite, beim Zufluss der Tauber entstand im 12. Jahrhundert die Burg der Grafen von Wertheim.
Sie gilt als zweitgrößte Burganlage Süddeutschlands.
Unterhalb der Burg siedelten sich Tuchmacher und Handwerker an, die schnell eine befestigte Stadtmauer brauchten.
Die Burgruine gehört zu den imposantesten in ganz "Baden-Württemberg".
Durch die günstige Lage am Main erhielt "Wertheim" auch Wegzölle. Dies, der Weinbau und Handel brachten der Stadt Wohlstand.

INFO: Auf dem Platz zwischen Kilianskapelle und Stiftskirche stehen hohe Fachwerkhäuser und ein Turm. Diese ehemals zur gräflichen Hofhaltung zusammengefasste Gruppe von Häusern prägt das Stadtbild.

INFO: Die Innenstadt von Wertheim ist wunderschön und hat ihren mittelalterlichen Charakter bewahrt. Zahlreiche historische Fachwerkhäuser stehen auf Plätzen und entlang der alten Gassen.

INFO: In mehreren Häusern - dem "Alten Rathaus" und dem "Haus der Vier Gekrönten" - ist das Wertheimer Grafschaftsmuseum untergebracht.

INFO: Gegenüber der Stiftskirche steht die spätgotische Kilianskapelle. Sie ist als Doppelkapelle ausgelegt und gilt als eine der schönsten in ganz Deutschland.

INFO: Aus dem 12. Jahrhundert stammt die noch in Teilen erhaltene Stadtbefestigung mit dem Weißen Turm. Am dahinter liegenden Hang sieht man, dass die Stadtmauer früher bis zur Burg hoch führte.

INFO: Die Burg Wertheim wurde im 12. Jahrhundert erbaut und war Sitz der mächtigen Grafen von Wertheim. Im dreißigjährigen Krieg wurde die Burg mehrfach beschossen und zerstört.
Heute ist sie im Besitz der Stadt Wertheim und wird für viele kulturelle Veranstaltungen genutzt.

INFO: In den schmalen, verkehrsfreien Gassen mit zahlreichen mittelalterlichen Häusern herrscht reger Publikumsverkehr. Neben Touristen sind hier auch die richtigen "Wertheimer" unterwegs. Die "Wertheimer Stiftskirche" überragt die Häuser der Stadt.

Route: Gut beschildert verlässt der Radweg Wertheim und führt am rechten Talrand weiter. Leicht hügelig passiert er den Ort Waldenhausen und führt dann im Wald weiter.

Reicholzheim


Entfernungen: → Bronnbach: 2,0 km, ← Wertheim: 7,0 km
⊗ ⇐ Ziel: 94,0 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 50,0 km

SEHENSWERT: Historische Wehrkirche

ROUTE: Der gut ausgebaute Radweg verlaüft zusammen mit dem Tauberradweg und folgt der Bahnline durch den Wald.
Nach einem Hügel können Sie nach links zum bekannten Kloster Bronnbach abzweigen, das nur wenige hundert Meter neben dem Radweg liegt.

Bronnbach Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Gamburg: 8,0 km, ← Reicholzheim: 2,0 km
⊗ ⇐ Ziel: 92,0 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 52,0 km

SEHENSWERT: Ehemaliges Zisterzienserkloster

INFO: Die Gegend war schon früh besiedelt, man fand Steinbeile und Urnengräberfelder.
Das Klostergebäude hat Anfänge im 6. Jahrhundert. Es lag ursprünglich völlig abgelegen im Wald. In typischer Zisterziensermanier galt den Mönchen Arbeit und Gebet als höchstes Ziel.
Sie betrieben auch Weinbau und produzierten Wein, der auch an andere Klöster verkauft wurde.



ROUTE: Zurück auf dem Radweg folgen Sie dem gut beschilderten Radweg meist im Wald wieder neben den Bahngleisen tauberaufwärts. Teilweise geht es im schönen Tal mal rauf und wieder runter.
Von hier aus sieht man die Gamburg auf der linken Talseite. Nach einer Schleife erreichen Sie Gamburg.

Gamburg Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Werbach: 5,5 km, ← Bronnbach: 8,0 km
⊗ ⇐ Ziel: 84,0 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 60,0 km

SEHENSWERT: Burg Gamburg, Mühle

INFO: Die Gegend um Gamburg war schon in der La Tene Zeit besiedelt.
Die Burg entstand im 12. Jahrhundert und wurde später in ein Schloss umgebaut.
Im romanischen Teil finden sich die ältesten Wandmalereiem mit Szenen des dritten Kreuzuges an dem der Erbauer beteiligt war.

ROUTE: Eine schöne Etappe führt weiter leicht bergauf und passiert den Ort Niklashausen. An der alten Steinbrücke wacht eine Figur des Hl. Nepomuk.

ROUTE: Der Radweg folgt engen Schleifen der Tauber und erreicht schließlich die kleine Brücke nach "Niklashausen".

INFO: "Niklashausen" wurde schon im 12. Jahrhundert erwähnt. Die Kirche wird neckisch "Kleiner Dom im Taubertal" genannt und stammt aus dem 15. Jahrhundert.
Die Kanzel und den Altar stiftete das "Kloster Bronnbach".

Werbach


Entfernungen: → Tauberbischofsheim: 6,5 km, ← Gamburg: 5,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 78,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 65,5 km

INFO: Der "Hl. Nepomuk" bewacht die Buntsandsteinbrücke, über die Sie den Tauberradweg erreichen.
Bis Rothenburg benutzen die Radwege "Romantische Straße" und der Radweg "Liebliche Tauber" dasselbe Radwegenetz.

ROUTE: Nach der Brücke folgen Sie dem Radweg nach links und passieren bald den kleinen Ort "Hochhausen".
Neben der Bahnlinie geht es nun weiter auf Tauberbischofsheim zu. Schon aus der Ferne sieht man die Stadtkirche St. Martin.

Tauberbischofsheim Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Lauda: 8,0 km, ← Werbach: 6,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 72,0 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 72,0 km

SEHENSWERT: Kurmainzer Schloss, Sternapotheke, Kirchen, Stadtbefestigung, Altstadt

INFO: In Tauberbischofsheim wartet Kultur!
Ein altes Schloss: Das Kurmainzer Schloss mit seinem Rundturm, dessen Ursprünge aus dem 13. Jahrhundert stammen.
Kirchen und Kapellen, Reste der alten Stadtbefestigung und zahlreiche wunderschöne Bürgerhäuser.

INFO: Sehenswert ist auch das herrliche Stadtbild. Hier reihen sich schöne mittelalterliche und barocke Häuser um das neugotische Rathaus.
Bemerkenswerte Einzelhäuser wie die "Sternapotheke" oder die "Alte Post" sind eine Augenweide.
Der Türmersturm ist ein Wahrzeichen von "Tauberbischofsheim". Er stammt aus dem 13. Jahrhundert und steht beim "Kurmainzischen Schloss"..

INFO: Auf dem Marktplatz stehen das neugotische Rathaus und andere sehr schöne Renaissancebauten.

ROUTE: Der Radweg folgt nun dem Dittigheimer Weg und erreicht bald den gleichnamigen Ort.
Im Tal geht es auf asphaltierten Wegen, die häufig auch von Inlinern benutzt werden, nach Süden weiter.
Schon aus der Ferne ist die mächtige Autobahnbrücke der A81 erkennbar, die bei Distelhausen das Taubertal überspannt.
Der Radweg folgt nun weiter der Bahnlinie und erreicht Lauda.

Lauda Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Königshofen: 3,0 km, ← Tauberbischofsheim: 8,0 km
⊗ ⇐ Ziel: 64,0 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 80,0 km

SEHENSWERT: Historischer Stadtkern mit Türmen und Toren

INFO: "Lauda" wurde 1344 zur Stadt erhoben und entwickelte sich im Mittelalter unter dem Einfluss der "Würzburger Bischöfe" zur Oberamtsstadt. Sehenswert ist der historische Stadtkern mit Türmen und Toren.
Im historischen Kern von "Lauda" finden Sie zahlreiche schöne mittelalterliche Fachwerkhäuser. Sie zeigen den früheren Reichtum der Stadt.

INFO: Weinbau und Weinhandel brachten "Lauda" großen Reichtum.
Erst nach der Säkularisierung gab es einen Einbruch.
Durch die günstige Lage am Eisenbahnnetz ging es bald wieder wirtschaftlich besser.

ROUTE: Der Radweg durchquert geschickt und gut beschildert den Stadtkern und folgt dann im Tal entlang der Gleise der Eisenbahn der Tauber.

Königshofen


Entfernungen: → Unterbalbach: 3,0 km, ← Lauda: 3,0 km
⊗ ⇐ Ziel: 61,0 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 83,0 km

SEHENSWERT: ehemaliger Wartturm

INFO: Königshofen ist in den Annalen bereits 741 erwähnt und dadurch deutlich älter als die Partnergemeinde Lauda.

ROUTE: Der Radweg bleibt im Tal und führt zwischen Eisenbahn und Tauber auf Unterbalbach zu.

Unterbalbach


Entfernungen: → Bad Mergentheim: 6,5 km, ← Königshofen: 3,0 km
⊗ ⇐ Ziel: 58,0 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 86,0 km

ROUTE: Auf einer Holzbrücke überqueren Sie die Tauber und radeln an den Sportplätzen von Unterbalbach vorbei.
Der Fahrradweg erreicht bald Edelfingen und Sie überqueren in der Ortsmitte die B290, um danach dem Radweg entlang der Bundesstraße zu folgen.
Nach einem guten Kilometer verlässt der Radweg die Bundesstraße, folgt der Tauber und erreicht schon die ersten Häuser von Bad Mergentheim.

Bad Mergentheim Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Igersheim: 3,0 km, ← Unterbalbach: 6,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 51,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 92,5 km

SEHENSWERT: Deutschordensschloss, historische Häuserzüge mit Beamtenwohnungen, sehenswerte Fachwerkhäuser

INFO: Die Stadt steht ganz im Zeichen der Deutschordensritter. Das weiß getünchte Schloss überragt die gesamte Stadt. Die Wohngebäude der Beamten dieser Zeit schmücken die Straßenzüge der Stadt.

INFO: Bekannt ist auch die alte Apotheke, die zu den ältesten Deutschlands gehört.

INFO: Mitten auf dem Marktplatz steht das frühere Rathaus. Es wurde im 16. Jahrhundert unter "Hochmeister Wolfgang Schutzbar" erbaut.
Rund um den Marktplatz stehen zahlreiche historische Gebäude.

ROUTE: Der Radweg führt an der Tauber entlang weiter in Richtung Igersheim.

Igersheim


Entfernungen: → Weikersheim: 11,0 km, ← Bad Mergentheim: 3,0 km
⊗ ⇐ Ziel: 48,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 95,5 km

SEHENSWERT: Entlang der Bahnlinie erreichen Sie die Brücke über die Tauber und radeln nun auf der rechten Tauberseite weiter.
Von hier aus sieht man die großflächigen steilen Weinberge auf der anderen Tauberseite, die dem Ort Markelsheim zu seiner Bekanntheit verhalfen.

INFO: Markelsheim verdankt seinen bekannten Wein den über 100ha steilen rebenbehangenen Südhängen.

ROUTE: In Markelsheim überqueren Sie wieder die Tauber und radeln vis-à-vis der Weinberge nach Elpersheim.
Wieder überqueren Sie die Tauber und radeln im Ort nach rechts weiter auf eine stillgelegte Straße, die dem kurvigen Tauberlauf folgt.

Weikersheim


Entfernungen: → Tauberrettersheim: 3,5 km, ← Igersheim: 14,0 km
⊗ ⇐ Ziel: 34,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 106,5 km

SEHENSWERT: weltbekanntes Schloss und Schlossgarten

INFO: Weikersheim hat eine lange Geschichte. Im neunten Jahrhundert wurde es schon an das Kloster Fulda verschenkt.
Sein Schloss gilt als der Stammsitz der Grafen von Hohenlohe.
Das ursprüngliche Schloss selbst stammt in Teilen aus dem 12. Jahrhundert, wurde dann aber vom Wasserschloss zum Renaissanceschloss umgebaut.
Vom Marktplatz kann man das harmonische Stadtbild aus Kirche, Rathaus, Schloss und den dazwischen liegenden Fachwerkhäusern bewundern.

Der bekannteste Turm ist der Gänsturm, in dem auch das Stadtmuseum beheimatet ist.

INFO: Heute umgibt ein riesiger, symmetrisch angelegter Schlosspark die Anlage.

ROUTE: Der Fahrradweg verlässt den Marktplatz auf der Schäftersheimer Straße, zweigt aber kurz vor der Tauberbrücke ab.
Von hier aus führt ein schöner Asphaltweg weiter auf Tauberrettersheim zu.

Tauberrettersheim


Entfernungen: → Röttingen: 4,0 km, ← Weikersheim: 3,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 31,0 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 110,0 km

INFO: Tauberrettersheim ist ein bekannter Weinort.
Die Steinbrücke über die Tauber wurde von Balthasar Neumann erbaut und gehört zu den schönsten im ganzen Taubertal. Wäre auch gelacht, wenn der Erbauer zahlreicher Schlösser und Residenzen nicht auch bei einer banalen Brücke ein Meisterwerk schaffen könnte.

INFO: Die Heiligenfigur des "Nepomuk" steht in der Mitte der von "Balthasar Neumann" geschaffenen Tauberbrücke.

ROUTE: Der Radweg führt zunächst an einer Kehre der Tauber auf einen Waldhang zu. Auf dieser Flussseite wird es nun richtig eng, dann wechselt die Tauber wieder zur Talmitte. Die linke Talseite wird von steilen Weinlagen begleitet.
Vor Ihnen liegt nun das mittelalterliche Röttingen.

Röttingen


Entfernungen: → Bieberehren: 3,5 km, ← Tauberrettersheim: 4,0 km
⊗ ⇐ Ziel: 27,0 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 114,0 km

SEHENSWERT: Burg Brattenstein, Stadtmauer, barockes Rathaus

INFO: Röttingen stammt aus dem 5. Jahrhundert. Es hat einen sehenswerten mittelalterlichen Stadtkern. Gut die Hälfte der Türme sind noch erhalten geblieben.
Sein barockes, gelb-weißes Rathaus beherrscht den schönen Marktplatz, der von zahlreichen Fachwerkhäusern umrahmt wird.

ROUTE: Entlang der Hauptstraße geht es nun weiter bis zur Glossenmühle. Von dort zweigt nach rechts ein schöner Asphaltweg zur Tauber ab. Das Tal beschreibt eine enge 90°-Kehre und führt auf den Ort Bieberehren zu.

Bieberehren


Entfernungen: → Creglingen: 6,5 km, ← Röttingen: 3,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 23,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 117,5 km

SEHENSWERT: Rathaus aus dem 17. Jhd.

ROUTE: Kurz vor Bieberehren überqueren Sie wieder die Tauber und radeln etwas verzwickt durch den Ort.
Danach erreichen Sie ein schönes Auengebiet, in dem alte Weiden die Tauber begleiten.
Die Tauber fließt in kleinen Mäandern (Schlingen) zwischen sehr alten Bäumen hindurch. Hier ist man gewillt, alle 50 m stehen zu bleiben und die Landschaft zu genießen.
Bei Klingen führt die Radwegbeschilderung auf die linke Tauberseite und dann auf die gewalzte Trasse einer früheren Bahn.

Creglingen Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Tauberzell: 7,5 km, ← Bieberehren: 6,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 17,0 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 124,0 km

SEHENSWERT: Mittelalterliche Altstadt, Reste der Stadtbefestigung, Herrgottskirche mit Riemenschneideraltar

INFO: Ein alter Stadtkern mit einer schön restaurierten Burg erwartet Sie in Creglingen.

INFO: Die bekannte Herrgottskirche liegt gut einen Kilometer abseits in Richtung Münster. Zwei Möglichkeiten gibt es, sie zu erreichen: Den "Rad- und Wanderweg" und die Straße.
Der Radweg führt durch eine paradiesische Tallandschaft auf einer Minimalstraße in das Seitental. Private Eigentumsverhältnisse erfordern ein permanentes Auf und Ab.
Doch ohne Verkehrsbelästigung sind Sie bald am Fingerhutmuseum und brauchen nur noch die Straße zu überqueren, dann sind Sie an der Herrgottskirche.

INFO: Zwei sehr schöne Altäre - einer von Riemenschneider - können hier gegen ein allerdings stattliches Eintrittsgeld besichtigt werden.
Für den Weg zurück könnten Sie dieselbe Strecke oder die wenig befahrene Straße wählen.

ROUTE: Das Taubertal wird nun enger und der Fahrradweg überquert nach Craintal kleinere Hügel am Rande des Taubertales.

ROUTE: Nach Archshofen überqueren Sie wieder einen kleinen Randhügel und haben von dort einen schönen Blick auf die Weinberge von Tauberzell.

Tauberzell Adelshofen Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Bettwar: 5,0 km, ← Creglingen: 7,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 9,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 131,5 km

SEHENSWERT: Mittelalterliche Häuser

INFO: Tauberzell liegt in einer Kehre der Tauber. Hier stauen sich die warmen Sonnenstrahlen an den steilen Hängen. Diese Lage begünstigt den Weinbau.
Fast die gesamten Südhänge sind mit Reben bewachsen.

ROUTE: Entlang von schönen Wiesen radeln Sie durch die angrenzenden Hügel: Mal rauf mal runter.

Bettwar


Entfernungen: → Detwang: 4,0 km, ← Tauberzell: 5,0 km
⊗ ⇐ Ziel: 7,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 136,5 km

SEHENSWERT: Pfarrkirche St. Georg aus dem 13. Jhd, ehemalige Ölmühle

INFO: Das Taubertal wird nun enger und auch etwas steiler. Sie bemerken es auch an den Mühlen, denn nur wo genügend Gefälle vorhanden ist, lohnt der Bau einer Mühle.

ROUTE: Links im Tal liegt die "Weißenmühle". Kurz darauf erklimmen Sie wieder einen Hügel. Bei der Abfahrt liegen links der Tauber erst die "Untere Walkmühle" und danach die "Langenmühle".

Detwang


Entfernungen: → Rothenburg: 3,5 km, ← Bettwar: 4,00 km
⊗ ⇐ Ziel: 3,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 140,0 km

INFO: Hier erwartet Sie neben einigen schönen Fachwerkhäusern die alte wehrhafte romanische Kirche: "St. Peter und Paul". Ein Riemenschneideraltar ist das Highlight der aus dem 10. Jahrhundert stammenden Kirche.
Die Kirche wurde vom Edelfreien "Ritter Reinger" im Jahre 968 gestiftet. Sie ist in reinem romanischen Stil erbaut.

INFO: Der Altar "Kreuzigung Jesu" stammt aus der Schule "Tilmann Riemenschneiders" und war ursprünglich in einer abgebrochenen Kirche in "Rothenburg" aufgestellt.

ROUTE: Durch den Ort führt ein Weg nach rechts über die Tauber zu einem Ballonstartplatz.
Folgen Sie auch diesem Weg. Er führt ohne Verkehr, aber mit herrlicher Sicht auf die Skyline von Rothenburg weiter am "Toppler Schlösschen" vorbei und mündet in die verkehrsarme Straße aus Leuzenbronn. Über die Tauberbrücke erreichen Sie schließlich bergauf die historische Altstadt von Rothenburg.

Rothenburg Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Rothenburg: 0,0 km, ← Detwang: 3,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 0,0 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 144,0 km

SEHENSWERT: Mittelalterliches Stadtbild mit sehr gut erhaltener Stadtbefestigung und Wehrgang, schönem Rathaus mit Historien-Gewölbe, Riemenschneideraltar in der Jakobskirche, Wehrkirche St. Wolfgang, Franziskanerkirche, Handwerkerhaus, Reichsstadtmuseum.

INFO: Aber tatsächlich: Durchschreitet man ein Tor der noch fast vollständig ummauerten Stadt, ist man genauso vom Flair und der Schönheit dieser Stadt begeistert wie die vielen ausländischen Gäste. Zahlreiche Fachwerkhäuser, das schöne Rathaus, die vielen Kirchen, die noch gepflasterten Straßen, das alles zeugt von einer intakten mittelalterlichen Stadt.
Und noch was: Erfreulicherweise bietet in "Rothenburg" die Gastronomie Qualität zu äußert moderaten Preisen- verglichen mit deutschen Großstädten!

Vom "Kirchplatz" aus blickt man durch die "Klostergasse". Folgt man der Gasse erreicht man durch das "Burgtor" den "Klostergarten".

INFO: Die "Jakobskirche" in "Rothenburg" wurde ab dem Jahre 1311 erbaut. In ihr steht neben dem "Zwölf-Boten-Altar" aus dem Jahre 1466 auch der berühmte "Heilig-Blut-Altar" von "Tilman Riemenschneider".

INFO: An der "Plönlein" Gabelung werden anscheinend die meisten Fotos von "Rothenburg" gemacht. Dort sieht man gleich zwei Stadttore.