Inn-Radweg Etappe 5

InnRadweg5. Etappe: Von Rattenberg nach Kufstein

Diese Etappe verlässt das historisch interessante "Rattenberg", das durch seine Sehenswürdigkeiten besticht.
Im breiten Talgrund radeln Sie an "Radstadt" vorbei und kommen über "Kundl" nach "Wörgl".
Am Bahnhof überqueren Sie den "Inn" und fahren links des Flusses weiter zur Innschleife bei "Kirchbichl".
Der Höhenunterschied zwischen Schleifenanfang und Ende wird durch ein Kraftwerk genutzt.
Der imposanten Innschleife tut das wenig Abbruch. Links des Inns radeln Sie auf dem Treidelpfad flussabwärts und genießen den beeindruckenden Blick auf die Randberge beidseits des Inns.
"Kufstein" wird von der gewaltigen Festungsanlage auf dem Burgberg überragt. Dort gibt es die größte Freiluftorgel der Welt zu besichtigen und auch zu hören.
Auch die Altstadt und die historischen Gassen sind sehr schön.
Rechts des Inns radeln Sie durch Naturschutzgebiete weiter über "Niederndorf" , "Nußdorf" in Richtung "Neubeuern":
Etwas abseits des Inns sind dort die historische Mitte und das Schloss zu besichtigen.
Wieder geht es auf dem Dammweg weiter und Sie erreichen "Rosenheim" mit seinen herrlichen Straßenzügen. Eine wunderschöne Altstadt ist noch ohne Bausünden erhalten.

Tipp: Bustransfer und Reiseveranstalter www.innradweg.ch
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Ausgangspunkt: Rattenberg
Endpunkt: Rosenheim
Streckenlänge: 76,0 km, mit Besichtigungen mehr
Fahrzeit: ca. 4,5 bis 5 Stunden
Höhenmeter: ca. 110 m
An-/Abfahrt: mit dem Auto oder Bahn nach Rattenberg oder Rosenheim


Übernachten auf der Tour

Hier finden Sie die Übernachtungsliste

Karte

Inn-RadwegEtappe: Von Rattenberg bis Rosenheim RattenbergRadfeldWörglKufsteinNiederndorfKiefersfeldenNußdorfNeubeuernKirchbichlRosenheimInnInn

Höhendiagramm

Höhendiagramm
Höhenmeter: ca. 110 m

Karte mit GPX-Track

Dargestellt mit GPX_viewer von Jürgen Berkemeier

 

 


Orte am Weg - Entfernungstabelle

000,0 km Rattenberg
017,0 km Wörgl
023,0 km Kirchbichl
033,0 km Kufstein
043,5 km Niederndorf
055,0 km Nußdorf
061,0 km Neubeuern
075,0 km Rosenheim

→ Ort: zeigt die Entfernung zum nächsten Ort
← Ort: zeigt die Entfernung zum vorherigen Ort, also rückwärts
⊗ ⇐ Ort: zeigt die Entfernung zum Etappenziel
⇒ ⊗ Ort: zeigt die Entfernung zum Ausgangspunkt



Rattenberg Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Wörgl: 17 km, ← Rattenberg: 0 km
⊗ ⇐ Ziel: 75 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 0 km

SEHENSWERT: Pfarrkirche St. Virgilius, Augustiner-Kloster, Geburtshaus der Notburga, Museen, Kristallwerke, Glaskunsthandwerk, Gastgärten

INFO: "Rattenberg" liegt unterhalb einer Burg, die im 10. Jahrhundert erbaut wurde.
Der Ort taucht im 13. Jahrhundert in den Annalen auf und wurde 1393 zur Stadt erhoben. Die Stadt ist so eng an an eine steile Felswand angeschmiegt, dass nur zur Innseite hin eine Stadtmauer notwendig war.
Die ältesten Häuser in Rattenberg stammen aus dem 12. Jahrhundert. Das mittelalterliche Stadtbild hat sich hervorragend erhalten.
Die Stadt ist für seine Kristallwerke bekannt.

Die Pfarrkirche St. Virgilius wurde schon im 13. Jahrhundert erwähnt, durch das Wachstum der Stadt wurde sie Ende des 15. Jahrhunderts durch einen gotischen Neubau ersetzt.

INFO: Idyllische Winkel und Durchgänge finden sich in der engen Altstadt von "Rattenberg" viele. Es gab früher einige Tore, aber nur eines ist erhalten geblieben.

INFO: Über der Stadt steht die Ruine der aus dem 10. Jahrhundert stammenden Burg. Aus den Gassen mit den liebevoll erhaltenen Häusern sieht man allgegenwärtig diese Ruinen.

INFO: Die hervorragend erhaltene Innenstadt wurde im Inn-Salzach-Stil erbaut. Sie ist vollständig verkehrsberuhigt.

INFO: Das Kloster In Rattenberg wurde 1384 als Augustiner-Eremitenkloster gestiftet. Es sollte vor allem als Grablege der Stifter dienen.
Nach einer wechselvollen Geschichte übernahmen es 1817 die Serviten. Im Jahre 1970 wurde es aufgelöst und beherbergt heute ein Museum und die Stadtverwaltung.

ROUTE: Der Innradweg verlässt Rattenberg in Richtung der Innbrücke. Er bleibt rechts vom Inn und folgt zunächst der "Dorfstraße" in Richtung "Radfeld".
Durch Straßen mit loser Bebauung radeln Sie am Rand von "Radfeld" auf der "Innstraße" weiter und verlassen den Ort.

Sie passieren eine kleine Kapelle, die am Radweg liegt und radeln dann an einer großen Weide vorbei. Neugierig blicken die Kühe auf die vorbeihuschenden Radler.

ROUTE: Kerzengerade durchquert der Innradweg die Felder in Richtung "Kundl". Das Tal ist in diesem Abschnitt recht breit.

ROUTE: Der Radweg folgt weiter der Bahnlinie und erreicht gut beschildert das Industriegebiet. Auf der Straße "Weinberg" erreichen Sie den Ort, folgen dann nach rechts dem "Schmelzenweg" und radeln der Trasse der Eisenbahn entlang bis nach rechts der Radweg in den Ort abzweigt.

INFO: Sehenswert sind dort die beiden Kirchen.

ROUTE: Der Radweg verlässt "Kundl" auf dem "Liesfeld" und unterquert wieder die Bahnlinie.

ROUTE: Links der Gleise fahren Sie jetzt weiter, bis Sie die Zubringer der "Anschlussstelle Wörgl West" unterqueren. Dort ist die Beschilderung etwas fragwürdig.
Sie radeln gleich nach dem Zubringer nach rechts und folgen dann dem Bahndamm auf der rechten Seite.
Einen guten Kilometer weiter folgen Sie nach halbrechts der "Gießenstraße" und folgen dann nach links abzweigend dem "Maderbacher Weg" ins Zentrum von "Wörgl".

Wörgl


Entfernungen: → Kirchbickl: 6 km, ← Rattenberg:17 km
⊗ ⇐ Ziel: 58 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 17 km

SEHENSWERT: Urnengräberfelder; Bahnverkehrsknotenpunkt

INFO: Das Gebiet um Wörgl war schon früh besiedelt.
Große Urnengräberfelder belegen dies.
An der Römerstraße zwischen Salzburg und Innsbruck stand in Wörgl zumindest eine römische Villa, wahrscheinlich wurde hier Handel getrieben.
Der Ort "Wörgl" wird Anfang des 12. Jahrhunderts erstmals erwähnt. In dieser Zeit wurde hier eine Wehrburg erbaut, die aber nahezu abgegangen ist. Im zweiten Weltkrieg wurde "Wörgl" mehrfach angegriffen. 1945 fielen über 400 Tonnen Bomben auf den Ort, um den Bahnhof zu zerstören.
Heute ist "Wörgl" eher industriell geprägt und ist ein Eisenbahnknotenpunkt an der Hauptverbindung im Inntal. Mehrere Kaiser waren dadurch in Wörgl zu Gast.

ROUTE: Der Innradweg zweigt am Bahnhof erst nach links ab und unterquert dann nach wenigen hundert Metern nach rechts die Gleise. Im Anschluss unterqueren Sie auch die Autobahn A12 und erreichen das Innufer.
Auf einer Rad- und Fußgängerbrücke fahren Sie über den Inn.

INFO: Von der Brücke aus sehen Sie den Fluss breit und relativ träge von Wörgl zur Staustufe beim Kraftwerk Kirchbichl fließen.

ROUTE: Auf der linken Flussseite radeln Sie am Waldrand entlang weiter.
Wieder unterqueren Sie die Autobahn und erreichen gut beschildert den Ort "Angath".

Vom Radweg am Flussufer aus bietet sich ein schöner Blick auf Inn und die Berge. Über dem langsam fließenden Inn sieht man die Berge des Kaisergebirges, das rechts des Inns liegt.

ROUTE: Erst auf der "Oberen Dorfstraße", dann auf der "Unteren Dorfstraße" durchqueren Sie den Ort.
Entlang der "Langkampfner Straße" verlassen Sie die Bebauungsgrenze und erreichen nach einem Kilometer die Innschleife.

Kirchbichl


Entfernungen: → Kufstein: 10 km, ← Wörgl: 6 km
⊗ ⇐ Ziel: 52 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 23 km

SEHENSWERT: Innschleife

INFO: Bei Kirchbichl beschreibt der sonst gerade fließende Inn eine eigentümliche S-Schleife. Durch die Länge der Schleife kann ein Höhenunterschied von etwa acht Metern zur Energiegewinnung genutzt werden.
Das "Kraftwerk Kirchbichl" nutzt den Höhenunterschied des Wassers an der Innschleife, um Strom aus dem quer abgezogenen Wasser zu gewinnen. Dadurch fließt in der natürlichen Schleife weniger Wasser.

ROUTE: Der Radweg folgt der Schleife und erreicht wieder bebautes Gebiet.
Sie folgen der "Schopperstraße" nach links und durchqueren die Neubausiedlung.
Auf der "Wegscheidstraße" erreichen Sie den Radweg längs der L212 und bleiben etwa 250 auf dem Weg.
Dann zweigt der Innradweg nach rechts ab und folgt dem Innufer.

INFO: Zwischen Autobahn und Innufer passieren Sie den Rastplatz "Neukampen Süd".
Der Inn hat durch das Stauwerk "Kufsteiner Wald" schon eine beachtliche Breite und liegt wie ein See in der Landschaft.

ROUTE: Der Radweg folgt jetzt sechs Kilometer weit meistens dem früheren Treidelpfad entlang dem Innufer.
Vom Ufer aus bieten sich wunderschöne Aussichten.

Rechts des Inn erheben sich nochmals hohe Berge, aber gleich nach der Windung erreichen Sie Kufstein.

INFO: Die Festung Kufstein wurde von den Regensburger Bischöfen im 13. Jahrhundert erbaut. Während des österreichischen Kaisertums diente die Festung als Gefängnis.
Heute beherbergt sie Museen und die größte Freiluftorgel der Welt.

Kufstein Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Niederndorf: 10,5 km, ← Kurfstein: 10 km
⊗ ⇐ Ziel: 42 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 33 km

SEHENSWERT: Festung Kufstein, sehenswerte Altstadt, Heldenorgel

INFO: Der Talboden bei Kufstein war schon vor über 30.000 Jahren besiedelt.
Kurz vor dem Beginn der Zeitrechnung eroberten die Römer das Gebiet und vertrieben die hier hausenden Rätier und Vindeliker.
Nach etwa 500 Jahren eroberten die Bayern dieses Gebiet.
Eine Kirche ist seit dem 8. Jahrhundert nachgewiesen.
Im Jahre 1205 wurde die Burg in Kufstein als Besitz des Bischofs von Regensburg urkundlich erwähnt.

Die Burg Kufstein beherbergt heute ein Museum über die Festungsgeschichte und das Heimatmuseum der Stadt Kufstein. Im Dachgeschoss des runden Turms ist die Heldenorgel installiert.

INFO: Die schnuckeligen alten Gassen in der historischen Altstadt sind absolut sehenswert und brauchen sich vor Rüdesheim usw. nicht zu verstecken.

INFO: Unverkennbar steht die Burg Kufstein auf einem Felsen mitten im Inntal. Ihre uneinnehmbare Lage war früher wichtig, heute beherbergt sie die größte Freiorgel der Welt.

INFO: Von Kufstein aus können Sie auf beiden Seiten des Inn weiterfahren. Die Route rechts des Inn bleibt näher am Fluss.

ROUTE: Zur Weiterfahrt orientieren Sie sich an der Innbrücke.

Sie fahren zunächst an der Innpromenade weiter und erreichen dann den "Kommerzienrat Sepp Hundsbichler Weg" und folgen ihm.
Bald unterquert der Radweg die Autobahn, bleibt aber immer am Innufer.
Nach der Überquerung eines Nebenflusses unterquert der Inntalradweg die Autobahn ein zweites Mal. (Aus Platzgründen weicht die Autobahn in einer Schleife auf die rechte Innseite aus).

ROUTE: Der Radweg bleibt noch auf dem Hochwasserdamm. Immer noch herrscht ein grandioser Blick auf die Berge vor.

INFO: Der Inn selbst nimmt hier eher die Struktur eines Sees an. Er ist angestaut und man kann keine Strömung wahrnehmen.

INFO: Wer Kirchen und Kultur liebt kann einen Abstecher nach Ebbs machen und die dortige Barockkirche besichtigen. Sie wird auch "Dom zu Ebbs" genannt, weil sie sehr reich ausgestattet ist und auf den Grundmauern einer bedeutenden gotischen Kirche steht.

ROUTE: An der Mündung der "Jennach" müssen Sie kurz landeinwärts radeln und überqueren auf einer neu erbauten Brücke den Nebenfluss.

Kaum 200 Meter weiter passieren Sie die Staustufe und fahren bergab. Der Radweg verlässt den Hochwasserdamm, überquert die B172 und passiert Niederndorf im Ortsteil "Aue".

Niederndorf


Entfernungen: → Nußdorf: 11,5 km, ← Kufstein: 10,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 31,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 43,5 km

Info: Der Radweg durchquert eine weite Ebene und schmiegt sich dem Randhügel an, der das Tal wieder verengt.

ROUTE: Hier geht es kurz bergauf und sie erreichen eine kleine Regionalstraße, der Sie nach links folgen: Sie erreichen die L209 und radeln auf ihr am "Alten Zollhaus" vorbei.

Dort bestünde die Möglichkeit, die Seite des Inns zu wechseln, denn hier steht eine moderne Fußgänger/Fahrradbrücke, die auf die flussabwärts linke Seite führt.

INFO: Vom Inndamm können Sie hier nach "Erl" abzweigen. Dort finden jedes Jahr Festspiele statt.

ROUTE: Der Radweg zweigt aber nach links von der Straße ab und führt parallel zum Inn weiter bis zu einem Bach.
Nach dessen Überquerung fahren Sie nach links weiter und erreichen wieder den Hochwasserdamm. Der Fahrradweg bleibt auf dem Damm und führt unbemerkt über die grüne Grenze nach Deutschland.

Nußdorf


Entfernungen: → Neubeuern: 6 km, ← Niederndorf: 11,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 20 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 55 km

SEHENSWERT: Bei Nussdorf gibt es eine Brücke über den Inn. Sie bleiben aber auf der rechten Seite und passieren das Kraftwerk. Nussdorf selbst liegt etwas vom Inn entfernt.

Nach der Staustufe führt der Radweg wieder auf dem Hochwasserdamm in Richtung Neubeuern weiter.

ROUTE: Bald passieren Sie einen kleinen Badesee mit Gastronomie.
Allerdings ist je nach Saison, nur samstags und sonntags geöffnet.

Etwa 800 Meter weiter, zweigt nach rechts ein Radweg in die historische Mitte von Neubeuern ab.
Ein wirklich lohnender Abstecher, denn sonst fährt man an diesem Juwel einfach vorbei.

ROUTE: Nach etwa 1,2 km erreicht man durch ein altes Stadttor den historischen Marktplatz unterhalb des Schlosses. Es geht jedoch davor mächtig bergan.

Neubeuern


Entfernungen: → Rosenheim: 14 km, ← Nußdorf: 6 km
⊗ ⇐ Ziel: 14 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 61 km

SEHENSWERT: Schloss, mittelalterlicher Marktplatz

INFO: Schloss Neubeuern liegt majestätisch auf einem Hügel im Inntal.
Es entstand auf der Grundlage einer Burg der Bischöfe von Regensburg aus dem 13. Jahrhundert.
Im österreichischen Erbfolgekrieg wurde die Burg gesprengt.
Im frühen 18. Jahrhundert ließ Graf Max IV. Emanuel von Preysing-Hohenaschau das Schloss im Stil der damals modernen Herrensitze errichten.
Ein alter Burgfried überragt das Schloss. Schon seit 1928 ist ein bekanntes Internat mit heute technologisch führender Ausstattung in den weitläufigen Räumlichkeiten untergebracht.

INFO: Sehr schön ist auch der Marktplatz von Neubeuern, er gehört zu den schönsten historischen Marktplätzen Südbayerns.

INFO: Zahlreiche Häuser mit der typischen Lüftlmalerei zieren den durch zwei Tore geschlossenen Marktplatz.
Der Wohlstand von Neubeuern entstand während der Innschifffahrt. Zahlreiche Relikte aus dieser Zeit sind auf dem Marktplatz ausgestellt.

ROUTE: Wenn Sie nach Neubeuern abgezweigt sind, müssen Sie auf gleichem Wege wieder zurück an den Inn.
Der Radweg verläuft am Damm weiter und passiert mehrere Seen, die rechts vom Hochwasserdamm liegen.

INFO: Die Randberge sind jetzt komplett verschwunden. Sie radeln nun in einer Talebene.

INFO: Aber ein Blick zurück, zeigt noch die Alpenlandschaft.

ROUTE: Sie unterqueren im weiteren Verlauf des Innradweges auch die Brücke der A8 und radeln weiter auf dem Hochwasserdamm.

Weiter auf dem Damm erreichen Sie die Brücke der St2095 und überqueren auf ihr auf der "Miesbacher Straße" den Inn.
Auf dem Damm geht es weiter bis zur Innbrücke und noch weiter bis zur Mangfallmündung.
Hier überqueren Sie den Nebenfluss des Inn und zweigen danach nach links in Richtung "Rosenheim" ab.

INFO: Ab Rosenheim besteht die Möglichkeit, entlang der Mangfall weiter zu radeln: Entweder nach München oder zum Abfluss der Mangfall aus dem Tegernsee.

Rosenheim


Entfernungen: → Rosenheim: 0 km, ← Neubeuern: 14 km
⊗ ⇐ Ziel: 0 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 75 km

SEHENSWERT: Marktplatz mit herrschaftlichen Bürgerhäusern; Mittertor, Altes Rathaus, Kirchen und Kapellen

INFO: Das Gebiet um "Rosenheim" wurde schon vor der Zeitenwende von Römern besiedelt. Sie bauten die als Brennerstraße bekannte Straße von Augsburg durchs Inntal bis zum Brenner.
Rosenheim selbst wurde erst im 13. Jahrhundert erwähnt.
Schnell kam das Marktrecht dazu und die Stadt blühte durch Handel auf, vor allem durch die Innschiffer, die Märkte bis nach Budapest bediente.
Im 16. Jahrhundert war "Rosenheim" einer der größten Marktgemeinden Bayerns, wurde aber erst 1862 durch "Ludwig II." zur Stadt erhoben. Während er Gründerzeit entstanden zahlreiche imposante Jugendstilbauten. Trinkfreudig waren die Rosenheimer schon immer, im 19. Jahrhundert gab es dort neun Brauereien!

Das einzig erhaltene Stadttor Rosenheims stammt aus dem 14. Jahrhundert. Es war ursprünglich eine Zollstelle. Heute ist dort das Heimatmuseum untergebracht.

INFO: Der "Innere Markt" und der "Max-Josefs-Platz" sind das Zentrum Rosenheims. Bemerkenswert sind die Bürgerhäuser, deren Architektur die Dächer versteckt.
Laubengänge rund um den Platz verzieren die prächtigen Bürgerhäuser.

 

 

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