Radweg Romantische Straße

Topplerschlösschen bei Rothenburg
Etappe: Von Rothenburg bis Donauwörth

Viel Kultur und Landschaft
Das historisch einzigartige Rothenburg ist der Startpunkt dieser Etappe.
Herrliche alte Straßenzüge, Kirchen, ehemalige Klöster und die fast vollständig erhaltene Stadtbefestigung werden Sie begeistern.
Der Radweg erklimmt danach die Frankenhöhe berührt Faulenberg und erreicht Schillingsfürst mit seinem schönen Schloss. Über Dombühl erreichen Sie das mittelalterliche Feuchtwangen, die Geburtsstätte von Walther von der Vogelweide. Etwa bergauf erreichen Sie Thürnhofen und radeln an Karpfenteichen wieder zurück ins naturbelassene Wörnitztal. Dort geht es nun flach in die historisch interessante Stadt Dinkelsbühl.
Weiter der Wörnitz entlang gelangen Sie nun an den Rand des Nördlinger Ries beim Kloster Maihingen.
Von hier aus gelangen Sie in das durch Meteoriteneinschlag entstandene Nördlinger Ries. Die gleichnamige Stadt hat ein schönes mittelalterliches Stadtbild.
Das Schloss Harburg ist das nächste Highlight auf der Strecke. Immer der Wörnitz entlang erreichen Sie nun das prächtige Donauwörth.

Ausgangspunkt: Rothenburg
Etappenziel: Donauwörth
Streckenlänge: 116 km
Fahrzeit: ca. 7-8 Stunden zzgl. Zeit für Besichtigungen
Höhenmeter: 936 m


Radweg Romantische Straße Übernachtungen

Hier finden Sie die Übernachtungsliste

Karte Radweg Romantische Straße

Romantische Straße Copyright: www.fahrrad-tour.de Etappe Rothenburg nach Donauwörth Tauber Wörnitz Donau Rothenburg Donauwörth Harburg Ebermergen Reimlingen Nördlingen Wallerstein Maihingen Mönchsroth Dinkelsbühl Larrieden Feuchtwangen Dombühl Schillingsfürst Gebsattel Rödersdorf Faulenberg

Höhendiagramm Radweg Romantische Straße

Höhendiagramm
Höhenmeter: 936 m

Karte mit GPX-Track

Dargestellt mit GPX_viewer von Jürgen Berkemeier

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Radweg Romantische Straße
Orte am Weg - Entfernungstabelle

000,0 km Rothenburg
003,5 km Gebsattel
009,5 km Faulenberg
016,5 km Schillingsfürst
021,0 km Dombühl
026,0 km Archshofen
032,0 km Feuchtwangen
038,0 km Larrieden
046,0 km Dinkelsbühl
052,0 km Mönchsroth
072,0 km Maihingen
077,5 km Wallerstein
081,0 km Baldingen
082,0 km Nördlingen
087,0 km Reimlingen
090,0 km Balgheim
103,0 km Harburg
108,0 km Ebermergen
116,0 km Donauwörth

→ Ort: zeigt die Entfernung zum nächsten Ort
← Ort: zeigt die Entfernung zum vorherigen Ort, also rückwärts
⊗ ⇐ Ort: zeigt die Entfernung zum Etappenziel
⇒ ⊗ Ort: zeigt die Entfernung zum Ausgangspunkt

Rothenburg Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Rothenburg: 0,0 km, ← Detwang: 3,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 0,0 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 144,0 km

SEHENSWERT: Mittelalterliches Stadtbild mit sehr gut erhaltener Stadtbefestigung und Wehrgang, schönem Rathaus mit Historien-Gewölbe, Riemenschneideraltar in der Jakobskirche, Wehrkirche St. Wolfgang, Franziskanerkirche, Handwerkerhaus, Reichsstadtmuseum.

INFO: Aber tatsächlich: Durchschreitet man ein Tor der noch fast vollständig ummauerten Stadt, ist man genauso vom Flair und der Schönheit dieser Stadt begeistert wie die vielen ausländischen Gäste. Zahlreiche Fachwerkhäuser, das schöne Rathaus, die vielen Kirchen, die noch gepflasterten Straßen, das alles zeugt von einer intakten mittelalterlichen Stadt.
Und noch was: Erfreulicherweise bietet in "Rothenburg" die Gastronomie Qualität zu äußert moderaten Preisen- verglichen mit deutschen Großstädten!

Vom "Kirchplatz" aus blickt man durch die "Klostergasse". Folgt man der Gasse erreicht man durch das "Burgtor" den "Klostergarten".

INFO: Die "Jakobskirche" in "Rothenburg" wurde ab dem Jahre 1311 erbaut. In ihr steht neben dem "Zwölf-Boten-Altar" aus dem Jahre 1466 auch der berühmte "Heilig-Blut-Altar" von "Tilman Riemenschneider".

INFO: An der "Plönlein" Gabelung werden anscheinend die meisten Fotos von "Rothenburg" gemacht. Dort sieht man gleich zwei Stadttore.

INFO: Aber tatsächlich: Durchschreitet man ein Tor der noch fast vollständig ummauerten Stadt, ist man gleich vom Flair und der Schönheit Rothenburgs begeistert wie die vielen ausländischen Gäste auch.
Zahlreiche Fachwerkhäuser, das herrliche Rathaus, die vielen Kirchen, die noch mit Kopfsteinen gepflasterten Straßen, das alles zeugt von einer intakten mittelalterlichen Stadt.

ROUTE: Er verlässt die Stadtmauern der historischen Stadt, führt danach an einem Friedhof vorbei und verlässt Rothenburg entlang der Straße nach "Gebsattel".


ROUTE: Der Radweg erklimmt die Höhe bis zu Straße nach Rothenburg. Auf dem Weg passieren Sie eine weitere ehemalige Mühle und überqueren auf einer Brücke die Tauber. Gleich nach der Brücke zweigen Sie auf den gut beschilderten Radweg nach Gebsattel ab.

ROUTE: Der Radweg folgt nun der Straße bis nach "Gebsattel" und zweigt vor dem Ortsschild nach links ab, um dort die "Tauber" zu überqueren.
Im Ort umfahren Sie die Kirche und halten sich nach einem kleinen Anstieg nach links. Auf einer still gelegten Bahnlinie geht es nun weiter nach Insingen.

Gebsattel


Entfernungen: → Faulenberg: 6 km, ← Rothenburg: 3,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 112,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 3,5 km

SEHENSWERT: Auf einer kleinen Brücke überqueren Sie die junge Tauber. Mehr als ein größeres Rinnsal ist hier von dem bekannten Fluss nicht zu erkennen.

ROUTE: Nach der Brücke geht es den Hang steil bergab und Sie radeln nach links weiter. Dort umfahren Sie eine hübsche Kirche und folgen den Radwegschildern nach rechts.

ROUTE: Wenige Meter hinter den Friedhofsmauern zweigt der Radweg auf einen kerzengeraden Wirtschaftsweg ab.
Kurz nach Gebsattel zweigt der Radweg "Romantische Straße" nach links in Richtung Rödersdorf ab. Über die Hügel geht es nun weiter über die Autobahn "A7" und Sie radeln durch Rödersdorf hindurch.
Im Wald erklimmt die Straße die Frankenhöhe. Auf dem Hochplateau radeln Sie nun auf Faulenberg zu, das von großen landwirtschaftlichen Höfen umrahmt ist.

Faulenberg


Entfernungen: → Schillingsfürst: 7 km, ← Gebsattel: 6 km
⊗ ⇐ Ziel: 106,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 9,5 km

SEHENSWERT: Faulenberg ist ein kleiner Ort mit einer beeindruckenden turmlosen Kirche in der Ortsmitte.
Die markante Kirche strahlt irgendwie Schutz und Ehrfurcht aus.
Ein heute noch benutzter Friedhof liegt zwischen Ummauerung und der frühromanischen Kirche.

ROUTE: Der Radweg verlässt Faulenberg in Richtung Neuweiler.

ROUTE: Auf dem Bergsattel geht es nun mit herrlicher Aussicht auf die Hügel der Frankenhöhe weiter.
Nach rechts sieht man das Schloss Schillingsfürst.

ROUTE: Leicht bergab radeln Sie nun - in einer Allee aus jungen Bäumen - weiter nach Neuweiler. Die Straße ist wenig befahren, hier rollt nur der örtliche Verkehr.
Neuweiler ist schön gerichtet. Der Schmuck der Höfe sind die restaurierten Fachwerkhäuser. Leider gibt es keine Gaststätte, höchstwahrscheinlich würde es sich auch nicht lohnen.
Hinter Neuweiler zweigt die Straße nach rechts ab und führt weiter nach Gaishof. In einer Rechtskurve geht es an den paar Häusern vorbei.
Die Straße steigt nun an und passiert einige große Weiden mit neugierigen Bullen.

ROUTE: An der nächsten Kreuzung in Schweikardswinden sind die Höhenmeter dann vollbracht und man steht hinter dem Schlosshügel von Schillingsfürst.
Der Radweg bleibt auf der wenig befahrenen Straße und passiert den Ort "Schafshof".
Von dieser Höhenlage aus sieht man weit über die Hohenloher Ebene, auf das Quellgebiet der Tauber und das Wörnitztal.

ROUTE: Danach geht es mit toller Sicht auf die Kirche von Schillingsfürst hinunter in die Stadt des Barocks.
Schon von oben sieht man die Kirchen der Stadt aus dem Häusermeer hervorragen.

Schillingsfürst


Entfernungen: → Dombühl: 4,5 km, ← Faulenberg: 12 km
⊗ ⇐ Ziel: 99,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 16,5 km

INFO: Vor über 1000 Jahren war Schillingsfürst schon Sitz einer mächtigen Burganlage. Zwar wurde sie mehrfach zerstört, aber immer wieder aufgebaut.
Ihr Ende nahte erst, als die Fürsten von Hohenlohe-Schillingsfürst an derselben Stelle das heutige Schloss errichten ließen.
Vorbild war das imposante Stadtpalais von Madrid. Architektonisch ist dies auch gelungen, allerdings vermisst man an den heißen Sommertagen den Klang der Kastagnetten.

INFO: Die Fürstenfamilie lebt noch in einem Teil des Schlosses.
Der frei zugängliche Teil beherbergt ein Museum. Im Garten des Schlosses zeigt ein Falkner seine Künste.
Natürlich muss dies Eintritt kosten, schade ist nur, dass es keine "Minikarte" zur reinen Besichtigung des Schlosshofes gibt, fällig wird immer der ganze Betrag, der preislich einem Tagesprogramm entspricht.
Die Wiege der "Fremdenlegion": Die Französische Fremdenlegion hatte ihren Ursprung in Schillingsfürst. Nach der französischen Revolution waren zahlreiche französische Emigranten in Schillingsfürst und gründeten die Legion Mirabeau. Die Kasernen sind beim Schloss auf der Frankenhöhe.

INFO: Die Stadt selbst ist sehr weitläufig und erstreckt sich über einen Sattel unter und hinauf bis zum Schloss. Vor dem Schloss bietet sich eine herrliche Sicht auf die Stadt.

In der Stadtmitte steht die evangelische Kirche St. Kilian, die im typischen Markgrafenstil erbaut wurde. Weiter bergauf steht die katholische Kirche zur Kreuzerhöhung, die schon von den Franziskanern errichtet wurde.

INFO: Von den frei zugänglichen Nebengebäuden des Schlosses bietet sich ein schöner Rundblick auf Schillingsfürst und das nahe Wörnitztal.

ROUTE: Der Radweg folgt nun gut beschildert der Hauptstraße durch die Stadt talabwärts. Schöne barocke Häuserzeilen begleiten die Straße.
Am Ende der Stadt überqueren Sie eine stärker befahrene Straße und radeln dann wieder auf einer Alleenstraße in Richtung "Fischhaus".
Sie passieren auf dem Weg einen Badesee und radeln dann durch den Wald auf Dombühl zu.

Dombühl Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Archshofen: 5 km, ← Schillingsfürst: 4,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 95 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 21 km

SEHENSWERT: In Dombühl steht auf dem großen Dorfplatz das kleinste Rathaus Bayerns.

INFO: Die ehemalige Wehrkirche in Dombühl ist dem Patron St. Veith geweiht. Sie wurde bereits im 11. Jahrhundert erbaut und wurde im Mittelalter von einer fünftürmigen Ringmauer umgeben.
Die Mauer wurde bei einem Bauernaufstand geschleift und dem Erdboden gleichgemacht. Streitigkeiten mit dem nahen Kloster Sulz führten dazu, dass die Kirche ihr Patronat für lange Zeit verlor und erst 1840 wieder einen Geistlichen erhielt.

INFO: Das Ratshaus in Dombühl ist als wohl das kleinste Rathaus in Bayern. Es wurde im Jahre 1849 als Rathaus und Spritzenhaus erbaut. Heute ist es natürlich zu klein um allen Bedürfnissen Rechnung zu tragen.

ROUTE: Der Radweg führt direkt am Rathaus vorbei und folgt dann zunächst der "Höfener Straße", danach einer kleinen Straße in Richtung Archshofen.

ALTERNATIVE: Eine Alternative folgt der "Kloster Sulzer Straße" in den kleinen Ort Sulz. Dort steht ein sehenswertes kleines ehemaliges Kloster.
Zur Weiterfahrt können Sie zurück nach Dombühl radeln oder von Sulz aus gut beschildert über die Hügel durch die Orte Balmhofen und Glashofen nach Feuchtwangen radeln.

INFO: Das Kloster Sulz hat seine Anfänge schon in der Mitte des zwölften Jahrhunderts. Das Prämonstratenser-Frauenkloster wurde im 16. Jahrhundert schon aufgelöst.
Das eigentliche Klostergebäude wurde danach zum Jagdsitz umgebaut, die Kirche St. Maria wurde als evangelische Kirche weiter genutzt.

INFO: Heute ist noch die sehenswerte gotische Kirche erhalten, die von weitem strahlt, als wäre das Kloster noch in Betrieb.

ROUTE: Nach einer Eisenbahnbrücke geht es noch eine kurze Strecke auf lichter Ebene weiter, danach führt der Radweg fast ohne Steigungen im Wald weiter.

Die größte Steigung stellt die Brücke über die Autobahn A6 dar. Danach geht es wieder bergab auf Archshofen zu.
Vor dem Ort, der schon zu Feuchtwangen gehört, geht es nochmals plötzlich bergab und danach erreicht der Radweg die Hauptstraße durch den Ort.

Archshofen


Entfernungen: → Feuchtwangen: 6 km, ← Dombühl: 5 km
⊗ ⇐ Ziel: 90 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 26 km

SEHENSWERT: Archshofen gehört schon zu Feuchtwangen. Bemerkenswert ist seine Wehrkirche, die den Hauptaugenmerk des kleinen Ortes darstellt.

ROUTE: Von hier aus folgt der beschilderte Radweg "Romantische Straße" auf einem schön ausgebauten Wirtschaftsweg der B25.

Es geht meist eben weiter, nur leichte Hügel sind zu überwinden. Hinter Banzenweiler überquert der Radweg die B25 und führt entlang eines Wertstoffhofes auf die Bahnlinie zu.

Auf einem unbeschrankten Bahnübergang überqueren Sie die Gleise und passieren zwei Mühlen.
Die Radwegbeschilderung leitet Sie auf eine kleine Holzbrücke, auf der Sie die "Sulzach" überqueren.

Hier gilt jetzt Vorsicht: Die Beschilderung "Romantische Straße" nach links ignorieren Sie bitte. Diese Route führt rechts der Sulzach zurück nach Dombühl und gehört zu einer anderen Variante der Romantischen Straße.
Von der Holzbrücke geht es geradeaus den Hang hinauf und dann nach rechts. Sie sehen schon die Türme der Stiftskirche.

Durch die ehemalige Stadtmauer erreichen Sie bergab die Stadtmitte von Feuchtwangen.

Feuchtwangen


Entfernungen: → Larrieden: 6 km, ← Archshofen: 6 km
⊗ ⇐ Ziel: 84 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 32 km

INFO: Sie sind nun im Geburtsort des Minnesängers Walther von der Vogelweide.
Gegründet wurde Feuchtwangen etwa um das Jahr 817, als der Klosterbau der Benediktiner begann.
Walther von der Vogelweide wurde etwa 1170 geboren, kurz nach der Erhebung zur Stadt 1150 und kurz vor der Umwandlung des Klosters in ein Chorherrenstift 1197.
Erst im 12. Jahrhundert gründete man in unmittelbarer Nachbarschaft die staufische Besiedlung, die 1241 zur Reichsstadt erhoben wurde.
Neben der Kirche sind noch Reste des romanischen Kreuzganges erhalten.

INFO: Nach vielen Wirren und Zerstörungen besitzt die Stadt heute eine wunderschöne mittelalterliche Altstadt und eine gut erhaltene, teilweise noch romanische Stiftskirche. Die ehemalige Klosterkirche verfügt über beachtliche romanische Baureste. Den späteren gotischen Stil findet man vor allem am Chor.
Von Michael Wolgemut, dem Lehrer Albrecht Dürers, wurde 1484 der Marienaltar geschaffen. Das geschnitzte Chorgestühl stammt aus der Zeit um 1500.

INFO: Im 14. Jahrhundert wurde Feuchtwangen ummauert und mit Türmen und Toren versehen. Der "Kasten" wurde im 15. Jahrhundert als Zehntscheuer erbaut. Er ist noch sehr gut erhalten.

INFO: Im unteren Drittel des beeindruckenden Marktplatzes steht ein blumengeschmückter Brunnen, von dem man einen schönen Rundblick genießt. Prächtige und gepflegte Bürgerhäuser zieren den lang gezogenen Marktplatz. Im Hintergrund überragt die teilweise noch romanische Stiftskirche die Häuser.

ROUTE: Zur Weiterfahrt orientieren Sie sich auf dem Marktplatz an den Radwegschildern "Romantische Straße".
Der gut beschilderte Weg führt entlang der Museumsstraße durch wenig befahrene Straßen hinauf zur Straße an der Vogelweide. Sie überqueren die AN1 und folgen zunächst steil dem Weg "Zur Ameisenbrücke".
Entlang von kleinen Karpfenteichen radeln Sie landschaftlich schön nach Lichtenau.
Sie folgen dem Radweg nach rechts und erreichen den Radweg neben der Straße nach Thürnhofen.
Im Ort Thürnhofen folgen Sie dem Schild in Richtung Dentlein am Forst. Der Radweg zweigt nach rechts von der Straße ab und folgt leicht hügelig dem Waldweg.

ROUTE: Auch hier passieren Sie eine Kette von Karpfenteichen entlang dem Flüsschen Lotter. Sie können nur hoffen, dass es gerade Karpfensaison und Essenszeit ist, dann fehlt nur noch ein passendes Gasthaus. Sie folgen dem Lotterbach und passieren die Lottermühlen.

INFO: Der Ort Wehlmäusel ist schon alt. Einige Häuser stammen aus dem 17. Jahrhundert. Aber hier herrscht noch gastronomische Leben: Gleich zwei Gasthäuser sind im Ort.

ROUTE: In Wehlmäusel zweigen Sie nach rechts ab in Richtung Krapfenau. Dort überquert der Radweg den Bach Sulzach und folgt ihm dann nach Süden.
Jetzt geht es wieder bergauf und Sie erreichen das ausgedehntes Waldgebiet "Frickinger Wald".
Bergab kommen Sie nach Schopfloch und überqueren die Bundesstraße.
Durch den Ort radeln Sie hinunter ins Wörnitztal.
Jetzt nutzen Wörnitzradweg und der Radweg Romantische Straße wieder dieselbe Streckenführung bis Dinkelsbühl.

ROUTE: Der Radweg zweigt in der Ortsmitte nach links ab und folgt einer kleinen Straße AN5 in Richtung Burgstall.
Diese Straße folgt dem flachen Wörnitztal. Der Fluss selbst fließt träge durch seine unendlich vielen Schleifen.

Variante

ROUTE: Wer möchte, kann von Feuchtwangen aus auf der Höhe nach Schopfloch radeln, und von dort ins Tal hinunter fahren:

Schopfloch


INFO: Schopfloch wurde wahrscheinlich im 13. Jahrhundert gegründet und hatte sogar eine Burg, von der leider nicht viel übrig geblieben ist.
Eine Besonderheit im Ort ist der hohe protestantische Bevölkerungsanteil: Nach dem 30 Jährigen Krieg siedelten sich hier über 1500 Protestanten aus Böhmen an. Die meisten waren Maurer oder Steinmetze. Während der Sommersaison arbeiteten sie als Wanderarbeiter, während ihre Frauen die Familien durch Landwirtschaft versorgten.

ROUTE: In Schopfloch geht es dann im Ort nach rechts bis zur Kirche und danach ins Tal in Richtung Zwernberg. Steil bergab führt die Straße ins Tal und überquert wieder die Wörnitz. Danach geht es noch 200 m leicht bergauf, dann zweigt nach links der ebenfalls als "Romantische Straße" beschilderte Radweg ab.

ROUTE: Wieder gemeinsam weiter:
Das Wörnitztal ist hier besonders reizvoll. Alte hohe Pappeln begleiten die kleine Straße.

ROUTE: Nach rechts, also nach Westen erheben sich "toskanische Hügel", deren höchster Punkt meist durch einen Bauernhof gekrönt wird.
Im Tal selbst gibt es Schilfgebiete, die den recht kurvenreichen Lauf der Wörnitz zieren.
Gut sechs Kilometer setzt sich die Idylle fort, bis Sie durch eine Unterführung eine Landstraße kreuzen.
Danach beginnt schon der Rand der Altstadt von Dinkelsbühl.

Dinkelsbühl Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Mönchsroth: 6 km, ← Schillingsfürst: 8 km
⊗ ⇐ Ziel: 70 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 46 km

SEHENSWERT: Münster St. Georg, Reste der Stadtbefestigung, Türme und Tore, sehr schöne historische Altstadt, historische Klöster

INFO: Stilgerecht erreicht man die ehrwürdige Stadt über einen gepflasterten Weg entlang des Stadtgrabens.
Durch das Rothenburger Tor erreicht man die Hauptstraße und ist sofort von den prächtig und liebevoll restaurierten Häusern begeistert.

INFO: Dinkelsbühl entstand an der Kreuzung zweier bedeutender Handelsstraßen im 12. Jahrhundert. Die breite Marktstraße führt entlang des ehemaligen Spitals in das Zentrum der historischen Stadt.

INFO: Als sei die Zeit im Mittelalter stehen geblieben, so echt präsentiert sich die Stadt.
Bei näherem Hinschauen natürlich nicht ganz, so international, dass man sogar japanische Speisekarten aufstellt, war man früher gewiss nicht, aber die Gastronomie lebt nun einmal von Gästen.

Dinkelsbühl kann auf eine stolze Geschichte zurückblicken und hat sich seine Vergangenheit bis ins Heute bewahrt. Vor dem Wörnitztor steht ein blumengeschmückter Brunnen.

INFO: Mit dem Bau des Münsters St. Georg begann man im 13. Jahrhundert im romanischen Stil. Der Turm ist noch so erhalten.

INFO: Das Kirchenschiff wurde 1448 in eine gotische Hallenkirche umgewandelt. Sie gehört mit ihrer prächtigen Ausstattung zu den schönsten in Süddeutschland.

INFO: Das Dinkelsbühler Deutschordensschloss lag ursprünglich beim Spital, wurde aber im 14. Jahrhundert an der heutigen Stelle neu erbaut. Sehenswert ist auch die dortige Rokokokapelle.

INFO: Dinkelsbühl ist noch nahezu vollständig ummauert. Die Befestigungsanlage hat 4 Tore und zusätzliche 15 Türme.

ROUTE: Der Wörnitzradweg folgt der "Nördlinger Straße" durch die Altstadt. Nach der Überquerung des Südrings am Altstadtende folgt er der "Mönchsrother Straße" und zweigt nach einer kurzen Strecke auf den Radweg links der Straße ab.
Sie fahren an der Kläranlage vorbei und folgen nach einem knappen Kilometer der Beschilderung nach links. Sie radeln auf eine kleine Holzbrücke zu und überqueren die Wörnitz.
Am Walweiher entlang passieren Sie den Ort Radwang und radeln dann wieder direkt an der Wörnitz an der Walkmühle vorbei nach Diederstetten.
Von dort aus erreichen Sie nach einem guten Kilometer den Ort Mönchsroth.

ROUTE: Gleich nach der Flussüberquerung fahren Sie über die Gleise der Bahn und erreichen dann den kleinen Ort "Neustädtlein".

Mönchsroth


Entfernungen: → Maihingen: 20 km, ← Dinkelsbühl: 6 km
⊗ ⇐ Ziel: 64 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 52 km

SEHENSWERT: Im Ort folgen Sie zunächst der Hauptstraße, dann der Limesstraße und zweigen dann nach links auf die Wittenbacher Straße ab.

Wer Interesse hat, kann hier dem Schild zu einem nachgebauten Limeswachturm folgen und die römischen Wehranlagen besichtigen.

ROUTE: Der Fahrradweg erreicht bald einen Wald. Hier kreuzen Sie eine Straße und radeln aus dem Wald heraus direkt auf "Wittenbach" zu.

Sie durchqueren Wittenbach und radeln am Ortsausgang leicht bergauf in einen Wald hinein. Im Wald zweigt der Weg nach links ab und führt hinunter nach "Greiselbach". Vor der Bahnlinie geht es nun nach links weiter und der Fahrradweg folgt der Museumsbahnlinie bis zum "Gramstetterhof".
Bei der Bahnunterführung halten Sie nach rechts und radeln an zwei Fischteichen vorbei leicht bergauf in einen Wald und fahren dann bergab in Rühlingsstetten ein.
Auf der St1076 verlassen Sie den Ort und zweigen nach der Steigung nach rechts in den Wald ab. Der Radweg führt hügelig am Grünhof vorbei, passiert dann Haustetten und Enslingen. Wieder leicht bergauf überqueren Sie einen Hügel und erreichen dann Minderoffingen.
Kurz darauf überqueren Sie die Bahnlinie und radeln an der Langenmühle vorbei nach Maihingen. Entlang der Klostermühle erreichen Sie zuerst das Kloster Maihingen.

Alternative:
Nach Rühlingsstetten führt gleich nach der Abzweigung in den Wald ein alternativer Radweg nach Fremdingen.
Dort könnten Sie das Dominikanerinnenkloster besichtigen.
Diese Alternativroute erreicht dann nach guten zwei Kilometern das Schloss Hochaltingen. Über Hermlingen erreichen Sie danach Uztwingen und sind dann in Maihingen wieder auf Kurs.

Maihingen


Entfernungen: → Wallerstein: 5,5 km, ← Mönchsroth: 20 km
⊗ ⇐ Ziel: 44 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 72 km

SEHENSWERT: Minoritenkloster Maihingen, Bauernmuseum Ries

INFO: Der Sage nach soll Graf Johann von Wallerstein hier von seinem Pferd abgeworfen worden sein. Seine Bittrufe an die Heilige Mutter Anna nach Rettung wurden erhört und er schwor hier eine Kapelle zu bauen.
Die Kirche wurde schon bald zur Wallfahrtsstätte und schließlich wurde 1437 das Kloster "Mariä Himmelfahrt" gestiftet.

In den früheren Nebengebäuden des Klosters ist heute das "Rieser Bauernmuseum" eingerichtet.

ROUTE: Der Fahrradweg überquert einen letzten Hügel und erreicht dann das flache "Nördlinger Ries", das durch einen Meteoriteneinschlag entstanden ist. Der inzwischen flache Einschlagkrater hat einen Durchmesser von fast 25 km.
Beeindruckend ist die Sicht und der Eindruck vom Kraterrand.

Bergab erreichen Sie nun die Kraterfläche und danach vollkommen eben Birkhausen.
Im Ort zweigt der Radweg nach der Ortsmitte scharf nach links ab und überquert nach einem Kilometer die Bahnlinie. Entlang der Gleise erreichen Sie Wallerstein.

Wallerstein


Entfernungen: → Baldingen: 3,5 km, ← Maihingen: 5,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 38,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 77,5 km

SEHENSWERT: Schloss, Wallersteiner Felsen, Kirche St. Alban

INFO: Schon aus der Ferne fällt der fast siebzig Meter hohe Felsblock in Wallerstein auf. Seine strategisch wichtige Lage bescherte dem Kalkfelsen natürlich schon im zwölften Jahrhundert eine Stauferburg.
Im Jahre 1261 übernahmen die Grafen von Oettingen die Burg und bauten den Ort im 15. Jahrhundert zur Residenz aus.
Ein sehenswertes Schloss mit Hofreitschule ist heute noch vorhanden, aber nicht zu besichtigen.

ROUTE: Der Radweg folgt der Straße nach Ehringen. Durchradeln Sie nun Ehringen bis zum Ortsende. Neben der Straße führt ein Radweg nach Baldingen.

Baldingen


Entfernungen: → Nördlingen: 1 km, ← Wallerstein: 3,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 35 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 81 km

SEHENSWERT: Baldingen liegt schon am Stadtrand von Nördlingen. Entlang der "Romantischen Straße" durchradeln Sie Baldingen, überqueren die Eisenbahngleise und sind nun auf dem Weg zum Marktplatz in Nördlingen.

Nördlingen Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Reimlingen: 5 km, ← Baldingen: 0 km
⊗ ⇐ Ziel: 34 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 82 km

SEHENSWERT: Altstadt, Museen, Nördlinger Ries>

INFO: Nördlingen liegt im Zentrum des Nördlinger Ries. Das Ries entstand vor Millionen vor Jahren durch einen einschlagenden Meteoriten. Die Energie war so stark, dass er sich 1000 Meter durch das Gestein in das Erdreich bohrte und einen Einschlagkrater von 12 km Durchmesser schuf. Heute ist das Kratergebiet durch Erosion auf fast 25 km gewachsen.

Die Römer besiedelten dieses Gebiet im 3. Jahrhundert. Urkundlich erwähnt ist Nördlingen 898 als Schenkung.
Als Verkehrsknotenpunkt entwickelte sich die Stadt schnell und wurde im 13. Jahrhundert freie Reichsstadt. Fast kreisförmig wurde die Stadtbefestigung mit 11 Türmen erbaut. Heute sind noch 5 Stadttore und ein Großteil der historischen Innenstadt erhalten.
Am bekanntesten ist der Kirchturm der St. Georgskirche, den die Bevölkerung liebevoll den "Daniel" nennt. Die Kirche selbst ist eine der größten spätgotischen Hallenkirchen Deutschlands.

INFO: Das historische Stadtbild ist noch zu großen Teilen erhalten geblieben und es macht Spaß, durch die schöne Innenstadt zu laufen.

ROUTE: Der Radweg verlässt Nördlingen zunächst auf der Oskar-Meyer-Straße, dann auf der Reimlinger Straße und folgt ihr auf einer eigenen Spur.

Reimlingen


Entfernungen: → Balgheim: 3 km, ← Nördlingen: 5 km
⊗ ⇐ Ziel: 29 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 87 km

ROUTE: In Reimlingen bleiben Sie zunächst auf der Durchgangsstraße und zweigen am Ortsende nach links auf den Radweg nach Balgheim ab.

Balgheim


Entfernungen: → Harburg: 13 km, ← Reimlingen: 3 km
⊗ ⇐ Ziel: 26 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 90 km

ROUTE: Sie durchqueren Balgheim kerzengerade und radeln am Ortsende leicht bergauf in Richtung Merzingen, das Sie nach gut eineinhalb Kilometer erreichen.
Am Ortsausgang von Merzingen zweigen Sie nach links in Richtung Ziswingen ab.
Dort angekommen überqueren Sie die St2221 und radeln leicht hügelig auf Kleinsorheim zu.
Über den Großsorheimer Weg verlassen Sie Kleinsorheim und radeln nach Großsorheim. Auf der Dorfstraße geht es weiter durch den Ort in Richtung der B25. Auf dem Radweg neben der Bundesstraße erreichen Sie Harburg.

Harburg


Entfernungen: → Ebermergen: 5 km, ← Balgheim: 13 km
⊗ ⇐ Ziel: 13 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 103 km

SEHENSWERT: Schloss Harburg, gilt als größte Burg Deutschlands

INFO: Das Schloss Harburg liegt markant vor Ihnen. Vor Harburg folgen Sie der Radwegbeschilderung am besten gleich in Richtung des Schlosses.
Die Burg wurde von den Staufern erbaut und kam dann an die Grafen von Oettingen. Im 16. Jahrhundert wurde der Burgcharakter in ein Schloss gewandelt. Die Barockisierung fand schließlich im 18. Jahrhundert statt.

Sehenswert sind auch der Marktplatz mit seinen schönen Häusern und die steinerne Brücke über die Wörnitz.

INFO: Unterhalb der riesigen Burganlage aus dem 11. Jahrhundert liegt die historische Stadtmitte von Harburg. Sie war früher mit fünf Toren bewehrt. Leider wurden alle Stadttore abgerissen.

Trotzdem hat Harburg eine schöne historische Innenstadt mit der Alten Brücke, Mühlen, Fachwerkhäusern und schönen Kirchen.
Im Hintergrund steht die katholische Herz-Jesu-Kirche.

INFO: Die Alte Brücke überquert die Wörnitz und führt in Richtung der Kirche St. Barbara. Da die Kirche direkt am steilen Berg steht, ist ein Teil des Turmes in den Fels verbaut.

INFO: Die traumhafte Harburg kann besichtigt werden. In ihr finden Sie durch die jahrhundertelange Nutzung eine gewachsene Mischung aus den ursprünglich romanischen Gebäuden, auch gotische Bauformen bis zu den neueren barocken Gebäuden. Ein kleiner Eintritt sichert den Erhalt der Gebäude.
Allerdings ist die Straße zur Burg ab 17.00 Uhr frei zu befahren. In der Burg gibt es auch ein Hotel-Restaurant.

ROUTE: Der Radweg verlässt Harburg über die Brücke, steigt auf der anderen Wörnitzseite über den Hügel und erreicht Brünsee. Entlang der Wörnitz radeln Sie auf Ebermergen zu und unterqueren kurz vor dem Ort die B25.

Ebermergen


Entfernungen: → Donauwörth: 8 km, ← Harburg: 5 km
⊗ ⇐ Ziel: 8 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 108 km

SEHENSWERT: Kirche St. Martin, Kalvarienberg

ROUTE: Der Wörnitzradweg bleibt auf der Gemeindeverbindungsstraße und erreicht nach weiteren zwei Kilometern den Ort "Wörnitzstein".

INFO: Der Ort liegt beidseits der Wörnitz. Im rechten Teil steht die Kirche St. Martin und die Gebäude, die zum früheren Kloster gehörten.
Heute sind sie umgebaut und dienen teilweise als Wohnhäuser und sogar als Hotel.

INFO: Auf der linken Wörnitzseite erhebt sich ein Fels, auf dem die Kalvarienbergkapelle steht.
Sie wurde zu Mitte des 18. Jahrhunderts von Abt Cölestin I. Meermoos, dem Abt des Klosters Kaisheim stilgerecht in barockem Stil mit Zwiebelturm erbaut.

ROUTE: In Ebermergen durchradeln Sie den Ort und folgen dann dem Lauf der Bahnlinie und der Wörnitz nach Wörnitzstein.
Dort überquert der Radweg die Wörnitz wieder nach Felsheim
Der Radweg folgt nach der Brücke der Wörnitzstraße und verlässt den Ort. Sie folgen der Landstraße und erreichen nach einem Kilometer den Ort "Felsheim" auf der Konradstraße.

ROUTE: Von dort erreichen Sie die Trasse einer alten Bahnlinie und erreichen auf ihr den Stadtrand von "Donauwörth".
Sie überqueren an der Ampel die "Sallingerstraße" und radeln auf dem "Alten Bahndamm" zu einem früheren Bahntunnel, der die Oberstadt unterquert.

ROUTE: Er ist beleuchtet und für Fahrräder freigegeben. Durch ihn erreichen Sie die "Promenade", einen Park an der früheren Stadtbefestigung.
Gut beschildert zweigen Sie nach rechts in die "Rathausgasse" und somit in die Altstadt ein.

Donauwörth Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Donauwörth: 0 km, ← Ebermergen: 8 km
⊗ ⇐ Ziel: 0 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 116 km

SEHENSWERT: Fuggerhaus, historische Altstadt, Reichsstraße, Kirchen

INFO: "Donauwörth" entstand wahrscheinlich schon im 6. Jahrhundert.
Schon früh wurde eine Brücke über die Donau erbaut, die laut Stadtgeschichte 30 Mal zerstört wurde.

Die Stadt liegt am Zusammenfluss von Wörnitz und Donau. Das Umfeld ist durch die Ausläufer des fränkischen Juras leicht bergig, bietet aber dadurch eine Fülle von Freizeitmöglichkeiten.
Als ehemalige freie Reichsstadt hat sie sich ein ausdrucksvolles, freundliches Gesicht bewahrt. Liebevoll renovierte Gebäude und Straßenzüge bringen den Flair der alten Zeit auch heute noch herüber.

Von der Wörnitz aus steigt die Reichsstraße den Berg hoch. Sie war schon seit Jahrhunderten als „Unterer und Oberer Markt“ das Kernstück der Stadt.
Den Namen „Reichsstraße“ erhielt sie, weil sie die Reichsstädte "Nürnberg" und "Augsburg" miteinander verband. Beeindruckend ist der Blick auf die traumhaft renovierten Fassaden.

INFO: Den oberen Abschluss der Reichsstraße bildet das "Fuggerhaus" (heute ist es Landratsamt) mit seinem eindrucksvollen Renaissancegiebel.

INFO: Hinter dem "Fuggerhaus" steht das "Kloster Heilig Kreuz". Es stammt ursprünglich aus dem Jahre 1125 und wurde Anfang des 18. Jahrhunderts in die heutige barocke Form umgebaut.

INFO: Beeindruckend ist die barocke Innenausstattung nach der "Wessobrunner Schule".

INFO: Sehenswert sind am unteren Ende der Reichsstraße das Rathaus, das "Rieder Tor" und die Reste der Stadtbefestigung entlang der Wörnitz.
Hinter dem Rieder Tor hat sich in der verkehrsberuhigten Zone eine kulinarische Meile gebildet. Dort finden Sie zahlreiche Gaststätten, die auch im Freien bewirten.

 

 

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