Radwege in Spanien und Portugal

Schloss in Sintra

Von den Pyrenäen zum Atlatic oder zum Mittelmeer.

Radwege:
Spanien bietet zwischenzeitlich einige Fernradwege.
Besonders bekannt ist der Jakobsradweg in unterschiedlichen Varianten, dann die "Vías Verdes", die auf stillgelegten alten Bahntrassen verlaufen.
Beeindruckend ist auch die "Vía Verde de la Sierra" oder die "Guadalimar". Zwei EuroVelo-Routen, die EV1 an der Atlantikküste oder der EV8 am Mittelmeer.
Oft werden in die Streckführung die Jakobswege (Camino de Santiago) eingebunden.
Der "Camino de Santiago" ist fast schon Kult und zahlreiche Reiseunternehmer entdecken ihn für geführte Touren, teils mit Busbegleitung.
Das hat für manchen den Vorteil, dass die landschaftlich schönsten Touren per Fahrrad zurückgelegt werden, die Bergetappen übernimmt dann der Bus.
Anreise
Am besten mit dem Auto und Fahrradständer. Ganz gut geht es auch mit der Eisenbahn, das dauert aber länger.
Die Autobahnen sind durchweg sehr gut ausgebaut und dank der Maut weniger befahren als unsere.
Fast immer erreicht man ohne Stau sein Ziel und kann, falls das Fahrzeug dies erlaubt, mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 120 km/h rechnen.
Vorsicht: Die Autobahnen sind kostenpflichtig.
Wetter
Spanien, Portugal und auch die Balearen sind durchweg sehr warm, mitunter im Sommer sogar extrem heiß!
Mehrere Trinkflaschen nicht vergessen. Oft liegen Orte, in denen man einkehren kann, sehr weit aus einander.
Übernachtungen
Übernachtungsmöglichkeiten gibt es sehr viele, meist Hotels oder Pensionen.
Die Preise liegen pro Zimmer sind moderat.
Beistellbetten sind fast überall verfügbar.
Essen
Essen und Trinken wird - wie in Frankreich - groß geschrieben.
Fast jedes Restaurant kocht mit viel Liebe, frischen Zutaten und mit einem natürlichen Können.
Olivenöl und wertvolle Käsesorten spielen beim Essen eine große Rolle.
Die hervorragenden Weine sollten Sie auf keinen Fall versäumen.

Anfahrt: Mit der Bahn oder PKW

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Frankreich Übersicht Radwege

  1 Radwege Lissabon

Radrundtour durch Lissabon   Portugal • Rundtour

Lissabon ist nicht wirklich ein Fahrradparadies. Die Stadt liegt auf sieben Hügeln.
Auf zahlreichen steilen Straßen mit Kopfsteilpflaster sind zudem die Schienen der Straßenbahn verlegt - also aufpassen.
Trotzdem wagen wir die Radtour vom Platz Marques de Pombal, einem Kreisverkehr um die Säule des Stadterneuerers. Er hat nach einem Erdbeben im 18. Jahrhundert die Stadt neu erbaut.
Vom Kreisverkehr führt eine Prachtstraße in mehreren Spuren durch den Park bergab.
In der grünen, schattigen Parkanlage radeln wir bergab und passieren das Kriegerdenkmal des ersten Weltkrieges. Weiter geht es am Schloss vorbei zum Eingang in die Prachtstraße "Augusta". Auf dieser autofreien Straße überqueren Sie einige Seitenstraßen und durch queren dann das Tor zum Praça do Comércio.
Entang des Flusse geht es hinaus zum Festung Torre de Belem.
Etappenlänge: ca. 23 km, Dauer: ca. 5 Stunden, Höhenmeter: ca. 125 m

  2 Rundtour Sintragebirge

Von Lissabon durch das kleine Gebirge "Serra de Sintra"   Portugal • Rundtour

Unweit der Stadt Lissabon liegt das kleine Gebirge "Serra de Sintra".
Dort liegt auch die hübsche Stadt Sintra, die in erfrischender Höhe von märchenhaften Schlössern umgeben ist. Ein Naturpark mit subtropischen Bäumen umgibt die Schlösser.
Das Gebiet wurde schon sehr früh besiedelt. Man findet Spuren aus der Kupferzeit, keltische und römische Reste und maurische Festungen. Nach den christlichen Eroberungskriegen entstand das Königreich Portugal.
Die portugiesischen Könige hatten sich im Sommer nach Sintra zurückgezogen, um aus der brütenden Hitze Lissabons zu fliehen.
Besonders markant ist der farbenprächtige "Palácio Nacional da Pena", der in einem Stilmix von zahlreichen Baustilen ein richtiges Märchenschloss bildet.
In der Altstadt von Sintra liegt der durch seine Kamine auffallende "Palacio Nacional de Sintra". Das Gebiet um Sintra ist weitläufig mit Villen und Herrensitzen bebaut und gehört zu den teuersten Wohnlagen des Landes.
Auf kleinen Straßen radeln Sie traumhaft auf die andere Seite des fast tropischen Gebirges und umradeln die Küste bis Lissabon.
Etappenlänge: ca. 39 km, Dauer: 1 Tag, Höhenmeter: 620

  3 Jakobsradweg

Von den Pyrenäen ans Ende der Welt   SPANIEN • Streckentour

Der Jakobusweg ist eigentlich ein Pilgerweg für Wanderer.
Doch unternehmen immer mehr Menschen die Pilgerreise per Fahrrad oder folgen den alten Pilgerpfaden aus historischem oder religiösem Interesse.
Die Wegführung für Radfahrer verläuft meist parallel zum Wanderweg, nutzt aber bei unwegigen Etappen kleine Straßen in der Nähe.
Mit großen gelben Pfeilen ist die ie Radroute ist auf den Straßen ausgezeichnet, an der Strecke findet man auch zunehmend Hinweisschilder.
Die Fahrradreise berührt sehr viele historische Orte wie Burgos, Leon, Santiago de Compostella und ist auch in kultureller und baugeschichtlicher Hinsicht ein absolutes Highlight.
Für Einzelreisende oder kleine Gruppen wird die Reise von der Planung bis zur Ausführung ein wirklich unvergessliches Erlebnis.
Die Gastronomie am Routenverlauf hat sich auf die Pilger eingestellt, es gibt meist mehrere unterschiedlich teure Jakobspilgermenüs, meist mit mehreren Gängen.
Zum Essen gibt es immer eine Flasche Wasser und oft auch einen Rotwein
Etappenlänge: ca. 850 km, Dauer: ca. 14 - 16 Tage, Höhenmeter: ca. 12220 m

  4 Radtour durch Barcelona

Sonnenaufgangstour in Barcelona   SPANIEN • Rundtour

Beeindruckend ist eine "Sonnenaufgangstour", bei der man schon in der Dämmerung hinauf auf den 173 Meter hohen Montjuïc, dem Hausberg Barcelonas radelt. Dort steht das Castell, die frühere Verteidigungsanlage der Stadt. Sie war im 17. Jahrhundert erst ein Castell, dann war sie Gefängnis und heute ist sie ein Museum. Von hier oben hat man eine beeindruckende Rundumsicht auf die Altstadt.
Bergab durch das moderne Gebiet um den alten Hafen erreichen Sie weitläufige Parks und interessante Museen.
Im Anschluss wechseln moderne Designbauten und historische Gebäude. Besonders beeindruckend ist die frühere Stierkampfarena, die in ein modernes Einkaufszentrum umgebaut worden ist, ohne dass sie ihren ursprünglichen Charme verlor. (Aber die Stiere sind gerettet!)
Prächtige Hausfassaden sehen Sie beidseits der Rambla, der Einkaufsstraße Barcelonas. Hier wechseln zahlreiche Baustile, aber am beeindruckendsten sind die Bauten des Modernisme - des Katalanischen Jugendstils.
Sie erreichen die Kirche "Sagrada Familia", sie ist die bekannteste Kirche der Stadt und vielleicht die imposanteste Kirche auf der ganzen Welt. Ihr geistiger Schöpfer Antoni Gaudí hat Skizzen hinterlassen, so dass auch seinem unglücklichen Tod weitergebaut werden kann.
Etappenlänge: ca. 8 - 12 km, Dauer: ca. 1 Tage