Weil der Stadt nach Hirsau

Lechtal
Nagoldtalweg: Nagoldradweg: Vom Schwarzwald bis zur Enz

Diese Tour startet im sehenswerten "Weil der Stadt" (S-Bahn-Endstation), ist also vom gesamten Großraum Stuttgart aus, gut zu erreichen.
Der erste Teil beginnt auf Wirtschaftswegen recht eben, steigt dann aber von 435 m ü.d.M. auf 590 m ü.d.M. beim Wasserbehälter Althengstett.
Eine tolle Abfahrt folgt bis Neuhengstett.
Sehenswert ist die Waldenserkirche.
Durch den Wald geht es schließlich weiter bergab bis Hirsau ins Nagoldtal. Die beeindruckenden Reste der historischen Klosteranlage sind sehenswert.
Von hier aus können Sie die nagoldabwärts bis Pforzheim und dort entweder weiter im Enztal bis Bietigheim (S-Bahn-Endstation) oder das Würmtal hoch bis Weil der Stadt (S-Bahn-Endstation) fahren.

Nagoldaufwärts erreichen Sie die Stadt Calw mit ihren Sehenswürdigkeiten.

Ausgangspunkt: Weil der Stadt (S-Bahn)
Streckenlänge: 49,5 km Besichtigungen
Höhenmeter: m

Von Pforzheim aus liegen die S-Bahn-Endstationen Bietigheim oder Weil der Stadt nur ca. 25 km, d.h. 1 1/2 Radelstunden, entfernt.


Nagoldtalradweg Übernachtungen

Hier finden Sie die Übernachtungsliste

Würmtalradweg Karte

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Würmtalradweg Höhendiagramm

Höhendiagramm
Höhenmeter: + 543m, - 218m

Würmtalradweg Karte mit GPX-Track

Dargestellt mit GPX_viewer von Jürgen Berkemeier

Download GPX-File

 

 


Würmtalradweg Orte am Weg - Entfernungstabelle

000,0 km Weil der Stadt
000,0 km Althengstett
000,0 km Neuhengstett
000,0 km Hirsau

→ Ort: zeigt die Entfernung zum nächsten Ort
← Ort: zeigt die Entfernung zum vorherigen Ort, also rückwärts
⊗ ⇐ Ort: zeigt die Entfernung zum Etappenziel
⇒ ⊗ Ort: zeigt die Entfernung zum Ausgangspunkt

Weil der Stadt Hotels, Gaststätten, Unterkünfte


Entfernungen: → Althengstett: 8 km, ← Kleines Enztal:: 49,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 60.0 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 0 km

SEHENSWERT: St. Peter und Paul, historische Innenstadt, Mauern und Türme, ehemalige Klöster, Spitalkapelle und zahlreiche weitere Kapellen, Narrenbrunnen,

Museen Heimatmuseum, Keplermuseum, Narrenmuseum, Handpuppenmuseum

Info: Weil der Stadt entstand wahrscheinlich im 6. Jahrhundert aus einer alemannischen Siedlung, die auf den Resten eines römischen Gutshofes gewachsen war.
Schon um 1223 wurde "Weil der Stadt" von "Kaiser Friedrich II." zur Reichsstadt erhoben. Die Stadt war schon früh mit Mauern und Türmen geschützt. Kurz vor Ende des 30-jährigen Krieges wurde "Weil der Stadt" von heimziehenden Franzosen gebrandschatzt. Im Zweiten Weltkrieg gab es keine großen Schäden. Die Altstadt ist besonders sehenswert.

Die mittelalterliche Stadt ist über das S-Bahnnetz sehr gut zu erreichen. Sie ist Endstation der S-Bahn S6.

Die St. Peter und Paulkirche überragt den Weil der Städter Marktplatz. Das Rathaus, das Keplermuseum und das Heimatmuseum finden Sie dort um das Keplerdenkmal.

Am außerhalb des Ortes gelegenen Friedhof bietet sich ein wirklich beeindruckendes Bild der Stadt.

Blick von St. Peter und Paul

Route: Start ist in der Stadtmitte am Marktplatz.
Die Kulisse des Marktplatzes wird Sie sicher beeindrucken.

Sie verlassen den Marktplatz, vom Rathaus gesehen, an der unteren linken Seite und biegen gut beschildert in die "Calwer Gasse" ein.
Durch die Gasse erreichen und durchfahren Sie den historischen Turm: das "Calwer Tor".
Keine 50 m weiter folgen Sie dem Gehweg entlang der Bundesstraße nach links in Richtung Simmozheim - Calw.
Kurz hinter der Eisenbahnbrücke erreichen Sie einen Kreisverkehr, gegenüber des Feuerwehrmagazins.
Sie überqueren die B295, durchradeln den Parkplatz und zweigen nach rechts in Richtung "Calw, Althengstett" ab. Sie folgen dem "Talackerweg", einem asphaltierten Wirtschaftsweg in Richtung Westen.

Die Berge links und rechts sind knapp 600 m hoch, vergessen Sie nicht, Sie sind im Schwarzwald.

Route: Sie passieren die "Laurentiuskapelle", die auf der rechten Seite des Weges liegt. Kurz darauf, an der Wegkreuzung, bleiben Sie auf dem Weg geradeaus.

Entlang einer langen Hecke steigt der Weg bergan an und Sie bekommen einen Vorgeschmack was Ihnen noch bevorsteht. Aber keine Angst: Wo es hochgeht, geht's auch wieder runter!

Eine offenere, aber ständig ansteigende Strecke beginnt nun und Sie sehen rechts unten im Tal den Ort "Simmozheim".

Route: Nach einer weiteren Abzweigung geht es geradeaus durch einen lichten Wald weiter bergauf.
Rechts, traumhaft gelegen, erscheint der kleine "Weiler Büchelbronn".

Jetzt noch 50 Höhenmeter bergauf und Sie stehen an einer Kreuzung von fünf Wegen auf der Höhe.
Bleiben Sie ganz rechts auf dem gut ausgebauten und beschilderten Weg.

Ein letzter kleiner Anstieg und Sie haben die höchste Stelle erreicht. Knapp 590 m Höhe, gestartet sind Sie bei ca. 430 m. Gratulation!

Der Weg führt jetzt leicht bergab durch einen herrlichen Mischwald.
Halten Sie im wesentlichen geradeaus, immer nach Westen bis der Weg bei einem Tennisplatz nach links steil bergab geht. Starke Bremsen sind jetzt gefragt.

Althengstett


Entfernungen: → Neuhengstett: 1,5 km, ← Weil der Stadt: 8 km
⊗ ⇐ Ziel: 41,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 8 km

ROUTE: An der Einmündung zur Straße halten sie sich nach rechts und folgen dem Fahrradweg in Richtung Neuhengstett.
Sie passieren das Feuerwehrhaus und radeln auf dem Radweg neben der Straße weiter.
Durch eine Unterführung unterqueren Sie die B295 und fahren direkt auf die Ortsmitte von Neuhengstett zu.
Sie folgen dem Fahrradweg in ein Neubaugebiet und zweigen bei der "Calwer Straße" nach links ab.

Neuhengstett


Entfernungen: → Hirsau: 3,5 km, ← Althengstett: 1,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 40 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 9,5 km

INFO: Neuhengstett ist eine typische "Waldensergemeinde".
Leicht erkennbar an der Kirchenform und am Aufbau des Ortes. Die "Waldenser" wurden im Mittelalter in Frankreich aufgrund ihres Glaubens nicht mehr geduldet und durften sich in Württemberg ansiedeln.

Route: Falls Sie durchs Neubaugebiet fahren geht es an der "Calwer Straße" nach links ab, falls Sie durch den Ort fahren: Kurz vor der Kirche zweigt links eine Straße, mit Beschilderung "Hirsau" ab. Folgen Sie ihr in Richtung Wald.

Jetzt beginnt ein Teil Ihrer Belohnung für den Anstieg hinter Weil der Stadt: Eine sagenhafte Abfahrt durch einen Nadelwald.

Route: Ab und zu führt die Straße über kleine Bäche, immer zwischen alten Nadelbäumen durch. Es lohnt sich, ab und zu anzuhalten.
Am Waldrand treffen Sie auf die kleine Verbindungsstraße Althengstett-Hirsau und folgen ihr nach rechts.
Sonntags ist die Fahrstraße per Schranke für den Verkehr gesperrt, werktags fährt sowieso fast keiner.

Erst fast flach, dann aber mit einem Gefälle von 15% geht es jetzt ins tiefeingeschnittene Nagoldtal. Auf der linken Seite radeln Sie an einer Gartenwirtschaft vorbei, Pause? Nach einem guten weiteren Kilometer sind Sie in Hirsau. Vorsicht bei der Abfahrt! (18%)

Hirsau


Entfernungen: → Calw: 3 km, ← Neuhengstett: 3,5 km
⊗ ⇐ Ziel: 34,5 km, ⇒ ⊗ Ausgangspunkt: 15 km

INFO: In "Hirsau" ist Kultur angesagt, beim Anblick der berühmten Klosterruine können Sie gar nicht anders, als in die Ortsmitte zu fahren und das Kloster zu besichtigen.

Auf dem Weg zum Kloster passieren Sie vor der Nagoldbrücke links die uralte, romanische Aureliuskapelle.

Früher spielte es in der Klostergeschichte eine dominierende Rolle, kassierte von vielen Orten einen Teil des Zehnten.
Heute ist es größtenteils Ruine und beherbergt im erhaltenen, früheren Wirtschaftsgebäude das Finanzamt.
Das einnehmende Wesen des Klosters ist geblieben, aber es wenigstens ist kostenlos anzuschauen.
Beeindruckend sind der frühere Kreuzgang und Reste der Kirche.

Zurückkommend vom Kloster, fahren Sie zurück zur Nagoldbrücke.
Von hier aus können Sie der Nagold flussaufwärts über die "Stadt Nagold" in den Schwarzwald oder flussabwärts nach "Pforzheim" folgen.

-> Nagoldradweg von der Quelle bis Pforzheim.

 

 

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