Mosel-Radweg

Treis-Kardenen am Moselradweg
4. Etappe:
Von Bernkastel-Kues bis Treis-Karden

Von Bernkastel mit seiner wunderbaren Fachwerk-Innenstadt und Kues mit seinem bekannten Kloster radeln Sie moselabwärts. Beidseitig führen schöne Radweg moselabwärts.
Auf dem weiteren Weg liegt Traben-Trarbach mit seinen Jugendstilhäusern und viele weitere beeindruckende Winzerorte.
Die Mosel ist auf dieser Etappe tief ins Mittelgebirge eingegraben. Dadurch gibt es viele sonnenbeschienene Rebhänge.
Nach zahlreichen Moselschleifen erreichen Sie "Bullay". Die Randberge sind in diesem Bereich schon recht hoch.
Nach der nächsten Moselschleife passieren Sie den Ort "Bremm" und danach "Ediger" und "Eller".
Dort liegt auch das Weinbaugebiet Calmont mit Steillagen bis zu 70%, die steilsten Weinlagen der Welt.
Teilweise gibt es auf beiden Seiten der Mosel einen Radweg.
Der Ort "Treis-Karden" ist das Ziel dieser Etappe.

Streckenlänge: 100,0 km
Fahrzeit: 5 - 6 Stunden
Höhenmeter: ca. 180 m


Übernachten auf der Tour

Hier finden Sie die Übernachtungsliste

Karte

Moselradweg

Tipp: Wir empfehlen die Karten von: MARCO POLO Reiseführer Mosel

Höhendiagramm

Höhendiagramm
Höhenmeter: ca. 180 m

Karte mit GPX-Track

Dargestellt mit GPX_viewer von Jürgen Berkemeier

 

 


 

 

Bernkastel-Kues Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Bernkastel: 0,0 km, ← Zeltingen: 5,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 84,0 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 0,0 km

SEHENSWERT: Schöner Marktplatz, Fachwerkhäuser, Cusanusstift

INFO: Gegründet bzw. erstmals bei einer Schenkung erwähnt wurde "Bernkastel" im Jahre 1033. Schon vorher hatten die Römer aber an der Stelle der Burg ein Kastell erbaut.

"Bernkastel-Kues" besteht seit 1905 aus den Stadtteilen "Bernkastel", "Kues", "Andel" und "Wehlen".
Am bekanntesten ist "Bernkastel" durch seinen sagenhaft schönen Marktplatz und die herrlichen Fachwerkhäuser.

Blick von der linken Moselseite auf die historische Altstadt von Bernkastel.

INFO: Rund um den Marktplatz in Bernkastel stehen sehr schöne Fachwerkhäuser, alle sehr gut erhalten. Zum Großteil stammen sie aus dem 17. Jahrhundert.

INFO: Neben dem Rathaus und dem Marktbrunnen steht das Fachwerkgasthaus "Zur Badstube". Es hat ein Hallenerdgeschoss und stammt aus dem 16. Jahrhundert.

INFO: Eine besondere Augenweide ist das Spitzhäuschen in der Karlstraße. Das besonders schmale Haus soll aus dem frühen 15. Jahrhundert stammen. Selbst in dem schmalen Haus ist eine Gaststätte untergebracht.

INFO: Von der rechten Moselseite hat man einen schönen Blick zur anderen Moselseite und sieht den Stadtteil "Kues".
Gleich am Moselufer liegt das "Cusanusstift", das nach dem berühmten Gelehrten Nikolaus Cusanus benannt wurde.

Von Bernkastel aus gibt es zwei Varianten zu fahren:

1. rechts der Mosel
2. links der Mosel

Variante 1: Rechts der Mosel:

INFO: Von der rechten Moselseite hat man einen schönen Blick zur anderen Moselseite und sieht den Stadtteil "Kues".
Gleich am Moselufer liegt das "Cusanusstift", das nach dem berühmten Gelehrten Nikolaus Cusanus benannt wurde.

ROUTE: Zur Weiterfahrt benutzen Sie das rechte Moselufer.
Der Radweg auf dieser Seite ist neu asphaltiert und verläuft direkt an der Mosel.
Teilweise verläuft der parallel verlaufende Fußgängerweg auf derselben Piste.

ROUTE: Auf der Strecke passieren Sie alleinstehende Weingüter, wie den "Johannishof", die äußerlich den Charakter eines Klosters hat.

INFO: Auf der linken Moselseite liegt nun der Ort "Wehlen", der noch zu "Bernkastel-Kues" gehört. Eine Stahlhängebrücke verbindet "Wehlen" mit dem rechten Moselufer.

ROUTE: Der Radweg bleibt weiterhin an der Mosel.
Die mächtigen Weinlagen sind zum Teil neu angelegt. Kurz vor "Zeltingen" radeln Sie an einer mächtigen Sonnenuhr vorbei, die der Weinlage den Namen gibt.

Zeltingen


Entfernungen: → Kinheim: 7,0 km, ← Bernkastel-Kues: 5,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 78,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 5,5 km

SEHENSWERT: Sonnenuhr, Deutschherrenhof, Fachwerkhäuser, Weingüter

INFO: "Zeltingen" ist zusammen mit "Rachtig" ein bedeutender Weinort.
Eine Besonderheit prägte ihn aus kirchlicher Sicht. Während die meisten Moselorte zu den Kurfürstlichen Herren in "Trier" gehörten, war "Zeltingen" im Besitz der Erzbischöfe in "Köln".

INFO: Mitten im Ort stand früher das Rathaus, das wegen Baufälligkeit abgerissen wurde, um diesen wunderschönen Platz zu schaffen. Die anliegenden Fachwerkhäuser kommen dadurch viel prominenter zur Vorschein.

ROUTE: Der Moselradweg führt in Ufernähe auf asphaltierten Wegen weiter und passiert die engen Gassen von "Rachtig".
Auch hier sieht man ein schönes Weingut neben dem anderen.

RachtigHotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Erden: 4,0 km, ← Zeltingen: 1,0 km
⊗ ⇐ Ziel: 77,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 6,5 km

SEHENSWERT: Deutschherrenhaus, Zahlreiche Fachwerkhäuser und Weingüter, gegenüber ehemaliges Kloster Machern,

INFO: Der Ort gehörte nach seiner Gründung zum Kurfürstentum Köln. Später kam es durch Schenkung an den Deutschen Orden.
In "Rachtig" ist das Deutschherrenhaus sehenswert. Das Haus wurde im 16. Jahrhundert erbaut und später barockisiert. Heute ist es eine Hotelanlage.

INFO: Gegenüber von "Rachtig" liegt das ehemalige Kloster "Machern". Schmuck steht das 1084 gegründete Benediktinerkloster heute da. Im Mittelalter gehörte es adligen Zisterzienserinnen, die es bis zur Säkularisierung betrieben.
Heute ist es in privater Hand und Sitz eines Weingutes.

Lösnich


Entfernungen: → Wolf: 6,0 km, ← Erden: 1,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 71,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 12,5 km

SEHENSWERT: Kesselstattsches Amtsgebäude, Fachwerkhäuser, Kirche

INFO: Hier in "Lösnich" waren schon Kelten und Römer zu Hause. Im Mittelalter garantierte die Burg die eigene Selbstständigkeit.

INFO: "Lösnich" und das nahe "Kindel" sind fast zusammengebaut.

ROUTE: Hinter "Kindel" beginnt ein herrlicher Weg entlang der steilen Weinberge. Von der Südseite aus sieht man auf das gegenüber liegende "Kröv", dem Heimatort des "Kröver Nacktarsches".

INFO: Die Mosel beginnt nun eine recht enge 180°-Schleife, an deren Scheitelpunkt "Wolf" liegt.

Wolf


Entfernungen: → Trarbach: 4,5 km, ← Lösnich: 5,0 km
⊗ ⇐ Ziel: 66,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 17,5 km

SEHENSWERT: Burgruine Grevenburg, Fachwerkhäuser, Winzerhöfe

ROUTE: Von "Wolf" aus folgt der Radweg der Straße auf einer eigenen Spur und erreicht bald "Traben-Trabach".
Auf dem Weg sehen Sie rechts oben auf dem Berg die markante Burgruine Grevenburg.

Weiterfahrt nach Traben-Trarbach.

 

Alternative 2: Links der Mosel

ROUTE: Zur Weiterfahrt benutzen Sie das linke Moselufer. Sie erreichen den Radweg von der "Bahnhofsstraße" aus in Richtung "Saarallee" und dann an der ersten Abzweigung nach links in die "Triniusstraße".
Auf diesem Weg unterqueren Sie die Moselbrücke und radeln am "Cusanusstift vorbei.

Der Radweg auf dieser Seite ist ebenfalls neu asphaltiert und verläuft ohne Verkehrsbelästigung direkt an der Mosel.

INFO: Gleich zu Beginn77 liegt das "Cusanusstift", das nach dem berühmten Gelehrten Nikolaus Cusanus benannt wurde.
Das architektonisch interessante spätmittelalterliche "Altersheim" gründete Nikolaus von Kues. Noch heute erfüllt es dieselben Aufgaben.

ROUTE: Nach dem Stadtgebiet radeln Sie an sehenswerten Gartenhäusern vorbei.

Zeitweise ist der Radweg von Buschwerk begrenzt.
Der Blick auf die rechte Seite der Mosel lässt nun den Ort "Graach" - umrahmt von Weinbergen - erscheinen.
Die steilen Weinlagen heißen hier vielsagend "Himmelreich", "Domprobst" oder haben sonstige kirchliche Namen. Von hier stammt auch die Weinlage "Graacher Himmelreich".

INFO: Vom Radweg aus erkennt man nun eine grünliche Stahlbrücke. Sie verbindet "Wehlen" mit der rechten Moselseite.

Wehlen


Entfernungen: → Zeltingen: 5,5 km, ← Brauneberg: 7 km
⊗ ⇐ Ziel: 55,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 23 km

SEHENSWERT: Kloster Machern

INFO: Schon die Römer siedelten hier, urkundlich erwähnt ist "Wehlen" bereits im Jahre 867 in einer Anweisung zur Verteilung des Zehnten.
Wein aus Steillagen war hier schon immer das wichtigste. Heute ist die Lage "Sonnenuhr" die bekannteste.

INFO: Blick auf das historische Zentrum von Wehlen. Die "Alte Kirche" ist heute für Veranstaltungen buchbar.

ROUTE: Der Radweg bleibt auch in "Wehlen" direkt am Moselufer. Beidseits der Mosel hat man einen beeindruckenden Blick auf die Steillagen.

Der Radweg erreicht nun die Staustufe bei Zeltingen. Er zweigt nach links ab und erreicht in einer Kehre die Landstraße L47.
Auf einem Radweg entlang der Landstraße geht es nun weiter bis zum Kreisverkehr, an dem sich die B50 und B53 verteilen.
Sie unterfahren die Brücke der E42 und passieren kurz danach das ehemalige "Kloster Machern".
Hier kreuzt der Radweg die B53. Bitte Vorsicht beim Überqueren.

INFO: Das ehemalige Kloster "Machern" ist heute ein Weingut und in privaten Händen. Schmuck steht das 1084 gegründete Benediktinerkloster noch immer da. Im Mittelalter gehörte es adligen Zisterzienserinnen, die es bis zur Säkularisierung betrieben.
Nach dem Kloster folgt der Radweg der linken Seite der Bundesstraße auf einer eigenen Spur. Trotz Bundesstraße ist hier wirklich nicht viel Verkehr.

Das Tal beschreibt nun eine große Schleife und es bleibt wenig Platz für die Straße und den Fluss.
Sie sind hier mitten in der großen Moselschleife zwischen Bernkastel-Kues und Traben-Trarbach.
Die sehr steilen Weinlagen grenzen an die Eifel, die links der Mosel beginnt.

Ürzig


Entfernungen: → Zeltingen: 5,5 km, ← Brauneberg: 7 km

SEHENSWERT: Sonnenuhr in einer Felswand, Ortskern mit schönen Häusern

ROUTE: Der Radweg folgt weiter der linken Seite der Straße und führt in Richtung der ältesten Sonnenuhr der Mosel.
Die Uhr ist an den Resten eines Wehrturms des "Raubritters Wirich von Daun" angebracht.
Vom Raubritter und seiner Burg sieht man heute nichts mehr, aber Wein gibt es immer noch.
Die Sonnenuhren wurden tatsächlich zur Zeitanzeige für die Winzer erbaut.

INFO: Im Herbst sieht man zahlreiche Winzer bei der mühevollen Handarbeit. Meist lächeln sie trotzdem, denn hier wächst nur Gutes.

ROUTE: Entlang der steilen Moselberge erreichen Sie nach einem guten Kilometer eine Brücke, auf der Sie nach rechts nach "Lösnich" abzweigen könnten.

Wenn Sie links bleiben, erreichen Sie den Ort "Kinheim".

Kinheim


Entfernungen: → Kröv: 5,5 km, ← Ürzig: 5,5 km

SEHENSWERT: Fachwerkhäuser

INFO: Der Ort Kinheim stammt aus fränkischer Zeit und hat einige sehr schöne Fachwerkhäuser aus dem 17. Jahrhundert.

INFO: Der Radweg verlässt den Ort und führt dann etwas hügelig durch die Weinberge.
So bekommen Sie noch eine bessere Vorstellung von den Rebhängen, aber die Mühe, die die händische Verarbeitung in den Steilhängen verursacht, die muss man selbst erleben, sonst schätzt man die Weine nicht.

ROUTE: Nach wenigen hundert Metern erreichen Sie wieder den Radweg längs der B53 und erreichen schließlich den Winzerort "Kröv".

Kröv


Entfernungen: → Traben-Trarbach: 7,0 km, ← Kinheim: 4,0 km

SEHENSWERT: Dreigiebelhaus, Pflegehöfe, Fachwerkhäuser

INFO: Wahrscheinlich ist "Kröv" überall durch seine Weinlage "Kröver Nacktarsch" bekannt. Der eigentliche Sinn waren die "nackten, unbewaldeten Hänge", geworden ist daraus eine Legende, nach der ein Kellermeister zwei Jungen versohlt habe, weil sie aus seinen Fässern getrunken hätten.

INFO: Das "Dreigiebelhaus" war vermutlich einmal Rathaus von Kröv. Es wurde 1658 erbaut, aber recht schnell wieder verkauft.
Heute ist es in Privatbesitz und beherbergt eine Weinkellerei.

Kröv war schon von Römern bewohnt. Die neuzeitliche Gründung und Erwähnung fand 752 durch eine Schenkung von "Pippin dem Kleinen" an das "Kloster Echternach" statt.
Im Ort finden sich noch viele Gebäude des "Kröver Reiches" und Pflegehöfe des "Kloster Echternach".

ROUTE: Sie verlassen "Kröv" und radeln wieder auf dem Radweg entlang der B53 entlang einer Schleife weiter.

Nach knappen zwei Kilometern erreichen Sie die Brücke nach "Wolf". Hier könnten Sie die Seite der Mosel wieder wechseln.

ROUTE: Sie bleiben auf der linken Moselseite und fahren längs der B53 weiter bis nach "Traben-Trarbach". Entlang des alten stillgelegten Jugendstil-Bahnhofes von Traben errreichen Sie die Stadt Traben-Trarbach mit ihrer verbindenden Brücke.

 

 

ROUTE: In "Traben-Trarbach" vereinigen sich wieder beide Varianten.

Traben-Trarbach Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Reil: 9,0 km, ← Wolf: 5,0 km
⊗ ⇐ Ziel: 62,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 21,5 km

SEHENSWERT: Jugendstilvillen, Winzerhöfe

INFO: "Traben-Trarbach" hat eine bewegte Geschichte. Im 18. Jahrhundert wurde es durch Brände fast vollständig zerstört.
Sein heutiges Flair erhält es durch die zahlreichen Jugendstilvillen der Weinhändler und die schönen Gassen.

ROUTE: Zur Weiterfahrt überqueren Sie die Brücke und radeln an der linken Seite weiter. Hier herrscht weniger Verkehr als auf der Hauptroute und die Strecke ist naturbelassener.

Sie radeln nun durch einen Vorort von "Traben-Trarbach" und passieren einen Segelhafen. Danach führt der Radweg in Moselnähe mit herrlicher Sicht auf die Weinberge weiter.
Der Moselradweg nähert sich nun der Bahnlinie und zweigt dann in eine kleine, fast unbefahrene Straße von "Kövenig" nach "Reil" ein.

Auf der anderen Moselseite liegt "Enkirch" und ist über die Variante rechts der Mosel erreichbar.

Enkirch Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


SEHENSWERT: Schöne Fachwerkhäuser

ROUTE: Hier türmen sich die Berge auf der linken Seite der Mosel stark auf. Richtig steile Lagen mit Wein führen zu vielen Auszeichnungen der hiesigen Winzer.
Hier versteht man auch, dass manche Winzer den hart erarbeiteten Wein selbst konsumieren wollen.

Reil Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Pünderich: 4,0 km, ← Trarbach: 9,0 km
⊗ ⇐ Ziel: 53,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 30,5 km

SEHENSWERT: Moselpromenade, Winzerhöfe, Burg Arras

INFO: Auch der kleine Ort Reil hat eine über tausendjährige Vergangenheit. Römer und Kelten waren hier schon vor Jahrtausenden mit Weinbau beschäftigt.

ROUTE: Der Fahrradweg überquert in "Reil" die Mosel und führt auf der rechten Seite zunächst neben der Straße, danach aber auf einem separaten Radweg längs des Mosel weiter.

Der Moselradweg folgt wieder einer weit geschwungenen Schleife unterhalb von "Pünderich" entlang, das rechts vom Radweg liegt.

Pünderich


Entfernungen: → Briedel: 3,0 km, ← Reil: 4,0 km
⊗ ⇐ Ziel: 49,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 34,5 km

SEHENSWERT: Fachwerkhäuser, Marienburg, Altes Rathaus, Fährhaus

INFO: An der Uferpromenade stehen noch zahlreiche Fachwerkhäuser aus dem 16. Jahrhundert. Besonders sehenswert ist das Alte Rathaus aus dem Jahre 1548 und ein altes Fährhaus aus dem 17. Jahrhundert.

Auf der linken Seite der Mosel steht auf dem Berg die bekannte "Marienburg", die auf dem engsten Punkt einer riesigen Moselschleife liegt.

INFO: Nach Pünderich schwenkt die Mosel in eine große Schleife über "Briedel", "Zell" und "Bullay", um nach 12 Kilometern Schleife keinen Kilometer weiter zu sein.
Ein Erlebnis, dass man am Besten vom Flugzeug aus nachverfolgen sollte.

ROUTE: Der Moselradweg führt nun auf einem gepflasterten Radweg direkt zwischen der Mosel und der Uferbepflanzung weiter.

ALTERNATIVE: Ein alternativer Weg führt auf der linken Moselseite unterhalb der Marienburg durch die Weinberge. In "Kaimt" oder später in "Bullay" können Sie wieder die Seite wechseln.

Briedel


Entfernungen: → Zell: 4,5 km, ← Pünderich: 3,0 km
⊗ ⇐ Ziel: 49,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 34,5 km

SEHENSWERT: Fachwerkhäuser, preisgekrönter Ort

INFO: "Briedel" gehört zu den schönsten Moselorten. Es erhielt vor einiger Zeit sogar eine Auszeichnung für die liebevoll restaurierten Fachwerkhäuser.
"Briedel" liegt jenseits der Straße und wird vom Radweg nicht durchfahren.

ROUTE: Der Moselradweg bleibt direkt an der Mosel und holt nun zum Umfahren der gigantischen Moselschleife aus.
Auf dem mit Wein bewachsenen Umlaufberg liegt der Ort "Barl".

INFO: Vom Scheitel der Moselschleife bei Briedel bietet sich ein herrlicher Blick über den Flusslauf, der hier einen Umlaufberg umläuft.
Nach der Moselbrücke erreichen Sie "den Ort Zell".

Zell Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Bullay: 6,5 km, ← Briedel: 4,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 40,0 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 44,0 km

SEHENSWERT: Schöner Ortskern

ROUTE: Auch Zell ist eine römische Gründung und war wahrscheinlich seinerzeit ein Hafen mit Lagerstätten.
Die Entwicklung lief kontinuierlich fort. Bereits 1222 wurde Zell zur Stadt erhoben und war in der Neuzeit lange Kreisstadt.

ROUTE: Der Fahrradweg bleibt an der Mosel mit tollem Blick auf die schönen Häuser von "Zell", die sich vor den direkt dahinter liegenden Weinbergen abheben.

Fast ohne Unterbrechung radeln Sie bald an "Merl", einem Stadtteil von "Zell", vorbei und sehen am gegenüber liegenden Moselufer die Marienburg, die Sie schon von "Pünderich" - zehn Kilometer zuvor - gesehen hatten.

ROUTE: Unter einer einmaligen kombinierten Brücke - oben Eisenbahnbrücke, unten Autobrücke - hindurch erreichen Sie nun "Bullay".

Bullay


Entfernungen: → Neef: 4,0 km, ← Zell: 6,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 40,0 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 44,0 km

SEHENSWERT: Staustufe, Doppelstockbrücke Alf-Bullay

INFO: Der Name "Bullay" stammt wahrscheinlich aus keltischer Zeit.
Aber auch die Römer waren hier sesshaft. Urkundlich ist "Bullay" 1150 als Hofgut der Burg Arras erwähnt. Bald darauf erhielt "Bullay" die Rechte einer Reichsstadt.

ROUTE: Nach "Bullay" zweigt der Fahrradweg auf die kleine Nebenstraße nach "Neef" ein. (Ein kurzes Stück könnte auf einem Radweg oberhalb der Bahnlinie gefahren werden. Die Straße ist aber so verkehrsarm, dass sich der Aufstieg kaum lohnt.)

Auf der linken Seite der Mosel liegt hier der schöne Ort "Sankt Aldegund".

ROUTE: Die Mosel wird auf der Etappe in Richtung "Neef" durch die "Staustufe St. Aldegund" angestaut.

Neef Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Ediger-Eller: 3,5 km, ← Bullay: 4,0 km
⊗ ⇐ Ziel: 36,0 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 48,0 km

SEHENSWERT: Burghaus, steilste Weinberge Europas

INFO: "Neef" liegt vor der weiteren, sehr engen Bremer Moselschleife. Sehr schöne Häuser und das Burghaus, eine ehemalige Wasserburg, erwarten Sie dort.

ROUTE: Bei "Neef" überquert der Moselradweg die Mosel auf einer Brücke.
Von der Brücke bietet sich ein wunderschöner Blick in Flussrichtung. Wenig später beginnt die Calmont-Region mit den steilsten Weinhängen der Welt. Nach der Brücke erreichen Sie nach einem knappen Kilometer den Ort "Bremm".

ALTERNATIVE Naturnah rechts der Mosel

Rechts der Mosel gibt es eine Alternative entlang der Ruine des "Kloster Stuben" bis "Senheim". Der Radweg folgt zuerst den Moselhängen bis zur Ruine des Klosters Stuben, dann verläuft er zum Großteil im Wald.

ROUTE: Der alternative Radweg zweigt schon vor der Brücke nach links ab und führt am Moselufer weiter. Er unterquert die Moselbrücke und durchquert den Campingplatz.
An steilen Felsen vorbei folgt er dem Uferweg. Auf der linken Talseite liegt der Ort "Bremm" vor den steilen Weinbergen des Calmont.

ROUTE: An der Spitze der Landzunge in der Moselkehre erreichen Sie auf einem Asphaltweg die Ruine des ehemaligen Klosters Stuben.

INFO: Die Stiftskirche Stuben wurde Anfang des 12. Jahrhundert von Augustinerchorfrauen gegründet. Sie erbauten auch die Nikolauskirche und Gebäude für 100 Chorfrauen.
Das Kloster wurde 1788 in ein freies Damenstift umgewandelt und 1802 endgültig aufgegeben und zerfiel.

INFO: Heute ist die Ruine von St. Nikolaus saniert und für Veranstaltungen ausgebaut worden. Dabei kamen bei Ausgrabungen auch älterer Reste zum Vorschein und bezeugen, dass der Platz seit römischer Zeit durchgehend bewohnt und genutzt war.

ROUTE: Der Radweg führt auf einem mineralischem Weg an Rebflächen weiter und erreicht die bewaldete Nordseite des Umlaufberges.

ROUTE: Die Alternativroute führt naturverbunden und ohne Verkehrsbelästigung auf einem Waldweg entlang der Mosel weiter.
Nach guten sieben Kilometern erreicht er den Ort "Senheim".

<<<< Ende Alternative


ROUTE links der Mosel:

Bremm Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Ediger-Eller: 3,5 km, ← Bullay: 4 km

SEHENSWERT: steilste Weinbergen Europas, Moselschleife

INFO: Auf der gegenüberliegenden Flussseite, im Scheitel der Bremmer Moselkehre - steht beeindruckend die Ruine des Klosters Stuben. Ursprünglich wurde im 12. Jahrhundert eine romanische Kirche erbaut die aber im 17. Jahrhundert durch ein gotisches Gotteshaus ersetzt wurde.

ROUTE: Der Fahrradweg folgt nun einem Radweg neben der Straße mit beeindruckender Sicht auf die Klosterruine und die Moselschleife. Er führt an "Bremm" vorbei mit Sicht auf den steilsten Weinberg der Welt: Den Calmont.
Hier bewirtschaften die Winzer Lagen mit bis zu 70 Grad Steigung.

ROUTE: Nach der Unterquerung der Eisenbahnbrücke beginnen die ersten Häuser von "Ediger-Eller".

Ediger-Eller Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Senheim: 5,5 km, ← Neef: 3,5 km

SEHENSWERT: Steilster Weinberg, keltische Fliehburg, mittelalterliche Stadtbefestigung, Klosterhöfe

INFO: "Eller" ist weit älter als "Ediger" und besitzt noch eine Ruine einer keltischen Fliehburg. Später war es von Römern, dann von Franken bewohnt.
Hier stand bereits im 5. Jahrhundert ein merowingisches Kloster, das dem Hl. Fridolin geweiht war.
Der steilste Weinberg der Welt mit 65° Steigung liegt direkt hinter der Eisenbahnbrücke.

INFO: "Ediger" besaß nach der Zusage zur Stadterhebung eine vollumschließende Stadtmauer. Ein Teil davon wurde zwar wie üblich abgerissen, doch blieb ein Großteil der Befestigung mit zwei Türmen erhalten.
Im Zentrum findet man sehr schöne Fachwerkhäuser aus dem 16. Jahrhundert, die dem Wohlstand des Ortes entsprachen. Hier sind die mittelalterlichen Klosterhöfe und Adelshäuser noch im Urzustand erhalten.

ROUTE: Der Fahrradweg führt auf einem asphaltierten Radweg entlang der Mosel nach "Nehren" weiter.

INFO: Über dem Ort liegen zwei römische Gräber, die auf einem Weg über "Senhals" erreichbar sind.

ROUTE: Kurz nach "Nehren" zweigen Sie nach rechts auf die Moselbrücke ab und erreichen das auf der rechten Moselseite liegende "Senheim".

Senheim Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Beilstein: 7,0 km, ← Ediger-Eller: 4,0 km
⊗ ⇐ Ziel: 28,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 55,5 km

SEHENSWERT: Turm der Vogtei, Zehnthof, Zehntgroßkelterhaus, Fachwerkhäuser, Weinmuseum

INFO: "Senheim" lag im Mittelalter an der Handelsstraße Frankfurt-Holland. Durch den Moselübergang an dieser Handelsstraße kam der Ort schnell zu Reichtum.
Leider wurde der Großteil der mittelalterlichen Bausubstanz das Opfer eines verheerenden Brandes im Jahre 1839.
Erhalten geblieben sind der Turm der Vogtei, der Zehnthof, das Zehntgroßkelterhaus und einige wenige Wohnhäuser.

Wein und Winzer spielen in Senheim eine große Rolle. Hier gibt es sogar ein interessantes Weinmuseum.

INFO: Zahlreiche Gaststätten, Straußenwirtschaften und Hotels liegen in den engen Gassen. Sehenswert ist neben den erhalten gebliebenen Gebäuden heute das Weinmuseum.

ROUTE: Der Moselradweg verläuft nun zwischen dem Fluss und der wenig befahrenen Straße. Nach einem guten Kilometer erreicht er den Ort "Mesenich".

Mesenich Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Briedern: 3,5 km, ← Senheim: 2,0 km

SEHENSWERT: Pestkapelle, Zehnthof, Kirche St. Nikolaus

INFO: "Mesenich" ist schon vom Namen her eine keltische Gründung. Der Ort hat mit der kleinen Pestkapelle eine Sehenswürdigkeit.
Im 13. Jahrhundert war die Bevölkerung bis auf eine Handvoll Bürger ausgestorben. Die Überlebenden bauten zum Dank das "Pesthäuschen".
Sehenswert ist auch der "Zehnthof".
Die Kirche St. Nikolaus wurde schon im Jahre 1088 erbaut. Allerdings wurde der ursprüngliche romanische Turm im 12. Jahrhundert ersetzt. Das Langhaus ist zwischenzeitlich barock umgebaut.

INFO: In Mesenich gibt es zahlreiche Winzer. Einige davon bieten auch Übernachtungen und Weinproben an.

ROUTE: Am Campingplatz vorbei führt der Moselradweg nun zunächst auf einen Asphaltweg, der aber bald in einen Winzerweg durch die Weinberge übergeht.

INFO: Nun radeln Sie entlang ausgedehnter Weinberge, die bis hinunter zur Mosel reichen.
Sie folgen dem Innenradius der Moselschleife weiter und erreichen den Ort "Briedern". Der schmucke Ort wartet mit einer schmucken Kirche und zahlreichen Hotels auf.

ROUTE: Der Fahrradweg begleitet ab "Briedern" auf einer eigenen Spur die Landstraße.

INFO: In der Ferne sehen Sie nun schon die wehrhafte Burg Metternich, die oberhalb des Ortes Beilstein thront. Im Zwielicht nach einem Gewitter sieht sie noch beeindruckender aus.

Beilstein


Entfernungen: → Bruttig-Frankel: 2,0 km, ← Briedern: 3,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 21,0 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 63,0 km

SEHENSWERT: Burg Metternich, herrliche Altstadt, Zehnthaus, Metternicher Hof, Fachwerkhäuser, schöner Marktplatz

INFO: "Beilstein" wird auch das "Rothenburg" an der Mosel genannt. Eine herrliche Stadtkulisse mit schönen Fachwerkhäusern ähnelt "Meersburg" am Bodensee. Alle überragt die Burg Metternich, die aus dem 13. Jahrhundert stammt. Die ehemalige Stadt verarmte mit der Zeit und so erhielt sich die traumhafte Stadtkulisse bis heute.

INFO: "Beilstein" war ursprünglich ummauert und lag vor der Moselkorrektur so, dass es nur auf dem Wasserweg erreicht werden konnte. Zu Reichtum kam der Ort unter anderem durch die Ansiedlung von Juden, die hier Handel trieben.
Die ganze ehemalige Stadt ist als Einheit sehr gut erhalten. Zentrum ist der Marktplatz, um den sich das "Zehnthaus", der "Metternicher Hof", "Kirche" und zahlreiche Fachwerkhäuser aufreihen.

INFO: Bei "Beilstein" gibt es eine Fähre, auf der Sie die Moselseite wechseln können um auf einem neu erbauten Moselradweg links der Mosel weiter zu radeln.
Hier gibt es zwei Alternative um Moselabwärts zu radeln.

ROUTE Rechts der Mosel: Sie bleiben aber rechts der Mosel und radeln einfach wie beschildert weiter.

Die Mosel ist hier wieder von der "Staustufe Frankel" angestaut und viele Wassersportler vergnügen sich hier im seeartigen Gewässer.

Entlang der Straße erreichen Sie nun die ersten Häuser von "Bruttig-Frankel", einem Doppelort, dessen Ortsteile beide schon von den Römern besiedelt waren.

Bruttig-Frankel


Entfernungen: → Cochem: 8,5 km, ← Beilstein: 2,5 km

SEHENSWERT: Altes Rathaus, Fachwerkhäuser

INFO: Der Doppelort Bruttig-Fankel hat keltische, römische, merowingische und fränkische Ursprünge. Als älteren Teil vermutet man Bruttig, wo schon im 9. Jahrhundert ein Hof belegt ist.
Das Alte Rathaus in Bruttig sieht mit seinem Treppenturm aus wie eine ehemalige Burg. Es stammt aus dem Jahre 1609.

INFO: Die Kirche in Frankel ist sehr alt und hat noch einen romanischen Turm aus dem 13. Jahrhundert. Der Chor wurde als spätgotischer Saalbau um 1385 erbaut. Um die Kirche stehen sehr schöne Fachwerkhäuser aus dem 15. bis 18. Jahrhundert.
Durch den Ort zieht sich eine nicht fertig gestellte Bahntrasse.
Sie ist sehr dominant und nahezu 10 Meter hoch, mit Brücken unterbrochen und wirkt wie eine Stadtmauer. Sie gehörte zu einer Militärbahn, deren Weiterbau aber schon 1924 eingestellt worden ist.

ROUTE: Der Moselradweg führt nun auf der rechten Moselseite auf einer schönen Fahrradtrasse zwischen Fluss und Bundesstraße B49 weiter. Der Radweg folgt der Moselschleife am Fuße der Weinberge.

INFO: Gegenüber, auf der linken Moselseite, liegt der Winzerort "Ernst". Hier fällt die neoromanische Kirche aus dem 19. Jahrhundert ins Blickfeld.
Die neuromanische Kirche wurde 1845 bis 1846 erbaut und passt sich im Stil der romanischen Vergangenheit des Ortes ein.

ROUTE: Sie umradeln nun die Moselschleife gegenüber von "Ernst" und bleiben direkt am Moselufer.

Sie passieren nun den kleinen Ort "Valwig", der hinter der Bundesstraße liegt. Vom Radweg aus ergeben sich sehr schöne Blicke auf die Mosel und die am Berghang liegenden Weinhänge.

ROUTE: Bald erreichen Sie die ersten Siedlungen von "Cochem Cond". Hier macht die Mosel eine Rechtskurve und sie gibt den Blick auf die imponierende "Burg Cochem" frei.

Cochem Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Klotten: 3,5 km, ← Bruttig-Frankel: 8,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 11,0 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 73,0 km

SEHENSWERT: Burg Cochem, Marktplatz, schöne Innenstadt, ehemaliges Kloster

INFO: Wie eine Märchenburg erscheint die "Burg Cochem" nach einer Moselkehre. Die Burg soll bereits im 11. Jahrhundert gegründet worden sein.
Ihre heutige Form nahm sie durch einen "verrückten" Städter an, der sie hundert Jahre nach ihrer Zerstörung kaufte und als Sommersitz in der heutigen Form aufbaute.

INFO: "Cochem" ist der am meisten besuchte Ort an der Mosel. Diese Tatsache ist den zahlreichen Touristen auch nicht zu verdenken.
Eine sehr hübsche Innenstadt mit schönen Kirchen und einem Kloster lockt viele Besucher.
Als Highlight gilt die sehr beeindruckende Burg, die besichtigt werden kann.
Das "Endertor" stammt aus dem 14. Jahrhundert und ist noch komplett erhalten. Es steht am nördlichen Stadtausgang. Eine historische Torschänke ist an das Tor angebaut.

INFO: Vom Moselradweg in Cochem hat man einen beeindruckenden Blick auf die Burg Cochem.

INFO: Blickt man von der Moselbrücke auf Cochem, sieht man hinter der Stadtkirche St. Martin am Hang das Kapuzinerkloster. Es stammt aus dem 17. Jahrhundert. Nach seiner Auflösung im Jahre 1810 diente es verschiedenen Zwecken. Heute ist es Kulturzentrum, Begegnungs- und Veranstaltungsstätte.

INFO: Auf der flussabwärts rechten Seite liegt der Stadtteil "Cond", der früher eine selbstständige Stadt war.
Von dort aus zeigt sich die Burg und die Silhouette der Stadt "Cochem" noch imposanter.

ROUTE: Von "Cochem" aus bieten sich zwei Möglichkeiten der Weiterfahrt entlang der Mosel an.

• Die offizielle Route verläuft links der Mosel entlang der verkehrsreichen Bundesstraße. Der Radweg ist auf einer eigenen Spur neu angelegt und die früheren gefährliche Stellen entschärft. Radweg links der Mosel

• Auf der rechten Seite verläuft die ruhigere Variante auf einem Waldweg. Sie nutzt den Damm der ehemals geplanten, aber nicht vollendeten Eisenbahnstrecke. In "Treis" vereinigen sich beide Varianten: Radweg rechts der Mosel

Ruhige Alternative: Rechts der Mosel auf dem Damm

ROUTE: Der Moselradweg rechts der Mosel folgt der Brücke nach "Cond" und überquert den Fluss. Nach der Brücke zweigen Sie nach rechts ab und radeln in einer Kurve hinunter zum Fluss.

Zunächst folgen Sie der kleinen fast unbefahrenen Straße und verlassen die Bebauungsgrenze. Am Parkplatz eines Einkaufszentrums zweigen Sie nach rechts auf einen Wirtschaftsweg den "Markweg" ab.
Durch den Wald geht es nun knappe zwei Kilometer bis zu der Fährstation "Klotten" weiter.
Hier endet der asphaltierte Weg.

Mit dem freundlichen Kapitän einer Motorfähre könnten Sie von dort über die ruhige Mosel hinüber nach "Klotten" übersetzen.

ALTERNATIVE: Der Radweg auf der rechten Seite der Mosel verläuft von hier auf einem Wirtschaftsweg weiter. Teils auf Naturwegen geht es weiter. Der Weg ist für normale Räder gut zu befahren.
Allerdings sollten Rennradler diese Alternative meiden.

INFO: Hier sollte Anfang des 20. Jahrhunderts eine Bahnline für Militärzwecke gebaut werden. Der Bahndamm und einige Tunnels wurden realisiert, aber Schienen wurden nie angebracht.
Auf dem bewaldeten Weg auf dem vorbereiteten Bahndamm lässt es sich gut fahren und Sie haben immer wieder eine schöne Sicht auf die Mosel.
Sie passieren auch die Stelle einer alten Römerbrücke.

Auf dieser "Naturroute" radeln Sie ohne Verkehrsbelastung weiter und erreichen auf der Straße "Am Laach" den Weinort "Treis-Karden".

Ende Alternative

 

Moselradweg links der Mosel

ROUTE: Die offizielle Route verläuft links der Mosel entlang der verkehrsreichen Bundesstraße. Nach reichlich zwei Kilometern erreichen Sie den Ort "Klotten".
Alternativ kann der Radweges rechts der Mosel bis zur Fähre genutzt werden. Dann setzen Sie hier über.

KlottenHotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Treis-Karden: 7,5 km, ← Cochem: 3,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 7,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 21 km

SEHENSWERT: Ruine Coraidelstein

INFO: Über dem Ort "Klotten" ragt die "Ruine Coraidelstein" aus dem Wald. Die ehemalige Burg wurde schon im 10. Jahrhundert erbaut.

ROUTE: Der Fahrradweg bleibt nun neben der Straße und bald erreichen Sie den Ort "Pommern". Allerdings heißt es hier aufpassen! Die Straße ist stark befahren.
Alternativ wäre der Radweg rechts der Mosel zu empfehlen.

INFO: Dieser Ort wurde von "Caesar" persönlich beschrieben. Hier bestand bereits vor den Römern eine gewaltige keltische Siedlung, die dem römischen Imperator Furcht einflößte.
Genauso beeindruckend ist das Zeugnis eines griechischen Händlers, der sich nach dem Genuss des Moselweines von einer schweren Krankheit erholte.

ROUTE: Der Moselradweg bleibt bis "Treis-Karden" auf einer separat markierten Spur auf der Straße oder führt sogar etwas abseits auf einer eigenen Spur.
Als Alternative bietet sich der etwas naturbelassene Radweg auf der rechten Moselseite von "Cochem-Cond" bis "Treis-Karden" an. Siehe oben.

INFO: Kurz vor der Moselbrücke hat man einen schönen Blick auf den Ort "Treis".

Treis-Karden


Entfernungen: → Treis-Karden: 0,0 km, ← Klotten: 7,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 0,0 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 84,0 km

SEHENSWERT: Stiftskirche St. Castor

INFO: Bald erreichen Sie den Ort "Karden", das links der Mosel liegt. Der Ort war schon zu Römerzeiten besiedelt. Nahtlos entstand dort eine christliche Siedlung.
Sehenswert ist die "Stiftskirche St. Castor", die nach dem Ortsheiligen Castor genannt wurde.
Castor und drei weitere Brüder gründeten hier in "Cardena" eine frühe Christengemeinde. Nach ihrem Tod wurden sie heilig gesprochen.

INFO: Blick auf den romanischen Moseldom Kirche St. Castor vom Ortsteil "Treis".

INFO: Rechts der Mosel liegt der Ortsteil "Treis". Oberhalb des Ortes liegen zwei Burgruinen. Die Burgen schützten früher den Ort. Heute sind sie nur noch als Bergfried erhalten.

ROUTE: An der Moselbrücke am Ortsbeginn von "Karden" radeln Sie über die Brücke nach "Treis". Von der Brücke bietet sich ein beeindruckender Blick auf die Mosel, in der hier einen Insel liegt.

 

 

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