Moldauradweg: Diese Variante des Moldauradweges hat den Vorteil, dass sowohl der Startpunkt, als auch der Endpunkt der Radtour einfach erreichbar ist.
Die Bahn wäre zum Beispiel eine gute Alternative.
Zudem gibt es den Veranstalter Pedalo, der diese Reise auch geführt oder für Selbstfahrer mit Gepäcktransport anbietet.
Kurzübersicht: Die wunderschöne Stadt Prag verlassen Sie auf der Südseite der Moldau. Der Radweg führt kurz entlang der Straße, nutzt dann aber eine eigene Spur, danach geht es durch den ausgedehnten Park an der Moldau.
In der Stadt Zbraslav überquert der Radweg die Moldau und führt auf der Straße weiter. Leider gibt es auf der Südseite der Moldau keinen durchgängigen Radweg.
Der Verkehr hält sich in Grenzen und so erreichen Sie nach etwa 16 km die Stadt Stechovice.
Von hier aus beginnt ein 200 Meter hoher aber langer Anstieg auf die Hochebene. Hügelig geht es auf kleinen Nebenstraßen durch kleine Orte bis nach Chotilsko.
Entlang der Autobahn erreichen Sie Dlouha Lhota, ein Ort mit Schloss. Weiter geht es wieder durch eine Hügellandschaft mit kleinsten Orten. Immer wieder gibt es Waldetappen, dann große landwirtschaftliche Flächen.
Nach etwa zwanzig Kilometern erreichen sie eine wunderschöne Abfahrt in einem Seitental auf Naturwegen zum Fuß eines Moldaustaudammes Orlik. Da der Staudamm zur Zeit repariert wird, kann man den Weg auf der Staumauer nicht nutzen, deshalb wurde eine extra Ausweich-Strecke für Radfahrer gebaut.
In Serpentinen geht es wieder bergauf. Auf der Hügelkette folgen Sie dem Stausee und erreichen die beeindruckende Burg Zvikov, die auf einer Halbinsel im Stausee thront.
Das nächste Ziel ist die frühere Goldstadt Pisek, die an der Otava, einem Nebenfluss der Moldau liegt.
Eine schöne Landschaftsetappe bringt Sie nach Hluboka. Dort finden Sie das englischen Schlössern nachempfundene Schloss Hluboka, erhaben liegt es über der Stadt.
Weiter geht es meist direkt an der Moldau nach Budweis, der ehemaligen Königsstadt. Ein riesiger Marktplatz und prächtige Häuser schmücken die Innenstadt.
Die Moldau wird von hier aus verstärkt von Kanuten genutzt, ganze Schulklassen sind hier auf dem Wasser.
Der Radweg überquert jetzt einen Randberg der Moldau und kommt von oben in die Perle des Böhmerwaldes: Die UNESCO Weltkulturerbestadt Krumlov. Eine wirklich beeindruckende Altstadt mit Schloss und Burg erwartet Sie dort. Naturgemäß ist man dort von zahlreichen Touristen umgeben.
Sie folgen nun wieder der Moldau und winken den zahlreichen Kanuten.
In Romzberk beeindruckt das Schloss der Schwarzenberger, das auf einem Umlaufberg steht. Sie sehen es von beiden Seiten.
Entlang der Moldau, passieren noch ein paar kleine Orte und das Kloster Vissy Brod, dann beginnt der Anstieg zum Lipno Stausee. Auf perfekt asphaltierten Radwegen ist die Steigung erträglich, ganze Familien mit Kinderanhänger radeln dort.
Nach der Staumauer wird es flach und sie folgen lange dem See durch den Wald.
Der Radweg zweigt dann nach links ab und steigt noch einmal an, dann geht es bergab nach Aigen, das schon in Österreich liegt.
Bergauf erreichen Sie den Höhenweg, der über Rohrbach in den Mühltalradweg führt. Durch das wunderschöne Tal erreichen Sie Obermühl an der Donau.
Mit der Fähre setzen Sie über nach Kobling und folgen dort der Donau bis zur Schlögener Schlinge.
Über Engelhardtszell erreichen Sie die Drei-Flüsse-Stadt Passau mit der beeindruckenden Bauten einer Bischofsstadt.
Heute starten wir auf der ersten Etappe des Moldauradweges. Fast 30 Kilometer lang begleiten wir die Moldau, zunächst durch einen Freizeitpark im Umfeld von Prag, dann auf einem Radstreifen neben einer Straße entlang eines Stausees bis nach Stechovice.
Dort beginnt der steile Aufstieg auf die Hochebene.
Erst passieren wir Slapy, dann geht es durch kleine Orte in einem ständigem Auf und Ab bis zu Ort "Dlouha Lhota", wo wir in einem Schloss übernachten.
Wir starten in Dlouha Lhota und radeln durch recht einsame, modulierte Landschaft.
In Kostelec besuchen wir das ehemalige Kloster.
Auf einer traumhaften Waldetappe radeln wir bergab auf einem Waldweg zum Fuße der Staumauer des Orlikstausees.
In Serpentinen geht es wieder auf die Hochebebene hinauf.
Als Highlight besuchen wir die Burg Zvikov die am Beginn des Stausees liegt.
Über eine Hügelkette erreichen wir die Ottava an deren Ufer wir in die Goldstadt Pisek radeln.
Heute die Etappe von der Goldstadt Pisek steil bergauf auf die Höhe des Randgebirges. Durch kleine Orte geht es abwechselnd durch Wald und dann durch Felder mit Mais und Saubohnen zur Stadt Tyn an der Moldau. Eine kurze Etappe bleiben wir idyllisch am Fluss. Dann - wie kann es anders sein - wieder hinauf auf die Höhe. Ein langer aber schöner Waldweg durch den Moldauwald bringt uns nach Hluboka mit seinem weißen Dornröschenschloss. Nach weiteren 10 km radeln wir in der beeindruckenden Stadt Budweis ein.
Wir starten bei leichtem Nieselregen und folgen dem Radweg aus der Stadt Budweis. Später verlässt der Radweg die Moldau und erklimmt die Hügel.
Kleine Weiler mit noch unrenovierten herrschaftlichen Häuser aus dem frühen 20. Jahrhundert liegen am Weg.
Ein Höhepukt ist das ehemalige Kloster Zlata Korona, dessen Kirche mit dem Kreuzgang leider geschlossen war.
Ein neuer asphaltierter Weg führt durch schöne Landschaft steil hinunter zur Moldau.
Erneut müssen wir die Randberge erklimmen, um von oben in die Stadt Krumlov zu radeln.
Die Unescowelterbestadt liegt an einer Schleife der Moldau und wird von seiner Burg beherrscht
Wir starten in Krumlov mit seiner wunderschönen Innenstadt.
Zunächst folgen wir der Moldau. Zahllose Kanus mit Schülern und Touristen begegnen uns auf dem Fluss, das ist ein richtiger Volkssport!
Grandios steht das Schloss in Romzberg in der Moldauschleife.
In Vissy Brod sehen wir das dortige Kloster. Danach beginnt der Aufstieg zu den Lipnostauseen.
Der Radweg ist ganz neu ausgebaut und es macht sogar Spaß bergauf zu fahren.
Entlang dem Stausee sehen wir Frymburg und radeln dann auf einer einspurigen Straße lange am See entlang.
Ein letzter Anstieg nach der österreichischen Grenze bringt uns nach Aigen auf über 900m Höhe.
Auf fast 1000 Metern Höhe starten wir am Morgen nachdem am Abend zuvor ein heftiger Hagel niederging.
Im Tal passieren wir das Kloster Aigen.
Weiter geht es wieder bergauf in den Böhmerwald. Wir passieren den Ort Rohrbach und radeln dann lange bergab durch das waldreiche Mühlbachtal hinunter zur Donau.
Mit einer Fähre überqueren wir die Donau und radeln in Richtung Schlögener Schlinge.
Auf dem weiteren Weg passieren wir Engelhardtszell mit seinem barocken Kloster.
Im Cafe Sissi machen wir Pause. Die Drei-Flüsse-Stadt Passau ist unser Tagesziel.
Wir nutzen gerne neben Reiseführern und GPX-Geräten auch ganz normale topografische Karten. Man hat dort einen besseren Überblick und kann auch reagieren wenn man sich verfährt.
Bei schwachem GPX-Signal z.B. im dichten Wald oder dem Worstcase "Batterie leer" hilft das immer weiter.