Bodensee-Königsee-Radweg

Bodensee-Königsee-Radweg 1. Etappe: Lindau bis Immenstadt

Diese traumhafte Tour startet in "Lindau" am Bodensee auf Seeniveau (400 Meter ü.N.N.) vor der Kulisse des Bodensees und der Allgäuer Berge.
Ganz nebenbei bietet sich noch ein Blick ins Rheintal und die dahinter liegenden Alpen in Richtung Süden.
Die Fahrradtour erklimmt im Hinterland des Bodensees entlang des Flüsschens "Leiblach" die Allgäuer Berge und erreicht - meistens leicht bergauf - den Ort "Hergensweiler".
Nach "Hergatz" radeln Sie wieder über das wellige Hügelland und passieren nach einigen Wallfahrtskirchen das "Schloss Syrgenstein", bevor Sie wieder hinunter ins Argental fahren.
Hinter "Eglofstal" radeln Sie durch das wunderschöne Tal der Oberen Argen bis "Malleichen", dem früheren Mineralbad.
Bei "Gestratz" geht es dann kernig bergauf. Durch typische Allgäudörfer überwindet die Tour die letzten Höhenmeter bis zur Hochfläche und erreicht die Kurstadt "Oberstaufen".
Für Bergliebhaber ist auch ein Abzweig zur Hüttenübernachtung beschrieben.
Vor der Kulisse "richtiger" Berge radeln Sie nun nahezu flach am Alpsee entlang und erreichen das Etappenziel "Immenstadt".

Ausgangspunkt: Lindau
Etappenziel: Immenstadt
Fahrstrecke: ca. 70,0 km,
Fahrzeit: 6 bis 7 Stunden,
Höhenmeter: 838 m


Übernachten auf der Tour

Hier finden Sie die Übernachtungsliste

Karte

Bodensee-Königssee-RadwegEtappe 1: Von Lindau nach Immenstadt Copyright:www.fahrrad-tour.deAlpseeRöthenbachOberstaufenImmenstadtLindauHergensweilerEglofsBodensee
Tipp: Wir empfehlen die Karten des Landesamtes für Geoinformation und Landesentwicklung Baden-Württemberg mit Radwanderwegen 1:50.000. Die Karten sind mit Höhenlinien ausgestattet.

Höhendiagramm

Höhendiagramm
Höhenmeter: 838 m

Karte mit GPX-Track

Dargestellt mit GPX_viewer von Jürgen Berkemeier

GPX-Daten

GPX-File der Etappe: Download

 

 


Orte am Weg - Entfernungstabelle

000,0 km Lindau
013,0 km Hergensweiler
020,0 km Eglofs
040,0 km Röthenbach
053,0 km Oberstaufen
070,0 km Immenstadt

→ Ort: zeigt die Entfernung zum nächsten Ort
← Ort: zeigt die Entfernung zum vorherigen Ort, also rückwärts
⊗ ⇐ Ort: zeigt die Entfernung zum Etappenziel
⇒ ⊗ Ort: zeigt die Entfernung zum Ausgangspunkt

 

 

Lindau Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Hergensweiler: 13 km, ← Lindau: 0 km
⊗ ⇐ Ziel: 70 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 0 km

SEHENSWERT: Historische Altstadt mit den Bürgerhäusern, Altes Rathaus mit Malereien, Stadtkirchen, Peterskirche (älteste Kirche), Hafenanlage mit Leuchttürmen.

INFO: Es ist selten, dass sich ein so schönes Stadtbild mit einer solch exponierten Lage vereint. Lindau kam schon im 13. Jahrhundert zu Stadtrechten. Die geschützte Lage verhalf der Stadt schnell zu wirtschaftlichem Aufschwung.

INFO: Sehenswert sind die gepflegten, renovierten mittelalterlichen Gassen, das gotische Rathaus mit seinen bemalten Wänden und seinem geschnitzten Ratssaal. Bemerkenswert sind auch der Hafen mit seinem über 30 Meter hohen Leuchtturm, der Lindauer Löwe am Hafeneingang und der über 800 Jahre alte Mangturm.
Selbst die zwischenzeitlich "neuzeitlichen" Geschäfte passen sich dem historischen Ganzen an.

INFO: Ausgangspunkt der Tour ist die Bodenseemetropole Lindau.
Die mittelalterliche Innenstadt - Lindau kam schon im 13. Jahrhundert zu Stadtrechten - liegt auf einer Halbinsel im Bodensee.
Eine Brücke verbindet den Inselteil mit dem Rest der Stadt, der sich ins Hinterland und entlang des Bodenseeufers erstreckt.

ROUTE: Die ausgeschilderte Radwegstrecke führt vom Bahnhof der Insel Lindau über den Hafenplatz. Über die Fischerstraße erreichen Sie die Brücke zum Festland. Sie bleiben auf der Radweg entlang der "Bregenzer Straße" und zweigen vor dem Bahnübergang nach rechts auf die "Ladestraße" ab.
Auf einer wenig befahrenen Straße radeln Sie am Güterbahnhof entlang und zweigen an der nächsten Kreuzung nach rechts auf die "Eichwaldstraße" ab. Sie fahren am Freibad vorbei und erreichen nach einem reichlichen Kilometer einen Bahnübergang.
Gut beschildert überqueren Sie gleich danach die B12, radeln wenige Meter nach links weiter und folgen dem Radwegschild nach rechts.

Sie erreichen den "Max-Halbe-Weg" und fahren nach der Kreuzung auf der"Gerhard-Hauptmann-Straße" weiter.
Nach der Kläranlage überqueren Sie die Autobahn A96 und radeln wieder auf bebautes Gebiet.
Sie folgen kurz der "Oberhochstegstraße" nach links und zweigen dann nach scharf rechts auf den "Hangnachweg" ab.

Der Radweg folgt diesem asphaltierten Wirtschaftsweg in unmittelbarer Nähe zur "Leiblach", die hier Grenzfluss zu Österreich ist.
Der Weg führt durch den Wald und heißt danach "Leiblachweg".

ROUTE: An mehreren landwirtschaftlichen Betrieben vorbei steigt der Radweg leicht an.
An einer Wehranlage an der "Leiblach" könnten Sie nach rechts nach Österreich radeln.

INFO: Auf zahlreichen Weiden an den Hängen grasen Kühe. Ab und zu geht schon mal eine eigene Wege. Aber Vorsicht: Kühe kennen keine Verkehrsschilder und sind neugierig.

ROUTE: Sie bleiben aber geradeaus auf der Asphaltstraße und folgen dem gut ausgeschilderten Radweg, der jetzt fast serpentinenreich den Hang hochsteigt. Die Steigung bleibt aber bei erträglichen 5 bis 7 %.

ROUTE: Sie erreichen den Ort "Thumen" und radeln auf der "Alten Landstraße" durch den kleinen Ort hindurch.
Nach einem Wäldchen nach dem Ortsende kreuzen Sie die von rechts kommende Straße aus "Sigmarszell". Sie folgen dieser Straße nach links und erreichen beim Ort "Biesings" die B308.

Auf dem straßenbegleitenden begleitenden Radweg folgen Sie der B308 400 Meter nach rechts, bis nach links die Beschilderung "Radweg Hergensweiler" erscheint.
Der Radweg überquert die B308 und führt zunächst bergauf durch den Wald.

Info: Nach der Kreuzung mit der B308 sind die ersten 100 Höhenmeter schon überwunden. Dafür genießen Sie aus dieser Höhe bereits einen faszinierenden Blick auf die südlich gelegenen Alpen.

ROUTE: Leicht hügelig geht der Radweg am Hang oberhalb des "Leiblachtales" weiter und erreicht über offenes Feld den Ort "Hergensweiler".


Hergensweiler Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Eglofs: 7 km, ← Lindau: 13 km
⊗ ⇐ Ziel: 57 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 13 km

SEHENSWERT: Barocke Kirche mit Stuckmarmor, Fachwerkhäuser, Heimatmuseum

INFO: Hergensweiler entstand schon im 8. Jahrhundert. Eine erste Kirche gab es schon im Jahre 1108.
Die jetzige Kirche stammt aus dem Jahre 1712. Sie gilt als eine der best erhaltenen Kirchen mit Stuckmarmor und originaler Barockausstattung in Bayern.
Zahlreiche schöne Fachwerkhäuser zieren den Ort. Das Heimatmuseum zeigt religiöse Volkskunst, Trachten und Arbeitsgeräte früherer Handwerker.

ROUTE: Auf der "Dorfstraße" verlassen Sie "Hergensweiler" und erreichen den Ort "Stockenweiler".

ROUTE: Nach 1,5 Km erreicht der Radweg die Bundesstraße B12 und folgt ihr.
Sie durchradeln den Ort "Unternützenbrugg" und zweigen etwa 400 Meter später nach links ab.

INFO: Vom Radweg zweigt eine private Birkenallee ab - ein sehr schöner Blick.

ROUTE: Sie überqueren die Bahnlinie und folgen ihr dann in leicht bewaldetem Gebiet auf der linken Seite.

Der "Bodensee-Königssee-Radweg" verlässt nun den Bahndamm und führt etwas abseits der Bahnlinie leicht bergauf weiter.
Er erreicht den "Höhenweg" oberhalb des Ortsrandes von "Hergatz" und führt dann nach rechts auf der "Bregenzer-Straße" in die Ortsmitte von "Wombrechts".

Hergatz


Entfernungen: → Eglofs: 7 km, ← Lindau: 13 km
⊗ ⇐ Ziel: 57 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 13 km

SEHENSWERT: ehemaliges Schloss, Kirche St. Georg

INFO: "Hergatz" entstand aus den Gemeinden "Wombrechts" und "Maria-Thann".
Der Ort "Wombrechts" wurde schon im 13. Jahrhundert erwähnt. Die wehrhaften "Ritter von Wombrechts" hatten dort eine Burg, später stand hier sogar ein Schloss. Von beiden sind nur noch Fragmente erhalten, die auch in andere Gebäude verbaut sind.

ROUTE: Sie überqueren die Bahnline, kreuzen danach die Bundesstraße B12 und sind nach 250 Meter in "Wigratzbad".

INFO: "Wigratzbad" ist ein kleiner Ort. "Antonie Rädler" war eine Mystikerin, die hier 1899 geboren wurde. Sie lies die Gebetsstätte "Maria vom Sieg" erbauen. In der Nazizeit wurde sie verfolgt, konnte sich aber verstecken.
In Wigratzbad entstand 1986 eine Petrusbruderschaft.

ROUTE: Auf einer kleinen Straße entlang dem "Leibach" erreichen Sie den Weiler "Bleichen" und kurz danach nach rechts die "Reutemühle".

INFO: Auf der linken Seite des Radweges liegt Opfenbach. Die spätbarocke Kirche wurde im 18. Jahrhundert anstelle, der im 30-jährigen Krieg niedergebrannten Kirche erbaut.

ROUTE: Gut beschildert gelangen Sie über die leicht wellige Allgäulandschaft nach "Muthen". Sie zweigen nach rechts ab und unterqueren die Bahnline. Gleich danach radeln nach links etwa 30 Höhenmeter hinauf bis "Maria-Thann".

INFO: Die Marienwallfahrt entstand in "Maria Thann" im 15. Jahrhundert. Die Kirche wurde mehrmals erneuert und vergrößert. Die heutige Ausstattung ist barock und stammt aus dem frühen 18. Jahrhundert.

ROUTE: Sie verlassen "Maria Thann " auf dem "Giebelweg" und radeln weiter 60 Höhenmeter bergauf.
Danach fahren Sie ohne großen Höhenunterschied durch die kleinen Orte "Lengatz" und kurz danach durch "Edelitz".
Nach "Edelitz" geht es durch ein weites Tal weiter und Sie erreichen nach links die Straße zum "Schloss Syrgenstein".
Gut 50 Höhenmeter geht es steil bergab zum Schloss. ES liegt genau gegenüber von "Eglofs", das mit seiner markanten Kirche auch Zeichen setzt.

INFO: Die erste Burg Syrgenstein wurde im 13. Jahrhundert auf einem Nagelfluhfelsen am steilen Abhang zur "Unteren Argen" erbaut. Ende des 15. Jahrhunderts wurde es in ein Schloss umgebaut.
Das Schloss ist bewohnt und gehört heute der Familie Waldburg–Zeil. Es kann nicht besichtigt werden.

ROUTE: Sie fahren sehr steil im Wald bergab hinunter ins Tal der "Oberen Argen" und folgen dem straßenbegleitenden Radweg nach rechts.

Eglofs Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Röthenbach: 20 km, ← Hergensweiler: 7 km
⊗ ⇐ Ziel: 50 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 20 km

SEHENSWERT: Pieta in der barocken Dorfkirche

INFO: Der Ort "Eglofs" liegt auf der Hügelkette links der Argen. Auffallend ist die "Kirche St. Martin", die direkt am Marktplatz steht.
Hier stand im 13. Jahrhundert auch eine Burg. Im Jahre 1242 erhält "Eglofs" die Reichsfreiheit.

ROUTE: Der Radweg bleibt im Tal und durchquert neben der B12 den Ortsteil "Eglofstal".
Nach dem Ortsende von "Eglofstal" zweigen Sie an einem Bauernhof nach rechts ab und folgen der Beschilderung "Steinegaden" nach rechts.
Nach gut 50 Metern zweigt nach links ein Schild "Malleichen" ab.

An großen Bauernhöfen vorbei radeln Sie von Kühen neugierig beäugt talaufwärts entlang der Weideflächen.

ROUTE: Auf einem kleinen, idyllischen Wirtschaftsweg folgen Sie dem Tal der "Oberen Argen". Entlang von Nadelwäldern und lieblichen Wiesen passieren Sie in einem naturbelassenen Tal mehrere Höfe.

Der Radweg führt ein kurzes Stück im Wald bergauf und bleibt dann einige hundert Meter im Wald. Danach geht es wieder bergab und Sie erreichen weitläufige Weiden und mittendrin die "Badwirtschaft Malleichen".

INFO: Früher besaß der Hof eine Badeanstalt. Der Quelle wurde in Badebecken eingeleitet und "mann" konnte mit einem Bier in der Hand baden. Für die Stärkung der Manneskraft soll die Quelle gut gewesen sein. Heute wird in Malleichen nur noch bewirtet.

ROUTE: Ein leicht geschwungener Radweg führt im flachen Tal weiter flussaufwärts. Am rechten Talrand sieht man schroffe Felsen, die den Lauf der "Oberen Argen" begrenzen.

ROUTE:Nach einem Hof erreichen Sie wieder die kleine Straße St 2378 und folgen ihr kurz in Richtung "Gestratz" nach links.

Von hier aus gibt es zwei Varianten

Beide Varianten sind beschildert und treffen sich nach wenigen Kilometern vor "Schönau" wieder.

Die Variante über "Gestratz" verläuft links um den Berg und folgt ruhigen Wirtschaftswegen, muss aber einen steilen, aber sehenswerten Anstieg überwinden.

Die Variante über "Röthenbach" führt rechts um den Berg herum. Erst folgt er ebenfalls Wirtschaftswegen bis "Oberschmitten" und verläuft dann auf der St2001 nach "Röthenbach".
Vor "Schönau" treffen sich wieder beide Varianten.

Variante über Gestratz::
Kurz vor "Gestratz" weist ein Schild nach rechts in Richtung "Unterschmitten", dort trennen sich die Wege. Sie bleiben im Tal der Argen und folgen der Beschilderung nach "Gestratz"

Gestratz


Entfernungen: → Oberstaufen: 13 km, ← Eglofs: 20 km
⊗ ⇐ Ziel: 30 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 40 km

SEHENSWERT: Katholische Pfarrkirche St. Gallus, zahlreiche alte Höfe

INFO: Die Kirche St. Gallus ist sehr alt. Sie wurde 1435 neu erbaut und auch später immer wieder verändert.
Die traditionell aus Holz erbauten und mit Schindeln verkleideten Höfe im Ort stammen aus dem 17. und 18. Jahrhundert.

ROUTE: An der Kirche vorbei halten Sie sich nach rechts und verlassen den Ort. Auf der "Grünenbacher Straße" überqueren Sie die "Argen" und erreichen etwa 800 Meter nach der Kirche an einem Hügel den Abzweig des Radweges nach rechts.
Er führt in "Thalensdorf" weiter an einer Mühle vorbei und erreicht dann den Anstieg.
In zwei Serpentinen geht es steil hinauf zum Weiler "Altensberg".

ROUTE: Nach einer engen Linkskurve radeln Sie an einer Kapelle vorbei und fahren in Richtung Wald.
Nach dem Wäldchen fahren Sie auf den Weiler "Schneit" zu und radeln am Erholungsheim vorbei.
Nach einer weiteren Waldetappe erreichen Sie die "Lindauer Straße" zwischen "Röthenbach" und "Schönau".
Hier verläuft auch die andere Variante.


Variante über Röthenbach:

ROUTE: Kurz vor "Gestratz" weist ein Schild nach rechts in Richtung "Unterschmitten".
Der asphaltierte Weg überquert erst die "Obere Argen" und führt im Tal weiter neben einem kleinen Zufluss in Richtung "Unterschmitten".

ROUTE: Neben dem kleinen Flüsschen "Röthenbach" radeln Sie streckengleich mit der "Westallgäuer Käseroute" nach "Oberschmitten".

ROUTE: Sie erreichen dort die Straße St2001 und folgen ihr nach links.
Auf der "Lindauer Straße" erreichen Sie "Röthenbach".

Röthenbach


Entfernungen: → Oberstaufen: 13 km, ← Eglofs: 20 km
⊗ ⇐ Ziel: 30 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 40 km

SEHENSWERT: Pfarrkirche St. Martin

INFO: Die Römer hatten in Röthenbach schon einen Wachturm erbaut. Urkundlich ist es im 9. Jahrhundert erwähnt.
Die Pfarrkirche St. Martin stammt ursprünglich aus dem 13. Jahrhundert.
Im Ort gibt es zahlreiche historische Bauernhöfe und Bildstöcke.

ROUTE: Auf der Straße St2001 geht es nun bergauf in einer Serpentine weiter, bis Sie vor "Schönau" eine Hochebene erreichen.
Der Radweg verläuft links der Straße entlang der Baumallee.
Nach einem guten Kilometer sind Sie in "Schönau".

Ende der Varianten:

ROUTE: Der Radweg verläuft von Röthenbach aus in einer Allee neben der Straße St2001. Von links her aus dem Wald kommt die Variante über Gestratz und beide Varianten vereinigen sich wieder.

Schönau


Entfernungen: → Oberstaufen: 13 km, ← Eglofs: 20 km
⊗ ⇐ Ziel: 30 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 40 km

SEHENSWERT: Pfarrkirche St. Martin

INFO: Mitten im Ort steht das ehemalige Gerichtshaus der "Herren von Laubenberg", die hier die Ortsadligen waren und auch eine Burg besaßen.
Heute ist im Gebäude seit mehreren Generationen das traditionsreiche "Gasthaus Adler" untergebracht.

TIPP: Zur Übernachtung in Grünenbach folgen Sie der Hauptstraße nach links:

Etwas abseits:

Grünenbach Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


ROUTE: In "Schönau" zweigen Sie nach rechts auf die "Heimhofer Straße" ab.
Der Radweg steigt nun etwas an und Sie überqueren nach 800 Metern die Bahnline.
Bald erreichen Sie den Weiler "Heimhofen" und radeln weiter durch die hügelige Landschaft tendenziell bergauf.

ROUTE: Über "Rutzhofen" und "Mittelhofen" geht es weiter und Sie erreichen Sie vor "Stiefenhofen" die "Simmerberger Straße". Weiter bergab radeln Sie zur Ortsmitte.

Stiefenhofen Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Immenstadt: 17 km, ← Röthenbach: 13 km
⊗ ⇐ Ziel: 17 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 53 km

SEHENSWERT: Pfarrkirche St. Martin

INFO: "Stiefenhofen" wird schon im Jahre 883 gemeinsam mit "Oberstaufen" in einer Urkunde genannt.
Die aus dem 15. Jahrhundert stammende Pfarrkirche St. Martin steht markant in der Ortsmitte. Zahlreiche Kapellen umgeben den Ort.

ROUTE: In "Stiefenhofen" zweigen Sie nach rechts auf die "Hauptstraße" und gleich darauf wieder nach rechts auf den "Kirchholzweg" ab. Zuerst geht es auf dem gut beschilderten Radweg bergauf.
Etwas hügelig radeln sie danach durch herrliche Allgäulandschaft weiter nach "Genhofen". Von hier oben bietet sich eine wunderschöne Aussicht.

INFO: "Genhofen" liegt an einer historische Römerstraße. Die spätgotische Stephanskapelle ist sehenswert. Man findet dort Fresken aus dem 15. Jahrhundert.

ROUTE: Nach dem Ort geht es bergab. Etwa 400 Meter danach zweigen Sie nach rechst ab und folgen der "Argenstraße" zur "Moosmühle".

INFO: Nach links sieht man aufs "Argental". Je nach Wetter steigen dort Nebelschwaden aus dem tiefer liegenden "Weissachtal" hinauf.

ROUTE: Auf der "Argenstraße" radeln Sie durch ein Hochtal, bis der Radweg nach links in Richtung Oberstaufen abzweigt und die "Isnyer Straße" unterquert.

TIPP: Fahren Sie in die sehenswerte Ortsmitte.

INFO: Der ausgeschilderte "Bodensee-Königssee-Radweg" führt über die "Bürgermeister Hertlein-Straße" weiter ohne die Stadtmitte zu berühren. Eigentlich schade.

Oberstaufen Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Immenstadt: 17 km, ← Röthenbach: 13 km
⊗ ⇐ Ziel: 0 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 0 km

SEHENSWERT: Heimatmuseum, mondäner Kurort

INFO: Kelten und Römer siedelten bereits in der Gegend von Oberstaufen. Eine römische Straße führte hier sogar vorbei.
Erstmals erwähnt wurde der Ort als "Stoifen" im 9. Jahrhundert als Besitz des Klosters St. Gallen. Im 14. Jahrhundert bauten die Ritter von Schellenberg sogar eine Burg auf dem Staufen, später entstand ein Schloss.
Staufen litt unter den Bauernkriegen und dem 30-jährigen Krieg sehr. Seit 1949 ist Oberstaufen Kneippkurort.
Ein Laden neben dem anderen mit allem was man braucht oder auch nicht, das aber schön und teuer ist. Oberstaufen ist ein typischer Kurort.
Glücklicherweise ist die Konkurrenz aber groß, so dass man z.B. auch wirklich gute Sportkleidung günstig erwerben kann.

Die Kirche in Oberstaufen ist den Patronen St. Peter und Paul gewidmet. Sie wurde im 17. Jahrhundert auf den Resten einer älteren Kirche aus dem 13. Jahrhundert erbaut.

INFO: Die Hauptstraße verläuft auf der Hugo-von-Königsegg-Straße durch Oberstaufen und führt an der Kirche vorbei bis zum Bahnhof.

INFO: Bekannt ist Oberstaufen vor allem durch seine typischen Schrothkuren, die durch die Kombination von Wein, Ernährung, Schwitzen und Wandern zu einer Gewichtsreduktion führen.

Wie in allen Kurorten kann man in Oberstaufen hervorragend einkaufen. Alles was das Herz begehrt wartet dort auf den passenden Käufer.

INFO: Vom Bahnhof aus überblickt man das tiefer liegende Weissachtal in Richtung Bodensee. Je nach Wetterlage erscheinen die Randberge recht dramatisch.


BESONDERER TIPP:

Ein nicht alltägliches Erlebnis verspricht ein Abstecher zur Falkenhütte.
Der Abstecher ist von Oberstaufen etwa 12 km lang. Allerdings muss man gut 800 Höhenmeter überwinden.
Dort oben kann man stilgerecht in normalen Zimmern oder bergtypisch in größeren Gruppenunterkünften übernachten. Hüttenfeeling garantiert!
Von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang genießt man den Bergblick auf Hochhädrich und Hochgrat.
Der Abstecher verläuft über Steibis und führt dann auf einer gut beschilderten Mautstraße in Serpentinen gemächlich hoch direkt zur Falkenhütte. Die Straße ist für den öffentlichen Verkehr gesperrt.
GPS-Track laden.
Akkus kann man oben laden.
Hotels, Gaststätten, Unterkünfte Frühstücken und Essen muss man in der Hütte - da oben gibt es keine Alternativen.

ENDE TIPP:

ROUTE: Der Radweg führt aus der Ortsmitte der "Bahnhofstraße" bis zum Bahnübergang.
Dann folgen Sie dem Radweg entlang der "Immenstädter Straße" leicht bergauf.
Nach dem Ortsende geht es nach rechts bergab zum Ortsteil "Wengen".

ROUTE: Nach der Unterquerung der Eisenbahnbrücke zweigt der Radweg nach links in Richtung "Knechtenhofen" ab.

Kurz vor der Hochalpenstraße (B308) führt die Beschilderung nach links auf die ehemalige Durchgangsstraße durch "Knechtenhofen". Auf der kleinen Landstraße radeln Sie an den einzeln stehenden landwirtschaftlichen Betrieben vorbei.

Knechthofen Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


SEHENSWERT: Heimatmuseum, mondäner Kurort

ROUTE: Längs der Eisenbahnstrecke "Oberstaufen" - "Immenstadt" radeln Sie durch die Straßendörfer weiter, fast ohne zu bemerken, dass Sie plötzlich nicht mehr in "Salmas", sondern schon in "Wiedemannsdorf" sind.

Hinter "Wiedemannsdorf" zweigt der "Bodensee-Königssee-Radweg" nach der Bahnüberquerung nach links ab und verlässt die Straße.

Ein gut ausgebauter, asphaltierter Wirtschaftsweg folgt jetzt dem linken Talrand links der Bahnlinie.

ROUTE: In "Wiedemannsdorf" hört dann plötzlich die Bebauung auf und der Radweg führt - zusammen mit der Bahn - durch ein flaches Tal auf den Alpsee zu.

Traumhaft liegt der See eingebettet von etwa 1000 Meter hohen Bergen.

ROUTE: Der Radweg folgt auf einem Wirtschaftsweg dem Nordufer des Sees. Zahlreiche Aussichtspunkte und Sitzbänke laden zur Verschnaufpause ein.

INFO: Auf der Südseite des Alpsees erheben sich fünf mächtige Berge, die beginnend vom "Hochgrat" bei "Steibis" bis nach "Immenstadt" erwandert werden können (Nagelfluhkette).

"Trieblings" heißt ein größerer Weiler auf der Nordseite des Sees, den Sie durchradeln.

Entlang des Alpsees klettert der Bodensee-Königssee-Radweg immer wieder etwas auf die Hügel und gibt dadurch sehr schöne Aussichten frei.

ROUTE: An der Ostseite des Sees passieren Sie neben der Bahnlinie ein modernes Strandbad mit der Möglichkeit einzukehren.

Tipp: Wer im September radelt, sollte sich erkundigen, wann der Almabtrieb stattfindet. Festlich geschmückt wird dann das Vieh von den Höhenweiden ins Tal getrieben ... und es genießt das saftige Futter.

ROUTE: Im Ortsteil "Hub" zweigt der Radweg dann nach links ab und führt bergauf zur "Missener Straße".
Ein Radweg links der Straße führt nun bergab und erreicht den Kreisverkehr an der St2006 am Stadteingang von "Immenstadt".

Der Radweg zweigt nach links auf die "Montfortstraße" ab und umgeht den Stadtkern von "Immenstadt". Ein Abstecher lohnt sich jedoch.
Nach etwa 200 Metern wendet sich der Radweg nach links und erreicht die "Konstanzer Ach".

Der Radweg passiert ein Wehr bei der früheren Stadtmühle.

INFO: Die Stadtmühle stammt ursprünglich aus dem 15. Jahrhundert, wurde aber nach einem Brand im 18. Jahrhundert neu erbaut. Heute ist dort ein Erlebnis-Museum untergebracht.

Immenstadt Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Immenstadt: 0 km, ← Oberstaufen: 17 km
⊗ ⇐ Ziel: 0 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 70 km

SEHENSWERT: Marienplatz mit Stadtschloss und Rathaus, ehemaliges Kapuzinerkloster, Großer Alpsee

INFO: Der Ort "Immenstadt" ist erstmals im Jahre 1275 erwähnt. Die "Grafen von Monfort" kauften im 14. Jahrhundert das "Schloss Rothenfels".
Im Jahre 1360 wurde "Immenstadt" auf Anweisung "Kaiser Karl IV." zur Stadt erhoben.
"Immenstadt" kam durch Handel mit Salz und Leinwand zu Reichtum. Zahlreiche Stadtbrände führten zu laufenden Wiederaufbauten. Auch unter Überschwemmungen hatte Immenstadt zu leiden.

Die heute sichtbare "St. Nikolauskirche" wurde auf den Grundmauern früherer Kirchen errichtet. Nach mehreren Bränden wurde die Kirche mit dem Zwiebelturm 1704 erbaut.

INFO: Heute zeigt sich "Immenstadt" modern mit dem historischen Kern um den "Marienplatz" mit dem "Montfort'schen Schloss" und der "Kirche St. Nikolaus".

INFO: Vom "Marienplatz" mit Schloss und Mariensäule aus erreichen Sie den Kirchplatz. Dort steht die ursprünglich im 13. Jahrhundert erbaute "St. Nikolauskirche".

INFO: In "Immenstadt" gab es auch ein "Kapuzinerkloster", von dem nur noch die Kirche erhalten geblieben ist.

Das "Schloss der Grafen Monfort" wurde im Jahre 1550 als Amtssitz in "Immenstadt" erbaut. Ursprünglich war es von allen Seiten mit Gebäuden umschlossen und hatte einen Innenhof.