Moldauradweg

1. Etappe Moldauradweg: Von Frymburk/Lipnostausee nach Budweis
Diese erste Etappe des Moldauradweges startet am "Lipnosee" im Böhmerwald.
Der Böhmerwald ist ein sehr wasserreiches Mittelgebirge.
Entlang dem Stausee radeln Sie zur Staumauer und folgen dann der Moldau über die Teufelsmauer - einem felsigen Abschnitt der Moldau - talabwärts.
Am "Stausee Lipno II" kommt das angestaute Wasser wieder zu Tage.
Unweit davon liegt der Ort "Vissy Brod", dessen Kloster große Bedeutung hatte.
Der Radweg folgt nun der wenig befahrenen Straße bis "Rozmberg", dem Stammsitz der Rosenberger.
Zwei Schlösser liegen auf einem Umlaufberg und beherrschen den mittelalterlichen Ort.
In romantischen Schleifen fließt die Moldau weiter bis zur sagenhaft schönen Stadt "Cesky Krumlov". Sie ist Weltkulturerbe für ihr historisches Stadtbild.
Über die Hügel erreichen Sie das ehemalige Kloster "Zlata Koruna".
Nach einem Abstecher weg vom Moldautal, geht es nun wieder auf die Hügel und weiter durch kleine Dörfer über das Hochland.
Zurück im Moldautal erreichen Sie die sehenwerte ehemalige Königsstadt "Budweis".
Ausgangspunkt: Frymburk
Etappenziel: Budweis
Streckenlänge: 89,5 km
Fahrzeit: ca. 6 bis 7 Stunden zzgl. Zeit für Besichtigungen
Höhenmeter: 496 m auf, 822 m ab
An-/Abfahrt: Zum Lipnosee nach Loucovice mit der Bahn oder mit dem Auto möglich
Moldauradweg Übernachtungen
Hier finden Sie die Übernachtungsliste
Bücher zu den Touren
- Karten: Bikeline: Moldau-Radweg
- Karten: Tschechien 1:75.000
- Bücher: Südböhmen - Böhmerwald
- Bücher: Baedeker Allianz Reiseführer Tschechien
- Bücher: Kultur-Reiseführer
- Karte Fahrradatlas Tschechien 1:75.000
- Karte Moldauland - Pisek 1:60.000
- Karte Budweis 1:60.000
- Karte Prager Umgebung 1:60.000

Karte Moldauradweg Karte
Moldauradweg Höhendiagramm
Moldauradweg Karte mit GPX-Track
Dargestellt mit GPX_viewer von Jürgen Berkemeier
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Moldauradweg Orte am Weg - Entfernungstabelle
000,0 km Frymburk
022,0 km Vyssi Brod
032,5 km Rozmberk
057,5 km Cesky Krumlov
066,5 km Zlata Koruna
089,5 km Budweis
→ Ort: zeigt die Entfernung zum nächsten Ort
← Ort: zeigt die Entfernung zum vorherigen Ort, also rückwärts
⊗ ⇐ Ort: zeigt die Entfernung zum Etappenziel
⇒ ⊗ Ort: zeigt die Entfernung zum Ausgangspunkt
Frymburk

Entfernungen: → Vyssi Brod: 22 km, ← Frymburk: 0 km
⊗ ⇐ Ziel: 89,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 0 km
SEHENSWERT: St.-Bartholomäus, Stausee
INFO: Der Ort "Frymburk" wurde schon im 13. Jahrhundert an der Handelsstraße nach Österreich gegründet. Er gehörte ursprünglich den Herren von Krumnau. Ab 1302 unterstand er den Rosenbergern, die hier eine Mautstelle über die Kirche St.-Bartholomäus an der Moldau einrichteten. Im Jahre 1402 wurde der Ort zur Stadt erhoben.
INFO: Die Kirche St.-Bartholomäus stammt aus dem Jahre 1277, sie wurde 1520 gotisiert. Im dreißigjährigen Krieg wurde sie teilweise beschädigt, aber hinterher, nach dem Wiederaufbau, erhielt sie die heutige Pracht.
ROUTE: Der Radweg verlässt Frymburk und passiert die Schiffsanlegestelle der Fähre, die ins gegenüber liegende "Frydava" führt.
Weiter geht es nach links entlang der Bucht bis zur Straße "163".
ROUTE: Von der Brücke aus führt der Moldauradweg als straßenbegleitender Radweg zunächst über die Bucht. Er passiert einen Campingplatz und führt danach romantisch direkt am Stausee entlang.
Vom Ufer hat man eine schöne Sicht auf das gegenüber liegende Ufer und die dahinter liegenden Berge des Böhmerwaldes, die über 1000 Meter hoch sind.
Am gegenüber liegenden Ufer liegt der Ort "Predni Vylon", ein Ausflugsort für Touristen.
Auf Ihrer Seite passieren Sie nun einen zweiten Campingplatz kurz vor dem Ort "Kobynice", dessen Existenz Sie auf dem Radweg aber gar nicht wahrnehmen, weil er oberhalb der Straße liegt.
Nach einem weiteren Campingplatz erreichen Sie den Ort "Lipno".
Alternative: Von Frymburk können Sie mit der Fähre nach "Predni Vylon" fahren. Von dort erreichen Sie die Staumauer des Lipnosees auf einem asphaltierten Weg.
INFO: In Lipno herrscht richtiger Tourismus. Zahlreiche Ferienwohnungen, Appartementhäuser und die zugehörigen Freizeiteinrichtungen, von der Sommerrodelbahn bis zur Segelschule, warten hier.
Ein neu erbautes Zentrum am Wasser erinnert an eine Lagunenstadt.
ROUTE: Der Moldauradweg führt an all diesen Einrichtungen vorbei und folgt wieder dem Ufer.
Dieser Radwegabschnitt ist ganz neu erbaut und bietet eine wunderschöne Aussicht auf den See.
Er erreicht die Staumauer des "Lipno-Stausees" mit seinem unterirdischen Kraftwerk.
INFO: Der Lipnostausee wurde 1959 erbaut. Ursprünglich waren nur Staumauern, zur Vermeidung von Hochwasser, vorhanden. Zur Realisierung dieses Vorhabens wurde in der Nähe der künftigen Staumauer eine Holzhaussiedlung für die Arbeiter erbaut - das spätere Lipno.
ROUTE: Von der Staumauer fahren Sie steil bergab an den oberirdischen Gebäuden des Kraftwerkes Lipnostausee vorbei.
Der Radweg passiert den Endbahnhof Lipno. Er liegt etwas unterhalb des Dammes.
Von dort führt der Radweg hinunter zur Talsohle und Sie folgen dem noch kleinen Fluss auf einem asphaltierten Weg.
ROUTE: Der Radweg kreuzt nochmals die Eisenbahnlinie und führt dann nach "Loucovice".
INFO: Dieser Ort hieß früher "Kienberg" und besaß eine der größten Papier- und Kartonagefabriken Böhmens. Die Besitzer waren auch die treibende Kraft, um die Bahnlinie zu erbauen.
Nach dem zweiten Weltkrieg wurden die Besitzer enteignet und die Betriebe verstaatlicht.
Heute machen die ehemals herrschaftlichen Fabrikanlagen einen traurigen Eindruck. Die Gebäude haben schon bessere Zeiten gesehen.
ROUTE: Der Moldauradweg führt auf der linken Seite der Gleise zunächst auf einer Straße weiter, zweigt dann aber gut beschildert nach rechts ab und folgt einer "Gartenstraße", die in einen Feldweg übergeht.
Nach kurzer Zeit überqueren Sie die Gleise und radeln zwischen Bahnlinie und Moldau auf einem Naturpfad weiter.
Die Landschaft ist hier wunderschön und naturbelassen. Die Moldau fließt durch ein wildromantisches Felstal steil bergab und der Radweg folgt ihr genauso wildromantisch.
Teufelsmauer nennt sich dieses Gebiet. Die Wassermenge ist relativ klein, da die Hauptwassermenge unterirdisch zur Energieerzeugung zum Stausee "Lipno II" bei "Vyssi Brod" abgeleitet wird.
ROUTE: Die Streckenführung wechselt wieder die Seite und verläuft links der Bahnlinie abenteuerlich an Felswänden entlang bergauf und bergab.
Ab und zu muss man kurz schieben, weil Felsplatten oder Wurzeln die Fahrt extrem erschweren. Ohne Gepäck würde es vielleicht gehen.
Aber trotzdem bleibt die Etappe unvergesslich!
ROUTE: Der Fahrradweg erreicht bei "Certova Stena", einem einsam stehenden Bahnhof, wieder einen Asphaltweg. Die Straße verbindet kleine Orte im Böhmerwald mit "Vyssi Brod".
Der Moldauradweg führt nun am Stausee "Lipno II" entlang. Dieser Stausee nimmt das Wasser der unterirdischen Druckleitungen des Lipnostausees auf. Er soll eine gleichmäßige Verteilung des Moldauwassers steuern, damit es zu keinen Überschwemmungen kommt.
INFO: Die Staumauer liegt vor Vyssi Brod und erzeugt etwa 1,5 MegaWatt.
ROUTE: Der beschilderte Moldau-Radweg zweigt von der Straße nach rechts ab und überquert die Moldau.
Vyssi Brod
Entfernungen: → Rozmberk: 10,5 km, ← Frymburk: 22 km
⊗ ⇐ Ziel: 67,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 22 km
SEHENSWERT: Zisterzienserkloster
INFO: Schon vor dem Jahre 1250 entstand die Siedlung "Hohenfurth" an einer hier bestehenden Moldaufurt. Im Jahr 1259 wurde das Zisterzienserkloster gegründet und urkundlich erwähnt. im 14. Jahrhundert wurde das umfangreiche gotische Gewölbe der Kirche vollendet.
In der Moldau starten hier an mehreren Anlegestellen unzählige Kanus und Schlauchboote mit Touristen, die von hier aus die Fahrt auf der Moldau bis Krumlov zurücklegen.
Leicht bergauf erreichen Sie den Eingang zum ehemaligen Zisterzienserkloster.
Das Kloster liegt an einem Hügel oberhalb der Stadt und beherrscht das Stadtbild. Sehenswert ist das Innere der Kirche und die gesamte, noch sehr gut erhaltene, Gesamtanlage.
INFO: Die Innenstadt von Vyssi Brod liegt moldauabwärts hinter dem Kloster.
Der Radweg bleibt zunächst auf der Straße 163.
ROUTE: Auf der Straße 163 geht es nun leicht bergab. Die Eisenbahnlinie führt parallel zur Straße.
Sie passieren den kleinen Ort "Horni Mlyn" und radeln weiter bis zur Kreuzung der Straßen 160 und 163.
Dort liegen ein Campingplatz und eine Pausenstation für die Boote.
ROUTE: Sie zweigen nach links auf die wenig befahrene Straße 160 ab.
Die Route verläuft meist am Moldauufer im Wald weiter. Nach mehreren Kurven erscheint die Burg von Rozmberk als Silhouette.
Rozmberk
Entfernungen: → Cesky Krumlov: 25 km, ← Vyssi Brod: 10,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 57 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 32,5 km
SEHENSWERT: Zwei Burgen
INFO: "Rozmberk" wurde schon im 13. Jahrhundert von den Rosenbergern gegründet. Die Hausburg des Geschlechtes stand dort und im Tal entstand der gleichnamige Ort am Handelsweg Krumlov nach Linz.
Heute sind die ehemalige Burg und der Ort sehr gut erhalten und strahlen die Pracht des Mittelalters aus.
INFO: Über dem Ort liegen die "Obere Burg" und die "Untere Burg". Die Ursprünge liegen im 13. Jahrhundert.
Glücklicherweise führten nach dem Aussterben der Rosenberger die Grafen Buquoy die Burgtradition fort.
Heute sind in der Burg eine Galerie, Gastronomie und Schulungsräume untergebracht.
ROUTE: Sie überqueren auf der Straße die Moldau und radeln auf der linken Seite weiter. Die nun folgende Etappe des Moldauradweges gehört landschaftlich zu den schönsten der Strecke. Die Moldau beschreibt hier im engen Tal eine 180-Grad Kehre, so dass Sie nach kurzer Zeit die Burg nochmals von hinten sehen.
INFO: Die Moldau führt nun in engen Schleifen durch den Böhmerwald.
ROUTE: Herrliche Aussichten bieten sich auf den schnell fließenden Fluss, auf dem die Schlauchboote und Kanus fahren.
Die umliegenden Hügel sind fast durchgängig bewaldet - die Gegend heißt ja Böhmerwald.
ROUTE: Die Straße wird nun leicht hügelig und Sie passieren "Dobrne".
Danach erreichen Sie leicht bergab "Vetrini". Vor dem Ort beginnt zwischen Straße und Moldau eine riesige Gleisanlage. Sie gehört zur der nahen Papierfabrik, die von hier aus ihre Erzeugnisse in die Welt liefert.
"Vetrini" entstand aus einem Erblehen, das Peter von Rosenberg 1347 seinem Kämmerer gab. Mitte des 18. Jahrhunderts kam der Ort in das Eigentum der Stadt Krumlov.
Der Radweg folgt der Moldau in Richtung "Krumlov".
ROUTE: Die Moldau beschreibt nun zwei S-förmige Schlingen. Der Radweg zweigt bei der ersten Schlinge nach links in Richtung Altstadt. Folgen Sie der Straße vor der Brücke nach links und radeln auf der "Plesiveka" verkehrsberuhigt über einen Hügel in die Altstadt.
Cesky Krumlov
Entfernungen: → Zlata Koruna: 9 km, ← Rozmberk: 25 km
⊗ ⇐ Ziel: 32 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 57,5 km
SEHENSWERT: Schloss Krumlov, Historische renaissance-barocke Altstadt
INFO: "Krumlov" wurde wahrscheinlich 1240 durch den Burgbau an einer Moldaufurt gegründet und bedeutete "Krumme Aue".
Im Jahre 1302 starben die Herren von Krumnau aus und König Wenzel vermachte deren Besitzungen den Rosenbergern.
INFO: Im zweiten Weltkrieg blieb Krumnau glücklicherweise unversehrt, allerdings wurde die deutsche Bevölkerung vertrieben.
Ein Großteil der historischen Innenstadt ist noch im Original erhalten.
INFO: Krumlov ist Weltkulturerbe. Der Gang durch die Stadt ist traumhaft, ein Haus schöner als das andere. Auch gastronomisch kann sich Krumlov sehen lassen.
Die Straßenzüge weisen hauptsächlich renaissance-barocken Charakter auf.
ROUTE: Zur Weiterfahrt radeln Sie am Schloss vorbei und fahren auf der Straße "Latran" stadtauswärts.
Überqueren Sie die Bundesstraße 39 und wenden sich auf der anderen Seite auf die Straße "Spicak" nach rechts, um auf der "Trida Miru" bergauf zu fahren.
Prinzipiell geht es in Richtung Bahnhof. Der Radweg führt beschildert auf dem Gehweg weiter.
Die Straße "Trida Miru" geht etwas nach links ab in die "Nadrazni" über. Es geht weiterhin bergauf, die Straße heiß jetzt "Vysny".
ROUTE: Kurz vor der Straßengabelung zweigt nach rechts ein Waldweg ab. Sie folgen ihm in den Wald und radeln danach in einer Allee auf dem Bergrücken weiter.
Sie erreichen ein Industriegebiet und passieren die riesige Produktionsstätte von Stabilo. Der Radweg geht links an den Gebäuden weiter und führt auf einer kleinen hügeligen Straße 1439 weiter nach "Smin".
ROUTE: Am Ende dieses kleinen Ortes zweigen Sie nach rechts auf die Straße 1597 nach "Zlata Koruna" ab.
Nach der Überquerung der Eisenbahnlinie geht es bald wieder nach rechts auf die Straße 1596.
Nach einem guten Kilometer sind Sie nun in "Zlata Koruna", das durch sein Kloster weit bekannt ist.
Zlata Koruna
Entfernungen: → Budweis: 23 km, ← Cesky Krumlov: 9 km
⊗ ⇐ Ziel: 23 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 66,5 km
SEHENSWERT: Kloster Goldenkron
INFO: Das 1263 gegründete Zisterzienserkloster wurde ursprünglich Heiligenkron genannt. Es soll als Relikt einen Dorn aus der Krone Christi besessen haben.
das Kloster liegt auf einem Umlaufberg oberhalb der Moldau.
INFO: Der Tschechische Name "Zlata Koruna" bedeutet Goldenkron, den Namen erhielt das Kloster im 14. Jahrhundert. Der Ort um das Kloster nennt sich gleich.
ROUTE: Der Moldauradweg folgt der Straße steil bergab ins Tal. Auf einer neuen Brücke überqueren Sie die Moldau und fahren nach der Brücke nach links auf einen Asphaltweg längs des Flusses.
Erst führt er entlang der Moldau in Richtung Wald, dann zweigt er aber jäh nach rechts ab und steigt mit guten 12 %, gar bis 16%, etwa 80 Meter bergauf. Mit Gepäck ist das schon eine echte Herausforderung!
ROUTE: Durch den Wald erklimmen Sie die Randberge der Moldau und finden sich dann in rosaroten Mohnfeldern (natürlich nur im Sommer).
Die Süßküche Tschechiens verwendet Mohn sehr gerne und das Klima dieser Gegend scheint ideal zu sein.
ROUTE: Von hier oben wirkt die Landschaft ganz anders, wie eine Hochebene. Das Tal der Moldau schneidet sich tief in die Erdschichten.
Entlang großer Felder erreichen Sie den Ort "Stekre", der hauptsächlich aus landwirtschaftlichen Gebäuden besteht.
Der Ort ist klein und schnell sind Sie auch schon wieder zwischen den riesigen Feldern.
Große Felder sind oft mit Kamillenpflanzen, Kornblumen und allerlei anderen farbigen Pflanzen durchsetzt. Für das Auge schön an zu sehen.
ROUTE: Der nächste Weiler heißt "Zaluzi" und steht dem vorherigen an Kleinheit wenig nach.
Nach links erreichen Sie - immer noch vollkommen flach den Ort "Certyne", in einer Kehre zurück sind Sie nun in "Radostice".
Auf einer unbenannten, aber asphaltierenden Straße fahren Sie weiter bis "Opalice".
Hier steht ein Heilgenmal, wahrscheinlich als Andenken an ein Wunder. An einer viele hundert Jahre alten Baumruine hängt noch das Heiligenbild.
ROUTE: Nach dem Ort kreuzt ein kleiner Fluss und es geht bergab. Leider soll das nur eine kurze Freude sein, denn nach der Flussüberquerung geht es wieder hoch auf das alte Niveau. Sie passieren nun den Ort "Rancice".
Nach einem weiteren Kilometer erreichen Sie die Bundesstraße 3. Sie bleiben aber links der Bundesstraße.
Jenseits der Straße liegt der größere Ort "Kommeny Ujezc".
Der Radweg folgt der Bundesstraße und führt zunächst auf eine alte Trasse parallel zur Straße.
Danach zweigt der Radweg auf einen Bauernweg nach links ab.
ROUTE: Auf diesem Weg geht es bergab und Sie erreichen bald an einer Fabrik das Moldautal.
Der Radweg bleibt nun wieder an der Moldau und Sie erreichen den Ort "Borsov". Das Zentrum des Ortes liegt links der Moldau, Sie bleiben aber rechts der Moldau.
Der Radweg führt im Ort weiter, unterquert die Eisenbahnbrücke und folgt schließlich der Bahnlinie. Auf einer Brücke überqueren Sie die B3 und erreichen schließlich die Straße 00354.
Dieser Straße folgen Sie nach links in Richtung Budweis. Der Radweg folgt dann der Moldau. Hier baden Menschen einfach im Fluss, ein Maß für die Sauberkeit der Moldau.
ROUTE: Am Stadteingang zweigen Sie gut beschildert nach links auf die "Berankovo Nabrezi" ab und folgen dem Radweg längs der Moldau.
Budweis
Entfernungen: → Budweis: 0.0 km, ← Zlata Koruna: 23 km
⊗ ⇐ Ziel: 0 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 89,5 km
SEHENSWERT: Barocke Innenstadt mit Resten aus der Renaissance, Dominikanerkloster
INFO: "Budweis" wurde 1265 gegründet und ihr gehörte die Gunst des Königs.Die Silberbergwerke in der Nähe und die Münze des Königs begünstigten die Stadt. Dadurch und durch den Salzhandel wuchs Budweis schnell und kam zu Reichtum.
Der dreißigjährige Krieg ging dank guter Befestigung fast spurlos an der Stadt vorbei. Mehr Schaden verursachte ein Stadtbrand, der 1641 die halbe Stadt, die in Renaissancestil erbaut war, niederbrannte. Der Wiederaufbau im barocken Stil dauerte Jahrzehnte.
Aber seither hat das Aussehen der Stadt gewonnen und diese Pracht ist heute noch sichtbar.
INFO: Der Marktplatz von Budweis mit dem dahinter liegenden "Schwarzen Turm", der auch bestiegen werden kann. Die Bürgerhäuser sind durchweg mit Kolonnaden versehen.
INFO: Der Samson-Brunnen wurde 1726 geschaffen und fasst 200 qm Wasser. Er gehört zu den größten Brunnen des Landes.
Anschlusstouren
Lechradweg - Radweg: Übersicht aller Etappen
1. Etappe: Von Frymburk nach Budweis
2. Etappe: Von Budweis nach Pisek
3. Etappe: Von Pisek nach Kamyk
4. Etappe: Von Kamyk nach Prag
Übersicht "Übersicht Moldau-Radweg"
Übersicht "Übersicht Elbe-Radweg"
Übersicht "Übersicht Oder-Neiße-Radweg"
Übersicht Alle Radwege




































