Entfernungen: → Grötzingen: 23,0 km, ← Esslingen: 0,0 km
⊗ ⇐ Ziel: 49,0 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 0,0 km
SEHENSWERT: Historische Altstadt, Dicker Turm, St. Dionys - Kirche, Münster St. Paul, Frauenkirche, Teile der Stadtbefestigung
INFO: Sehenswertes gibt es nicht nur im Stadtzentrum. Schon die aus dem 13. Jahrhundert stammende Pliensaubrücke ist das Werk der Staufer. Ziemlich sicher trug sie zum Reichtum der Esslinger wesentlich bei.
Die Innenstadt von Esslingen ist mit zahlreichen Kanälen durchzogen. Früher brauchten die Handwerksbetriebe diese Wasserkraft. Heute schafft das eine richtige Idylle.
Esslingen liegt herrlich zwischen Weinbergen. Typisch für uns Schwaben findet man hier kleine Einzelparzellen, weil das Erbrecht "halt jedem Bua ebbes gibt".
Oberhalb Esslingens finden Sie die alte Burg. Anders als der Name sagt, war die "Burg" keine Wohnstätte, sondern Teil der Stadtbefestigung. Die Mauern und der prächtige "Dicke Turm" sind noch gut erhalten. Leider ist der Turm seit 2011 geschlossen.
Die Burgsteige wurde zum Schutz der Stadt erbaut - mit Erfolg, sie konnte den Angriff der Württemberger im 16. Jahrhundert abwenden.
INFO: In der Stadt gibt es zahlreiche schöne Gassen mit renovierten, gepflegten mittelalterlichen Häusern.
Besonders sehenswert ist auch der frühere Hafenmarkt mit noch erhaltenen Häusern aus dem 13. Jahrhundert.
Das Esslinger Alte Rathaus ist ein prächtiger Fachwerkbau aus dem Jahre 1420. Es gilt als eines der Hauptwerke alemannische Fachwerkhäuser.
Den Giebel mit Turm setzte Schickard später an. Das Rathaus hat eine Uhr und ein Glockenspiel.
INFO: Auch bei den Kirchen bietet Esslingen Superlativen: Aus dem 8. Jahrhundert stammt die romanische St. Dionys - Kirche, die ursprünglich als Basilika erbaut und später hochgotisch umgebaut wurde. Sehenswert sind auch die Kirchenfenster.
Eigentümlich sieht die Brücke zwischen den Türmen aus. Sie dient der Stabilisierung der Türme.
INFO: Die Frauenkirche gilt als eine der ersten gotischen Hallenkirchen Süddeutschlands.
INFO: Am Wasserhaus wird der Zufluss des Kanalsystems geregelt. Früher wurde zahlreiche Mühlen in der Esslinger Altstadt vom Wasser des Neckars angetrieben.
INFO: Das Münster St. Paul entstammt dem 13. Jahrhundert und war eine Kirche des Bettelordens. Seine Schlichtheit spiegelt sich auch noch heute in der architektonischen Einfachheit wieder.
In Esslingen finden Sie eine Stadt die Rottenburg, Tübingen und Nürtingen an Sehenswürdigkeiten ebenbürtig ist. Nicht zu vergessen: Der historische Weihnachtsmarkt im Advent.
ROUTE: Sie unterqueren gut beschildert die "Adenauerbrücke" und radeln weiter bis zur Brücke auf die "Neckarinsel".
Hier überqueren Sie den Neckar und radeln auf der "Insel" weiter. Sie folgen nun dem "Nymphaeweg" bis zum Ende der Insel und überqueren den anderen Arm des Neckars auf der "Sirnauer Brücke".
INFO: Auf der rechten Seite des Neckars sehen Sie die Reste des Klosters Sirnau.
Das Kloster Sirnau wurde im 13. Jahrhundert von Dominikanerinnen gegründet. Mit der Zeit zogen die frommen Frauen in die Stadt, ließen den Hof aber bestehen. Heute werden im Hofgut Pflanzen gezogen und gehandelt.
ROUTE: Nach der Überquerung der B10 verläuft der Hohenzollern-Radweg der Fahrradspur längs der Straße zur K1215.
An der Kreuzung folgen Sie dem Radweg längs der K1215 nach links.
Nach 1,5 Kilometern erreichen Sie die Kreuzung mit der L1204.
Sie überqueren die Landstraße und folgen dem Radweg auf der linken Straßenseite.
Leicht bergauf geht es nun durch das "Körschtal" in Richtung "Denkendorf".
Kurz vor der Bebauungsgrenze führt der Radweg auf der "Robert Bosch Straße" weiter und überquert nach links den kleinen Bach. Dann folgt er der "Köngener Straße", überquert die L1200 und führt auf der anderen Seite weiter bergauf.
Auf der "Passenhalde" führt er zunächst noch asphaltiert weiter und dann weiter als Waldweg unter dem "Sulzbachviadukt" hindurch.
INFO: Das Sulzbachviadukt ist Teil der A8. Die Brücke ist 365 Meter lang und überspannt den Sulzbach in 42 Meter Höhe.
ROUTE: Auf den nächsten drei Kilometern steigt der Hohenzollern-Radweg 170 Höhenmeter im Wald stetig an.
Der Radweg hat eine mineralische Oberfläche und ist sehr gut zu befahren.
ROUTE: Oben, am Ende des Waldes, erreicht der Hohenzollernradweg die L1202 zwischen "Wolfschlugen" und "Neuhausen/Filder".
Er führt nach links auf einem Radweg neben der Straße, zweigt dann nach rechts in die Felder ab und folgt zunächst der Hochebene.
ROUTE: Nach der Überquerung der L1205 verläuft der Radweg auf dem Bergrücken und führt idyllisch mit Sicht auf die "Schwäbische Alb" auf dem Kamm weiter.
ROUTE: Der Hohenzollernradweg berührt einige landwirtschaftliche Anwesen und wendet sich dann bergab auf "Grötzingen" zu.
Steil bergab auf der "Lindenstraße" erreicht er die historische Stadt von Götzingen
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Er überquert die L1185, die Durchgangsstraße" und umfährt auf der Straße "Am Weiherbach" die Altstadt.