Hohenzollernradweg Esslingen Bebenhausen

Historische Altstadt in Rottenburg

Hohenzollernradweg: Etappe von Bebenhausen bis Balingen

Beginn der Tour ist der Parkplatz in Bebenhausen.
Von dort radeln wir am ehemaligen Kloster vorbei in den Naturpark.
Ein asphaltierter Rad- und Wanderweg verläuft an kleinen Seen vorbei zu einer Verteilung. Sie folgen gut beschildert dem linken Weg. Er führt über 8 km durch den inneren Teil des Naturparks leicht ansteigend bis zur Abzweigung zum "Schloss Hohenentringen".
Das letzte Stücke vor dem Schloss ist nochmal steiler. Oben erreichen Sie das in traumhafter Aussichtslage liegende Schloss. Von der Aussichtsterrasse überblicken Sie das Neckar- und Ammertal.
Der Radweg umgeht das am Bergtrauf liegende "Schloss Roseck" und führt wieder bergab. Hügelig geht es weiter nach Süden um den Bergrücken und erreicht schließlich bergab "Unterjesingen".
Gut beschildert in Richtung "Pfäffingen", dann wieder nach links bergauf über den Hügel nach "Wurmlingen".
Am Hang entlang erreichen Sie die "Bischofsstadt Rottenburg" mit der historischen Innenstadt.
Ein Stück folgen Sie jetzt dem Neckarradweg, bis der Radweg in "Bad Niedernau" nach links in ein traumhaftes Tal abzweigt. Steil geht es nun an einem Quelltopf der Römerquelle vorbei hinauf nach "Weiler" und dann weiter nach "Dettingen".
Ein langer steiler Asphaltweg führt nun über einen Berg und erreicht zusammen mit dem Jakobsweg den Ort "Bodelshausen".
Wieder geht es bergauf und wir erreichen die Ortsteile "Oberhausen" und danach "Bertoldsweiler".
Dann geht erreichen Sie auf einem geschotterten Waldweg (Vorsicht!!) bergab das römische Freilichtmuseum "Villa Rustica" beim Ort "Stein".
Durch den gleichnamigen Ort geht es anschließend wieder bergauf und Sie die gewinnen wieder die verlorene Höhe der Talfahrt.
"Hechingen" und das Hohenzollernschloss liegen vor Ihnen.
Auf schönen Wegen radeln Sie über "Wessingen" nach "Bisingen" und folgen dann der Bahnlinie. Nach einer aussichtsreichen Landschaftsetappe radeln wir hinunter nach "Engstlatt" und folgen einem neuen Radweg in der Nähe der "B27" nach Balingen.
TIPP: Zusammen mit der Bahn von Balingen nach Tübingen ergibt das eine wunderschöne Rundtour.

Tourenlänge: ca. 64,0 km
Höhenmeter: aufwärts 772 m
Fahrzeit: 4,5 bis 5 Stunden
An-/Abfahrt: mit der Bahn von Balingen nach Tübingen

Hohenzollernradweg Übernachtungen

Hier finden Sie die Übernachtungsliste

An- und Abfahrt mit der Bahn

Reiseauskunft DB

Hohenzollernradweg Karte

Neckar Neckar Bebenhausen Unterjesingen Wurmlingen Rottenburg Bad Niedernau Dettingen Bodelshausen Hechingen Bisingen Balingen Von Bebenhausen bis Balingen

Kartenmaterial:

Wir empfehlen die Karten des Landesamtes für Geoinformation und Landesentwicklung Baden-Württemberg mit Radwanderwegen 1:50.000. Die Karten sind mit Höhenlinien ausgestattet.

Tipp: Wir empfehlen 

Bücher und Karten Karten: Karte Donau-Bodensee-Radweg

Hohenzollernradweg Höhendiagramm

Höhendiagramm
Höhenmeter: + 772 m

Hohenzollernradweg Karte mit GPX-Track

Dargestellt mit GPX_viewer von Jürgen Berkemeier

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Bebenhausen Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Unterjesingen: 13,5 km, ← Bebenhausen: 0,0 km
⊗ ⇐ Ziel: 63,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 0,0 km

SEHENSWERT: Klosteranlage aus dem 12. Jahrhundert, später Schloss Bebenhausen

INFO: Das Kloster Bebenhausen wurde von Pfalzgraf Rudolf von Tübingen als Grablege seiner Familie gegründet. Dazu ließ er Ende des 12. Jahrhunderts erst Prämonstratenser, dann Zisterzienser ansiedeln.
Das Kloster wurde mächtig und der Abt hatte sogar einen Sitz im württembergischen Landtag.
Nach der Reformation diente die Anlage als Jagdschloss. Nach dem 1. Weltkrieg war es Wohnsitz des abgedankten Königs.
Heute ist im Schloss ein Museum untergebracht.

INFO: Der Torturm in Bebenhausen war der Haupteingang zum Kloster, er heißt auch Schreibturm. Seine Fassade ziert eine Kreuzigungsgruppe aus Stein. Im Innern des Turmes befindet sich das Informationszentrum des Naturparks Schönbuch.

INFO: Im überdachten Innenhof des Klosters sieht man die ehrwürdigen Balken, die schon viele Jahrhunderte unversehrt überstanden haben.

INFO: Die ehemalige Klostermühle in Bebenhausen wird von den Bächen des Schönbuches gespeist. Die Fachwerkbauten sind wunderschön erhalten.

ALTERNATIVE: Von "Bebenhausen" aus können Sie entlang dem "Goldersbach" nach "Tübingen" radeln. Die wunderschöne Universitätsstadt wartet mit ihrer mittelalterlichen Stadtmitte und zahlreichen historischen Sehenswürdigkeiten.
Ein schöner Radweg führt entlang der Ammer hinaus nach "Unterjesingen". Dort erreichen Sie wieder den Hohenzollernradweg.

ROUTE: Vom Kloster aus folgen Sie dem beschilderten Radweg. Auf der "Goldersbachstraße", einem Asphaltweg, radeln Sie nun an den zahlreichen Fußgängern vorbei leicht bergauf und passieren einen kleinen See.
An der kommenden Kreuzung halten Sie sich nach links und folgen dem weniger frequentierten Weg bergauf.
In lichtem Wald radeln Sie nun weiter, bis das Holztor zum Wildpark kommt.
Sie können es zur Durchfahrt öffnen, müssen es aber wieder schließen und einrasten.

ROUTE: Eine wunderschöne Waldetappe bringt Sie zu nächsten Abzweigung. Wieder folgen Sie dem Schild "Hohenzollernradweg" nach links.
Nach einem weiteren Anstieg erreichen Sie einen Aussichtspunkt oberhalb von "Entringen".
Hier parken oft auch Autos, die über einen Wirtschaftweg von Entringen aus hierher fahren.

Der Radweg führt nach links weiter in den Wald. Leicht hügelig radeln Sie durch den Wald und erreichen nach einer nahezu 150 Grad Kehre eine Hochebene.
Idyllisch geht es nun in Richtung der Burg Hohenentringen.

INFO: Die Burg ist bewirtschaftet und ist sehr gut besucht.

INFO: Die Aussicht von hier oben auf das Ammer- und Neckartal bis hin zur schwäbischen Alb ist traumhaft.

ROUTE: Zur Weiterfahrt folgen Sie dem gut beschilderten Radweg.
Wieder geht es durch den Wald und nach knapp zwei Kilometern erreichen Sie die Reitställe beim Schloss Roseck
Der Radweg führt dort rechts vorbei und verläuft auf einem recht steilen, schlechten Weg bergab. Aber schon nach 100 Metern wird der Belag wieder besser. Der Weg wendet sich nach links und folgt dem Randberg an ersten Weinhängen vorbei.

ROUTE: Zunächst geht es hügelig entlang von Streuobstwiesen, dann wieder bergauf auf einen Ausläufer des Schönbuches.
Oberhalb von "Unterjesingen" zweigt der Radweg nach rechts ab und führt steil hinunter nach "Unterjesingen".
Auf der "Kirchhalde" erreichen Sie den Ortsrand links der "Kirchenburg".

Unterjesingen


Entfernungen: → Wurmlingen: 4,0 km, ← Bebenhausen: 13,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 50,0 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 13,5 km

SEHENSWERT: Kirchenburg Pfarrkirche St. Barbara, Schloss Roseck

INFO: Unterjesingen ist eigentlich eine Weingemeinde. Die Südhänge des Schönbuchs sind dafür prädestiniert.
Die Pfarrkirche St. Barbara ist sehr alt und Vorläuferkirchen könnten schon im 11. Jahrhundert erbaut worden sein.

ROUTE: Der Hohenzollernradweg folgt kurz der Straße nach rechts und überquert danach vor der Tankstelle die B28.
Gut beschildert radeln Sie jetzt durch das Tal und überqueren die "Ammer".
Am Rande von "Pfäffingen" vorbei passiert der Radweg einen Bauernhof und erklimmt dann den Randberg der Ammer.

INFO: Bergab sieht man zurück ins Ammertal mit dem Ort Unterjesingen. Am Hang darüber liegt das Schlossgut Roseck Die Anlage wurde schon in der Stauferzeit von den Pfalzgrafen von Tübingen erbaut. Heute wartet das beschädigte Schloss auf eine Sanierung.

INFO: Wenn Sie nach links schauen, sehen Sie die bekannte "Wurmlinger Kapelle", die Uhland schon bedichtete. Den ursprünglichen errichteten die Grafen von Calw im 11. Jahrhundert, die noch erhaltene Krypta stammt aus dem 12. Jahrhundert, während der neue Kirchenbau mehrmals erneuert werden musste. Die jetzige Kapelle stammt aus dem 17. Jahrhundert.

ROUTE: Der Radweg führt auf der Höhe weiter und erreicht, nach links abzweigend den Ort "Wurmlingen" auf der "Weidestraße".
Bergab zweigt sie nach rechts auf die L371 ab und verlässt den Ort.

INFO: Das Gebiet um Wurmlingen war schon früh besiedelt. Es lag an einer römischen Hauptstraße von der Schweiz nach Rottweil (Arae Flaviae).
Der Ort Wurmlingen wurde um das Jahr 1100 erstmals urkundlich erwähnt.

ROUTE: Gleich am Ortsende zweigt der Radweg nach links steil bergauf ab und folgt der "Almenstraße".
Leicht moduliert überquert der Radweg die leichten Hügel am Talrand des Neckars. Nach zwei Kilometern erreicht er bereits den Stadtrand von "Rottenburg" und unterquert die "Osttangente".
Auf der "Jahnstraße" radeln Sie durch eine Wohngebiet bis zur "Seebronnerstraße" und folgen ihr nach links.
Am Kreisverkehr radeln Sie geradeaus weiter in die historische Innenstadt.

Rottenburg Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Dettingen: 11,0 km, ← Wurmlingen: 4,0 km
⊗ ⇐ Ziel: 42,0 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 21,5 km

INFO: Die Gegend um Rottenburg war schon sehr früh von zahlreichen Kulturen besiedelt. Im 1. Jahrhundert kamen die Römer und bauten hier einen Stützpunkt "Sumelocenna" zur Verbindung der Stützpunkte "Rottweil" und "Cannstatt". Nach dem Abzug der Römer im 3. Jahrhundert verfiel die römische Stadt.
Erst im frühen Mittelalter war Rottenburg wieder bewohnt und im 13. Jahrhundert wird es urkundlich als Neue Stadt der Hohenberger erwähnt.
Die sich schnell entwickelnde Stadt kam unter den Habsburgern zur Blüte, brannte aber im 17. und Anfang des 18. Jahrhunderts zweimal vollständig ab.
Daher stammen die Gebäude alle aus der Zeit danach.
Rottenburg ist Bischofssitz.

ROUTE: Vom Marktplatz aus folgen Sie der Königsstraße zum Neckar und überqueren ihn auf der Brücke.
Auf der andern Neckarseite zweigt der Hohenzollernradweg nach rechts ab und führt durch ein altes Stadttor.

INFO: Von der Radlerbrücke aus bietet sich ein schöner Blick auf die Altstadt mit den zahlreichen bischöflichen Gebäuden.

INFO: Das Kapuzinertor ist der einzig erhaltene Turm der Rottenburger Stadbefestigung. Es stammt aus dem 14. Jahrhundert.

ROUTE: Der Hohenzollernradweg führt links der Hagenwörthstraße bis zur Trasse der L370 und unterquert dann die Bahnlinie.
Beim Freibad überqueren Sie den Neckar und fahren neckarabwärts zur Eisenbahnbrücke.
In einer 180 Grad Kehre wenden Sie und folgen der Bahnlinie auf der kleinen Straße zur Bronnmühle, parallel dazu verläuft der Neckarradweg.
Am Bahnhof Niedernau folgen Sie der Beschilderung nach links.
Sie überqueren den Neckar und folgen kurz der L370.
Gut beschildert erreichen Sie nach links die Ortsmitte von Bad Niedernau.

INFO: Bad Niedernau wurde schon 1127 erstmals erwähnt.
Bereits 1938 erhielt Niedernau die Bezeichnung „Bad“. Man nutzte das Heilwasser einer bereits in der Römerzeit bekannten Heilquelle für Kureinrichtungen und hatte sogar eine eigene Sprudelfabrik.

ROUTE: Auf der Badstraße folgen Sie dem Katzenbach, fahren am Kurpark vorbei und folgen dem Weg zur Römerquelle. Die Straße geht nahtlos in den Katzenbachtalradweg über.

INFO: Etwa einen Kilometer hinter dem Ort steht das ehemalige Quellhaus der Römerquelle, heute ist es stillgelegt und verlassen.
Auf der Rückseite der kleinen Trinkhalle wurde das hier im 19. Jahrhundert gefundene römische Relief des Apollo eingemauert. So langsam erobert sich die Natur das Gebäude zurück.

ROUTE: Sie fahren jetzt durch das wunderschöne, naturbelassene Katzenbachtal leicht bergauf. Kleine Brücken, der Abzweig in die Wolfsschlucht und die Sieben-Täler-Höhle sind die Highlights dieses Abschnittes.

ROUTE: Im hinteren Ende des Katzenbachtals geht es in steilen Serpentinen bergauf auf die Höhe zum Ort Weiler.
Sie überqueren die L385 und folgen dem Radweg auf der linken Straßenseite bergab in den Ort Dettingen.

Dettingen


Entfernungen: → Bodelshausen: 6,0 km, ← Rottenburg: 11,0 km
⊗ ⇐ Ziel: 31,0 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 32,5 km

SEHENSWERT: Kirche St. Dionysius

INFO: Dettingen ist eine Gründung der Alemannen und erste Siedler wohnten hier ab dem 6. Jahrhundert. Urkundlich erwähnt wurde es im Jahre 1275.
Damals wurde schon die Kirche erwähnt. Das heute sichtbare Kirchenschiff entstand im Jahre 1911/12.
Den Glockenturm übernahm man von der Vorgängerkirche.

ROUTE: Der Hohenzollernradweg folgt der ansteigenden Hechingerstraße und verlässt den Ort.
Am Ortsende geht der Radweg auf den mineralischen Wirtschaftsweg "Waldsteige" über.
Steil geht es nun in Richtung des Landschaftsschutzgebietes "Rammert".
Sie radeln durch den Dettinger Gemeindewald reichlich 100 Höhenmeter bergauf.

ROUTE: Nach dem Höhenplateau führt der Radweg im Wald hinunter nach Bodelshausen.
Auf der Landstraße L389 (Rottenburger Straße) fahren Sie in den Ort "Bodelshausen".

Bodelshausen


Entfernungen: → Hechingen: 4,0 km, ← Dettingen: 6,0 km
⊗ ⇐ Ziel: 25,0 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 38,5 km

INFO: Bodelshausen ist sehr langezogen. Zahlreiche Bauernhäuser stehen an der Durchfahrtsstraße.
Einige bekannte Textilbetriebe haben Ihren Sitz in Bodelshausen.

ROUTE: Gut beschildert zweigen Sie von der Hauptstraße nach rechts auf die Straße "Am Burghof" ab und radeln in Richtung des alten Rathauses.

ROUTE: Sie folgen der "Lindenstraße" nach links, zweigen gleich danach auf die "Oberhauser Straße" nach rechts ab und folgen ihr bergauf.
Sie verlassen "Bodelshausen" und erreichen gleich darauf den kleinen Ort "Oberhausen".
Entlang dem "Holbach" erreichen Sie eine Hochfläche vor einem Wald und zweigen nach links in Richtung "Bechtoldsweiler" ab.

ROUTE: Der Radweg führt im Wald steil bergab in Richtung "Stein".
Am Waldradrand erreichen Sie das Freilichtmuseum mit den römischen Ausgrabungen.

INFO: Die römische Villa rustica im Ort Stein besteht aus Wohn- und Wirtschaftsgebäuden und einer rundum geschlossenen Mauer. Auch eine Latrine und ein Tempelbezirk wurden ausgegraben. Alle zwei Jahre findet ein Römerfest statt.
Das Gelände ist ein Freilichtmuseum und kann gegen Eintritt besichtigt werden.

ROUTE: Der Radweg führt am Parkplatz des Freilichtmuseums vorbei und kreuzt dann die L410.
Auf der Römerstraße fahren Sie in den Ort Stein und überqueren bei Rathaus den Fluss Starzel.
Auf der "Mühläckerstraße" fahren Sie weiter und passieren die "Auchterhalle". Nach rechts folgen Sie dem Wirtschaftweg, unterqueren die Bahnlinie und radeln an der Hechingener Kläranlage vorbei.
Gut beschildert passieren Sie das Weiherstadion und den Festplatz.
Auf der "Martinstraße" erreichen Sie die K7107 (Neustraße) und überqueren auf Ihr nach links den Fluss Starzel. Nach der Brücke folgen Sie der "Hospitalstraße" bis zur dritten Brücke und überqueren erneut die "Starzel".
Auf der steilen Straße "Staig" erreichen Sie nach gut 50 Höhenmetern das "Untere Tor" von "Hechingen".

INFO: Der "Untere Turm" stammt aus dem 16. Jahrhundert, als die Stadtbefestigung erneuert wurde. Nach dieser Zeit wurde mehrere Jahrhunderte der ganze Verkehr durch dieses Nadelöhr geführt.

Hechingen


Entfernungen: → Bisingen: 13,0 km, ← Bodelshausen: 4,0 km
⊗ ⇐ Ziel: 21,0 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 42,5 km

SEHENSWERT: Hohenzollernschloss, historische Altstadt, Teile der Stadtbefestigung

INFO:Hechingen wurde schon im 8. Jahrhundert gegründet.
Seit dem 11. Jahrhundert waren die Zollern hier aktiv - bis heute.
Eine wechselvolle Geschichte durchs Mittelalter brachte Gutes und Schlechtes. Schließlich wurde Hechingen Residenz der Zollergrafen.
Der Graf Eitel Friedrich IV. (1576–1605) führte im 16. Jahrhundert zu einem Aufschwung und brachte die Renaissancearchitektur. So entstanden: die Klosterkirche St. Luzen, das Spital und der Untere Turm. Das ebenfalls unter Eitel Friedrich erbaute Renaissanceschloss, wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts abgebrochen und durch das noch bestehende "Neue Schloss" ersetzt.
Im 19. Jahrhundert übergaben die Hechinger Grafen an die Preußischen Verwandten.

Das Neue Rathaus wurde 1957 am unteren Ende des Marktplatzes im klassizistischen Stil erbaut, nachdem das alte Rathaus nach zig Umbauten instabil wurde. Es steht inmitten von historischen Bauten.

ROUTE: Zur Weiterfahrt folgen Sie der Beschilderung und erreichen nach dem Marktplatz den Kirchplatz. Entlang der Jakobuskirche erreichen Sie auf einer kleinen Nebenstraße bergauf die Hohenzollernstraße und fahren an der Pfarrkirche St. Johannes vorbei.
Auf der rechten Wegseite liegt die Villa Eugenia.

INFO: Die "Villa Eugenia" war die letzte Residenz der Fürsten von Hohenzollern-Hechingen. Sie wurde als Ende des 18. Jahrhunderts als frühklassizistischer Bau errichtet und später umgebaut. Sie ist von einem großen Park umgeben. Heute gehört die Villa der Stadt Hechingen.

ROUTE: Am Ende der Bebauung wird die Zollernstraße zur K7108. Sie folgen der Straße noch ein kurzes Stück und folgen dann der Beschilderung nach links. Der Radweg führt als separater Weg links der Straße am Hofgut Domäne bis zum Kreisverkehr weiter.
Dort überquert er die K7108 und folgt der Straße auf der linken Seite. Er unterquert die vierspurige B27 und führt bis zur Kreuzung mit der Dorfstraße weiter.

INFO: Die Burg Hohenzollern erhebt sich mächtig aus der Landschaft. Ursprünglich wurde sie im 11. Jahrhundert erbaut und war damals der Inbegriff aller Burgen. Auseinandersetzungen mit dem Hause Württemberg führten 1423 zu Zerstörung der Burg. Der Wiederaufbau der Burg machte die Anlage noch prächtiger. Leider zerfiel sie mit den Jahrhunderten weil die Burgherren sich ein Schloss in Hechingen bauten. Kronprinz Friedrich Wilhelm von Preußen besuchte die Burg und sorgte dass im Jahre 1850 der Wiederaufbau in der heutigen Form begann.

ROUTE: Hier unterqueren Sie die Zollern-Alb-Bahn und folgen der Dorfstraße in "Wessingen".
An der zweiten Kreuzung führt der Hohenzollernradweg nach links weg und folgt der Kirchstraße.
Bergauf geht es jetzt steil hinauf zur Trasse der Bahn, Sie überqueren die Gleise und berühren den Ortsrand von Zimmern.
Neben der Kreisstraße K7112 radeln Sie gemeinsam mit der Bahnlinie nach Bisingen.

Bisingen


Entfernungen: → Balingen: 8,0 km, ← Hechingen: 13,0 km
⊗ ⇐ Ziel: 8,0 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 55,5 km

SEHENSWERT: Burg Hohenzollern

INFO: Die Gegend um Bisingen war schon in der Steinzeit besiedelt.
Man vermutet dass die Alemannen den Ort um das Jahr 300 gründeten.
Urkundlich wurde Bisingen im Jahre 786 erstmals erwähnt.
Das Rittergeschlecht der Walger herrschte damals in Bisingen.
Heute sind im Ort Firmen aus dem Textilbereich, Medizintechnik und Elektrotechnik angesiedelt.
Markant überragt die Kirche in Bisingen die Häusern.

ROUTE: Der Radweg folgt der Bahnlinie und führt aus dem Ort hinaus und führt auf der Straße "Auf der Halde" weiter. In einem großen Bogen umgeht er das Schulzentrum und führt zum Friedhof.
Dort zweigt er nach rechts ab und folgt dem "Baumgartenweg".
Steil geht es hinunter in den Ort "Engstlatt".
Beben der Bahnlinie und der B27 erreichen Sie die Stadt Balingen.

Balingen


Entfernungen: → Balingen: 0,0 km, ← Bisingen: 8,0 km
⊗ ⇐ Ziel: 0,0 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 63,5 km

SEHENSWERT: Zollernschloss, Stadtkirche, Zehntscheuer, Waagenmuseum

INFO: Balingen ist sehr alt. Schon im Jahre 863 wurde es schriftlich erwähnt.
Im Jahre 1255 wurde Balingen zur Stadt erhoben und ummauert. Aus dieser Zeit stammt auch das Zollernschloss.
Balingen wurde 1403 an das Haus Württemberg verkauft.
Das Schloss verfiel zusehends und nur ein kompletter Abriss mit Wiederaufbau im Jahre 1936 konnte das Gebäude retten. Heute sind im Schloss Museen untergebracht.

INFO: Die Stadtkirche in Balingen ist eine spätgotische Hallenkirche. Markant steht sie mitten in der Stadt. Nahezu 100 Jahre wurde an ihr gebaut.

INFO: Das Zollernschloss Balingen wurde schon mit der Stadtgründung im 13. Jahrhundert erbaut.
Es war im Mittelalter Sitz der Vögte.
Im frühen 20. Jahrhundert musste es abgebrochen und neu erbaut werden, da der Zahn der Zeit nagte.