Elbe-Radweg

Hundertwasserhaus in Magdeburg
7. Etappe:
Von Dessau nach Magdeburg

Die Etappe beginnt in "Dessau" und führt zunächst durch die beeindruckende Parklandschaft stadtauswärts.
In "Aken" überqueren Sie die Elbe und radeln danach durch ein Biosphärenreservat weiter. Sogar Biber leben hier.
Der Ort "Pretzien" liegt mitten im Naturschutzgebiet "Biosphärenreservat Mittlere Elbe".
Der Radweg passiert das historische "Pretziener Wehr" und erreicht bald den Ort "Ranies", der an der Elbe liegt.
Auf einem Uferweg umfahren Sie eine Schleife und erreichen "Grünewalde".
Entlang von Altarmen der Elbe radeln Sie auf Magdeburg zu.
Von Westen her mündet bei Barby die Saale in die Elbe.
Hier gibt es wirklich viel zu besichtigen. Zahlreiche Kirchen, Sehenswürdigkeiten und Museen sin zu besichtigen.

Ausgangspunkt: Dessau
Etappenziel: Magdeburg
Streckenlänge: 96,0 km
Fahrzeit: ca. 6 bis 7 Stunden zzgl. Zeit für Besichtigungen
Höhenmeter: 70 m


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Hier finden Sie die Übernachtungsliste

Karte

Copyright:www.fahrrad-tour.deElberadwegEtappe von Dessau Bis MagdeburgAkenSteckbyRonneyBarbyDornburgPretzienRaniesGrüne- waldeMagdeburgPresterRandauDessauElbeElbeMuldeSaale

Höhendiagramm

Höhendiagramm
Höhenmeter: 70 m

Karte mit GPX-Track

Dargestellt mit GPX_viewer von Jürgen Berkemeier

 

 



Dessau Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Aken: 15,5 km, ← Dessau: 0 km
⊗ ⇐ Ziel: 96 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 0 km

SEHENSWERT: Tortürme, Nikolaikirche, prächtige Renaissancebauten, Bauhaus, Meisterhäuser

INFO: "Dessau" liegt an Elbe und Mulde. Es entstand im 12. Jahrhundert auf einer Hochwasser freien Erhebung im Mündungsgebiet der Flüsse.
Im 15. Jahrhundert wählten die "Askanier" - die Fürsten von Anhalt - die Stadt als Residenz. Prächtige Renaissancebauten entstanden, von denen aber nur der Westflügel des Stadtschlosses den Krieg überdauerte.

INFO: Der Marktplatz in Dessau spiegelt nur noch einen Teil des ursprünglichen Dessau wieder. Über 84% der Stadt wurden im zweiten Weltkrieg zerstört.

INFO: Der "alte Dessauer", "Leopold I. von Anhalt Dessau", schuf mit seinem planmäßigen Ausbau der Stadt und den fürstlichen Domänen die Grundlage für das Reformwerk seines "Enkels Leopold III.".
Unter dessen Regime wurde Dessau das Zentrum der Deutschen Aufklärung. In diese Zeit fällt auch die Geburtsstunde des "Dessau-Wörlitzer-Gartenreiches".
Schulmodelle im Zeichen des Humanismus und sportlich orientierte Schulen entstanden hier.

In den meisten historischen Gebäuden sind Teile der Universität Dessau untergebracht. Wenn man durch die Straßen fährt, sieht man noch Überreste der historischen Altstadt und ahnt, was hier durch den Krieg verloren gegangen ist.

INFO: Im Jahre 1926 siedelte hier das Bauhaus an. "Walter Gropius" war der Schöpfer des Bauhauses.
"Form folgt der Funktion" war eine Idee und die Idee war bahnbrechend.

Das Bauhaus war eine der ersten Fachhochschulen für Gestaltung und Medien in der ganzen Welt.
Kaum eine Schule hat mehr Anreize geliefert, wie diese.
Seine "Meister" Walter Gropius, Paul Klee, Lionel Feininger und Wassily Kandinsky wollten die Rückbesinnung auf handwerkliche Tradition und so Kunst und Produktion verbinden.

INFO: Im Bauhaus arbeiteten berühmte Künstler wie "Paul Klee", "Lionel Feininger" und "Wassily Kandinsky" und viele andere. Ein Teil der Meisterhäuser ist noch zu besichtigen.

ROUTE: Zur Weiterfahrt radeln Sie an den "Meisterhäusern" entlang.
Hier ist die Radroute R1 beschildert, die durch den Landschaftspark "Großkühnau" führt.

INFO: Dieser Park liegt westlich von Dessau und ist 78 ha groß. Zum Park gehören der "Kühnauer See" und großflächige Wiesenlandschaften. Als Besonderheit gibt es auch einen Weinberg.

ROUTE: In "Großkühnau" geht es weiter durch den Wald bis zur L63.
Entlang der L63 erreichen Sie schließlich den Ort "Aken".
Vor dem Chemiewerk wechseln Sie noch die Straßenseite und fahren links der Straße in "Aken" ein.

Aken


Entfernungen: → Steckby: 9 km, ← Großkühnau: 15,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 80,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 15,5 km

SEHENSWERT: Tortürme, Nikolaikirche, Marienkirche, historisches Rathaus

INFO: "Aken" ist eine Gründung "Albrechts des Bären". Er siedelte hier "Flamen" aus der Nähe von "Aachen" an. Die frühe Siedlung brannte 1121 ab und wurde danach planmäßig als Stadt angelegt und ummauert.
Im Jahre 1485 brannte die Stadt abermals fast komplett nieder. Heute sind einige Türme, das Rathaus, die "Nikolaikirche" und die "Marienkirche" sehenswert.

ROUTE: Der Radweg zweigt schon vor dem Zentrum nach rechts ab, wer also die Stadt besichtigen will, muss zuerst geradeaus weiter.
Vor der Stadt führt der Elberadweg in die Elbauen und folgt dem Damm bis zur Fähre.

INFO: Die Autofähre von Aken nach Steutz ist die einzige Möglichkeit über die Elbe zu kommen. Radfahrer sind immer willkommen - mitunter wartet der Kapitän auch schon mal auf eilig daher brausende Radler.

ROUTE: Der Elberadweg folgt auf der anderen Seite zunächst der Straße in Richtung "Steutz".
Einige hundert Meter vor dem Ort zweigt er nach links in die Felder ab und folgt einem zweispurig asphaltierten oder betonierten Weg.
Man braucht schon etwas Übung, um auf der Spur zu bleiben. Diese Gegend gehört zum Biosphärenreservat Mittlere Elbe.
Diese Wege behindern den Niederschlag weniger, als vollflächig asphaltierte Straßen.

ROUTE: Der Weg macht zwei abrupte, eckige Kurven und führt dann an einem Wäldchen entlang bergauf zur Straße von "Steutz" in Richtung "Steckby".
Leicht bergab geht es nun auf den Ort zu.

Steckby


Entfernungen: → Friederikenburg: 8 km, ← Aken: 9 km
⊗ ⇐ Ziel: 71,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 24,5 km

SEHENSWERT: St. Nicolai - Romanische Steinkirche

INFO: Am Ortsanfang begrüßt die alte romanische Steinkirche St. Nicolai, die vom Friedhof umgeben ist. Sie wurde schon im 12. Jahrhundert erbaut
Ein Blick ins Innere lohnt auf jeden Fall.

ROUTE: Der Radweg führt durch den Ort auf Pflastersteinen weiter. Hier gibt es sogar einige Gaststätten, wo man dem Durst löschen kann, bevor man durch den "Lödderitzer Forst" radelt.
"Steckby" war übrigens schon Sieger beim Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden".

Der Fahrradweg verlässt "Steckby" an liebevoll geschmückten Häusern vorbei und führt in den Wald.

Ein herrlicher sieben Kilometer langer Waldweg führt durch den Forst.
Dieses Naturschutzgebiet nennt sich "Steckby-Lödderitzer Forst" und ist eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete.
Hier lebt noch der hier "Biewer" (Biber) genannte Nager. Gesehen haben wir leider keinen.

Dafür haben wir den Eingang des Schlosses "Friederikenburg" entdeckt.
Der Rest des Schlosses ist abgegangen.

Friederikenburg


Entfernungen: → Ronney: 9 km, ← Steckby: 8 km
⊗ ⇐ Ziel: 63,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 32,5 km

SEHENSWERT: Ruine Friederikenburg

INFO: Auf jeder Karte ist die "Ruine Friederikenburg" ausgewiesen. Sucht man im Internet, findet man zahlreiche gleichlautende Einträge von einem "verschwundenen Schloss".
Abschreiben ist leicht, eine echte Information fanden wir nicht.
Aber: Wir haben wenigstens den früheren Eingang gefunden: Mehr gibt es nicht mehr.

ROUTE: Der Fahrradweg erreicht anschließend die Straße nach "Tochheim" und folgt ihr. Beim Ortsanfang zweigt der Radweg nach rechts ab und folgt einem - wieder zweispurig betonierten - Weg durch den Wald.

Sie kommen nun an der "Poleymühle" vorbei, die das Wasser der "Nuthe" nutzt, um Getreide zu mahlen.
Von hier aus radeln Sie auf der wenig befahrenen Landstraße in Richtung "Walternienburg".
Fast schon am Ortsende zweigt nach links die Straße nach "Ronney" ab.

INFO: Der Elberadweg durchquert den Ort Walternienburg entlang sehr gepflegter Häuser. Hier gibt es noch den Dorfladen.

INFO: Auf der linken Seite steht die alte Burg Walternienburg, die vermutlich aus dem 10. Jahrhundert stammt. Man geht davon aus, dass schon Slawen den Bergfried errichteten.

ROUTE: Die Straße nach "Ronney" durchquert wieder fruchtbare Felder und erreicht dann mit Schilf bewachsene Auwiesen.

Ronney


Entfernungen: → Barby: 3 km, ← Barby: 9 km
⊗ ⇐ Ziel: 54,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 41,5 km

SEHENSWERT: Alter Baumbestand

ROUTE: In "Ronney" gäbe es eine Fähre, um nach "Barby" zu fahren. Der Radweg zweigt nach rechts ab und folgt wieder einem "zweispurigen" Weg durch die schönen alten Wälder. Besonders in diesem Abschnitt bemerkt man, wie alt die Bäume eigentlich sind. Umfänge von mehreren Metern sind keine Seltenheit. Uralte Bäume findet man in diesen nahezu unberührten Waldgebieten des Biosphärenreservates Mittlere Elbe. Eigentlich schade, dass man mit dem Rad nicht in aller Ruhe Spaziergänge machen kann.

ROUTE: Fast unmittelbar an der Elbe entlang geht es nun durch pure Natur. Erst der Brückenturm der Eisenbahnbrücke bringt uns in die Neuzeit zurück. Auf einer Stahlbrücke könnte man hier schiebend über die "Elbe" nach "Barby" wechseln.

INFO: Entlang der zwischenzeitlich stillgelegten Bahnlinie auf der Brücke nach Barby können Radfahrer und Fußgänger auf der über 800 Meter langen Brücke die Elbe überqueren.

Barby Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Dornburg: 10,5 km, ← Ronney: 3 km
⊗ ⇐ Ziel: 51,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 44,5 km

INFO: "Barby" liegt auf der anderen Seite der Elbe. Blicke auf die Stadt beschränken sich auf die elbseits liegenden Gebäude.
Bei Barby mündet die Saale in die Elbe. >> Saaleradweg

ROUTE: Lichtungen und Wald wechseln sich noch eine Zeit lang ab, bis der Radweg wieder offenes Gelände erreicht.
Längs den Feldern wachsen hier wilde Kamille und die seltene Wegwarte. Es ist ein Zeichen, dass sich die Natur doch regeneriert.

ROUTE: Eine Schäferei ist die letzte Station vor "Dornburg", dessen Schloss schon weithin sichtbar ist.

Dornburg


Entfernungen: → Pretzien: 6,5 km, ← Ronney: 10,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 41 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 55 km

SEHENSWERT: Schloss Dornburg

INFO: Ein holpriger Kopfsteinpflasterweg schüttelt hier alles durch, was man nur schütteln kann. Hat der Schlossherr kein Geld übrig, um den Radweg zu richten?

An der Stelle einer Burg aus dem 12. Jahrhundert wurde durch die Jahrhunderte gebaut, zerstört und wieder gebaut. Ab 1726 baute hier Johann Christoph Schütze das ein Schloss, das leider wenige Jahre später abbrannte.
Das heutige Schloss war der Witwensitz der Mutter Katharinas von Russland.

ROUTE: Von "Dornburg" aus führt der Radweg auf einer teilweise renovierungsbedürftigen Straße weiter.
Durch den Campingplatz der Feriensiedlung ist der Weg noch schlechter, doch dann erreichen Sie wieder eine asphaltierte Straße, die an den eingezäunten Badeseen vorbeiführt.
Von hier aus ist es nicht mehr weit bis "Pretzien".

Pretzien


Entfernungen: → Ranies: 5 km, ← Pretzien: 6,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 34,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 61,5 km

SEHENSWERT: romanische Kirche St. Thomas, Pretziener Wehr

INFO: "Pretzien" besitzt eine alte romanische Steinkirche aus dem Jahre 1150. Die wuchtige Kirche wurde aus Bruchsteinen erbaut. Die Apsis ist mit schönen Wandmalereien ausgeschmückt, die erst vor ein paar Jahren unter der Bemalung entdeckt wurden.

INFO: Sehr interessant ist auch das "Pretziener Wehr", ein gigantisch großes Hochwasserregulierungsbecken, das zu den größten Schützentafelbecken Europas gehört.

ROUTE: Der Fahrradweg führt aus dem Ort heraus an diesen Wehranlagen vorbei und erreicht dann eine kleine Straße. Durch einen Wald erreichen Sie die romantische Elbauenlandschaft und fahren nach "Ranies".

Ranies


Entfernungen: → Grünewalde: 8,5 km, ← Pretzien: 5 km
⊗ ⇐ Ziel: 29,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 66,5 km

SEHENSWERT: Kirche in Ranies

INFO: Der kleine Ort wurde ebenfalls schon von Slawen im 6. Jahrhundert gegründet.
Die historische Kirche St. Lucas stammt teilweise aus dem Jahre 1150, der Rest aus dem 13. Jahrhundert. Sie besteht zum Großteil aus Fachwerk.

ROUTE: Der Fahrradweg verlässt den Ort "Ranies" nach rechts und führt in unmittelbarer Nähe der Elbe in Richtung "Grünewalde".
Der Weg führt bald auf den Elbdamm und nähert sich immer mehr der Elbe.

INFO: Ein schöner alter Baumbestand begleitet die Elbe. Die Bäume entlang dem Hochwasserdamm spenden im Sommer etwas Schatten.

INFO: Die Elbe ist in diesem Abschnitt recht breit und fließt langsam. Es gibt herrliche Elbauen: Hier muss man einfach halten und schauen!

ROUTE: Der Fahrradweg bleibt weiter auf dem Hochwasserdamm, der abwechselnd ganz gepflastert, oder nur mit zwei gepflasterten Spuren belegt ist.
Dar Elberadweg erreicht schließlich den Ort "Grünewalde".

Grünewalde


Entfernungen: → Randau: 6,5 km, ← Ranies: 8,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 21 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 75 km

SEHENSWERT: Soleheilbad Schönebeck

INFO: "Grünewalde" liegt direkt gegenüber des "Soleheilbades Schönebeck". Über eine Brücke erreichen Sie die schöne alte Salzstadt.
Sehenswert sind der Salzturm und das Gradierwerk: Eine kilometerlange Verdunstungsanlage, mit der die natürlich vorkommende Sole konzentriert wurde, damit Salz einfacher hergestellt werden konnte.

ROUTE: Der Fahrradweg bleibt zunächst am Elbdamm auf der rechten Elbseite und erreicht dann die "Alte Elbe", den ursprünglichen Flussverlauf der Elbe.
Die Landschaft ist hier herrlich. Wegwarten und weitere seltene Pflanzen säumen die Wiesenränder.

Der Elberadweg bleibt auf dem Hochwasserdamm, führt dann ein Stück ins Landesinnere und zweigt anschließend nach "Randau" ab.

Randau


Entfernungen: → Prester: 7 km, ← Grünewalde: 6,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 14,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 81,5 km

SEHENSWERT: Steinzeithaus

ROUTE: Von "Randau" aus erreichen Sie das "Steinzeithaus", eine Rekonstruktion eines jungsteinzeitlichen Pfostenhauses.

INFO: Reste des Hauses und zahlreiche Steinscherben wurden erst 1940 entdeckt und glücklicherweise 1941 bis 1943 noch in Kriegszeiten gesichert. Rekonstruiert wurde das Haus erst durch ABM-Maßnahmen in jüngerer Zeit. Die Anlage demonstriert heute anschaulich das Leben der Menschen vor über 4000 Jahren.

ROUTE: Der Elberadweg führt nun weiter durch das Naturschutzgebiet Kreuzhorst. Über kleine Brücken erreichen Sie wieder den Elbdeich.
Störche, Fischreiher und Bussarde sind hier zuhause.

ROUTE: Entlang des Hauptdammes erreichen Sie nun Prester.

Prester


Entfernungen: → Magdeburg: 7,5 km, ← Randau: 7 km
⊗ ⇐ Ziel: 7,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 88,5 km

SEHENSWERT: Stadtpark Rotehorn

ROUTE: Der Radweg geht am Elbufer weiter und durchquert den Ort "Cracau".
Auf einer Fußgänger- und Radlerbrücke erreichen Sie nun den "Stadtpark Rotehorn", der auf einer Insel zwischen neuer und alter Elbe vor der Stadt "Magdeburg" liegt.

ROUTE: Einen guten Kilometer weiter zweigen Sie nach links ab, erreichen über die "Zollbrücke" und dann über die "Neue Strombrücke" die Altstadt der sehr interessanten Stadt "Magdeburg".

Magdeburg Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Magdeburg: 0 km, ← Prester: 7,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 0 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 96 km

SEHENSWERT: Hauptstadt von Sachsen-Anhalt, Museen, Dom, Kloster, div. Kirchen, Rathaus, Magdeburger Reiter, Festung

INFO: "Magdeburg" ist heute eine grüne Stadt.
Zahlreiche Parkanlagen und der ausgedehnte Elbauenpark sind die grüne Lunge der jetzt von Großindustrie freien Stadt.

Eine lange Geschichte verbindet sich mit der Stadt. "Otto der Erste" wählte Magdeburg als Residenz und ließ dort eine Kaiserpfalz und einen Dom erbauen.
Der heutige Dom wurde 1207 nach einem Brand an der selben Stelle erbaut und gilt als erster gotischer Kathedralbau in Deutschland. Als Vorbild gilt die "Kathedrale von Chartres".

INFO: Die ehemalige Stiftskirche "Unserer lieben Frauen" wurde im 11. Jahrhundert als Kirche des ehemaligen Prämonstratenser-Chorherrenstiftes in romanischem Stil erbaut. Nach den Zerstörungen des zweiten Weltkrieges wurde sie wieder aufgebaut und saniert.

INFO: Der Dom St. Mauritius und St. Katharina ist der dritte Dom an der gleichen Stelle. Nach einem Brand wurde er Anfang des 13. Jahrhundert in der Übergangsphase von Romanik zu Gotik erbaut.

INFO: Französische Einflüsse durch die Kathedrale von Chartres sind naheliegend. Der Dom ist ist erste Kirche in Deutschland, die in reiner Gotik erbaut wurde. Sie ist auch Grablege des Gründers des Heiligen Römischen Reiches, Ottos des Großen.

Der Magdeburger Reiter entstand im Jahre 1240 und gilt als das erste lebensgroße Reiterstandbild Europas. Auf dem alten Markt steht heute eine Kopie, das Original ist im Kulturhistorischen Museum Magdeburg ausgestellt.

INFO: Magdeburg war seit dem 13. Jahrhundert Festungsstadt. Im 17. Jahrhundert wurden die Festungen und die Zitadelle massiv ausgebaut. Teile davon sind noch erhalten, die anderen wurden nach Überholung dieser Wehrtechnik abgebrochen.

INFO: Ein Teil des modernen Magdeburgs ist das Hundertwasserhaus. Friedensreich Hundertwasser hat bis zu seinem Tod an den Plänen der Oase für Menschlichkeit gearbeitet. Erst Jahre danach wurde der Bau fertiggestellt.

INFO: Viele andere historische Gebäude, die am Ende des zweiten Weltkrieges zerbombt wurden, sind zwischenzeitlich wieder aufgebaut und bilden mit dem neu geschaffenen modernen Stadtbild des Wiederaufbaus und vor allem nach der Wende interessante Besichtigungspunkte.

Anschlusstouren

Übersicht "Übersicht Elbradweg"

Von der Quelle

Etappe: Spindlermühle bis Hostinne
Etappe: Hostinne bis Hradec Králové
Etappe: Hradec Králové bis Kolin
Etappe: Kolin bis Melnik
Etappe: Melnik bis Usti nab Labem
Etappe: Melnik entlang der Moldau bis Prag
Etappe: Usti nab Labem bis Bad Schandau

An der deutschen Elbe

Etappe: Von Bad Schandau nach Dresden
Etappe: Von Dresden nach Meißen
Etappe: Von Meißen nach Torgau
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Etappe: Von Dessau nach Magdeburg
Etappe: Von Magdeburg nach Tangermünde
Etappe: Von Tangermünde nach Wittenberge
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Etappe: Von Bleckede nach Hamburg
Etappe: Von Hamburg bis Stade
Etappe: Von Stade bis Cuxhaven

Weserradweg "Alle Etappen an der Weser"

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