Altmühltalradweg Etappe von Beilngries nach Kelheim

gAltmühlradweg Etappe von Beilngries bis Kelheim:
Bei Dietfurt vereinen sich der Main-Donaukanal, der historische Ludwig-Mainkanal und die Altmühl. Sie führen gemeinsam in Richtung Kelheim zur Donau. ost sind Fragmente des alten Ludwigkanals noch vorhanden und in den Wasserlauf integriert. Steigungen gibt es nach wie vor fast keine.
Sie durchradeln den Archäologiepark Altmühltal, in dem Sie einige naturgetreu nachgebildete Rekonstruktionen keltischer Gebäude sehen können. Eine wunderbare Idee Geschichte fühlbar zu machen.
Auf den Hügel entlang der Altmühl liegen zahlreiche beeindruckende Burgen.
Sehr schöne Orte entlang der Altmühl gibt es besonders in den Orten Kipfenberg, Riedenburg, Beilngries, Prunn und schließlich Kelheim. Besonders zu empfehlen ist anschließendd ein Abstecher durch den Donaudurchbruch zum Kloster Weltenburg.

Ausgangspunkt: Beilngries
Etappenziel: Kelheim
Streckenlänge: 49 km
Fahrzeit: ca. 4 Stunden zzgl. Zeit für Besichtigungen
Höhenmeter: 96 m


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Karte

4. Etappe: Von Beilngries bis KelheimAltmühlradweg4. Etappe: Von Beilngries bis KelheimCopyright:www.fahrrad-tour.de Köttingwörth Töging Meihern Untereggersberg Gundlfing Riedenburg Prunn Essing Altessing Kehlheim Weltenburg Beilngries
Tipp: Wir empfehlen die Karten des Landesamtes für Geoinformation und Landesentwicklung Baden-Württemberg mit Radwanderwegen 1:50.000. Die Karten sind mit Höhenlinien ausgestattet.

Höhendiagramm

Höhendiagramm
Höhenmeter: 110 m

Karte mit GPX-Track

Dargestellt mit GPX_viewer von Jürgen Berkemeier

 

 


Orte am Weg - Entfernungsliste

000,0 km Beilngries
004,5 km Kottingwörth
008,5 km Töging
011,5 km Dietfurt
014,0 km Mühlbach
018,5 km Meihern
019,5 km Deising
023,5 km Untereggersberg
025,5 km Oberhofen
027,5 km Gundlfing
030,0 km Heidhof
033,0 km Riedenburg
037,0 km Prunn
039,0 km Nusshausen
045,5 km Essing
047,5 km Altessing
055,0 km Kelheim


Zeichenerklärung, Legende:
→ Ort: zeigt die Entfernung zum nächsten Ort
← Ort: zeigt die Entfernung zum vorherigen Ort, also rückwärts
⊗ ⇐ Ort: zeigt die Entfernung zum Etappenziel
⇒ ⊗ Ort: zeigt die Entfernung zum Ausgangspunkt

Beilngries Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Kottingwörth: 1,5 km, ← Beilngries: 0 km
⊗ ⇐ Ziel: 0 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 50 km

SEHENSWERT: Frauenkirche, St. Walburga, Stadtmauer und historische Innenstadt, Schloss Hirschberg, Museen

INFO: "Beilngries" hat eine lange Geschichte. Schon im Jahre 1053 erhielt es das Markt-- und Zollrecht. Aus derselben Zeit stammt der Ursprung des heutigen "Schloss Hirschberg", an dessen Stelle damals eine Burg stand.
Die "Eichstätter Fürstbischöfe" schätzten offenbar "Beilngries". Sie bauten die Burg zu ihrem Sommersitz aus.
In "Beilngries" sind noch fünf Türme der früheren Stadtbefestigung erhalten.

INFO: Die Innenstadt ist sehr schön restauriert und man merkt, dass "Beilngries" eine Zentralfunktion für den Fremdenverkehr hat.

INFO: Kaum zu glauben, die in Teilen romanisch anmutende Kirche hat wohl Teile aus dem 12. Jahrhundert als Substanz verbaut, ist aber eine Schöpfung des frühen 20. Jahrhunderts. Der Neubau ersetzte eine barocke Kirche aus dem 16. Jahrhundert.

ROUTE: Zur Weiterfahrt folgen Sie der "Ingoldstädter Straße" und radeln auf dem ausgeschilderten Radweg daneben auf einer Holzbrücke über die "Altmühl".

Dort zweigt der Fahrradweg scharf nach links ab und führt auf einer kleinen Straße am Fluggelände entlang.
Interessant sind hier die Starts der Ultraleichtflugzeuge. Es lohnt sich, einige Momente zu verweilen und den Flugbetrieb zu beobachten.

Nach einigen hundert Metern folgen Sie dem Schild "Dietfurt" auf einem gewalzten Weg und folgen damit auch wieder dem "Altmühltal".
Von Beilngries aus tritt die Altmühl ihren letzten Weg an. Hinter dem linken Berg fließt schon parallel der Main-Donaukanal, in den die Altmühl ab Dietfurt aufgeht.

ROUTE: Die gedrungene Wehrkirche von "Kottingwörth" kommt nun in Sicht.
Am Sportplatz vorbei erreichen Sie die Ortsmitte von "Kottingwörth".

Kottingwörth


Entfernungen: → Töging: 4 km, ← Beilngries: 4,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 50,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 4,5 km

SEHENSWERT: St. Vitus, frühgotische Wandmalereien

INFO: Der kleine Ort ist schon im 6. Jahrhundert entstanden. Die ersten Spuren der "Pfarrkirche St. Vitus" weisen ins 9. Jahrhundert.
Die Türme der dominierenden Wehrkirche stammen aus dem 13. Jahrhundert. Die frühgotischen Wandmalereien im Kirchenschiff sind sehenswert.

ROUTE: Gleich nach der "Altmühlbrücke" zweigt der Fahrradweg nach rechts ab und folgt auf einem asphaltierten Weg dem breiten Tal.

Sie passieren die "Kottingwörther-Mühle" und radeln im Talgrund weiter. Der asphaltierte Radweg führt teilweise direkt an der Altmühl weiter.

ROUTE: Auf der rechten Talseite jenseits der Altmühl liegt " Grögling".
Sie erreichen die Straße ST2230 und radeln leicht bergauf in die Ortsmitte von "Töging".

Töging


Entfernungen: → Dietfurt: 3 km, ← Kottingwörth: 4 km
⊗ ⇐ Ziel: 46,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 8,5 km

SEHENSWERT: Schloss, Kirche

INFO: Zahlreiche vorgeschichtliche Grabhügel um "Töging" weisen auf eine frühe Besiedelung der Gegend hin.
Töging entstand etwa im 11. Jahrhundert, zumindest wurde in dieser Zeit die erste Kirche geweiht. Eine Burganlage bestand seit dem 13. Jahrhundert, sie wurde im 19. Jahrhundert abgerissen.
Sehenswert ist das "Schloss der Schenken", das bei der Kirche steht. Zum Besichtigen des Schlosses müssen Sie nach rechts abzweigen.

ROUTE: Auf der "Ziegeleistraße" durchqueren Sie Töging und passieren die Kirche.

Der Radweg überquert die Hauptstraße und führt danach schnurgerade ins Tal hinab.
Sie überqueren auf dem Weg den "Ludwig-Donau-Main-Kanal", der 1846 als Vorläufer des heutigen Kanals erbaut wurde.
Bald ist die Brücke über den "Main-Donaukanal" erreicht.
Von der Brücke haben Sie einen interessanten Blick auf die Staustufe.

ROUTE: Der "Altmühlradweg" führt nun links der "Bahnhofstraße" in die Innenstadt von "Dietfurt".


Dietfurt Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Mühlbach: 2,5 km, ← Töging: 3 km,
⊗ ⇐ Ziel: 43,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 11,5 km

SEHENSWERT: Mittelalterliches Stadtbild, Chinesenbrunnen, Reste der alten Stadtmauer und Wehrtürme, einige Rokokokirchen, Altmühltaler Mühlenmuseum

INFO: "Dietfurt" nennt sich selbst "Siebentälerstadt". Strategisch günstig war der Ort schon früh besiedelt. Die Kirchen stammen teilweise aus dem 14. Jahrhundert, sind heute aber allesamt barockisiert oder sind sogar Prachtbauten des Rokoko.

Das Kloster in Dietfurt wurde im 17. Jahrhundert gegründet. Es wird von den Franziskanern als Meditationshaus betrieben.

INFO: Vom Marktplatz in Dietfurt sieht man die Stadtpfarrkirche im Hintergrund. Rechts sieht man den Chinesenbrunnen vor dem Rathaus.

Marktplatz in Dietfurt Marktplatz in Dietfurt

INFO: Den Ruf der "Chinesenstadt" erhielt "Dietfurt" durch die Geldeintreiber der "Fürstbischöfe von Eichstätt". Ein Beauftragter der Bischöfe soll geäußert haben, dass sich die "Dietfurter" hinter ihren Mauern verschanzen würden, wie die Chinesen. So schnell hat man seinen Namen weg ...

INFO: Die "Museumsmühle" liegt direkt am Radweg in Richtung "Mühlbach".
In der noch intakten Mühle können Sie die Tätigkeiten einer wasserbetriebenen Holzmühle noch live besichtigen.

ROUTE: Der "Altmühlradweg" verlässt "Dietfurt" entlang der "Hauptstraße" in Richtung "Mühlbach".
Erst unterqueren Sie die Umgehungsstraße und radeln danach wieder leicht bergauf in Richtung "Mühlbach".
Der "Altmühlradweg" führt auf einem Asphaltweg neben der ST2230 über die Hügelkuppe.
Danach geht es in einer Allee bergab nach Mühlbach.

Mühlbach


Entfernungen: → Meihern: 4,5 km, ← Dietfurt: 2,5 km,
⊗ ⇐ Ziel: 41 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 14 km

SEHENSWERT: Mühlbachquelle, Ludwig-Main-Donau-Kanal

INFO: "Mühlbach" liegt etwas oberhalb von "Dietfurt" hinter dem Wolfsberg.
Beim Ort entspringt eine der größten Karstquellen Bayerns, der zu einem Quellteich angestaut ist.

ROUTE: Von "Mühlbach" aus geht es herrlich bergab ins Altmühltal, das hier nun endgültig den "Main-Donaukanal" in sich aufgenommen hat.

INFO: Entgegen mancher Kritik beim Bau des Kanals, sieht das Altmühltal trotz dem Kanal natürlich aus und die zahlreichen Altwasser, die längs des Flusses erhalten sind, erfüllen ihre Biotopfunktion voll und ganz.

ROUTE: Der Fahrradweg folgt auf einem gewalzten Radweg erst einem Reststück des früheren "Ludwig-Main-Donau-Kanal", dann dem "Main-Donau-Kanal".
Breiter als die "Altmühl" alleine sein könnte, fließt das Wasser träge bergab in Richtung "Kelheim".

Reste des Ludwigkanal Reste des Ludwigkanal

ROUTE: Das Tal wird nun optisch schmäler, die Berge höher.
Kalkfelsen ragen hier wieder aus den Hängen der Altmühl.

Meihern


Entfernungen: → Deising: 1 km, ← Mühlbach: 4,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 36,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 18,5 km

SEHENSWERT: Ruine Flügelsberg, Jurafels

INFO: "Meihern" ist der nächste Ort am Weg. Dort fällt ein riesiger Jurafels mit Gipfelkreuz sofort ins Auge.
Auf der Ebene darüber stand einst die Spornburg "Flügelsberg", die aber zwei Mal gänzlich zerstört wurde. Es sind nur noch Mauerreste aus dem 12. und 16. Jahrhundert erhalten.

ROUTE: Der "Altmühlradweg" bleibt am linken Ufer und führt Im Tal weiter. Wer nach "Deising" radeln will, muss auf der Brücke die Altmühl (Main-Donau-Kanal) überqueren.

Deising


Entfernungen: → Untereggersberg: 4 km, ← Meihern: 1 km
⊗ ⇐ Ziel: 35,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 19,5 km

INFO: "Deising" liegt auf der radwegfreien Seite des "Main-Donau-Kanals". Wer hier übernachten will, muss die Brücke benutzen.

ROUTE: Zur Weiterfahrt bleiben Sie auf dem ausgeschilderten Radweg links der "Altmühl" bzw. des alten Ludwigkanal.

ROUTE: Entlang dem Altmühlradweg passieren Sie ein ausgedehntes Stück des noch erhaltenen Ludwig-Main-Donaukanals, der sichtlich zu einem Biotop geworden ist. Zahlreiche Libellen surren durch die Lüfte.

INFO: Wieder kommt eine Burg in Sicht. Oberhalb von "Untereggersberg" erhebt sich das "Schloss Eggersberg".

Untereggersberg


Entfernungen: → Oberhofen: 2 km, ← Deising: 4 km
⊗ ⇐ Ziel: 31,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 23,5 km

SEHENSWERT: Schloss Eggersberg

INFO: "Untereggersberg" liegt auf der anderen Seite des Flusses. Überragt wird es vom markanten "Schloss Eggersberg".
Das Schloss stammt aus dem 17. Jahrhundert und beherbergt heute ein Museum und ein Hotel.
Vom Schloss aus bietet sich ein sehr schöner Blick auf das Altmühltal.

ROUTE: Unter der Brücke hindurch erreicht der Fahrradweg nun einen kleinen Hügel. Aber gleich darauf geht es wieder bergab zum flussbegleitenden Radweg.

Das Tal setzt jetzt zu einer 180-Grad Kurve an. Nach einem guten Kilometer passieren Sie die Abzweigung nach "Oberhofen".

Oberhofen


Entfernungen: → Gundlfing: 2 km, ← Untereggersberg: 2 km
⊗ ⇐ Ziel: 29,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 25,5 km

INFO: Nach "Oberhofen" sind die Hänge an den Ufern wieder mit Kalkfelsen gespickt. Rechts des "Main-Donaukanals" liegen wieder ausgedehnte Altwasser, die vom ursprünglichen Lauf der Altmühl herrühren.

Hier erstreckt sich auch der Archäologiepark Altmühltal. Am Ufer der Altmühl steht ein rekonstruiertes eisenzeitliches Gehöft. Es ist frei zugänglich, gut dokumentiert und ohne Eintritt!

INFO: Am Horizont sieht man schon die moderne Brücke bei "Gundlfing", die nach "Haidhof" führt.

Gundlfing


Entfernungen: → Haidhof: 2,5 km, ← Oberhofen: 2 km
⊗ ⇐ Ziel: 27,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 27,5 km

INFO: "Gundlfing" ist ein kleiner Ort links des Radweges in der "Altmühlschleife", den man aber gar nicht berührt. Der Fahrradweg folgt der Fahrbahntrasse und führt dann direkt an der "Altmühl" weiter.
Eine kurze Steigung und gleich danach wieder eine Abfahrt erweisen sich als kleine Abwechslung.

INFO: Auf der rechten Seite des Main-Donau-Kanals sieht man oberhalb von "Haidhof" die bekannte Sommerrodelbahn.

Heidhof


Entfernungen: → Riedenburg: 3 km, ← Gundlfing: 2,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 25 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 30 km

SEHENSWERT: Sommerrodelbahn

INFO: "Haidhof" liegt auf der rechten Kanalseite und kann bei "Gundlfing" oder bei der "Schleuse Riedenburg" erreicht werden.
Bekannt ist es durch die gigantische Sommerrodelbahn.

ROUTE: An der "Schleuse Riedenburg", die den Kanal fast als See aufstaut, überqueren Sie den Fluss und radeln mit der Beschilderung "Riedenburg" auf der rechten Seite weiter.

Riedenburg Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Prunn: 4 km, ← Haidhof: 3 km
⊗ ⇐ Ziel: 22 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 33 km

SEHENSWERT: Schloss Rosenburg, Burgruine Rabenstein, Burgruine Trachtenstein, historische Innenstadt, Kristallmuseum, Klingendes Museum, Kloster St. Anna

INFO: "Riedenburg" wurde im Jahre 1111 erstmals urkundlich erwähnt.
Gute 100 Jahre später ist es schon als Stadt genannt.
Die "Grafen von Riedenburg" erbauten auf dem "Burgberg" ihre befestigte Burg. Nach deren Aussterben herrschten die "Wittelsbacher" in "Riedenburg".

INFO: Das alte Rathaus wurde 1730 erbaut. Heute ist dort das Fremdenverkehrsamt untergebracht.
Die Innenstadt ist durch seine schön restaurierten Häuser sehenswert. Der Fremdenverkehrstrubel spielt sich hauptsächlich an der westlichen Uferpromenade ab.

INFO: Einzigartig liegt "Riedenburg" zwischen den drei ehemaligen Burgen aus dem 12. Jahrhundert. "Rabenstein" und "Trachtenstein" sind nur noch Ruinen, "Rosenburg" hat sich zum Schloss gemausert und beherbergt eine Falknerei.

INFO: Auf der östlichen Seite der Altmühl steht das frühere "Kloster St. Anna". Das Kloster wurde 1860 neu erbaut. Die Kirche stammt noch aus dem 14. Jahrhundert.

ROUTE: Der Radweg führt von der Promenade weg und sofort auf einer Brücke zwischen "Main-Donau-Kanal" und einem Altwasser weiter. Nach wenigen hundert Metern überqueren Sie auf einer Brücke den Fluss und erhaschen einen traumhaften Blick auf die drei Burgen.

Der Radweg führt an zahlreichen Altwassern aus dem natürlichen Lauf der Altmühl entlang weiter.

ROUTE: Nun geht es auf der linken Seite der Altmühl weiter und schon wieder wartet ein weiteres Highlight der Tour: Burg Prunn.


Prunn Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Nusshausen: 2 km, ← Riedenburg: 4 km
⊗ ⇐ Ziel: 18 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 37 km

SEHENSWERT: Schloss Prunn

INFO: Aus dem Jahre 1031 stammt der Bergfried auf dem Jurafels. Im 16. Jahrhundert fanden Umbauten zum Schloss statt. Später barockisierten die Jesuiten die Schlosskapelle und bauten die Burg zum Schloss um.
Eine Besichtigung lohnt auf jeden Fall.

INFO: "Burg Prunn" gilt als die schönste Burg zumindest des Altmühltales. Und es ist wirklich so: Auf einem fast senkrechten Fels erhebt sich die Bilderbuchburg. Eine Sage um ein Burgfräulein umrankt das Bild mit dem Ross.
Sehnsüchtig blicken wir hinauf. Von oben sollte es sicher einen gigantischen Blick übers "Altmühltal" geben.

ROUTE: Der Radweg folgt im Tal unmittelbar dem Wasser und führt an kleinen Orten vorbei. Auf beiden Talseiten erheben sich mächtige Felswände.

Nusshausen


Entfernungen: → Essing: 6,5 km, ← Prunn: 2 km
⊗ ⇐ Ziel: 16 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 89 km

ROUTE: Der Radweg bleibt am "Main-Donau-Kanal" und passiert einige der schönen Biotope an den Überresten des "Ludwig-Donau-Main-Kanals.

INFO: Vor "Essing" erscheint die technisch einzigartige Holzbrücke über den "Main-Donau-Kanal". Das handwerkliche Kunstwerk wird Tatzelwurm genannt und ist mit 193 Metern die längste Holzbrücke Europas.

Essing


Entfernungen: → Altessing: 2 km, ← Nusshausen: 6,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 9,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 45,5 km

ROUTE: Burgruine Randeck, Kirche, Museum Felsenhäusl

INFO: Die Burg Randeck stammt ursprünglich aus dem 10. Jahrhundert und wurde zum Schutz vor den einfallenden Ungarn erbaut. Später waren dort Raubritter die Herren. Danach wechselten die Besitzer oft. Schließlich stürzte sie im 19. Jahrhundert zum großen Teil ein. Kronprinz Maximilian von Bayern ist es zu verdanken, dass die Substanz gesichert und teilweise wieder aufgebaut wurde.

ROUTE: Der Fahrradweg verläuft direkt am Fluss und ist mit einem dichten Buschgürtel gegen die parallel verlaufende Straße geschützt.

Sie erreichen nun den historischen "Ludwig-Main-Donau-Kanal", der 1836 als erster Kanal mit 100 Schleusen Donau und Main verband. Hier ist ein Teilstück des ursprünglichen Kanals erhalten geblieben, der Rest wurde meist durch den Bau des "Main-Donau-Kanals" ersetzt.

Über eine Brücke radeln Sie auf einen Damm zwischen neuem und altem Kanal.

Altessing Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Kelheim: 7,5 km, ← Essing: 2 km
⊗ ⇐ Ziel: 7,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 47,5 km

INFO: "Altessing" besitzt eine frühgotische Kirche mit romanischen Turm, auf den im frühen 18. Jahrhundert eine markante Turmspitze mit Minizwiebelturm aufgesetzt wurde. Das Innere des Kirchenschiffes ist in Rokoko ausgeführt.

ROUTE: Zwischen einer Baumallee geht es am historischen Kanalstück weiter. Nach der "Museumsetappe" erreicht der Radweg wieder den "normalen" Kanal und folgt ihm weiter.

Kurz nach "Altessing" ist die Oberfläche des Radweges wieder asphaltiert. Der "Main-Donau-Kanal" ist hier vor der Staustufe "Kelheim" angestaut und wirkt wie ein See.

ROUTE: Auf der Schleusenmauer überqueren Sie nun die Altmühl und erreichen das rechte Ufer. Hier in Sichtweite der "Befreiungshalle" fahren Sie schon zu den ersten Häusern von "Kelheim".

INFO: Die "Befreiungshalle" steht auf dem "Michaelsberg" und ist im Stil der antiken Grabtempel erbaut. Sie erinnert an die "Völkerschlacht von Leipzig" und wurde von "König Ludwig I." erbaut. Erst 1863 wurde das weithin erkennbare Bauwerk eingeweiht.

INFO: Am Radweg ist im Rahmen des Archäologiepark Altmühltal zur Anschauung eine keltische Befestigung aufgebaut.
Auf dem "Michaelsberg" fand man die Ringwälle der Keltenstadt "Alkmoenna". Diese Stadt wurde im 5. Jahrhundert vor Christus gegründet. Die Funde kann man im Archäologischen Museum besichtigen.

ROUTE: Der Radweg erreicht auf der "Hienheimer Straße" gut beschildert den Stadtrand von "Kelheim" und Sie radeln durch das "Mittertor" in die Innenstadt.


Kelheim Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Kelheim: 0 km, ← Altessing: 7,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 0 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 55 km

SEHENSWERT: Befreiungshalle, historische Innenstadt, Herzogsschloss, Stadtbefestigung

INFO: "Kelheim" ist sicher durch die "Befreiungshalle" am meisten bekannt.

Die "Wittelsbacher" errichteten in "Kelheim" am Ende des 12. Jahrhunderts ihre erste Residenz. Drei Türme und drei Tore sind von der mittelalterlichen Stadtbefestigung noch übrig. Über das "Mittertor" betreten Sie die Stadt.

ROUTE: Entlang der "Ludwigstraße" erreichen Sie die Stadtmitte. Im Hintergrund steht das "Altmühltor".

INFO: Die ummauerte Innenstadt Kelheims hat natürlich auch einiges zu bieten.
Das Herzogschloss stammt aus dem 12. Jahrhundert, wurde aber im 15. Jahrhundert umgestaltet.

Sehenswert sind auch der Ludwigsplatz und die schönen Straßenzüge. Aus dem ausgehenden 16. Jahrhundert stammt das "Alte Rathaus". Es besitzt einen Innenhof mit Brunnen.

INFO: Das Standbild von König Ludwig I. ziert den Platz vor der Brauerei. Er ist der Erbauer der Befreiungshalle zum Andenken an die Befreiungskriege und der Völkerschlacht bei Leipzig.

INFO: Die "Stadtkirche Mariä Himmelfahrt" wurde im 15. Jahrhundert im gotischen Stil erbaut.

INFO: Im 19. Jahrhundert wurde die Kirche erweitert und mit einem aus Kelheimer Marmor gemeißelten Hochaltar ausgestattet.


INFO: Wer sich für Kirchen interessiert kommt auch in Kelheim auf seine Kosten. Die linke "romanische Spitalkirche" stammt aus dem 13. Jahrhundert, rechts daneben steht die "Franziskanerkirche", in der heute ein Orgelmuseum untergebracht ist.


INFO: In "Kelheim" mündet die "Altmühl" bzw. der "Main-Donau-Kanal" in die "Donau".
Hier schließt sich der "Donauradweg" an, wer möchte, kann auf dem "Donauradweg" weiterfahren.

Empfehlenswert ist zumindest ein Ausflug zum "Kloster Weltenburg", das hinter dem absolut sehenswerten "Donaudurchbruch" liegt.
Zwischen "Kloster Weltenburg" und "Kelheim" durchbricht die Donau das Kalksteinmassiv. Vor über 130.000 Jahren suchte die Donau einen neuen Lauf und verließ das Urdonautal, um es der Altmühl zu überlassen. In mühsamer, oft mit Hochwassern verbundener Arbeit schuf sie dieses herrliche Naturschauspiel.


INFO: Diesen Abstecher können Sie auch mit dem Schiff machen.

Ausflugsschiffe fahren in 40 Minuten donauaufwärts zum ältesten Kloster Bayerns und erklären die Sehenswürdigkeiten während der Fahrt.


INFO: Im Innenhof ist ein herrlicher Biergarten unter alten Bäumen. Das ursprüngliche Kloster stammt aus dem Jahre 610.


INFO: Das "Kloster Weltenburg" wurde in seiner heutigen Form von den "Gebrüdern Asam" gestaltet.


 

 

 

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