Rhönradweg - Über die Rhönkuppe

Burgruine KrayenburgRhönradweg - Etappe von Hilders nach Bad Neustadt
Diese Etappe startet in Hilders und führt anfangs noch hügelig, teils im Wald durch das Tal der Ulster. Teilweise nutzt der Radweg die Trasse der ehemaligen Bahnlinie, oft folgt sie ihr auch mit etwas Abstand.
Hinter Wüstensachsen wird die Steigung größer und Sie passieren auf Naturwegen das Quellgebiet der Ulster.
Der Radweg erreicht die Hochrhönstraße und führt auf ihr über die höchste Stelle über die Lange Rhön.
Durch ein Biosphären-Naturschutzgebiet erreichen Sie die Thüringer Hütte und radeln dann entspannt steil bergab.
Über Oberelsbach fahren Sie an den Hängen der Rhön weiter ins Brendtal.
Dort zweigen Sie auf einen Radweg auf der stillgelegten Bahnlinie nach Bischofheim ab.
Bischofheim hat viele Sehenswürdigkeiten.
Zurück durchs liebliche Brendtal radeln sie an Schönau vorbei, wo das Rhönrad erfunden wurde.
Immer an der Brend entlang erreichen Sie Bad Neustadt an der Saale.

Ausgangspunkt: Hilders
Endpunkt: Bad Neustadt
Streckenlänge: 66.0 km
Fahrzeit: ca. 5 bis 6 Stunden zzgl. Zeit für Besichtigungen
Höhenmeter: 1000 m

Übernachten auf der Tour

Hier finden Sie die Übernachtungsliste

Karte

© www.fahrrad-tour.deRhönradwegVon Hilders nach Bad NeustadtBrendHildersWüstensachsenObereisbachBischofsheimBad NeustadtSchonau

Höhendiagramm

Höhendiagramm
Höhenmeter: 1000 m

Karte mit GPX-Track

Dargestellt mit GPX_viewer von Jürgen Berkemeier

 

 

Orte am Weg - Entfernungstabelle

000,0 km Hilders
010,0 km Wüstensachsen
029,0 km Oberelsbach
041,0 km Bischofheim
052,0 km Schönau
066,0 km Bad Neustadt

→ Ort: zeigt die Entfernung zum nächsten Ort
← Ort: zeigt die Entfernung zum vorherigen Ort, also rückwärts
⊗ ⇐ Ort: zeigt die Entfernung zum Etappenziel
⇒ ⊗ Ort: zeigt die Entfernung zum Ausgangspunkt

 

Hilders Hotels, Gaststätten, Unterkünfte



Entfernungen: → Wüstensachsen: 0,0 km, ← Hilders: 10,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 0,0 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 70,5 km

SEHENSWERT: Barockkirche St. Bartholomäus, Lourdesgrotte

INFO: Die Barockkirche St. Bartholomäus wurde im 18. Jahrhundert, als Ersatz für die abgebrannte Vorgängerkirche erbaut. Der Turm der Kirche hat eine doppelte Schweifkuppel und steht weithin sichtbar auf einer Erhebung im Ort.

INFO: Hilders ist ein Luftkurort an den Hängen der Rhön.

ROUTE: Sie radeln über die Brücke der Ulster und folgen einem asphaltierten Weg leicht bergauf. Er folgt in etwas Abstand der früheren Bahnlinie Hilders bis Wüstensachsen. Nach kurzer Zeit verläuft er bergab.

INFO: Meist verläuft er am Wald entlang und steigt wieder an.
Im Ort Findlos geht es wieder bergab und Sie überqueren die Straße B458. Gut beschildert, aber etwas abseits oberhalb des Radweges, liegt die Mariengrotte Batten im Wald. Sie ist liebevoll von den anliegenden Kirchengemeinden gestaltet und besteht schon seit 1921.

ROUTE: Leicht bergauf erreichen Sie den Ort Thaiden und radeln an der Kirche entlang durch den Ort.

ROUTE: Nach dem Ort radeln Sie im Wald neben der Ulster. Ab und zu geht es rauf und wieder runter. Dann öffnet sich das Tal und führt auf einem asphaltierten Radweg leicht bergauf.

ROUTE: Auf dem Weg nach Seifers radeln Sie an einer Lourdesgrotte vorbei, diese hatten die Eheleute Josef und Franziska Winterling im Jahre 1906 nach einer ausgeheilten Krankheit errichtet.

ROUTE: Der Radweg führt 400 Meter hoch zur langen Rhön und überwindet dort den höchsten Punkt.

ROUTE: In Wüstensachsen endete früher die Bahnlinie. Bis hierher ist der Radweg perfekt asphaltiert.

Wüstensachsen


Entfernungen: → Oberelsbach: 16,5 km, ← Hilders: 0 km
⊗ ⇐ Ziel: 70,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 0,0 km

SEHENSWERT: Lindenalle bei den früheren Ritterhöfen

INFO: Wüstensachsen soll schon im 8. Jahrhundert von Sachsen besiedelt gewesen sein. Diese verließen den Ort aber wieder und so wurde er zur Wüstung, daher leitet sich der Name her.
Erst im 12. Jahrhundert wurde der Ort wiederbelebt, er hatte sogar ein Schloss und eine Kirche.

ROUTE: Der Radweg verlässt Wüstensachsen und führt auf einem asphaltierten Weg in bester Aussichtslage bergauf. Von hier hat man einen schönen Blick auf die Wasserkuppe. Auf dem Berg Heidelstein war früher eine Radarstation.

ROUTE: Das Hochtal ist durch die Ulster und deren Quellflüsse wasserreich. Sie passieren Fischteiche und radeln bergauf auf einen Wald zu.

ROUTE: Dort wird der Radweg, wahrscheinlich wegen dem Naturreservat, naturbetonter und schlechter. Er führt jetzt auf mineralischem, stark ausgewaschenem Grund steil im Wald bergauf. Entlang von Schafweiden erreichen Sie nach links abzweigend das Quellgebiet der Ulster.

ROUTE: Der Radweg verlässt den dichten Wald und führt durch lichte Landschaft weiter. Relativ flach führt der Radweg auf die Straße L3395 zu.

ROUTE: Auf der Straße L3395 geht es nach rechts nochmals bergauf. Sie führt an einem Waldparkplatz vorbei.
An der Kreuzung mit der Hochrhönstraße St2288 zweigen Sie nach links ab und folgen 2 km dieser Straße bis die Beschilderung nach links abzweigt.

ROUTE: Nach dem Abzweig von der Hochrhönstraße St2288 folgt der gut beschilderte Rhönradweg einer einspurigen Straße auf der Hochebene durch ein beliebtes Wandergebiet.

ROUTE: Nach knapp 2 km erreichen Sie bergab die Thüringer Hütte und zweigen auf die Straße NES12 ab. Von hier aus hat man einen weiten Blick auf die Rhön.

ROUTE: Mit schöner Weitsicht radeln Sie auf der wenig befahrenen Straße mit bis zu 10% Gefälle hinab nach Urspringen.

INFO: Urspringen ist schon sehr alt. Im Ort gibt es zahlreiche Fachwerkhäuser und ein Torhaus.

ROUTE: Der Radweg durchquert Urspringen entlang der sehenswerten Fachwerkhäuser. Der Radweg verlässt den kleinen Ort durch das Torhaus.
Auf einem Asphaltweg durchquert der Radweg das UNESCO-Biosphärenreservat Rhön.
Gut 500 Meter nach dem Ortsende zweigt der Rhönradweg nach rechts auf einen miserablen, vom Regen ausgewaschenen Naturweg ab, der auch noch ansteigt. (Der Weg wird hoffentlich bald gerichtet)
Auf dem Hügel wird die Beschaffenheit etwas besser und Sie radeln hinab nach Oberelsbach.

Oberelsbach


Entfernungen: → Bischofheim: 11,5 km, ← Wüstensachsen: 4,0 km
⊗ ⇐ Ziel: 40,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 30,0 km

SEHENSWERT: Historische Ortsmitte mit Fachwerk

INFO: Oberelsbach erscheint im 9. Jahrhundert schon in den Geschichtsbüchern und ist im Besitz von Klöstern. Ab dem 18. Jahrhundert besitzt der Ort das Marktrecht.
Heute ist der Ort durch seine Fachwerkhäuser recht anschaulich und hat sich für den Fremdenverkehr gerüstet.

ROUTE: Durch die Vorstadt verlässt der Radweg den Ort. Etwas bergauf passieren Sie eine Nothelfer Kapelle.
Der Radweg überquert die Straße 2289 und führt auf der anderen Straßenseite weiter. Ohne große Steigungen radeln Sie durch liebliche Landschaft auf einem Asphaltweg nach Sondernau.
In der Ortsmitte steht eine Kirche mit Wurzeln aus dem 12. Jahrhundert.

ROUTE: Auf einem Asphaltweg neben der Straße erreichen Sie den Ort Weißbach nach einem guten Kilometer.

ROUTE: Sie verlassen Weißbach und radeln aus dem Ort hinaus. Nach kurzer Zeit erklimmt der Radweg einen steilen Hang, führt hinunter in ein Seitental und steigt dann wieder auf die gleiche Höhe. Mit wunderschöner Aussicht führt der Radweg dann bergab nach Unterweissenbrunn.
Sie erreichen den Radweg auf einer stillgelegten Bahnlinie und folgen der Beschilderung durch den Ort.
Bischofheim ist schon beschildert und die Bebauung ist nahezu durchgängig.
Die Stadt ist noch lebendig, überall sieht man Einkaufsläden und geöffnete Wirtschaften.

Bischofheim


Entfernungen: → Schönau: 6,0 km, ← Oberelsbach: 11,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 29,0 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 41,5 km

SEHENSWERT: Historische Altstadt, Zentrum und Rentamt, Kloster Kreuzberg

INFO: Die Kelten siedelten schon an dieser Stelle und der Bischof Bonifatius aus Fulda soll dort einen Rastplatz eingerichtet haben. Urkundlich erscheint der Ort erst 1292.
Die früher vollständig ummauerte Stadt war Verwaltungssitz der Bischöfe von Würzburg.
Es gibt einen langgezogenen großen Marktplatz mit zwei gusseisernen Brunnen.
Das Zentrum ist der Stadtturm von Bischofheim und stammt aus dem 13. Jahrhundert. Vor ihm steht das Mesnerhaus, heute beherbergt es die Touristinfo. Über das Mesnerhaus kann man den Turm besteigen.
Das Kloster Kreuzberg liegt gut erreichbar auf dem Berg, es hat eine eigene Brauerei und einen Biergarten.

INFO: Blick vom Zentrum auf die Stadtpfarrkirche St. Georg und die Altstadt von Bischofheim

INFO: Durch die Gassen sieht man die Stadtkirche St. Georg.

ROUTE: Auf der Neustädter Straße verlassen Sie die Stadt Bischofheim.
Gut beschildert beginnt am Bebauungsende der Brendtal-Radweg.
Er führt auf der ehemaligen Bahnlinie von Bischofheim a.d.Rhön nach Bad Neustadt a.d.Saale.
Sie radeln durch Unterweisenbrunn durch und folgen dem Brendtal vollkommen verkehrsfrei.
Auf diesem Weg sieht man wieder mehr Radfahrer, denn der Radweg ist flach und kann ohne Mühe befahren werden.

ROUTE: Sie folgen der Trasse durch Wegfurt hindurch und radeln auf dem schönen Radweg bis nach Schönau.

Schönau


Entfernungen: → Bad Neustadt: 12,5 km, ← Bischofheim: 6,0 km
⊗ ⇐ Ziel: 23,0 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 47,5 km

SEHENSWERT: Julius-Echter-Kirche, Rhönrad

INFO: Die St. Laurentiuskirche, die auch Julius-Echter-Kirche heißt, steht recht dominant auf einen Hügel über dem Ort.

INFO: Im Ort steht integriert in einen Springbrunnen ein Denkmal für das hier erfundene Rhönrad. Im Jahr 1925 meldete Otto Feix sein „Reifen- Turn- und Sportgerät“ zum Patent an, das später Rhönrad hieß.

ROUTE: Der Radweg folgt dem gut beschilderten Brendtalradweg auf dem Bahntrassenradweg. Er führt erst durch einen Wald und verläuft dann in offener Landschaft neben der Straße 279.
Dann zweigt der Radweg nach links ab und streift den Ortsteil Brendlorenzen um nach Bad Neustadt zu führen.

ROUTE: Der Radweg folgt der Brend und überquert kurz vor der Mündung in die Saale den Fluss, um auf der anderen Flussseite rückwärts in die historische Altstadt von Bad Neustadt zu führen.

Bad Neustadt Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Bad Neustadt: 10,5 km, ← Schönau: 12,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 10,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 60,0 km

SEHENSWERT: Hohntor, Reste der Stadtbefestigung, Schloss Neuhaus und Anlagen, Marktplatz

INFO: Neustadt wurde im 13. Jahrhundert als bischöflich-würzburgische Amtsstadt gegründet. Die Stadt war vollständig ummauert und durch Tore geschützt.
Die Mutter Martin Luthers wurde hier geboren. Die Stadt litt sehr unter den Glaubenskriegen und dem 30-jährigen Krieg.
Im Jahre 1934 wurde das benachbarte Bad Neuhaus mit seinen Heilquellen und Sanatorien eingemeindet, so entstand die Stadt Bad Neustadt.
Der Marktplatz ist sehr belebt und bietet viele kulinarische Möglichkeiten.

INFO: Das Hohntor war ein Torturm der alten Stadtbefestigung. Er wurde von Fürstbischof Julius Echter errichtet.

INFO: Die Herren von Thüngen von der Salzburg liessen im 15. Jahrhundert in Neuhaus ein Schloss, das neue Haus, erbauen.
Deren Nachfolger liessen im 18. Jahrhundert das Haus wieder abreißen und bauten das heute sichtbare Schloss mit großem Garten. Heute ist dort ein Hotel untergebracht.

 

 

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