Via Claudia Augusta

Via Claudia Augusta
6. Etappe:
Von Trento bis Verona auf dem Etschtalradweg bzw. Via Claudia Augusta

Via Claudia Augusta:
Die 6. Etappe der "Via Claudia Augusta" führt vom historischen Trient, das mit seiner mittelalterlichen Altstadt und seinen Schätzen ein wahres Dorado der Besichtigungsmöglichkeiten bietet, zuerst einmal durch ländliches Gebiet mit vielen kleinen Weinorten.
Das Tal wird dann wieder enger und auf einem vorgelagerten Hügel liegt das "Castell Beseno" uneinnehmbar auf dem Berg. Der Radweg überquert dieses Hügelmassiv das ins Tal ragt und führt dann wieder talabwärts.
Wieder ganz flachl geht es weiter in Richtung "Rovereto" mit seinen Weingebieten.
An einem riesigen Stauwerk entlang erreichen Sie "Mori," von dem ein Radweg ohne allzu große Höhenunterschiede auf einer alten, stillgelegten Bahnlinie zum Gardasee führt.

Radweg zum Gardasee
Der normale Radweg bleibt aber im engen Etschtal und Sie fahren durch Weinberge im Talgrund weiter, bis Sie wegen einer Talenge bei "Rivoli" auf die Hügel müssen.
Danach geht es wieder bergab ins Etschtal und der Fluss verlässt das alpine Umfeld.
Durch schöne Orte und entlang von alten herrschaftlichen Villen erreichen Sie die historisch beeindruckende Stadt "Verona", deren architektonische Einflüsse von den Römern, aber auch von Venedig und nördlichen Kulturen geprägt wurde.
Neuerdings sind am Radweg Schilder der "Ciclopista del Sole", die in diesem Bereich streckengleich mit dem Etschtalradweg und der Via Claudia Augusta verläuft.
Der Radweg ist Teil des Projektes: Radroute Eurovelo 7.
Durch Europäische Mittel ist der Radweg nun entlang der Etsch bis Verona sehr gut ausgebaut.

Ausgangspunkt: Trient
Ziel: Verona
Streckenlänge: etwa 110,0 km
Höhenmeter: 152 m


Übernachten auf der Tour

Hier finden Sie die Übernachtungsliste

Karte

Vom Trento bis VeronaGardasee

Höhendiagramm

Höhendiagramm
Höhenmeter: 152 m

Karte mit GPX-Track

Dargestellt mit GPX_viewer von Jürgen Berkemeier

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Orte am Weg - Entfernungstabelle

000,0 km Trento
005,5 km Mattarello
014,0 km Calliano
021,5 km Rovereto
029,5 km Mori
036,0 km Serravalle
047,0 km Àvio
050,5 km Borghetto
057,0 km Brentino-Belluno
070,0 km Zuane
071,5 km Rivoli
079,0 km Sega
086,0 km Bussoléngo
088,5 km Pescantina
100,5 km Verona

→ Ort: zeigt die Entfernung zum nächsten Ort
← Ort: zeigt die Entfernung zum vorherigen Ort, also rückwärts
⊗ ⇐ Ort: zeigt die Entfernung zum Etappenziel
⇒ ⊗ Ort: zeigt die Entfernung zum Ausgangspunkt

 

Trento


Entfernungen: → Mattarello: 5,5 km, ← Trento: 0 km
⊗ ⇐ Ziel: 100,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 0 km

SEHENSWERT: Kirche San Lorenzo, Kirche San Lorenzo, historische Altstadt, Schloss, Altes Rathaus

INFO: Auf der rechten Seite steht nun eine hohe romanisch anmutende Kirche, es ist die Kirche "San Lorenzo".

INFO: An der Brücke danach, sie heißt "Ponte San Lorenzo" überqueren Sie die Straße, die von der Brücke kommt und radeln etwa 350 Meter weiter bis nach links die "Via Guiseppe Verdi" abzweigt.

INFO: Durch eine Unterführung geht es auf dieser Straße unter den Gleisen der Bahn hindurch in die Innenstadt und direkt auf den Dom zu.

ROUTE: Nach der Unterführung beginnt auch starker "Personenverkehr".
So langsam müssen Sie sich nun wieder an Touristen gewöhnen.

INFO: Viele Touristen sprechen deutsch aber noch mehr sprechen ostasiatische Sprachen. Vorsicht vor den Selfiestangen!

Trient wurde von Kelten gegründet. Die Römer eroberten die Stadt und bauten sie in ihr Verkehrsnetz ein. Später gliederten die Salier Trient in das deutsche Reich ein.
Die Fürstbischöfe prägten Trient. Das Konzil von Trient hatte großen Einfluss auf die Gegenreformation. Nach dieser Zeit begann ein architektonisches Umdenken in Trient. Erst entstanden Straßenzüge im Renaissancestil, ab 1700 kam der Barockstil dazu.

ROUTE: Zur Weiterfahrt fahren Sie in Bahnhofsnähe und von dort aus ist der Etschradweg beschildert.
Auf der flussabwärts linken Seite des Flusses folgen Sie dem Radweg auf dem Damm links der Etsch.

ROUTE: Hier - ins Stadtnähe - ist noch recht viel Rad-Verkehr, weil die Einheimischen hier ihren Freizeitaktivitäten frönen.
Kurz nach der Unterquerung der SS12 überqueren Sie Etsch auf der vielbefahrenen Brücke "Ponte di Ravina" und fahren auf der rechten Seite der Etsch weiter.
Der Radweg führt hier zwischen Etsch und der Brennerautobahn auf der "Via del Ponte" weiter.
Auf der anderen Seite der Etsch liegt ein kleiner Flughafen.

ROUTE: Bald erreichen Sie die Brücke nach "Mattarello", hier überqueren Sie wieder gut beschildert die Etsch und radeln links der Etsch weiter.

Mattarello


Entfernungen: → Calliano: 8,5 km, ← Trento: 5,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 95 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 5,5 km

INFO: Matarello besitzt ein Museum über Flugzeugbau und Fluggeschichte.

ROUTE: Der Radweg bleibt direkt am Fluss. Die Berge der linken Talseite schmiegen sich direkt an den Fluss und lassen wenig Raum für Landwirtschaft.
Auf der rechten Flussseite weitet sich das Tal und dort wird natürlich wieder Obst angebaut.

ROUTE: Auf der Höhe von "Besenello" überquert der Radweg die Etsch auf einer alten Steinbrücke und führt direkt am Fluss weiter.

Auf der linken Seite liegt auf einem Vorberg die mächtigste Burg des Etschtales: "Castell Beseno" wurde im 12. Jahrhundert errichtet und ständig ausgebaut. In vielen Kriegen spielte es eine gewichtige Rolle.

Calliano


Entfernungen: → Rovereto: 7,5 km, ← Mattarello: 8,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 86,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 14 km

INFO: Calliano liegt unterhalb des "Castell Beseno" auf der linken Seite der Etsch.

ALTERNATIVE: Auf der Bundesstraße 12 wäre der Ort auf der linken Seite der Etsch direkt erreichbar. Als Alternative können Sie diese Variante wählen und erreichen aus dem Ort heraus an der nächsten Brücke über die Etsch wieder die richtige Route

ROUTE: In einer sanften Schleife nach rechts führt der Radweg nun in Richtung "Rovereto".
Unterhalb von "Volano" erstreckt sich links des Radweges ein Band von Weinreben.

ROUTE: Der Radweg führt nun an der "Etsch" entlang um das stark bebaute Gebiet der Stadt "Rovereto".

Rovereto


Entfernungen: → Mori: 8 km, ← Calliano: 7,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 79 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 21,5 km

SEHENSWERT: Altstadt, Castello di Rovereto, Weinkellereien

INFO: Die Stadt "Rovereto" ist die zweitgrößte Ansiedlung im Trento. Die Gründung der Stadt geht zurück ins Mittelalter und die Geschichte ist eng mit der "Familie Castelbarco" verknüpft.
Im 15. Jahrhundert gehört die Stadt zu "Venedig". Unter der Herrschaft der "Venezianer" wird die Stadt befestigt und kommt zu Reichtum und Blüte.
Der "Habsburger Kaiser Maximilian" übernahm Anfang des 16. Jahrhunderts die Stadt und baute die Seidenspinnerei aus.
So entstanden neue Kirchen und Paläste, Klöster und prächtige Villen.

ROUTE: Der Radweg bleibt an der Etsch und passiert die historische "Ponte di Isera". Hier finden Sie wieder einmal eine Schautafel der Via Claudia Augusta.

ROUTE: Der Radweg berührt nun den Stadtteil "Sacco" und überquert den dortigen Marktplatz.
Danach führt der Radweg entlang dem Flüsschen "Torrente Leno" etwas weg von der "Etsch".
Über eine Eisenbrücke überqueren Sie den Zufluss und radeln danach wieder an der "Etsch" weiter.

ROUTE: An einem Stauwerk überqueren Sie die Etsch und radeln rechts des Flusses weiter.
In der Ferne sieht man vor "Mori" das Wasser des Etschkanales in einem Tunnel verschwinden. Die Anlage entpuppt sich als Wasserkraftwerk, das den Höhenunterschied des Flusslaufes zur Energiegewinnung ausnutzt.

Mori


Entfernungen: → Serravalle: 6,5 km, ← Rovereto: 8 km
⊗ ⇐ Ziel: 71 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 29,5 km

SEHENSWERT: Kirche Santo Stefano

INFO: Mori liegt rechts der Etsch auf einem Hügel. Die Reste einer zerstörten romanischen Kirche aus dem 11. Jahrhundert weisen auf den Ort.
Die Kirche "San Biagio" wurde erst Anfang des 20. Jahrhunderts zerstört. Die vielen Jahrhunderte vorher hat sie schadlos überstanden.

INFO: Die "Stazione del Mori", der Bahnhof der Stadt, befindet sich auf der linken Seite der Etsch.

TIPP: Von "Mori" könnten Sie auf dem Radweg zum "Gardasee" radeln:
Ein schöner Radweg führt über eine Länge von 12 km und einem Höhenunterschied von knapp 150 m traumhaft entlang einer ehemaligen Eisenbahnlinie nach "Torbole" am Gardasee.
Sie überqueren dabei den "Passo San Giovanni" und radeln von dort steil bergab nach Torbole oder über "Arco" nach "Riva del Garda".

ROUTE: Der Radweg "Via Claudia Augusta" bzw. der "Etschtalradweg" führen zunächst zwei Kilometer rechts der Etsch weiter. Dann überquert der Radweg den Etschkanal und gleich danach, bei einer stillgelegten Fabrik, auch die natürlich fließende Etsch.
Der Radweg erreicht die Trasse der Autobahn und folgt ihr knapp zwei Kilometer, dann unterquert er die Autobahn zusammen mit der Etsch.

ROUTE: Gleich darauf erreicht der Radweg die Bahntrasse und folgt ihr knapp zwei Kilometer bis auf die Höhe von "Seravalle all Adige", das aber links der Bahnlinie liegt.

ROUTE: Unter der Autobahnbrücke der E45 hindurch erreicht der Radweg die Brücke über die Etsch und überquert den Fluss auf die Seite von "Chizzolla".

Serravalle


Entfernungen: → Pilcante: 6 km, ← Mori: 6,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 64,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 36 km

SEHENSWERT: Schöne Ortsmitte

INFO: "Seravalle all Adige" liegt etwas oberhalb des Radweges, hinter der Bundesstraße und hinter den Gleisen.

ROUTE: Zur Weiterfahrt unterqueren Sie die Autobahn, dann geht es über die Etsch zum Ort "Chizzola".

INFO: Tipp für eine Pause. Der kleine Ort "Seravalle all Adige" muss unbedingt besichtigt werden!
Enge Gassen, ein schöner Marktplatz, ein Bäcker, ein wahrscheinlich geschlossener Laden, aber kein Café! Wo verbringen die Menschen ihre Siesta?
Der Bäcker hat dafür aber köstliche Backwaren und hat auch eine Bank vor seinm Geschäft.

ROUTE: Der Radweg führt danach zunächst zwischen Fluss und Straße weiter.
Nach einer Kläranlage erreicht der Radweg eine ausgedehnte Rebfläche und führt auf einem asphaltierten Winzerweg zwischendurch.
Hier geht es tatsächlich einmal 20 Höhenmeter bergauf.

INFO: Auf der linken Talseite sieht man eine einsame Kirche oberhalb von "Santa Margerita" auf einem Umlaufberg. Durch die Talenge unterhalb der Kirche kann man zum "Passo Boule" auf einer alten Militärstraße fahren.

ROUTE: Der Radweg folgt nun der rechten Seite der Etsch und durchquert Rebhänge. Es geht fast immer bergab, nur ab und zu muss man kleine Höhenunterschiede überwinden, um den Wirtschaftswegen zu folgen.
Die Kulisse aus Bergen ist traumhaft!

ROUTE: Fast fünf Kilometer folgt der Radweg nun den Wirtschaftswegen in den Weinbergen.
Die Randberge des Etschtales haben tiefe Einschnitte auf deren Höhen oft eine Kirche oder eine Ruine steht.
Auf der linken Talseite geht es geschäftiger zu: Bundesstraße, Bahn und Autobahn verlaufen dort gemeinsam. Auf der rechten Seite ist es gemächlicher.

Pilcante


Entfernungen: → Avio: 5 km, ← Serravalle: 6 km
⊗ ⇐ Ziel: 58,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 53 km

INFO: Der kleine Ort spielt bei den Friedensverhandlungen nach Krieg 1848 eine Rolle. Heute lebt der Ort hauptsächlich vom Weinbau.

ROUTE: Der Radweg führt von Pilcante aus auf einem pfiffig angelegten Radweg zwischen Straße und den Weingärten weiter.
Weil man die Landschaft im Original erhalten wollte, geht es mal rauf und mal wieder runter.
Aber beidseits des Radweges gibt es stabile hölzerne Abschrankungen.

ROUTE: Nach etwa zweieinhalb Kilometern fahren Sie an einem Stauwerk vorbei und sehen die mächtige Staumauer. Der Radweg unterquert die Autobahn und führt im Halbkreis um die Autobahnausfahrt herum.
Nach einer kurzen "Weinbergstrecke" führt der Radweg wieder direkt an der Fluss weiter.

Rechts des Radweges liegt der Ort "Sabbionara" der von der "Burg Sabbionara d’Avio" überragt wird.
Die Burg ist eine der schönsten Burgen des Trentinos.

ROUTE: Der Radweg führt jetzt direkt an der Etsch entlang durch ein Naturschutzgebiet.
Der Fahrradweg ist seit kurzem neu ausgebaut, sogar ein Raststation ist direkt am Radweg.

Àvio


Entfernungen: → Borghetto: 3,5 km, ← Serravalle: 11 km
⊗ ⇐ Ziel: 53,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 47 km

INFO: Der Ort "Avio" liegt ebenfalls rechts des Radweges und der Autobahn. Der Ort hat eine historische Altstadt.
Allerdings liegt Avia auf der anderen Seite der Autobahn.

ROUTE: Traumhaft folgt der Radweg der "Etsch" und erlaubt Blicke in die Uferlandschaft und die Berglandschaft.
Nach vier Kilometern sind Sie auf der Höhe von "Borghetto".
Sie zweigen gut beschildert nach rechts ab und überqueren die Autobahn.

Borghetto


Entfernungen: → Brentino-Belluno: 6,5 km, ← Ávio: 3,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 50 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 50,50 km

ROUTE: Bei "Borghetto" zweigt der Radweg nach rechts ab und überquert die Autobahn.
Auf der anderen Talseite erreicht er in der Talsohle die Straße SP11 und überquert sie.
Gut beschildert, aber steil, führt der Radweg hinauf zum Etschkanal.
Der Radweg folgt dem Kanal bis "Belluno".

INFO: Das Wasser dient zur Energiegewinnung und führt im Kanal mit wenig Gefälle am Berghang entlang, oberhalb der natürlichen Etsch. Ab und zu wird das Wasser durch Tunnels durch den Fels geleitet.
In diesen Bereichen zweigt der Radweg hinunter zur Straße ab und nach Ende der Durchführung wieder hinauf zum Kanal.

Brentino-Belluno


Entfernungen: → Rivoli: 14,5 km, ← Borghetto: 6,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 43,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 57 km

INFO: Der Doppelort "Brentino-Belluno" besteht aus zwei wirklich getrennten Orten.

ROUTE: Der Radweg folgt wieder dem schön ausgebauten Radweg neben dem Kanal.
Ab und zu könnte man den Kanal über eine Brücke in Richtung Berg überqueren, aber meist geht es auf der anderen Seite gar nicht weiter, weil es zu steil ist.

ROUTE: Vor "Preabocco" fließt der Kanal wieder durch den Berg. Der Radweg zweigt nach rechst ab und folgt der Straße ""Via Aldo Moro" durch den Ort.

INFO: Der Ort Preabocco hat kaum 20 Häuser, aber eine eigene Kirche. Er liegt direkt an einer steilen Felswand.

ROUTE: Weiter geht es auf einem Radweg, der zwischen Etsch und der Straße SP11 verläuft.
Auf der linken Seite der "Etsch" liegt der Ort "Dolce".

ROUTE: In einer Schleife unterquert der Radweg die Autobahn. Danach geht der asphaltierte Weg wieder durch die Rebflächen.
Der Radweg wechselt immer wieder zwischen Etschufer und Autobahntrasse.

ROUTE: Nach vier Kilometern unterquert die SP11 die Autobahn und führt bergwärts.
Der Radweg bleicht noch neben der Autobahn und folgt dem asphaltierten Wirtschaftsweg neben der Etsch weiter.
Nach einem Wäldchen beginnt der Anstieg vom Tal nach "Rivoli". In Serpentinen geht es knapp 100 Meter hoch nach "Rivoli".
Keine Angst, es gibt traumhafte Aussichten. Dazu hält man gerne immer wieder.

INFO: Auf der Höhe, bei "Rivoli" hat man einen überwätigenden Blick auf das Etschtal.

INFO: Die ehemalige Festung, die übrigens aus dem hier vorkommenden Marmor erbaut wurde, ist heute ein Museum. In ihr ist ein Museum des 1.Weltkriegs untergebracht, obwohl es eigentlich selbst wenig damit zu tun hatte.

Rivoli


Entfernungen: → Sega: 7,5 km, ← Brentino-Belluno: 14,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 29 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 71,5 km

SEHENSWERT: Castell Rivoli, Festung Wohlgemuth, Museo napoleonico

INFO: Rivoli liegt an einer strategisch wichtigen Lage.
So fand hier Ende des 18. Jahrhunderts eine große Schlacht Napoleons gegen die Koalition der Österreicher statt. Napoleon siegte, aber es gab riesige Verluste auf beiden Seiten.

INFO: Das Forte Wohlgemuth wurde erst 1850 erbaut. Es sollte zusammen mit drei anderen Sperrwerken das Tal schützen. Aber schon bei Fertigstellung war es durch die Weiterentwicklung der Waffentechnik veraltet und eigentlich nutzlos.

INFO: Der Radweg folgt nun der "Via Vigo" aus "Rivoli" hinaus und führt gut beschildert der neuen Beschilderung am Berg entlang.
Dann geht es in Serpentinen bergab und Sie erreichen wieder den Radweg am Etschkanal.
Von hier aus ist der Radweg "Ciclopista del Sole" neu ausgeschildert und folgt eigentlich immer dem Etschkanal.

Sega


Entfernungen: → Bussoléngo: 7 km, ← Rivoli: 7,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 21,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 79 km

SEHENSWERT: Am Ortseingang von "Sega" bleiben Sie rechts der Etsch und folgen vorerst der Straße nach "Piovezzana". Sobald sich die Straße nach rechts wendet, zweigen Sie nach links auf eine ganz kleine Straße "Via del Marmo" in Richtung "Pol di Povenzano" ab.

ROUTE: Jetzt können Sie wieder mitten auf der Straße fahren, den hier herrscht absolut kein Verkehr.
Sie radeln etwas erhaben direkt an der Etsch entlang, links Weidefläche und rechts Rebhänge.

INFO: Die Etsch verlässt hier das alpine Umfeld und erreicht ein großes, breites Becken. Nach hinten sieht man die auslaufenden Berge, die oft dramatisch mit Wolken verhüllt sind.

ROUTE: Die kleine Straße führt kurz vor "Bussolengo" etwas bergauf und erreicht eine schmale Stahlbrücke, auf der Sie die "Etsch" überqueren.

Bussoléngo


Entfernungen: → Pescantina: 2,5 km, ← Sega: 7 km
⊗ ⇐ Ziel: 14,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 86 km

SEHENSWERT: Romanische Kirchen San Francesco, San Michele alla Bastia und San Valentino mit der hölzernen Pieta

INFO: "Bussolengo" liegt auf einem Hügeletwas erhaben rechts der "Etsch".

ROUTE: Der Radweg führt links der "Etsch" weiter. In "Acre" passieren Sie eine alte Villa an der Etsch, danach geht es durch den historischen Ort weiter.
Auf der Landstraße, die die Autobahn unterquert, erreichen Sie gut beschildert "Pescantina".

Pescantina


Entfernungen: → Verona: 12 km, ← Bussoléngo: 2,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 12 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 88,5 km

SEHENSWERT: San Michele Arcangelo, historischer Ortskern

INFO: "Pescantina" ist sehr langgezogen. Es liegt an einer Schleife der "Etsch".
Der Ort ist sehr alt und das historische Zentrum sehr verwinkelt. Im Ort gibt es die eigentümliche Kirche: "San Michele Arcangelo".
Sie stammt wahrscheinlich aus dem 11. Jahrhundert oder gar noch früher. Es wir vermutet, dass sie eine Templerkirche war.

ROUTE: Sie fahren durch den Ort hindurch und folgen der "Via del Ponte". An der kommenden Kreuzung zweigen Sie auf die "Via Acre" ab und radeln leicht bergauf. Auf der Höhe zweigen Sie nach rechts auf die "Via Prognetta" ab und folgen der Straße, bis die Straße "Via Tremolo" nach links abzweigt.
Auf dieser Straße fahren Sie durch ein Neubaugebiet verkehrsberuhigt um den Ort. Bald erreichen Sie wieder die Landstraße in Richtung "Settimo".

Einen guten Kilometer weiter sind Sie schon in "Settimo" und erreichen die alte Brücke über die "Etsch". Die Brücke ist schmal und eine Ampel regelt den Gegenverkehr.

ROUTE: Auf der anderen Seite gilt es auf zupassen. Hier zweigt an einer Villa aus dem 14. Jahrhundert eine Alternative des Radweges "Via Claudia Augusta" nach Süden ab, die aber die Stadtmitte von "Verona" auslässt.

ROUTE: Der Radweg folgt nun der Straße nach "Chievo".
Falls Sie dort den Kanal, dem Sie schon seit "Borgetto" immer wieder folgen, sehen, sind sie richtig.
Sie folgendem Radweg entlang des Kanales bis mitten in die Stadt.

ROUTE: An der Stadtmauer radeln Sie an der "Via Guilio Camuzzoni" weiter bis zur "Via Piccoli".

Hier überqueren Sie den Kanal und fahren auf dem Kreisverkehr über den Platz "Piazetta Porta Palio" auf die "Stradone Porta Palio".

Verona Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Verona: 0 km, ← Pescantina: 12 km
⊗ ⇐ Ziel: 0 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 100,5 km

SEHENSWERT: Castellvecchio mit seinem Museum, Dom Santa Maria Matricolare, Arena, Piazza dei Signori und unzähliges andere

INFO: Verona geht auf eine Gründung der "Räter" zurück, dann eroberten die "Gallier" 550 v. Chr. die Stadt.
Die "Römer" kamen erst 89 v. Chr. auf den Plan.
Als römische Kolonie entwickelte sich "Verona" schnell und stark, die droße Arena ist ein deutliches Zeichen dafür.
Nach den Römern kamen die "Ostgoten", dann "Dietrich von Bern". Im 12. Jahrhundert wurde "Verona" wieder selbstständig und sogar ein Konzil fand hier statt.
Im Mittelalter wechselten die Besitzer wieder, erst "Mailand", dann "Venedig", dann die "Lombardei", dann "Österreich", dann "Deutschland" und schließlich "Italien".
Eine gigantische Vielfalt, die sich in den Baustilen niedergeschlagen hat.
Aber insgesamt eine sehr gute Mischung.

Im Jahre 1187 wurde der romanische "Dom Santa Maria Matricolare" geweiht.
Das "Portal von Nicolò" mit seinen Steinmetzarbeiten ist äußerst sehenswert, ebenso die Taufkapelle des Doms.

INFO: Mitten durch die mittelalterliche Stadt sind noch ganze Bereiche der römischen Stadtmauer erhalten.

INFO: Verona hat viele Plätze mit schönen, ausdrucksvollen Häusern. Eindrucksvoll vereinen sich auf dem "Piazza delle Erbe" die unterschiedlichen Baustile.

INFO: Zahlreiche Plätze strukturieren die mittelalterlich Stadt, die römische Bausubstanz, mittelalterliche Reste und zahlreiche Gebäude aus dem 18.Jahrhundert vereint.

INFO: Um die römische Arena reihen sich zahlreiche Stadtvillen, alle perfekt renoviert und restauriert.

INFO: Im Jahre 1355 wurde die Burg der "Herren von Scagligeri" erbaut. Sie ist rundum zinnengekrönt und birgt heute ein Museum.

INFO: Die Brücke "Ponte Scagligero" gehört zur 1355 erbauten "Burg der Scaglieri". Sie sollte im Ernstfall den Rückzug auf die andere Seite der Etsch sicherstellen.

INFO: Das "römische Theater von Verona" ist für seine Aufführungen bekannt. Wenn man es in einer solchen Wetterstimmung wie wir mit Regenbogen erlebt, kann man froh sein, dass Ruhetag in der Arena ist, denn es gibt dort keine Überdachung.

Anschlusstouren

Via Claudia Augusta Etappe 1: Von Donauwört bis Landsberg
Via Claudia Augusta Etappe: Von Landsberg bis Füssen
Via Claudia Augusta Etappe 2: Von Füssen bis Landeck
Via Claudia Augusta Etappe 3: Von Landeck bis Glurns
Via Claudia Augusta Etappe 4: Von Glurns nach Bozen
Via Claudia Augusta Etappe 5: Von Bozen nach Trient
Via Claudia Augusta Etappe 6: Von Trient nach Verona

Via Claudia Augusta Überblick aller Etappen

Etschtalradweg: Von Mals nach Bozen

Via Claudia Augusta Etappe:Von Mori zum Gardasee

Romantische Straße Etappe 4: Von Landsberg nach Füssen

Bodensee-Königssee-Radweg: Immenstadt bis Schwangau
Bodensee-Königssee-Radweg: Schwangau bis Bad Tölz

Überblick Innradweg
Überblick Bodensee-Königssee-Radweg

Weitere Radwege in den Alpen
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