Südschwarzwaldradweg Etappe 1

Museumsmühle Blumegg
1. Etappe:
Von Hinterzarten bis Stühlingen

Der Südschwarzwaldradweg startet in Hinterzarten und führt durch den Wald hinunter nach Titisee. Der Ort heißt wie der See und ist sehr touristisch geprägt. Die Gemeinde Titisee ist zusätzlich noch als Kurort anerkannt.
Der Radweg führt am See entlang nach Neustadt. Dort erreicht er den Bähnleradweg und folgt ihm hinaus in den Wald. Erst folgt er dem Gutachtal bergab, dann zweigt er nach rechts ins Haslachtal ab und verläuft dann ein Stück auf zum Teil steilen Naturwegen. Später nutzt er wieder die Bahntrasse bis Lenzkirch.
Der schön ausgebaute Bähnleradweg führt dann auf Asphalt über den Ort Holzschlag in eine längere Waldetappe. Dabei überquert der Radweg einen Höhenkamm und folgt teils einer zurückgebauten Bahnlinie nach Bonndorf.
Von Bonndorf aus gibt es zwei Alternativen, die eine führt talabwärts zur Blumegger Mühle. Auf der etwas längeren Variante über Ewattingen und Blumegg genießen Sie einen schönen Panoramablick in das Wutachtal.
Gemeinsam geht es im Wutachtal weiter über Grimmelshofen nach Stühlingen.
Vom Bahnhof Weizen aus lohnt ein Ausflug mit der legendären Sauschwänzlebahn.
Die erste Etappe bis Stühlingen ist mit 470 Höhenmetern nicht von Pappe.

Ausgangspunkt: Hinterzarten
Endpunkt: Stühlingen
Streckenlänge: 69,5 km, mit Besichtigungen
Fahrzeit: ca. 4 - 5 Stunden
Höhenmeter: 470 m bergauf


Übernachten auf der Tour

Hier finden Sie die Übernachtungsliste

Karte

Copyright: www.fahrrad-tour.de Hinterzarten Titisee Neustadt Lenzkirch Holzschlag Bonndorf Grimmelshofen Dobelhöfe Lausheim Stühlingen Gutach Wutach Wutach Haslach Südschwarzwald-Radweg Etappe 1: Hinterzarten bis Stühlingen Ewattingen Schwaningen Weizen

Höhendiagramm

Höhendiagramm
Höhenmeter: 470 m

Karte mit GPX-Track

Dargestellt mit GPX_viewer von Jürgen Berkemeier

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Hinterzarten


Entfernungen: → Titisee: 4,5 km, ← Hinterzarten: 0,0 km
⊗ ⇐ Ziel: 69,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 0,0 km

SEHENSWERT: Wintersportort, Luftkurort

INFO: "Hinterzarten" ist ein Wintersportzentrum. Es ist für Wintersportler ein Begriff.
Bereits 1923 wurde die erste Schanze erbaut. Heute sind es gleich vier und es wird Sommer wie Winter gesprungen.
Der Ort ist entsprechend vom Tourismus geprägt. Pferdekutschen mit Touristen prägen hier das Geschehen. Auch im Sommer ist hier durch die zahlreichen Wanderer viel los.

ROUTE: Vom Bahnhof aus halten Sie sich nach links und folgen dem Winterhaldenweg. Er steigt etwas an und führt durch eine Siedlung. Danach führt der Radweg leicht bergab am Jockeleshof vorbei.
Vor dem Bahnübergang halten Sie sich gut beschildert nach rechts und fahren in den Wald. Nach einer Schleife nach links passieren Sie einen kleinen See.

ROUTE: Bergab erreichen Sie den Ortseingang des Ortes Titisee und fahren dann über die Poststraße in die Strandbadstraße.

Titisee


Entfernungen: → Neustadt: 8,0 km, ← Hinterzarten: 4,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 65,0 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 4,5 km

SEHENSWERT: Größter Gletschersee des Schwarzwaldes, Heilklimatischer Kurort

INFO: Der Titisee entstand durch den Feldberggletscher und ist der größte derartige See im Schwarzwald.
Der ganze Ort pulsiert und lebt vom Fremdenverkehr. Allerdings wohnt hier auch der Commerz.
Selbst im Fremdenverkehrsamt muss man zahlen, wenn man auf die Toilette will. Kostenlose Parkplätze gibt es nirgends.

VORSICHT: Der Radweg führt durch die Flaniermeile.
Viele Besucher sind nur mit sich selbst oder dem Landschaftserlebnis beschäftigt, laufen wirr über die Straßen und achten nicht auf Radfahrer.
Vielleicht ist es besser, bis zum Seeende zu schieben.

ROUTE: Entlang des Seeufers überqueren Sie die aus dem See fließende Gutach und folgen dem leicht ansteigenden Radweg auf der Seebachstraße.
Diese führt nach 1,5 Kilometern zu einer Zubringerstraße, die Sie unterqueren und danach auf die Brücke über die B31 führt.
Links neben der Bundesstraße am Fuße der Trasse führt der Radweg in Richtung Neustadt und wechselt immer wieder in Unterführungen die Seite der Bundesstraße.
Am Kreisverkehr vor Neustadt radeln Sie auf dem Schwarzenbachweg hinunter zum Bahnhof. Er bleibt auf der rechten Seite der Gleise.

Neustadt


Entfernungen: → Lenzkirch: 14,0 km, ← Titisee: 8,0 km
⊗ ⇐ Ziel: 57,0 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 12,5 km

SEHENSWERT: Bekanntes Uhrenmuseum, Museum Neustädter Heimatstuben, Hochfirstschanze

INFO: Neustadt wurde im 13. Jahrhundert von den Herren von Fürstenberg gegründet.
Nach einem Stadtbrand im 17. Jahrhundert wurden zahlreiche Häuser ein Raub der Flammen. Das "Alte Klösterle", ein ehemaliges Kapuzinerkloster ist noch zweckentfremdet erhalten.
Die weithin sichtbare Kirche St. Jakobus-Münster wurde im neugotischen Stil erbaut.

ROUTE: Sie überqueren zweimal die Gleise und erreichen am Stadtrand wieder die linke Seite der Gleise.
Hügelig geht es am Bahndamm tendenziell bergab weiter im Gutachtal. Der Radweg hat eine gepflegte mineralische Oberfläche.

ROUTE: Sie kreuzen die L156 und erreichen eine Rechtskurve oberhalb der Haslachmündung.
Hier zweigt der Radweg nach rechts ab und erklimmt mit einer Steigung von etwa 6% den rechten Hang des Haslachtales.
Gute 500 Meter verläuft der Radweg auf einem etwas ausgewaschenen Weg weiter, dann wird es wieder flacher und die Steigung pendelt sich bei etwa 2 % ein.
Sie passieren den ehemaligen Bahnhof Kappel-Grünwald, der bei schönem Wetter sogar bewirtet ist.

ROUTE: Der Radweg erreicht nun offeneres Gelände und man sieht hinunter ins Tal. Nach etwa 2 km erreichen Sie Lenzkirch auf der Straße "Am Niederdorf".
Leicht bergab auf der Ludwig-Kegel-Straße erreichen Sie den Kirchplatz.

Lenzkirch


Entfernungen: → Bonndorf: 15,5 km, ← Neustadt: 14,0 km
⊗ ⇐ Ziel: 43,0 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 26,5 km

SEHENSWERT: Lenzkircher Uhrenaustellung, Kirchen und Kapellen

INFO: Lenzkirch ist ein heilklimatischer Kurort mit vielen Freizeitangeboten.

INFO: Die ehemalige Bahnline erreicht Lenzkirch am rechten Hang des Haslachstales und macht in Lenzkirch eine Schleife, um am anderen Talrand weiter zu führen.
Die Brücken sind noch weitgehend erhalten.

ROUTE: Der Radweg umfährt das Rathaus und führt wieder aus dem Ort hinaus.
Auf dem Hasenhofweg fahren Sie um einen Pfeiler einer abgebrochenen Eisenbahnbrücke und erreichen steil bergauf wieder den Radweg. Er führt am Wald entlang und erreicht später wieder den Radweg auf der alten Bahntrasse.
Bald überqueren Sie auf dem perfekt ausgebauten Weg das Klausenbachviadukt, das auf einer eisernen Untergurtbrücke das Seitental des Klausenbaches überspannt.

ROUTE: Auf einer langen geraden Strecke durchqueren Sie den Wald und kommen zu einer weiteren Brücke im Ort Holzschlag. Gleich darauf passieren Sie das ehemalige Bahnhofsgebäude von Gündelwangen.

ROUTE: Nach dem Bahnhof erreichen Sie eine Kreuzung. Sie folgen gut beschildert erst dem Weg nach links, dann über den querenden Weg auf den unbefestigten Weg gegenüber bergauf. Über 5% Steigung wartet auf Sie. Am Hang radeln Sie längs der früheren Eisenbahntrasse hoch, passieren eine alte Bahnbrücke und erreichen danach wieder den Radweg auf der alten Bahntrasse.
Über eine Kuppe erreichen Sie eine drei Kilometer lange gerade Strecke durch den Wald.

ROUTE: Am Ende des Waldes fädeln Sie in die Kreisstraße K6592 ein. Sie folgen ihr ein kurzes Stück bis zur Einmündung in die Bundesstraße und unterqueren die B315 in der Unterführung.
Auf der anderen Straßenseite führt der Radweg über einen Hügel in Richtung Bonndorf. Von hier oben bietet sich ein schöner Weitblick.
Vorbei am Friedhof erreichen Sie die Kirchstraße und radeln auf ihr hinunter in die Innenstadt von Bonndorf.

Bonndorf Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Grimmelshofen: 21,0 km, ← Lenzkirch: 15,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 27,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 42,0 km

SEHENSWERT: Bonndorfer Schloss

INFO: Das Gebiet um Bonndorf war schon von Kelten und Germanen besiedelt. Im 5. Jahrhundert war es im Besitz der Alemannen und wurde anschließend in das fränkische Reich eingegliedert. Wahrscheinlich war es durchgehend besiedelt.
Später waren die Herren von Bonndorf Lehensnehmer. Nach weiteren Eigentümerwechseln kam Bonndorf in den Besitz des Klosters St. Blasien.
Das Schloss hatte schon Vorgängerbauten im 13. Jahrhundert.
Das Schloss Bonndorf wurde Ende des 16. Jahrhunderts als Wasserschloss erbaut. Anfang des 18. Jahrhunderts kam das Schloss an das Kloster St. Blasien. Die Fürstäbte liesen das Schloss zum Renaissanceschloss umbauen. Heute beherbergt das Schloss das Kulturzentrum des Kreises Waldshut.

INFO: Das Rathaus der Löwenstadt Bonndorf liegt an der Durchgangsstraße und ist mit den Wappen der Teilgemeinden geschmückt.

INFO: Bonndorf liegt in einer hügeligen Landschaft. Das spürt auch der Radfahrer, wenn er die Stadt durchquert.

ROUTE: Auf der Martinstraße durchqueren Sie die Stadt und erreichen das Rathaus.
Dort zweigen Sie gut beschildert nach links ab und radeln die Brunnenstraße bergauf. Am Ende der Straße halten Sie sich nach rechts und strampeln die Lindenstraße bergauf.
Oben führt das Radwegschild nach rechts wieder ein Stück bergab. An der nächsten Abzweigung halten Sie sich nach links und radeln auf der Straße "Am Lindenbuck" weiter.
In einer Allee verlassen Sie Bonndorf auf dem Bergrücken.
Nach 2,5 Kilometern zweigen Sie nach links ab.

INFO: Von der Höhenlage aus sieht man bei klarem Wetter bis zu den schweizer Alpen.

ROUTE: Gleich darauf müssen Sie entscheiden, ob Sie über Ewattingen zum beeindruckenden "Flühenblick" bei Blumegg (1) wollen, oder ob Sie direkt über Lausheim hinunter ins Wutachtal (2) fahren.

1 Variante über Ewattingen Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


SEHENSWERT: Ewattingen Kirche, Ausblick auf Wutachschlucht in Blumegg

INFO: Die St. Galluskirche in Ewattingen stammt schon aus dem 8. Jahrhundert. Doch der heute sichtbare Bau wurde erst 1608 errichtet.
Das schmucke Rathaus hat durch seine Treppengiebel etwas burghaftes.

ROUTE: An der Kreuzung am Radweg nehmen Sie die zweite Abzweigung und fahren mit schöner Aussicht leicht hügelig über den Höhenkamm. Nach einem Bauernhof beginnt eine schöne Abfahrt nach Ewattingen, dessen St. Galluskirche schon von weitem sichtbar ist.

INFO: Das Rathaus in Ewattingen hat markante Treppengiebel. Aus der Ferne sieht es fast mittelalterlich aus. Tatsächlich wurde es aber erst in den 50ger Jahren des letzten Jahrhunderts erbaut.

ROUTE: Der Radweg zweigt auf die K6511 ab und führt auf ihr über einen Hügel zu einer schönen Abfahrt in den Wald. Nach etwa 3 km erreichen Sie auf der Straße die Ortsmitte von Blumegg.
Nach einer Rechtskurve bei der Kirche zweigt nach links ein Schild zum "Flühenblick" ab. Sie fahren auf dem Weg bis zum Bauernhof.
Auf einem Fußweg erreichen Sie die Ausblicksterrasse am Talrand mit dem traumhaften Blick auf die Wutachschlucht. Die Felswand unter dem Aussichtpunkt fällt senkrecht ins Tal ab.

ROUTE: Zurück auf der Straße radeln Sie die Serpentinen ins Tal hinunter und erreichen die Straße K6597, die von Lausheim her kommt.
Hier vereinigen sich beide Varianten wieder.

2 Variante über Lausheim


SEHENSWERT: Kirche, Wutachmühle

INFO: Lausheim ist seit dem 8. Jahrhundert bekannt und besitzt eine kunsthistorisch bedeutende Kirche.
In ihr wurde früher ein Gewand des Hl. Nikolaus aufbewahrt.
Der Ort gehörte früher zum Kloster St. Gallen, später zu St. Blasien.

ROUTE: An der Kreuzung auf dem Radweg nehmen Sie die erste Abzweigung und fahren dann auf der K6597 durch eine schöne wellige Landschaft leicht bergab. Sie passieren die Dobelhöfe und fahren durch das schöne Tal weiter nach Lausheim hinunter.

ROUTE: Der Radweg folgt der Kreisstraße weiter bergab und passiert nach ein paar Kilometern die Einfahrt der Alternativstrecke von Blumegg komend.
Von hier aus gibt es nur noch den gemeinsamen Weg auf der Straße. Nach ein paar hundert Meter liegt rechts die sehenswerte Museumsmühle.

INFO: Die Blumegger Museumsmühle ist deutschlandweit einzigartig. Sie wurde von den Herren von Blumegg im 13. Jahrhundert erbaut und ist noch fast vollständig erhalten. Sie hat drei Mühlräder mit fünf Mahlwerken. Sie kann besichtigt werden.

ROUTE: Der Radweg bleibt auf der Kreisstraße wund passiert einen Gasthof. Danach kreuzen die Schienen des Museumsbahn die Straße. Der Bahnübergang ist unbeschrankt, allerdings verkehren hier nur etwa 4 Züge pro Tag.

Grimmelshofen


Entfernungen: → Stühlingen: 6,5 km, ← Bonndorf: 21,0 km
⊗ ⇐ Ziel: 6,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 63,0 km

SEHENSWERT: Kirche St. Martin

INFO: In Grimmelshofen wurde ein alamannisches Gräberfeld aus dem 7. Jahrhundert entdeckt. Der Ort ist als "Crimolteshova" im Jahr 809 urkundlich belegt.

ROUTE: Der Radweg überquert die Gleise der Sauschwänzlebahn. Im Ort überquert er die Wutach und führt links des Flusses weiter. Er führt asphaltiert bis zum Sportplatz weiter, dann verläuft er auf einem mineralischen Weg.
Gegenüber der Haltestelle der Sauschwänzlebahn gibt es einen Verbindungsweg zum Bahnhof Weizen oder zur Alternative über Schwaningen und den Kalvarienberg.
Der normale weitere Südschwarzwaldradweg nach Stühlingen folgt dem Flusslauf.

Weizen Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → 2,0 km abseits

SEHENSWERT: Kirche St. Konrad, Museumsbahnhof

INFO: Der Ort Weizen wurde erstmals 778 als Wizia in Alpegauia urkundlich erwähnt. Abwechselnde Klöster hatten Besitz in Weizen.
Bekannt ist Weizen wegen seiner Museumsbahn. Die so genannte Sauschwänzlebahn wurde 1890 auf Betreiben der Militärs erbaut, um nach den Erfahrungen des Deutsch-französischen Krieges Militärgut befördern zu können. Die Strecke hat wenig Steigung und verläuft in Kehren über viele Brücken und durch Tunnels. Daher hat sie Ihren Namen.
Der Betrieb der Strecke wurde auch zum Personenverkehr genutzt, im Jahre 1976 wurde er aber eingestellt. Seit 1977 wird auf dem Teilabschnitt Weizen bis Blumberg-Zollhaus eine Museumsbahn betrieben.

ROUTE: Vom Südschwarzwaldradweg führt eine Verbindung zur Firma STO. Dort zweigen Sie auf den Radweg auf der rechten Straßenseite ab. Sie folgen dem gut ausgebauten Radweg bis zum Ort Weizen.

Variante über Kalvarienberg


SEHENSWERT: Kalvarienbergkapelle

INFO: Vom Wutachtal gegenüber der weithin sichtbaren Firma STO gibt es eine Variante des Radweges über den Ort Weizen und weiter über Schwaningen. Dort folgen Sie dem steilen Anstieg auf dem Kreuzweg zur Kalvarienbergkapelle.
Von dort oben hat man eine beeindruckende Sicht auf die Landschaft bis zu den schweizer Alpen. Oft sieht man sogar den Säntis.
Der Radweg führt dann in Serpentinen hinunter nach Stühlingen.

ROUTE: Sie zweigen vom Radweg an der Wutach in Richtung des Bürogebaüdes von STO ab und folgen dem Radweg über die Kreuzung längs der Ehrenbachstraße. Der Radweg verläuft auf einer eigenen Spur erst neben der Straße, dann zweigt er nach rechts ab und führt mit etwas Abstand der Straße. Nach einem Hügel geht es leicht bergab und Sie erreichen Sie den Ort Weizen auf der Ehrenbachstraße.

ROUTE: Von Weizen aus gibt es keinen beschilderten Radweg nach Schwaningen.
Sie können aber am Rand der Straße B315 2,8 km weiterfahren und erreichen den Ort Schwaningen.
Etwas beschwerlicher ist der Weg über die Feldwege. Dazu zweigen Sie in Weizen auf die Lembacher Straße ab und radeln 700 Meter die Straße bergauf. Dann zweigen Sie nach links ab und folgen dem Feldweg auch etwa 700 Meter am Hang entlang. An der Kreuzung führt nach rechts ein Weg der Schwaningen auf dem Lettenweg erreicht.


Schwaningen Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


INO: Schwaningen ist schon sehr alt, es kann auf eine 1250-jährige Geschichte zurückblicken.
Im Ort hatten früher mehrere Klöster ihre Amtshäuser. Es gibt im Ort sogar drei Kirchen.

ROUTE: In der Ortsmitte von Schwaningen zweigen Sie bei der Gastwirtschaft nach links von der Straße ab und folgen der Spießenbergstraße bergauf. Die Straße verläuft recht steil und ist gleichzeitig ein Kreuzweg mit 14 Stationen, sie heißt jetzt auch Kalvarienbergstraße.
Nach links bietet sich ein schöner Blick ins Tal.

ROUTE: Der Radweg erreicht den Wald und führt insgesamt 1,4 km bergauf und überwindet dabei etwa 130 Höhenmeter.
Gut Beschildert geht es vor der Kuppe nach links zur Kapelle.

INFO: Die Kalvarienbergkapelle wurde im Rahmen einer Stiftung von Georg Wittmer im Jahre 1709 erbaut. Anfänglich wurden hier sogar Wallfahrten durchgeführt.

ROUTE: Zur Weiterfahrt von der Kalvarienbergkapelle fahren Sie zurück zum Hauptweg und folgen der Straße über den Hügelkamm mit schöner Weitsicht. An schönen Tagen sieht man bis zum Säntis in den schweizer Alpen.
Die Straße passiert ein paar Höfe und wendet sich in Serpentinen in den Wald. Der Radweg erreicht den Bebauungsrand von Stühlingen und führt weiter bergab bis zur Kirche. Dort vereinigt sich die Variante wieder mit dem Südschwarzwaldradweg.

Stühlingen Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Stühlingen: 0,0 km, ← Grimmelshofen: 6,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 0,0 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 69,5 km

SEHENSWERT: Kirchen, Schloss Hohenlupfen, Kapuzinerkloster Stühlingen

INFO: Stühlingen ist anerkannter Luftkurort.
Das Tal bei Stühlingen war aber schon früh besiedelt. Größere Spuren hinterließen die Merowinger.
Die Grafen von Lupfen erhoben Stühlingen zur Stadt. Durch Heirat kamen die Fürsten von Fürstenberg in den Besitz der Stadt.
Die Stadt ist in Ober- und Unterstadt geteilt.
In der Unterstadt fahren Sie auf dem Radweg an der Heilig-Kreuz-Kirche Stühlingen vorbei.

INFO: Die Oberstadt liegt auf dem Berg. Sie war staufisch angelegt mit zwei Stadttoren. Dort stehen das Schloss Hohenlupfen und das Kapuzinerkloster.

INFO: Oberhalb der Stadt liegt das bekannte Schloss Hohenlupfen. An der Stelle der alten Burg wurde das Schloss Anfang des 17. Jahrhunderts erbaut und wurde Stammsitz der Fürstenberger. Heute ist das Schloss in privater Hand und wird auch für kulturelle Events geöffnet.

 

 

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