Inn-Radweg Etappe 1

Innradweg1. Etappe: Vom Malojapass bis nach Guarda

Die Tour beginnt am "Malojapass" in wirklich atemberaubenden Alpenpanorama.
Um das Inntal erheben sich mächtige 3000-er.
Hier kann man Rennradler verstehen, die drei Pässe an einem Tag fahren. Vom Malojapass geht es weiter zum See "Lej da Segl", dem Silser See. Der Radweg führt abenteuerlich am Hügel entlang.
Über "Sils" erreichen Sie dann "Silvaplana" und weitere Seen. "St. Moritz" ist ein Heilbad, dessen Quelle schon vor 3000 Jahren genutzt wurde.
Es sei eines der heilkräftigsten Wasser überhaupt. Heute ist "St. Moritz" mondäner Kurort und ein landschaftliches Traumziel.
Auch hier geht der Radweg am See entlang.
Danach folgt der Radweg auf guten Wegen dem jungen Inn mit Traumaussicht auf die hoehen Berge.
Diese Etappe führt durchs Oberengadin über "Zuoz" und "Zernez" nach "Lavin".
Hier überqueren Sie den Inn und folgen dem Radweg mit der Warnung "280 Höhenmeter auf 5 km".
Auf einem mehr oder weniger geschotterten Feldweg geht es nun konstant den Berg hinauf. Die Aussicht belohnt den Anstieg.
Der wunderschöne Ort "Guarda" liegt auf einem Hügel und ist verkehrsfrei.

Die Anreise kann mit der Bahn/Bus erfolgen.

Tipp: Bustransfer und Reiseveranstalter www.innradweg.ch
Radtransport / Radtransfer / Radbustransfer & Gepäckservice - Inn-Bike&Bus ... mehr dazu

Ausgangspunkt: Maloja
Endpunkt: Guarda
Streckenlänge: 70.5 km, mit Besichtigungen
Fahrzeit: ca. 6 Stunden, da viele Steigungen
Höhenmeter: 753 m

Übernachten auf der Tour

Hier finden Sie die Übernachtungsliste

Karte

GuardaZernezBrailBeversSamedanCelerinaSt. MoritzMalojaZuozPontresinaInn-RadwegEtappe: Von Maloja bis Guarda Copyright:www.fahrrad-tour.de
Tipp: Wir empfehlen die Karten der Vermessungsämter mit Radwanderwegen 1:50.000 oder adäquate Karten. Die Karten sind mit Höhenlinien ausgestattet.

Höhendiagramm

Höhendiagramm
Höhenmeter: m

Karte mit GPX-Track

Dargestellt mit GPX_viewer von Jürgen Berkemeier

 

 


Orte am Weg - Entfernungstabelle

000,0 km Maloja
006,5 km Sils
012,5 km Silvaplana
019,5 km St. Moritz
024,5 km Celerina
027,0 km Pontresina
026,5 km Samedan
029,5 km Bevers
033,0 km La Punt
035,0 km Madulain
037,0 km Zuoz
040,0 km S-Chanf
045,0 km Cinous-Chel
046,0 km Brail
053,0 km Zernez
061,0 km Susch
066,0 km Lavin
070,5 km Guarda

→ Ort: zeigt die Entfernung zum nächsten Ort
← Ort: zeigt die Entfernung zum vorherigen Ort, also rückwärts
⊗ ⇐ Ort: zeigt die Entfernung zum Etappenziel
⇒ ⊗ Ort: zeigt die Entfernung zum Ausgangspunkt

 

 

Maloja Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Sils: 6,5 km, ← Maloja: 0 km
⊗ ⇐ Ziel: 70,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 0 km

SEHENSWERT: Aussicht

INFO: Der Ort "Maloja" liegt an einer traumhaften Stelle:
Nach Westen geht es steil bergab ins "Meratal", nach Osten verläuft das "Inntal" anfangs noch sanft bergab und überall sonst gibt es nur hohe Berge.

Der Blick hinunter ins "Meratal" in Richtung "Chiavenna" zeigt die gigantische Bergwelt mit den 3000-ern im Verhältnis zu der nur gut 300 Meter hohen Tallandschaft.

INFO: Der Ort Maloja bietet sich als Startpunkt für die Tour an. Mit dem Zug/Bus oder mit einen Zubringservice kann man bequem anreisen.

ROUTE: Auf der Hauptstraße fährt man durch den nur etwa 300 Einwohner zählenden Ort. Zweigen Sie auf der "Mot dal Cimetero" gut beschildert nach rechts ab.
Der Radweg führt am Ortsrand weiter und steigt vor dem See etwas an.
Von hier bietet sich eine grandiose Aussicht auf den Silser See und die dahinter liegende Alpenwelt.

Der Talgrund besteht meist aus landwirtschaftlich genutzten hochmoorartigen Wiesen. An den Steinriegeln und Stützmauern wachsen aber farbenfrohe Pflanzen.

ROUTE: Ein schöner Asphaltweg mit beeindruckendem Panoramablick folgt nun dem See. Immer wieder geht es leicht bergauf und bergab. Ein Teilstück führt durch den Wald.
Danach geht es mit wunderbarer Aussicht auf den Silser See bergab hinunter zum See, allerdings verläuft der Radweg jetzt auf einem mineralischen Naturweg.

INFO: Das traumhaft blaue Wasser wirkt vor dem Hintergrund der über 3000 Meter hohen Berge nahe des "Piz Julier" noch intensiver.
Der "Silser See" ist sehr fischreich.

ROUTE: Ein Traumpfad direkt am See entlang. Man glaubt kaum, dass man hier in einer Höhe von 1800 Meter fährt.

ROUTE: Sie erreichen nun eine Landzunge "Isola". Durch das abgelagerte Geröll eines Gebirgsflusses ist hier eine landwirtschaftliche Fläche entstanden, von dem einige Bauernhöfe ihr Auskommen finden.
Auch eine Gaststätte mit Erfrischungen gibt es hier.

ROUTE: Nach der "Landzunge" steigt der Radweg am Hang hoch. Der Untergrund wird felsiger und teilweise sollte man sogar absteigen oder man muss über akrobatische Traileigenschaften verfügen. Aber es lohnt trotzdem, diesen Weg zu fahren, die Aussicht ist gewaltig.

ROUTE: Am Scheitelpunkt der Steigungsstrecke liegt ein kleiner Aussichtspunkt, von dem man direkt auf eine kleine Insel im Silser See blicken kann.

ROUTE: Der Rad-/Wanderweg erreicht nun wieder Seehöhe. Herrliche Blicke entschädigen für die anstrengende Zwischenetappe am Berg.

ROUTE: Der Radweg nach "Sils" ist je nach Jahreszeit mit anderen Blütenfarben gesäumt. Im Herbst macht sich das markante Rot natürlich besonders gut.

ROUTE: Der Radweg erreicht nun den Ort "Sils".

Sils


Entfernungen: → Silvaplana: 6 km, ← Maloja: 6,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 64 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 6,5 km

SEHENSWERT: Alpengarten , Nietschehaus

INFO: "Sils" oder rätoromanisch "Segl", liegt am dem gleichnamigen See.
Zahlreiche historische Häuser sind noch erhalten.
In diesem landschaftlich gigantischen Ambiente tankten schon Friedrich Nietsche, Thomas Mann, Herrmann Hesse und zahlreiche andere berühmte Denker Energie und geistige Anregungen.

ROUTE: Der Radweg erreicht die Straße "Chesa Gadisch" und folgt ihr durch den historischen Kern nach rechts.
Nach der Überquerung des jungen Inns zweigt er nach links ab und folgt der Straße "Via da Maria" entlang von modernen Hotels.

ROUTE: Sie radeln nun aus dem Ort hinaus und passieren die Seilbahn "Sils Maria-Prasüra", die die Gäste auf über 2300 Meter Höhe bringt. Der Radweg folgt nun auf einem perfekten Asphaltweg dem Talgrund und erreicht den "Silvaplanasee".

INFO: Als zweiter See erstreckt sich der "Silvaplanasee" zwischen den hohen Bergen in Richtung "St. Moritz". Das kristallklare Wasser spiegelt den blauen Himmel - wenn die Sonne scheint.

ROUTE: Der Radweg folgt dem rechten Ufer auf einem guten mineralischen Weg. Ab und zu geht es im Wald leicht auf und ab, aber im wesentlichen folgt der Innradweg dem Ufer.

INFO: Vor Silvaplana sieht man die zahlreichen Kite- und Windsurfer, die hier im immer währenden Wind ihre Freude haben.

Silvaplana


Entfernungen: → St. Moritz: 7 km, ← Sils: 6 km
⊗ ⇐ Ziel: 58 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 12,5 km

SEHENSWERT: Spätgotische Marienkirche

INFO: "Silvaplana" war schon im Mittelalter ein beliebter Übernachtungsort, da zahlreiche Händler und Reisende über die beiden Pässe "Maloja" und "Julier" hierher kamen. ROUTE: Der Radweg erreicht den Ort "Silvaplana" auf der "Via Chadaunchels" nur am östlichen Rand. Er führt dann auf der "Via da Surlej" über die Innbrücke und folgt dann gleich nach rechts auf dem Radweg dem nördlichen Ufer des Sees.

ROUTE: Der hier umweltneutral nur gewalzte Radweg folgt direkt dem Ufer des "Champfersees", mit schöner Sicht auf das sich den Berg hochziehende "St. Moritz".

Der Radweg folgt am Ende des Sees dem noch jungen "Inn", der seither die meisten Kilometer in den Seen verbrachte.

ROUTE: Über eine Brücke geht es dann auf die rechte Flussseite hinüber und der Radweg erklimmt anschließend einen Hügel.
Hier radeln Sie an der bekannten Sprungschanze vorbei, die schon zwei Olympiaden hinter sich hat. Die Schanze wurde 2006 stillgelegt.

St. Moritz Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Schlarigna: 5 km, ← Silvaplana: 7 km
⊗ ⇐ Ziel: 51 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 19,5 km

SEHENSWERT: Sprungschanze, Panorama, Schieferturm, Museen

INFO: "St. Moritz" kann auf eine lange Geschichte zurückblicken.
Die hier gefundene Heilquelle wurde schon vor über 3000 Jahren genutzt.
Der Ort selbst wurde urkundlich erst 1139 erwähnt.
Durch das bekannte Heilwasser entwickelte sich schon früh ein "Kurort", der heute natürlich in den mondänen Hotels weitergeführt wird.

Der Wintertourismus entstand hier mehr oder weniger durch eine Wette des hiesigen "Hoteliers Badrutt", der ein paar Engländern kostenlose Logis anbot, wenn sie im Winter kämen.
Sie kamen und blieben drei Monate, aber seither kommen auch viele andere Touristen.
"St. Moritz" ist auch durch Olympische Winterspiele und zahlreiche andere Skimeisterschaften bekannt. Heute ist es ein mondäner Urlaubsort mit unendlichen Möglichkeiten.

ROUTE: Von der "Via Mezdi" radeln Sie weiter, passieren einen Kreisverkehr und fahren dann in die zweite Straße nach links die "Via Rosatsch".
Sie bleiben auf der Straße bis zum Kreisverkehr und folgen dann dem Radweg längs der "Via San Gian". Der Radweg folgt nun der Seepromenade mit schönem Blick auf den "Lej da S. Murrezzan".

Kurz vor dem Ende des Sees unterquert der Radweg die Bahnlinie und bleibt dann auf einem "leicht modulierten" Radweg entlang der Straße "27" durch eine enge Schlucht.

ROUTE: Gemeinsam mit dem Inn erreichen Sie nun ein breites Tal. Der Ort "Schlarigna / Celerina" liegt auf der linken Seite. Nach der Verengung folgt der Radweg direkt dem Uferweg und erreicht "Schlarigna".

Schlarigna Celerina Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Semedan: 2 km, ← St. Moritz: 5 km
⊗ ⇐ Ziel: 46 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 24,5 km

SEHENSWERT: Kirche San Chian mit Holzdecke und Fresken

INFO: "Celerina" liegt idyllisch am jungen Inn vor der grandiosen Bergkette des Oberengadin.

ROUTE: Sie erreichen vom Uferweg aus die Brücke an der "Via Bambas-ch" und überqueren dort den Inn.

INFO: Auf der rechten Inn-Seite führt ein gut beschilderter Weg zur Kirche "San Chian".
Markant liegt die spätromanische "Kirche St. Chian" auf einem Hügel.
Der jetzige Baukörper stammt von 1478, hat aber weit ältere, romanische Wurzeln. Der halb zerstörte Turm wurde durch einen Blitzschlag beschädigt und nicht mehr vollständig restauriert. Heute ist sie nur noch Friedhofskirche.

ROUTE: Der Radweg führt an der "Engadin-Straße" 27 entlang und schmiegt sich in einem Bogen nach links an der "Berninastraße" entlang des Flusses "Flaz".
Am Flussufer geht der Radweg auf der rechten Talseite nun wieder bergab. Sie fahren am Flugplatz "Engadin Airport", dem höchst gelegenen Flughafen Europas, vorbei und überqueren den Fluss "Flaz".
Etwas weiter talabwärts erreichen Sie den Zusammenfluss von "Flaz" und "Inn".

Auf dem ausgeschilderten Inntalradweg lassen Sie "Samedan" und "Bever" links liegen und radeln ohne Ortsberührung nach "La Punt" weiter.

Samedan


Entfernungen: → Bever: 3 km, ← Schlarigna: 2 km
⊗ ⇐ Ziel: 44 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 26,5 km

SEHENSWERT: Kirche St. Peter, Turm "La Tour" (Museum)

INFO: Eine mittelalterliche Dorfkirche und zwei weitere Kirchen sind sehenswert.
Der Turm "La Tour" aus dem Jahre 1281, war früher Sitz der "Grafen von Samedan". Später diente er als Gerichtssaal, Gefängnis und Archiv. Im Ort gibt es mehrere sehenswerte Patrizierhäuser aus dem 16. Jahrhundert oder früher.

INFO: Samedan liegt lauf der linken Seite des Inn.

Bevers


Entfernungen: → La Punt: 3,5 km, ← Samedan: 3 km
⊗ ⇐ Ziel: 41 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 29,5 km

SEHENSWERT: Seenplatte

ROUTE: Sie erreichen jetzt eine Seenplatte rechts von Bever.

INFO: Bever liegt lauf der linken Seite des Inn.

ROUTE: Der Radweg führt am rechten Ufer der idyllischen Bergseen weiter.
Nach guten zwei Kilometern überquert der Radweg die feuchte Ebene und erreicht den Begrenzungsdamm des jetzt kanalisierten Inn.

ROUTE: Am "Inn", der hier mit einem Damm in sein Bett verwiesen wird, fahren Sie geradeaus weiter nach "La Punt".

La Punt


Entfernungen: → Madulain: 2 km, ← Bever: 3,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 37,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 33 km

SEHENSWERT: Patrizierhäuser, San Andrea Kirche

INFO: Der Ort "La Punt" tritt urkundlich 1137 auf, als es der "Bischof von Chur" von den "Grafen von Gammertingen" abkaufte.
Heute findet man im Dorf noch schöne, verzierte Patrizierhäuser aus dem 16./17. Jahrhundert.

ROUTE: Der "Innradweg" folgt der Straße "Cumünela Via" aus dem Ort hinaus.
Außerhalb des Ortes verläuft ein sehr schöner asphaltierter Weg an Weiden vorbei. Der Radweg führt etwas vom Fluss weg und verläuft am Hang entlang. Auf der Höhe von "Madulain" nähert sich der Radweg wieder der Straße 27 und folgt ihr dann.

Madulain


Entfernungen: → Zuoz: 2 km, ← La Punt: 2 km
⊗ ⇐ Ziel: 35,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 35 km

SEHENSWERT: Kleinste Gemeinde des Engadins

INFO: Das Dorf "Madulein" liegt auf der anderen Seite des Inns.

ROUTE: Der Inntalradweg führt in sagenhafter Aussichtslage weiter am Ort "Zuoz" vorbei.

Zuoz Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → S-Chanf: 3 km, ← Madulain: 2 km
⊗ ⇐ Ziel: 33,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 37 km

SEHENSWERT: Sehr schöner historischer Ortskern

INFO: In "Zuoz" sind noch zahlreiche mittelalterliche Häuser erhalten. Die Ortsmitte ist äußerst sehenswert und ein Abstecher vom Radweg lohnt sich. Der "Innradweg" selbst bleibt auf der rechten Innseite und verläuft nach wie vor in Traumlage mit Sicht auf die Berge.

Auch hier sind die Berghänge sehr schöne Weiden. Die Kühe sind die Herrinnen der Weiden und stehen wie frisch geputzt auf ihren Wiesen.

S-Chanf Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Cinous-Chel: 0 km, ← S-Chanf: 0 km
⊗ ⇐ Ziel: 30,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 40 km

SEHENSWERT: Schönes Ortsbild mit Oberengadiner Häusern

INFO: Der Ortskern besteht noch aus den stolzen, alten engadiner Häusern. Die gotische Kirche stammt aus dem späten 15. Jahrhundert.
Früher machten die Säumer Rast in "S-chanf".

ROUTE: Kurz nach S-chanf folgen Sie nach rechts einer asphaltierten Fahrstraße mit "Salvuns" beschildert. Sie steigt leicht an und erreicht den Gebirgsbach "Chanels", den Sie überqueren.

Danach fahren Sie an einer Farm mit Alpakas vorbei .... und dann geht es naturbelassen weiter.

 

Auf der linken Talseite liegt der Ort Chinuos-chel. Wer dorthin will, sollte schon in Zuoz die Talseite wechseln.

Cinuos-chel Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Die ersten zwei Kilometer geht es leicht hügelig auf einem mineralischen Feldweg im Wald weiter. Die Beschilderung des Radweges ist eindeutig und übersichtlich.

Dann beginnt für 700 Meter ein steiler Anstieg. Mit über 9 Prozent Steigung geht es auf dem Waldweg bergauf, bevor es wieder in ein Seitental hinunter geht.

INFO: Der Ausblick ins Tal nach den heftigen Steigungen macht alles wieder vergessen.

ROUTE: Eine Zeit lang folgen Sie der Bahnlinie, dann geht es wieder steil bergauf.
Ein kleines Stück grenzt an eine Schiebestrecke, dafür geht es auf einer Schotterstrecke bergab in ein Seitental.

ROUTE: Die Abfahrt ins Seitental ist steil und geschottert, also Vorsicht. Bedingt durch die extreme Hanglage muss der Radweg viele Höhenunterschiede überwinden. Noch aufwendiger ist die Streckenführung der Bahn, sie muss Seitentäler mit Brücken überwinden, aber für schwerere Gewichtsklassen.

ROUTE: Der Inntalradweg überwindet noch einen größeren Anstieg und überquert danach auf einer Betonbrücke eine Schlucht.

ROUTE: Der Radweg erreicht schließlich die Abfahrt nach "Zernez".

Im unbewaldeten Tal überqueren Sie den Fluss "Spöl" und fahren auf der Straße 28 nach links weiter in den Ort.

Zernez Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Susch: 8 km, ← Brail: 7 km
⊗ ⇐ Ziel: 17,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 53 km

SEHENSWERT: Besucherzentrum Nationalpark

INFO: Im 19. Jahrhundert brannte "Zernez" bis auf 40 Häuser ab, dadurch findet man hier nicht die typischen engadiner Häuser.


INFO: Zernez ist ist Sitz des Nationalparkmuseums. Der Ort ist auch Ausgangspunkt für zahlreiche Wanderstrecken im Nationalpark.

ROUTE: Der Radweg führt auf den Straße "Rumatsch" und dann auf der "Via Suot" weiter in die Ortsmitte. Auf der "Via da Gallas" verlässt der Innradweg den Ort und führt auf einem asphaltierten Weg weiter im Tal.

ROUTE: Die Landschaft nach Zernez ist beeindruckend. Der Radweg verläuft flacher und ist vor allem asphaltiert.
Er bleibt meistens im Tal ohne große Höhenunterschiede.

INFO: Ein Teil der Strecke grenzt an karge Felswände. Landschaftlich ein Traum!

Das Tal wird nun enger und teilweise radeln Sie direkt am wilden Inn.

ROUTE: Nach einer kurzen Etappe auf einem mineralischen Belag erreichen Sie wieder den asphaltierten Radweg, der nach "Susch" führt.

Susch


Entfernungen: → Lavin: 5 km, ← Zernez: 8 km
⊗ ⇐ Ziel: 9,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 61 km

SEHENSWERT: Wohntürme Planatturm und Roslerturm, Kirche

INFO: Im Ort "Susch" wurden im 13. Jahrhundert schon drei Wohntürme erbaut.
Zwei davon sind noch erhalten. Sie sollen den Ortsadligen als 5-stöckige Wohntürme gedient haben.
Sehenswert ist auch die Kirche im Ort.
Von "Susch" führt eine Straße zum "Fluelapass" hoch.

ROUTE: Gleich zweimal überqueren Sie in "Susch" den Inn und erreichen schließlich wieder den Radweg auf der rechten Seite.

ROUTE: Auf der rechten Innseite führt der Radweg nun zunächst auf einem breiten Talboden weiter.

Dann verengt sich das Tal wieder und der Inn beschreibt eine Kurve. Bei tief stehender Sonne darf man sich nicht wundern, wenn die Schatten länger werden.

ROUTE: Auf der rechten Seite des Inns erreicht der Radweg den Ort "Lavin", der auf der linken Seite am Hang liegt.

Lavin


Entfernungen: → Guarda: 4,5 km, ← Susch: 5 km
⊗ ⇐ Ziel: 4,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 66 km

SEHENSWERT: Kirche, Wandmalereien

INFO: "Lavin" wurde im 13. Jahrhundert schon erwähnt, das benachbarte Dorf "Gonda", unweit von "Lavin" bergauf in Richtung "Guarda", sogar schon im 11. Jahrhundert.
Die Kirche stammt aus dem 15. Jahrhundert und hat schöne Wandmalereien.
Leider brannte das Dorf "Lavin" 1869 bis auf die Kirche und zwei Häuser vollkommen ab. Die schönen Holzschindelhäuser aus den früheren Jahrhunderten sind unwiederbringlich verloren.
Der Wiederaufbau geschah geplant und überlegt. Heute ist "Lavin" ein italienisch anmutender Ort, weil viele der früheren Einwohner aus Italien kamen und das Geld für den Wiederaufbau zum Teil aus Italien kam.
Deshalb gibt es hier Häuser, die wie Palazzos aussehen.

INFO: Im Ort warnt ein Schild die Radfahrer: Auf den nächsten 4,8 km müssen Sie 265 Höhenmeter bergauf fahren!

ROUTE: Vom "Plazza Gronda" folgen Sie der "Via Maistra" etwas bergauf und erreichen die kleine Straße "Baselgias".
Gut beschildert geht es dann auf dem Sträßchen "Charnadüras" unter der Bahnline und anschließend unter der Straße 27 hindurch an einem Hof vorbei.

Der Weg verläuft steil mit bis zu 9% Steigung bergauf. Die Oberfläche ist wie ein normaler Verbindungsweg mit landwirtschaftlicher Nutzung nur geschottert.

Am Weg liegen unscheinbar die Ruinen des verlassenen Dorfes "Gonda", das schon im 11. Jahrhundert gegründet wurde.

Aber die Ausblicke vom Weg hinab ins Tal sind wunderschön.

ROUTE: Leider sieht man auch das weit entfernte Ziel, den Ort "Guarda" auf dem Bergrücken schon lange vor der Ankunft und scheinbar kommt er nicht näher. Die Strecke zieht sich durch die konstante Steigung und den anstrengenden Fahrbahnbelag.

INFO: Aber die zahlreichen Kühe auf den Weiden unterwegs haben Verständnis für den angestrengten Radler. ROUTE: Nach einiger Zeit wendet sich der Radweg in ein Seitental, führt kurzzeitig bergab und überquert den seitlichen Zufluss "La Clozza", der rasant ins Tal stürzt.

ROUTE: Nach der Brücke geht es wieder aufwärts und Sie erreichen die Straße nach "Guarda", der Sie bergauf folgen.
Vor "Guarda" ist ein Parkplatz für PKWs. Auf einer steilen Pflasterstraße erreichen Sie die Ortsmitte des wunderschönen Ortes.

Guarda Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Guarda: 0 km, ← Lavin: 4,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 0 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 70,5 km

SEHENSWERT: Wunderschönes Ortsbild mit Sgraffitimalereien

INFO: Der Ort "Guarda" liegt auf einem sonnenbeschienenen Plateau auf 1650 Metern Höhe, hoch über dem "Inntal".
Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort schon im Jahre 1160.
"Guarda" hat sich komplett sein ursprüngliches, engadiner Ortsbild erhalten. Zahlreiche Häuser sind mit wunderbar erhaltenen "Sgraffiti-Malereien" geschmückt.
Der Ort ist verkehrsfrei, was uns Radfahrer natürlich gar nicht stört.

INFO: Gleich mehrere Brunnen gibt es in "Guarda". Die Häuser sind alle im engadiner Stil erbaut, oft mit Erkern und mit den typischen Sgraffiti-Malereien.

INFO: Die engadiner Häuser wurden eng zusammengebaut, um Schutz für die Gemeinschaft zu schaffen. Obwohl die Häuser steinern aussehen, sind sie im Kern Holzhäuser mit steinerner Ummauerung.

INFO: "Guarda" hat nur wenige Gassen, aber diese sind praktisch verkehrsfrei, weil am Ortsrand Parkplätze vorhanden sind.

 

 

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